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Projekte / Community
Wir wollen am 12.06.2020 das Olympiastadion Berlin für ein Demokratie Festival mieten und dort Wissenschaftler*innen, demokratiefördernden Initiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Bühne geben, um Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit gebündelt zu präsentieren und diese z.B. mit Hilfe von Petitionen direkt vor Ort zu verabschieden (alles non-profit). Wir können das Unmögliche möglich machen – aber nur, wenn wir alle bis zum 24/12/2019 zusammen legen.
2.078.649 €
2.700.000 € 2. Fundingziel
28.474
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
01.02.20, 09:48 Waldemar Zeiler
Liebe Olympia-Freund*innen, Veränderung fällt uns manchmal schwer. Weil sie ungewiss ist. Weil manchmal nicht absehbar ist, was Veränderung bedeutet. Mit Dir wollen wir uns auf den Weg machen. Was für Veränderungen brauchen wir? Wie kann unsere Zukunft aussehen? Was sollten wir dafür tun? Mit Deinem Beitrag zum Crowdfunding hast Du die Grundlage geschaffen, den 12.06.2020 so zu gestalten, das von ihm Veränderung ausgehen kann. Dafür können wir Dir gar nicht genug danken (siehe Ehrenurkunde oben)! Unser Projekt ist von Anfang an aus unserem Enthusiasmus geboren, etwas verändern zu wollen. Wir wollen nicht mehr nur über den Status Quo unserer Gesellschaft, unseres Landes, unseres Planeten reden. Wir wollen uns gemeinsam auf den Weg Richtung Zukunft machen und handeln. Und dass wir damit nicht alleine sind, das hast Du uns, das haben 28.474 Unterstützer*innen bewiesen. Mit dem Ende unseres Crowdfundings am 6. Januar um 23:59 Uhr haben wir insgesamt 2.078.619,- Euro zusammengetragen. Der Vertrag mit dem Veranstalter des Tages ist damit effektiv und auch der Vertrag über die Miete des Olympiastadions ist unterschrieben. Wie geht es weiter? Wir haben genau wie Du noch nie ein Projekt dieser Art und dieser Größe veranstaltet. Aber wir haben Partner*innen an unserer Seite, die das bereits getan haben und die uns organisatorisch wie vor allem auch inhaltlich mit ihrer Expertise zur Seite stehen. Während im Dezember all unsere Kräfte in den erfolgreichen Abschluss des Crowdfundings geflossen sind, arbeiten wir seit Anfang Januar intensiv daran, die Inhalte, das Programm und alle Prozesse rund um den 12.06.2020 auf den Weg zu bringen. Vor allem will gut vorbereitet sein, wie wir Dich und Deine Ideen einbeziehen. Aber auch die interne Arbeit will strukturiert und organisiert sein. Dabei helfen uns zahlreiche Initiativen und Organisationen, wie z. B. Mehr Demokratie e. V . oder das Institut für Partizipatives Gestalten. Die Scientists for Future stehen uns seit Beginn des Projekts beratend zur Seite. Und damit sind nur einige der tollen Vereine, Organisationen und Menschen benannt, die gemeinsam mit uns den 12.06.2020 gestalten. Die Petitionen des 12.06.2020 - Jede*r kann Ideen einreichen. Unser Plan ist nach wie vor, mit euch zusammen am 12.06.2020 Petitionen in den Deutschen Bundestag einzubringen. Den Prozess, der dazu notwendig ist, bauen wir gerade mit der Hilfe von Demokratieexpert*innen. Stand heute wird es für Dich gegen Ende Februar/ Anfang März die Möglichkeit geben, Petitionen vorzuschlagen. Wir informieren euch noch einmal in allen Details darüber, ehe dieser Prozess beginnt. Welche Petitionen schließlich für den 12.06.2020 ausgewählt und ausgearbeitet werden, entscheiden wir schließlich alle zusammen - auch hier wieder mit Unterstützung von Expert*innen. Dabei wollen wir uns für den 12.06.2020 vor allem auf Lösungsansätze zu diesen Themenbereichen konzentrieren: 1 Klima- und Biodiversitätskrise 2 Soziale Gerechtigkeit 3 Demokratie Wir fokussieren uns auf diese drei Bereiche, weil hier akut Veränderung notwendig ist, um die Stabilität unseres Ökosystems und unserer Gesellschaft zu gewährleisten. 12062020 kann mehr als Petitionen Wir wollen Veränderung erlebbar machen. Deshalb erarbeiten wir neben Petitionen, Programm und Musik Möglichkeiten, Dich zu vernetzen und über Projekte zu informieren, die Dir auch nach dem 12.06.2020 als Anlaufstelle dienen können, Dich zu engagieren und neue Wege zu beschreiten. Du hast Ideen für solche Formate oder auch Vorschläge für Speaker*innen, die wertvoll für unser Programm sein könnten? Oder Du kennst Leonardo DiCaprio persönlich und kannst uns eine Intro geben? Sehr gut! Auch hier wird es in den nächsten Wochen für Dich die Möglichkeit geben, Ideen einzureichen. Ticketversand & Soli-Tickets Danke Dir an dieser Stelle für Deine Geduld! Die digitalen Tickets werden voraussichtlich Ende Februar versand. Wir überlegen darüber hinaus wie wir Dich bei einem sicheren Weiterverkauf unterstützen könnten, falls Du am 12.06.2020 doch keine Zeit hast. Und auch die Vergabe der gespendeten Tickets soll bis dahin vor dem Abschluss stehen: Dank Dir, der Crowd, können wir ca. 40 % der gekauften Tickets kostenfrei weitergeben. Wie bleiben wir im Kontakt? Das sagst uns am besten Du! Wir haben allerlei Ideen dazu, wollen aber vor allem gerne wissen, welcher für Dich der beste Weg ist. Vielleicht liest du gerne Newsletter, verfolgst unsere Stories auf Instagram oder möchtest du lieber alle Informationen über unser Projekt und dessen Fortschritt gebündelt auf unserer Website lesen? Du hilfst uns, wenn Du dazu unsere kurze und anonyme Umfrage ausfüllst, welche Kommunikationswege für Dich am sinnvollsten sind. Bitte gib max. drei Optionen an. Bis ganz bald! Jede neue Idee ist angreifbar und verletzlich. Unsere war und ist das auch. Entscheidend ist am Ende aber immer ihre Umsetzung. Wer nichts macht, der kann auch nichts verändern. Hinter den Kulissen rauchen unsere Köpfe, um die großen Fragen „Was wird an dem Tag passieren?“, „Wie ist der Ablauf?“ oder „Wie läuft das mit den Petitionen?“ schon bald beantworten zu können. Versprochen. Wir wollen diese Fragen nicht irgendwie beantworten. Wir wollen sie gut beantworten. Wir nehmen die Verantwortung für den 12.06.2020 sehr ernst. Umso dankbarer sind wir Dir für all Deine Geduld und Dein Vertrauen! Der 12.06.2020 wird uns gelingen! Auf bald, Dein 12062020-Team
26.12.19, 09:22 Waldemar Zeiler
WOW - dieses Crowdfunding war nichts für schwache Nerven. Hätte uns jemand diese Kurve vor 5 Wochen als Plan gezeigt, wir hätten diese Person für verrückt erklärt. Manche Dinge lassen sich nun mal nicht planen. Wunder sowieso nicht. Gerade haben wir sogar die 2. Mio EUR geknackt. Genau diese Art von Wunder brauchen wir aber für 2020, um die vielfältigen Herausforderungen, insbesondere die Klimakrise, gemeinsam zu meistern. Wir nehmen jedenfalls diesen Auftrag von euch an und freuen uns auf die herausfordernden nächsten 5 Monate bis zum 12.06.2020 und die Zusammenarbeit mit vielen tollen Wissenschaftler*innen, Expert*innen, Organisationen wie z.B. Mehr Demokratie e.V. , Schule im Aufbruch oder German Zero und natürlich tollen Künstler*innen. Das Wunderbare ist, wir sind nicht alleine. Mit euch sind wir nämlich über 26.000 Unterstützer*innen auf Startnext und über 50.000 Follower auf Instagram, Facebook & co. Also so manche wegweisende Bewegung in der Vergangenheit hatte schon weniger Leute am Start nach 5 Wochen ;) Danke für diesen großartigen Support! Ihr seid jetzt alle im Team 12062020Olympia! Lasst uns gemeinsam Visionen kreieren und umsetzen! Wie wird es jetzt weitergehen? Erstmal braucht das ganze 12062020Olympiateam eine kurze Verschnaufpause. Bitte habt etwas Nachsicht, wenn wir zum 05.01.2020 nur absolut dringende Anfragen beantworten können und sonst die Kommunikation weitestgehend ruhen lassen werden Ab dem 6. Januar sind wir dann back on track und beginnen die inhaltliche Arbeit – bei der uns ein großes Team freiwilliger Helfer*innen, Wissenschaftler*innen sowie zivilgesellschaftliche Initiativen zur Seite steht. Unsere Elisa wird euch dazu spätestens in der 2. Januarwoche ein Update geben. Wir werden dann auch erklären, wie wir zusammen mit euch und Expert*innen die Petitionen erarbeiten wollen. Ohne spoilern zu wollen: Wir haben uns was cooles mithilfe von change.org und dem Institut für partizipatives Gestalten ausgedacht. Ihr seid alle herzlich eingeladen mitzuwirken (auch wenn ihr kein Ticket habt) und zwar vor, während und auch nach dem 12.06.2020. Über die verschiedenen Mitwirkungsmöglichkeiten werden wir euch auch spätestens Mitte Januar informieren. Wir haben die Unkosten für diese Großveranstaltung von 1,8 Mio. EUR gedeckt und damit kann sie stattfinden mit 60.000 Menschen. Da das Stadion theoretisch noch 20.000-30.000 weitere Plätze übrig hat, haben wir das Crowdfunding bis zum 06.01.2020 verlängert, damit man noch letzte Tickets erwerben kann. Diese zusätzlichen Einnahmen werden wiederum genutzt, um den Mehraufwand für mehr TeilnehmerInnen zu decken (Security etc.). Etwaige Überschüsse werden nach wie vor gespendet. Danach ist aber definitiv Schluss, da wir eine feste Anzahl TeilnehmerInnen für die Planung brauchen. Also ladet gern noch alle Freunde, Kollegen, Verwandte ein, die noch kein Ticket erhascht haben. Weitere Infos von Startnext zu euren Tickets/Spenden: Alle Lastschriften und Kreditkarten werden in den nächsten Tagen gebucht, weil das Crowdfunding erfolgreich war Alle Vorkasse-Zahlungen bitte spätestens jetzt überweisen Falls ihr versehentlich eine Doppelbuchung gemacht, könnt ihr diese stornieren. Infos dazu findet ihr hier . (Wir empfehlen allerdings, diese zu behalten und euren Freunden zu schenken, denn diese werden sich noch um Tickets reißen in den nächsten Monaten;) Die Zusammensetzung der verschiedenen Ticketarten und Spenden (Dankeschöns) ist wieder verfügbar und zeigt, dass Einzeltickets und kleine Spenden den Erfolg gebracht haben Jetzt genießt aber erstmal die Feiertage und sammelt Energie für ein aufregendes Jahr 2020. Wir tun das jetzt auch. Liebe Grüße Euer 1206020Olympiateam
23.12.19, 11:32 Waldemar Zeiler
Hallo und guten Morgen, Der Endspurt hat begonnen! Nur noch 36 Stunden bis unser Crowdfunding endet. Nur gemeinsam können wir das Unmögliche möglich machen, deshalb bitten wir dich heute um folgendes: WhatsApp & Telegram: Änder dein Profilbild (auf www.12062020.de findest du unseren Profilbildgenerator oder alternativ unser Logo) Schicke bitte an alle deine Kontakte eine Nachricht, um Sie von unserem Vorhaben zu überzeugen, z.B. mit folgendem Text: Hilf uns dabei das Olympiastadion Berlin für ein Festival der Demokratie am 12.06.2020 zu mieten. Wie? Du kannst noch bis zum Abend des 24.12. spenden oder Tickets kaufen und zwar auf www.startnext.com/12062020 und bitte teile dies auch über deine Kanäle. Weitere Infos findest du unter: www.12062020.de . Email: Schicke all deinen Freunden, Bekannten und Kollegen eine E-Mail, um Sie von unserem Vorhaben zu überzeugen, z.B. wie in diesem Textvorschlag: Wir brauchen dich um nächstes Jahr das Olympiastadion mieten zu können und ein Festival der Demokratie zu veranstalten. Bist du dabei? Was kannst du tun? Gehe auf www.startnext.de/12062020 und: * spende in Form von Tickets für andere, die es sich nicht leisten können oder mit einem freien Betrag oder als halbes Ticket (freier Betrag ganz oben oder "nicht für mich, nur für dich" oder „find ich gut“ oder "100 Tickets" spenden oder "1000 Tickets" spenden) oder * kaufe Tickets für die Familie/dich/Freunde/Team/Arbeitskollegen/als Geschenk/als Firmenausflug/als vorgezogene Weihnachtsfeier ("nur für mich" oder "nur für mich und die Umwelt") * oder ein Mix aus spenden und Ticket kaufen ("für mich und für dich), dann ist eines für dich/Person deiner Wahl + 1 Ticket geht in den Spendentopf. Und auf jeden Fall: überzeuge mindestens 3 Menschen, die diese Idee noch nicht kennen davon, zu kommen :) Poster, Flyer und co findest du auf www.12062020.de . LinkedIn & Facebook & Instagram : Ändere dein Profilbild und deiner Headerbild (auf unserer Website findest du unseren Profilbildgenerator oder alternativ unser Logo). Teile unseren Event: https://www.facebook.com/events/2566987540285718/ und lade alle deine Freunde ein Teile unsere Inhalte, Motive oder Videos ( http://www.instagram.com/12062020olympia/ und noch mehr findest du auf http://12062020.de/supporterundpresse/ oder auf Youtube ) zum Beispiel mit folgendem Text: Es bleiben uns nur noch Stunden, um das Unmögliche möglich zu machen und für den 12.06.2020 das Olympiastadion für ein Festival der Demokratie zu mieten. Unterstütze uns jetzt auf www.startnext.com/12062020. Wir wollen Wissenschaftler*innen, demokratiefördernden Initiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Bühne vor 60.000 Menschen geben werden, um Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit (Klimakrise, Rechtsdruck, soziale Ungerechtigkeit, etc.) gebündelt zu präsentieren und diese z.B. mit Hilfe von Petitionen (mind. 50k Unterstützer) direkt vor Ort zu verabschieden. Wenn aber bis zum 24.12.2019 die Finanzierung über das Crowdfunding nicht erfolgt, kann dies alles in dieser Form nicht stattfinden. Deshalb unterstützt heute als Ticketkäuferin oder als Spenderin (für Menschen die sich die 29,95 EUR nicht leisten können). Treffen wir uns da? Seid ihr dabei? Und rufe alle Menschen an, die du mit den Netzwerken oben noch nicht erreichen konntest, denn nur mit Euch können wir es noch schaffen. Tausend Dank dafür und wir sehen uns am 12.06.2020 im Olympiastadion, Euer 12062020Team P.S. Wenn alle bisherigen 15.000 UnterstützerInnen ein weiteres Ticket zu 29,95 EUR kaufen oder spenden, sind wir auch fast durch ;)
22.12.19, 21:14 Nancy Koch
Liebe Medienschaffende, ihr und wir, das war nicht immer ganz einfach, nicht wahr. Um nicht zu sagen: Es war von Anfang an kompliziert mit uns. Während unseres ersten Treffens begegneten wir euch so aufgeregt, dass wir nicht an uns zu halten wussten und euch damit offenbar vergrault haben. Dass “Weltrettung für 29,95” schwierig anmutet, können wir heute auch sehen. Aber wie das so ist, wenn man seinem Gegenüber imponieren will - wir trugen extra dick auf. Zu dick für euch und so passierte, was oft passiert nach einem schlechten Date: Man trennt sich von der Begegnung irritiert und berichtet seinen Freunden davon. Zugegeben - ihr habt die größere Crowd und deshalb wissen nun deutlich mehr Menschen, wie ihr uns findet, als andersherum. Und ihr habt ja Recht. Eure Schelte kam nicht ohne Grund: „Die Idee der Bürger*innenversammlung ist dumm und grotesk“ Tagesspiegel „Sie wollen die Weltrettung verkaufen“ Die Zeit „Mir ist das zu viel Haltung, zu viel Forderung, zu viel Einfachheit“ Deutschlandfunk Kultur „Eine Kondomfirma, eine Klimagruppe und ‚die Wissenschaft‘ treffen sich als emotionale Masse im Stadion. Was kann da schon schiefgehen?“ taz „Fridays for 29,95 Euro“ Süddeutsche Zeitung „Ein privilegierter Protest“ Bild „29,95 Euro Eintritt für eine Bürger*innenversammlung sind undemokratisch“ ze.tt Nun ist es vielleicht manchmal so, dass der erste Eindruck richtig ist. Aber manchmal trügt er auch. Liebe auf den ersten Blick führt nicht automatisch in eine gute Beziehung. Eine zweite Chance kann hingegen für beide Seiten glücklich enden. So oder so: Am Ende sitzen wir ja beide im selben Boot. Wenn das mit dem Klimawandel so weitergeht, dann haben wir alle, inklusive unserer Kinder und Enkelkinder, ein Riesenproblem. Wir sind uns darüber hinaus wahrscheinlich auch einig, dass die bisherigen Maßnahmen von Politik und Wirtschaft nicht so rüberkommen, als sei 2020 die große Abkehr vom Status quo zu erwarten geschweige denn notwendige Maßnahmen gegen den Klimawandel. Und da wären wir wieder beim 12.06.2020 und ansonsten erstmal lange nichts, was uns aktuell Hoffnung geben könnte. Bleibt wahrscheinlich für euch die Frage, inwieweit wir damit erreichen, nicht nur ein Zeichen zu setzen, sondern Veränderung auf den Weg zu bringen? Liebe Medien, wir sind keine Propheten (und wollen das auch gar nicht sein). Aber wir bitten euch, uns eine 2. Chance zu geben. Schaut nochmal genauer hin, wer wir sind, was wir wollen, und vor allem was wir gemeinsam sein könnten. Wir haben uns ausführlich mit euren Bauchschmerzen beschäftigt. Unsere Antworten auf eure Fragen findet ihr hier . Vielleicht mögt ihr euch ansehen, wie viele Wissenschaftler*innen (aus den Reihen der ScientistsForFuture u.a. Prof. Dr. Maja Göpel und Prof. Volker Quaschning ), zivilgesellschaftliche Initiativen ( Schule im Aufbruch ) sowie Organisationen ( Mehr Demokratie e.V. ) das Projekt unterstützen und beraten. Sprecht mit den über 14.000 Menschen, die an das Projekt glauben, und die unglaubliche Summe von 1,2 Mio. zur Deckung der Unkosten in nur 5 Wochen beigetragen haben. Sprecht auch mit den zwei Initiatoren des 12.06.2020, die mit ihrer Firma das Stadion reserviert und vor Weihnachten damit ein Zeichen in Richtung Wandel gesetzt haben: Ihr Unternehmen ist inzwischen eine purpose company . Sprecht mit den unzähligen ehrenamtlichen Helfer*innen , die ihr Herzblut tagtäglich in dieses Projekt stecken. Wir haben - Stand 4. Advent - noch genau zwei Tage Zeit, die darüber entscheiden, ob dieses Projekt lebt oder stirbt. Ihr liebe Medien, seid vermutlich die einzigen, die das Ruder noch herumreißen können, würdet ihr genauso leidenschaftlich über uns berichten wie nach unserem ersten Date. In Liebe, 120602020Olympia Ps: Alle Infos, Bilder, Videos etc. findet ihr auf unserer Website
20.12.19, 18:15 Nancy Koch
Hallo zusammen, wow! Wir sind sprachlos. Zusammen knacken wir Rekorde: Wir haben soeben die 1.000.000 Euro Marke erreicht! EINE MILLION EURO! Das ist unglaublich. Gemeinsam schreiben wir Geschichte. Wir feiern Euch und danken Euch so sehr! Ihr seid eine Wahnsinns-Crowd . Es ist unfassbar, was wir alleine bis hier her mit Euch schon geschafft haben. Jeder einzelne Beitrag ermöglicht es uns, weiter an den Traum vom Olympia Stadion am 12.06.2020 zu glauben. Aber noch ist all das ein Traum, denn uns fehlen noch 800.000 Euro, um das Stadion wirklich mieten zu können. Diesen Betrag müssen wir bis zum 24.12.2019 sammeln - sonst platzt unser gemeinsamer Traum. Ja, wir brauchen ein Wunder bis Heiligabend, und das bist Du! Wenn Du und alle bisherigen Unterstützer*innen - das sind unglaubliche 11.323 - noch jeweils drei oder vier weitere Menschen überzeugen, dann schaffen wir es! Packen wir’s gemeinsam an? Wir haben gemerkt: Am besten funktioniert die persönliche Ansprache. Direkt Menschen anzusprechen, die Du triffst oder Dein Telefonbuch durch zu telefonieren. Wenn Du wenig Zeit hast, hilft auch eine WhatsApp-Nachricht, die Du all Deinen Kontakten schicken kannst. Zusätzlich kannst Du Deine*n Chef*in fragen, ob sie/er Karten für alle als Team-Event buchen möchte. Sprich auch mit Deinen Nachbarn darüber oder hänge einen Zettel im Hausflur auf. Fülle Deine Facebook und Instagram Kanäle mit Olympia Inhalten. Egal was und wie: Jede Hilfe ist vor allem jetzt nötig und notwendig. Wir sind über jeden Support dankbar. Material zum Teilen findest Du unter www.12062020.de oder https://www.instagram.com/12062020olympia/! Wir glauben an Dich, genauso wie Du an uns glaubst! Packen wir‘s gemeinsam an!
14.12.19, 13:40 Waldemar Zeiler
Manchmal hat man keine Ahnung wie ein gewöhnlicher Tag ganz anders enden kann als gedacht. Eigentlich wollte Waldemar vorgestern Abend nur noch ins Bett fallen und plötzlich stand er auf der Bühne von Eckart von Hirschhausen vor 1.200 und stellte das Olympiaprojekt vor. Eigentlich sollte er ihm backstage nur kurz vom Projekt erzählen aber er fand die Idee so klasse, dass er ihn spontan in sein Programm holte. Die erste Stunde saß Waldemar im 50+ Publikum und war einfach nur fasziniert. Eckart sprach über Themen wie Klimawandel, Fahrrad statt Auto, Gesundheit, sogar Fleischverzicht und die Menschen liebten ihn dafür. Menschen, die wahrscheinlich Waldemar und auch FridaysForFuture eher skeptisch sehen. Mit Humor, Leichtigkeit, Musik und Charme erreicht er diese Menschen. Wir können viel davon lernen und es wird noch klarer, dass wir alle raus aus unserer Bubble müssen und bewusst den Kontakt suchen müssen zu anderen bubbles. Selbst wenn es einfach ein Besuch einer Veranstaltung ist, zu der man sonst nie gehen würde. Für uns hat es sich gelohnt. Danke Eckart für diese Erfahrung und deinen Support für Olympia! Übrigens, Eckart ist auch Teil von den ScientistsForFuture und was er von 12062020Olympia hält, verrät er in diesem Video. Spoiler: Er ist dabei ;)
12.12.19, 18:24 Nancy Koch
Liebe Unterstützer*innen von 12062020 Olympia und alle die es werden wollen oder zuschauen, Morgen, am 13.12.2019 , wird’s was geben! Wir treffen uns! Um 10:30 Uhr gibt es ein Mini Olympia im Invalidenpark Berlin ! Viele können es sich noch nicht genau vorstellen, was wir für nächstes Jahr vorhaben und deshalb machen wir morgen: Olympia in kurz! Wir treffen uns, wir bilden einen Kreis der Verbindung, wir machen Musik, wir hören uns ein Problem an und eine Lösung und dann hören wir, wie eine Petition aussehen könnte! Symbolisch stimmen wir morgen nicht ab sondern an , denn die Friday’s for Future demonstrieren morgen seit einem Jahr und wir wollen danach gemeinsam mit euch zur Demo gehen. Seid ihr dabei? Wir freuen uns riesig auf euch ❤ und diese Chance Olympia kurz wahr werden zu lassen. Let’s do this, Euer Team 12062020 Ps. Hört am besten morgens nochmal John Lennon's Imagine.
10.12.19, 14:34 Waldemar Zeiler
Was uns für echten Wandel fehlt, ist die Vorstellung einer neuen Welt. Eine Utopie. In diesem wunderbaren Kurzfilm von Naomi Klein (englisch) beschreibt Alexandria Ocasia Cortez, wie die Welt aussehen könnte, wenn wir 2020 entschieden für uns und für den Planeten handeln. Am 12.06.2020 wollen wir zusammenkommen und unsere Zukunft mit vielen Expert*innen ausmalen. Seid ihr dabei? Beschreibung Video siehe Youtube: "Set a couple of decades from now, the film is a flat-out rejection of the idea that a dystopian future is a forgone conclusion. Instead, it offers a thought experiment: What if we decided not to drive off the climate cliff? What if we chose to radically change course and save both our habitat and ourselves? We realized that the biggest obstacle to the kind of transformative change the Green New Deal envisions is overcoming the skepticism that humanity could ever pull off something at this scale and speed. That’s the message we’ve been hearing from the “serious” center for four months straight: that it’s too big, too ambitious, that our Twitter-addled brains are incapable of it, and that we are destined to just watch walruses fall to their deaths on Netflix until it’s too late. This film flips the script. It’s about how, in the nick of time, a critical mass of humanity in the largest economy on earth came to believe that we were actually worth saving. Because, as Ocasio-Cortez says in the film, our future has not been written yet and “we can be whatever we have the courage to see.”
06.12.19, 21:08 Waldemar Zeiler
Die Challenge: Mission Impossible - 1,24 Mio. € in 18 Tagen Liebe Unterstützer*innen. Mit eurer Hilfe sind wir schon unglaublich weit gekommen: Wir sind inzwischen 5.900 Olympia-Begeisterte, die alle Tickets für den 12.06.2020 gekauft oder gespendet haben. Damit haben wir schon heute einen Rekord gebrochen - noch nie hatte eine Kampagne auf Startnext mehr Unterstützer*innen als unsere . Danke dafür! Und trotzdem sind wir noch lange nicht am Ziel. Wir haben zwar bereits über 568.000 Euro auf dem Crowdfunding-Zähler stehen. Aber damit allein schaffen wir es nicht, den 12.06.2020 auf die Beine zu stellen. Uns fehlen ca. 1,2 Mio Euro - die wir bis zum 24.12.2019 eingesammelt haben müssen. Ansonsten platzt das Crowdfunding und damit auch unsere Idee. Was also tun? Wir glauben: Es wissen einfach noch viel zu wenige vom 12.06.2020 - Viele die eigentlich ein Ticket kaufen wollen, denken wir haben noch Zeit! Das am 24.12 entweder alles vorbei, oder alles geschafft ist, ist vielen unklar. Wir planen deshalb in den kommenden 18 Tagen mit diesen Maßnahmen in drei Etappen: Etappe 1: Die Millionengrenze mit euch 5.919 Unterstützer*innen knacken! Zeitraum: 06.12. bis 16.12.2019 1 Million: Das wäre die größte Crowdfunding Summe, die in Europa jemals innerhalb eines Crowdfundings für ein Projekt eingesammelt wurde. Um diese erste Etappe zu meistern, brauchen wir euch. Ihr seid die besten Multiplikator*innen und der stärkste Hebel, den wir uns wünschen können. Ihr findet 12062020Olympia bereits so gut wie wir, habt aber einen wesentlich besseren Draht als wir ihn jemals haben könnten zu euren Freunden, Verwandten und Kollegen. Wenn wir alle diese Superpower nutzen und unser direktes Umfeld mobilisieren, schaffen wir es zusammen, die Million zu knacken. Was bedeutet das konkret: Die Million knacken wir, wenn jede*r von uns es schafft, im direkten Umfeld 3 weitere verkaufte Tickets zu generieren. Und noch besser: Wenn wir die psychologische Marke von 1. Mio knacken, dann schaffen wir auch den Rest! Was könnt ihr konkret tun? Ihr findet richtig gutes Zeug zum promoten auf unserer frisch gelaunchten Website auf www.12062020.de und natürlich wie gehabt auf unserem Instagram Account @12062020Olympia (Sharepics, Poster, WhatsApp-Videos, die Handynummer von Britney Spears…^^) Teilt es die Sachen digital. Druckt euch Poster aus und hängt sie überall auf: Im Lieblingscafe, in der Uni, auf der Arbeit usw. Etappe 2: - Solitickets for the win - noch mehr Menschen Teilhabe ermöglichen und die 1,5 Millionen Euro knacken Zeitraum: 16.12. bis 20.12.2019 #toobigtofail - Schritt 1 war erfolgreich. Wir haben Rückenwind! Nun gilt es, großzügige Support*innen zu mobilisieren und damit die 1,5 Millionen vollzumachen. Wir haben es so weit geschafft, jetzt will jeder helfen! Großsponsoren-Power durch Ticket-Spenden voraus! Wie viele Großsponsoren brauchen wir? Lediglich 17. Wenn so viele weitere Großsponsoren jeweils die Option “1.000 Tickets spenden zur Verlosung zum Preis von 29.950 EUR” wählen, kommen über 500.000 Euro zusammen. Was könnt ihr konkret tun? Ihr habt Hinweise/Tipps, welche vermögenden Menschen, Stiftungen, Unternehmen etc. Interesse daran hätten? Dann bringt eure Kontakte und Materialien zusammen! Sprecht sie gerne selbst an oder vermittelt uns die Kontakte, dann übernehmen wir das für euch. Auf www.12062020.de findet ihr alle Materialien, die ihr braucht, um die Herzen von Großsponsoren zu erreichen. Etappe 3: - Nothing to lose mode (nudity) - Ziel: 1,8 Mio. € Zeitraum: 20.12. bis 24.12.2019 Unabhängig davon wie Etappe 1 & 2 funktioniert haben: Die letzten 4 Tage bedeuten absoluten Ausnahmezustand für uns alle. Beim Zähneputzen und beim Kacken: Wir müssen jetzt den Jackpot knacken. Jetzt zählen keine Tabus mehr. Das Event steht auf der Kippe und wir werden alles dafür tun, den 12.06.2020 zu realisieren - und wenn wir dafür unsere Briefmarkensammlung in die Waagschale werfen oder einen Nacktkalender shooten müssen… wir werden es tun. Wir können das! Und wir schaffen das! Wir haben bereits ⅓ der Summe eingesammelt, um den 12.06.2020 auf die Beine zu stellen und echte Veränderung auf den Weg zu bringen. Ihr seid Teil davon! Ihr seid fast 6.000 Unterstützer*innen. Wenn wir jetzt loslaufen und ein paar weitere Supporter*innen mit an Bord holen, dann treffen wir uns nicht nur alle kommenden Sommer im Olympiastadion - dann haben wir unser eigenes Weihnachtswunder gemacht. Ein Demokratie-Wunder. Unseren Tag der Veränderungen. Den positiven Kipppunkt, den unsere Gesellschaft so dringend braucht. Let’s unfuck the world
28.11.19, 10:02 Waldemar Zeiler
Liebe Freunde, liebe Kritiker*innen, liebe Gäste, liebe Presse, ihr habt euch in den vergangenen Tagen viele Gedanken zu uns gemacht. Das finden wir toll. Wir lieben alle eure Fragen, euer Feedback und insbesondere eure Kritik. Ja, wirklich! Nicht, dass wir uns intern nicht ebenso über unser Projekt beraten oder zuweilen sogar gestritten hätten. Aber von außen lassen sich die Dinge ja doch oft viel klarer sehen. Danke also für diese Perspektive. Das hilft uns, das Projekt weiterzuentwickeln. Seht uns nach, dass wir ein paar Tage Zeit gebraucht haben, die Kritik zu diskutieren. Wir wollten uns sammeln, anstatt überhastet Antworten herauszugeben. Wir nehmen eure Anmerkungen ernst und berücksichtigen sie auch im weiteren Vorgehen. So haben wir uns z.B. dazu entschieden, uns von der “Bürger*innenversammlung” als Titel der Veranstaltung zu lösen. Wir sind keine Bürger*innenversammlung. Das war missverständlich formuliert. Uns geht es zwar darum, Menschen zu versammeln. Aber repräsentativ sind wir damit nur bedingt. Im Folgenden findet ihr nun einige erste Antworten auf die von euch am häufigsten gestellten Fragen und Anregungen. Um die Angelegenheit so übersichtlich wie möglich zu gestalten, haben wir allen Input in diese Themenblöcke unterteilt: Finanzierung Initiatoren Motive Der Veranstaltungsort Organisation und Partizipation Legen wir los! 1. Finanzierung Was ist im Ticketpreis beinhaltet? Wie schlüsseln sich die Gesamtkosten von 1,8 Mio. Euro auf? Wieviel Gewinn macht einhorn mit dem 12.06.2020? Eine so große Veranstaltung unterliegt technisch, personell und organisatorisch gesetzlichen Vorgaben und ist überhaupt nur möglich, wenn ein in allen Belangen geordneter und sicherer Verlauf sichergestellt werden kann. Diese Vorgaben und organisatorischen Standards verursachen den Aufwand und die entsprechenden Kosten. Wir werden alle Kosten und Einnahmen durch einen externen und unabhängigen Dritten (z.B. eine Notar*in) innerhalb eines Tatsachenprotokolls bestätigen lassen und Überschüsse an eine zu definierende gemeinnützige Organisation spenden. Keiner der möglichen Speaker*innen und Künstler*innen erhält eine Gage. Das komplette Team sowie die Infrastruktur zur Vorbereitung des 12.06.2020 sind in den Kosten nicht berücksichtigt. Wir kalkulieren mit keinem Gewinn. Wie sich die Kosten sich im Einzelnen aufschlüsseln seht ihr im Bild der Kostentorte unten. Warum zieht ihr nicht einfach aufs Tempelhofer Feld um? Auch eine gute Idee. Stimmt. Aber auch das würde kosten. Wir müssten eine Infrastruktur aufbauen (ausreichend Toiletten, Sicherheitsvorkehrungen, Bühne, Lautsprecher etc.) und wären außerdem abhängig vom Wetter. Das Tempelhofer Feld ist darüber hinaus in Teilen ein Biotop- und Artenschutzgebiet. Außerdem wollen wir, dass wirklich alle Gäste sehen und hören, was auf der Bühne und drumherum in Workshops gesagt wird. Das lässt sich im Stadion viel besser erreichen als auf einem Feld. Wir glauben insofern, dass wir euch mit einem großen bereits in seiner Infrastruktur eingerichteten Veranstaltungsraum viel besser erreichen können. Wir unterstützen aber alle, die am 12.06.2020 eine Parallel-Veranstaltung auf dem Tempelhofer Feld organisieren möchten (vll. ein kleiner Ableger mit Live-Stream?). Meldet euch gerne bei uns. Unseren Kontakt findet ihr ganz unten. 2. Initiatoren Die ganze Veranstaltung ist eine riesige PR-Geschichte rund um einhorn. Es gibt ganz sicher leichtere Wege für einhorn, Öffentlichkeit zu bekommen als über den 12.06.2020. So viel Gegenwind wie aktuell hat das einhorn-Team in seiner Geschichte jedenfalls noch nie erfahren. Das hindert das Team aber nicht, weiter an die Idee zu glauben, und sich für den Spaß an politischen Prozessen einzusetzen. Politik darf Spaß machen! Findet ihr etwa nicht? (Inzwischen besteht das Team unterdessen aus vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer*innen, die bis dahin noch nie etwas mit einhorn zu tun hatten.) Ihr gefährdet mit eurer Idee die Arbeit von Bewegungen wie Fridays for Future. Dass das so gesehen wird, tut uns leid und ist genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich erreichen wollen. Wir wollen gerade Initiativen wie Fridays for Future (Berlin) oder die Scientists for Future unterstützen, die ganz wesentlich dazu beigetragen haben, Öffentlichkeit für die Folgen des Klimawandels zu schaffen und ihn auf die Agenda der Politik zu setzen. Beide Initiativen stehen uns beratend zur Seite und haben nicht — wie teilweise falsch berichtet — den 12.06.2020 mit initiiert. Das sagen Wissenschaftler*innen, die Scientists for Future initiiert haben: “Wissenschaftler*innen von Scientists for Future finden die Idee sehr gut, dass in den Monaten vor der Veranstaltung politische Forderungen — in diesem Fall Petitionen — von Teilnehmer*innen gemeinsam entwickelt und zur Diskussion gestellt werden, um diese dann auf der Veranstaltung selbst zu präsentieren und zu beschließen. Dies ist ein Vorgehen, das in der Politik üblich ist, zum Beispiel bei politischen Gipfeltreffen oder Parteitagen. Das Vorgehen kann und soll demokratisch gestaltet werden. Dieser Prozess ermöglicht es, typische Missverständnisse und Gegenargumente aufzuzeigen und zu adressieren. Wir verstehen das als eine Aufgabe von Wissenschaftskommunikation und sehen (nicht nur) darin unseren Beitrag zu der geplanten Veranstaltung. In Talkshows jeder Couleur ist eine differenzierte Diskussion allein schon durch das konfrontative Konzept dahinter nicht möglich. Das erleben auch wir, wenn wir daran teilnehmen. Eine ähnlich große Plattform wie Talkshows bietet Olympia12062020, aber das Konzept ist lösungsorientiert. Das Projekt kann unseres Erachtens dazu beitragen, immer wieder künstlich produzierte Behauptungen der Unvereinbarkeit von sozialen und ökologischen Zielen zu überwinden. Wir sehen die Bedeutung weit über die konkreten Petitionen an diesem Tag hinaus. Der Tag selbst ist der Kristallisationspunkt. Einen gesellschaftlichen und politischen Mehrwert generiert Olympia12062020 gerade auch durch seinen mehrmonatigen inhaltlichen Vorbereitungsprozess, in dem eine Vielzahl an Akteuren zu konkreten Einzelthemen zusammenarbeiten können. Somit wird eine demokratische Verständigung über eine Politik zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele unterstützt.” Ihr bekommt Credits für euer Projekt, die eigentlich NGOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen zustehen. Wir sind aktuell laut und rühren die Werbetrommel, weil wir die Finanzierung unseres Projekts sicherstellen wollen. Wir werden als Initiatoren nach Abschluss des Crowdfundings aber in die zweite Reihe zurücktreten und uns vor allem inhaltlich zurücknehmen. Unser Ziel war immer, mit der Veranstaltung einen Raum zu schaffen, in dem NGOs oder z.B. zivilgesellschaftliche Initiativen eine Bühne bekommen für das, was sie seit Jahren lokal, regional oder sogar global an Zielen verfolgen und darin Experten sind. Wir wollen nicht die Credits der NGOs. Wir wollen sie vielmehr in ihrer Arbeit stärken. Ihr habt keine Expert*innen im Team, die eine Veranstaltung dieser Größe mit dem gegebenen Anspruch auf die Beine stellen könnten. Die Crowdfunding-Zentrale zum 12.06.2020 ist mit vielen freiwilligen und ehrenamtlich arbeitenden Helfer*innen besetzt. Darunter sind vor allem einige erfahrene Projekt- und Eventmanager*innen, die bereits andere Großveranstaltungen auf die Beine gestellt haben. Sie helfen uns bei der Umsetzung des Crowdfundings als auch dabei, Strukturen zu schaffen für die Zeit danach. Im Januar 2020 beginnt nämlich die eigentliche Arbeit: Rahmenbedingungen und Inhalte für den 12.06.2020 zu schaffen. 3. Motive Eure Ambitionen, „die Welt zu retten“ sind überheblich und naiv. Mit eurer Startup-Arroganz konterkariert ihr die Arbeit von vielen seit Jahren/Jahrzehnten ehrenamtlich organisierten Menschen. Unsere Idee war von Anfang an, den 12.06.2020 zu initiieren, um bereits bestehende zivilgesellschaftliche Initiativen, NGOs und politisch aktive Menschen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir wollen als Projekt vor allem einen Rahmen und eine Infrastruktur bereitstellen, in der diese Menschen, ihre Arbeit und ihre Ideen mehr Aufmerksamkeit und Unterstützer*innen erfahren. Dazu planen wir am 12.06.2020 Stände rund um das Olympiastadion aufzustellen, an denen die jeweiligen zivilgesellschaftlichen Akteure über ihre Themen informieren und aufklären können. Wir sind schon heute mit vielen Initiativen in Kontakt, die sich auf den 12.06.2020 und den Austausch mit den Teilnehmer*innen des Tages und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen freuen. Ihr wollt euch dem Klimawandel widmen und seid selbst null nachhaltig. Warum organisiert ihr euch nicht einfach online? Das wäre CO2-neutral. Sich ganz und gar zu begegnen, ist ausschließlich offline möglich, glauben wir. Von Angesicht zu Angesicht schaffen es Menschen eher miteinander zu sprechen, sich zu solidarisieren und/oder aktiv zu werden. Letzteres ist, was wir wollen. Wir wollen Diskurs. Wir wollen Menschen miteinander verbinden, die sich bereits engagieren oder den Wunsch haben, sich einzubringen. Wir wollen Wege aufzeigen, Einfluss zu nehmen und mit den Petitionen, die wir für diesen Tag planen, eine Maßnahme vorstellen, wie Aufmerksamkeit gegenüber der politischen Administration unseres Landes geschaffen werden kann. Die CO2-Emissionen, die das Event verursacht, werden wir kompensieren. Die Aufwendungen dafür sind bereits in den kalkulierten Gesamtkosten des Events enthalten. Ihr wollt doch eigentlich nur Aufmerksamkeit für Themen, die ihr bereits festgezurrt habt und die ihr mit der Gruppendynamik im Olympiastadion nur noch durchdrücken wollt. Wir wollen mit dem 12.06.2020 ein Forum und keine Frontalberieselung schaffen. Sobald das Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen ist, wollen wir ab Januar 2020 Gremien und Arbeitsgruppen aufbauen, in denen Experten*innen sich beraten, Themen und Petitionen ausarbeiten. Darüber hinaus planen wir aber auch eine Online-Plattform aufzubauen, über die sich alle Interessierten ebenso mit Ideen einbringen können. Jeder Parteitag ist kontroverser als ihr es je sein werdet. Wir scheuen uns nicht davor, mit euch zu diskutieren und planen damit auch am 12.06.2020. Wir wollen keinen Konsens a priori. Wir sind nach innen wie nach außen offen für Diskurse, mit deren Ergebnis sich im besten Fall Lösungen gestalten lassen. 4. Der Veranstaltunsgort Uns bereitet Sorgen, dass ihr von emotionaler Aufladung schreibt und euch offenbar nicht um die Parallelen zur Rhetorik geschweige denn der NS-Tradition des Olympiastadions bewusst seid. Den Kampagnentext haben wir um diese rhetorischen Blüten bereinigt. Dass jemand annehmen könnte, es bestünden Parallelen dieser Art, wollen wir unter allen Umständen verhindern. Wir sind uns darüber hinaus über die historische Verantwortung, den 12.06.2020 an diesem Ort zu veranstalten, bewusst. Wir glauben aber, dass es gerade aus dieser Verantwortung wichtig ist, diesen Ort für eine Veranstaltung zu nutzen, die der Vergangenheit des Stadions entgegensteht und unsere Zivilgesellschaft stärken will. 5. Organisation und Partizaption Der Eintrittspreis von 29,95 Euro beschränkt die Teilnahme am Event. Das stimmt. Rund 30 Euro für ein „Event“ auszugeben, können sich ganz viele Menschen schlichtweg nicht leisten. Das Soli-Ticket soll genau dieses Problem auffangen. Wir wollen keine exklusive Veranstaltung sein, sondern alle einbeziehen, die Interesse daran haben — unabhängig von Kontostand oder anderen finanziellen Ressourcen. Wir wollen den 12.06.2020 aber ebenso frei von Sponsoren, Werbung oder Lobbygruppen halten und glauben deshalb nach wie vor, dass die Finanzierung über das Crowdfunding der beste Finanzierungsweg für unser Projekt ist. Aktuell wurden 42 Prozent unserer Tickets als Soli-Tickets verkauft. Schon jetzt steht also ein großer Teil des Ticketkontingents für Menschen zur Verfügung, die sich das Event ansonsten nicht leisten könnten. Wie wir diese Tickets verteilen wollen, erarbeiten wir noch. Wir freuen uns über alle Ideen, wie die Vergabe am gerechtesten gelöst werden könnte. Um darüber hinaus möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, am 12.06.2020 teilzunehmen, soll es einen kostenlosen livestream des Tages und seines Programms geben. Wir unterstützen außerdem alle, die am 12.06.2020 parallel zu unserem Projekt Demonstrationen oder Veranstaltungen auf die Beine stellen wollen. Das Team ist nicht divers und insofern nicht repräsentativ. Die Veranstaltung im Olympiastadion wird es deshalb genauso wenig sein. Wir sind mehr Frauen als Männer im Team, wir leben verschiedene Sexualitäten, wir sind Gutverdiener*innen als auch Geringverdiener*innen und Sozialhilfeempfänger*innen. Unter uns sind Arbeiterkinder und Menschen mit Migrationshintergrund, Schüler*innen, Student*innen, Akademiker*innen. Manche von uns haben sich vor unserem Projekt noch nie politisch engagiert, einige andere sind Langzeitaktivist*innen. Unser Team ist aber, und das wissen wir, noch zu weiß. Wir arbeiten intensiv daran, uns diverser aufzustellen und unsere Blase zu durchstechen. Wir wissen, dass ein Projekt wie unseres nur gerecht auf den Weg gebracht werden kann, wenn wir als Team dahinter selbst Diversität leben und uns unserer eigenen Privilegien bewusst sind. Wir planen dazu, eine Arbeitsgemeinschaft einzurichten. Wer uns dabei unterstützen will, ist herzlich eingeladen, das zu tun. Meldet euch via [email protected] Ihr seid nicht demokratisch! Wir sind kein durch Wahlen demokratisch legitimiertes politisches Organ. Das ist uns klar und das wollen wir auch gar nicht sein. Mit dem 12.06.2020 wollen wir keine demokratischen Prozesse ersetzen. Wir sind Teil der Zivilgesellschaft und wollen als solche Themen in die Öffentlichkeit bringen, von denen wir annehmen, dass sie drängen, behandelt zu werden. Dazu werden wir u.a. von jener Beteiligungsform Gebrauch machen, die die repräsentative Demokratie für uns als Teil der Zivilgesellschaft vorsieht: mit Petitionen angehört zu werden. Petitionen sind sinnlos und noch lange kein Gesetz. Uns ist bewusst, dass erfolgreiche Petitionen nicht unmittelbar bedeuten, dass ein Gesetz geändert wird. Aber sie können ein wichtiger Anfang und Anstoß sein, auf Missstände Aufmerksam zu machen und über ihre Öffentlichkeit Druck auf die Politik ausüben, Stellung zu beziehen. Wird eine Petition erfolgreich eingereicht, muss sich der Petitionsausschuss mit ihr bzw. der Forderung dahinter auseinandersetzen. (Siehe Video) Wollt ihr an eurem Konzept der Veranstaltung festhalten? Ihr verspielt euch damit alle Sympathien. Wir wollen vor allem, dass die Wurzeln unseres Projekts verstanden werden. Wir lernen gerade super viel auf dem Weg ins Olympiastadion, nehmen uns die Kritik, die uns begegnet, dabei zu Herzen und korrigieren Fehler. Aber das ändert nichts an unserer Überzeugung, den richtigen Weg gegen die Politikverdrossenheit unserer Zeit eingeschlagen zu haben. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ihr habt weitere Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibt uns gerne an: [email protected] Alle Presseanfragen an: [email protected] Du willst mitmachen? [email protected]