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Die 500.000 € Marke ist geknackt! Ein weiterer Meilenstein ist damit erreicht. Wir sind stolz, dass die Startnext-Community so viel Vertrauen in unsere Technologie und Prozesse gesteckt hat. Nun ist es Zeit für ein Resümee: Funktioniert die Provisionsfreiheit? Wie setzen sich die Einnahmen zusammen? Kann Startnext damit überleben? Wir haben euch einige Zahlen und Gedanken zusammengestellt.

Bereits mit der Gründung von Startnext im Jahr 2010, war uns das übliche Provisionsmodell der Crowdfunding-Plattformen weltweit schon ein "Dorn im Auge". Der Grund dafür ist recht simpel, wer viel gibt wird mit einer hohen Provision bestraft und weiß, dass von der Unterstützung weniger ankommt. Das Modell wird vor allem auch beim allgemeinen Fundraising kritisiert.

Ein Beispiel

Ein Mäzen gibt 25.000 € in ein Projekt und zahlt dabei 10% Provision an die Plattform. Das bedeutet, dass 2.500 € Gebühren für eine Leistung anfallen, die nicht teurer ist, als die bei einer 100 € Unterstützung, die dann mit 10€ vergütet wird. Transaktionsgebühren sollten unabhängig von der Provision betrachtet werden. Natürlich kann man von einer Mischkalkulation ausgehen, dennoch gibt es derzeit keine Plattformen, die große Einzahlungssummen mit geringeren Provisionen belegen. Das ungute Gefühl bleibt.

Startnext hatte es zum Anlass genommen, die Provision mit dem Zeitpunkt der Erlangung des Status „gemeinnützig“ zu streichen, obwohl dies aus ökonomischer Sicht nicht im Zusammenhang steht.

Wir nehmen die 500.000 € Marke zum Anlass zu schauen, ob unsere Modell aufgeht, gerechter ist und ein Modell für die Zukunft sein kann.

Dafür hier eine Rechnung:

Die Provisionsphase (9%, bei erfolgreichen Fundings) ging bis 8.7.2011

In dieser Zeit wurden 136.191 € in Transaktionen auf Projekte eingezahlt. Nur auf die erfolgreichen Projekte wurde Provision entrichtet. Somit wurden 10.076 € Provision an Startnext ausgeschüttet, was einem Anteil von 7,4% auf die gesamten Einzahlungen ausmacht.

Die freiwillige Abgabe (es fallen keine Provisionen an) begann am 8.7.2011

In dieser Zeit bis 19.3.2012 wurden 374.208 € eingezahlt. An freiwilligen Plattformabgaben wurden 19.122 € gezahlt. Da diese Abgaben unabhängig vom Projekterfolg sind, verbleiben sie in jedem Fall bei Startnext. Gerechnet auf den Gesamtumsatz ist dies ein Anteil von 5,1% Tendenz steigend.

Diese 5,1% sind vergleichbar mit dem Provisionsmodell auf Kickstarter, nur mit dem Unterschied, dass die freiwillige Abgabe unabhängig und gerecht ist. Jeder kann mit einem guten Gefühl entscheiden, welche Unterstützung er der Plattform zugestehen möchte. Dies ist übrigens völlig unabhängig vom Status Gemeinnützigkeit und hat darauf auch keinen Einfluss.

Der Crowdfonds

Als wäre die Einführung einer freiwilligen Abgabe nicht schon genug, haben wir ja mit der Einführung des Crowdfonds ein weiteres völlig neues Element geschaffen. Aus den erhaltenen Abgaben gehen 50% (in der Provisionsphase waren es ca. 40%) an den Crowdfonds. Das Geld aus dem Crowdfonds fließt zurück in Projekte auf der Plattform. Das bedeutet, innerhalb der gesamten Laufzeit der Plattform konnten im Crowdfonds schon fast 15.000 € angehäuft werden.

Unser Fazit

Die freiwillige Abgabe funktioniert und gibt den Unterstützern ein gutes Gefühl. Automatisch sinkt die Höhe der Abgabe bei größeren Unterstützungen. Bei kleinen Unterstützungen geben die meisten Unterstützer jedoch die vollen 10% als Aufschlag auf die Projektunterstützung.

Mit den ca. 20.000 € bisher eingenommenen Gelder kann natürlich keine Plattform dieser Größe finanziert werden. Die Betriebskosten der Plattform liegen aktuell bei ca. 100.000 € im Jahr, wovon ein Großteil in Technik und Personal fließt.

Aus diesem Grund haben wir Premium-Dienstleistungen entwickelt, die Step-by-Step aktiviert werden. Diese Produkte richten sich vor allem an die Projektinitiatoren, die damit ihre Kampagnen erfolgreicher machen können. Aktuell sind das Leistungen, wie Barzahlungsfunktionen für Live-Crowdfundings, eigene Landingpages, Beratungsleistungen, zusätzliche Bezahldienste, Presskits, Stickerdruck usw.

Parallel zu diesen Dienstleistungen ist das Startnext Team im Einsatz auf Konferenzen und Workshops, um das Crowdfunding-Wissen weiterzugeben.

Wir haben diesen Schritt bisher nicht bereut und danken für den Zuspruch, den wir aus der Startnext-Crowd bisher erhalten haben. Wenn ihr Wünsche und Anregungen dazu habt, lasst es uns wissen!

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Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

48.260.226 € von der Crowd finanziert
5.421 erfolgreiche Projekte
900.000 Nutzer

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