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Social Media und Web 2.0 sind ├╝berall – auch beim Branchentreff des Nonprofit-Bereichs, dem Deutschen Fundraising Kongress. Auf der Veranstaltung in Berlin trafen sich letzte Woche das Who is Who der Fundraiser und Experten „f├╝r die Kultur des Gebens“, um sich ├╝ber Erfahrungen und neueste Entwicklungen auszutauschen. Startnext war vor Ort und informierte ├╝ber die Potentiale von Crowdfunding f├╝r ein Kulturengagement 2.0   

Fundraising, das ist v.a. die Generierung von Finanzierungsmitteln (z.B. klassische Spenden) f├╝r Non-Profit-Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen, von humanit├Ąrer Hilfe ├╝ber Umwelt- und Verbraucherbelange, kirchliche Einrichtungen bis hin zu Bildungs- und Kulturinstitutionen. Und die Frage lautet: Wie motiviere ich die Menschen, f├╝r ein bestimmtes Ziel, ein bestimmtes Projekt zu geben? – Das kommt uns doch beim Crowdfunding sehr bekannt vor!

Social Media ist auch im Fundraising l├Ąngst kein Trend mehr

Der Tenor beim Fundraising Kongress ging einmal mehr in Richtung Social Media Kommunikation und Nutzung von Online-Tools f├╝r Fundraising-Aktionen. Blogger Sascha Lobo er├Âffnete den Kongress mit seiner Keynote zum Thema Online-Engagement zwischen Like-Button und Geld-Spende. Fazit: Internet sollte auch im Fundraising kein neuer Trend, sondern schlichtweg Normalit├Ąt sein. In ihrem Res├╝mee zur Veranstaltung stellte jedoch auch das Team von sozialmarketing.de fest, dass die Notwendigkeit, sich dem Web 2.0 im Fundraising st├Ąrker zuzuwenden, bei vielen Kolleginnen und Kollegen noch nicht ganz angekommen sei.

Wie auch immer, auf dem Kongress gab es zahlreiche Gelegenheiten, sich im Rahmen von Workshops, Vortr├Ągen und s.g. Table Sessions (kleinere Diskussionsrunden am runden Tisch) neuen Input zu holen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Ich hatte hier die Gelegenheit zum Thema Crowdfunding und Kulturengagement 2.0 zu sprechen und ├╝ber die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit aus dem letzten Jahr zu berichten.

Crowdfunding f├╝r ein Kulturengagement 2.0

So freute ich mich auf offene Ohren insbesondere bei Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen und Stiftungen. Da eben auch Projektinitiatoren von Crowdfunding-Kampagnen die Frage umtreibt, wie sie ihre Kontakte motivieren k├Ânnen, sie finanziell zu unterst├╝tzen, liegen die Parallelen zum Fundraising selbst nat├╝rlich nahe.
Crowdfunding scheint als Teilfinanzierung bei Kunst- und Kulturprojekten besonders gut zu funktionieren. Hier haben die Unterst├╝tzer die Gelegenheit direkt an der Entstehung eines Projektes zu partizipieren, erhalten zudem einzigartige Dankesch├Âns und haben einfach Spa├č daran, kreative Ideen zu begleiten oder gerade auch regionale Projekte zu f├Ârdern.

  • F├╝r Kulturinstitutionen bietet sich hier die Chance, sich mehr mit dem Publikum zum vernetzen. Dieses wird mit Crowdfunding gleichzeitig zum F├Ârderer und gemeinsam realisiert man ein Kulturprojekt.
  • Regional gesehen bietet Crowdfunding Potentiale f├╝r die lokale Kulturf├Ârderung, wie Kooperationen, wie z.B.  Nordstarter in Hamburg, zeigen.
  • Stiftungen und F├Ârdereinrichtungen k├Ânnen Crowdfunding zum Aufbau einer F├Ârderinfrastruktur nutzen. Zum einen sind s.g. Cofunding-Modelle denkbar. Weil die Crowd entscheidet, welche Projekte sie ├╝berzeugen, k├Ânnen F├Ârderinstitutionen mit einer gekoppelten Finanzierung auch einen Beitrag zur partizipativen Gesellschaft schaffen.
  • Selbst Hochschulen k├Ânnen mittels Crowdfunding die Infrastruktur f├╝r die Finanzierung studentischer Projekte f├Ârdern und gleichzeitig Effekte f├╝r das eigene Hochschulmarketing nutzen.

Startnext hat daf├╝r die Crowdfunding Pages eingef├╝hrt. Hochschulen, Museen, Festivals, aber auch Kommunen sowie Verlage oder Initiativen k├Ânnen damit ganz konkreten Kreativbereichen, Nachwuchsk├╝nstlern oder Kulturregionen eine Plattform f├╝r eine proaktive Kulturf├Ârderung bieten. Zudem sind White Label L├Âsungen m├Âglich, die noch mehr Freiraum bei der Initiierung eigener F├Ârderinfrastrukturen bieten. Die Plattform Kickstarter bietet bereits seit einiger Zeit die Curated Pages in den USA an, die u.a. von Kunsthochschulen, St├Ądten, Kulturinstitutionen, Publishern und Internetplattformen genutzt werden.

Mit Crowdfunding zum Fundraising

Crowdfunding funktioniert mit und ├╝ber Social Media. Damit werden auch Effekte f├╝r Reputation, Marketing und Kommunikation erzielt – nicht nur f├╝r den Projektinitiator selbst, sondern auch f├╝r den F├Ârderer. F├╝r Kultur- und Bildungsinstitutionen, Stiftungen und andere F├Ârderinstitutionen bedeutet dies gleichzeitig auch Potenziale f├╝r das eigene Fundraising.

├ťbrigens wird im Rahmen der co:funding Konferenz am 04.05.2012 eine neue Ausgabe des co:funding Handbuchs ver├Âffentlicht. Hier erf├Ąhrt der Leser u.a. weitere praktische Anwendungsm├Âglichkeiten von Kulturengagement 2.0.

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├ťber Startnext

Startnext ist die gr├Â├čte Crowdfunding-Plattform f├╝r kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, ├ľsterreich und der Schweiz. K├╝nstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterst├╝tzung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

38.545.603 ÔéČ von der Crowd finanziert
4.490 erfolgreiche Projekte
755.000 Nutzer

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