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Startnext soll sich als Crowdfunding-Plattform für künstlerische Projekte in Deutschland etablieren. Aber ist die Idee neu oder hast du das irgendwo schonmal gehört? Hier ist etwas zur  Geschichte. Und außerdem lüften wir das erste Geheimnis ...

Das Projekt ist aus 2 Richtungen entstanden und hat sich im Herbst letzten Jahres durch das Treffen der beiden Protagonisten Denis Bartelt und Tino Kressner zusammengefügt. Während sich Tino im Rahmen seines Studiums bereits mit dem Thema Crowdfunding im Bereich der Filmproduktion beschäftigt hat, ist Denis bei den Recherchen zum Projekt www.seedmatch.de (Crowdfunding für Startups) von Jens-Uwe Sauer auf eine Amerikanische Seite www.kickstarter.com aufmerksam gemacht worden.


www.rockethub.com

www.kickstarter.com

Kickstarter steckte da noch in den Anfängen hat uns in seiner Einfachheit und Funktionsweise sehr überzeugt. Da das Thema Crowdfunding in den USA ein ganz andere Grundlage (Fundraising-Culture) vorfindet, war uns klar, dass sich so ein Model nicht ohne weiteres auf die als konservativ bekannten Deutschen anwenden lässt. Leider kann man Kickstarter nur in den USA nutzen. Eine Internationalisierung war bisher nicht vorgesehen. In Konsequenz hieß das für uns: "Selber anpacken!"

 Seit Oktober 2009 formen wir aus unseren Vorüberlegungen und bekannten Beispielen ein eigenes Model.

Wir haben inzwischen viele Runden im Team gedreht, damit wir auch nichts übersehen, denn es gibt bei der Umsetzung eines solchen Portals jede Menge Probleme. Hier sollen mal einige genannt werden:

  • Wann bekommt man das Geld für sein Projekt?
  • Wie wird die Projektqualität abgesichert?
  • Wieviele Nebenkosten entstehen beim Geldtransfer und reduzieren dadurch das Projektbudget?
  • Wieviele Projekte können überhaupt erfolgreich unterstützt werden?
  • Gibt es genügend Deutsche, die Geld in kulturelle Projekte stecken?
  • Was passiert, wenn nicht genügen Budget zusammengekommen ist, findet das Projekt statt?

Das sind nur einige der Fragen, über die wir wieder und wieder nachgedacht haben. Gut eine halbes Jahr haben wir am Konzept, dem Finanzplan, Kontakten und dem alles entscheidenden Geldtransfer-Model gearbeitet. Und glücklicherweise haben wir inzwischen auf alle wesentlichen Fragen Antworten.

Ca. 6 Monaten brauchte es, bis alle wesentlichen Funktionen umgesetzt sind und das Portal online gehen kann. Hier stehen wir kurz vor dem Abschluß.

Ist es nun aber ein Copy-Cat?

Grundsätzlich kann man sagen, Startnext ist ein Copy-Cat oder zumindestens aus einem solchen hervorgegangen. Das Portal orientiert sich aus gutem Grund an den hervorragenden Vorlagen aus Amerika (kickstarter, rocketHub, siehe hier: http://rockethub.org/page/toolkit-tactics). Dennoch ist es lange nicht das selbe und schon gar keine 1:1 Kopie! Was in den USA rechtlich und inhaltlich funktioniert, lässt sich nur selten 1:1 adaptieren. Aber am Grundprinzip von Kickstarter gibt es einfach nichts zu deuteln, dass hat uns von Anfang an fasziniert. Wirklich anders sind die Abläufe, die notwendig sind, um dafür in Deutschland Akzeptanz zu schaffen und den Projekten zu Erfolg zu verhelfen. Wenn also Startnext als Copy-Cat von Kickstarter o.a. erkannt wird, dann betrachten wir das zunächst als Wertschätzung! Im Detail haben wir dann aber doch noch ein paar Überraschungen für Euch. Dazu in einem späteren Beitrag mehr.

Kooperationen als Schlüssel für den Erfolg

Startnext greift alle Besonderheiten des deutschen und europäischen Raumes auf. Um das zu realisieren war es notwendig tiefgreifende Kooperationen mit Banken und Institutionen aufzubauen. Das haben wir geschafft.

Im Ergebnis haben wir ein kongeniales, weil kostensparendes und einfaches Zahlungsverfahren implementiert, welches so auf dem Markt bisher noch nicht im Einsatz ist. Hinzu kommt, dass wir auf zusätzliche Fördermöglichkeiten in Projekten Rücksicht nehmen können. Was die Sache richtig spannend macht: wir haben weitere Instrumente geschaffen, mit denen Projekte gepusht werden können und ggf. Projektfehlbeträge abgeschafft werden können. Dadurch ist es möglich noch mehr Projekte erfolgreich zu starten. Alle Details erfahrt ihr zum offiziellen Start der Plattform.

Unsere letzte Info für heute und hierfür bitte ich auch schon mal um Beifall:

Keine Transaktionsgebühren! Damit mehr vom Projektbudget bleibt.

Darauf sind wir besonders stolz!

Was denkst du darüber?