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Als am Abend des 12. Backup Festivals in Weimar unser eigener Kurzfilm "Endzeit" lief, sind wir gerade rechtzeitig mit den Gesprächen zum Thema der Kurzfilmfinanzierung mit Startnext fertig geworden. Im Rahmen des Experten-Forums bekamen wir die Möglichkeit, die Idee hinter Startnext und die Möglichkeiten für Kurzfilme vorzustellen. 

In einem kleinen, experimentellen Kinosaal hatten wir die Gelegenheit
mit Kurzfilmmachern zu sprechen - eine gute Gelegenheit uns den Fragen
von potentiellen Projektinitiatoren (Startern) zu stellen. Wir
präsentierten zunächst das Prinzip Crowdfunding und die Funktion von
Startnext. Mit dem Spielfilm "Mitfahrgelegenheit",
der sich im Internet als erste interaktive Live-Spielfilmproduktion
etabliert hat, haben wir das Potential von Communities und der
Involvierung der Zielgruppe vorgestellt. Die Filmemacher waren ehrlich
und kritisch. Sofort begeistern konnten wir zunächst keinen. Denn für
die Filmbranche stellt sich eine große Frage: Welche Informationen kann
und will ich überhaupt im Vorfeld auf startnext stellen, um zum einen
Unterstützer (Förderer) zu überzeugen sich finanziell zu beteiligen und
zum anderen nicht zuviel von der Idee preis zu geben. 

Eine Option aus unserer Perspektive sind die Persönlichkeiten des Filmteams. Jeder Musiker weiß die Macht von Fans zu schätzen und kann bei Musikproduktionen mit gewissen Verkaufszahlen rechnen. Seine Fans lassen sich durch Konzerte, MySpace und bisherige Verkäufe identifizieren. Auch in der Filmbranche haben Größen wir Steven Spielberg, Quentin Tarentino oder gar Lars von Trier sich ein Fan-Publikum aufgebaut, die den bestimmten Stil oder die Art der Geschichten zu schätzen wissen und einem neuen Projekt der Filmemacher entgegen fiebern. So kann sich das Filmteam oder der Filmemacher mittels eines Videos vorstellen oder auch bewusst in Szene setzen. Bei "Mitfahrgelegenheit" haben wir hierzu die Form eines Audio- und später Videopodcasts genutzt und bereits weit vor Dreharbeiten über die Vorproduktion gesprochen, ohne jemals wichtige Detaisl über den Film zu verraten.

Eine weitere Möglichkeit ist es sich mit bereits eigenen veröffentlichten Filmwerken auf startnext zu präsentieren und so von seiner Qualität, dem Stil oder bestimmten Charakter des nächsten Films überzeugen.

Als dritte Möglichkeit lässt sich sicher auch das Teasern des neuen Filmwerkes benennen. In den meisten Fällen geht es bei Filmen nicht, um die Idee, die so lang wie möglich geheim gehalten werden muss, sondern die Handlung, der Stil oder auch die Schauspieler.

Wie bei Förderanträgen müssen Filmemacher auch auf startnext.com entscheiden, wie sie mit ihrem Projekt genügend finanzielle Mittel bekommen. Der Vorteil von startnext.com ist, dass keine Richtlinien entscheiden, sondern die tatsächliche Motivationsfähigkeit. Vielleicht gehört schon bald die Fähigkeit der richtigen Präsentation auf startnext zur Finanzierung als Disziplin bei einer Filmproduktion ganz normal mit dazu. Wir freuen uns an dieser Stelle auf Meinungen von anderen Filmemachern. 

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Über Startnext

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4.275 erfolgreiche Projekte
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