Startnext Blog https://www.startnext.com/blog.html <![CDATA[Dranbleiben: Neue Bewerbungsrunde für kulturMut gestartet]]> Dreimal im Jahr entscheidet die Jury der Aventis Foundation und des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, welche Projekte für kulturMut ausgewählt werden und eine Cofinanzierung bekommen. Die nächste Bewerbungsfrist ist der 31.10.2018!

Wer kann sich bis wann bewerben

Für kulturMut können sich Kulturschaffende, Studenten und Absolventen aus dem Rhein-Main-Gebiet bewerben, die auf hohem professionellen Niveau arbeiten, ein Kulturprojekt aus den Bereichen Musik, darstellende und bildende Kunst, Literatur oder audiovisuelle Medien planen und ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext starten wollen. Das Fundingziel für kulturMut-Projekte ist auf 15.000 Euro begrenzt.

Was ist für dich drin

Wenn du von der Jury für kulturMut mit deinem Projekt ausgewählt wirst, bekommst du:

  • 25% deines Fundingziels als Startpreis von der Aventis Foundation und dem Kulturfonds
  • Crowdfunding-Webinare und Workshops vom Startnext-Team
  • Individuelle Beratung zu deiner Kampagne vom Startnext-Team

Den Startzeitpunkt für dein Startnext-Projekt kannst du frei wählen, allerdings muss dein Projekt innerhalb von 6 Monaten nach der Zusage für kulturMut starten. Der Startpreis wird nur ausgezahlt, wenn du dein gesetztes Fundingziel erreichst.

So kannst du dich bewerben

Gehe zur Partner Page von kulturMut auf Startnext – hier kannst du auswählen ob du dich mit einem neuen Projekt oder mit einem Startnext-Projekt in der Entwurfs- oder Startphase bewirbst. Fülle alle relevanten Informationen aus und sende deine Bewerbung bis spätestens zum 31.10.2018 ab. Die Jury meldet sich bei dir Anfang November, ob du bei der sechsten Runde von kulturMut dabei sein kannst.

Wir freuen uns auf mutige Kulturprojekte!

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Fr, 28 Sep 2018 11:23:23 CEST
<![CDATA[Der Contest "5 Euro Startup" der LMU München ist im Endspurt!]]> Das Besondere am Crowdfunding ist ja, dass es sehr niedrigschwellig ist. Man braucht nicht viel Geld und keinen Kredit, keinen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften oder ähnliches, um eine eigene Kampagne zu starten und zum Beispiel eine Unternehmensgründung zu finanzieren. Im Gegenteil: Crowdfunding eignet sich für alle Macher*innen, Kreativen und Gründer*innen, die etwas bewegen und eine Idee umsetzen wollen – und das möglichst kostengünstig und ohne großes Risiko.

Genau darauf baut auch der "5 Euro Startup"-Wettbewerb der LMU München. Dort können Studierende im Rahmen ihres Studiums eigene Ideen verwirklichen und diese in einem schnellen Markttest direkt an die Öffentlichkeit bringen, um Feedback zu sammeln und daran zu wachsen.

Die Teilnehmer*innen werden vorab gecoacht und bei der Ideenfindung und Teambildung unterstützt. Bei der Umsetzung der Idee werden sie von Startups begleitet, von deren Praxiswissen und unternehmerischen Erfahrung die Studierenden direkt profitieren können.

Mit einem Crowdfunding-Contest die Ideen live testen

Dieses Jahr ist die LMU München noch einen Schritt weitergegangen und hat einen Crowdfunding-Contest auf Startnext gestartet, um noch mehr Praxis und Lebensnähe in den Wettbewerb zu bringen. 5 Projekte treten gegeneinander an um herauszufinden und auszuloten, ob ihre Idee eine Zukunft hat.

Dabei lernen die Studierenden, wie man eine Kampagne von der Kommunikationsseite her aufzieht, wie man den USP seines Produktes herausfindet und hervorhebt, ob man überhaupt die richtige Zielgruppe im Kopf hat und wo es noch Potenzial für Verbesserungen gibt. Das Schöne dabei: Während herkömmliche Markttests normalerweise viel Geld kosten und sehr umständlich sind, kann man beim Crowdfunding die Ideen ganz unmittelbar an eine Community herantragen, testen und Feedback einsammeln – und das alles kostenlos und in Eigenregie!

Wenn ihr mehr über die Idee des 5 Euro Startups erfahren wollt, könnt ihr das hier>> auf der Webseite der LMU München tun.

Hier>> könnt ihr euch den Crowdfunding-Contest und die Projekte ansehen und noch 3 Tage lang unterstützen!

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Do, 13 Sep 2018 18:01:00 CEST
<![CDATA[10 Lesetipps aus dem Startnext-Team zu Gründung, Kreativität und Motivation]]> 1. Das Slow-Grow-Prinzip: Lieber langsam wachsen als schnell untergehen – von Svenja Hofert

Die Autorin räumt hier mit Vorurteilen auf, die in der Startup-Szene Gang und Gäbe sind: 80 Stunden Woche, schnelles und investorengetriebenes Wachstum? Das muss nicht sein!

"Slow-Grow Regel 1:
FALSCH: Sie müssen eine Unternehmerpersönlichkeit sein.
RICHTIG: Die Art der Selbstständigkeit muss zu Ihnen passen!"

2. Lean In: Frauen und der Wille zum Erfolg – von Sheryl Sandberg

In den Vorständen der 100 umsatzstärksten Firmen sitzen hier bei uns in Deutschland gerade einmal 3% Frauen. Und auch in anderen Ländern sieht es nicht so viel besser aus. Die Autorin Sheryl Sandberg ist COO von Facebook und gehörte davor zur Führungsetage von Google. In ihrem Buch geht sie der Frage nach: Wie können Frauen vermehrt in männerdominierten Branchen und Positionen Fuß fassen?

3. Thank God it's Monday!: Design Thinking – Wie wir die Arbeitswelt revolutionieren – von Dark Horse Innovation

Wir alle träumen von einem Job, der Spaß macht, sinnstiftend ist und unsere Work-Life-Balance nicht überstrapaziert. Dark Horse Innovation zeigen, dass Veränderungen kollektiv vom Team vorangebracht werden!

4. Womit ich nie gerechnet habe – von Götz Werner

"Zahnpasta-Verkäufer", antwortet Götz Werner gerne auf die Frage, was er sei.

Doch der Gründer und Inhaber der Drogeriekette dm hat deutlich mehr vorzuweisen: Er ist ein Vordenker moderner Managementmethoden, ein Vorkämpfer für das bedingungslose Grundeinkommen und ruheloser Rhetoriker in Sachen Unternehmensethik. In seinem Buch erzählt er, wie er entgegen aller Widerstände ein Unternehmen aufbaute, für dessen Wertvorstellungen er erst belacht und später bewundert wurde.

5. The Female Founders Book. Das Buch für unternehmerische Inspiration. – von Val Racheeva & Maxi Knust

30 authentische & inspirierende Geschichten von erfolgreichen Unternehmerinnen bilden das Herzstück dieses Buchs. Diese Erfahrungsberichte werden von 15 Expertenartikeln zu den Themenbereichen Networking, Teamführung und Crowdfunding gespickt (und pssst, zu Letzterem haben wir auch etwas beigesteuert!). 20 kraftvolle Affirmationen machen zusätzlich Mut, die Gründung endlich anzugehen!

6. Die Kunst des klaren Denkens – von Rolf Dobelli

Meine Kollegin Lilli schreibt dazu: "Mir hat am Anfang meiner Selbstständigkeit folgendes Buch durch manche Motivationskrise geholfen. Warum? Trotz oder gerade weil die Inhalte populärwissenschaftlich und klar formuliert sind, sowie persönliche Einblicke in den Werdegang des Autors geben. Irrtümer wie "Survivorship Bias" oder "The swimmer´s body illusion" werden mit schönen Illustrationen begleitet und sind teilweise so verletzend ehrlich, dass es auch schmerzt, sich selbst so manchen Denkfehler einzugestehen." – mehr habe ich hier dann auch gar nicht hinzuzufügen :-).

7. Das 4-Stunden-Startup: Wie Sie Ihre Träume verwirklichen, ohne zu kündigen – Felix Plötz

Viele von uns gehen nach Feierabend unseren Leidenschaften nach und arbeiten an einer Idee, die manchmal zu einer Gründung führt – ganz "nebenher".

"Für ein solches "4-Stunden-Startup" braucht man kein Büro in Berlin und kein Venture-Capital, sondern bloß Neugier, Mut und Leidenschaft."

Neben der Denkweise von Start-up-Gründern stellt der Autor hilfreiche Tools vor, um eure Ideen schnell und günstig zu testen und professionell umzusetzen.

8. Das glücklichste Kleinkind der Welt – Harvey Karp

Mein Kollege Ron sagt dazu: "Ich bin kein Gründer im Unternehmenssinn, aber an einer Familie beteiligt. Als ich das erste Mal über einen längeren Zeitraum mit einem - für mich extrem - trotzenden Kind von 3 Jahren konfrontiert war, half mir dieses Buch, mich neu zu motivieren. Gegenüber allen anderen Büchern, die ich zuvor gelesen hatte, liegt der Fokus hier komplett auf dem Erwachsenen, von dem das Kind lernt. Diese Herangehensweise ist im Nachhinein sehr logisch. Positives Beiwerk, fast alle Tipps, Tricks und Verhaltensweisen lassen sich auch im Umgang mit Erwachsenen anwenden."

9. Good Night Stories for Rebel Girls: 100 außergewöhnliche Frauen – von Elena Favilli & Francesca Cavallo

Schon immer gab es Frauen, die mutige Vorreiterinnen waren! Sie sind ins All und über den Atlantik geflogen, haben die Welt schon mit 16 Jahren umsegelt und die höchsten Gipfel bestiegen – und das in Röcken! Dieses Buch präsentiert 100 neugierige Entdeckerinnen, kluge Forscherinnen und kreative Genies. Herrscherinnen, die unter widrigsten Umständen ihre Länder regierten, Aktivistinnen, die gegen Ungerechtigkeit protestierten, Wissenschaftlerinnen, die unbekannte Pflanzen und gefährliche Tiere erforschten! Ein inspirierendes Buch für Groß und Klein.

10. Das Crowdfunding-Handbuch – von Anna Theil, Denis Bartelt & Tino Kreßner

Und jaaaa, ein bisschen müssen wir auch hier mal für unsere Sache Werbung machen ;-). Wir haben ein Buch geschrieben, das euch genau erklärt, wie ihr eure Crowdfunding-Kampagne aufsetzt und erfolgreich durchziehen könnt. Hier drin findet ihr Expertenrat, aber auch viele Erfahrungsberichte von Starterinnen und Startern! :-)

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Do, 19 Jul 2018 15:14:27 CEST
<![CDATA[Neu in der Projektberatung: Michael!]]> Von Erlangen nach Peking und Kalifornien

Ursprünglich komme ich aus Erlangen, der kleinsten Großstadt Deutschlands, wie man so schön sagt. Dort habe ich angefangen Kulturgeografie zu studieren, war jedoch zu ruhelos – deshalb bin ich erstmal mit dem Fahrrad 2500 km von Hanoi nach Peking geradelt. Meinen Lebensunterhalt habe ich dort mit Deutschunterricht und Softwaretests verdient.

Wieder zurück im Frankenland habe ich mich dann in einem kleinen Programmkino als Koch und Bäcker versucht, dann beim einzigen freien Radiosender Bayerns – dem Radio Z – erste redaktionelle Erfahrungen gesammelt, ich habe mich in verschiedenen Agenturen ausprobiert und ganz nebenbei ein Soziologiestudium begonnen, nur um es dann wieder zu beenden. Ich habe in Kalifornien auf einer Plantage gearbeitet und mich dort in die wilden Wälder und in die raue Küste verliebt. Schlussendlich bin ich dann hier in Berlin gelandet, um meine Abenteuerlust zu bündeln und Dokumentarfilm zu studieren.

Ein Hoch auf die Freiheit!

Über den Dokumentarfilm bin ich dann zu Crowdfunding und Startnext gekommen, denn wie so viele andere gesellschaftlich wichtige Projekte auch, leidet dieses Filmgenre sehr unter seiner chronischen Unterfinanzierung. Doch nicht nur im monetären Aspekt liegt die große Stärke von Crowdfunding zusammen mit dem Medium Film! So werden beispielsweise die klassischen Produktionsprozesse auf den Kopf gestellt, oder es können neue und moderne Wege – fernab der klassischen Verwertungsketten! – gegangen werden.

Das schönste an der ganzen Sache ist jedoch, dass Crowdfunding das Potenzial hat, spannende, kritische und auch mal radikale Projekte zu ermöglichen, die es sonst wohl eher schwer gehabt hätten. Im Crowdfunding liegt also auch das Potential unsere Welt bunter und vielseitiger zu machen!

Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, mit euch zusammen eure Projektideen zu realisieren!

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Mo, 16 Jul 2018 14:04:32 CEST
<![CDATA[Quartiermeister: Mit Bier etwas Gutes für den Kiez tun!]]> Das Produkt: Einfach gutes Bier ohne Schnickschnack.

Quartiermeister-Biere werden in handwerklicher Tradition in unabhängigen mittelständischen Brauereien nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Die Zutaten kommen alle aus Deutschland, wobei das Team hier Wert darauf legt, sie auch möglichst regional zu beziehen, um große Transportwege zu vermeiden. Momentan gibt es die Sorten Pils, Bio-Pils, Bio-Rotbier, Export Helio-Helles. Aktuell läut das Crowdfunding für die neuste Sorte: ein alkoholfreies Quartiermeister-Bier!

Die Vision: Sozialunternehmertum auf eine neue Stufe heben!

Das Team rund um Quartiermeister hat den Anspruch, sinnvoll mit den Einnahmen und Gewinnen umzugehen, sodass möglichst viel für soziale Projekte übrig bleibt. Denn das ist das Besondere an den Bieren: 10 Cent eines verkauften Liter Bieres gehen an lokale soziale Initiativen und Projekte, die das Zusammenleben in der Nachbarschaft aktiv fördern und verbessern. Doch ihr tut nicht nur etwas Gutes, indem ihr das Bier kauft, nein: Ihr könnt sogar in Online-Abstimmungen aktiv mitentscheiden, welche Projekte als nächstes gefördert werden sollen. Im jährlichen Gemeinwohl-Bericht kann man transparent nachvollziehen, was mit den Geldern geschieht und welchen Einfluss das Unternehmen auf unsere Gesellschaft hat. Kurz gesagt: Bei Quartiermeister geht es darum, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen!

Das Unternehmen: Nachhaltig, erfolgreich und sozial.

Das Team hinter Quartiermeister besteht aus 11 Menschen, die besser wirtschaften möchten. Der ursprüngliche Gründer Sebastian hat nach einer Idee gesucht, wie man unternehmerisches Handeln mit gesellschaftlichem Mehrwert verknüpfen kann – und das möglichst unkompliziert und effektiv. 2010 kam ihm dann die Idee zu Quartiermeister und er brachte den Stein ins Rollen. Nach einem Rückschlag 2012 wagte das Team unter den Geschäftsführern David und Peter einen Neustart als soziales Unternehmen mit neuer Brauerei – und dieser gelang großartig!

Links: Geschäftsführer David, rechts daneben: Lisa aus der Kommunikation und Projektförderung

Das Crowdfunding: Am Pils der Zeit.

Dem Unternehmen geht es nicht nur um nachhaltige Produktion und Soziales, sondern auch darum, nachhaltig und im eigenen Tempo – und damit ohne Investorengelder – zu wachsen. Durch das Crowdfunding auf Startnext wird das ermöglicht, außerdem sichert sich Quartiermeister damit weiterhin die Unabhängigkeit in allen Entscheidungen, was das ganze Unternehmen ja überhaupt erst so erfolgreich macht.

Bei der aktuell laufenden Kampagne gibt es zwei Finanzierungsziele: Mit den ersten 50.000€ unterstützt ihr die Biermarke bei der Entwicklung einer neuen alkoholfreien Sorte, und mit 150.000€ ermöglicht ihr, das Bier auch endlich im Norden und Westen Deutschlands vertreiben zu können. Das bedeutet dann nicht nur die Erschließung einer komplett neuen Region, sondern auch noch mehr Geld für noch mehr soziale Initiativen!

Na, Durst bekommen? Dann könnt ihr hier das Crowdfunding unterstützen und euch eure eigene Bier-Ration sichern >>

Wir haben übrigens in einem Facebook-Live Interview mit David und Lisa von Quartiermeister gesprochen. Hier könnt ihr es anschauen >>

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Di, 03 Jul 2018 11:23:03 CEST
<![CDATA[Für WM-Fans: unsere 4 liebsten Fußball-Projekte]]> 1. Das Max-Morlock-Stadion

Letztes Jahr hat der 1. FC Nürnberg seine Fans versammelt, um das Nürnberger Stadion nach der Fußball-Legenede Max Morlock umzubenennen. Dabei kamen 800.000€ zusammen und die Idee wurde ermöglicht – juhu! :-)

Fundingziel: 800.000€
Gesammeltes Geld: 801.250€
Unterstützerinnen & Unterstützer: 4210

2. Ein Wiener Sport-Club

Der Wiener Sport-Club ist dreifacher österreichischer Fußballmeister und einer der ältesten Sportvereine des Landes! In großer finanzieller Not wurde 2001 der Fußball aus dem Verein ausgegliedert und läuft seither als Wiener Sportklub auf. Das Projekt-Team wagte einen Neustart, sodass der WSC wieder am legendären Sportclub-Platz spielen kann!

Fundingziel: 60.000€
Gesammeltes Geld: 76.124€
Unterstützerinnen & Unterstützer: 590

3. Energydrink "5 gegen 2"

Das Team hinter diesem Energydrink setzt sich für den Erhalt der Fußballkultur ein. Für jede verkaufte Flasche wurden 20 Cent an Faninitiativen und Vereine gespendet: Ob die E-Jugend neue Trikots braucht oder die maroden Räumlichkeiten eines Fanprojektes renoviert werden – überall wo Fußball eine Herzensangelegenheit ist, hat sich das Team eingemischt!

Fundingziel: 20.000€
Gesammeltes Geld: 27.878€€
Unterstützerinnen & Unterstützer: 718

4. HEINZ FLOHE - Film und Buch

Der verstorbene Kapitän des 1. FC Köln ist eine Fußball-Legende! Franz Beckenbauer sagte: "Flohe war der technisch beste deutsche Spieler seiner Zeit". Ein Team aus Fans, Filmern und Autoren wollte ihm mit einem Film und einem Buch ein Denkmal setzen und hat dafür fast 30.000 gesammelt.

Fundingziel:25.000€
Gesammeltes Geld: 27.663€
Unterstützerinnen & Unterstützer: 340


Und, wann startest du dein Fußball-Projekt? ;-) Lege jetzt los! >>

Fotos: Titelbild von Unsplash.com, die anderen Fotos kommen von den jeweiligen Projekten


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Mo, 18 Jun 2018 10:48:24 CEST
<![CDATA[Eine Verfilmung des Bestsellers "Eine Hand voller Sterne": Marco & Michael stellen ihr Projekt vor]]> Hallo! Stellt euch doch einfach mal kurz vor: Wer seid ihr und was macht ihr?

Marco: Ich bin Produzent, habe hier in Köln mit meinem Kollegen Daniel Mann meine eigene Firma – die gilles-mann-filmproduktion – mit der ich "Eine Hand voller Sterne" produziere. Ich arbeite aber auch für andere Produktionsfirmen. Wir sind begeisterte Filmemacher aus Köln. Drehbuchautor/Regisseur Michael Schäfer und ich, die aus dem Roman "Eine Hand voller Sterne" nicht nur einen großartigen Film machen, sondern darüber hinaus sich für ein Projekt engagieren, das sich für die Förderung essenzieller demokratischer Grundrechte einsetzt: Meinungs- und Pressefreiheit.

Michael: Marco und ich mögen es beide, auch als Zuschauer, Filme zu erleben, die über den reinen Unterhaltungswert hinaus eine Bedeutung haben, die Denkanstöße, Diskussionen oder vielleicht sogar einen Ehestreit vom Zaun brechen. Film ist eine Form der Kunst und sollte zum Dialog und zur Diskussion anregen. Ich bin in einer Theater- und Filmfamilie aufgewachsen. Da wurde immer heftig über Politik und Gesellschaft diskutiert.

Wie kamt ihr darauf, den Bestseller "Eine Hand voller Sterne" von Rafik Schami zu verfilmen? Welchen Bezug habt ihr zu dem Buch?

Michael: Da hat mich meine Frau drauf gebracht. "Eine Hand voller Sterne" ist eines ihrer Lieblingsbücher, durch sie habe ich Rafik Schamis literarische Welt kennen und lieben gelernt. Als ich eines Tages auf unser Bücherregal blickt und über eine mögliche Literaturverfilmung nachdachte, meine sie, ob es nicht an der Zeit sei, diesen Roman zu verfilmen. Da brach gerade der arabische Frühling in Syrien los.

Ich mag es, wenn Geschichte spezifisch scheinen aber durch die Art und Weise, wie sie erzählt werden, eine Metaphorik bekommen, die sich übertragen lässt. Die Geschichte des Bäckerjungen aus Damaskus, der unter einem repressiven Regime freier Schriftsteller werden will, könnte genausogut in der DDR, dem Dritten Reich oder jetzt in Russland oder der Türkei spielen.

Es geht um einen Jungen, der Journalist werden will und sich dabei mit der Regierung anlegt. Was bewegt euch ganz besonders an seinem Schicksal und können wir selbst daraus etwas lernen?

Michael: Der Drang des Menschen nach Freiheit, der Drang Dinge anzuprangern und zu handeln steckt in uns allen. Gerade Kinder und Jugendliche leben das stark aus.

"Wir Erwachsene verlieren diesen Drang häufig, verbringen aber viel Zeit und Energie damit uns über Missstände aufzuregen."

Da ist es gut, den jugendlichen Drang dieses Bäckerjungen zu erleben und sich wieder daran zu erinnern, dass wir Erwachsene das auch noch in uns haben. Und der Bäckerjunge ist ein Beispiel dafür, dass man auch im Kleinen etwas Großes bewirken kann. Zu oft sagen und hören wir den Satz „Das hat doch eh keinen Sinn!“ - Da sage ich: „Doch, hat es!“

Ihr versucht gerade, das Geld für die Produktion über eine Crowdfunding-Kampagne einzusammeln. Hattet ihr im Vorfeld Zweifel an der Projekt-Idee?

Marco: Die Verfilmung des Best- und Longsellers "Eine Hand voller Sterne" ist kein Pappenstiel, sondern stellt uns vor viele Herausforderungen: Dreharbeiten im Ausland, Finanzierung aus weltweiten Quellen, Zusammenstellung eines internationalen Teams, Besetzung von Kindern und Jugendlichen, sowie erwachsenen Schauspieler aus dem Libanon und dem kriegsgebeutelten Syrien, Dreharbeiten auf arabisch, einer uns fremden Sprache und viele weitere Herausforderungen, denen wir uns gerne stellen.

Michael: Es ist ein großes Projekt mit viel Personal und szenischem Aufwand. Aber wir haben erfahrene Teammitglieder an Bord. Und Film ist immer eine große Herausforderung. Es kann Vieles schief gehen. Da gehören Ängste und Zweifel dazu. Aber man darf sie nicht als Hindernis verstehen, sondern sie sind eine Warnung neu zu denken, dran zu bleiben und die Energie des ganzen Teams auf diesen einen Punkt – die Fertigstellung des Films – zu fokussieren.

Wieso habt ihr euch für eine Finanzierung per Crowdfunding entschieden?

Marco: Wir möchten diesen Film und dieses Projekt nicht alleine machen, sondern viele Menschen von Anbeginn auf die Reise mitnehmen und die Chance Nutzen, unsere Begeisterung früh zu teilen und überschwappen zu lassen.

Michael: Das Buch und auch Rafik Schami hat viele Fans. Der Roman ist in den deutschsprachigen Ländern Schulliteratur. Da ist es naheliegend, diese Menschen einzuladen, Teil des Projektes zu werden und uns in dem Vorhaben, diesen Roman zu verfilmen, zu unterstützen.

Hier könnt ihr euch das Projekt anschauen: Ansehen >>

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Fr, 15 Jun 2018 18:24:00 CEST
<![CDATA[18 goldene Regeln und Content-Ideen für Social Media & Co.]]> Du hast deinen Kommunikationsplan vorbereitet und suchst nun nach Inhalten, mit denen du ihn füttern kannst? Hier findest du ein paar Tipps:

6 Goldene Regeln zur Kommunikation auf Social Media & Co.

1. Such dir den richtigen Hashtag

Hashtags sind auf Social Media das A und O! Überlege dir, welcher Hashtag zu deinem Projekt passen würde und recherchiere, ob es ihn schon gibt. Wichtig: Er sollte kurz und nicht allzu kompliziert sein. Füge ihn zu all deinen Postings auf Social Media hinzu, vor allem auf Twitter und Instagram.

2. Nicht vergessen: Der Projektlink

Dein Projektlink darf natürlich nicht fehlen, wenn du etwas postest. Schreibe ihn direkt ins Posting, sodass die Leute ihn anklicken können, oder füge ihn mithilfe einer Bildbearbeitungssoftware in deine Grafiken ein.

3. Wähle die richtige Sprache

Die Sprache in deiner Kommunikation sollte klar, freundlich und motivierend sein. Vermeide Abkürzungen und zu spezielle Fachbegriffe – die Leute sollen dich ja verstehen. :-)

4. Setze den richtigen Themenschwerpunkt

Achte bei deinen Postings darauf, nicht nur von dem Geld zu reden, dass du per Crowdfunding sammeln möchtest. Konzentriere dich lieber darauf, was du zu bieten hast, welches Problem deine Idee löst, etc. – also das, was einen Mehrwert für deine Zielgruppe hat!

5. Höre aktiv zu

Du bekommst Fragen unter deine Social Media Postings oder auf deiner Startnext-Projektseite gestellt? Dann antworte wertschätzend darauf, bedank dich bei Kritik und Lob und gib Hilfestellungen, falls Unklarheiten bestehen.

6. Bitte nicht spammen

Bei der Kommunikation für deine Kampagne ist es wichtig, mit Maß und Ziel zu posten – die Leute werden es dir nicht danken, wenn sie 7 Mal am Tag "unterstützt mein Projekt!!" lesen müssen. ;-)

12 Content-Ideen für deine Postings

1. Verwende dein Pitch-Video auch auf Facebook, um dich, deine Idee und deine Kampagne einem breiten Publikum vorzustellen!

2. Stelle dich und dein Team vor. Nutze die Story-Funktion auf Facebook und Instagram, um deine Follower einen Blick hinter die Kulissen werfen zu lassen! Führ sie durch euer Büro oder eure Werkstatt, stelle den Prototyp vor, und so weiter. Da sich die Stories nach 24h löschen, kannst du hier wild experimentieren und mutig sein!

3. Zeige dein Produkt im Einsatz, wenn du einen Prototypen hast – am besten in einem kurzen Video (rund 30 Sek.), dass du auf Facebook, Twitter und Instagram teilst.

4. Poste interessante Artikel, die sich mit dem Themenbereich befassen, in dem auch du unterwegs bist. Wenn du zum Beispiel einen nachhaltigen To-Go-Becher erfunden hast, kannst du einen Artikel über die Verschmutzung der Meere durch Plastik posten und darauf hinweisen, dass deine Idee an der Lösung dieses Problems beteiligt ist!

5. Nutze Quotecards, auf denen du inspirierende Zitate postest. Projektlink auf der Card und/oder im Posting nicht vergessen! ;-)

6. Stelle Fragen und stoße Diskussionen an! Ein Beispiel findest du hier>>.

7. Gutes Bildmaterial ist das A und O. Achte bei den geposteten Fotos darauf, dass sie eine gute Qualität haben. Illustrationen und andere Grafiken sollten ebenfalls professionell erstellt worden sein.

8. Starte eine Umfrage oder frag nach Input und Feedback jeglicher Art! So erfährst du, was deiner Zielgruppe wichtig ist und bindest sie konstruktiv ein.

9. Film kleine 30-sekündige Testimonial-Videos von Leuten, die dein Produkt nutzen oder unterstützen. Über den Zeitraum deiner Kampagne kannst du die kleinen Schnipsel immer mal wieder einstreuen!

10. Feier jeden Meilenstein deiner Kampagne! Seien es Finanzierungsziele ("Juhu, wir haben die ersten 1.000€ geknackt!") oder sonstige Errungenschaften, zum Beispiel tolle Berichterstattung in der Presse oder eine Kooperation, die deine Idee noch besser machen wird. Deine Fans wollen mitfiebern!

11. Fordere deine Fans und Follower zu einer Challenge auf, die mit deinem Thema zusammenhängt. Wenn du zum Beispiel einen Unverpackt-Supermarkt crowdfunden willst: Fordere deine Fans dazu heraus, einen Tag komplett ohne Plastik auszukommen und ihre Erfahrungen dann unter deinem Posting zu teilen.

12. Setz deine Dankeschöns in Szene und stelle immer mal wieder eins vor!

Und jetzt: Viel Spaß beim Ausprobieren!


Im ersten Teil unserer kleinen Kommunikationsreihe haben wir darüber gesprochen, wie du deinen Kommunikationsplan erstellst. Nächstes Mal zeigen wir dir, wie du am besten mit der Presse kommunizierst!

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Fr, 27 Apr 2018 17:24:00 CEST
<![CDATA[dmSTART! – der Gründer-Contest für dich und deine Idee!]]> Mitmachen? So geht's

Du kannst dich für den Contest bewerben, wenn ...

  • ... du aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommst und mindestens 18 Jahre alt bist.
  • ... deine Produktidee in das Drogerie-Sortiment von dm passt, also zum Beispiel aus den folgenden Bereichen kommt: Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung, Baby ... all das sind Ideen, die hier ihren Platz finden.
  • ... dein Unternehmen bereits gegründet hast und mit deiner gewählten Organisationsform unternehmerische Ziele verfolgst.
  • ... du schon einen Prototyp deines Produktes hast, so dass dein Produkt in der Finanzierungsphase auf Startnext am Markt getestet und danach skaliert werden kann.
  • Alle weiteren Infos findest du in den Teilnahmebedingungen des Contests.

Das kannst du gewinnen

Die drei Projekte, die bei ihrer Kampagne auf Startnext die meisten Unterstützer für ihr Produkt begeistern konnten, haben die Chance auf eine Listung in bis zu 2.000 dm-Märkten und/oder dem dm-Onlineshop. Alle ausgewählten Projekte können zudem an der Gründerakademie mit vielen spannenden Keynotes sowie an tollen Webinaren teilnehmen.

So funktioniert der Contest

1. Bewerbungsphase (30.04.-01.06.2018)

In diesem Zeitraum kannst du dich mit deinem Projekt hier auf Startnext bewerben! Die Teilnahmebedingungen findest du auf der Contest-Seite.

2. Vorbereitungsphase (08.06.-22.07.2018)

Nach dem Ende der Bewerbungsphase wählt eine Jury bis zu 20 spannende Projekte aus, die am Contest teilnehmen dürfen. Die Mitglieder der Jury blicken auf jahrelange Erfahrung in ihren Fachbereichen zurück – darunter unter anderem dm-Gründer Götz Werner, Christoph Werner und Kerstin Erbe aus der dm-Geschäftsführung sowie Startnext-Gründer Denis Bartelt und Philip Siefer, Gründer von einhorn.

Die ausgewählten Gründerinnen und Gründer können in der Vorbereitungsphase an der Gründerakademie (14. bis 16.06.) in Karlsruhe sowie an verschiedenen Webinaren teilnehmen, um sich auf die Startnext-Kampagne vorzubereiten.

3. Finanzierungsphase auf Startnext (23.07.-14.09.2018)

Jetzt geht es richtig los! Dein Projekt wird auf Startnext freigeschaltet und du startest deine Kampagne. Die drei Projekte, die bis zum Ende der Finanzierungsphase die meisten Unterstützerinnen und Unterstützer begeistern, haben die Chance auf die Listung bei dm!

Klingt gut? Hier findest du noch mehr Infos und die Möglichkeit, dich zu bewerben. Wir freuen uns auf dein Projekt!

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Mo, 30 Apr 2018 12:16:00 CEST
<![CDATA[Zuwachs in der Projektberatung: Moin Melissa!]]> Ganz viel Veränderung

Ich bin gebürtige Hamburgerin und erst seit Kurzem hier in Berlin. Vor Startnext habe ich für einen Hamburger Energiekonzern als Change Managerin gearbeitet. Dort habe ich die Strategie „prepare for the future“ mit zahlreichen Projekten begleitet. Ich merkte jedoch schnell, dass ich mehr Revolution wollte, als der Rest des Unternehmens. Ich möchte mit meiner Arbeit einen positiven Beitrag leisten. Hier bei Startnext sitze ich an der Quelle! Ich helfe jeden Tag Menschen weiter, die den Mut haben, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Die Ruhe vor dem Sturm

Ich kann mich nie so wirklich entscheiden, was ich als Erstes machen möchte, weil es so viele spannende Themen, Aktivitäten, Menschen und Orte gibt. Mein Leben ist meistens turbulent, aber die ruhigen Minuten genieße ich am liebsten in einer Hängematte im Park.

Ich freue mich darauf, euch kennen zu lernen und bin sehr gespannt auf eure kreativen Ideen!

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Mi, 25 Apr 2018 16:18:29 CEST
<![CDATA[6 tolle Projekte zum Tag des Bieres & des Buches!]]> Tag des Bieres

BEURA

Das Bier der Brauerei BEURA ist so beliebt, dass sie anbauen müssen – das Team braucht Geld, um eine neue Braunanlage aufzustellen! Als Dankeschön erwarten euch ausgefallene Craft-Biere, die zum Beispiel im Brandy-Fass gereift sind. Prost! >>

Giesinger Biertruck

Foodtruck hier, Foodtruck da – überall stehen Foodtrucks. Das Team Giesing findet: Zeit für einen Biertruck! Dafür restaurieren sie einen MT 45 Freightliner StepVan – klassisch, nostalgisch und schick! Als Dankeschön für eure Unterstützung erwarten euch zum Beispiel ein Jahr Freibier – yeah! Prost! >>

Weerhus Privatbrauerei

Auch bei der Brauerei Weerhus gab es einen Wachstumsschub, weshalb eine neue und größere Brauanlage her muss. Als Dankeschöns warten hier leckeres Bier, ein Brauereifest oder ein für ein Jahr gültiger Rabattgutschein auf euch. Prost! >>

Tag des Buches

Eat Greet Live

Buongiorno! Grüß Gott! Dobro jutro! „Eat Greet Live“, das vierte Werk aus der Reihe der "Eat Write Live"-Reisebücher befindet sich in der Warteschleife und möchte gedruckt werden – und mit eurer Unterstützung klappt das auf jeden Fall! Wenn ihr also genug von langweiligen Reiseführern und Bock auf Geschichten aus den Alpen und Slowenien habt, seid ihr hier richtig! Lesen >>

Das Steampunk-Handbuch für Monsterjäger

Wenn man auf Monsterjagd geht, sollte man besser nicht unvorbereitet losziehen. Dieses Handbuch für Monsterjäger und Steampunkfans schafft Abhilfe und bereitet euch auf jede noch so schwierige Mission vor! ;-) Für die besonders Schnellen unter euch gibt es die limitierte und handgebundene Edition im Ledereinband. Wenn es also auf eurem Abenteuer etwas heftiger zugeht, ist euer Handbuch perfekt geschützt! ;-) Lesen >>

KLARHEIT JOURNAL

Das wünschen sich vermutlich viele von uns: Mehr Klarheit im Leben! Das möchte euch dieses Buch liefern, das euch die richtigen Fragen stellt, um euren Blick immer wieder auf das Positive zu richten – und es damit in euer Leben zu holen. Denn was ihr aufschreibt, zieht ihr an. Lesen >>


Du hast auch Ideen zum Thema Bier oder Buch? Oder vielleicht sogar etwas ganz anderes? Dann los – starte dein Projekt! :-)

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Mo, 23 Apr 2018 15:04:47 CEST
<![CDATA[Crowdfunding: 4 Tipps zur Kommunikation mit der Presse!]]> Die Pressekommunikation ist der Part, vor dem man beim Planen einer Crowdfunding-Kampagne sicherlich den größten Respekt hat. Für die meisten Menschen ist es nichts Alltägliches, mit der Presse in Kontakt zu treten, entsprechend fragst du dich sicher: Wie baue ich den Kontakt auf? Mit wem rede ich überhaupt? Keine Sorge – mit diesen vier Schritten gelingt dir der Kontakt!

1. Erstelle deine Pressemappe

Bevor du dich an die Presse wendest, solltest du ein bisschen Zeit in die Vorbereitung investieren, damit du dann nicht mit leeren Händen da stehst. Das Zauberwort heißt hier: Pressemappe.

Wir konzentrieren uns hier auf eine Online-Version der Mappe, da diese für dich zu diesem Zeitpunkt am relevantesten ist, solltest du nicht gerade auf Fachtagungen und analogen Events unterwegs sein.

Checkliste: Die Bestandteile der Pressemappe

  • Deckblatt & Inhaltsverzeichnis
  • Deine Pressemitteilung. Diese sollten kurz und knapp gehalten sein und die klassischen W-Fragen beantworten: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher? Achte darauf, dass das Wichtigste direkt am Anfang steht, die Sätze kurz und knackig sind und du Fachsimpelei und komplizierte Fremdworte vermeidest. Lasse dich auch nicht dazu verführen, Werbung zu treiben – du sollst Journalisten nicht überzeugen, dein Produkt zu kaufen, sondern ihnen zeigen, welche nachrichtliche Relevanz die Idee hat! Formuliere so, dass die Sätze zitierfähig sind und knallen! ;-)
  • Ein Factsheet mit Zahlen, Daten und Fakten zu deinem Projekt, deinem Unternehmen und dir selbst
  • Hochauflösende Fotos deines Projekts, von dir/deinem Team und dein Crowdfunding-Pitchvideo & Projektlink (Tipp: Unbedingt fragen, ob das Projekt im Artikel verlinkt werden kann!)
  • Deine Kontaktdaten, wobei du hier unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten anbieten solltest. Unverzichtbar sind hier Telefon und E-Mail.

Achte darauf, dass deine Mappe übersichtlich und kurz gehalten ist. Das soll kein Roman werden, die wichtigen Informationen müssen für die Pressevertreter auf den ersten Blick sichtbar sein.

2. Finde die passenden Medien

Welche Medien sind für meinen Presseverteiler relevant?

Vielleicht denkst du: Am wichtigsten ist es, wenn möglichst viel über dein Projekt kommuniziert wird, der Rest läuft dann schon – ganz so einfach ist es aber nicht. Wichtig für dich und dein Projekt ist hier eher, dass jene Medien berichten, die für deine Zielgruppe, die du mithilfe des letzten Blogartikels schon herausgearbeitet hast, ganz besonders relevant sind.

Wenn du zum Beispiel ein Crowdfunding für ein Café oder eine Event-Fläche startest, sind lokale Medien deine erste Anlaufstelle. Wenn es ein Produkt ist, dass du verschicken kannst, sind überregionale Medien zusätzlich deine Go-to-Adresse. Wenn die Kampagne der Auftakt für deine Startup-Gründung darstellt, sind auch Gründermagazine wie Gründerszene, t3n oder StartingUp potenzielle Partner.

Zusätzlich kommen noch die Fachmedien dazu. Du hast ein digitales Gadget entwickelt? Na dann schnell ran an TechCrunch und Co. Du startest ein Soziales Crowdfunding-Projekt? Das enorm-Magazin ist sicher schon gespannt.

Am besten legst du dir eine Liste an, in der du in verschiedene Interessensgruppen unterteilst, z.B. regional, überregional, Gründer, Social und so weiter. Anschließend recherchierst du gründlich und sammelst die Medien, die in die Kategorien passen und für die deine Idee relevant sein könnte.

Das richtige Medium für dein Projekt: Anlaufstellen

Damit dir die Recherche leichter fällt, gibt es bestimmte Stellen, die dir helfen können, das richtige Medium und die richtigen Ansprechpartner zu finden.

3. Suche den Kontakt zu Journalisten

Die oberste Regel ist: Geh die Extrameile und häng dich rein! Journalistinnen und Journalisten bekommen jeden Tag einen ganzen Berg an E-Mails, in denen Leute verzweifelt um Aufmerksamkeit buhlen. Wenn du eine unpersönliche Massenmail verschickst und mit dem Gießkannenprinzip arbeitest, wirst du vermutlich sehr wenig Erfolg haben. Wenn du jedoch die folgenden drei Punkte beachtest, steigen die Chancen, dass jemand von der Presse auf dich aufmerksam wird, beträchtlich:

  • Vitamin B: Du kennst jemanden bei einem Medium oder jemanden, der jemanden kennt? Super! Frag sie oder ihn, wer in der Redaktion dort für deinen Schwerpunkt zuständig ist und einen Kontakt herstellen kann.
  • Lerne von erfolgreichen Kampagnen: Wenn du keine Medienleute kennst, ist das auch nicht schlimm. Schau dir Crowdfunding-Kampagnen an, die deiner ähneln und tritt mit der Starterin oder dem Starter in Kontakt. Vielleicht sagen sie dir, welche Medien berichtet und mit wem sie gesprochen haben. Wenn du dich dort in der Redaktion meldest mach direkt transparent, wie du auf die Journalistin oder den Journalisten gekommen bist, dass du ein ähnliches Projekt starten möchtest und denkst, dass das deshalb interessant für das Medium ist.
  • Recherchiere Journalisten und ihre Schwerpunkte: Alternativ kannst du auch die Medien aus deiner Liste durchgehen und schauen, wer über Themen berichtet hat, die mit deiner Projekt-Idee in Zusammenhang stehen. Versuche, mit der Person in Kontakt zu treten, zum Beispiel über Twitter oder einer E-Mail-Adresse auf der Webseite des Mediums. Erkundige dich ansonsten einfach bei der Redaktion, wie man ganz gezielt diese Person erreichen kann. Einfach eine Pressemeldung an die Redaktion schicken und hoffen, dass sie den richtigen Ansprechpartner von selbst findet, wird meistens nicht reichen.

Ein kleiner Knigge zum Umgang

Und hier kommt noch ein wichtiger Hinweis zur Kommunikation mit der Presse: Versuche, einen persönlichen Kontakt herzustellen aber vermeide es, zu nerven ;-). Es ist total okay, wenn du eine Pressemitteilung an eine Journalistin oder einen Journalisten verschickst und dann nach ein paar Tagen nochmal telefonisch nachhakst, fang aber auf keinen Fall an, der Person hinterherzurennen und sie zu "terrorisieren".

Sei freundlich und aufgeschlossen am Telefon, stell dich vor und erzähle auch, wie du an die Kontaktdaten der Person gekommen bist, dass du gerade deinen Presseverteiler aufbaust und der Meinung bist, dass das Thema deiner Crowdfunding-Kampagne sehr gut zum Arbeitsbereich dieser Person passt. Erkundige dich auch, wie die Journalistin oder der Journalist am liebsten kontaktiert werden möchte – per Telefon, Mail, Twitter? Ein guter persönlicher Kontakt ist hier das A und O.

4. Baue deinen Presseverteiler auf

Es wird dir nicht viel helfen, wenn du nur den Namen, die Mailadresse und Telefonnummer der Ansprechpartner festhältst. Lege dir am besten eine Excel-Tabelle mit den folgenden Spalten an:

  • Ansprechpartner (Name, Telefon (am beste mit Durchwahl), E-Mail-Adresse, Themengebiete, Adresse, bevorzugte Kontaktform...)
  • Name der Publikation
  • Kategorie/Zielgruppe (Gründer, Food, Wirtschaft, Social...)
  • Größe & Reichweite (Regional, überregional...)
  • Medium (Online, Print, Radio, TV...)
  • Rhythmus (täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich)

So kannst du – je nach Bedarf – die Übersicht nach bestimmten Gesichtspunkten sortieren und findest schnell die passende Ansprechperson für dein Anliegen.

Nur ein gut gepflegter Presseverteiler ist auch wirklich hilfreich

Es erfordert ein bisschen Zeit und Mühe, den Presseverteiler aufzubauen, lohnt sich aber auf jeden Fall! Es ist daher einerseits wichtig, dass du schon sehr früh damit beginnst (auf jeden Fall vor Start der Kampagne, damit beim Launch dann alles bereit ist!) und die Kontaktdaten regelmäßig pflegst. Überprüfe daher einmal im Jahr deinen Verteiler auf Aktualität: Gibt es die Publikation noch? Arbeitet die Person noch da? Wenn ja: Immer noch beim selben Themenschwerpunkt? Haben sich irgendwelche Kontaktdaten geändert? Mit wem war die Zusammenarbeit gut, wer hat sich hingegen ablehnend geäußert?


Wenn du diese Punkte beachtest und ein bisschen Zeit und Energie in den Aufbau der Pressekontakte hineinsteckst, wird sich das auf jeden Fall lohnen. Mit der richtigen Presse-Strategie kann deine Crowdfunding-Kampagne über die Ziellinie katapultiert werden und du kannst etwas Großartiges erschaffen!

Starte dein Projekt

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Di, 08 Mai 2018 13:42:00 CEST
<![CDATA[Deutscher Integrationspreis 2018 – der Startschuss ist gefallen!]]> Der Deutsche Integrationspreis 2017 war ein voller Erfolg

Im letzten Jahr hat die Gemeinnützige Hertie-Stiftung den Deutschen Integrationspreis zum ersten Mal ausgerichtet. 40 Projekte haben um das Preisgeld gekämpft und 16.500 Unterstützerinnen und Unterstützer mobilisieren können. Die Ideen haben über 700.000€ eingesammelt und für viele Menschen neue Chancen eröffnet!

Dieses Jahr geht der Contest in die zweite Runde und hat 34 tolle Projekte am Start, die frischen Wind in die Integrationsdebatte bringen möchten.

3 Beispiele aus dem aktuellen Contest

Durch privaten Familiennachzug Leben retten

Die Flüchtlingspaten Syrien vermitteln private Bürgschaften an Menschen, die sich noch in Kriegsgebieten wie Syrien befinden. Durch diesen privat finanzierten Familiennachzug konnten sie bislang schon 250 Menschen retten, deren Lebensunterhalt komplett aus privaten Spenden finanziert wird!

Mit Yoga gegen das Kriegs-Trauma

Das Projekt "Gesunde Integration durch Yoga-Trauma-Therapie" von Citizen2be setzt sich dafür ein, dass Geflüchtete die Traumata von Krieg und Flucht verarbeiten und überwinden können. Dafür entwickeln sie eine fundierte Yoga-Trauma-Therapie, die sie in ihrem Raum umsetzen und auch anderen Initiativen und Organisationen zur Verfügung stellen möchten.

Mit Kinofilmen gegen extremistisches Gedankengut

Dass die Jugend gar nicht so uninteressiert an gesellschaftlichen und politischen Themen ist, wie so oft behauptet wird, zeigt uns das Projekt "Kino gegen Extremismus" sehr gut. Hier haben sich Studierende und Schülerinnen und Schüler zusammengeschlossen, um durch Aufklärungsarbeit an Schulen zu verhindern, dass extremistisches Gedankengut verbreitet wird.

Auf der Contest-Seite findet ihr noch 31 weitere kreative Ideen, die unsere Gesellschaft durch gelungene Integration stärken wollen.

So funktioniert der Crowdfunding-Contest

Am 09. April um 12 Uhr starten alle Kampagnen auf Startnext und haben dann vier Wochen Zeit, um ihr festgelegtes Fundingziel zu erreichen – also bis zum 09. Mai um 12 Uhr. Die Projekte, die nach drei Wochen die meisten Unterstützer gesammelt haben, erhalten zusätzlich einen Stiftungspreis von bis zu 15.000 Euro!

Anschließend geht es noch ins Finale. Im August 2018 schaut sich eine Jury alle gemeinnützigen Contest-Gewinner an und bewertet: Welche Idee erzielt eine große Wirkung? Wie aktiv können sich Geflüchtete in den Projekten einbringen und engagieren? Die Jury wählt die Finalisten aus und diese haben dann die Chance, ihre Projektideen am Tag der Preisverleihung direkt vor der Jury zu pitchen. Im Oktober werden die Gewinner-Projekte dann mit dem Deutschen Integrationspreis und gewinnen noch einmal insgesamt bis zu 100.000€!

Das heißt: Wenn ihr ein Projekt unterstützt, bringt ihr es damit dem Siegertreppchen einen Schritt näher!

Der Integrations-Bus auf Tour

Zum diesjährigen Auftakt hat sich die Gemeinnützige Hertie-Stiftung mit dem Bus der Begegnungen zusammengeschlossen und den Integrations-Bus ins Leben gerufen! Zwei Wochen lang fahren sie gemeinsam durch die Bundesrepublik mit Stationen in Hamburg, Essen, Frankfurt und Berlin, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und einfach zuzuhören.

Wir sind gespannt auf die Reiseberichte des Teams!

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg beim Contest! :-)


>> Stöbert hier durch alle Projekte und sucht euch eure Lieblinge aus.

Fotos: (c) Peter van Heesen, Flüchtlingspaten Syrien, Kino gegen Extremismus, Citizen2be, Bus der Begegnungen

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Mo, 09 Apr 2018 13:46:21 CEST
<![CDATA[kulturMut: Wie man erfolgreich Stiftungsgelder mit Crowdfunding kombiniert]]> Kulturförderung fürs Rhein-Main-Gebiet

2013 haben wir gemeinsam mit der Aventis Foundation das Pilotprojekt kulturMut ins Leben gerufen, um Crowdfunding, Stiftungsförderung und auch öffentliche Förderung zum ersten Mal zu verbinden. 2016 kam noch der Kulturfonds Frankfurt RheinMain als starker Partner dazu!

Insgesamt wurden fünf sehr erfolgreiche Contests umgesetzt, bei denen insgesamt fast 140 Projekte mit rund 1.8 Millionen € durch 18.000 Unterstützer finanziert wurden – eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte also.

Die Aventis Foundation wollte herausfinden: Welche Ideen kommen an?

Crowdfunding diente hierbei der Stiftung als Test um herauszufinden, welche Ideen und Projekte im Kulturbereich positiv von der Gesellschaft aufgenommen werden. Diese Projekte erfahren durch die Kombination von Stiftungsgeldern und Crowdfunding eine enorme Hebelwirkung, die die Ideen nach vorn katapultiert und sehr erfolgreich macht. Davon profitieren alle Beteiligten: Die Projektstarterinnen und -starter, die Stiftungen und natürlich die komplette Region Rhein-Main.

Beim letzten kulturMut-Contest konnten so eine Menge Projekte aus dem Bereich Kammermusik gefördert werden, so zum Beispiel das Projekt "Telemanns Kleine Kammermusik", die mit dieser ausgefallenen Konzertreihe über 18.000 € von interessierten Unterstützerinnen und Unterstützern einsammelten und damit den ersten Platz belegten!

Mehr Sichtbarkeit für Stiftungen und Kulturfonds

Bürgerinnen und Bürgern wird hierbei eine viel größere Teilhabe ermöglicht und auch für die Aventis Foundation war das ein Weg, ihr Engagement sichtbar zu machen und damit ganz neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit zu gehen.

kulturMut künftig sogar ganzjährig

Das Konzept Crowdfunding plus Stiftungsgelder war bei kulturMut so erfolgreich, dass mittlerweile daran gearbeitet wird, die Förderung nicht nur im Rahmen eines Contests, sondern auch ganzjährig zur Verfügung zu stellen – auf dass mehr kreative Ideen aus dem Kulturbereich im Raum Rhein-Main entdeckt und gefördert werden können.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und sind wahnsinnig gespannt auf weitere kulturMut-Projekte!


Sie sind ebenfalls im Bereich Stiftung tätig und kulturMut hat sie inspiriert, etwas ähnliches zu versuchen? Hier finden Sie eine Menge Informationen zur Kombination Crowdfunding und Stiftungsarbeit. Wir freuen uns auf Sie!

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Fr, 06 Apr 2018 13:50:15 CEST
<![CDATA[In 6 Schritten zum Kommunikationsplan für deine Kampagne!]]> Kommunikationsplan erstellen: Die Vorbereitung

Bevor du die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen angehst, ist ein bisschen Vorarbeit nötig. Die folgenden Schritte helfen dir dabei, einen Kommunikationsplan zu erstellen, der auch wirklich Hand und Fuß hat und dich und dein Team sicher durch die Kampagne trägt.

1. Arbeite heraus, worum es geht

Denk an dein Produkt/deine Idee und versuche noch einmal ganz deutlich herauszustellen, was das Besondere daran ist. Welches Problem löst es? Wieso ist es besser als andere Ideen? Tipp: Unser Crowdfunding-Canvas hilft dir dabei, diese Dinge herauszuarbeiten und auch noch einmal übersichtlich für dich zu klären.

2. Setze dir ein Ziel für deine Kommunikation

Überlege dir, was das Ziel deiner Kommunikation sein soll. Was soll sich dadurch ändern? Was sollen die Leute wissen, was sie jetzt noch nicht wissen? Möchtest du sie zu einer Handlung motivieren, wenn ja: zu welcher? Was ist dein „Call to Action“, also deine Handlungsaufforderung?

3. Analysiere deine Zielgruppe und schreib dir alles auf

Überlege dir, mit wem du kommunizieren wirst. Deine Kommunikationsmaßnahmen werden sich vermutlich auf verschiedene Zielgruppen beziehen, zum Beispiel auf Unterstützerinnen und Unterstützer, Pressekontakte oder Kooperationspartner. Fertige dir eine Liste an, damit du eine genaue Übersicht hast und überlege dir parallel, welches Vorwissen du bei welcher Zielgruppe voraussetzen kannst. Eine Tech-Redaktion weiß vermutlich eher, was Crowdfunding ist, potenzielle Unterstützerinnen und Unterstützer aber nicht immer unbedingt. Diese Überlegungen helfen dir dabei, deine Inhalte auf die jeweiligen Zielgruppen zuzuschneiden und sie damit zu begeistern!

4. Paraphrasiere deine Schlüsselbotschaften

Wenn du deine Zielgruppen herausgearbeitet hast, folgt jetzt ein wichtiger Schritt: Paraphrasiere die Schlüsselbotschaft an jede Zielgruppe in einem knackigen Satz – das klingt erst einmal einfach, kann aber ganz schön herausfordernd sein! Dieser Satz sollte einige W-Fragen beantworten: Worum geht es? Wer bist du? Was möchtest du von der Zielgruppe? Und was ist die Handlungsaufforderung?

Die Ergebnisse dienen dir dann als Schablone für deine Kommunikationsmaßnahmen. Bei jeder Mail, bei jedem Posting auf Facebook oder jedem Blog-Beitrag kannst du prüfen: Bringt die Maßnahme diese Schlüsselbotschaft rüber?

Der Kommunikationsplan für deine Crowdfunding-Kampagne

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ein guter erster Schritt, bevor du deine Maßnahmen planst ist es, sich über aktuelle Trends schlau zu machen. Schau dir ein paar erfolgreiche Kampagnen an und analysiere, wie sie verschiedene Kommunikationskanäle genutzt haben – zum Beispiel den Blog auf der Projektseite, Facebook-Seiten, die sie im Projekt verlinkt haben und so weiter. Dadurch kannst du eine Menge lernen und dir auch Inspiration holen.

5. Der zeitliche Verlauf deines Kommunikationsplans

Jetzt ist es wichtig, dass du dir den Zeitplan anschaust. Von wann bis wann läuft deine Kampagne, also: Über wie viele Tage muss sich deine Kommunikation erstrecken? Wenn Kampagnen nicht erfolgreich werden liegt es oft daran, dass ihnen nach 3 Tagen die Puste ausgegangen ist und sie nicht genug Kommunikationsmaßnahmen vorbereitet haben – das wird dir aber nicht passieren!

Am wichtigsten sind der Anfang, also die Launchphase der Kampagne, und der Endspurt. Hier musst du ganz besonders laut trommeln und dein komplettes Netzwerk in Bewegung setzen. Schau dir die Botschaften an, die du gern übermitteln möchtest und lege fest: Welche Nachricht muss wann überbracht werden? An wen gehen diese Nachrichten? Du entwickelst jetzt ganz konkret den Zeitplan deiner Kommunikation.

6. Suche dir die passenden Kanäle für deine Botschaften aus

Wenn du weißt, wann du welche Botschaft an wen übermitteln möchtest, ist es an der Zeit, dir die entsprechenden Kanäle herauszusuchen. Hier gilt: Nur der Kanal ist richtig, auf dem deine Zielgruppe auch anzutreffen ist!

Einfaches Gießkannenprinzip wird dir hier nicht weiterhelfen, die Zielgruppe merkt, ob sie gemeint ist (und die Idee deshalb interessant für sie ist), oder ob du einfach nur lieblos alle Infos ins Internet kippst. Wichtig hier ist also: Welcher Kanal ist der Richtige? Welche Ressourcen brauchst du? Und wie trackst du das Ergebnis deiner Kommunikation?

Kommunikation ist dein Schlüssel zum Erfolg!

Du siehst also: Die Vorbereitung deiner Kommunikation nimmt ein bisschen Zeit in Anspruch, aber deine Kampagne steht und fällt mit deinem Kommunikationsplan. Du bist eher nicht so der Kommunikationsprofi? Kein Problem, in dem Fall ist es klug, wenn du dir Partner ins Boot holst, die dir dabei helfen. Das können Menschen aus deinem Umfeld, Agenturen oder auch unsere Startnext-Professionals sein. Hol dir auch gern Feedback aus deinem Freundeskreis, dadurch vermeidest du, dass du betriebsblind wirst, kannst direkt testen, ob deine Maßnahmen verständlich sind und bekommst sogar noch ein paar frische Ideen für deinen Content.

Wichtig ist, dass du in der Kommunikation immer authentisch bleibst und offen, transparent und aktiv mit deiner Community interagierst. Wenn Fragen kommen, beantworte sie so schnell wie möglich, zum Beispiel auf dem Startnext-Blog oder auf der Pinnwand deines Projektes. Wenn du etwas nicht weißt, kommuniziere das lieber, bevor du etwas Falsches sagst.

Und nun: Pack es an und starte dein eigenes Projekt!


Ausblick: Damit dein Kommunikationsplan auch ein bisschen Futter bekommt, werde ich dir nächste Woche erzählen, welche Inhalte besonders gut für deine Kampagne geeignet sind und an wen du sie ausspielen solltest. :-) Bis dann!

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Do, 05 Apr 2018 14:39:00 CEST
<![CDATA[Gemeinsam fit für die Zukunft: der Startnext-Partnertag!]]> Zur Einstimmung und zum Kennenlernen haben wir die älteste Schnapsmarke der Stadt besucht: Mampe! Der Geschäftsfrüher und Startnext-Starter Tom erzählte uns spannungsreich die bewegende Geschichte der Schnapsmanufaktur und berichtete, wie er seine Crowdfunding-Kampagne so wahnsinnig erfolgreich gemacht hat. Natürlich haben wir auch ein Tasting gemacht, was die Stimmung sogleich aufgelockert hat.

Spannende Ideen und gutes Essen

Am nächsten Tag ging es dann auch inhaltlich richtig los. Insgesamt sind 32 Partner unserer Einladung gefolgt, darunter langjährige Kooperationen wie Nordstarter, Unikat oder Sciencestarter – doch auch neue Partner wie Ideenwald, Heidecrowd oder Flämingschmiede waren dabei, um gemeinsam mit uns die Zukunft des Crowdfundings zu gestalten!

Zu Beginn teilten unsere Gründer Denis und Tino ihre Gründervision und gaben einen Ausblick, wohin sich Crowdfunding und Startnext in Zukunft bewegen werden. In Workshops und Panel-Diskussionen widmeten wir uns gemeinsam Fragestellungen, die alle Partner an- und umtreibt. Die drei großen Themenbereiche am Vormittag waren hierbei: Kooperationen, Kommunikation und Ideen finden & fördern. Es wurde gebrainstormt, gemalt und diskutiert.

Zur Stärkung gab es ein sehr leckeres veganes Catering von David Johannes Suchy, der vor Kurzem eine Crowdfunding-Kampagne für FREA – Der erste vegane zero-waste Store erfolgreich gestemmt hatte.

Contest & Cofunding

Multiplikatoren für Gründerinnen und Gründer

Am Nachmittag stand alles im Zeichen von Contest & Cofunding. Unsere Partner tauschten sich aus, wie sie mithilfe von Contests einzelne Projekte und ganze Regionen fördern. Dazu gehörte zum Beispiel die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die dieses Jahr erneut den Deutschen Integrationspreis auf Startnext ausrichtet. Ein weiteres Beispiel ist unser Partner Schotterweg, der für den Verein "Unternehmen für Bremen" aktiv ist.

In der zweiten Session haben wir uns dem Thema Cofunding gewidmet. Vertreter der L-Bank und der Investitionsbank Berlin-Brandenburg haben ihre Konzepte vorgestellt und gezeigt, wie die Gelder der Crowd mit Bankenfinanzierungen gekoppelt werden können.

In allen Gesprächen und Diskussionen wurde deutlich, was Crowdfunding bewirken kann und welche Mehrwerte es liefert. In der Wirtschaft ist eine bessere Demokratisierung gefragt – und genau das bietet Crowdfunding! Gemeinsam bringen wir Gründungen und innovative Ideen auf das nächste Level!

Weitere Impressionen

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Mo, 19 Mär 2018 09:39:56 CET
<![CDATA[Z2X³ – das Festival für deine Vision!]]> Z2X feat. Startnext

Das Z2X-Festival ist anlässlich des 20. Geburtstags von ZEIT ONLINE in Berlin entstanden und geht nun zum zweiten Mal auf Tour durch Deutschland. Wieder einmal geht es darum, konkrete Ideen zu entwickeln und sie gemeinsam umzusetzen!

Wie auch schon in den Jahren davor sind wir Kooperationspartner und mit unserem Team in allen drei Städten vor Ort, um dich zu beraten und bei der Finanzierung deines Projekts zu unterstützen. Natürlich bieten wir auch wieder Workshops und "Frag mich alles"-Sessions an, die dir dabei helfen, eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne zu starten.

Alles, was du brauchst, ist eine Idee

Z2X³ bringt spannende Vorbilder in jede Stadt, den Rest des Programms gestalten die Teilnehmenden selbst. Wenn du zwischen 20 und 29 Jahre alt bist und dich für Ideen von morgen begeisterst, bist du beim Z2X³ richtig. Um bei den Festivals dabei zu sein, ist es notwendig, dass du dich um einen der begehrten Plätze bewirbst – die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!

Du kannst dich auch mit einer Idee für einen Workshop, einen Blitzvortrag, ein "Frag mich alles" bewerben. Die Z2X-Jury, zu der auch unser Gründer Denis Bartelt gehört, wählt nach und nach alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus.

Tour-Daten:

5. Mai 2018 München
12. Mai 2018 Hamburg
26. Mai 2018 Frankfurt am Main
Hier findest du weitere Informationen: www.zeit.de/z2x

© Fotos: Zeit Online / Z2X

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Mi, 14 Mär 2018 16:04:08 CET
<![CDATA[Glossar Gründen & Startups: Die wichtigsten Begriffe]]> A/B-Test

Mit einem A/B-Test (auch Split-Test genannt) lässt man zwei (oder mehrere) Versionen eines Systems gegeneinander antreten. So kannst du zum Beispiel einen Newsletter mit zwei Betreffzeilen versenden und sehen, welcher die größere Öffnungsrate hat und damit besser funktioniert.

Agilität

Der Begriff kommt ursprünglich aus der Software-Entwicklung. Mittlerweile beschreibt Agilität jedoch auch eine Art und Weise, eine Organisation zu führen. Wichtige Werte sind hier zum Beispiel Schnelligkeit, Flexibilität, Dynamik, Vertrauen und Selbstorganisation.

Branding / Brand Management

Das Brand Management beschreibt den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke – sei diese nun ein Unternehmen, ein Projekt oder einfach deine Idee. Wichtig ist es, dabei einen hohen Wiedererkennungswert deiner Marke zu erzeugen und die Unterschiede zu anderen Mitbewerbern herauszustellen – kurz: Sie soll unverwechselbar werden.

Break Even

Damit bezeichnet man die Gewinnschwelle, beziehungsweise den Kostendeckungspunkt, das bedeutet: Wenn die Ausgaben und Einnahmen genau gleich groß sind. Alles, was darüber hinaus jetzt erwirtschaftet wird, ist Gewinn.

Business Angel

Ein Business Angel ist ein Investor, der in der Frühphase ins Unternehmen geht und das Gründer-Team nicht nur mit Geld, sondern auch mit Fachwissen und Kontakten unterstützt. Die Investitionssummen sind meist niedriger als beim klassischen Venture Capital Investor.

Business Plan

Wenn du für deine Gründung Fremdkapital benötigst, zum Beispiel durch einen Kredit, wollen deine Kapitalgeber einen sogenannten Business Plan sehen. In einem 10-50seitigen Dokument beschreibst du deine Geschäftsidee, den Markt, auf den du drängst, deine Ziele, die zu ergreifenden Maßnahmen und alles, was finanziell damit zu tun hat.

Compliance

Dieser Begriff lässt sich ganz gut als "Richtlinientreue" übersetzen und beschreibt die strenge Einhaltung von Regeln und Gesetzen, aber auch der eines firmeninternen und selbstgesetzten Unternehmens-Kodex.

Crowdfunding

Es muss nicht immer ein klassischer Kredit sein, um ein Unternehmen oder ein Projekt zu finanzieren. Beim (reward based) Crowdfunding sammelst du Geld von Unterstützern ein. Für diese finanzielle Unterstützung erhalten die Menschen eine Gegenleistung, zum Beispiel dein Produkt, wenn es fertig ist, oder auch andere Belohnungen.

Design Thinking

Beim Design Thinking geht es darum, Probleme kreativ zu lösen und echte Innovationen zu schaffen. Dabei denkt man konsequent von der Nutzersicht aus und schafft es Lösungen zu erschaffen, die Anwender wirklich überzeugen.

Earned Media

Wenn Nutzer zum Kommunikationskanal deiner Marke werden und deine Inhalte von sich aus weitertragen, bezeichnet man diese durch eigene Maßnahmen erworbene Reichweite als Earned Media. Ein Beispiel hierfür sind Inhalte, die in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Gamification

Hierbei geht es darum, spieltypische Elemente in einen Kontext einzubinden, der nichts mit Spielen zu tun hat. Beispiele hierfür sind Highscores, Fortschrittsbalken, Erfahrungspunkte, virtuelle Belohnungen oder auch Auszeichnungen, was alles oft in Communities Anwendung findet. Beim Hörbuch-Anbieter "Audible" bekommt man zum Beispiel Trophäen für sein Hörverhalten.

Hackathon

Der Begriff setzt sich aus "Hack" und "Marathon" zusammen. Hierbei treffen sich Menschen, um während der Dauer der Veranstaltung gemeinsam Software oder Hardware zu entwickeln, die innovativ, unterhaltsam und/oder nützlich ist. Auf diesem Weg wurden schon viele tolle Produkte erfunden!

Inkubator

Damit bezeichnet man Institutionen, die dich durch verschiedene Maßnahmen und Angebote durch deine Unternehmensgründung begleiten und dir ein optimales Umfeld bieten, um deine Geschäftsidee zu verwirklichen. Gute Beispiele sind hierzulande die sogenannten Gründerzentren.

KPI

Wenn du gründest, solltest du deine KPI (= Key Performance Indicator) parat haben. Das sind in der Regel Zahlen, mit denen du prüfen kannst, ob du deine gesetzten Zielvorgaben erfüllst, zum Beispiel Newsletter-Abonnenten, Social Media Reichweite, Verkäufe und so weiter.

Kanban

Diese Methode hilft dabei, Produktionsprozesse zu steuern. Das klingt nach Autoindustrie und ja, da kommt es her. Aber auch im Projektmanagement ist diese Methode nützlich, um den Verlauf eines beliebigen Projektes zu visualisieren.

Launch Party

Du hast ein tolles Produkt erschaffen und dich selbstständig gemacht? Super, dann feier das mit einer Launch Party! Lade dazu wichtige Branchengrößen und Presseleute ein und versuche, Aufmerksamkeit für dein Produkt zu erzeugen.

Markttest

Du hast eine gute Produktidee? Prima, dann probiere es auf einem kleinen Testmarkt deiner angepeilten Zielgruppe aus, bevor du in Großproduktion gehst. Finde heraus, ob das Produkt gut ankommt und hol dir Feedback ein, um es eventuell zu verbessern. Crowdfunding ist übrigens ein ganz großartiger Markttest!

Owned Media

Unter Owned Media fallen all die Medienkanäle, die komplett in deinen Händen liegen, die du also "besitzt". Das sind zum Beispiel ein Newsletter, ein Blog, Social Media Profile oder eine Publikation, die du herausgibst.

Proof of Concept

Damit prüfst du, ob deine (Geschäfts-)Idee prinzipiell durchführbar ist. Auch hier ist Crowdfunding wieder ein gutes Tool, um das herauszufinden. Wenn du zum Beispiel planst, einen besonderen Kalender zu verkaufen, kannst du eine Crowdfunding-Kampagne aufsetzen und das Bewerben, die Kommunikation mit den Kunden, die Produktion und den Versand schon einmal "durchspielen". Wenn das alles funktioniert siehst du, dass dein Geschäftsmodell Hand und Fuß hat.

Paid Media

Das sind alle Medien und Kanäle, auf denen du für Aufmerksamkeit und Reichweite bezahlst, zum Beispiel Google-Anzeigen oder Beilagen in Zeitungen. Kurz: An die Zielgruppe kommst du nur gegen Bezahlung.

Pitch

Beim Pitch bewirbst du dein Unternehmen, deine Leistungen oder Ideen zum Beispiel bei einem Investor, einem potenziellen Kunden. Wenn du zum Beispiel ein Crowdfunding bei Startnext startest, musst du ein Pitchvideo hochladen, in dem du für deine Idee wirbst und versuchst, die Community zu überzeugen.

Social Proof

Dieser Begriff stammt aus der Psychologie und wird im Marketing verwendet. Wir Menschen orientieren uns bei unseren (Kauf-)Entscheidungen oft an unseren Mitmenschen. Das bedeutet: Wenn ich sehe, dass eine Freundin ein Handy gekauft und damit gute Erfahrungen gemacht hat, kaufe ich es vielleicht ebenfalls. Auf diesem Prinzip fußt auch das Influencer-Marketing und die Arbeit mit Testimonials.

Startup

Wenn man ein Unternehmen als Organismus begreift, könnte man sagen, dass sich ein Startup in der ersten Phase des Unternehmens-Lebenszyklus befindet. Meist spricht man von einem Startup, wenn das Unternehmen jünger als 5, 7 oder 10 Jahre ist – die Definitionen variieren hier. Der Status ist hier aber nicht nur vom Alter der Unternehmung abhängig – einen neuen Supermarkt um die Ecke würdest du wohl kaum als Startup bezeichnen, oder? Es geht hier also auch um den Grad an Innovation und die Art der Unternehmensführung und -ausrichtung.

Stakeholder

Es gibt eine Menge Parteien, die Erwartungen und Ansprüche an dein Unternehmen haben. Diese Menschen oder auch Gruppen und Institutionen werden als Stakeholder bezeichnet. Von ihren Interessen hängt ab, wie sie an dich und deine Firma herantreten. Beispiele sind Mitarbeiter, Kunden, Kooperationspartner, Lieferanten, die Gesetzgeber usw.

Storytelling

Der Begriff bezeichnet erst einmal die Kunst des Erzählens. Storytelling verbindet man vor allem mit Literatur und Film, jedoch findet es in allen Lebensbereichen Anwendung, da sich unser Gehirn Geschichten besser merken kann als reine Fakten. Daher: Nutze diesen Umstand, um eine spannende und emotionale Geschichte rund um dein Produkt oder deine Idee zu stricken, um die Menschen dafür zu begeistern und damit deiner Zielgruppe im Gedächtnis zu bleiben.

Testimonial

Ein Testimonial ist eine Person, die für deine Idee oder dein Produkt ein positives "Zeugnis" ablegt, es also empfiehlt und ihre guten Erfahrungen damit betont. Diese Person sollte in deiner Zielgruppe bekannt sein, sodass diese dem Urteil vertrauen kann und die Werbebotschaft glaubwürdig rüberkommt.

Venture Capital (VC)

Diesen aus dem Englischen stammenden Begriff kann man am ehesten mit Risikokapital oder Wagniskapital übersetzen. Hier besteht ein höheres Risiko, dass der Investor das Kapital verliert oder zumindest keine Gewinne macht. Allerdings besteht bei solchen Investitionen auch die Chance, sehr schnell sehr hohe Gewinne zu machen, wenn das Startup stark wächst.

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Di, 13 Mär 2018 15:02:00 CET
<![CDATA[Feministischer Kaffee? Hier liegen Produktion & Erlöse komplett in Frauenhand!]]> Wer von euch kam auf die Idee zur Kampagne und wer macht mittlerweile alles mit?

Mein Freund und Geschäftspartner Allan Mubiru und ich haben die Kaffee-Kooperative.de 2015 gegründet. Mittlerweile sind noch Melanie Grundmann und Johannes Keil von Marpha Consulting mit an Bord, die sich um das Marketing und den Online-Shop kümmern.

Ihr verkauft Kaffee, der nur von Frauen hergestellt wird. Wieviele Frauen sind denn mittlerweile in der Kooperative "International Women's Coffee Alliance" zusammengeschlossen?

Unsere Partnerkooperative Rambagira Kawa („May coffee spread the world“) repräsentiert die 228 weiblichen Mitglieder der Musasa Dukundekawa-Kooperative in Ruanda. Viele der Frauen haben die Schrecken des Genozids miterlebt, einige haben Ehemänner, Kinder oder andere Familienangehörige verloren. Viele Betroffene flüchteten, nicht selten fanden sie bei ihrer Rückkehr ehemalige Felder und Häuser zerstört vor.

Viele der Frauen haben die Schrecken des Genozids miterlebt.

Was sind die Bedingungen, die Frauen normalerweise in der Kaffeeproduktion ertragen müssen?

Die Kaffee­produktion ist sehr arbeits­intensiv: Die Sträucher müssen geschnitten werden, das Unkraut beseitigt und darauf folgt die Ernte der reifen Früchte per Hand sowie die Auslese und Verarbeitung. In unserer ruandischen Partnerkooperative wird jede Bohne vier Mal per Hand verlesen. Studien zufolge wird rund 70 Prozent der Arbeit im Kaffee­pro­duktions­prozess von Frauen verrichtet, zuvorderst die körperlich anstrengenden Arbeiten am Anfang der Wert­schöpfungs­kette, doch im Durch­schnitt erhalten diese nur 30 Prozent der Erlöse.

Die Frauen arbeiten bis zu 16 Stunden täglich, da nach der anstrengenden Feldarbeit noch Haushalts-, Erziehungs- und Pflegeaufgaben hinzukommen. Männliche Kollegen und Partner kommen hingegen durchschnittlich auf einen 8-stündigen Arbeitstag.

Trotz all dem haben Frauen kaum oder nur erschwert Zugang zu den Erlösen aus dem Kaffeeverkauf. Erschwerend kommt hinzu, dass nur 3 bis 20 Prozent der landwirtschaftlichen Anbaufläche im globalen Süden im Besitz von Frauen ist, was sie auch langfristig von Entscheidungsprozessen und rechtlicher Absicherung ausschließt.

Und wie möchtet ihr mit eurem Projekt diese Situation verbessern?

Angelique's Finest wird von Frauen­kooperativen angebaut, die in der International Women's Coffee Alliance (IWCA) organisiert sind. Dadurch wird sicher­gestellt, dass die ruandischen Kaffee­bäuerinnen mehr Geld verdienen, da die gesamte Wert­schöpfung bei der Produktion in Frauen­hand bleibt! Neben dem monetären Aspekt wird auch die Leistung von Frauen in der Kaffee­produktion realis­tischer abgebildet, da Frauen heute schon den Haupt­anteil der Arbeit bei der Kaffee­produktion stemmen, aber oftmals nicht angemessen an den Erlösen profitieren.

Was macht euch ganz besonders glücklich an diesem Projekt?

Ich bin gerade in Ruanda und als ich unseren Partner*innen den aktuellen Stand der Crowdfunding-Kampagne gezeigt habe, gab es erstmal ein spontanes Freudentänzchen! Die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit ist das Schönste an dem Projekt und in der Tat sind wir in Deutschland der Juniorpartner, denn unser Partnerunternehmen Rwashossco repräsentiert über 13.000 Kaffeebäuerinnen und -bauern und produziert jedes Jahr viele hundert Tonnen Kaffee.

Unser Engagement wird mittlerweile immer stärker wahrgenommen: So sind wir dieses Jahr als David neben den Goliaths ALDI Nord+Süd und Deutsche Bahn für den renommierten Fairtrade Award in der Kategorie "Handel" nominiert.

Was passiert mit dem Geld, das ihr bei eurer Crowdfunding-Kampagne einsammelt?

Mit den Erlösen finanzieren wir die Produktion der ersten Charge Angelique's Finest vor und importieren 2.000 kg nach Deutschland, um so eine langfristige Handelsbeziehung zu starten!

Die Frauen haben sich selbstbestimmt organisiert!

Und zuletzt: Habt ihr noch weitere Ideen für die Zukunft, um das Leben der Frauen in den Herkunftsländern zu verbessern?

Uns ist es ganz wichtig, immer wieder zu betonen, dass wir nicht der Initiator hinter der tollen Fraueninitiative in Ruanda sind. Die Frauen haben sich selbstbestimmt organisiert, wir helfen ihnen lediglich dabei, einen Absatzmarkt für ihr Spitzenprodukt zu finden und stellen sicher, dass sie einen fairen Preis erhalten. Wir sind selbst gespannt, welche Ideen und Initiativen sich aus den erhöhten Einnahmen ergeben werden und unterstützen, wo wir können: Wandel durch Handel.

Wenn ihr diese Initiative unterstützen möchtet und qualitativ hochwertigen Fairtrade Kaffee liebt, könnt ihr hier euer Päckchen bestellen!

Fotos: (c) kaffee-kooperative.de

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Di, 27 Feb 2018 23:55:19 CET
<![CDATA[31 Gratis-Tools zum Thema Gründen, Freelance & Co., die deinen Alltag erleichtern]]> Projektmanagement, Kommunikation & Co.

Tools für dein Crowdfunding-Projekt

Mit diesen Tools stemmst du dein Projektmanagement

  • Mit Trello den Überblick über deine Tasks behalten.
  • Mit der Hilfe von Slack kommunizierst du effizient und in Echtzeit mit deinem Team.
  • Asana hilft dir dabei, Aufgaben an dein Team zu verteilen.

Online-Programme für Dokumente, Text und Präsentation

  • Mit der G-Suite von Google kannst du synchron mit deinem Team an Dokumenten arbeiten.
  • Es muss nicht immer MS Office sein – bei OpenOffice (Windows) und LibreOffice (Mac) findest du eine kostenlose, solide Office-Suite!

Kostenlose Anwendungen für E-Mails, Newsletter und Co.

  • Mit Mailchimp baust du moderne und effiziente Newsletter.
  • Boomerang für Gmail erinnert dich daran, E-Mails nicht zu vergessen und erinnert dich daran, sie zu beantworten oder anzusehen.

Nützliche Tools für deine Social Media Planung

  • Mit Buffer planst du die Beiträge für deine Kampagnen oder dein Unternehmen spielend einfach vor...
  • ... und dasselbe geht auch mit Hootsuite.

Tools und Ressourcen für Design, Foto, Video & Audio

Alles für den richtigen Design-Look

  • Canva hilft, dir, tolle Designs zu bauen und mit deinem Team zu teilen.
  • Photoshop zu teuer? Dann benutze die Open Source Software Gimp.
  • Auf der Suche nach der richtigen Schriftart? Google Fonts hilft dir weiter.
  • Keine Ahnung von Farbkombinationen? Dann ab zu Adobe Color CC für ein bisschen Inspiration.
  • Auf der Suche nach Grafiken und anderen Ressourcen? Bei Creativemarket kann man regelmäßig kostenlose Design-Goodies herunterladen.

Kostenlose Stockphotos, die nicht (!) peinlich aussehen

  • Bei Unsplash findest du wunderschöne Stockphotos abseits vom freigestellten Daumen-Hoch-Foto!
  • Die Stockphoto-Plattform Pexels durchsucht verschiedene Foto-Seiten und bietet dir eine kuratierte Auswahl.

Leistungsstarke Programme für Videobearbeitung und -schnitt

  • Mit iMovie (Mac) schneidest du deine Filme im Handumdrehen.
  • Shotcut ist eine kostenlose Videobearbeitungs-Software für Windows und Mac.
  • Professioneller Schnitt, Post-Production und mehr bietet dir die kostenlose Version von DaVinci Resolve.

Kostenlose Musik für dein Pitch-Video

  • Im Free Music Archive findest du eine Menge kostenloser Musik für dein Video.
  • Eine breite Auswahl an kostenlosen Samples findest du bei ccMixter.

Tools für Logistik, Finanzen, Daten & Co.

Logistik- / Versandlösung für deine Kampagne

  • Crowdpilot ist ein Anbieter, der sich extra auf den Versand von Dankeschöns bei Crowdfunding-Kampagnen spezialisiert hat. (€)

Hilfreiche Tools für Finanzen & Rechnungen

  • Mit Fastbill erstellst du ohne viel Vorkenntnisse spielend leicht Rechnungen...
  • ... dasselbe gilt für den Anbieter Zervant.

Anwendungen für den Datentransfer

  • Mit WeTransfer kannst du Dateien verschicken, die zu groß für herkömmliche Mailanhänge sind, die Downloadzeit ist jedoch zeitlich begrenzt.
  • Dropbox speichert deine Dateien dauerhaft und synchronisiert sie mit allen Computern und Mobile Devices, auf denen du mit deinem Dropbox-Account angemeldet bist.

Das Wichtigste zum Schluss...

  • Mit dem Kickertool kannst du in deinem Büro rundenbasierte Kickerturniere ausrichten. ;-)
  • ... und ohne GIPHY ist eine moderne Kommunikation heutzutage vermutlich kaum noch möglich. Wirklich!
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Mi, 14 Feb 2018 14:33:01 CET