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Project Updates

Read the latest blog posts from the project teams!

Faible, Fetisch, Leidenschaft? facebook-Support und Aktuelles

09/29/2016 Patrick Schröder
Nachdem ich mich nun eine Woche versucht habe auf den Support von facebook zu verlassen, um meine Kampagne endlich weiter bewerben zu können, habe ich dann heute endlich einen eigenen Lösungsweg für deren Technikproblem geschaffen und hoffe, dass ich möglichst viele Leute ansprechen kann.Im Umfeld haben mich mehrere Nachrichten erreicht, dass einigen Unterstützern - die sich lange angekündigt hatten - so einiges dazwischen gekommen ist und sie nun auf den Ersten warten müssen ;-)Wie das Leben manchmal so spielt... :-)
09/28/2016 Sanne Kurz
Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Fans!Vor einiger Zeit begann unsere Serie "How to Startnext". Einige wussten nicht, wie man Fan werden kann, was das "Fan" sein nützt und dass es kostenlos ist, andere kamen nicht klar mit der eigenständigen Passwort Vergabe oder fragten uns wegen der Dankeschön-Bestellung. Inzwischen klappt alles, hier haben wir Euch erklärt wie.Heute hatten wir Euch versprochen, mehr zu Fundingziel und Fundingschwelle zu erklären. Und was heisst eigentlich "zunächst ehrenamtlich"?!Die Menschen, die helfen, dass "Die Herberge" entstehen kann, also auch Ihr, liebe Untertützerinnen und Unterstützer, liegen mir am Meisten am Herzen. Deshalb fange ich da mal an:Von Crowdfunding-Video bis hin zum fertigen Film ist viel, viel Arbeit zu tun. Handarbeit, denn ein Film wird zwar nicht hand-geschnitzt, braucht aber viele Menschen, die gemeinsam an dem Werk arbeiten. All diese Helferinnen und Helfer sind neue und alte Freunde und Bekannte von Kittelfilm. Sie alle kennen Barbara, Ysabel oder mich - spätestens jetzt. Wir haben lange telefoniert, erklärt, begeistert und, was soll ich sagen... Ja, wir haben das große Glück, dass uns immer wieder genügend Menschen ihr Vertrauen schenken, an das Projekt glauben und bereit sind, einige Tage ihres Lebens an uns zu spenden.Das ist ein großer Schatz! Denn fast alle diese Film-Profis sind Freiberufler, leben also ohne sicheren Arbeitsplatz. Die Zusage, Zeit bei uns zu verbringen, bedeutet auch eine Absage an bezahlte Aufträge in der gleichen Zeit. - Wir wissen das sehr zu schätzen.Hinter den Kulissen agierten auch etliche Queereinsteigerinnen und -einsteiger. Sie halfen beim Catering oder mit den Komparsen, spielten mit oder waren aktiv beim Fahren oder putzen. Viele dieser Menschen haben Kinder und Familien, mussten Betreuung organisieren oder eigene Pläne zurück stellen. Auch das wissen wir sehr zu schätzen.Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren "auf Rückstellung" tätig. Das bedeutet, sie bekommen alle erst mal kein Geld. Es sei denn, die Finanzierung des Projektes ist - z.B. durch ein erfolgreiches Crowdfunding - gesichert. Jeder arbeitete so zunächst einmal ehrenamtlich. (Stellt Euch das jetzt mal beim Bäcker vor: "20 Brötchen bitte. Wir zahlen dann, wenn die Finanzierung der Brötchen gesichert ist!" - Versteht Ihr, wie toll das ist, dass uns dennoch so viele helfen?!- Ein Wahnsinn!)All denjenigen, die bei der Entstehung von "Die Herberge" mit gearbeitet haben und ihre Arbeitszeit gespendet haben, Komparsen, Darsteller und Crew, wollen wir mit einer symbolischen Gage danken. Diese Gage wird für alle gleich hoch sein. Wir wünschen uns für alle 100€ für einen vollen Tag. Und unsere Tage beim Film sind lang, sehr lang. Abfahrt der Teambusse war meistens kurz nach 6:00, zurück kamen wir oft erst gegen 19:00 - Krass, oder?Menschen, die weniger als einen Tag mit an Bord waren, möchten wir prozentual beteiligen. Ob es 100€/voller Tag werden können, oder erst mal ein Anteil an "symbolischer Dankeschön-Gage" möglich ist, wird der Kassensturz nach dem Crowdfunding zeigen...Was uns zu Fundingziel und Fundingschwelle bringt...Ganz schön knifflig, das zu erklären...dabei ist es eigentlich alles ganz einfach:Grob gesagt, bekommen wir nichts, wenn wir unsere Fundingschwelle von 8500 Euro nicht erreichen. Ja, Ihr lest richtig: Alles oder nichts!Die Menschen, die bereits gespendet haben, bekommen Ihr Geld zurück, wenn wir nicht mindestens 8500€ - den Betrag der Funding-Schwelle - von den zusammen getrommelten Menschen bekommen.Daher "Schwelle": Sind die 8500€ überschritten, sind wir frei und das Projekt gesichert!Von den 8500€ landet das Meiste bei uns. Der Transparenz wegen darf man aber offen sagen, dass wir auch der - kostenlosen - Plattform Startnext einige Prozente der gespendeten Summe zukommen lassen möchten. - Man unterstützt uns toll dort und promotet uns gut, so dass auch all die "fremden Millionäre" sicher bald auf unser kleines, engagiertes Projekt stoßen! Das möchten wir gerne auf freiwilliger Basis würdigen, damit Startnext auch weiterhin kostenlos bleibt.Dann gibt es noch die Bankgebühren, die niemand vermeiden kann - 4% fliessen dort hinein. Last not least wachsen Eure wohlverdienten Dankeschöns auch nicht auf dem Baum. Wir haben die Produktionskosten aber natürlich für Euch schon mit einkalkuliert und bei erreichen der Fundingschwelle sind auch all Eure Dankeschöns gesichert!In welche Departments, Tätigkeiten und Materialien Eure Hilfe genau fliesst, könnt Ihr noch mal Punkt für Punkt in der Projektbeschreibung unter "Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?" nach lesen!Ist die Fundigschwelle genommen, peilen wir es scharf an: Das Fundingziel !!!Denn: Haben wir mehr, wird es Laut und kreativ und bunt und genial! Alles, was wir an "zu viel" bekommen, also das, was wir zur Deckung der Unkosten nicht benötigen, wird gespendet an "Die Lichterkette e.V."Wir träumen neben der Spende an "Die Lichterkette e.V.", die uns sehr am Herzen liegt und an die auch elle Erlöse und Gewinne des Films fliessen sollen, von echter Musik, eingespielt von echten Musikern, von einer 100%igen Auszahlung der symbolischen Gagen von 100€/Tag, von einer besseren Endfertigung und vielem mehrAuch hier steht alles nochmal im Detail unter "Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?" in der Projektbeschreibung!Uff, ein langer Artikel war das jetzt, mit vielen, vielen Infos. Morgen wird es sicher wieder unterhaltsamer.Liebe Grüße sendet Euch EureSannePSIch selbst spende meine Arbeitszeit komplett und erhalte auch auf Rückstellung keine Gage. Möglich wird dies, nein, nicht durch einen Zahnarzt, den ich heiraten könnte, sondern durch meine halbe Stelle als Künstlerische Mitarbeiterin an der HFF München. Diese halbe Stelle sichert mir nicht nur ein stabiles dauerhaftes Auskommen und macht engagierte künstlerische Projekte so erst möglich, nein, sie bietet auch die wunderbare Möglichkeit der "Qualifizierung", eine Art "Promotion für Arme". Denn unsere Stellen als Künstlerische Mitarbeiter an Kunsthochschulen sind wo etwas wie die Promotionsstellen an Unis - nur eben ohne Promotion. Wusstet Ihr, dass auch Ysabel Fantou in ihrer Zeit an der HFF das Drehbuch für "Die Herberge" als Qualifizierungsprojekt geschrieben hat und Susanne Tillich uns ebenso in ihrer Qualifizierungszeit unterstützte? Wir haben so ein unglaubliches Glück.

El Rancho: Road to Austin - Studioalbum in Texas! Episode 3 - Bandraum

09/29/2016 Patrick Roche
Es ist Donnerstag!Und zur Feier des Tages (und auch, weil wir die 5000 geknackt haben), gibt es für euch den nächsten Einblick in den El Rancho Alltag.Diesmal geht es in unseren Bandraum. Hier sind viele Songs für zb "The Black and White Sessions" entstanden und dort proben wir auch für unsere Shows.Momentan sind wir dort öfter anzutreffen, weil wir uns auf unsere Deutschlandtour vorbereiten.Wenn ihr in der Gegend seid, solltet ihr dringend vorbei schauen! Wir spielen auf Tour viele Songs, die wir lang nicht mehr live gespielt haben und alt bekannte in teilweise neuen Arrangements!21.10. Münster | Mocambo Bar23.10. Köln | Kulturcafe Lichtung24.10. Heidelberg | Wohnzimmerkonzert 25.10. Saarbrücken | Nilles Saarbrooklyn26.10. Hamburg | Pooca Bar28.10. Erfurt | Wohnzimmerkonzert31.10. Jena | Kassablanca 1.11. Berlin | Privatclub2.11. München | Cord Club3.11. Bayreuth | Glashaus 4.11. Nürnberg | Club Stereo 1.12. München | Garage Deluxe5.12 Bamberg | Live Club

Stuttgart ↔ Berlin: travel fair and for low prices Jobs @Locomore

09/29/2016 Mark Peter Wege
Bitte teilen! Locomore​ sucht noch Unterstützung im Bordservice. Mehr unter: https://locomore.com/de/jobs.htmlDirektlinks zu den Ausschreibungen: https://locomore.com/download/Ausschreibung-Teamleiter-Bordservice.pdfhttps://locomore.com/download/Ausschreibung-MA-Bordservice.pdfEuer Locomore-Team

Los Veganeros 2 - Der Kinofilm Projekt Update

09/29/2016 Andreas Barthel
Hallo liebe Unterstützer und Fans des Projektes!Nach intensiven Wochen des Drehens und der Sichtung von über 40 Std. Rohmaterial nimmt Los Veganeros 2 jetzt mehr und mehr Form an.Wir sind fertig mit dem Schnitt und widmen wir uns jetzt der Filmmusik, Filmvertonung und dem Color Grading!Die Premiere planen wir für März 2017!

Ein Internetcafé für Dulce Nombre Flasche auf Flasche und Stein auf Stein

09/29/2016 Ole Breither
Die Bibliothek in Dulce Nombre hat auch einen großen Hinterhof. Leider konnte er anfänglich kaum genutzt werden, da er für Tiere leicht zugänglich war. Eine engagierte SchülerInnengruppe hat sich dem Problem angenommen und einen dichten Zaun gesetzt. Jetzt soll dieser nach und nach durch eine massive Mauer ersetzt werden.Die Kinder und Jugendlichen füllten alte Plasteflaschen mit Erde und Sand und und befestigten diese mittels Zement. Das letzte Stück soll nun in den folgenden Wochen mit Steinen fertiggestellt werden, welche von dem nahegelegenen Steinbruch gespendet wurden.Seit neuestem konnten dadurch im Hof eine Küche und ein Gärtchen eingerichtet werden. Ein Recyclingspielplatz soll folgen.

DIE NORM - is being part of it really everything? WICHTIGE INFORMATIONEN!

09/29/2016 Silvia Weihermüller
Liebe Crowd,in den vergangenen Tagen haben uns einige Nachrichten erreicht bezüglich der Einlösung der Dankeschöns, die Ihr erworben habt. Wir würden gerne zu jedem Dankeschön einen kurzen Hinweis geben.Kinopremiere in Stadt X + Warm-Up: Aktuell planen wir unserer Kinotour durch ganz Deutschland. Sobald Termine und Orte feststehen, werdet Ihr umgehend benachrichtigt. Höchstwahrscheinlich wird diese Ende Oktober/Anfang November stattfinden. Die EXKLUSIVE Teampremiere, die am kommenden Sonntag, den 02.10.2016 stattfindet, hat damit nichts zu tun. Diese Unterstützer wurden bereits benachrichtigt. DVD/ Video-on-demand : Sowohl die DVD für "DIE NORM - Ist dabei sein wirklich alles?" als auch für "LUDWIG/WALKENHORST - Der Weg zu Gold" wird zum Ende des Jahres erscheinen. Die Zugangsdaten für das Video-on-Demand werden auch zum Ende des Jahres individuell an die Unterstützer verschickt. Foto Deines Lieblingsathleten in DIN-A4/ Filmplakat "DIE NORM": Alle Unterstützer erhalten zeitnah das Bild von ihrem gewünschten Athleten und das Filmplakat.Dankeschöns mit den Athleten, Trainern und Betreuern: Wir sind aktuell im Austausch mit den Athleten, Trainern und Betreuern, wann wir die Trainings, Events oder Vorträge terminieren. Auch hier erhaltet Ihr zeitnah Informationen, wo und wann diese stattfinden werden. Die von Euch erworbenen Trikots oder Shirts werden zeitnah verschickt.Falls Ihr Fragen habt, Schreibens gerne an info@die-norm.deBeste Grüße aus Hamburg,DIE NORM.

eat pray relax space - Auszeit-Zentrum für Frauen TAG 1 - DIE MAGISCHEN ERSTEN 7% SIND SCHON ERREICHT

09/29/2016 Jacqueline Oumaida Fabian
Gemeinsam rücken wir der Vision näher!Wir sind sprachlos und hochmotiviert, nach nur einem Tag sind bereits 7% der Zielsumme erreicht!Es stehen für Dich noch zahlreiche Dankeschöns und günstige Early Bird Angebote für eine Auszeit im Ashram für 2017 bereit. Wenn du noch keine Gelegenheit hattest das Projekt auch zu unterstützen, dann schau Dich bitte auf der Dankeschön-Seite um. Nutze diese wunderbare Gelegenheit - Du kannst gleichzeitg unterstützen und ausgefallene Weihnachtsgeschenke für Deine Lieben erwerben. Von HERZEN DANKE Eure Oumaida

UckerMarker - Multimediale Landkarte einer unterschätzten Region UckerMarker kriecht aus der Versenkung! (Vom Warten und Werden)

09/29/2016 svea weiss
Liebe Fans und Freunde,uns war schon klar, dass wir viel zu lange keinen Ton von uns gegeben haben! Aber als wir gerade gesehen haben, wie lange der letzte Blogeintrag tatsächlich her ist, waren wir doch ziemlich peinlich berührt. Wir hoffen sehr, dass wir mit den freudigen Nachrichten heute einiges wieder gut machen können. Denn: UckerMarker ist tatsächlich online! Es hat Schweiß, Nerven, Geld und so gut wie alle Wochenenden gekostet, aber wir haben es geschafft: UckerMarker hat eine Website, samt Karte, und die ersten Beiträge stehen online. Wir werden in der nächsten Zeit alle paar Tage einen weiteren fertigen Beitrag online stellen, sodass es immer wieder etwas Neues für Euch zu entdecken gibt.Für die Ungeduldigen, die gerne abkürzen möchten: hier geht es direkt zur Karte --> http://karte.uckermarker.net Wir glauben, dass wir mit der Karte eine ganz gute Entscheidung getroffen haben. Wir haben uns viel angeschaut und uns mit verschiedenen Programmierern getroffen. Die Firma Lokaler hat ein System entwickelt, das viele weitere Optionen für die Zukunft eröffnet (beispielsweise Veranstaltungen eintragen, Beiträge von der Community, generell Visualisierung und Archivierung von Datenmengen…). Außerdem funktioniert es super auf dem Smartphone, sodass wir keine App brauchen oder so – „responsiv ist das neue App“, sagt unser Programmier-Spezi. Wir haben dafür viel Geld ausgegeben, auch wenn es ein solidarisches Angebot für nichtkommerzielle Projekte war (besten Dank dafür an Lokaler!), aber dafür glauben wir, dass es auch wirklich etwas taugt und Bestand haben kann! Im Moment befinden wir uns noch in der Testphase, einige Dinge werden sich also noch verändern und verbessern. Falls Ihr Anmerkungen habt, freuen wir uns auf jeden Fall immer über eine Nachricht oder einen Anruf!Euch wollen wir Danke sagen, natürlich für Eure Unterstützung im letzten Jahr, die alles erst möglich gemacht hat. Und auch dass die meisten bis hierher so geduldig waren, auch wenn es länger gedauert hat, als geplant. Sicher hatte der ein oder andere schon alle Hoffnung aufgegeben, dass bei uns nochmal was passiert. Wir hätten uns öfters melden sollen und über den aktuellen Stand informieren, aber ganz ehrlich gesagt: Wir waren zwischenzeitlich etwas überfordert! Einer unserer Unterstützer hat sich auch bereits sehr geärgert, dass wir uns noch nicht um Mitarbeiter für unser Projekt bemüht haben. Solcher Ärger ist nicht schön und tut uns auch leid (soll ja für alle ein erfreuliches Projekt sein und kein frustrierendes!). Am Ende ist es halt gerade bei solcherlei Projekten immer so: wirklich jede einzelne Kleinigkeit braucht mehr Zeit. Wir mussten uns vor allem auch erstmal selbst darüber klar werden, wie alles aussehen soll (an der Karte basteln, Entwürfe, Programmierungsüberlegungen, welche Farbe, welche Überschrift, Kategorie…), was die Karte alles können muss. Und wir mussten auch ein bisschen ausprobieren, wie unsere Beiträge so aussehen könnten. Vom Produzieren mal ganz abgesehen…An alle, die bisher schon mit uns über Kooperationen gesprochen haben oder an die, die noch Ideen dazu im Kopf haben: Wir haben uns und unsere Gedanken jetzt soweit sortiert, dass es nun sinnvoll ist, über Zusammenarbeit zu sprechen! Also, meldet Euch gerne bei uns, wenn Ihr Lust habt, Euch für das Projekt zu engagieren. Wir freuen uns drauf!Nun fehlen leider immer noch einige Dankeschöns. In Gedanken sehen doch einige Dinge leichter aus, als in der Realität. Wir sind ja nur zu zweit und da haben wir uns tatsächlich zu viel zugemutet (man muss es sagen, wie es ist :) )… Die Quartette stehen noch aus und wir hoffen, dass Ihr noch Geduld aufbringt (wir vergessen es nicht)! An den Dankeschön-Filmen arbeiten wir, das läuft und macht Spaß. Für die DVDs haben wir bald die Filme fertig, die wir draufpacken wollen – läuft also auch. Bleibt die Premieren-Party – die kommt auf jeden Fall! Geplant ist sie, wenn alle bisherigen Beiträge online stehen. Unsere „Förderer der ersten Stunde“ und „Besondere Förderer“ sind auf der Karte verzeichnet. Die „Hall of UckerMarker“ findet Ihr auf unserer Homepage. Ein paar Memorys stehen noch aus (Handarbeit!), und zwar an unsere besten Freunde (die bekommen leider zuletzt, weil sie hoffentlich am meisten Geduld mit uns haben).So. Jetzt hoffen wir erstmal, Euch gefällt was Ihr seht! Hier nochmal der Link: http://karte.uckermarker.netWir senden wirklich besten Grüße in die Runde!Rainer und SveaNewsletterfacebookP.S.: Weil es eben so ist, dass alles sogar noch länger dauert, als man vorher geplant hat, ist so ein Projekt mit viel Zeit verbunden und man kann sagen, wir hatten im letzten Jahr weder Zeit noch Geld übrig. Damit UckerMarker weitergehen kann, freuen wir uns also über jeden, der Lust hat uns zu unterstützen. Hier gibt's Infos. Wenn Ihr uns selber unterstützen möchtet oder Leute kennt, die UckerMarker längerfristig am Laufen halten wollen, dann meldet Euch!

PENDECHOS! Super-16 Roadmovie / Blu-ray PENDECHOS! Presse #1

09/29/2016 Mike Siegel
Hier ein Artikel aus LIFT - Das Stuttgartmagazin. Die Blu-ray/DVD scheint pünktlich fertig zu werden und die Premiere kann kommen :).

Theater WAGEN! Reinhören

09/29/2016 Tillmann Lützner
Dann kann's ja losgehen! Die erste Fassung des Theater-WAGEN-Songs ist fertig:https://soundcloud.com/fuze83/spinning-heart-shaped-wheelsDanke, lieber Tommy

Ein PonyHütchen Flagshipstore für Berlin! 5000 € sind geschafft - es geht in die Zielgerade!

09/29/2016 Hendrike Grubert
DANKE! Wir haben gestern die magische Grenze von 5000 € geknackt und bewegen uns gerade auf den Zieleinlauf zu!Ihr seid phantastisch!Wir freuen uns auf die Eröffnungsparty am 8. Oktober, zu der Ihr alle herzlich eingeladen seid. Nähere Infos gibt es hier.

Sozial-ökologisch-musikalische Arbeit in Brasilien Treffen indigener Völker in Sao Paulo

09/29/2016 Dr. Daniel Stosiek
Das sind Leute aus verschiedenen indigenen Völkern Brasiliens, die erst seit einiger Zeit in der Stadt leben.

Sozial-ökologisch-musikalische Arbeit in Brasilien Verschiedenstes

09/29/2016 Dr. Daniel Stosiek
4., 5. August 2016, der Fluss des Januar, der gar kein Fluss istIn der Nacht zum 4.8. fuhr ich mit einem Bus zu einer Stadt die an der Guanabara-Bucht, am Atlantik, liegt, welche vor ueber 500 Jahren von einem portugiesischen Seefahrer namens Gaspar de Lemos, der am 1. Januar dort landete, fuer eine Flussmuendung gehalten wurde. Obwohl laengst bekannt ist, dass es sich um keinen Fluss handelt, blieb der Name erhalten: Januarfluss, auf Portugiesisch: Rio de Janeiro. Das ist sicher nicht der einzige Fall, wo man auch nach einem halben Jahrtausend nicht aus Fehlern gelernt hat.Eine Freundin einer Brasilianerin, die ich bei einer Fluechtlingsinitiative in Bremen kennengelernt hatte, die hier Missionarin ist, aber nicht missioniert, sondern soziale Arbeit macht: im Bereich des Empowerment (Staerkung) der Frauen, Bildung mit Kindern, Alphabetisierung orientiert am brasilianischen Paedagogen Paulo Freire und anderes, erwartete mich frueh. Sie hat ueber 10 Jahre in der Favela "Rocinha" gearbeitet; vor wenigen Monaten beendete sie die Aktivitaet und geht demnaechst nach Ecuador. Am ersten Tag war sie mit Spanischlernen beschaeftigt und brachte mich nur zu einer Unterkunft, um mir am zweiten Tag Rocinha zu zeigen. Diese Unterkunft war das Haus einer Freundin von ihr, einer aelteren Frau in der Favela namens Santa Marta, der aeltesten Favela in Rio de Janeiro (Januarfluss), die "befriedet", d.h. offiziell anerkannt wurde. Der Stadtteil ist an einem Berg gebaut, besteht aus vielen sehr eng aneinanderstehenden Haeusern und schmalen Gassen, fuer mich eine eigenartige Mischung aus Armut und Gemuetlichkeit. Es reizte mich, auf den Berg zu steigen. Ich ging also durch viele schmale Gassen und Treppen hindurch, manchmal wurde mir unheimlich, ich wusste nicht, ob jemand es mir uebel nehmen wuerde, dass ich neugierig war, fragte oefter nach dem Weg, gelangte bis ans oberste Ende, wo ein Trampelpfad, eine "trilha" (Naturweg), wie man hier sagt, begann. Der war sehr steil, ging durch ein schoenes Stueck Wald hindurch, und dann gelangte ich ploetzlich auf einen breiten Weg, der sich an eine Strasse anschloss und war nach 20 Metern auf dem Gipfel, einer Aussichtsstelle, die von vielen Touristen besucht wird, die mit dem Auto hierher fahren, denn man kann die beruehmte Christusstatue von hier aus gut sehen (ohne dafuer extra zu Fuss gehen oder sich mit Leuten wie Jesus auseinandersetzen zu muessen). Damit war ich von einem auf den anderen Augenblick in eine voellig andere soziale Welt geraten. Diesmal sah ich die Christusstatue im Nebel, die ich vor drei Jahren, als ich auf den Berg der Statue selber hochgelaufen war, nur von hinten betrachtete (wie Moses Gott auf dem Berg Sinai), weil ich den Eintritt nicht bezahlen wollte. Ich blieb nicht lange, ging wieder vom breiten Weg auf den Trampelpfad und kam in die Favela, wo auch viele Touristen sind, die sich vielfach die Favela in Fuehrungen zeigen lassen. Aber ich war an diesem Tag selber Teil, d.h. Gast, dieses Stadtteils.Am naechsten Tag brachte mich die Aktivistin zur Favela Rocinha, wo sie gearbeitet hatte. Sie hatte vergessen, das an diesem Tag Feiertag war wegen des Beginns der olympischen Spiele. Aber sie kannte so viele Menschen, dass wir fast in jedes zweite Haus hineingingen. Eine Leiterin einer Kinderkrippe sagte: sie hasst die Olympiade, denn es werde alles gekuerzt, es seien keine Medikamente da; eine Initiative, armen Leuten preiswertes Essen zu geben, sei genau an diesem Tag gestoppt worden; in letzter Zeit sei in diesem Viertel zweimal ein Fahrstuhl abgestuerzt, weil er nicht genug gewartet wurde; und das alles weil kein Geld da sei, da eine unverhaeltnismaessig viel groessere Summe fuer die olympischen Spiele ausgegeben werden. So fehle es am Basalen fuer die Menschen hier, nur damit die "Gringos" etwas zu sehen haben. Auch die Aktivistin, die mir die Favela zeigte, war wuetend ueber die Olympiade und wollte nichts damit zu tun haben. Ganz viele herzliche, einfache, freuedevolle Menschen, die auch wieder von viel Leid und Konflikten erzaehlten, trafen wir. Am Ende brachte sie mich zurueck zur Unterkunft, ich nahm die Sachen und fuhr zum Busbahnhof (die einzige Art von Bahnhof, die es gewoehnlich in Lateinamerika gibt), wahrend ich einen Vortrag gedanklich vorbereitete, den ich in drei Wochen an der Fakultaet halten werde, wartete dann auf den Bus und las befreiungstheologische Literatur auf Portugiesisch, hatte dann im Bus knapp sechs Stunden zum Schlafen Zeit, kam kurz nach 6 Uhr frueh in São Paulo an und ging zu dem Ort, wo am Samstag Chorinho ab 9 Uhr gespielt wird; diesmal gelang es mir besser als die letzten Male, die brasilianische Musik mitzuspielen, nachdem ich jeden Tag die Stuecke dieses Stils uebte.Juli-AugustErst jetzt schreibe ich von Paraguay, weil bei der Reise ein Problem entstanden war, über dessen Ausgang ich mir bis letzte Woche nicht sicher war. Ich hatte in Deutschland im Abril, als ich kein Visum hatte, einen Hinflug von Sao Paulo nach Asunción in Paraguay gebucht, weil ich dachte, dass ich sonst nicht nach Brasilien reisen dürfte, da ich im vergangenen Jahr am Flughafen nachweisen musste, dass ich innerhalb von drei Monaten Brasilien verlassen würde. Diesmal hätte ich es doch nicht gebraucht, aber nun hatte ich die Flugkarte. Ich fuhr also am 9. Juli zum Flughafen in Sao Paulo. Bei der Passkontrolle wurde mir gesagt, dass mein Visum jetzt ungültig sei, weil ich mich nicht innerhalb des ersten Monats “registriert” hatte, was ich hätte tun müssen. – Tatsächlich war ich im ersten Monat zur Bundespolizei in Sao Paulo gegangen, hatte dann aber eine Sache falsch verstanden. Zudem gab es dieselbe Regel schon 2012, als ich ein Jahresvisum hatte. Damals reiste ich während des ersten Monats aus Brasilien aus und wieder ein und dachte, dass ich damit schon “registriert” wäre, ging nicht extra zur Polizei und bekam auch nie ein Problem. – Jetzt war ich verunsichert; die Grenzpersonen sagten mir, dass ich nicht mehr mit dem Jahresvisum einreisen könnte, weil es ungültig sei, dass ich allenfalls ein Touristenvisum bei der Wiedereinreise bekommen könnte. Ich fragte, ob ich sofort zurückkehren, auf die Reise verzichten könnte, um die Registrierung nachzuholen, aber das ging nicht mehr; jetzt war ich nach der Papierlogik schon außer Landes. So kam ich mit einem unguten Gefühl in Paraguay an. Am nächsten Tag schrieb ich Briefe an die Bundespolizei und nahm mir vor, noch einen Tag später (denn es war Sonntag) zur Brasilianischen Botschaft in Asunción zu gehen.Trotzdem: wieder das Gefühl, das Land ist noch lateinamerikanischer als Brasilien. Auf den Straßen sind immer wieder kleine Verkaursstände zu sehen, Leute zerstampfen Kräuter, um daraus Tees vieler Art zuzubereiten; trotz moderner und schneller Fahrzeuge auf den Straßen fahren Motorradfahrer ohne Licht im Dunkeln; im Bus gibt es farbigen Schmuck aus Textilien, eine Athmosphäre, die mich an Bolivien erinnert, und immer wieder gehe ich über Kreuzungen, wo ein Verkehrspolizist mit Trillerpfeife anstatt einer Ampel den Verkehr regelt.Es macht einen ärmeren Eindruck als Brasilien und ist auch ärmer. Dass es unbedeutend ist, macht das Land für mich gerade interessant. Es ist das einzige lateinamerikanische Land mit einer indigenen Sprache, die zweite offizielle Sprache des ganzen Landes ist, Guaraní. Paraguay hat mit Brasilien gemein, dass ein Präsident, Fernando Armindo Lugo Méndez, durch einen verfahrensmäßigen “Putsch” abgesetzt wurde, wie kürzlich in Brasilien Dilma Vana Rousseff. – Trotzdem hängt ihr Bild im Gebäude der brasilianischen Botschaft in Asunción, was vielleicht eine politische Botschaft sein soll.In der Unterkunft sind eine Französin und eine Chilenin, die Kunsthandwerk verkaufen. Immer wieder treffe ich Leute, die nicht in der Normalität leben mögen. Der Chef der kleinen Unterkunft gab mir etwas Geld in die Hand, ohne mich zu kennen, und bat ich, etwas für ihn mit zu kaufen.Am Abend gingen wir zum Fluss “Río Paraguay”, wo am Sonntag viel Leute hinkommen, am Ufer entlangwandeln, Gauklern zuschauen oder Kunsthandwerk kaufen. Der Fluss ist breit und groß, und obwohl er mit Motorbooten und Müll verhundst wird, gleichsam die Seele der Stadt. Wie das Leben: jeder Augenblick ist unwiederholbar, aber alle hängen zusammen. Diese Zeit in Südamerika hat wieder ihren eigenen Klang für mich, der nicht vorher da war und danach nicht wieder kommt, aber mit allem Erlebten verbunden ist.Am Montag war ich in der brasilianischen Botschaft, erreichte aber nichts, außer dass mir jemand sagte, dass ich mit Kopien derselben Papiere, mit denen ich das Visum in Deutschland beantragt hatte, möglicherweise hier ein neues Visum beantragen könnte. Aber wie sollte ich an diese Papiere herankommen; ich wusste nicht mehr welche es waren, wo genau sie sich befanden... Das Einzige was ich jetzt tun konnte, war, so schnell wie möglich nach Sao Paulo zu kommen und dort zur Bundespolizei zu gehen. Denn mir war gesagt worden, dass ich innerhalb von 5 Tagen, einschließlich des Datums, an dem ich ausreiste, Einspruch legen könnte. Allerdings war das Visum im Reisepass nicht durchgestrichen worden, daher war ich mir nicht sicher, ob es wirklich ungültig war. Am Nachmittag war ich beim Busbahnhof, es gab aber erst am nächsten Morgen Busse direkt nach Paraguay; allerdings fand ich eine Busverbindung nach Ciudad del Este, einer Stadt, die genau auf dem Weg liegt und sich an der Grenze zu Brasilien befindet. Dieser Bus fuhr um Mitternacht los. Davor saß ich stundenlang auf einer Bank und las, u.a. ein kleines Büchlein, das ich am selben Nachmittag gekauft hatte, über die Sprache Guaraní und lernte, dass diese Sprache “polysynthetisch” ist, eine Kategorie von Sprachen, die dem Autor zufolge W.v.Humboldt nicht kannte (aber nach Wikipedia in einem Werk von Humboldt posthum beschrieben wurde), und die für verschiedene Sprachen indigener Völker der Amerikas zutrifft. Es ist ein anderer Weg sprachlicher Vielfalt und Komplexität, als der, den die europäischen Sprachen eingeschlagen haben, und scheint einer Bifurkation zu entsprechen, einer Weggabelung in der Evolution, wie bei der Entwicklung zu Pflanzen und Tieren, wo ab einer bestimmten Stufe nicht mehr beide Entwicklungen zugleich möglich sind. Auch Mapudungun, die Sprache der Mapuche in Chile und Argentinien, erkenne ich darin wieder. – Mit solchen Gedanken und Beschäftigungen versuchte ich, mich von der Angst vor der Grenze abzulenken.Im Unterschied zum letzten Jahr fällt mir diesmal die Grenze als fließender sozialer Raum auf. Von Ciudad del Este aus wollte ich mit einem kleinen Stadtbus nach Foz de Iguaçu, der brasilianischen Grenzstadt gegenüber, fahren. Der Verkehr blieb aber vor der Grenze stecken, nichts ging voran. Da stieg ich aus und ging, wie viele andere, zu Fuß weiter. Zusammen mit einem Paraguayaner, der in Brasilien arbeitet. Wir gingen zusammen mit anderen Fußgängern über die Grenze und den riesigen Fluss Paraná, ohne dass uns irgendjemand kontrollierte oder behelligte. Werden sie mich verhaften, weil ein Stempel fehlt? Aber auf der anderen Seite mag ich mich nicht freiwillig von der Beamtenmaschinerie quälen lassen. Morgen muss ich ohnehin “freiwillig” zur Polizei gehen.In Brasilien stieg ich in einen paraguayanischen Kleinbus ein, der zum Busbahnhof in Foz de Iguaçu fuhr, noch einmal diese einfache, schlichte Art... Der Busfahrer erklärt Leuten auf Spanisch einen Weg. Ich bin fließend und ohne lästige Grenzkontrollen über die Grenze geglitten, frei wie ein Vogel.Der Bus nach Sao Paulo startete mittag um 12, und ich kam am nächsten Morgen gegen 7.00 an. Sofort ging ich zur Bundespolizei, meldete mich und sagte, dass ich mich nicht registriert hätte, da ich etwas falsch verstanden hatte; ich musste Strafe zahlen, aber niemand sagte etwas wegen fehlender Stempel. Es fehlte nur ein Dokument, für das ich zu einer anderen Institution gehen musste, um mit dem Papier dann wieder zurückzukommen. So war ich erleichtert, ging zur anderen Institution, wo mir gesagt wurde, dass ich nach etwa einer Woche das Dokument abholen könnte, sie würden mich benachrichtigen, wenn es fertig ist. Aber niemand benachrichtigte mich; so ging nach etwas 10 Tagen wieder hin; das Dokument war da. Daraufhin fuhr ich direkt zur Bundespolizei, dort wurde mir gesagt, dass man mir einen Termin mit Uhrzeit geben würde, um die Registrierung durchzuführen; danach verstand ich, dass sie mir keinen Termin gaben, sondern ich das nächstemal früher am Tag kommen sollte. So kam ich früh, aber dann sagten sie mir, dass ich doch einen Termin hätte; der war zwei Wochen später. So hatte ich endlich den Termin. Nach zwei Wochen kam ich wieder, musste mich an einer langen Schlange anstellen; als ich dran war, nahm eine Frau am Schalter alle möglichen Daten auf, danach musste ich zu einer anderen Stelle, wo die Fingerabdrücke aller Finger digital und der rechte Daumen mit Stempel gespeichert wurden, einmal stürzte der Computer ab, und die digitalen Fingerabdrücke mussten wiederholt werden. Dann musste ich noch zu einer anderen Stelle, mit der Aufschrift “Strafe zahlen”. Dort fragte man mich genau, warum der Einreisestempel nach Paraguay und kein Nachweis einer Rückreise vorhanden war. Ich erklärte, dass ich nicht kontrolliert worden war und außerdem sofort mich bei der Polizei gemeldet hatte. Trotzdem wurde mir am Ende erklärt, dass ich eine höhere Strafe zahlen müsste, weil ich dem Papier zufolge “klandestin”, “geheim” im Lande gewesen sei, und außerdem innerhalb von drei Tagen, den aktuellen Tag mitgezählt, Brasilien zu verlassen hätte – bei ansonsten drohender Deportation. Der Arbeitstag war fast zu Ende, und ein anderer Mann holte mich zu sich und sagte mir, dass ich am nächsten Morgen nochmal kommen sollte, um eine Lösung zu besprechen. So kam ich am nächsten Morgen, aber er hatte keine andere Lösung als das, was mir am Vortag schon gesagt worden war. Genauer gesagt, ich sollte das Land verlassen, könnte dann wieder einreisen und die Prozedur der Registrierung wiederholen. Er wollte offenbar, dass ich es verstehen sollte, ich sei zwar physisch hier, aber den Dokumenten zufolge noch in Paraguay. Diese Logik wollte mir nicht so recht in den Sinn gehen. Aber trotz Denkblockaden ging ich, wie ich war, mit einem Pullover und einer kleinen Tasche, zum Busbahnhof und fuhr am frühen Nachmittag in Richtung Foz de Iguaçu, wo ich am nächsten Morgen um 6.00 ankommen sollte. Zum Glück hatte ich zwei ausgeliehene Büchlein mit, eines von Jung Mo Sung, einem Befreiungstheologen, der aus Korea stammt und an der methodistischen Universität in Sao Paulo lehrt, und eines von Kwok Pui Lan, einer chinesischen feministischen Theologen, die über interreligiösen Dialog schreibt. Es war Dienstag, als ich losfuhr; eigentlich hatte ich geplant, an diesem Tage ein Referat auszuarbeiten über “Kolonialität der Macht” (Konzept des peruanischen Soziologen Aníbal Quijano zur Nord-Süd-Beziehung, zur “Erfindung” des Rassismus innerhalb des weltweiten Arbeitsregimes seit dem 16. Jh.), “Kolonialität des Geschlechts/ des Gender” (María Lugones, welche die Dichotomisierung der Beziehung zwischen Frau und Mann in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Rassismus sieht) und “Kolonialität der Natur”, die ich hinzufügen wollte, im Sinne einer Dichotomisierung zwischen Mensch und Natur, die möglicherweise ebenfalls erst seit dem 16. Jh. radikaler als zuvor und innerhalb des weltweiten Arbeitsregimes vorgenommen wurde. Das Referat hatte ich schon vorbereitet, es fehlte nur, die Punkte synthetisch zusammenzufügen. Und der Kongress, auf dem ich dieses Referat halten sollte, begann schon morgen, am Mittwoch, und würde bis Freitag gehen. – Jedenfalls saß ich im Bus, und trotz des Elends der Verunsicherung sah ich etwas von der Größe und Weite der Landschaften, die Sonne in der Dämmerung, den Mond. Etwas las ich noch, wiederholte auch gedanklich einen anderen Vortrag, der in einem größeren Rahmen stattfinden sollte, in einer reichlichen Woche. Das Vorbereiten im Gedächtnis ist sehr viel Arbeit, aber wenn ich es jeden Tag tue, wird der Vortrag und der Gedankengang jedesmal besser. Am nächsten Morgen kam ich früh an, war noch müde, fuhr zur Grenze und erklärte bei der brasilianischen Station, was man mir bei der Bundespolizei gesagt hatte. Sie diskutierten eine Weile, gaben dann den Ausreisestempel, und ich ging zur paraguayanischen Station, dort gab mir der Mann keinen Stempel und verwies darauf, dass bereits ein Stempel im Ausweis war, dass ich demnach Paraguay nicht verlassen hatte; dann ging ich über die Straße, für einen Moment überwältigt von dem völlig anderen Eindruck der Geselligkeit, dem Gewimmel und Gewusel der vielen Leute, der Farbigkeit Paraguays; und nachdem ich die Straße überquert hatte, war mein bisher kürzester Auslandsaufenthalt schon zuende. Ich ging in die gegenüberliegende paraguayanische Grenzstation, wo mir die Ausreise aus Paraguay mit einem Stempel bestätigt wurde, einer Art metaphysischer Affirmation der geltenden Wirklichkeit; dann ging ich wieder zur selben brasilianischen Stelle, wo ich kurz zuvor gewesen war, musste dort nachweisen, dass ich die Strafe wegen klandestinen Aufenthaltes in Brasilien gezahlt hatte; diesmal waren die Leute unfreundlich, als wunderten sie sich, warum ich schon wieder zurückkäme, gaben mir aber den normalen Einreisestempel, und ich konnte wieder ins Land. Mittag um 12, am selben Tage, Mittwoch, saß ich im Bus in Richtung Sao Paulo. Früh um 6 Uhr kam ich an. Sofort ging ich zur Bundespolizei. Die machte aber erst um 8 Uhr auf. Ich musste anderthalb Stunden warten. Zuerst ging ich wieder gedanklich den Vortrag für die nächste Woche durch (immer auf Portugiesisch, was das Ganze für mich nicht leicht macht), unterhielt mich dann mit einem Afrikaner, der aus Gambia stammt und hier ein paar Monate arbeiten will, weil es in Gambia schwierig ist. Er erzählte mir, dass er nur zwei europäische Sprachen könne, nämlich Englisch und Portugiesisch, aber 14 afrikanische Sprachen. So etwas ist dort keine Seltenheit, wo die Wirklichkeit der Menschen nicht auf jeweils eine Muttersprache homogenisiert ist. Bei der Bundespolizei hat am Ende alles geklappt, es dauerte, bis alle Prozeduren samt Warten zuende waren. Beim Warten schrieb ich auf einem Blatt Papier den Text für den Vortag über die verschiedenen Ebenen der “Kolonialität” auf. Alles zusammen, die Busfahrt und das Strafezahlen, hat über 400 Euro gekostet; das macht mir ein schlechtes Gewissen. Aber nachdem ich immer wieder bei Behörden mich ärgerte, quälte, erschöpft fühlte, hilft es mir, an den Dalai Lama zu denken, seit ich ein kleines Büchlein gelesen habe, denn er hat mir etwas vermittelt, was eine riesige Freude ausstrahlt, und seitdem ärgere ich mich kaum noch, jedenfalls nicht tief in der Seele.Als ich von der Bundespolizei zur Methodistischen Universität fuhr, ging ich gleich hinein, um zu sehen, was los war, ich hatte kein Programm von der Tagung und wusste nicht wo ich genau hin musste, wann ich das Referat halten sollte. Gleich traf ich Leute und erfuhr auch wo meine Gruppe war, setzte mich hinein. Ich war erst für den nächsten Tag eingeplant, aber dann fehlte ein Vortragender und ich konnte schon am selben Tag vortragen. So las ich meinen Vortrag ab, es ging ganz gut, der Nachmittag war erfrischend und schön, obwohl ich zwei Nächte im Bus verbracht, mich nicht geduscht, keine Sachen gewechselt hatte usw., aber die Grundstruktur hatte ich im Gedächtnis.Wenige Tage später, am darauffolgenden Wochenende, ging ich zu einem Treffen indigener Völker in Sao Paulo. Ich kannte schon ein paar Personen, weil ich vor einem Jahr bei derselben Art von Treffen teilgenommen hatte. Mit einigen besteht eine herzliche Verbindung. Ein Tupi will mich schon als Indigenen aufnehmen. Es sind Indigene, “Indianer”, die zum großen Teil von entfernteren Gebieten Brasiliens stammen und in die Stadt gezogen sind. Es kommt zu einer Landflucht, immer weniger Menschen bleiben in den Dörfern und in einer naturverbundeneren Lebensweise, aber viele vermissen ihre Herkunftsgebiete, können oder wollen aber dennoch nicht zurück. Eigentlich wollte ich nur einen Tag bleiben, aber die indigenen Teilnehmer boten mir an, bei einem Indigena zu übernachten. Am Samstag ging es um politische Themen, um die Rechte indigener Völker in der Stadt, und am nächsten Tag wurden in einem öffentlichen Platz indigene Tänze aufgeführt. Aber schon am ersten Tag tanzten sie, in einer Art Tagungsraum. Es sind improvisierte Tänze im Kreis mit einfachen Schritten, in einem gemeinsamen Rhythmus, begleitet mit Rhythmusinstrumenten und Gesang; dabei sind die meisten Personen geschmückt mit Gesichtsbemalung und Federn. Sie luden mich ein, mitzutanzen, am Ende war ich auch im Gesicht bemalt, hatte Federn auf dem Kopfe und ein Rhythmusinstrument, eine mit kleinen Samen gefüllten kürbisartigen Gegenstand in der Hand. Ich machte mit, an diesem Tag und am nächsten, wo ich auf dem öffentlichen Platz der einzige Nichtindigene war, die mittanzten und nicht nur zuschauten oder fotographierten. Dabei war ich immer wieder mit dem Vortrag für den kommenden Mittwoch über interreligiösen Dialog und eine “Dialektik der Alterität” beschäftigt, hatte viel dazu gelesen, mir wurde klar, dass das Universale Menschliche oder überhaupt Lebendige sich nur im Konkreten, im “Gender” und im Alltäglichen, äußert (wie Ivone Gebara meint), oder wie eine Feministin (Marcela Lagarde) sagt, dass die Gleichheit sich in der Differenz realisiert, dass Gott die Multiplizität des Lebendigen ist (wie Kwok Pui Lan und ähnlich die aus Paraguay stammende Anthropologin Graciela Chamorro sagt); da brauche ich keine Angst um meine Identität zu haben, Bach oder die Literatur meiner Herkunft verliere ich nicht, auf einer tieferen Ebene bin ich den indigenen Freunden gleich und solidarisiere ich mich mit ihnen und zugleich mit allem Lebendigen, was bei diesen Tänzen anklingt.Den Vortrag am Mitwoch habe ich dann frei gehalten, und es ging erheblich besser als bei bisherigen Referaten.Und ich bin froh, wenn ich wieder etwas mehr Zeit habe. Wenigstens einmal in der Woche übe ich weiter Hebräisch; vor 10 Jahren habe ich angefangen, die hebräische Bibel im Urtext zu lesen mit englischer Übersetzung, und seit wenigen Wochen bin ich bei Jesaja, eine großartige Sprache, ähnlich den Psalmen, viel dichter als die relativ einfachen erzählenden Texte. Am Nachmittag gehe ich meistens in die Bibliothek, jetzt lese ich ein Buch von F.v.Hayek, einem legitimierenden Autor des Neoliberalismus durch, will demnächst Fukuyama lesen. Bei Hayek merke ich, dass es sich um eine Komplexitätstheorie handelt, bei der der Autor die Subjekte ausgrenzt (sie sollen weder sozial handeln noch erkennen dürfen), was einer Quadratur des Kreises gleichkommt, da die Komplexität von Subjekten konstitutiert wird. Implizit setzt er das Wesen des Menschen als das isolierte Individuum und grenzt damit die sozialen Beziehungen aus; als Drittes “opfert” er die lebendige Arbeit dem angezielten Ergebnis dieser Arbeit: dem Fortschritt. Bei der Theorie Hayeks werden also die konkreten Subjekte, die lebendige Arbeit und die sozialen Beziehungen geopfert. Mit dieser Theorie wird eine Praxis legitimiert, die sich von der Theorie unterscheidet. Denn in der Praxis gibt es durchaus einige konkrete Subjekte, die in sozialer Hinsicht bewusst handeln, wirtschaftlich, politisch und militärisch. Trotzdem legitimiert die Theorie die Praxis, indem sie versucht, die Mehrheit der Menschen stillzustellen. Ich muss auch andere ökonomische und neoklassische Autoren lesen, um die Annahme, dass der ökonomische Wert zu einem großen Teil aus der Arbeit der Natur stammt, einem Professor gegenüber zu verteidigen, der mir das nicht recht glauben möchte. Außerdem übe ich Chorinhos, um bei offenen Musikgruppen mit der Flöte mitspielen zu können.18.9.2016Ein Aktivist der Tupi, der Nachkommen der Urbevoelkerung im Gebiet des heutigen Brasilien, hatte mich zu einem groesseren Treffen der Guarani bei São Paulo eingeladen. Als ich ihn anrief, um nach den genauen Daten zu fragen und einen Treffpunkt auszumachen, verstand ich ihn schlecht am Telefon. Danach konnte ich ihn ueberhaupt nicht mehr erreichen. Trotzdem beschloss ich, hinzufahren. Ich wusste nur, dass das Treffen in oder bei "Parelheiros" stattfinden sollte, einem kleinen Ort, einer Art Kleinstadt, nicht sehr weit von Embu Guaçu, wo Aramitan ist. Mir sagte jemand, mit welchem Bus ich nach Paralheiros fahren konnte. So fuhr ich dorthin. Im Zentrum dieser Kleinstadt fragte ich jemanden, ob er wuesste, wo hier in der Gegend die Indigenas, die Guarani, wohnten. Er antwortete mir, dass ich mit einem Bus bis Barragem fahren muesste. So fuhr ich dorthin. Dort angekommen fragte ich jemanden auf der Strasse, wo hier die Indigenen oder Guarani wohnten, und sie sagten mir, dass es in der Naehe zwei Doerfer gebe. Ich ging also in die Richtung. Bei einer Wegbiegung waren ein paar Fussgaenger; die fragte ich, ob sie von einem Treffen der Guarani wuessten. Sie sagten, ja, und wiesen mir den Weg. Ich kam durch einen schoenen Waldweg, dann durch ein Dorf, und nach mehrmaligem Fragen fand ich den Ort. In einem grossen Haus aus Holz, Bambus und Erde (Adobe), einem "Gebetshaus" oder "Opiy", wenn ich richtig verstand, fand das offizielle Treffen statt. Es waren Guarani Mbyá aus fuenf brasilianischen Bundesstaaten anwesend, die ueber verschiedene Fragen sprachen, ueber Landrechte, ihre Kultur, und Dokumente an Regierungsstellen schrieben und ihre interne Organisation regelten.Verschiedene Leute redeten. Einer von der Gewalt, die in Brasilien gegen die Indigenen passiert. Seit der Ankunft der Portugiesen. Die offizielle Indigenenorganisation FUNAI mache nichts fuer die Rechte der Indigenen, meinte einer. Immer wieder gab es Beifall und Zwischenrufe: Añeteeee!! was nach meinen Guaranikenntnissen bedeuten muesste: richtig! Añete bedeutet "Wahrheit", wie ich mich von Guaranibuechern aus Paraguay erinnere.Einer sagte, die Indigenen haben immer den Wald (mata) bewahrt; aber die Eindringlinge aus Europa zerstoerten alles. Einer, der wie er sagte, 1950 geboren wurde, sagte, dass er sein Land noch mit 6 Jahren kannte; aber jetzt gebe es die mata (Wald) nicht mehr, keinen Fisch im Flusse, kein Wild (caça) im Wald mehr, nicht mehr, wovon der Guaraní sich ernaehre.An einem anderen Tag redeten alle auf Guarani. Da verstand ich nichts ausser den Zwischenrufen "Añeteee!"Sie haben verschieden Dokumente geschrieben, u.a. Schriften an die brasilianische staatliche Indigenenorganisation FUNAI (welche die jetzige Regierung abschaffen will). Insgesamt gibt es viele zivilgesellschaftliche Organisationen indigener Voelker, die fuer kollektive Menschenrechte kaempfen und ein Gegengewicht zum Kapitalismus bilden.26.9.Wieder bin ich gefühlsmäßig über die Wechsel der Jahreszeiten erstaunt. Eigentlich ist es noch kalt, aber teilweise schon frühlingshaft, einige Bäume die die Blätter in der kälteren Jahreszeit verlieren, haben wieder Blätter, und es gibt plötzlich Erdbeeren. An Straßenrändern sehe ich Bäume noch ohne Blätter aber voller leuchtender gelber Blüten und weiß nicht, wie sie heißen.Was mir hier in Brasilien auffällt, ich aber auch von Deutschland kenne, was also eine universale oder internationale anthropologische Konstante zu sein scheint, ist bei Gemeinschaftsküchen der Fetischismus des Spülmittels beim Abwaschen. Viele Leute verwenden viel Spülmittel und denken, dass dadurch das Geschirr schon automatisch sauber wird. Es ist aber nicht besonders abgewaschen, und im Becken und darumherum bleibt der Dreck vermischt mit Schaum zurück. Im Schwamm ist meistens noch soviel Spülmittel eingesogen, dass ich keines mehr hinzuzufügen brauche, wenn ich abwasche.

Haggefugg - "Metgefühl" - Das erste Album! Wahnsinn!

09/29/2016 David Haas
Leute ihr seid der Wahnsinn! Zwei Tage sind um und ihr habt die Hälfte geknackt. Wir sind Sprachlos! Gemeinsam bringen wir das Projekt "Metgefühl" auf die Zielgerade! Metvolle Grüße im Namen aller sprachlosen Sechs von Haggefugg!
09/28/2016 Kirsi Marie Liimatainen
Ihr Lieben, unser Dokumentarfilm „Comrade, where are you today? – der Traum der Revolution“ wird in Berlin weiter gespielt! Für einen Low-Budget-Dokfilm, dessen Themen ausschließlich um die linken Bewegungen, Kommunisten, Trotzkisten und Sozialisten weltweit kreisen, ist es großartig, dass der Film in den Hackeschen Höfen schon sechs Wochen läuft. In der siebten Woche ist weiterhin täglich das Kino Hackesche Höfe dabei! Spielzeiten im September/Oktober in Berlin: BERLIN 28.9.-5.10. Kino Hackesche Höfe Kino – täglich 15 UhrBERLIN am 2.10. Kino Moviemento BERLIN 1.10.-3.10. B-Ware-LadenKino Kinotermine im Oktober: Potsdam, FilmmuseumWerder, ScalaHannover, Kino im SprengelReutlingen, Kino KaminoKinotermine: http://www.wfilm.de/comrade-where-are-you-today/kinotermine/Pressestimmen: http://www.wfilm.de/comrade-where-are-you-today/pressestimmen/Liebe Grüße, Kirsi Marie Liimatainen

Haus Eulenburg - Nachhaltiges Gruppenprojekthaus Ihr habt uns über die Schwelle getragen!!

09/28/2016 Sarah Haas
Ihr habt uns über die Fundingschwelle getragen und damit ist das Projekt finanziert!!Wir danken vielmals allen Unterstützern!!Jetzt läuft das Projekt noch 4 Tage und ihr könnt auch noch bis Sonntag das günstige Early Bird Angebot für ein Wochenende oder eine Woche in der Euelnburg ergattern. Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung.

Vanille genießen - Bienen schützen Wie entsteht Vanille?

09/28/2016 Sebastian Berlein
Wer schon immer ein wenig mehr wissen wollte :)Wie entsteht Vanille? In aller Kürze ...
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