Crowdfunding beendet
Die Erfindung entstand wie so oft aufgrund eines Problems, mit dem der Erfinder (ein Freund von uns) konfrontiert war. Sein Vater erlitt einen Schlaganfall und die Ärzte gaben ihm kaum Hoffnung auf Genesung. Es wurde prognostiziert, dass er wohl nie wieder laufen würde. Damit wollte er sich nicht abfinden und seiner Kreativität ist es zu verdanken, dass die Idee des Adiuvad entstand und die Therapielücke zwischen Rollstuhl und Rollator geschlossen wurde. Und: Der Vater lernte das Laufen wieder!
13.310 €
Fundingsumme
25
Unterstütz­er:innen
Elisa Palacios
Elisa Palacios Projektberatung Dieses Mal hat es nicht geklappt. Gut zu wissen: Eine zweite Kampagne ist meistens erfolgreicher!
Datenschutzhinweis
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 Adiuvad - der Schritt zurück ins Leben
 Adiuvad - der Schritt zurück ins Leben
 Adiuvad - der Schritt zurück ins Leben
 Adiuvad - der Schritt zurück ins Leben
 Adiuvad - der Schritt zurück ins Leben

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 01.12.21 15:17 Uhr - 26.01.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 1. Halbjahr 2022
Startlevel 16.000 €

Prototypenbau, klinische Bewertung, TÜV-Prüfung, Bau von Nullserie und erster Serie, Einrichtung einer Montage- und Versandwerkstatt, Marketingmaßnahmen

Kategorie Erfindung
Stadt Nittendorf

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Worum geht es beim Startup-Projekt Adiuvad?
Herstellung des Multitherapiewagens Adiuvad, der Gehübungen zum Wiedererlernen des Gehens, z.B. nach Schlaganfall oder einer schweren Corona-Erkrankung, in sicherer Umgebung mit nur einer Betreuungsperson ermöglicht.
Welches Problem möchten wir lösen?
Zwischen Rollstuhl und Rollator besteht eine Therapielücke: Ein Rollstuhl gibt dem Patienten sicheren Halt und birgt keine Unfallgefahr durch Umstürzen. Mit ihm kann man aber nicht gehen lernen. Ein Rollator kann nur von Personen verwendet werden, die bereits gehen können. Dieser verleiht dem Patienten zwar mehr Bewegungsfreiheit als ein Rollstuhl, gibt ihm aber nur Halt nach vorne. Jede Unsicherheit beim Stehen und Gehen birgt eine große Unfallgefahr. Unser Multitherapiewagen Adiuvad wird die Lücke zwischen Rollstuhl und selbständig gehen schließen.
Welchen Vorteil bietet Adiuvad gegenüber ähnlichen Produkten?
Bei der Benutzung wird nur eine Betreuungsperson benötigt. Derzeit werden Gehübungen normalerweise mit zwei Betreuungspersonen durchgeführt. Adiuvad reduziert damit den Personalaufwand für Gehübungen um die Hälfte. Dadurch ist er nicht nur im klinischen Alltag ein Gewinn, sondern kann auch sehr gut im häuslichen Umfeld angewendet werden. Zusätzlich ist die Körperkraft der betreuenden Person nicht relevant, so dass auch ältere Angehörige Gehübungen mit dem Patienten durchführen können.
In den Gehpausen können Hand- und Armübungen durchgeführt werden. Deshalb ist der Adiuvad ein Multitherapiegerät.
Der Patient ist vom Gerät komplett umschlossen. Somit können Gehübungen in sicherer Umgebung ohne Sturzgefahr durchgeführt werden.
Wie funktioniert Adiuvad?
Der Patient kann direkt vom Rollstuhl oder Bett in den Multitherapiewagen gelangen und Gehübungen durchführen. Diese können jederzeit unterbrochen werden, indem er sich auf den integrierten Sitz zurückfallen lässt. Dies stellt auch bei einer plötzlich auftretenden Schwäche einen Vorteil dar, da durch die Konstruktion ein Sturz vermieden wird. Die Gurtsicherung für den Patienten bietet einen zusätzlichen Schutz vor Sturzverletzungen. Während der entstandenen Pausen können mit den auf der Arbeitsfläche angebrachten Modulen für Handübungen oder dem Trainingsbügel Bewegungen wieder erlernt werden, z. B. nach Lähmungen.
Produkteigenschaften
• Einfacher Einstieg von Bettkante oder Rollstuhl über zu öffnende Rückseite
• Hohes Maß an Sicherheit, da der Patient vom Gerät umschlossen ist
• Stabile Ausführung und ansprechende Materialien von hoher Qualität vermitteln eine angenehme Umgebung; der Patient kann sich wohlfühlen
• Stütztisch und Griffe zum Abstützen und Festhalten
• Gurtsicherung gegen Durchsacken
• Sitzbank zum Ausruhen
• Armtrainer für Muskelaufbau in den Ruhepausen
• An fast jede Körpergröße eines Erwachsenen anpassbar
• Weniger Personalkosten, da nur eine Betreuungsperson benötigt wird

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Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel
Wir möchten die Lebensqualität der Betroffenen verbessern, weil gehen zu können eines der Dinge ist, was die Lebensqualität eines Menschen ausmacht. Gehen können bedeutet Selbstständigkeit, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und verhindert soziale Isolation.
Außerdem möchten wir die vielen Fachpersonen, die täglich mit dem Personalmangel und den Folgen der Covid19-Pandemie in den Kliniken und Einrichtungen kämpfen, in ihrer Arbeit unterstützen.

Unsere Zielgruppe

  • Menschen nach einem Schlaganfall,
  • nach einer schweren Corona-Erkrankung,
  • mit einer inkompletten Querschnittslähmung,
  • nach einer Hüftgelenksoperation,
  • nach einer Kniegelenksoperation,
  • nach einer Operation am Sprunggelenk,
  • nach einem Beinbruch,
  • nach einer Amputation an den unteren Extremitäten,
  • mit Multipler Sklerose,
  • mit Lungenerkrankungen
  • mit langem stationärem Aufenthalt, die regelmäßig trainiert werden müssen,
  • Angehörige der Patienten und privat pflegende Personen
  • Personal in Kliniken, Praxen und Seniorenheimen
  • Kaufmännische Abteilung in Kliniken, Praxen und Seniorenheimen
  • Sanitätshäuser und Großhändler
  • Ausbildungsstätten

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Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

In Deutschland erleiden jedes Jahr ca. 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Beinahe jeden kann es treffen. Die Mobilisation des Patienten ist bei der Rehabilitation von zentraler Bedeutung. Während das Gehen wiedererlernt wird, benötigt der Patient ständige Aufmerksamkeit und intensive Betreuung. Das bindet sehr viel Personal und ist sowohl für Therapeuten als auch die Patienten höchst anstrengend. Hilf mit, diese Situation für alle Beteiligten zu verbessern!
Adiuvad ist in seiner Konstruktion einzigartig
Das Adiuvad zugrunde liegende deutschlandweite Patent Nr. 10 2009 050 734 wurde 2014 erteilt. Es hat eine maximale Laufzeit von 20 Jahren. Der Markenname Adiuvad wurde im Januar 2013 beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt als Gemeinschaftsmarke EU-weit rechtlich geschützt.
Die finanziellen Chancen des Investments
Sie ergeben sich durch das von Fachpersonal bestätigte Schließen der Marktlücke. Durch die demographische Entwicklung wird der Markt für Hilfsmittel in Zukunft stark anwachsen. Adiuvad stößt in ein neues Marktfeld vor (Multitherapie im häuslichen Bereich) und bietet die Möglichkeit, auch auf den internationalen Markt zu expandieren.
Der finanzielle, gesundheitliche und emotionale Aspekt des Nicht-Gehen-Könnens
Nicht gehen zu können hat enorme Auswirkungen auf den Betroffenen und deren Angehörige. Zum einem stellt die finanzielle Belastung durch einen Umbau der Wohnung/des Hauses und die notwendige Anschaffung behindertengerechter Ausstattung eine große Belastung dar. Dies wird durch eine eventuelle geminderte Erwerbsfähigkeit noch verstärkt. Ein Schlaganfall betrifft schon lange nicht mehr nur „alte“ Leute.
Adiuvad: nicht digital oder elektronisch, aber trotzdem revolutionär in der Gangtherapie
Zahlreiche Anfragen von Kliniken und Privatpersonen, ob das Produkt bereits erworben werden kann und die Beurteilungen von uns bekannten Fachleuten bestätigen den Bedarf an unserem Gerät:
„So etwas habe ich noch nie gesehen. Das ist eine tolle Sache.“
Facharzt
"Das Gerät kann meiner Meinung nach sehr gut in den Intensivstationen eingesetzt werden und besonders gut bei alten Menschen.“
Oberarzt Unfallchirurgie
„Der Adiuvad schließt die Lücke zwischen Rollstuhl und Rollator. Ich kenne kein vergleichbares Produkt und würde ihn benutzen. Ein anderes Produkt für Gehübungen wird hier intensiv genutzt und ist auf jeder Station ein- bis zweimal vorhanden. Es hat den Nachteil, dass die Patienten bereits gehen können müssen, da er nur Unsicherheiten ausgleicht. Einen Sturz kann er nur eingeschränkt bzw. ein Durchsacken gar nicht verhindern.“
Leitung Physiotherapie einer Klinik
Auf der geriatrischen Station einer Klinik wurde die Befahrbarkeit des Adiuvad mit einem Rollstuhl als sehr positiv angesehen, weil der Einstieg in das Gerät einfach ist. Dort wurde ein anderes Produkt für Gehübungen getestet. Der Einstieg in das Gerät war sehr schwierig und es wurde wieder abgeschafft. Diese Schwierigkeiten bestätigte auch ein leitender Physiotherapeut eines anderen Klinikums, wo das Gerät ebenfalls nicht mehr verwendet wird.
„So ein Gerät gibt es noch nicht. Die Lücke zwischen Rollator und Rollstuhl wird damit
geschlossen. Es ist für diverse Krankheitsbilder geeignet. Wir möchten das Gerät testen.“
Mitarbeiter einer Physiotherapiepraxis
„Ich kenne nichts Vergleichbares.“
Altenpflegerin

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben in den letzten Jahren schon sehr viel geschafft. Den Prototyp aus dem Video haben wir nochmal optimiert. Dadurch wurde das Aussehen verändert, aber Funktionalität und Handhabung noch besser. Jetzt fehlen ein paar letzte Schritte um Adiuvad auf den Markt zu bringen. Adiuvad soll so schnell wie möglich für alle verfügbar werden. Es ist für uns jedes Mal schwer, betroffene Menschen und ihre Angehörigen noch weiter um Geduld zu bitten.

Deine Unterstützung wird für Folgendes verwendet:
• Prototypenbau
• Klinische Bewertung
• TÜV-Prüfung
• GS-Siegel
• Bau der Nullserie und ersten Serie
• Einrichtung einer Montage- und Versandwerkstatt
• Marketingmaßnahmen

Für diese Schritte müssen wir insgesamt ca. 160.000 € investieren. Wir wählten einen Startlevel von 16.000 €, weil wir damit den Meilenstein der CE-Kennzeichnung erreichen. Diese ist die rechtliche Grundlage für die Markteinführung. Wenn die Crowd uns mehr Unterstützung gibt, schaffen wir es nach der Kampagne noch schneller, Adiuvad anbieten zu können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Zum Team der faber Biomechanik gehören Wolfgang Stegmayr, Alexandra Stegmayr und Béatrice Eichenseher.
Wolfgang ist Dipl.-Informatiker (Wirtschaft). Er gründete die faber Biomechanik GmbH 2011 und ist seitdem geschäftsführender Gesellschafter.
Durch seine Ausbildungen und Berufserfahrung liegen seine Kompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Finanzen und IT.
Alexandra ist Dipl.-Bauingenieurin und seit 2013 bei faber. Seit 2014 ist sie Geschäftsführerin und zuständig für Konstruktion und Entwicklung. Zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören außerdem Marketing und Vertrieb.
Béatrice ist Medizinische Fachangestellte und seit 2015 bei faber. Sie macht bei uns Marketing und Vertrieb und ist der Profi im medizinischen Bereich. Ihre vielen Kontakte zu Medizinern waren in den vergangenen Jahren von großem Nutzen für das Projekt.

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Adiuvad - der Schritt zurück ins Leben
www.startnext.com

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