Neue Blog-Artikel Angelique's Finest: Kaffee 100% Made by Women https://www.startnext.com/angeliques-finest/Blog/ Neue Blog-Artikel Angelique's Finest: Kaffee 100% Made by Women Mi, 09 Mai 2018 09:30:42 +0200 Update Produktion Angeliques Finest Mi, 09 Mai 2018 09:30:42 +0200 Liebe Unterstützer*innen!

als wir im März die 50.000 €-Marke dank euch knackten, jubelten und feierten wir und kehrten dann ganz schnell wieder an unsere Schreibtische zurück, denn dann ging die eigentliche Arbeit ja erst richtig los: Wir bestellten über 2 Tonnen Angelique's Finest bei den Bäuerinnen und die Kaffeeernte ist zur Zeit in vollem Gange.

Die reifen Bohnen werden also gerade von Hand geerntet, sortiert, geschält, sortiert, gewaschen, sortiert, dann getrocknet und noch ein letztes Mal sortiert (kurz vor dem Rösten wird dann noch mal sortiert...).

Parallel kümmern wir uns gemeinsam mit Rwashossco darum, das Verpackungsdesign zu finalisieren mit allem was dazu gehört, so muss z.B. Fairtrade International bei jedem neuen Verpackungsdesign die Logo-Nutzung autorisieren, ein Barcode muss gekauft und die Vorgaben der Druckerei erfüllt werden.
Derzeit werden die Verpackungen gedruckt und wir sind zuversichtlich, euch eure Dankeschöns im Juni ausliefern zu können.

Demnächst gibt es aktuelle Nachrichten aus Musasa und von Rambagira Kawa, denn nächste Woche macht sich eine Journalistin von BRIGITTE Magazin auf den Weg nach Ruanda. Wir freuen uns sehr!

Wir hoffen also, ihr haltet es noch ein bisschen aus, bis ihr die erste Packung Angelique's Finest in den Händen haltet, bis dahin könnt ihr natürlich auch mit dem gewohnt guten Café de Maraba - Rwanda's Finest überbrücken.

Ach ja und zwischenzeitlich wurden wir mit dem renommierten Fairtrade Award 2018 2. Platz ausgezeichnet (abstruserweise geschlagen von ALDI Nord+Süd, 1.Platz, und noch vor der Deutschen Bahn, 3. Platz). Ich durfte den Preis stellvertretend für die Kaffee-Kooperative und unsere Partner*innen in Ruanda von Anke Engelke entgegennehmen, einen kurzen Film findet ihr hier .
Ach ja und um uns auf die erste Lieferung Angelique's Finest vorzubereiten, sind wir nun in ein größeres Lager gezogen, ihr findet uns nun in der Hobrechtstr. 67.
Viele Grüße,
Allan und Xaver

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https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/update-produktion-angeliques-finest-p77228.html https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/update-produktion-angeliques-finest-p77228.html
Geschafft! Mo, 12 Mär 2018 08:55:05 +0100 Vor gut einer Woche war es soweit. Die Crowdfunding-Kampagne hat die 50.000 € geknackt und ist damit erfolgreich!

Dank euch können wir nun Angelique's Finest wirklich nach Deutschland holen und somit ein Zeichen setzen, was durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und bewusste Konsumentscheidungen alles möglich ist.

Wir sind froh, dass sich die harte Arbeit und das Engagement aller Beteiligten ausgezahlt haben und sind nun super motiviert, die praktischen Schritte für die Markteinführung anzugehen.

Allan Mubiru, Mitgründer der Kaffee-Kooperative und der afrikanische Teil unseres afrikanisch-deutschen Social Business Startups, konnte letzten Freitag nach Musasa fahren und den Bäuerinnen von Ramagira Kawa persönlich die tolle Nachricht überbringen. Er hatte auch einen Prototyp der Verpackung dabei und die Freude war groß, vor allem da mit Epiphanie eine von ihnen die Verpackung ziert!

Die Bäuerinnen sind unheimlich stolz darauf, dass ihr Produkt nun bald in Deutschland verkauft wird!

Unser beliebtestes Dankeschön waren die handgefertigten, ruandischen Körbe in Kombination mit Angelique's Finest. Hierüber haben sich alle noch mal besonders gefreut, denn wie ihr schon im Blog von Lilith lesen konntet, gehört das gemeinsam Knüpfen der Körbe zum festen Alltag der Bäuerinnen, vor allem außerhalb der Erntezeit.

Allan konnte ihn also einen Auftrag für über 60 Körbe übergeben und wie ihr sehen könnt, läuft die Produktion schon in vollen Zügen.

Wir werden euch hier im Blog regelmäßig über die nächsten Schritte auf dem Laufenden halten, gerade besprechen wir mit Denyse, unserer Designerin in Kigali, die letzten Änderungen für das Verpackungsdesign, um den Druck schnellstmöglich in Auftrag geben zu können.

Ganz besonders möchte ich mich bei unserem kleinen Team der Kaffee-Kooperative.de und ganz besonders bei Melanie und Lilith bedanken, die gemeinsam die Crowdfunding-Kampagne aufgesetzt und durchgezogen haben.
Eure ermunternden Kommentare von Anfang an haben uns sehr geholfen und zuletzt möchte ich mich auch noch bei unseren Kooperationspartnern TERRE DES FEMMES und BRIGITTE Magazin bedanken, die von Anfang an mit großem Engagement dabei waren. Ein Team von BRIGITTE wird im April nach Ruanda reisen und wir freuen uns schon auf die Reportage über die Bäuerinnen und Angelique, die sie mitbringen werden.

Ein ganz herzliches Murakoze Chane - Dankeschön aus Kigali und Berlin,

Xaver Kitzinger

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Verlängerung und Fairtrade Award So, 25 Feb 2018 09:54:36 +0100 Liebe Unterstützer*innen,

heute endet regulär unser Crowdfunding und wir haben es fast geschafft. Wir kratzen an den 50.000 € und haben trotzdem eine kleine Verlängerung von Startnext bewilligt bekommen, da wir dieses Wochenende einen schönen Artikel in "neues Deutschland" bekommen haben und wir auch seit Kurzem für den renommierten Fairtrade Award in der Kategorie "Handel" nominiert sind. Als David treten wir gegen die Goliaths Deutsche Bahn und ALDI Nord+Süd an!
Fairtrade-Handel neu gedacht vs. Großkonzerne!
Angelique und ihr Team der Rösterei sowie die Bäuerinnen von Rambagira Kawa sind begeistert.

Gestern haben wir die Detailplanung für die Produktion der ersten 2.000 kg Angelique's Finest gestartet und werden euch auf dem Blog auf dem Laufenden halten, wie es weitergeht.

Jetzt haben wir noch zwei Wochen Crowdfunding vor uns, in denen wir weitere Vorbestellungen für Angelique's Finest entgegennehmen. Also berichtet Freunden, Bekannten und Kaffeeliebhabern gern weiter von Angelique's Finest, damit es noch mehr wird. Alles, was über die 50.000 € hinausgeht, fließt direkt zu den Erzeugerinnen und unterstützt diese z.B. bei der Bio-Zertifizierung und der Anschaffung notwendigen Materials wie beispielsweise eines Vakuumierers.

Vielen Dank euch allen und viele Grüße aus dem sonnigen Kigali,
Xaver

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https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/verlaengerung-und-fairtrade-award-p75913.html https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/verlaengerung-und-fairtrade-award-p75913.html
Neues Dankeschön von Little Sun Mi, 14 Feb 2018 21:33:29 +0100 Das social Business Little Sun aus Berlin vertreibt schon seit vielen Jahren hochqualitative Solarlampen unter anderem in Ruanda. Seit diesem Jahr werden über die Little Sun Foundation Bildungsprojekte in Ruanda unterstützt um Kindern die Möglichkeit zu geben auch nach Sonnenuntergang (in Ruanda ganzjährig um 18:00) Hausaufgaben zu machen und zu lernen ohne dabei Ihre Augen und Gesundheit durch Kerosinlampen zu ruinieren.

Als absolutes Ruanda Crowdfunding Special können wir Euch 50 Little Sun Solar Lampen und 1kg Kaffee zum super Kombipreis anbieten.
Schaut einfach mal in unsere Dankeschöns.

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https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/neues-dankeschoen-von-little-sun-p75700.html https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/neues-dankeschoen-von-little-sun-p75700.html
50% sind geschafft! Fr, 09 Feb 2018 22:36:56 +0100 Einen herzlichen Dank an alle bisherigen Unterstützer*innen von Angelique's Finest, ihr seid die besten! Die Hälfte unseres Fundingszieles haben wir nun erreicht! Die Damen von Rambagira Kawa sind schon völlig aus dem Häuschen. Jetzt gilt es noch mal alle Kräfte zu mobilisieren und alle Kaffeeliebhaber*innen, die beim Crowdfunding für Angelique's Finest, Kaffee 100% Made by Women, noch nicht mitmachen, zu mobilisieren. Also teilt unsere Kampagne munter weiter, gemeinsam schaffen wir das!

Einen herzlichen Gruß oder wie man in Ruanda sagt „Murakoze“,

Melanie von Kaffee-Kooperative.de

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https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/50-sind-geschafft-p75581.html https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/50-sind-geschafft-p75581.html
Ruanda: Weltweiter Vorreiter in Sachen Gleichberechtigung Mo, 29 Jan 2018 08:54:31 +0100 Liebe*r Unterstützer*in,

heute möchte ich dir die Situation von Frauen in Ruanda näher bringen. Das Land gilt als Musterbeispiel der Frauenrechte, doch dieser Status ist teuer erkauft und die Situation der Frauen ist vertrackter als es zunächst scheinen mag.

Das kleine Land Ruanda nimmt in Gleichberechtigungsfragen eine Vorreiterrolle ein.

2003, nicht einmal zehn Jahre nach dem Genozid, löste Ruanda Schweden als Land mit den meisten weiblichen Vertretern in der Gesetzgebung ab. Noch heute ist es mit 61,3 Prozent Frauenanteil weltweiter Spitzenreiter und das einzige Parlament, in dem die Frauenquote deutlich über 50 Prozent liegt.

Im Jahr 2007 gewann Paul Kagame den African Gender Award. Das Komitee zeichnete den Präsidenten damit insbesondere für die diversen Programme aus, die er nach dem Genozid zur Unterstützung von Frauen aufgesetzt hatte. Dazu gehören unter anderem die Gründung eines Gender Ministeriums (MIGEPROF) sowie die Unterstützung von Frauenbeiräten auf lokaler Ebene, Landkreisen und Bundesländern und die Etablierung eines Wahlsystems mit Frauenquote für das nationale Parlament.

Die Implementierung von Gendernormen in Gesetzen und innerhalb aller staatlichen Strukturen ist bis heute Kernaufgabe des Ministeriums. Eine Frauenquote von 30 Prozent ist für jedes entscheidungsgebende Gremium vorgesehen. Mithilfe von Trainings, Finanzierungsmöglichkeiten und Bildungsprogrammen für Mädchen und Frauen, insbesondere in technischen Berufen, soll eine allgemeine Verbesserung der Gender Equity erreicht werden. Innerhalb der UN Women-Kampagne „He for She“ werden Männer für das Thema Gleichberechtigung sensibilisiert.

Doch trotz alledem ist die Rolle der ruandischen Frau verstrickter, als man zunächst meinen mag.

Die Rolle der Frau in Ruanda: Geschichtliche Entwicklung
Es war insbesondere der Einfluss der Kolonialmächte, der die ursprünglich starke Rolle der Frau kulturell entmachtete. Nach Abzug der Belgier während der ersten ruandischen Republik wurden erste Frauenzentren (foyers sociaux) gegründet, die die weibliche Landbevölkerung bei Alphabetisierung und Gesundheitsfragen unterstützten und weiblichen Angestellten Aufstiegs- und Führungsmöglichkeiten boten.

Während in Ruandas zweiter Republik Frauen weitestgehend von Führungsposition in Ministerien usw. ausgeschlossen wurden, wuchs ihre Stellung in Kooperativen und kirchennahen Gruppen, die dank internationaler Finanzierung und technischer Hilfe für die ländliche Bevölkerung entstanden. Nach der UN Conference on Women 1985 in Nairobi, Kenia, wuchs die Zahl von Frauenvereinigungen rasant an. Unter dem Druck dieser Bewegungen gründete Präsident Habyarimana erstmals ein Ministerium für Frauen, welches sich für die wirtschaftliche Entwicklung und Unterstützung von Frauen und Kindern einsetzte. Mit ihm als Präsident wurde 1993 Agathe Uwilingimana als erste Frau Premierministerin. Als demokratisch orientierte Hutu-Sprecherin war sie eines der ersten Opfer des Genozids.

Frauen als Opfer des Genozids
Ruandas Frauen sind in unterschiedlicher Weise vom Genozid betroffen – einzelne Frauen aufgrund ihres Geschlechts, viele durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Tutsi-Frauen waren besonders gefährdet, viele wurden getötet, verfolgt und vergewaltigt, verloren Ehemänner, Schwestern, Brüder, Väter oder Kinder.

Es kam aber auch zu gruppenunabhängiger Gewalt an gebildeten, der Elite zugehörigen Frauen, Hutu-Frauen, die Tutsi-Familien unterstützten oder politisch motivierten Übergriffen an gemäßigten Hutu-Frauen. Außerdem sind Übergriffe an Hutu-Frauen notiert, in denen Rwanda Patriotric Front (RPF) auf gleiche brutale Weise Vergeltung an den Verbrechen an den Tutsi-Frauen suchten.

Für alle Frauen Ruandas bedeutete der Genozid Störung oder Zerstörung ihrer Leben, ihrer Familie und ihrer minimalen ökonomischen Sicherheit. Viele von ihnen hinterließ der Genozid traumatisiert oder mit körperlichen und seelischen Verletzungen.

Nach dem Genozid
Die Zeit kurz nach dem Genozid war von Verlust, Angst, Unsicherheit, Wut und manchmal auch dem Wunsch nach Rache geprägt. Soziale Vertrauensverhältnisse wie Nachbarschaft und Freundschaft waren zerstört. Die traumatischen Erlebnisse und das Gefühl niemandem außer der engsten Familie vertrauen zu können, führte zur Isolation vieler Frauen – besonders Witwen.

Die wirtschaftliche Situation, gerade von Familien mit weiblichem Oberhaupt war prekär. Viele Frauen mussten sich der vollständigen Zerstörung ihres Besitzes stellen, ohne einen Platz zu haben, wohin sie und ihre Kinder hätten gehen können. Armut machte es schwer für überlebende Verwandte und Kinder zu sorgen. Trotzdem nahmen viele Frauen zusätzlich Kinder auf, die der Genozid zu Waisen gemacht hatte. Meist waren sie die Kinder von Verwandten und Freunden, oft aber auch schutzlose Straßenkinder. 1999, fünf Jahre nach dem Genozid, lebten 70 Prozent der Ruander unter der Armutsgrenze. Alleinerziehende Frauen waren besonders stark von Armut bedroht.

Während die Tutsi-Frauen die Rückkehr in ihre alte Nachbarschaft fürchteten und ihrem Umfeld misstrauten, waren Hutu-Frauen verunsichert in ihrer generalisierten Rolle als Täter. Frauen von Genozid-Tätern hatten nicht nur mit dem sozialen Stigma zu kämpfen, sondern auch mit der Erwartung, ihre Männer in zum Teil weit entfernten Gefängnissen mit Essen zu versorgen. Dies war sowohl zeitlich als auch finanziell oft schwer zu bewerkstelligen.

Witwen gemischter Ehen hingegen stießen auf Zurückweisung aus den familiären Kreisen des verstorbenen Mannes. Für sie war es schwer, Unterstützung zu bekommen und gegebenenfalls den Besitz des Mannes zurückzuerlangen.

Während des Genozids fanden schätzungsweise 200.000 Vergewaltigungen statt. Viele vor den Augen der Familien der Frauen, um diese noch tiefer zu erniedrigen und mental zu zerstören. Überlebende dieser grausamen Praktik werden als lebende Tote beschrieben. Manche Tutsi-Frauen wurden als Sexsklaven von Hutu-Männern gehalten. Langzeitfolgen wie Traumata, chronische Schmerzen, Aids, sexuelle Verstümmelung und ungewollte Schwangerschaften zeichnen das Leben der Opfer noch heute. Das Stigma eine Vergewaltigung ist zudem groß. Nur wenige Frauen trauen sich offen über Erlebtes zu sprechen, weil sie die gesellschaftliche Verurteilung fürchten. Laut Human Rights Watch sind viele dieser Verbrechen bis heute ohne Strafverfolgung.

Auch Kinder, die aus diesen Verbrechen entstanden sind, sind gesellschaftlicher Ächtung ausgesetzt. „Teufelskinder“, „Kinder schlechter Erinnerung“ und „kleine Interahamwe“ werden die schätzungsweise 5.000 Kinder genannt.

Frauenorganisationen kam in dieser schwierigen Zeit eine wichtige Rolle zu. Sie halfen bei Kleidung, Essen, Obdach und konnten so die Zerstörung der Sozialsysteme im Genozid ein wenig abfedern. Beispielsweise konnte die Mikrofinanz-Kooperative Duterimbere, die im Gegensatz zu regulären Banken angelegtes Geld während des Genozids nicht verloren hatte, ihren weiblichen Mitgliedern erste Unterstützung leisten. Das Kreditsystem von Duterimbere half insbesondere Witwen beim Wiederaufbau. Aber auch andere Frauenorganisationen nahmen wichtige Rollen beim Wiederaufbau ein.

Außerdem reisten Mitglieder der Organisationen in die Flüchtlingscamps in Zaire (heute Demokratische Republik Kongo), Tansania, Burundi und Uganda, um ihre verlorenen Mitglieder zur Rückkehr nach Ruanda zu bewegen, da sie Register über ihre Mitglieder geführt hatten.

In den kommenden Jahren kam diesen Frauen eine bedeutende Rolle beim Wiederaufbau des Landes zu. Frauen machten 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung aus. Viele Männer waren gestorben oder verbüßten ihre Strafen im Gefängnis, sodass Frauen zunehmend Führungsverantwortung übernehmen mussten und konnten. Selbst in ländlichen Gebieten gab es immer mehr Frauen, die sich als Gemeindevertretung für andere Frauen einsetzten. Auch übernahmen Frauen Aufgaben und Berufe, die vor dem Genozid für sie nicht angemessen gewesen waren, so zum Beispiel Dachdeckerarbeiten, Melken, Bauarbeiten am Haus oder eine Anstellung bei der Regierung. Doch diese Verbesserungen in Gender-Fragen bei der Berufswahl mussten teuer erkauft werden. Das fehlende Einkommen der Männer belastet viele Familien schwer und vergrößerte die Arbeitslast der Frauen.

Gender Equality in Ruanda heute
Durch die Arbeit des ruandischen Ministeriums für Gender sowie von diversen nichtstaatlichen Bildungsprogrammen ist die Idee von Gender Equality in Ruanda weitestgehend anerkannt. Ruanda gehört zu den nur fünf Ländern weltweit, in denen die Gender Gap zu mehr als 80 Prozent geschlossen ist.

Frauen und Mädchen profitieren von einem gleichberechtigten Zugang zu Bildung, auch wenn sie vor allem in den Ingenieurwissenschaften noch unterrepräsentiert sind. Berufstätige Frauen werden durch einen dreimonatigen bezahlten Mutterschaftsurlaub unterstützt. Eine 50 Prozent-Verteilung von Einkommen und Besitztümern, die in der Ehe erworben wurden, ist mittlerweile üblich und gesetzlich abgesichert. Auch wird die Position von Frauen im Falle von Erbfällen seit dem Genozid zunehmend gestärkt. Seit 2016 haben Witwen selbst dann vollständigen Anspruch auf das Eigentum des Verstorbenen, wenn die Ehe kinderlos geblieben ist. Zuvor hatten kinderlose Witwen 50 Prozent des Besitzes geerbt, die restliche Hälfte ging an die Familie des Verstorbenen.

Dennoch ist die Arbeit lange nicht beendet. Häusliche Gewalt gegen Frauen ist in Ruanda verhältnismäßig hoch. Und auch Frauen aus ländlichen Gegenden müssen speziell gefördert werden. Das Ziel der UN, bis 2015 50 Prozent der Frauen in bezahlte Arbeit außerhalb des landwirtschaftlichen Sektors zu beschäftigen, konnte nicht erreicht werden. Und das obwohl gerade außerhalb des landwirtschaftlichen Sektors die Gender Gap wächst.

Trotzdem – mit 87 Prozent Arbeitskraft hat Rwanda die höchste Arbeitsbeteiligung von Frauen weltweit. In den USA arbeiten beispielsweise nur 56 Prozent aller Frauen. Auch die Bezahlung ist verhältnismäßig fair: Rund 88 US-Cent verdienen Ruandas Frauen im Vergleich zu 1 US-Dollar eines männlichen Kollegen. In den USA liegt dieser Wert bei 74 Cent.

Frauen im Kaffeesektor
Auch in Ruandas Kaffeesektor hat Gender Equality Einzug gehalten. Laut Angelique Karekezi, Chefin der Kaffeerösterei RWASHOSCCO und Vorstand des Rwanda Chapter der International Women in Coffee Association (IWCA), werden Entscheidungen und Finanzplanung in vielen Familien gemeinsam verantwortet.

„Wie überall auf der Welt gibt es aber natürlich auch Männer, die die Idee von Gender Equality nicht unterstützen. Das hängt oft auch mit ihrem Bildungshintergrund zusammen“ sagt die Frau, die selbst an der Spitze eines erfolgreichen Unternehmens sitzt.

„Grundsätzlich denke ich aber, dass die Idee von Gender Equality in Ruandas Kaffeesektor schon weit verbreitet ist. Das liegt nicht zuletzt an der Bildungsarbeit, die wir in den Kooperativen, in der ruandischen Regierung und mithilfe von NGOs leisten. Familien müssen verstehen, dass sie zusammenarbeiten müssen, um sich finanziell besser aufstellen zu können.“

Ungerechte Arbeitsaufteilung, wie sie in einigen anderen ostafrikanischen Ländern zu finden ist, kann Angelique nicht bestätigen: „Ich sehe meist Männer und Frauen gemeinsam auf den Feldern arbeiten. Was ich jedoch beobachte ist, dass viele Männer das Düngen übernehmen, wohingegen es meist Frauen sind, die die Bohnen sortieren.“

Um die Teilhabe von Frauen entlang der kompletten Kaffeewertschöpfungskette zu fördern, unterstützen wir die Gründung von Frauengruppen in unseren Partnerkooperativen und helfen den Frauen dabei, Absatzmärkte zu erschließen. Denn aktuell leisten Frauen den größten Teil der Arbeit, jedoch in den schlecht bezahlten Jobs am Anfang der Kette. Rösten und Handel sind weitgehend in Männerhand. Es gibt also noch einiges zu tun.

[Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Lilith Schardt]

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https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/ruanda-weltweiter-vorreiter-in-sachen-gleichberechtigung-p75340.html https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/ruanda-weltweiter-vorreiter-in-sachen-gleichberechtigung-p75340.html
Neue Dankeschöns von Coffee to go again Fr, 26 Jan 2018 12:57:31 +0100 Hallo liebe*r Unterstützer*in,

dank Julia von Coffee to go again gibt es nun ein paar inspirierende neue Dankeschöns in Form eines Buches. Mit Coffee To Go Again begann für Julia Post eine spannende Reise: Vom Aufkleber verteilen zur Umweltaktivistin zum Social Entrepreneur! In ihrem Buch lernst du das Thema Coffee To Go (Again) in all seinen Facetten kennen und liest einen Reisebericht, der auch dich in deinem Vorhaben bestärken, dir Mut machen und einen neuen Blick auf die Umweltproblematik und das Engagement in der Politik eröffnen wird!

Du kannst nur das Buch bestellen oder eine Kombination aus Buch und 500 g Angelique's Finest.

Einen herzlichen Gruß,
Melanie von Kaffee-Kooperative.de

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Frauen im Kaffeesektor: Gezielte Förderung bricht Benachteiligung auf Di, 23 Jan 2018 20:15:35 +0100 Hallo, unsere Kollegin Lilith Schardt setzte sich während ihres Ruanda-Aufenthalts mit der Situation von Frauen im Kaffeesektor auseinander. So entstand dieser schöne Hintergrundbericht über die strukturelle Benachteiligung von Frauen und die positiven Effekte einer erhöhten Teilhabe von Frauen. Aber lies selbst:

Die Benachteiligung von Frauen im Kaffeesektor

Nicht erst seit den Sustainable Development Goals setzt die UN auf die verstärkte Förderung von Frauen im Globalen Süden.

Warum?

70 Prozent der als arm geltenden Menschen sind Frauen. Gerade im Globalen Süden sind Frauen von starken Benachteiligungen bezüglich Einkommen und Eigentumsrechten betroffen. Auch der Kaffeesektor ist von einem großen Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern geprägt: Während bis zu 70 Prozent der Feldarbeit von Frauen übernommen wird, gelangen nur 15 Prozent des Landes und der gehandelten Bohnen in ihren Besitz.

In der Wertschöpfungskette von Kaffee wird insbesondere die Feldarbeit sowie die anschließende Ernte und das Sortieren der Bohnen von Frauen übernommen. Männer hingegen übernehmen insbesondere den Verkauf und den Transport des Kaffees.

Eine Studie der Specialty Coffee Association of America (SCAA) weist diesbezüglich auf vier Dimensionen der strukturellen Benachteiligung von Frauen im Kaffeesektor hin.

1. Arbeitszeit und Arbeitsteilung

Neben ungleicher Aufgabenverteilung zwischen körperlicher Feldarbeit (Frauen) und Verkauf der Bohnen (Männer), hat die SCAA auch ein Ungleichgewicht bei der Arbeitszeit festgestellt. Im Durchschnitt kommen Männer auf einen etwa achtstündigen Arbeitstag, wohingegen Frauen durchschnittlich 15 Stunden arbeiten, da sie noch Pflege-, Betreuungs- und Haushaltsaufgaben übernehmen.


2. Einkommen

Aus den verschieden Aufgaben in der Wertschöpfungskette ergibt sich, dass primär Männer den Zugang zu den Erlösen aus dem Verkauf haben. Frauen hingegen werden oft nicht oder wesentlich schlechter bezahlt, obgleich von ihnen erwartet wird, im Feld mitzuarbeiten. Der Gender Gap beim Einkommen lag laut SCAA in 2014 durchschnittlich bei 39 Prozent. Einige Frauen verkaufen ihren Kaffee deshalb heimlich weiter, um sich selbst etwas hinzuzuverdienen. Diese Frauen laufen nicht selten Gefahr, Opfer häuslicher Gewalt zu werden.

3. Besitz

Nur 3 bis 20 Prozent des Landes im Globalen Süden ist Eigentum von Frauen. Und das obwohl ihre Arbeit zwischen 20 und 50 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeit umfasst. Besonders benachteiligt sind Witwen, da in einigen Ländern das Erbe an die Familie des Mannes geht und so die verwitwete Frau nicht abgesichert ist. Auch der zum Erwerb von Land notwendige Zugang zu Krediten und Finanzierungsmöglichkeiten ist für Frauen erschwert. Falls Frauen dennoch Land erwerben, kann es vorkommen, dass das Land, welches ihnen zugeteilt wird, schlechter zu bewirtschaften oder weniger ertragreich ist, als das der Männer.

4. Macht und Mitbestimmungsrecht

Ferner sind Frauen seltener an Entscheidungsprozessen beteiligt. Da häufig Männer die offiziellen Kooperative-Mitglieder sind und entsprechende Beiträge zahlen, wird den Frauen der Zugang zu Versammlungen und Weiterbildungsmaßnahmen verwehrt. So sind auch in Fairtrade zertifizierten Kooperativen nur 25% der Mitglieder Frauen. Dies führt zu weiteren Nachteilen, da so wichtige Informationen zu Anbaumethoden etc. nicht (immer) bei ihnen ankommen. Auch sind Frauen bezüglich der Übernahme von Führungsrollen häufig verunsichert. In vielen Bereichen fehlt es an geeigneten weiblichen Vorbildern, die traditionelle Rollenverständnisse durchbrechen.

Welche Vorteile ergeben sich aus der spezifischen Förderung von Frauen im Kaffeesektor?

Neben einer allgemein wünschenswerten Gleichberechtigung von Frauen im Kaffeesektor zeigt die Förderung von Frauen, bzw. Gender Equality, nachweislich positive Effekte auf Bildung, Gesundheit, Ernährung und allgemeines Wohlergehen der betroffenen Familien. So wirkt sich ein ggf. zusätzliches Einkommen der Frau positiv auf die Familienfinanzen aus und bietet größere finanzielle Flexibilität. Wichtig ist hierbei besonders, traditionelle Werte zu beachten und nicht das Familiengleichgewicht zu zerstören. Ohnehin wird Studien zufolge 90 Prozent des von Frauen erzielten Einkommens für Familienbedürfnisse ausgegeben, Männer stellen nur 40 Prozent ihres Einkommens bereit.

Außerdem kann nachweislich die Qualität des Kaffees erhöht werden, wenn Frauen an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Laut Zahlen des Coffee-Institutes sollen durch eine solche Beteiligung von Frauen 20-30 Prozent mehr Felderträge erzielbar und so der Welthunger statistisch bis zu 17 Prozent senkbar sein.

Unsere Partnerkooperative Rambagira Kawa

Rambagira Kawa („May coffee spread the world“) ist eine Fraueninitiative innerhalb unserer Partnerkooperative Musasa Dukundekawa. Unter ihr vereinen sich bereits 228 weibliche Mitglieder der Kooperative und jeden Monat kommen weitere hinzu. Neben dem Wunsch einen eigenen Kaffee exportieren zu können, haben die Frauen auch ein Projekt zur Fertigung von Kunsthandwerk gestartet. Einmal wöchentlich treffen sie sich, um gemeinsam Korbflechtereien herzustellen und sich gegenseitig zu beraten und bei Problemen weiterzuhelfen. Diese Tätigkeit stellt für die Frauen eine weitere Einnahmequelle dar, ist für einige allerdings auch eine Art Rentenplan, falls sie die harte Arbeit auf dem Feld im Alter nicht mehr übernehmen können. Außerdem nutzen die Frauen die Gelegenheit des gemeinsamen Flechtens, um sich persönlich, mental sowie in ihren Fertigkeiten weiterzuentwickeln und dazu zu lernen.

Rambagira Kawa ist über das Rwanda Chapter in der IWCA (International Women‘s Coffee Alliance) organisiert. Das IWCA Rwanda Chapter wird wiederum von Angelique Karekezi geleitet, die gleichzeitig die Chefin der Kooperative-eigenen Rösterei und Vertriebsgesellschaft ist und die erste Ansprechpartnerin für alle Belange der Kaffee-Kooperative.de.

Beste Grüße,
Melanie von Kaffee-Kooperative.de

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Neues Dankeschön von Kelele Mo, 22 Jan 2018 21:12:48 +0100 Hallihallo! Ist dir der fette Sound in unserem Crowdfunding-Video aufgefallen? Die Berliner Band Kelele hat den Song für uns bereitgestellt und weil ihnen die Idee von Angelique Finest #StrongWomenStrongCoffee so gut gefällt, legen sie noch 5 CDs ihrer neue Platte XARITOO drauf. Zusammen mit 2kg Angeliques Finest ein tolles Paket für Musik- und Kaffeeliebhaber.
Alles Gute, Melanie von Kaffee-Kooperative.de

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Kaffeebäuerin Nifasha: "Der Kaffee aus Frauenhand ist mein Traum" Fr, 19 Jan 2018 09:17:39 +0100 Hallo liebe*r Unterstützer*in,

heute möchte ich dir Kaffeebäuerin Nifasha Dative vorstellen. Cupping und Rösten, das würde Nifasha gern noch lernen. Mit uns spricht sie darüber, wie sich ihr Leben durch den Eintritt in die Kooperative verändert hat, wie sie von der Mitgliedschaft in der Frauenkooperative profitiert und wie ihre Zukunftspläne aussehen.

Nifasha Dative ist Kaffeebäuerin und zusätzlich in der Kaffeekooperative für die Trocknung der Kaffeebohnen verantwortlich. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Ihr Mann ist Lehrer und unterstützt sie in ihrer Arbeit, beispielsweise zur Erntezeit bei der Bezahlung der Arbeiter. Nifasha stieß 2005 zu Musasa, nachdem sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und geheiratet hatte.

Hallo Nifasha, wie hat sich dein Leben durch den Eintritt in die Kooperative verändert?

Mir geht es jetzt besser als zuvor, da ich meinen Kaffee nun zu einem höheren Preis verkaufen kann. Als ich noch nicht Mitglied der Kooperative war, konnte ich meinen Kaffee nur zum Minimumpreis verkaufen. Jetzt bekomme ich vier Zahlungen: Die erste Bezahlung erfolgt, sobald ich die Kaffeekirschen in der Kooperative zur Weiterverarbeitung abliefere und die zweite nach dem Verkauf der Bohnen im Dezember. Dann erfolgt noch eine Zahlung mit dem Cup of Excellence, die richtet sich nach der Menge der abgelieferten Kaffeekirschen. Der Preis wird von der NAEB (dem National Agricultural Export Development Board, der ruandischen Landwirtschaftsbehörde) festgelegt und richtet sich nach dem Einkaufs- und Verkaufspreis. Im letzten Jahr waren das 150 RWF pro kg Kaffee. Mir wäre es lieber, die NAEB würde den Preis auf 400 RWF steigern, dann wären meine Unkosten gedeckt. Und dann gibt es noch den Fairtrade-Bonus, der allerdings für Infrastrukturmaßnahmen in der Kooperative genutzt wird. Außerdem baue ich ja nicht nur Kaffee an, sondern übernehme auch diverse Arbeiten bei der Trocknung der Kaffeekirschen. Dafür bekomme ich ein Gehalt ausgezahlt.

Was muss man tun, um Mitglied in der Kooperative zu werden?

Jeder Kaffeebauer muss eine einmalige Gebühr entrichten, um in die Kooperative einzutreten. Ich habe damals 1.500 RWF gezahlt (ca. 1,50 Euro) – mittlerweile sind es 20.000 RWF (ca. 20 Euro).

Gibt es denn viele arme Kaffeebauern, die sich die Mitgliedschaft nicht leisten können?

So etwas wie einen armen Kaffeebauern gibt es nicht. Wer Kaffee hat, ist immer reich.

Baust du nur Kaffee an?

Nein, auch Bohnen und Kartoffeln sowie Bananen, aber nur für den Eigenbedarf. In diesem Jahr habe ich 459 kg Kaffeekirschen geerntet und die Erntezeit ist noch nicht vorbei. Obwohl die Kaffeekirschen nur einmal im Jahr geerntet werden, bescheren sie mir ein höheres Einkommen als die anderen Pflanzen. Außerdem fertige ich, wie viele Frauen der Kooperative, handgefertigte Waren an. Momentan habe ich allerdings keine Zeit dafür, da gerade Hochsaison ist und die Ernte verarbeitet wird.

Du bist auch Mitglied der Frauenkooperative Musasas, richtig?

Ja, der Kaffee aus Frauenhand ist mein Traum. Ich würde gern lernen, wie man Kaffee verkostet und röstet. Rwashoscco ist weit weg, von allein würde ich da überhaupt nicht hinkommen, um etwas zu lernen. Ich war eine der Gründerinnen der Frauenkooperative und Komitee-Mitglied. Aber es war zu viel Arbeit, ich habe darum gebeten ausgetauscht zu werden, es war einfach nicht machbar. Mit Sustainable Harvest haben wir einen großartigen Partner, der uns Wissen über Kaffee lehrt, uns motiviert und andere Frauen ermutigt, Mitglied zu werden. Sie haben uns auch 10 Ziegen gegeben.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich spare gerade, um neue Kaffeepflanzen zu kaufen. Kaffeesträucher brauchen immerhin drei Jahre, bis sie das erste Mal beerntet werden können, das ist schon eine Investition. Und die ist dringend nötig, damit ich meine Kinder zur Schule schicken kann.

Liebe Nifasha, herzlichen Dank für das Interview und alles Gute für die Zukunft!

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https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/kaffeebaeuerin-nifasha-quotder-kaffee-aus-frauenhand-ist-mein-traumquot-p75159.html https://www.startnext.com/angeliques-finest/blog/beitrag/kaffeebaeuerin-nifasha-quotder-kaffee-aus-frauenhand-ist-mein-traumquot-p75159.html
Herzlichen Dank für den tollen Start! Mi, 17 Jan 2018 21:54:30 +0100 Liebe*r Unterstützer*in,

herzlichen Dank für den tollen Start! Dank deiner Hilfe nähern wir uns bereits der 20%-Marke und auch das Early Bird Special ist bereits ausverkauft. Wir schieben gleich nach: Neu in den Dankeschöns ist unser STRONG COFFEE Package: 1 kg Angelique's Finest & 1 kg Café de Maraba Espresso für die ganz harten :) Zusammen sind die beiden unschlagbar, ein echtes Siegerduo! Auch wenn du bereits investiert hast (danke, danke, danke!), kannst du uns weiter unterstützen, indem du die Kampagne in deinem Netzwerk teilst, denn Kaffee braucht ja fast jeder - also warum nicht mal was ganz Besonderes?

Einen herzlichen Gruß oder wie man in Ruanda sagt „Murakoze“,

Melanie von Kaffee-Kooperative.de

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