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Projekte / Film / Video
à propos: philosophie (Dokumentarfilm)
à propos: philosophie zeigt, dass das Denken lebendig, dass es ein körperliches, sinnliches Erleben ist und dass Funken schlagen, wenn sich 18-Jährige ihm mit größter Ernsthaftigkeit und Lust widmen. à propos: philosophie wird ein circa 90 minütiger Dokumentarfilm über junge Philosophen.
Berlin
1.245 €
1.000 € Fundingziel
49
Fans
21
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 à propos: philosophie (Dokumentarfilm)

Projekt

Finanzierungszeitraum 05.04.13 12:33 Uhr - 21.06.13 23:59 Uhr
Fundingziel 1.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?


Die Philosophie lebt.

Aus über 600 von Schülern verfassten Essays wurden 27 ausgewählt und deren Autoren an die philosophische Winterakademie nach Münster eingeladen. Dort haben wir 4 Tage mit ihnen verbracht, in denen sie sich kennenlernten, miteinander diskutierten, Freundschaften sich zart gründeten und sie einen weiteren Essay schrieben. In einer mit Spannung erwarteten Feierstunde am letzten Tag der Winterakademie wurden fünf der 27 Aufsätze preisgekrönt und die zwei besten Autoren ausgewählt, im Mai Deutschland bei der 21. Internationalen Philosophie Olympiade in Odense, Dänemark, zu repräsentieren.

à propos: philosophie zeigt, dass das Denken lebendig, dass es ein körperliches, sinnliches Erleben ist und dass Funken schlagen, wenn sich 18-Jährige ihm mit größter Ernsthaftigkeit und Lust widmen. Gerade die Jugend ist die Zeit in der die Scharniere zwischen Ich und Welt besonders laut knirschen und also die Zeit in der das Nachdenken über das eigene Leben mit einem existentiellen Druck geschieht, der später oft verfliegt. Wir wollen in à propos: philosophie den gängigen Fehler vermeiden, das Interesse Jugendlicher für Nietzsche und Kant als etwas Unnatürliches zu markieren, sondern zeigen, wie intuitiv und naheliegend die Verbindung zwischen der Jugend und radikalen Neudenkern ist.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ich habe selbst an der philosophischen Winterakademie und der IPO 2008 teilgenommen. Die Zeit war eine der schönsten meines Lebens, nicht nur aufgrund der aufregenden Reise, sondern vor allem, weil ich andere Jugendliche traf, für die es ganz natürlich war, zu lesen, zu denken, zu diskutieren. Bis heute sind mir die Tage in Münster und Rumänien als die lebhaftesten, gedankenreichste meines Lebens in Erinnerung und mit dem Dokumentarfilm à propos: philosophie möchte ich diese Lust des jugendlichen Denkens feiern. Es ist mein größtes Anliegen die Jugendlichen ernst zu nehmen. Denn ich habe selbst mitbekommen, dass die Berichterstattung nach der damaligen IPO zwar respektvoll, aber befremdet war. Die Interviewer fanden es toll, dass sich junge Menschen wie ich oder der damalige Goldgewinner Jan Seidel für so schwere Themen interessierten, doch warum die Philosophie für uns notwendig war, wie das Denken unser Weg aus persönlichen Krisen wurde und wie ernst wir es nahmen, das konnten sie nicht verstehen. Ich möchte nun 5 Jahre später nach Münster zurückkehren und es selbst besser machen.

Mein Ziel ist es, die heutigen Heranwachsenden so ernst zu nehmen wie sie sind. Ihren Utopien, ihren Gefühlen, ihrer Verzweiflung Raum geben. Ich möchte verstehen, warum sie sich für einen so schwierigen Weg wie der Philosophie entscheiden und was ihnen dieser Weg schenkt. Denn meine persönliche Erfahrung ist es, dass Nachdenken und Lesen einzigartige, intime Akte sind, durch die man sich selbst Überzeugungen und Vitalität erarbeitet, von denen man vorher nicht dachte, sie je in sich zu spüren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil es den Film sonst nicht geben kann. Wir arbeiten aus Liebe zum Film und zur Philosophie an der Dokumentation, aber leider sind wir nicht in der Lage sie komplett selbst zu finanzieren. Da die deutsche Fernsehlandschaft den Dokumentarfilm zunehmend aus dem Programm drängt und ausschließlich an Katastrophen und Dramatisierungen interessiert ist, ist in ihr für einen stillen, hoffnungsvollen Blick auf die Welt kein Platz mehr. Also braucht es eure Unterstützung.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Da wir den Film den Film mit einem sehr kleinen Team drehen und auf jeglichen Lohn verzichten, dienen die Unterstützungen dazu, die grundlegendsten und nötigsten Kosten des Filmes zu decken. Das bedeutet vor allem die Kosten für die Technik, die wir leihen müssen, ferner Fahrt- und Unterkunftskosten. Nach Drehschluss wird ein Teil des Budgets dazu verwendet, die Postproduktion zu finanzieren (also bspw. Tonmischung, Farbkorrektur, Untertitelung) und den Film auf Festivals weltweit einzureichen und das Thema somit einem breiten Publikum vorstellen können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Sebastian Köthe Regie & Produktion
1988 in Essen geboren, hasste als Kind das Lesen und ist selbst in dem TKKG-Buch nur bis Seite 20 gekommen. Mit 15 dann die Entdeckung, dass Literatur Leben rettet  das eigene zumindest. Noch als Schüler Teilnahme und Preise bei Essaywettbewerben. Mit 18 die späte Entdeckung, dass auch Filme Leben retten: Also 2009 ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Essener Lichtburg und dann die perfekte Symbiose: Das Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin von 2009  2013, in dessen Rahmen zwei Treatments für Dokumentarfilme, mehrere Spielfilmbücher und über ein halbes Dutzend Kurzfilme entstanden (u.a. Premiere bei den Hofer Filmtagen; Sonderpreis Midpoint Workshop 2011).

Beate Absalon Ko-Regie & Ton
1989 in Krefeld geboren. Seit 2010 Studium der Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität, Berlin. Von Jugend an in vielfältigen Kulturprojekten engagiert, auf und hinter der Bühne, weil sie den Kopf schütteln muss, wenn die Wechselwirkungen zwischen Theorie und Praxis nicht begriffen werden. Arbeitet daher interdisziplinär, um die gegenseitige Befruchtung unterschiedlicher Fach- und Wissensgebiete zu fördern. Deswegen oft fälschlicherweise als Muse bezeichnet. Vielmehr: Tätigkeit als Projektmanagerin, Kulturvermittlerin, Kolumnistin, Dramaturgin, Schauspielerin. 

Roman Hagenbrock Bildgestaltung & Montage
geboren 1987, so fängt das meistens an  lebt seit 2009 in Berlin. Studium der Audiovisuellen Medien/Kamera an der Beuth Hochschule für Technik. Vorher Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur in einem Verein für Kinder- und Jugendarbeit. Er ist in seinen Bildern auf der Suche nach dem Dazwischen.

Projektupdates

21.05.13

Dear Supporters, Friends, Philosophers & Readers, This is the crowdfunding portal for our feature-length documentary “à propos: philosophy” that follows the two German participants to the 2013 IPO in Denmark, documents the competition and is composed of many in-depth interviews with participating students and teachers. Even though our minimal crowdfunding goal has already been reached, the film's production costs are multiple times higher and we are still very much in need of your support. So what do you support when you support “à propos: philosophy”? You support a young film team that dares to make its first feature-length film after several shorts and a perennial education as filmmakers. A team that has hurled itself into the film's creation without waiting for the approval of a TV-station or the slow machinery that is German film funding. In preliminary talks, producers have guaranteed us that philosophy is an absolutely non-cinematic topic that lacks a “target group”… So what you are supporting is a film that's being produced anyway.That does not care for time slots, target groups, quotes, ratings and profit, but is made because we think it is necessary. First, you support a film that believes in a youthful philosophy: In arguing, trying to convince and persuading the other one through the better argument; the joy of talking and of language. Not in philosophy as mere sophistication, but as an urgency of life: In an opaque society full of over-complicated issues, lies and ideologies that, like clouds of smog, hinder our sight, we desperately need every insight we can get. But philosophy is not only related to a political or societal misery, philosophy is a fundamental pleasure: Isn’t it a vital joy to better understand oneself? To find out why one does something? Or to come closer to the mystery why it is so hard to do what one has recognized as beautiful and right? Philosophy is nothing but a joy of life that wants this life so much, that it wants to get as close to it as possible. Secondly, you support a film that believes in a philosophical youth: I admit that I am very much afraid of the future. Every day that goes by without the collapse of society, I am in a way surprised and thankful. But since I am shooting this documentary, I sense a new pleasure in the future: I want to see what these young, philosophical human beings will become. I am so drunk by their zest for action, their goals and their desire to come closer to life. If they are our future, it is a future I'm happily and curiously looking forward to. And when they are our future, I want to work hard to live up to their vision of a good life. “à propos: philosophy” stands for the aversion to wait for your vision to be approved by bureaucratic film boards, for the joy to look into life’s countenance without blinking and for the belief in the future. With kind regards & full of gratitude, Sebastian Köthe

20.05.13

Liebe Unterstützer, Interessierte und Freunde, Auch dank Eurer Unterstützung konnten wir in der letzten Woche nicht nur Neal in Bad Honnef besuchen, wir waren auch beim großen Finale unserer Drehs: Auf der Internationalen Philosophie Olympiade in Odense. Dort haben wir auf Schüler und Philosophie-Lehrer aus über 40 Länder getroffen und ihnen den Bauch mit Fragen durchlöchert: Was war eure erste Begegnung mit der Philosophie? Wie hat sie euch begeistert? Was ist Philosophie überhaupt für euch – und wie schlägt sie sich in eurem alltäglichen Verhalten nieder? Wir haben Neal und Jonathan bei vielen Diskussionen und interkulturellen Begegnungen begleitet und anschließend, so viel sei verraten, mit ihnen nach der Preisverleihung ein bisschen gefeiert. Auch wenn wir uns weiterhin um Finanzierung bemühen müssen, geht es nun in den Schnitt. (Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und habe stundenlang den Film vor meinem inneren Auge ablaufen sehen: das muss jetzt in kleinsten Schritten heraus aus der Imagination und hinein in die Filmdateien.) Wir sind inspiriert und glücklich und freuen uns, dass das Leben so ist, wie es ist. Bald mehr von uns, Sebastian Köthe > Fotos aus Odense findet ihr in unserem Projektblog

25.04.13

Liebe Unterstützer! Wir sind überglücklich, dass wir durch eure Hilfe unser Spendenziel von 1000€ erreicht und sogar schon überschritten haben! Das hilft uns nicht nur den Film überhaupt herzustellen, sondern gibt uns auch Energie und Kraft im Prozess des Drehens und Schneidens. Es ist ein so schönes Gefühl, dass die eigenen Träume und Visionen von einer so großen Gemeinde von Freunden, Bekannten, Unterstützern und neu gewonnenen Freunden liebevoll und tatkräftig begleitet werden. Da, wie ihr wohl wisst, die Produktionskosten des Filmes nicht eintausend, sondern, trotz aller möglichen Sparmaßnahmen, einige tausend Euro betragen, ist es für uns essentiell, dass wir den Spendenaufruf weiterhin aufrecht erhalten und weiter auf eure Unterstützung hoffen, auch wenn wir schon jetzt von der Resonanz überwältigt sind. Da wir an jedem möglichen Arbeitstag große Fortschritte im Schnitt machen, können wir euch in der nächsten Zeit auch erste Teaser für den Film präsentieren. Schaut also immer mal wieder auf unserem Blog vorbei. Mit großem Dank, Sebastian Köthe, Beate Absalon, Roman Hagenbrock

Impressum
Sebastian Köthe
Neuenburger Straße 10
10969 Berlin Deutschland

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