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Projekte / Bildung
Unser Buch "Architekturen des Gebrauchs" erzählt sechs spezifische Geschichten von öffentlichen Gebäuden der Sechziger- und Siebzigerjahre im Osten und Westen Deutschlands. Am Anfang stand die Ästhetik. Wir fanden die Raumsituationen in und um unsere Gebäudebeispiele einfach schön. Dann haben wir uns gefragt: Woher kommt diese Faszination?
Berlin
5.006 €
7.500 € Fundingschwelle
29
Fans
64
Unterstützer
7 Tage
28.04.17, 14:37 Dina Dorothea Falbe
Sie sind nicht perfekt, aber schön. – So sehen wir die "Architekturen des Gebrauchs". Christophers Fotos dokumentieren, was wir rund um unsere Gebäudebeispiele entdeckt haben. Die limitierten Fine-Art-Prints mit einer Motivgröße von 30 x 45 cm werden in dieser Form nur für das Crowdfunding produziert! Die tatsächliche Anzahl richtet sich nach den Bestellungen. Sieben Bilder + Buch sind bereits vorbestellt. Sichert euch euer Examplar bis zum 7. Mai! Jede Unterstützung hilft uns das Buch produzieren zu können. Vielen Dank!
27.04.17, 15:45 Dina Dorothea Falbe
Die erste Exkursion ist vergeben! Vielen Dank an die Kulturlobby Potsdam für die großzügige Unterstützung! Wir freuen uns riesig! Jetzt haben wir schon 62 Prozent finanziert. Sobald das Buch fertig ist, kommen wir nach Potsdam, um vor Ort über unsere Recherchen zur FH zu sprechen und unser Projekt "Architekturen des Gebrauchs" vorzustellen. Wie genau dies ablaufen wird, planen wir in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem Team der Kulturlobby. Wir halten euch auf dem Laufenden! Noch fünf Exkursionen zu spannenden Orten der Nachkriegsmoderne sind zu haben. Vielleicht findet sich auch bei Euch vor Ort ein Verein oder eine private Gruppe, die mit uns auf Entdeckungsreise gehen will, oder eine persönliche Buchpräsentation mit uns umsetzen möchte? Ihr helft uns damit das Buch drucken zu können und wir freuen uns über die Gelegenheit mit euch über unser Projekt zu sprechen!
24.04.17, 19:04 Dina Dorothea Falbe
Das Rathaus in Elmshorn bei Hamburg entstand zwischen 1964 und -67. Mit Hans Mensinga und Dieter Rogalla hatten 1961 zwei junge Architekten den Wettbewerb gewonnen, an dessen Vorbereitung und Durchführung bedeutende Namen des Städtebaus der Nachkriegszeit beteiligt waren – darunter Rudolf Hillebrecht, Konstanty Gutschow und Ernst May. Heute steht der Bau unter Denkmalschutz, gilt als eigenständige Interpretation des bekannten Rathauses von Arne Jacobsen im dänischen Rodovre. Warum das Projekt für die Architekten damals etwas Besonderes war und warum die Stadtverwaltung heute aus dem Denkmal aus- und in einen Neubau umziehen möchte, erfahrt ihr im Buch! Dort werden die Architekturzeichnungen aus dem Wettbewerb und unsere Fotostrecke zur heutigen "Archtektur des Gebrauchs" zu sehen sein. Die Architekten und Künstler Anika Gründer und Florian Kirfel haben sich in einem Text mit dem Rathaus befasst. Hier auf Startnext unser Lesezeichen mit dem Motiv vom Rathaus Elmshorn oder einen Foto-Druck erwerben. Damit helft ihr uns, das Buch auch tatsächlich drucken zu können. Vielen Dank für eure Unterstützung!
19.04.17, 16:14 Dina Dorothea Falbe
Die Fachhochschule am Alten Markt in Potsdam soll noch in diesem Jahr abgerissen werden. Nebenan wurde 2014 das rekonstruierte Stadtschloss als Brandenburgischer Landtag eingeweiht. Mit dem Abriss würde nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein interessanter Stadtraum mit vielseitiger Nutzung aus dem Zentrum verschwinden – sagen die Kritiker. Zum Ensemble gehört neben dem ehemaligen Institut für Lehrerbildung (heute FH) auch eine Bibliothek, ein Wohnhaus und die Grünanlage Staudenhof. Die ersten Entwürfe für ein sozialistisches Stadtzentrum entstanden bereits Anfang der Sechziger. Gebaut wurde in den Seibzigerjahren nach Plänen mehrerer Architekten aus dem Wohnungsbaukombinat unter der Leitung von Sepp Weber. Im Buch gibt ein Interview mit den Architekten Hiltrud Berndt und Hartwig Ebert Auskunft über den Planungsprozess. Die Politikwissenschaftlerin Anne Klinnert hat für uns die politischen Hintergünde der Abrisspläne in ihrem Text untersucht. Welches Bild gefällt euch besser: Das Detail des sternförmigen Sonnenschutzes oder die Ansicht der Hoffassade (am linken Bildrand ist auch das Schloss zu sehen)?
15.04.17, 13:25 Dina Dorothea Falbe
Die Medizinische Hochschule Hannover entstand ab 1965 auf einem etwa 400.000 Quadratmeter großen Areal. Als großformatige Konzentration medizinischer Forschung, Lehre und Praxis folgte sie amerikanischen Vorbildern. Gebäudebrücken und Stege vernetzen die Einzelbauten zu einer funktionalistischen Maschine. Waschbeton und sichtbare Konstruktionen aus Beton, Stahl und Ziegel bestimmen die Architekturästhetik. Den Gesamtplan und einige zentrale Gebäude der MHH entwickelte der Architekt Konstanty Gutschow gemeinsam mit seinem Kollegen Godber Nissen. Welche Rolle die Baubehörden damals im Planungsprozess spielten und warum die Adresse der MHH seit 1994 nicht mehr Konstanty-Gutschow-Straße heißt, erfahrt ihr im Buch. Dort erwartet euch ein Interview mit dem Baubeamten Helmut Dammann und ein Text vom niederländischen Architekturhistoriker und Krankenhaus-Experten Cor Wagenaar. Ein paar Informationen zu den konzeptuellen Hintergründen der MHH findet ihr auch in der aktuellen Baunetzwoche: http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-BAUNETZWOCHE_487_5030999.html Welches Bild von der MHH gefällt euch besser? Die grafische Ansicht der Waschbetonfassade oder der Eingang zur Hochschulbibliothek?
07.04.17, 11:53 Dina Dorothea Falbe
In Filmen wie „Der Fall Ritter“ bot sie die optimale DDR-Kulisse, denn fast jedes Detail ist im Original erhalten. Der Hausmeister der Parteischule schöpft bei Reparaturen aus einem Fundus an Ersatzteilen, den er in den Achtzigerjahren angelegt hatte. In dem inszwischen denkmalgeschützten Gebäude finden Rockkonzerte, Vorlesungen, Tagungen und sogar Veranstaltungen des Landesministeriums statt. Die pragmatische Nachnutzung scheint hier problemlos zu funktionieren. Das Denkmal wird allgemein akzeptiert, obwohl das Bau einst ein Symbol der Machterhaltung der DDR-Regierung war. 1972 wurde die Bezirksparteischule der SED Erfurt unter dem Namen „Ernst Thälmann“ eröffnet. Der Volksmund nannte sie „Rotes Kloster“. Was sehen die Erfurter in diesem Gebäude? Wir haben den Bedeutungswandel nachvollzogen und den heutigen Zustand fotografisch dokumentiert. Der Denkmalpfleger Mark Escherich berichtet für uns über die Schwierigkeiten der Erhaltung aber auch über große Potentiale der Parteischule. Welche Aufnahme der Parteischule gefällt euch besser: Das Treppendetail oder der Innenhof?
04.04.17, 14:23 Dina Dorothea Falbe
1969 wurde der Hauptbahnhof in Ludwigshafen am Rhein als „modernster Bahnhof Europas“ eröffnet. Auf vier Ebenen mit Hochstraße und unterirdischer Tramhaltestelle sollte er als zukunftsweisender Verkehrsknotenpunkt die ingenieurtechnischen Fähigkeiten der regionalen Industrie repräsentieren. Der architektonische Entwurf stammt direkt aus dem „Bundesbahn Neubauamt“ von Dietrich Egerland und Dieter Nose und wurde in einer Sonderausgabe der Deutschen Bauzeitschrift publiziert. Heute gilt der Bahnhof als „gigantische Fehlplanung“, wird als „verkehrstechnisch bedeutungslos“ und unästhetisch eingeschätzt. Mit dieser Geschichte steht er beispielhaft für viele ambitionierte Infrastrukturprojekte seiner Zeit. Der Frankfurter Kurator und Publizist Arne Winkelmann stammt ursprünglich aus Ludwigshafen und hat für uns die architektonischen Ambitionen des Projektes untersucht. Welchen Einfluss zentrale Pläne auf Bundesebene im Planungsprozess hatten und welche Rolle der Hauptbahnhof und sein Umfeld in der Stadtentwicklung spielen, erfahrt ihr im Buch. Dort zeigen wir auch ästhetische Reize der weitläufigen Betonlandschaft. Hier auf startnext könnt ihr unser Lesezeichen mit dem Motiv aus Ludwigshafen oder einen limitierten Fotodruck im Paket mit dem Buch vorbestellen. Welches Motiv gefällt euch besser? Das Detail des Vordachs oder die Landschaft auf dem Bahnsteig?
30.03.17, 12:41 Dina Dorothea Falbe
Liebe Freunde und Bekannte, liebe Familie, als wir 2014 anfingen in Architekturen der Sechziger- und Siebzigerjahre umher zu streifen, zu beobachten und zu fotografieren, hatten wir einfach Spaß daran, neues Altes zu entdecken. Michael Kraus vom Verlag M Books hatte Lust mit uns ein Buch über unsere Entdeckungen zu machen und kurze Zeit später saßen wir in Frankfurt auf der Buchmesse und stellten unsere Ideen einem ersten Publikum vor. Zu dieser Zeit hatten wir noch keine Vorstellung davon, wieviel Schweiß und Tränen uns dieses Projekt letztlich kosten würde. 2015 kam unsere Tochter zur Welt, das Studium war plötzlich zu Ende und wir hatten auf einmal gar nicht mehr so viel Zeit entspannte Nachmittage im Archiv zu verbringen. Gleichzeitig wurden die Ansprüche an die eigene Arbeit größer, je mehr wir dazu lernten. Trotzdem haben wir weiter gemacht und 2017 ist es endlich vollbracht! Architekten, Denkmalpfleger, Kunsthistoriker und Politikwissenschaftler – unsere Autoren haben jeweils einen eigenen Blick auf unsere sechs Objekte geworfen, uns nicht selten überrascht und herausgefordert, die eigene Recherche zu präzisieren. Gemeinsam mit unsern Grafikern von der Kreativagentur Lauthals haben wir eine ansprechende Gestaltung für das Buch und einiges darum herum entwickelt und freuen uns, das Ergebnis endlich präsentieren zu können! In den kommenden Wochen wollen wir unsere sechs Beispiele hier im Blog kurz vorstellen, damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, was euch das Buch bietet. Wir hoffen ein wenig Interesse geweckt zu haben und freuen uns sehr über eure Unterstützung! Ein paar Bilder gibt es auch auf instagram zu sehen (https://www.instagram.com/arch.des.ge) oder auf facebook (https://www.facebook.com/architekturen.des.gebrauchs). Also: Spread the word! Vielen Dank und bis bald, Dina und Christopher Falbe

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