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Projekte / Literatur
Ich habe bereits 4 Bücher geschrieben und eins mit dem Windsorverlag publiziert. In einer Nacht-&-Nebel-Aktion tauchte er unter und die Buchrechte mussten ergiebig zurück erkämpft werden. Als symbolischen Neuanfang möchte ich nun Teil 1 und 2 zu "Hüter der Bernsteinkette" vereinen und neu auflegen. Dazu brauche ich Ihre Hilfe! - Um das Lektorat und Grafikdesign finanzieren und meine Fantasy Bücher eigenständig verlegen zu können. Das Schreiben ist meine große Leidenschaft, mein Traum!
180 €
3.100 € Fundingziel
3
Unterstützer*innen
Projekt beendet
02.08.19, 11:02 Laura Kunze
Eine beliebte Frage: Wie sieht es mit der Korrelation von dir und deinem Buch aus? Ist Lillian, deine Protagonisten, so wie du? Hast du sie nach deinem Vorbild erschaffen? Egal wie genau diese Frage ausfällt, es scheinen doch alle daran interessiert zu sein wie es mit der Verbindung von Autor und Buch aussieht. Und man bedenke, ich war 13 Jahre alt, als ich angefangen habe zu schreiben. Also muss Lillian doch irgendwie wie ich sein - oder? Gerade aufgrund meines jungen Alters kann ich die Frage nur so gegensätzlich als möglich beantworten. Denn ja, ein Teil von mir ist in dem Buch zu finden - wie könnte es das auch nicht? Und doch könnte es nicht gegenteiliger sein als ich. Personen und Orte inspirieren mich zum Schreiben. Das was ich sehen und fühlen kann, findet Anklang in meinem Roman. Also ja, Orte und Szenen in meinem Fantasyroman sind angehaucht von meinem Leben. Und gleichzeitig könnte ich die Frage nicht deutlicher verneinen. Ich bin nicht Lillian - oder irgendeine andere Person in meinem Buch. Ich habe sie erschaffen. Alle einzeln. Jedes Detail ihres Aussehens, jede Nuance ihrer Vergangenheit, Lebensumstände und letztendlich all dem was sie geprägt hat. Und natürlich gibt es so etwas das man Verbundenheit zu den Charakteren nennen könnte. Ich habe ihnen Leben eingehaucht, sie beschäftigen mich seit über einem halben Jahrzehnt. Ja, sie sind ein Teil von mir. Und auch nicht. Vielleicht verstehen Sie diese gegensätzlichen Gefühle, vielleicht auch nicht. Doch machen Sie sich einmal intensive Gedanken über einen fiktiven Charakter und erschaffen sie einen - und bedenken Sie was sie dabei alles beachten müssen! Stelle ich 10 unterschiedlichen Personen eine Frage, die man nicht mit ja oder nein beantworten kann, so wird jeder anders antworten. Erziehung, Bildung, Vergangenheit, alle Menschen und alle Erlebenisse prägen einen. Und das auf vollkommen individuelle Art und Weise. Sollten Sie in Betracht ziehen einen Charakter so detailliert zu kreieren, werden sie früher oder später so etwas wie eine "Bindung" zu ihm fühlen. Doch eine einzelne Person meines Buches beschreibt nicht das Spiegelbild meiner selbst. Vielleicht wenn man bestimmte Körner aus einzelnen Charakteren nimmt und zusammenfügt, dann hat man evtl. einen Ausschnitt von mir - und auch nicht. Denn ich habe kein Portrait von mir innerhalb meines Buches gezeichnet. Nein. Es ist eine Geschichte. Über ein Mädchen und die fünf Elemente. Also können Sie vielleicht verstehen, wenn ich die ursprüngliche Frage folgend beantworte: Ich bin mein Buch. Die Charaktere spiegeln mich wieder. Sie sind alles was ich war, was ich bin und sein möchte. Ich liebe sie, hasse sie und fühle nichts. Denn sie könnten nicht gegensätzlicher sein als ich. Sie handeln so wie ich es tun würde und auch nicht. Mein Buch, das bin ich. Es ist mein Spiegel - und mein Gegenbild. Und auch nichts von dem. Das bin ich. Und auch nicht. Wie könnte es auch anders sein?
01.08.19, 10:51 Laura Kunze
Eigentlich hatte ich vorgehabt mein Projekt schon früher in die Finanzierungsphase zu schicken - ich habe es sogar getan! Für ein paar Stunden jedenfalls. Dann habe ich einen Anruf meiner bisherigen Lektorin erhalten und sie hat mir krankheitsbedingt abgesagt. Auf längere Zeit. Daraufhin habe ich kurzfristig eine neue Lektorin gesucht - und eine gefunden! Sie hat mir zugesagt und ist gerade dabei meinen bisher ersten Teil zu lesen. Sonst würde es schwer werden meinen zweiten Teil zu beurteilen. Insbesondere, da es eine Fantasywelt ist, mit Begriffen, die es hier so nicht gibt. Außerdem beraten wir uns gerade wie wir die Teile am Besten zusammenschließen. Meine Idee: Teil 1 und 2 mit einer leeren Seite trennen (ein schönes Zeichen einfügen?) und als eins und zwei kennzeichnen. Was sagt ihr dazu? Ich bin immer offen für Vorschläge und freue mich über eure Meinung! Im Link seht ihr meine bisherige Geschichte (alter Beitrag von RegioTV)
01.08.19, 10:51 Laura Kunze
Diese Frage hat man mir schon öfter gestellt: Was ist das besondere an deinem Buch? Hier eine kurze Beschreibung zu meiner Bernsteinketten-Trilogie: Die Trilogie ist nicht "klassisch" aufgebaut. Das heiß, ja, es gibt zwei Protagonisten (Lillian und Lucian) und ja, es gibt auch einen Bösewicht namens Cross Cavanaugh - soweit so klassisch. Doch eben diese Konstellation wird völlig auf den Kopf gestellt. Bei dem bisher dritten Teil (der dann der zweite wird) werden die Hauptpersonen getrennt, komplett neue Charaktere eingeführt, bzw. es werden neue Personen wichtiger. Am Ende stehen sich vermeindliche Verbündete und einstige Freunde gegenüber und die Weltanschauung wird vertieft. Also ganz kurz und dramatisch gesagt: es ist nicht das, was es scheint. Lasst euch überraschen