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Unsere Pädagog*innen machen an Bildungseinrichtungen einen sehr wichtigen Job. Aber was, wenn immer öfter “Du Jude” als Beleidigung auf dem Schulhof ertönt, Lehrer*innen zugleich aber Berührungsängste mit dem Thema Israel-Palästina haben? Wir möchten gemeinsam mit Bildungsexpert*innen in diesem bisher einmaligen Projekt Israel-Palästina Bildungsvideos mit Begleitmaterialien entwickeln und Pädagog*innen kostenfrei zur Verfügung stellen. Widerspruchstolerant. Multiperspektivisch. Vorurteilsfrei.
16.323 €
2. Fundingziel 45.000 €
237
Unterstützer*innen
23Tage
Flexible Kampagne: Die gesammelte Summe wird ausgezahlt.
 Israel-Palästina Bildungsvideos
 Israel-Palästina Bildungsvideos
 Israel-Palästina Bildungsvideos
 Israel-Palästina Bildungsvideos

Projekt

Finanzierungszeitraum 27.12.19 16:32 Uhr - 30.04.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2020/2021
Fundingziel 15.000 €

Vorbereitung: 4.500€
Dreh in IL-PAL: 12.500€
Equipment: 3.000€
Transport, Kost, Logis: 10.000€

GESAMT: 30.000€
Spende i.H.v. 15.000€
Neues Fundingziel 15.000€

2. Fundingziel 45.000 €

Übertrag 1. Fundingziel: 15.000€
Post-Produktion: 25.000 €
Verbreitung: 5.000 €


GESAMT 1. & 2. Fundingziel: 45.000 €

Kategorie Bildung
Stadt Berlin
Worum geht es in dem Projekt?

Geplant ist die professionelle Produktion von fünf thematisch fokussierten Israel-Palästina Videos (Kurzreportagen) zu zentralen politischen und sozialen Herausforderungen im heutigen Israel. Ausgehend von der Annahme, dass in deutschen Bildungskontexten von Israel zwar viel gesprochen, oft aber wenig gewusst wird, wollen die Filme in die Komplexität, die zentralen politischen Kontroversen und die gesellschaftlichen Dynamiken einführen. Die Videos sollen für den deutschen Bildungskontext produziert werden und sowohl im schulischen als auch außerschulischen Bildungsbereich, wie z.B. zur Vorbereitung für den Jugendaustausch, eingesetzt werden können.

Begleitend zu den Videos entsteht mit unseren profilierten Bildungsexpert*innen von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA), dem Kompetenzzentrum der ZWST - sowie der Bildungsstätte Anne Frank, ein umfassendes Handbuch zur pädagogischen Nutzung der Videos, das mit Hintergrundinformationen und methodischen Vorschlägen zur Vermittlung angereichert ist. Die Videos führen pointiert und mit Hintergrundinformationen versehen in aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in Israel und Palästina ein. Sie greifen Kontroversen auf und stellen diese auch in den Videos als kontrovers dar. Gleichzeitig werden Projekte und Menschen vorgestellt, die in ihren Ansätzen und Hintergründen überraschen und zu Nachfragen, Recherchen und Diskussionen im pädagogischen Raum anregen. Ziel ist es, das Land Israel in seiner Komplexität, Heterogenität und Vielfalt für junge Menschen in Deutschland greifbarer zu machen. Es sollen, ggf. vorhandene, einseitige stereotype Vorurteile gegenüber Israel und Palästina aufgehoben und durch die Abbildung von Widersprüchen und Eindrücken erweitert werden. Gleichzeitig sollen politisch kontroverse Themen nicht umgangen, sondern aufgegriffen und mehrperspektivisch dargestellt werden.

Wie wollen wir konkret vorgehen?

Alle Videos, die Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Bildungswesen, Kultur näher beleuchten, basieren auf didaktisch aufeinander abgestimmten Bildungskonzepten,- inhalten und zielen. Der nationale Diskurs wird heterogen und unbewertet abgebildet. Das umfassende Begleitprogramm von den o.g. politischen Bildner*innen mit Expertise zu Israel, Nahost, Antisemitismus, Erinnerung und Verantwortung, konzipiert und erstellt. Es gibt den Multiplikatoren Werkzeuge in die Hand, das audio-visuelle Material kontrovers und konstruktiv zu diskutieren.

Die geplanten Israel-Palästina Videos mit pädagogischem Begleitmaterial sind in ihren Zugängen und ihrer Aktualität sowie in ihrer Aufbereitung ein bisher einzigartiges Einsatzmittel für den schulischen und außerschulischen Bildungsraum in Deutschland. In einfacher Sprache, dennoch aber nicht vereinfachend, führen die Videos in zentrale Themen ein, vermitteln Wissen, aber auch Neugier und setzen auf die Vermittlung zentraler Kompetenzen in der politischen Bildung wie z.B. die der Widerspruchstoleranz, Mehrperspektivität am Beispiel der Politik und Gesellschaft Israels. Konzipiert für den deutschsprachigen Bildungskontext, sind die Videos für den Einsatz in heterogenen Klassen und Lernkontexten geeignet. Sie laden zu einer Auseinandersetzung mit dem Land Israel, seinen vielfältigen Gemeinschaften, den politischen Kontroversen, aber auch dem Stand der deutsch-israelischen Beziehungen, Fragen von Schuld und Verantwortung im Bezug auf den Holocaust ein.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe sind Multiplikator*innen. Darunter verstehen wir Lehrer*innen und Pädagog*innen im schulischen sowie außerschulischen Bildungsbereich. Wir sind aber auch auf die Unterstützung von Eltern angewiesen, die diese Bildungsvideos als Lösungsansatz zur Reduzierung von antisemitischen sowie antimuslimischen Vorurteilen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen verstehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir möchten mit den Bildungsvideos dazu beitragen, die Vorurteile gegenüber den betroffenen Akteuren innerhalb des Themenkomplexes Israel-Palästina zu reduzieren bzw. abzubauen.

Antisemitische Vorfälle an Schulen sind Realität in Deutschland. "Du Jude" gilt auf Schulhöfen als Beleidigung. Viele Lehrer*innen räumen diesem Thema aufgrund von Stigmatisierungen gegenüber "den Juden" und "den Palästinensern" nicht viel Aufmerksamkeit ein. Hier wollen wir mit deiner Unterstützung den Lehrer*innen und Pädagog*innen zeitgemäßes Bildungsmaterial in Form von Videos sowie weiterführende Begleitmaterialien in die Hand geben, welches es in dieser Form in der deutschen Bildungslandschaft bislang nicht gibt. Unser Ziel ist es, dass sich Schülerinnen und Schüler in Zukunft ein differenziertes Bild von Israel und Palästina machen können, um ihre zum Teil sozialisierten Stereotype gegenüber den betroffenen Akteuren zu überdenken.

Der Bund hatte Mitte dieses Jahres (2019) entschieden, den Fördertopf “Demokratie Leben!” einzukürzen. Von dieser Kürzung wurden wir ebenfalls hart getroffen, so dass wir keinerlei Fördergelder für dieses wichtige Projekt bekamen. Da sich Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den letzten Jahren kontinuerlich verschärfen, haben wir uns dazu entschieden, dieses ambitionierte Projekt auf eigene Faust mit einer Crowdfunding-Kampagne zu finanzieren. Deshalb sind wir auf jede Unterstützung angewiesen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Vorweg: Sollte das Crowdfunding, wider Erwarten, nicht erfolgreich werden, erhältst du dein Geld in voller Höhe zurück. Startnext fungiert hier quasi als Treuhänderin zwischen dir und uns.

Das Geld fließt zu 100% in die Entwicklung, Produktion und Realisierung des oben beschriebenen Projekts. Wir schreiben Transparent groß, weshalb wir alle Kosten folgend aufschlüsseln.

Das 1. Fundingziel setzt sich aus folgenden Kosten zusammen:

Vorbereitung:
Entwicklung pädagogischer Teil mit unseren Kooperationspartner*innen
Projektmanagement
Regisseur-Skript/Shotlist
GESAMT: 4.500 €

Dreh in Israel-Palästina (10 Tage)
Regisseur
Kameramann/-frau/
Tonmann/-frau
Redakteur
Moderatoren
GESAMT: 12.500 €

Equipment:
Kamera
Ton
Kulisse/Kostüm
GESAMT: 3.000 €

Transport, Kost, Logis
Übernachtungen
Mietauto
Benzin
Flug
Flug Extrakosten: Transport Equipment
Verpflegungspauschale
Gastgeschenke
GESAMT: 10.000 €

GESAMTKOSTEN 1. BLOCK: 30.000€
Am 29.1. haben wir eine Spendenzusage von Reinhard Wiesemann vom Unperfekthaus und der VielRespektStifung i.H.v. 15.000€ erhalten. Somit reduziert sich das 1. Fundingziel auf insgesamt 15.000€.

Das 2. Fundingziel setzt sich aus folgenden Kosten zusammen:

Post-Produktion
Ingest-Sichtung-Materialtransfer
Editing (Schnitt inkl. Schnittplatz)
Grafik/Animation
Untertitel (Übersetzung)
Ton-Aufnahme (Voice over)
Musikauswahl/Editing
Tonmischung
Color-Grading/Mastering
GESAMT: 25.000 €

Verbreitung
PR, Erstellung einer Online-Schulung für Multiplikator*inen zur Anwendung der Bildungsvideos inkl. Begleitmaterialien.
GESAMT: 5.000 €

GESAMTKOSTEN 2. Block: 15.000€, kumuliert 45.0000 €

Wer steht hinter dem Projekt?
  • Shai Hoffmann, 37 Jahre jung, Berliner mit israelischen Wurzeln, Vater eines Sohnes, liebt Menschen, hat Hotelfachmann gelernt, BWL studiert und initiierte Projekte, wie den Bus der Begegnungen, DemokratieBus, TinyHouse Grundgesetz, die Karma Classics und er ist Podcaster mit Auf einen Cay mit Shai. Bereits 2015 ist Shai nach Israel gereist, um Videotagebücher zu produzieren, jetzt mit neuem Crowdfunding für Israel-Palästina Bildungsvideos, die zum Abbau von Ressentiments führen sollen und für die Verwendung in Schulen und außerhalb von Schulen angedacht sind.
  • Katja Harbi ist Fotografin und Ethnologin (MA). In ihrem Studium spezialisierte sie sich auf die Bereiche Kultur, Politik und Religion im Nahen und Mittleren Osten. 2000/2001 erhielt sie ein Stipendium der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, um ein Jahr an der Hebräischen Universität in Jerusalem zu studieren. Seitdem lebt und forscht sie in Deutschland und Israel und arbeitete ua. mit Dr. Dani Kranz im Projekt: Israeli Jews in Contemporary Germany: 
Social Integration and the Construction of Group Identity. In dem Projekt Israel-Palästina Bildungsvideos übernimmt Katja die Projektkoordination.
  • Christian Fischers Leidenschaft und seine Form des Ausdrucks ist das Filmemachen. Geschichten erzählen. Emotionen in Bild und Ton zu gießen. Er hat Regie, Schnitt und klassische Animation an der Filmakademie in Ludwigsburg studiert. Seine Lieblingsprojekte sind solche, die mit Herz entstehen und mit Lust an einer Welt voller Vielfalt, Respekt und Solidarität. Deshalb hat er auch vor einer Weile gemeinsam mit Shai Hoffmann Projekte wie den Karma Classics (Karma Chakhs) Social-Spot und die DemokratieBus-Tagebücher realisiert. Die Israel-Palästina Bildungsvideos sind eine spannende Herausforderung für ihn, denn sein Ziel ist es, unvoreingenommene Einblicke und Perspektiven in Alltag und Lebenswelten der Menschen in einem Land der Kontraste zu liefern.
  • Jouanna Hassoun ist als 6 jährige mit ihrer Familie als palästinensischer Flüchtling aus dem Libanon geflohen, sie hat durch ihre private und berufliche Laufbahn außerordentliche Menschenrechtskenntnisse und Netzwerke gewonnen, die sie nun bei Transaidency als Geschäftsführerin erfolgreich und zielgerichtet einsetzt. Jouanna ist hauptberuflich Sozialmanagerin und psychologische Beraterin. Außerdem doziert sie als Diversity-Trainerin in verschiedenen Organisationen, Universitäten und Behörden, um ein stärkeres Bewusstsein für Vielfalt zu schaffen. Sie ist Trägerin des Landesverdienstorden von Berlin, des Klara Franke Preises und für ihre Projekte wurde Sie mehrfach auf Berliner Ebene für ihre innovativen Ideen ausgezeichnet. Mit dem Nahostkonflikt ist Jouanna aufgrund ihrer Wurzeln seit ihrer Kindheit aufwachsen,, umso wichtiger ist es für sie politisch und sachlich aufzuklären und Menschen unterschiedlicher Herkunft anhand ihrer Gemeinsamkeiten zusammenzubringen.
  • Jakob Listabarth studiert Raum­planung und Kartographie, davor beschäftigte er sich im Rahmen seines Informationsdesignstudiums mit graphischer Gestaltung. Seine Leidenschaft ist – mithilfe dieser Disziplinen – gesellschaftlich relevante Geschichten ­zu erzählen. Für die Israel-Palästina Bildungsvideos unterstützt Jakob bei der Graphischen Gestaltung.

Als Berater steht uns der Antidiskriminierungsbeauftragter der Berliner Senatsverwaltung für Schulen, Dervis Hizarci, zur Seite, was wir sehr zu schätzen wissen.
Jouanna Hassoun von Transaidency e.V. steht uns neben ihrer Co-Moderatorinnenrolle mit ihrer Expertise zum Nahost-Komplex ebenfalls beratend zur Seite.

Ich wünsche mir, dass wir den individuellen Narrativen Gehör schenken. Nur so lernen wir Antisemitismus und anti-muslimischen Rassismus abzubauen.
Held*innen entdecken Mutige Menschen und Projekte, die die Welt zum Besseren verändern. Kuratiert vom Startnext-Team.
Website & Social Media
Impressum
Shai Hoffmann
Goltzstr. 3
10781 Berlin Deutschland

Hier geht es zum Impressum: https://shaihoffmann.de/impressum/

Kooperationen

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA)

Der Kooperation mit der Bildungsträger KIgA e.V. wurde beendet. Wir danken für die bisherige Zusammenarbeit.

Kompetenzzentrum für Prävention & Empowerment (ZWST)

Das Kompetenzzentrum arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Antisemitismusprävention. Im Rahmen der Beratungsstelle OFEK berät das Kompetenzzentrum auch Betroffene antisemitischer Übergriffe.

Bildungsstätte Anne Frank e.V.

BS-AF berät Pädagog*innen & unterstützt sie dabei, Antisemitismus zu erkennen und sinnvoll dagegen zu agieren. Welche Handlungsmöglichkeiten haben sie in der konkreten Intervention bei antisemitischen Äußerungen und welche didaktischen Mittel gibt es

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