<![CDATA[Blog - Startnext]]> https://www.startnext.com/blog.html/ https://www.startnext.com/templates/pics/v4/startnext.jpg https://www.startnext.com/favicon.ico <![CDATA[Diese 3 Startnext-Projekte sorgen für<br /> weniger Abfall auf der Welt]]> 2017-11-21T15:05:57+01:00 2017-11-21T15:05:57+01:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/diese-3-startnext-projekte-sorgen-fuerbr-weniger-abfall-auf-der-welt~ba1274.html

Auch, wenn wir noch lange nicht weg von einer Verpackungsgesellschaft sind: Wir durften schon einige Projekte begleiten, die den täglich anfallenden Massen an Müll entgegenwirken sollen. Vom essbaren Strohhalm bis zum Supermarkt ohne Verpackungen – innovative Ideen sind es auf jeden Fall!

DIY-Pflegeprodukte aus Kokosöl

Neben einem verpackungsfreien Supermarkt hat das Team von Original Unverpackt ein neues Projekt namens Original Selbstgemacht ins Leben gerufen. Nachdem Original Unverpackt einen so großen Erfolg hatte, möchte das Team jetzt nicht einfach nur die Verpackung weglassen, sondern umweltschonende und nachhaltige Kosmetikprodukte selbst herstellen. Von der eigenen Zahnpasta bis hin zu einem Deo hat das Team ein Set ausgetüftelt, das aus rein natürlichen Produkten besteht und das ihr ganz leicht selbst herstellen könnt. Der ökologische Gedanke hinter Original Selbstgemacht ist der Schutz der Meere vor dem ganzen Müll, der in die Gewässer wandert.

Elektrogeräte, die die Umwelt schonen

Für weniger Müll auf dem Elektromarkt sorgt das Projekt um die Produktreihe SHIFT. Die Kosten für Reparaturen von Notebooks oder Handys sind oft so hoch, dass man das kaputte Gerät schneller entsorgt, als es zusammenflicken zu lassen. Die Massen an Elektrogeräten, die auf dem Schrott landen, werden immer größer. Das Team hinter SHIFT reloaded will genau das stoppen. Ihr Ziel ist es, modulare Handys und Notebooks herzustellen, die sich möglichst einfach selbst reparieren lassen. Die Crowdfunding-Kampagnen bei uns waren ein voller Erfolg!

Ein Fahrradprojekt zur Müllvermeidung

Ganz nach dem Motto „aus alt mach neu“ verfolgen Heidi und Horand ihren persönlichen Traum, ihre Auffangstation für alte Fahrräder in einen Laden umzuwandeln und eine Werkstatt für Räder, die auf eine Überholung warten, zu eröffnen. Die Radlretter präparieren schrottreife Fahrräder nachhaltig und individuell in Handarbeit zu echten Unikaten. Damit ihr Projekt nach ihren Vorstellungen umgesetzt werden kann, haben die beiden eine Kampagne auf Startnext gestartet, die noch bis Dezember von euch unterstützt werden kann: Hier entlang >>

Wir können gemeinsam für eine bessere Welt sorgen und so unseren eigenen kleinen Beitrag für eine bewusste Abfallvermeidung leisten. Hier findet ihr andere Projekte, die der Umwelt Gutes tun sollen. 

Wenn ihr eine eigene Idee habt, könnt ihr sie hier zusammen mit der Community verwirklichen!

Wir freuen uns auf eure Ideen!

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<![CDATA[Universität Duisburg-Essen unterstützt Crowdfunding-Projekte von Gründern und Visionären]]> 2017-11-15T14:00:00+01:00 2017-11-15T14:00:00+01:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/universitaet-duisburg-essen-unterstuetzt-crowdfunding-projekte-von-gruendern-und-visionaeren~ba1272.html

Das Ziel von "IDE Chancenkapital" ist es, die Innovations- und Startup-Kultur zu stärken, indem sie Crowdfunding-Projekte aus der Region gezielt unterstützen. Starter und Gründer erhalten vom IDE-Team Unterstützung bei der Planung, der Finanzierung und der Umsetzung ihrer Ideen und Projekte. 

Dabei ist es egal, ob es sich um ein großes, ein kleines, um modernes Hightech oder um etwas Soziales handelt – Hauptsache die Idee wird in der Rhein-Ruhr-Region umgesetzt oder sie hat einen Bezug zur Universität Duisburg-Essen. Das IDE-Team steht Crowdfunding-Interessierten zur Seite und vermittelt zum Beispiel Kontakte für das perfekte Video, beantwortet Finanzierungsfragen, bietet verschiedene Veranstaltungen rund um die Themengebiete Unternehmensgründung und Crowdfunding an und sie bewerben die Projekte auch in ihrem Netzwerk. Die ersten Crowdfunding-Projekte könnt ihr schon jetzt auf der Partner Page "IDE Chancenkapital" entdecken! 

Crowdfunding-Events im Ruhrgebiet

Noch in diesem Jahr organisiert das Kompetenzzentrum der Universität Duisburg-Essen interessante Veranstaltungen für Gründer und Starter:

Auftaktveranstaltung "Small business management" am 17. November Bei diesem Event werden die Kursangebote der Universität für alle Gründungsinteressierten vorgestellt, ehemalige Teilnehmer berichten von ihren Erfahrungen und das IDE-Team steht für Fragen bereit. Hier könnt ihr auch ohne Anmeldung einfach vorbei kommen, am 17. November von 15 bis 17 Uhr im Tectrum Duisburg.

Crowdfunding Workshop am 30. November Ende November bietet die Universität Duisburg Essen einen 3-stündigen Workshop rund um Crowdfunding von 18 bis 21 Uhr an. Hier dreht sich alles um Fragen wie: Wie finanziere ich meine Idee? Wie plane ich meine Kampagne? Wie erreiche ich meine Crowd? Wie kommuniziere ich mit ihr und wie erweitere ich sie? Anmelden könnt ihr euch mit einer E-Mail an: stefanie.meyer@uni-due.de

Business Design Camp vom 04. bis 06. Dezember Drei Tage lang entwickelt das Business Design Camp Kompetenzen und Ideen zusammen mit euch weiter. Perfekt für die, die schon eine konkrete Produkt- oder Dienstleistungsidee haben und auf der Suche nach einer nachhaltigen Umsetzung zu einem Geschäftsmodell sind. Anmelden könnt ihr euch mit einer E-Mail an: stefanie.meyer@uni-due.de Nikolaus Innovation Pitch am 06. Dezember  Am 06. Dezember findet der Nikolaus Innovation Pitch ab 18 Uhr statt. Hier können Startups ihre Ideen Interessierten und Unternehmensvertretern aus der Region präsentieren. Die Gründer kommen damit direkt vor Ort Unterstützer für ihre Ideen begeistern und vielleicht auch neue Gründer motivieren, ihre Kampagne zu starten. Anmelden könnt ihr euch mit einer E-Mail an: sheila.fitschen@uni-due.de

Wir sind gespannt auf viele neue Ideen aus dem Ruhr-Gebiet!

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<![CDATA[Sagt hallo zu Jana, unserer neuen Werkstudentin!]]> 2017-11-14T14:29:40+01:00 2017-11-14T14:29:40+01:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/sagt-hallo-zu-jana-unserer-neuen-werkstudentin~ba1271.html

Aufgewachsen in einer Kleinstadt in der Nähe von Nürnberg, habe ich dort mein Fachabitur gemacht. Und danach? War ich erst einmal planlos, also habe das berühmt-berüchtigte „Findungsjahr“ eingelegt. Und nein, ich war nicht auf Weltreise. ;-) Ein Praktikum beim Radio reichte aus, damit ich wusste: Ich möchte „irgendwas mit Medien“ machen. Also habe ich mich informiert und mich für „Technikjournalismus/Technik-PR“ in Nürnberg entschieden.

Zweieinhalb Jahre habe ich dann studiert – viel geflucht, viel gezweifelt (ich war immer eine Niete in naturwissenschaftlichen Fächern), und doch habe ich mich durchgebissen und großen Spaß daran gefunden. Nach meinem Praxissemester in München dachte ich mir dann: Zurück nach Nürnberg lohnt sich nicht. Also ab in die große, weite Welt! Berlin war immer schon ein Traum, und hier bin ich. Gerade bin ich auf der Suche nach Inspiration für meine Bachelorarbeit, und das geht am besten zusammen mit anderen kreativen Köpfen.

Was ist für mich "Crowdfunding"? 

Das Sammeln von verschiedenen Gedanken mit Freunden an einem Sonntagmorgen auf dem Heimweg, weiter gesponnen zu einer großartigen Idee. Und diese dann zusammen mit einer Community umsetzen! Startnext ist für mich der perfekte Ort, Gedanken und Ideen zu teilen und sie zu kommunizieren.

"Wie ist die jetzt so privat?"

Energiegeladen, das lass ich dann hauptsächlich beim Joggen raus. Außerdem liebe ich Mode und Spaziergänge – und Äpfel. Ich bin sozusagen süchtig. Die goldene Regel „an apple a day“ ignoriere ich dabei ganz ungeniert. Ich bin gespannt darauf, viel Neues dazuzulernen und freue mich auf euch und eure Projekte.

In diesem Sinne: Bussi & Baba oder wie es sich als Fränkin gehört: Adee, bleibt schee!

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<![CDATA[Deutscher Integrationspreis: 250.000€ Förderung warten auf euch!]]> 2017-11-07T11:45:15+01:00 2017-11-07T11:45:15+01:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/deutscher-integrationspreis-250000eur-foerderung-warten-auf-euch~ba1270.html

In was für einer Welt möchten wir leben? Wie stellen wir uns unsere Gesellschaft vor? Wie ist es möglich, die Integrationsleistung unseres Landes zu erhöhen und ein harmonisches Miteinander zu gestalten?

Es gibt so viele Ideen – nutzen wir sie!

Beim letzten Contest sind vierzig spannende Projekte angetreten und haben nicht nur gegeneinander, sondern vor allem miteinander um die insgesamt 250.000€ Förderung gekämpft. Die Ideen waren hier so vielfältig wie die Menschen hinter ihnen:

Bei Stitch-by-Stitch können sich geflüchtete Frauen als Schneiderin ausbilden und zertifizieren lassen, damit sie in der Lage sind, ein berufliches Standbein für sich und ihre Familien aufzubauen.

Bei puzzle³ werden Geflüchtete in der Ausbildungsvorbereitung fit für den Arbeitsmarkt gemacht.

Bei mimycri  designen Geflüchtete gemeinsam mit einem internationalen Team Taschen, die aus Schlauchbooten gefertigt werden, mit denen die Menschen aus Kriegsgebieten geflohen sind.

Ihr seht schon: Es gibt viele kreative Möglichkeiten, neue Ansätze zu finden und umzusetzen!

 So funktioniert der Deutsche Integrationspreis:

Es gibt zwei Teile: Einerseits die Finanzierung, also die Crowdfunding-Kampagne, andererseits die Auszeichnung.

Nach einer Vorauswahl werden die Projekte für den Crowdfunding-Contest, der im April 2018 startet, qualifiziert. Ihr habt dann vier Wochen Zeit, um euer Fundingziel zu erreichen. Habt ihr eure ersten 100 Unterstützer zusammen, bekommt ihr schon einmal 500€ von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung als kleine Finanzspritze. Wer nach drei Wochen die meisten Unterstützer hat, erhält zusätzlich dazu eine Stiftungsförderung von bis zu 15.000€!

1.Platz: 15.000 € 2. Platz: 12.000 € 3. Platz: 10.000 € 4. – 10. Platz: 7.500 € 11.-15. Platz: jeweils 5.000 € 16.-25. Platz: jeweils 2.500 €

Anschließend geht es weiter mit der Auszeichnung: Alle Contest-Gewinner werden dann von einer Experten-Jury unter die Lupe genommen: Wer erzielt eine große Wirkung? Wie aktiv gestalten Geflüchtete das Projekt mit? Die Finalisten pitchen Ihre Idee am Tag der Preisverleihung direkt vor jener Jury.

Ende Oktober 2018 werden bei der Preisverleihung drei Projekte mit dem Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet und gewinnen insgesamt 100.000€.

So könnt ihr mitmachen:

Bewerben können sich Sozialunternehmen, gemeinnützige Organisationen oder private Initiativen mit Projekten, die ...

  • das gesellschaftliche Zusammenleben für und mit Geflüchteten fördern und gestalten möchten,
  • das Eigenengagement und auch die gesellschaftliche Teilhabe Geflüchteter fördern,
  • innovative Lösungsansätze beinhalten – also Ideen, die so noch niemand hatte,
  • vernetzen und unterschiedliche Akteure zusammenbringen möchten.
Voraussetzung ist, dass ihr ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext startet, welches innerhalb Deutschlands umgesetzt wird, ein Finanzierungsziel von mindestens 10.000€ hat und sich aktuell in der aktiven Planungs- oder Umsetzungsphase befindet. Die Bewerbungen sind noch bis zum 27.11.2017 möglich, die Teilnehmerzahl begrenzt. Legt also schnell los! >> ZUR BEWERBUNG Wir freuen uns auf eure Ideen!
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<![CDATA[Egal war gestern: Wir verlosen Tickets für den Heldenmarkt Berlin]]> 2017-10-27T10:11:00+02:00 2017-10-27T10:11:00+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/egal-war-gestern-wir-verlosen-tickets-fuer-den-heldenmarkt-berlin~ba1269.html

Essen, Trinken, Mode, Kosmetik, Wohnen, Mobilität... in allen Bereichen unseres Lebens gibt es Alternativen zum herkömmlichen Überangebot der Konsumgesellschaft. Der Heldenmarkt bringt diese Anbieter und Hersteller zusammen und präsentiert sie im November auf einer großen Messe in der STATION Berlin. Kostet leckeres Essen, probiert schicke Mode oder informiert euch über natürliche Kosmetik. 

Bereits im zweiten Jahr in Folge sind wir Kooperationspartner des Heldenmarkts! Neben den zahlreichen Ausstellern erwartet euch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem ihr auch uns treffen könnt.

Kostenfreie Crowdfunding-Beratung mit Melika Gewehr

Am Sonntag, 12.11. von 14.00 -16.00 Uhr ist unsere Community Managerin Melika vor Ort, um euch zu eurer Startnext-Kampagne zu beraten. Ihr findet uns beim Infopunkt bei den Kassen. Kommt vorbei, wenn ihr eine Crowdfunding-Idee habt und noch Feedback oder Unterstützung braucht.

Freikarten zu gewinnen

Doch das ist nicht genug! Wir verlosen zudem 10x2 Tagestickets für den Heldenmarkt in Berlin an die Startnext Community. Schreibt uns dazu bis zum Donnerstag, 02.11.2017, 23.59 Uhr als Kommentar unter diesen Blogartikel eine Antwort auf folgende Frage: Auf welches nachhaltig produzierte Produkt kannst du nicht mehr verzichten? Die Gewinner geben wir am Freitag, 03.11.2017 hier im Blog bekannt.

Termin & Adresse

Hier sind noch einmal alle wichtigen Fakten zum Heldenmarkt auf einen Blick:

  • Samstag, 11. November 2017, 10-19 Uhr
  • Sonntag, 12. November 2017, 10-18 Uhr
  • STATION Berlin, Luckenwalder Str. 4-6, 10963 Berlin

Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Der Heldenmarkt Berlin findet in Kooperation mit der VeggieWorld statt. Das heißt, ihr könnt mit einem Ticket zwei Messen besuchen! Weitere Informationen findet ihr hier.

© Foto: Heldenmarkt / Forum Futura Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel

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<![CDATA[Drei Startnext-Projekte zum Bienenschutz]]> 2017-10-05T11:59:27+02:00 2017-10-05T11:59:27+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/drei-startnext-projekte-zum-bienenschutz~ba1268.html

Die Temperaturen sinken und die Bienenvölker bereiten sich auf den Winter vor. Im August sind die Winterbienen geschlüpft, die von den anderen Bienen ganz besonders umsorgt werden, denn: Je mehr von ihnen über den Winter kommen, umso leichter ist es, den Bienenstock im Winter warm zu halten. Diesen verlassen die Arbeiterinnen jetzt im Oktober kaum noch. Stattdessen rückt das Volk zusammen und bildet die sogenannte „Wintertraube“, in dessen Zentrum die Bienenkönigin sitzt – man kuschelt sich also so durch den Winter, damit auch nächstes Jahr wieder alle Blumen und Bäume bestäubt werden können.

Die folgenden Startnext-Projekte möchten ebenfalls dafür sorgen, dass wir die fleißigen Insekten auch im nächsten Jahr wieder vermehrt antreffen:

1. Das Wildbienenretter-Buch

Die meisten Leute denken an die Honigbiene, wenn sie von Bienenrettung hören. Doch faktisch ist es so, dass die Wildbienen viel stärker bedroht sind – einerseits dadurch, dass ebendiese Honigbiene die Wildbienen aus ihren Lebensräumen verdrängt, andererseits eben durch andere Umweltfaktoren, zu denen wir Menschen ebenfalls beitragen. Die Designerin Anja wollte sich näher mit dem Thema beschäftigen und hat begonnen, auf eigene Faust verschiedene Wildbienen-Arten zu studieren. Ihre Erkenntnisse hat sie in einem liebevoll bebilderten Buch aufgearbeitet.

2. Stadtbienen

Unsere Städte sind ein harter Lebensraum für Bestäuber wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge. Es gibt wenig Raum, um sich als Bienenvolk einen sicheren Platz für den Stock zu suchen. Um das zu ändern, hat eine Gruppe engagierter Naturfreunde das Projekt "Stadtbienen" ins Leben gerufen, mit denen ihr selbst Bienenvölkern ein Zuhause geben könnt.

3. Tod einer Königin

Joana ist, wie Anja auch, Designerin. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat sie sich mit den Themen Bienen und Bienensterben auseinandergesetzt und ein Magazin daraus gemacht. Ein wichtiger Punkt im Naturschutz ist die Aufklärung der Bevölkerung, denn: Je mehr man über ein Phänomen informiert ist, umso eher kann man auch das eigene Verhalten anpassen, um die Arterhaltung zu unterstützen!

Ihr seht also: Man muss gar nicht Imkerin oder Imker sein, um sich selbst für den Schutz unserer Bienen einzusetzen. Ihr könnt zum Beispiel bei eurem täglichen Konsum darauf achten, nachhaltig hergestellten Honig zu kaufen. Außerdem könnt ihr dafür sorgen, dass Bestäuber wie Bienen, Hummeln, Fliegen oder Schmetterlinge immer genug Futter finden. Wenn ihr also einen Garten, Balkon oder auch nur ein Fensterbrett habt und unterhalb des dritten Stocks wohnt, könnt ihr ein Bienen-Restaurant eröffnen! Konkret bedeutet das zum Beispiel Blumentöpfe mit diesem Inhalt: Lavendel, Fächerblumen, Verbene, Glockenblumen, Wandelröschen, Löwenmäulchen oder Kapuzinerkresse.

Und: Wenn ihr eine Idee für ein größeres Projekt zum Schutz der Bienen habt, könnt ganz konkret aktiv werden und eine Crowdfunding-Kampagne erstellen. Hier könnt ihr direkt loslegen >>

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<![CDATA[Konferenz „Crowdfunding & Nachhaltigkeit“: Startnext ist Partner des Crowd Dialogs]]> 2017-11-15T17:49:00+01:00 2017-11-15T17:49:00+01:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/konferenz-crowdfunding-nachhaltigkeit-startnext-ist-partner-des-crowd-dialogs~ba1266.html

Unser Programm auf dem Crowd Dialog

Auf der Konferenz beschäftigen wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven einen ganzen Tag lang mit dem Thema „Crowdfunding & Nachhaltigkeit“ und haben ein spannendes Programm zusammengestellt: Gemeinsam mit unseren Referenten stellen wir aktuelle Entwicklungen und Trends vor und beleuchten Themen wie nachhaltige Ideenförderung, gesellschaftliche Innovationen, Sozialunternehmertum, bürgerschaftliches Engagement und wirkungsvolle Cofunding-Modelle. Außerdem geben wir einen Ausblick darauf, wie sich Crowdfunding in den nächsten Jahren entwickeln wird und zeigen noch ungenutzte Potenziale auf. All dies vermitteln wir euch in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und "Frag mich alles"-Gesprächen. Hier findest du das vollständige Programm von unserem Thementrack. 

70% Ticketrabatt mit  dem Startnext-Deal

Wenn ihr Lust dabei zu sein, können wir euch als Partner vom Crowd Dialog einen Ticketrabatt von 70% geben. Damit habt ihr Zugang zum Thementrack "Crowdfunding & Nachhaltigkeit" sowie zum gesamten Programm vom Crowd Dialog. Über diesen Link könnt ihr eure vergünstigten Tickets buchen!

Alle Daten auf einen Blick

Wann: Donnerstag, 30.11.2017 ab 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr Wo: IHK Akademie, Orleanstrasse 10-12, 81669 München Wen könnt ihr hier treffen: Projektstarter, das Startnext-Team und viele Pioniere von Stiftungen, Städten, Kommunen, Banken und Universitäten Weitere Infos: Website der Konferenz Crowd Dialog

Wir freuen uns, euch auf dem Crowd Dialog zu sehen!

Copyright Foto: Startnext

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<![CDATA[5 Startnext-Projekte in der Höhle der Löwen]]> 2017-09-26T16:23:43+02:00 2017-09-26T16:23:43+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/5-startnext-projekte-in-der-hoehle-der-loewen~ba1265.html
Schnexagon: Ökologischer Schneckenschutz

Die Biologin und Gründerin Nadine Sydow hat einen ökologischen Schneckenschutz erfunden, der die Tiere aus euren Beeten fern hält, ohne sie zu töten und ohne, dass man auf umweltschädliche Gifte zurückgreifen muss. In ihrer Crowdfunding-Kampagne sammelte sie so 25.000€ ein und holte sich bei der Höhle der Löwen ein Investment von 500.000€ und den Löwen Frank Dümmel auf ihre Seite!

einhorn Kondome: Ökologisch & sozial nachhaltige Kondome

Das war definitiv einer der kuriosesten DHDL-Auftritte: Philipp und Waldemar pitchten im Einhorn-Kostüm um ein Investment für ihreKondome aus sozial und ökologisch nachhaltiger Produktion. Keiner der Löwen wollte investieren, was im Nachhinein auch gar nicht nötig war: Sie sind auf Startnext richtig durchgestartet, haben über 100.000€ gesammelt und ein nachhaltiges Unternehmen aufbauen können.

koawach: Kakao, der wach macht

Die Jungs von "koawach" haben keine Lust auf die klassischen Koffein-Spender. Deshalb haben sie etwas Neues erfunden: Kakao mit Guarana, das so richtig schön wach macht! Auf Startnext haben sie über 12.000€ damit gesammelt. Bei der Höhle der Löwen holten sie sich noch Jochen Schweizer und damit 120.000€ ins Boot, sodass sie mit ihrem Unternehmen richtig loslegen konnten!

hamaka: Die extrem leichte Hängematte

Die „hamaka“ ist eine hyperleichte Hängematte, die ihr dank ihres geringen Gewichts überall mit hin nehmen könnt. Die Löwen waren vom Produkt begeistert, investiert haben sie jedoch nicht, da ihnen Marge und Skalierbarkeit zu gering erschienen. Das macht aber nichts: Im Crowdfunding sammelten die Starter über 10.000€ und konnten damit ihr Unternehmen aufbauen.

Und heute:

Original Unverpackt: Der Zero-Waste Supermarkt, der Maßstäbe setzte

Ihr kennt das: Nach jedem Einkauf stapelt sich der Verpackungsmüll in der Küche und man fragt sich: Muss dieses ganze Plastik wirklich sein? Muss es nicht! Das hat Starterin Milena mit ihrem Pionier-Projekt „Original Unverpackt“ bewiesen. Mittlerweile gibt sie ihr Wissen weiter und ermöglicht vielen weiteren Startern, ebenfalls einen Zero-Waste-Markt zu eröffnen.

Ob sie heute mit einem Investment nach Hause geht? Wir sind gespannt! Einschalten: Heute, 20:15 Uhr auf VOX.

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<![CDATA[6 Dinge, die du von Kindern über Mut lernen kannst]]> 2017-09-22T12:30:14+02:00 2017-09-22T12:30:14+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/6-dinge-die-du-von-kindern-ueber-mut-lernen-kannst~ba1264.html
1. Stürze dich in etwas Unbekanntes!

Einfach mal vom Dreier springen, in ein dichtes Gebüsch krabbeln, einfach drauf los laufen, ohne zu wissen, wo man ankommt, das Tier mit den vielen Beinen hochheben und untersuchen: Kinder haben wenig Hemmungen, ihre Neugierde auszuleben. Schneid dir eine Scheibe von ihnen ab und probier einfach mal was Neues aus, ohne vorher stundenlang zu evaluieren und komplizierte Pläne zu schmieden.

2. Geh offen auf andere zu.

Oft beneiden wir Kinder darum, wie einfach und offen sie Kontakte knüpfen. Dasselbe Lieblingsspielzeug? Ein buntes Shirt? Schon kleinste Impulse wecken das Interesse von ihnen, um mit der anderen Person ins Gespräch zu kommen. Machen wir es ihnen nach, streifen unsere angelernten Vorurteile ab und trauen uns, anderen Menschen offen zu begegnen und eben auch mal ein Gespräch mit der alten Dame zu beginnen, die immer allein auf der Parkbank sitzt und Tauben füttert.

3. Zeig deine Gefühle.

Von Zornestränen zu einem unkontrollierbaren Lachanfall in unter zwei Minuten – Kinder leben das volle Spektrum ihrer Emotionen aus, während wir gelernt haben, uns zu kontrollieren. Du musst jetzt nicht hysterisch lachend am Bahnhofsplatz stehen, während Menschen mit besorgten Blicken einen großen Bogen um dich schlagen. Wir finden es aber absolut legitim sich zu trauen, beim ersten erfolgreichen Großauftrag auch mal loszulassen und vor Freude auf dem Bett herumzuspringen. Ehrlich!

4. Spinn ein bisschen herum!

Wirklich innovativ zu sein bedeutet, alte Pfade zu verlassen – und dafür ist eine große Portion Fantasie notwendig, die Kinder quasi schon "ab Werk" mitbringen. Limitier dich nicht in deiner Ideenfindung, schreib auch die größenwahnsinnigen und absurden Einfälle auf. Und ja, auch, wenn du dabei denkst: Das ist total verrückt! Denn viele großartige Erfindungen wurden einmal als genau das bezeichnet: als unrealistisch, irre, lächerlich. Und trotzdem freuen wir uns, in 8,5 Stunden von Frankfurt nach New York zu fliegen, oder?

5. Trau dich, um Hilfe zu bitten.

Wenn Kinder etwas nicht hinbekommen, zögern sie nicht, andere Kinder, ihre Eltern oder Lehrer um Hilfe zu bitten. Während das für sie ganz natürlich ist, kauen wir auf unserem Stolz herum und jonglieren mit einem Anspruchsdenken, das sagt: Wenn du es allein nicht hinbekommst, hast du versagt. Wirf diese Einstellung über Bord und zögere nicht mehr, dich von anderen unterstützen zu lassen. Erfolgreiche Menschen haben immer auch ein gutes Netzwerk, dass ihnen bei ihren Projekten hilft! Warte also nicht, bis dir Hilfe von selbst angeboten wird, wenn die Hütte schon brennt – vermeide unnötigen Stress, nimm es selbst in die Hand und frag rechtzeitig nach!

6. Teste deine Grenzen aus!

Eltern kennen das vermutlich: Das Kind hört „du kannst das nicht“ und dann passiert eins: Es wird genau das probieren, von dem ihm gerade abgeraten wurde. Den Kirschbaum nicht hochklettern können? Wollen wir doch mal sehen. Nicht vom Dreier springen? Naja, einer muss es ja machen, also hopp. Wenn das dann schief geht und man es eben nicht schafft, hat man wieder etwas gelernt und probiert eben etwas anderes aus. Dein Learning hier: Einfach mal machen!

Fotos: (c) Robert Collins für Unsplash

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<![CDATA[SWARM PROTEIN bringt Insekten auf euren Teller!]]> 2017-09-19T13:55:42+02:00 2017-09-19T13:55:42+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/swarm-protein-bringt-insekten-auf-euren-teller~ba1263.html

Laut WHO wird ein Drittel der gesamten Landoberfläche in irgendeiner Form für die Tierhaltung genutzt. 70% des Süßwassers wenden wir für die Landwirtschaft auf, in Entwicklungsländern sind es sogar bis zu 90%. 18% der durch den Menschen verursachten Treibhausgase stammen aus der Viehhaltung und gerade erst konnten wir lesen, dass das Wasser hierzulande vermutlich bald teurer wird, da das Grundwasser durch Düngemittel und Fäkalien der Masttierhaltung verunreinigt ist.

„Im Jahr 2050 werden knapp 10 Milliarden Menschen auf dem Planeten leben. Die UN schätzt, dass sich die Fleischproduktion verdoppeln muss, um alle Menschen mit Protein versorgen zu können – diese Entwicklung belastet die Umwelt massiv. Daher ist es wichtig, neue Wege zu gehen, um alle Menschen gesund und nachhaltig ernähren zu können“, erzählen die Starter.

Mit Motorrädern durch Südostasien

Mit diesen Informationen ausgestattet machten sich Christopher und Timo 2015 auf den Weg nach Südostasien, um Insekten als Nahrung kennenzulernen. 4.500 Kilometer hatten sie im Sattel ihrer Motorräder zurückgelegt und eine Menge neuer Eindrücke mitgebracht. Insekten essen war für sie mittlerweile kein Problem mehr, allerdings hatten sie auch monatelang Zeit, sich an den Anblick und die Konsistenz von Antennen und Beinen im Essen zu gewöhnen. Um diesen Look zu entschärfen, haben sie sich entschieden, die Insekten zu Pulver zu verarbeiten und als Erstes über Proteinriegel in den Markt einzuführen:

„Unsere Vision ist es, mit einer sehr engen Zielgruppe zu starten, die insbesondere die positiven Nährstoffe der Insekten zu schätzen weiß und generell offen für Lebensmittelinnovationen ist. Daher richten wir uns an Sportler.“ Insektenzucht als nachhaltige Alternative zu Rind & Co.

Natürlich ist den Startern klar, dass ein Riegel nicht die Welt rettet – doch es ist ein Anfang. Das Ziel ist es, einen behutsamen Einstieg in das Thema zu wagen und unsere Gesellschaft für das Thema Insekten als nachhaltigere Nahrungsmittel zu sensibilisieren – und genau das ist ihnen wichtig: Nachhaltigkeit. Im Vergleich zu Rindern benötigen Grillen nur circa 8% des Futters, 2% des Wassers und produzieren weniger als 1% der Treibhausgase.

"Uns ist wichtig, dass unser ökologisch nachhaltiger Rohstoff auch in der Herstellung sozial nachhaltig ist."

Wichtig ist dem SWARM PROTEIN-Team auch, dass die Herstellung der benötigten Rohstoffe auch fair abläuft: „Wir beziehen die Grillen von lokalen Kleinbauern aus dem ländlichen Thailand. Die Insektenzucht bietet wichtige Verdienstpotenziale für die Landbevölkerung – insbesondere Frauen sind hier traditionell Wissensträgerinnen.“

Das Kopfkino ist mächtig

Die Reaktionen der Kunden ist zum Großteil sehr positiv. „Natürlich gibt es anfänglich Hemmungen und das Kopfkino ist sehr mächtig“, erzählen uns Timo und Christopher, „aber viele sind auch neugierig und wollen einfach mal Insekten probieren. Bei Verkostungen erringen wir fast immer einen kleinen Sieg – unser Riegel ist das erste Mal, dass die Menschen Insekten essen. Viele sind dann positiv überrascht, dass der Riegel einfach lecker schmeckt.“

Damit ihr die Riegel jetzt in den Händen halten könnt, mussten die Starter viele Hürden nehmen – es ist nämlich gar nicht so einfach, neue Lebensmittelarten in Deutschland zu etablieren und mit viel bürokratischem Aufwand verbunden. Doch jetzt ist der Weg geebnet, sodass das Team an weiteren Projekten arbeitet. Es soll weitere Produktformate geben und sie forschen daran, welche anderen Insektenarten sich zur nachhaltigen Nahrungsmittelgewinnung eignen. Es bleibt also spannend!

Hier könnt ihr die aktuelle Crowdfunding-Kampagne unterstützen und die Riegel selbst einmal ausprobieren.

Und hier könnt ihr euch auf Facebook anschauen, wie wir die Riegel das erste Mal probiert haben ;-)

Fotos: (c) SWARM PROTEIN

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<![CDATA[Kerstin Eisenhut verstärkt unser Team als Innovationsmanagerin]]> 2017-09-08T15:32:30+02:00 2017-09-08T15:32:30+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/kerstin-eisenhut-verstaerkt-unser-team-als-innovationsmanagerin~ba1262.html
Crowdfunding demokratisiert...

Nach meinem ersten Studium habe ich einen sehr klassischen Weg eingeschlagen. Fast fünf Jahre lang war ich als Projektmanagerin in der Unternehmensentwicklung einer Bank in Frankfurt tätig. Allerdings war mir schnell klar, dass meine Ideale keinen Wohlfühlplatz in der klassischen Wirtschaft für mich bedeuten. Die Projekte, die ich mit großer Leidenschaft betreute, lagen im Bereich Social Entrepreneurship und Community Development. Deswegen ging es für mich zurück an die Universität. Ich bin nach London und Chile gezogen, um Stadtplanung zu studieren.

Crowdfunding demokratisiert Entscheidungen und gibt dir Mitspracherechte. Deswegen begeistert es mich!

Und dort habe ich Crowdfunding für mich entdeckt. Immer wieder begegnete mir die Frage: Wie viel Einfluss hast du auf die Gestaltung deiner Stadt? Civic Crowdfunding - wie sich Crowdfunding für urbane Infrastruktur nennt - hilft dabei, genau das zu ändern. Versammelt ein Projekt eine große Anzahl an Unterstützern und das nötige Startkapital, kann auch die Politik den Wunsch nicht ignorieren. Crowdfunding demokratisiert Entscheidungen und gibt dir Mitspracherechte. Deswegen begeistert es mich!

...und hat noch viel Potenzial!

Auch wenn Crowdfunding in Deutschland mittlerweile gut bekannt ist, steckt es noch in den Anfängen. Es hat das Potenzial, unsere Gesellschaft ein Stück weit zu verbessern. Je mehr es wächst, umso größer sind die Veränderungen. Cofunding oder Matchfunding - also die Verknüpfung von Crowdfunding mit klassischen Finanzierungen oder Fördergeldern - ist ein Ansatzpunkt, um die Reichweite von Crowdfunding zu erhöhen. Bei Startnext entwickle ich nun Konzepte, damit ihr durch Cofunding noch mehr gute Ideen umsetzen könnt. Dabei hilft mir die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und mein Wissen aus der Finanzwelt.

Natürlich interessieren mich dabei auch eure Erfahrungen. Ihr werdet also von mir hören.

Ich freue mich auf den Austausch!
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<![CDATA[Von der Grünen Insel nach Berlin: Willkommen im Team, Faridah!]]> 2017-09-05T10:11:25+02:00 2017-09-05T10:11:25+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/von-der-gruenen-insel-nach-berlin-willkommen-im-team-faridah~ba1261.html

Fangen wir vorne an: Geboren und aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, hat es mich nach meinem Magister Studium (Amerikanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie) erst einmal nach Irland verschlagen und dort bin ich, mit kurzer Unterbrechung, neun Jahre geblieben. Meine erste Station in Irland war PayPal, wo ich als Risikoanalystin gearbeitet habe. Der viel spannendere Teil meines Lebens dort bestand jedoch aus meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten bei Amnesty International, wo ich Kampagnen entwickeln und umsetzen konnte. Dort habe ich gelernt, dass man mit einer guten Idee, gleichgesinnten Menschen und viel Leidenschaft eine Menge erreichen kann – das ist dem Crowdfunding also nicht unähnlich.

Mein Einsatz gegen Diskriminierung und Dublin 2.0

Vor Ort habe ich mich dann entschlossen, meinem praktischen Wissen, das ich bei Amnesty erworben habe, einen akademischen Rahmen zu geben und studierte in Galway Internationales Menschenrecht mit Schwerpunkt Flüchtlingsrecht. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Deutschland, wo ich das Netzwerk gegen Diskriminierung Hessen mitaufgebaut habe, bin ich danach erst einmal für 1 Jahr durch Europa gereist. Gerne wäre ich noch länger unterwegs gewesen, doch mein Bankkonto hat irgendwann Beschwerde eingelegt und dann ging es wieder zurück nach Dublin. Dublin 2.0 beinhaltete einen Stopover bei Google als YouTube-Kampagnenmanagerin und bei Airbnb als Krisenmanagerin. Auch bei meinem zweiten Aufenthalt engagierte ich mich ehrenamtlich; diesmal als Streetworkerin für Ruhama, einer NGO, die Frauen betreut, die von Prostitution betroffen sind.

Oneway-Ticket nach Deutschland

Dublin zu verlassen, kam mir eigentlich nie wirklich in den Sinn, bis ich die Stelle bei Startnext gesehen habe. Nach erfolgreichen Interviews wurden die Koffer gepackt und der Oneway-Flug nach Berlin gebucht. Aber genug von mir, ich freu mich darauf, euch zu unterstützen! Eurer Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt und ich habe in meiner ersten Woche schon eine Menge spannende Projekte gesehen.

Seid euch sicher, ich werde gemeinsam mit euch alles dafür tun, damit ihr eure Träume erfolgreich umsetzen könnt.
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<![CDATA[Wir fördern Kultur: 250.000€ Preisgeld für kulturMut-Projekte]]> 2017-09-05T09:28:06+02:00 2017-09-05T09:28:06+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/wir-foerdern-kultur-250000eur-preisgeld-fuer-kulturmut-projekte~ba1260.html
Wer kann mitmachen?

Bei kulturMut können sich Kulturschaffende, Studierende, Absolventen, freie Gruppen und Initiativen aus dem Rhein-Main-Gebiet mitmachen, die ein Kulturprojekt im Bereich Musik, darstellende und bildende Kunst, Literatur oder audiovisuelle Medien planen und ein Crowdfunding-Projekt auf Startnext starten wollen. Das maximale Fundingziel für kulturMut-Projekte liegt bei 20.000 Euro.

Bis wann kann ich mich bewerben?

Eine Bewerbung für kulturMut ist vom 01. September bis 15. Oktober 2017 möglich. Hier geht's zum Bewerbungsformular.

Wie läuft die Förderung ab?

Alle ausgewählten Teilnehmer bekommen die Chance an einem Workshop und einer individuellen Projektberatung vom Startnext-Team teilzunehmen, um damit ihre Kampagne möglichst erfolgreich zu finanzieren.

Am 01. Februar 2018 beginnt die vierwöchige Finanzierungsphase und damit das Crowdfunding für die einzelnen Projekte. Nach dem Ende der Finanzierungsphase am 28. Februar 2018 unterstützen die Aventis Foundation und der Kulturfonds Frankfurt RheinMain die Vorhaben, die beim Crowdfunding am erfolgreichsten waren, ihr Finanzierungsziel jedoch nicht vollständig erreicht haben. Das geschieht in der Rangfolge der Projekte bis der Fördertopf in Höhe von 250.000 Euro vergeben ist. 

Wer steckt hinter kulturMut?

Die Aventis Foundation und der Kulturfonds Frankfurt RheinMain verbinden bei kulturMut Crowdfunding, Stiftungsarbeit und öffentliche Kulturförderung miteinander und entwickeln so eine neue Form der Kulturfinanzierung. In den vergangenen vier Jahren konnten auf diesem Weg schon 85 Projekte mit einem Volumen von insgesamt über 1,4 Mio. Euro erfolgreich finanziert werden.

Mit unserem Engagement schaffen wir einen zusätzlichen finanziellen Spielraum, durch den sich der Bewerberkreis und die Art der Förderprojekte erweitert haben. Vermehrt freie Künstlergruppen und Kulturinitiativen nutzen ‚kulturMut‘ als zusätzliche Option und Instrument zur Finanzierung ihrer Projekte. - Dr. Müller Geschäftsführer des Kulturfonds RheinMain Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!
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<![CDATA[Wie dein Projekt ein Erfolg wird]]> 2017-08-18T10:38:27+02:00 2017-08-18T10:38:27+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/wie-dein-projekt-ein-erfolg-wird~ba1259.html
Warum die W-Fragen so wichtig sind

Das Erste, was ich empfehle, wenn du eine Idee oder ein Projekt planst, setz dich hin und beantworte die wichtigsten W-Fragen kurz und prägnant. Das hört sich trivial an, aber genau das wird viel zu oft vergessen. Ich habe beobachtet, dass viele Menschen mit klugen Ideen, sehr schnell viel zu tief in die Idee einsteigen, sich dabei verzetteln und die wesentlichen Infos eines Projekts einfach vergessen.

Wenn ich einen Gründer oder Projektinitiator berate, bitte ich sie meistens am Anfang des Gesprächs ihr Projekt kurz vorzustellen: Oft genug kommt es vor, dass viele Starter mir zehn Minuten lang eine Geschichte erzählen, bevor sie mir verraten, dass sie beispielsweise ein Buch, eine CD oder einen Film realisieren wollen. Das ist aber natürlich ein ganz zentraler Punkt, damit ich die Idee überhaupt verstehen kann. Bei vielen wäre die Aufmerksamkeit dann sicher schon weg oder im Internet hätte man vermutlich einfach weggeklickt, da man das Projekt nicht einordnen kann, obwohl es eigentlich interessant ist. Damit das nicht passiert, nimm dir ein weißes Blatt Papier und beantworte diese W-Fragen in wenigen Sätzen.

WAS? Deine Idee in 3 Sätzen.

Neue Ideen entstehen dann, wenn du offen denkst und andere Dinge in Frage stellst. Die erfolgreichsten Ideen lassen sich in wenigen Sätzen erklären und weitererzählen.

WARUM? Das große Ziel.

Die Warum-Frage ist bei der Entwicklung einer Idee die zentrale Frage. Beantworte, welches Problem deine Idee löst, welches Ziel die Idee verfolgt und welchen Nutzen sie für die Zielgruppe hat. Alleinstellungsmerkmale sind oft der Schlüssel zum Erfolg einer Idee.

WER? Die Perspektive wechseln.

Beschreibe die Zielgruppe deiner Idee eindeutig (z.B. Geschlecht, Alter, Interessen). Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto einfacher kannst du den Nutzen deiner Idee prüfen.

WO? Idee trifft auf Zielgruppe.

Beschreibe, was das Ergebnis deiner Idee ist (z.B. ein Produkt, ein Service oder ein Event) und wo deine Zielgruppe das Produkt nutzen wird (z.B. auf dem Handy, zu Hause, auf der Arbeit).

WANN? Der richtige Zeitplan.

Zu jeder guten Idee gehört gutes Timing. Notiere den Zeitplan für die Umsetzung deiner Idee.

Denk immer daran, dass du oft mit Menschen über dein Projekt sprichst, die dich, deine Idee oder deine Organisation noch gar nicht kennen. Hier ist es wichtig die W-Fragen gut im Kopf zu haben, damit du deinen Gesprächspartner abholen kannst. Wenn das Interesse für deine Idee dann geweckt ist, kannst du natürlich tiefer einsteigen und über die Details oder die Hintergründe deiner Idee sprechen. Viele Projekte, die scheitern und nicht realisiert werden können, haben sich die W-Fragen nicht in Ruhe gestellt. Also nehmt euch wirklich Zeit dafür, es ist das Fundament und der rote Faden für ein erfolgreiches Projekt!

Auch wenn Projekte wachsen und größer werden, empfehle ich dir immer zu überlegen, was ist der Kern deiner Idee. Fokussier dich darauf und kommuniziere das klar und deutlich! Weniger ist mehr

Einer der häufigsten Gründe, warum gute Projekte und Ideen aus meiner Sicht scheitern, ist, dass sie zu komplex werden und dann auch nicht mehr so leicht kommunizierbar sind. Oft ist die ursprüngliche Idee noch sehr einfach, doch im Laufe der Zeit kommen immer mehr kleine und große Ideen dazu, die das gesamte Projekt verkomplizieren. Ein Beispiel, um das zu illustrieren: Ich habe einige Projekte auf Startnext gesehen, die dann nicht nur ein Buch machen, sondern auch einen begleitenden Film, eine Lesereise und von jedem Buch auch noch 10% an gemeinnützige Organisationen spenden wollen – und am Besten soll alles auf einmal kommuniziert werden. Das spiegelt sich dann auch in den ausgewählten Bildern oder in dem Video wider, die dann vollkommen überladen sind und den Fokus verlieren. Auch wenn Projekte wachsen und größer werden, empfehle ich dir immer zu überlegen, was ist der Kern deiner Idee. Fokussier dich darauf und kommuniziere das klar und deutlich!

Die Warum-Frage

Ich habe mich oft gefragt, warum manche Projekte plötzlich durch die Decke gehen. Ist das Zufall, Glück, der richtige Zeitpunkt oder kann man das planen? Sicherlich spielen alle Punkte hier eine Rolle, aber eins haben viele erfolgreiche Projekte gemeinsam: Die Initiatoren von erfolgreichen Projekten beantworten nicht nur, was sie für ein Projekt machen, sondern warum sie es machen. Also sie erklären zum Beispiel nicht nur, um welches Thema sich ihr Dokumentarfilm dreht, sondern warum es ihnen wichtig ist, den Dokumentarfilm zu realisieren und wie sie auf die Idee gekommen sind. Probier es aus, und erzähle nicht nur was du machst, sondern warum du es macht. Ich bin mir sicher, du wirst mehr Menschen für deine Idee begeistern können.

Der Perspektivwechsel

Jeder von uns kennt den blinden Fleck bei seinen eigenen Projekten. Wenn man schon lange an einem Projekt arbeitet, sieht man die wichtigsten Punkte oft nicht mehr, da man zu tief drin steckt. Um ein Projekt weiterzuentwickeln oder gut zu kommunizieren, ist es aber unerlässlich immer mal wieder die Perspektive zu wechseln und das eigene Projekt aus der Brille des Nutzers, des Kunden oder des Unterstützers zu betrachten. Empfehlenswert ist es auch immer, neue Ideen einfach mal Freunden, Kollegen oder Nutzern vorzustellen und sie zu fragen, ob sie die Idee verstehen und was sie noch verbessern würden. Auch dieser Punkt erscheint sehr simpel, aber es wird auch viel zu oft vergessen.

Am Ende bleibt mir nur zu sagen, dass man zwar viele Dinge vorausplanen kann, aber letztendlich ist es wichtig irgendwann einfach anzufangen und Dinge auszuprobieren. Wenn du dein eigenes Projekt realisierst, wird es immer viele erste Male geben, aus denen du unglaublich viel lernen kannst. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg für deine Idee!

Dieser Artikel erschien das erste Mal im Rahmen des Buchprojekts Ein gutes Ziel, das auch erfolgreich über Startnext finanziert wurde.

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<![CDATA["The Female Founders Book" porträtiert 30 Unternehmerinnen]]> 2017-09-18T10:45:00+02:00 2017-09-18T10:45:00+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/the-female-founders-book-portraetiert-30-unternehmerinnen~ba1258.html

Im Buch porträtieren die Autorinnen auf 240 Seiten 30 erfolgreiche Gründerinnen aus dem deutschsprachigen Raum. Es enthält außerdem Infografiken, Expertenbeiträge sowie Community- und Event-Empfehlungen. Maxi und Val möchten Frauen inspirieren und ihnen Mut machen, sich für das Unternehmertum als Karriereweg zu entscheiden. Positiv festzuhalten ist auf jeden Fall: Der Anteil der Gründerinnen wächst langsam - aber stetig!

Crowdfunding-Starterinnen im Porträt

Was uns besonders freut: Auch Startnext-Projektstarterinnen werden im Buch porträtiert! So berichtet zum Beispiel Milena Glimbovski über die Gründung von "Original unverpackt", ihres Supermarktes ohne Verpackungen.

Wenn eine Idee da ist, die einen nicht mehr loslässt, dann liegt es an einen selbst diese wahr zu machen", betont Milena.

Außerdem beschreiben Jana Tepe und Anna Kaiser die Hürden und Erfolge ihres Jobsharing-Modells "Tandemploy". Dabei plädieren sie dafür, sich etwas zu trauen, auch wenn man (noch) keine Expertin in dem Bereich ist. 

Man kann ruhig auch mal Ratschläge in den Wind schlagen und darf sich trauen, Dinge anders zu machen."

Damit waren alle drei Frauen bislang sehr erfolgreich. Also liebe Gründerinnen, worauf wartet ihr noch? Wir freuen uns auf eure Ideen! Hier könnt ihr gleich ein Startnext-Projekt anlegen. 

The Female Founders Book zu gewinnen

Startnext verlost 2 Bücher im Wert von je 39,99 Euro! Alles, was ihr dafür tun müsst, ist folgende Frage zu beantworten: Welche Gründerinnen sind für euch ein Vorbild und warum inspirieren sie euch?

Schreibt uns eure Antwort bis zum Freitag, 22.09.17, 12 Uhr in die Kommentare unter diesen Blog-Artikel. Wir geben die Gewinner hier im Blog bekannt.

Ein letzter Hinweis zum Ende: The Female Founders Book ist sicherlich nicht nur für Frauen interessant! Hier könnt ihr das Buch bestellen. Wenn ihr euch ein Exemplar über den Online-Shop sichert, erhaltet ihr außerdem ein Startnext-Handbuch gratis dazu! (Solange der Vorrat reicht). 

* Quelle der statistischen Daten: Deutscher Startup Monitor  © Fotos: The Female Founders Book

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel 

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<![CDATA[Was würdest du tun, wenn du ein bedingungsloses Grundeinkommen hättest?]]> 2017-08-04T14:42:01+02:00 2017-08-04T14:42:01+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/was-wuerdest-du-tun-wenn-du-ein-bedingungsloses-grundeinkommen-haettest~ba1257.html
Es entstand eine Massenbewegung

Aus einer kleinen spontanen Idee ist eine riesige Bewebung entstanden: 700.000 Nutzer sind auf der Webseite mein-grundeinkommen.de angemeldet, 40.000€ gehen jeden Monat als Crowdhörnchen-Spende ein. Crowdhörnchen sind hierbei Menschen, die jeden Monat einen festen Betrag an den gemeinnützigen Verein spenden –wieviel davon in die Vereinsarbeit fließt und wieviel in die Verlosungen geht, kann man hierbei selbst festlegen. Immer, wenn 12.000€ zusammenkommen, wird ein Jahr Grundeinkommen verlost – gerade wurde das 105. BGE vergeben. Auch das Team ist gewachsen: 20 Menschen kümmern sich um dieses gesellschaftliche Pilotprojekt.

Das meingrundeinkommen.de-Team

Ein Jahr Grundeinkommen verändert Leben

Wie geht es jemandem, der gerade ein Jahr Grundeinkommen gewonnen hat? „Es gibt da ganz verschiedene Erfahrungen,“, erzählt uns Maheba, „viele sagen, sie könnten besser schlafen und das wichtigste Gefühl ist hier definitiv die Sicherheit. Andere wiederum haben sich empowert gefühlt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben." Ein gängiges Vorurteil ist ja, dass niemand mehr arbeiten gehen würde. „Bisher hat nur eine Person den Job gekündigt – im Callcenter, das war Christoph. Stattdessen hat er dann ein Pädagogik-Studium begonnen.“ 

Andere wiederum haben sich empowert gefühlt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.

Und Maheba hat noch mehr Geschichten für uns: „Kathrin ist selbstständige Grafikerin und wurde sehr produktiv in ihrem BGE-Jahr. Sie musste sogar aufpassen, dass sie nicht zu viel arbeitet und hat sich durch die finanzielle Sicherheit stärker in der ehrenamtlichen Kunstszene verwirklichen können. Valerie ist eine junge Frau, deren Baby ein Grundeinkommen bei uns gewonnen hatte. Ihr Mann ist gerade aus Mali nach Deutschland gezogen und war dabei, Deutsch zu lernen. Durch das BGE konnte sie sich als Architektin selbstständig machen und die Familie ernähren. Mark hatte die Krankheit Morbus Crohn und damit immer wieder Probleme, da sich die Symptome durch (beruflichen) Stress verstärken. Durch das Grundeinkommen konnte er das erste Mal in seinem Leben Kortison absetzen, weil sich seine Werte so stark verbessert hatten.“

Auf dem Foto: Valerie mit ihrer Familie

Angst vor einer Neiddebatte

Viele Gewinner des Grundeinkommens haben laut Maheba berichtet, dass sie anfangs eher zögerlich waren, ihren Gewinn zu kommunizieren. Sie sorgten sich, dass es zu einer Neiddebatte käme, andere wiederum spürten extremen Druck, jetzt noch mehr zu leisten und waren erst einmal überfordert. Dennoch hat sich bei den meisten alles nach einer Weile eingependelt und sie konnten ihren Gewinn – der ja explizit bedingungslos sein sollte – genießen.

Natürlich ist es eine harte Umstellung, wenn das Jahr vorbei ist. „Die Leute müssen sich wieder neu sortieren und es war für alle wieder eine Umgewöhnung, dass diese Sicherheit wegfällt. Bei manchen kam die Existenzangst zurück, viele hatten jedoch in Weiterbildungen investiert, was sich auch nach dem BGE-Jahr und für den gesamten zukünftigen Lebensweg gelohnt hat."

Masterplan: Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens

Inzwischen wurden schon über 1.000.000€ für Grundeinkommen gesammelt, alles aus Kleinstspenden. Doch das Ziel des Vereins ist es nicht nur, ausgewählten Personen ein BGE zukommen zu lassen. Sie möchten damit Debatten anstoßen, ihre Erfahrungen teilen und der Gesellschaft und auch der Politik zeigen, dass eben nicht alle nur faul zu Hause sitzen, wenn sie ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Der Masterplan? Für die Einführung eines BGEs in Deutschland zu kämpfen. Auch haben sie schon neue Kampagnen-Pläne geschmiedet: Sie möchten als nächstes herausfinden, was passiert, wenn sich Gruppen von Menschen gegenseitig ein Grundeinkommen garantieren.

Mit sanktionsfrei.de gibt es mittlerweile ein Schwesternprojekt

Mit sanktionsfrei.de ist übrigens ein weiteres Projekt entstanden, ebenfalls eine Startnext-Kampagne. „Das Projekt ist als Schwesternprojekt zu Mein Grundeinkommen entstanden, mittlerweile gibt es ein eigenes Team dafür. Insgesamt arbeiten wir am selben Ziel, und zwar für eine sanktionsfreie Mindestsicherung. Es geht beiden Projekten um die Bedingungslosigkeit und darum, dass das Existenzminimum niemals gekürzt werden darf.“

Es geht beiden Projekten um die Bedingungslosigkeit und darum, dass das Existenzminimum niemals gekürzt werden darf.

Maheba sieht optimistisch in die Zukunft des Projekts. „Es berührt uns immer wieder total zu sehen, wieviele Leute bereit sind, für die Idee und andere Menschen zu spenden und sich zu engagieren. Zum Start seiner Crowdfunding-Kampagne sagte man Micha, dem Initiator: Eher friert die Hölle zu, als dass Menschen einfach so Geld für andere Menschen geben.“

Wie ihr seht, ist das zum Glück nicht der Fall. :-) Wir sind gespannt, was sich daraus noch entwickelt. Hier findet ihr noch einmal die damalige Startnext-Kampagne zum Angucken.

Macht bei der aktuellen Verlosung mit

Aktuell läuft die sogenannte "Gönnt euch"-Verlosung, bei der man gemeinsam mit Freunden ein Jahr Grundeinkommen gewinnen kann. Bis zum 27. September könnt ihr euch noch dazu auf der Webseite anmelden.

Hier könnt ihr nachlesen, was ihr machen würdet, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gäbe.

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<![CDATA[Radbahn-Team: "Wir wollen Stadt neu und menschenfreundlicher denken!"]]> 2017-07-21T13:40:02+02:00 2017-07-21T13:40:02+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/radbahn-team-wir-wollen-stadt-neu-und-menschenfreundlicher-denken~ba1256.html

Alles begann damit, dass der Unternehmer Martti Mela seinen Freund Matthias anrief und fragte: Hey, wieso kann man eigentlich unter der U1-Linie kein Rad fahren? Daraufhin begann Matthias, sich Gedanken zu machen und eine Idee zu visualisieren. Um ihn herum baute sich langsam ein 8-köpfiges Team auf, bestehend aus Architekten, Humangeographen, Verkehrsplanern und anderen kreativen Köpfen. Dabei formte sich diese Gruppe Menschen automatisch, erst holte Matthias Kristin dazu, dann folgten Julia und Stefano, Simon, Perttu, Max, Nicolas und Giulia. „Man begann zu arbeiten, ohne, dass man beschloss, zusammenzuarbeiten. Ohne einen Rahmen gefunden zu haben legte man los und irgendwann identifizierte man sich eben als Team“, erzählt uns Matthias. Später sollte sich ein gemeinnütziger Verein daraus formen.

Projektpräsentation im Guerilla-Style

Die Idee einer Radbahn nahm immer konkreter Gestalt an. Als die erste grobe Studie mit einem einfachen Konzept und einigen Skizzen stand, hat sich das Team für ein ungewöhnlich offensives Vorgehen entschieden: Statt sich direkt an den Senat oder andere Behörden zu wenden, haben sie eine Social Media Kampagne eingefädelt und das Konzept einfach einer breiten Masse online präsentiert. Der Erfolg war überwältigend, dennoch war diese Phase nicht nur einfach, sondern barg auch Risiken und Hürden.

 „Der Senat und die Bezirke haben erst negativ reagiert, weil sie dachten: Jetzt gibt es Stress von der Bevölkerung, das umzusetzen, bevor es auf Machbarkeit geprüft wurde. Es war schwer, die Behörden auf unsere Seite zu bekommen. Einerseits wurden wir in den Medien gefeiert, andererseits gab es sogar Gegenwind von Radfahrerlobbygruppen.“

Inzwischen hat sich dieser Wind jedoch zum Positiven gedreht, da das Team für viele Probleme und Hürden schon direkt Lösungen mitliefert. Dafür sind sie 3.000 Arbeitsstunden in Vorleistung gegangen, woran man sieht: Es ist kein Hobby-Projekt sondern eine wirklich professionelle Studie. Die Idee kommt jetzt auch im Senat an, das Projekt zieht weitere Kreise, hat ein viel schärferes und spannenderes Profil bekommen.

Hinter der Radbahn steht eine viel größere Vision

Die Vision des Radbahn-Teams endet jedoch nicht bei diesem einen Projekt: „Wir wollen die Zukunft skizzieren und damit Stadt neu und menschenfreundlicher denken – weg von der Autogesellschaft. Das Projekt ist nicht nur eine Radbahn, sondern ein innovativ in die Zukunft gedachtes Testfeld für Mobilität. Wir sehen es als Visitenkarte, um ernst genommen zu werden und auch weiterhin für Studien städtebaulicher Art beauftragt zu werden. Insgesamt geht es nicht darum, Fronten zu bilden, zum Beispiel Autofahrer gegen Radfahrer, sondern: Wie schaffen wir es, Stadtraum fair und nachhaltig unter allen aufzuteilen?“, erzählen uns Matthias und Kristin.

Wie schaffen wir es, Stadtraum fair und nachhaltig unter allen aufzuteilen?

Aus dieser Motivation heraus haben sie sich eine rechtliche Form gegeben und den paper planes e.V. gegründet – paper planes (zu Deutsch: Papierflugzeug) deshalb, weil sie quasi eine schnelle Skizze machen und diese in die Welt losschicken. Ohne großartige und komplizierte Pitchs, einfach ausprobieren. Sie sehen sich auch zukünftig nicht als Gruppe, die Ideen zurückhält und umständlich pitcht und sie zu früh durch eine technische Machbarkeit jagen. Stattdessen senden sie kleine Impulse und Visionen in die Öffentlichkeit um zu testen: Wie groß ist das Interesse an so etwas? Was denkt die Bevölkerung, wie reagiert die Politik?

Vom Crowdworking zum Crowdfunding

Das Tool Crowdfunding ist die direkte Weiterführung der Herangehensweise des Teams an das ganze Projekt. Als sie ihre Social Media Kampagne promoted haben, kamen viele Menschen auf sie zu und fragten: Wie kann ich mich einbringen?

Wenn wir schon Crowdworking betreiben, können wir auch Crowdfunding machen

„Einfach zu sagen ,unterstützt unsere Arbeit’ war einfach zu abstrakt, zuerst haben wir keinen Zugang gefunden außer eben aufzufordern, die Idee weiterzuverbreiten. Irgendwann war klar: Wir brauchen Geld, um weiterzumachen. Da wir neben dem Kernteam mittlerweile schon ein XXL-Team hatten – zum Beispiel kam die Grünplanung von Leuten aus Portugal – dachten wir uns: Wenn wir schon Crowdworking betreiben, können wir auch Crowdfunding machen.“

Dieses Projekt ist nicht nur das Projekt der Menschen des paper planes e.v., inzwischen ist es eine Massenbewegung geworden. „Heutzutage geht total viel, es gibt Tools wie Crowdfunding und Social Media. Damit schafft man viel mehr, als man denkt. Früher war alles schwieriger und langwieriger, man musste durch alle Türen gehen, Klinken putzen und so weiter. Mit solchen Tools jedoch kann man alles selbst in die Hand nehmen.“, erklärt Kristin.

Die Radbahn ist erst der Anfang

Die Starter brauchen nun 17.000 Euro, um die Studie als Buch zu produzieren und Lobbyarbeit zu betreiben. Das bedeutet, dass sie sich mit Politikern und anderen Entscheidungsträgern zusammensetzen, ihnen das Buch übergeben und versuchen, sie von der Idee zu überzeugen. Damit die Lobbyarbeit und der Einsatz langfristig und mit viel Energie und Druck dahinter geschehen kann, braucht der Verein jedoch unbedingt die angepeilten 40.000 Euro. Damit wollen sie für und mit den Bürgern Berlins eine große Kampagne starten und um mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit werben. Gleichzeitig wollen sie die kleinen kulturellen und städtebaulichen Satelliten-Projekte, die sich entlang der Radbahn bilden, ebenfalls in der Planung berücksichtigen.

Wenn ihr die Idee gut findet und den Verein unterstützen möchtet, könnt ihr hier euren Beitrag leisten, indem ihr die Idee verbreitet und das Team auch finanziell unterstützt.

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<![CDATA[Crowdfunding & Steuern]]> 2017-07-11T11:21:29+02:00 2017-07-11T11:21:29+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/crowdfunding-steuern~ba1255.html

Hinweis: Dieser Artikel berücksichtigt aktuell nur die Situation in Deutschland. In anderen Ländern, zum Beispiel in der Schweiz oder in Österreich, gelten andere Steuersätze und z.T. auch andere Gesetze, manches lässt sich jedoch auch dort anwenden.

Vorab-Tipp: Wir empfehlen dir immer, einen Steuerberater um Rat zu fragen, da die Höhe der Steuern von verschiedenen Faktoren abhängt – von deiner Organisationsform zum Beispiel, oder deinem Land, deinem Steuerstatus, den angebotenen Gegenleistungen… Du siehst: Es wird schnell unübersichtlich. Eine Beratung im Vorfeld der Kampagne kann deinem Projekt oft mehr bringen, als sie Kosten verursacht und hilft dir, den Überblick zu behalten.

Gesetze Gibt es Steuergesetze für Crowdfunding-Kampagnen?

Für Crowdfunding mit Gegenleistungen gibt es bislang keine spezifischen Gesetze. Crowdfunding-Kampagnen werden in der Regel als Online-Shop mit langen Lieferzeiten eingestuft, bei dem zwischen dir und deinen Unterstützern – je nach Art der Gegenleistung – in der Regel Kaufverträge entstehen. Wenn jemand dein Projekt ohne eine Gegenleistung unterstützt, kann dies als Schenkung bzw. Zuschuss oder, bei gemeinnützigen Organisationen, als Spende bewertet werden.

Crowdfunding mit Gegenleistungen, freiem Betrag oder Spende

Wie schon oben erwähnt: Beim Crowdfunding auf Startnext kann die Community dein Projekt entweder mit einer von dir festgelegten Gegenleistung (=Dankeschön) unterstützen, einen freien Betrag wählen oder eine Spende geben (nur bei gemeinnützigen Organisationen). Abhängig davon, wie jemand dein Projekt unterstützt, unterscheidet sich auch die Versteuerung. Im ersten Schritt gilt es also herauszufinden, ob du im Hinblick auf deine Kampagne steuerpflichtig bist und welche Steuern für dich, bzw. dein Unternehmen, in deinem Land gelten. Als Crowdfunding-Plattform dürfen wir dazu nicht beraten, aber wir haben die Erfahrungswerte zur steuerlichen Betrachtung für die drei Varianten für Projektstarter aus Deutschland zusammengefasst.

1. Unterstützung mit einer Gegenleistung Die Umsatzsteuer Welcher Steuersatz gilt wann?

Wenn du im Laden ein T-Shirt für 15 Euro kaufst, hast du 19% Umsatzsteuer an den Ladenbesitzer gezahlt – diese ist im auf dem Schildchen ausgezeichneten Kaufpreis schon enthalten. Das bedeutet, dass der Ladenbesitzer von diesen 15 Euro dann 2,39 Euro Umsatzsteuer an den Staat abführt und selbst 12,61 Euro Erlös behält.

Nun gilt jedoch nicht für jedes Produkt auch immer derselbe Umsatzsteuersatz. Es gibt Produkte und Leistungen, für die eine reduzierte Umsatzsteuer von nur 7% gilt. Beispiele dafür sind Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse, kulturelle Dienstleistungen und Kunst.

Nicht immer ist direkt ersichtlich, wann welcher Steuersatz gilt. Wenn eine Band zum Beispiel ihre CD verkauft, muss sie diese in Deutschland mit 19% besteuern. Bei den Konzerttickets für ihre Tour zum neuen Album werden hingegen nur 7% fällig.

Übrigens hängt der Steuersatz auch ein bisschen von deinen Unterstützern ab: Wenn sie nämlich Unternehmer aus dem EU-Ausland sind, kann es sein, dass du die Umsatzsteuer mit 0% berechnen kannst.

Das alles ist natürlich erst einmal viel Input und klingt kompliziert, ist jedoch wichtig für dich und deine Kampagne, da das Prinzip bei deinen Dankeschöns ebenfalls greift. Wenn du aber einmal rausgefunden hast, welche Steuersätze für dich gelten, kriegst du das alles schnell auseinandergedröselt. Am Besten ist hier eine Beratungsstunde beim Steuerberater, der dir Material an die Hand gibt, mit dem du dann sicher durch den Steuerdschungel navigierst.

Mach dir so wenig Arbeit wie möglich Wenn du Gegenleistungen mit unterschiedlichen Steuersätzen innerhalb eines Gegenleistung-Pakets kombinierst, wird alles ein bisschen komplexer. Der Staat hat nichts dagegen, wenn du sicherheitshalber immer von dem höheren Umsatzsteuersatz ausgehst. Wenn du dir den Aufwand ersparen willst, solltest du das vielleicht auch tun. Du kannst die Steuersätze der Leistungen und Produkte innerhalb der Pakete aber auch einzeln aufschlüsseln, wodurch am Ende mehr Geld bei dir hängen bleibt. Wenn du dir jedoch Arbeit ersparen möchtest, empfehlen wir, die Gegenleistungen einzeln anzubieten.

Symbolische Gegenleistungen

Für kleine ideelle Gegenleistungen, die keinem greifbaren Gegenwert zugeordnet werden können (z.B. "gutes Karma" oder auch symbolische Gegenleistungen wie eine Dankes-Postkarte oder die Nennung im Abspann eines Films), fällt in der Regel keine Umsatzsteuer an. Hier wird von einem nicht umsatzsteuerpflichtigen Zuschuss gesprochen. Die Grenze, ab wann eine symbolische Gegenleistung als wirtschaftliche Leistung zu werten ist, ist nicht immer ganz eindeutig. Ein Beispiel: Wenn viele Unterstützer im Filmabspann nacheinander genannt werden, fällt in der Regel keine Umsatzsteuer an. Wenn ein Unternehmen aber prominent mit Logo im Filmabspann genannt wird, muss mit Umsatzsteuer gerechnet werden, da dies eine Form von Werbung ist und damit einen Leistungsaustausch darstellt.

Unterschiedliche Organisationsformen

Auf Startnext können Projekte von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen, Stiftungen und anderen Organisationsformen gestartet werden. Die Versteuerung ist, je nach Art der Organisationsform, immer unterschiedlich. Wir haben hier die wichtigsten Fälle zusammengestellt.

Einzelunternehmer

Der Staat sieht die Crowdfunding-Einnahmen als Einkommen an. Deshalb musst du sie im Rahmen deiner Einkommensteuererklärung, ggf. sogar im Rahmen der Gewerbesteuer, versteuern. Für Gegenleistungen, die du an die Unterstützer verkaufst, musst du zudem Umsatzsteuer in Rechnung stellen, die du im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung oder der Umsatzsteuer-Jahreserklärung an das Finanzamt abführst.

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Auch hier gilt: Für Gegenleistungen, die du an die Unterstützer verkaufst, musst du die Umsatzsteuer in Rechnung stellen und im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung oder der Umsatzsteuer-Jahreserklärung an das Finanzamt weiterleiten. Die Gesellschafter müssen die anteiligen Gewinne im Rahmen ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung versteuern.

UG (haftungsbeschränkt) oder GmbH

Für Gegenleistungen, die du an die Unterstützer verkaufst, musst du eine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, die im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt abgeführt wird. Für die Gesellschaft fallen zudem auf ihren Jahresgewinn Gewerbe- und Körperschaftssteuer an.

Gemeinnützige Organisationen (Verein, gUG / gGmbH)

Gemeinnützige Organisationen haben grundsätzlich 4 Tätigkeitsbereiche: 1. Ideeller Bereich: Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse 2. Zweckbetrieb: Geschäftsbetrieb, der für die Erfüllung des Satzungszwecks notwendig ist (z.B. Schulungsmaßnahmen) 3. Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb: wird nicht durch den Satzungszweck abgedeckt 4. Vermögensverwaltung: z.B. Vermietung von Grundbesitz Im ideellen Bereich fällt keine Umsatzsteuer an. Die anderen 3 Bereiche unterliegen als unternehmerische Bereiche grundsätzlich der Umsatzsteuer: Umsätze im Bereich Zweckbetrieb und Vermögensverwaltung werden mit 7% und Umsätze im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb mit 19% besteuert. (Es sei denn, es liegt eine Steuerbefreiung vor.)  Weitere Details gibt es hier >> 

Ausnahmen von der Umsatzsteuer

Kleinunternehmer

Handelst du als Unternehmer und bleibt dein Jahresumsatz unter derzeit 17.500 Euro, wirst du beim Finanzamt als Kleinunternehmer eingestuft und deine Umsätze sind von der Umsatzsteuer befreit. Dann musst du von den Crowdfunding-Einnahmen keine Umsatzsteuer abführen und diese auch nicht auf Rechnungen ausweisen. Das hat den Vorteil, dass du dir um diesen Posten gar keine Gedanken mehr machen musst – und den nach Nachteil, dass du dann die Umsatzsteuer deiner Ausgaben nicht steuerlich geltend machen kannst. Überlege dir also, was dir wichtig ist.  Mehr Infos >> 

Kein Unternehmer

Wenn du keine nennenswerten oder dauerhaften Umsatzabsichten mit deinem Projekt verfolgst und dein Geld ansonsten mit ganz anderen Dingen verdienst, kannst du gegebenenfalls als Privatperson agieren. Die Einnahmen aus deinem Crowdfunding-Projekt werden für die Berechnung deiner Einkommensteuer mit gezählt, so denn du mit deinen gesamten Einnahmen über den Freibetrag von 8.820 Euro (Stand Juli 2017) kommst. Wenn ein Kollektiv von Journalisten ein neues Magazin gründen möchte, handeln diese im Sinne eines Unternehmens (§14 BGB). Wenn ein Student einmalig seine Weltreise dokumentieren möchte, handelt er voraussichtlich als Privatperson. Genau geregelt ist das im Einkommenssteuergesetz (EStG) § 15, Absatz 2. 

Wichtig: Deine Einnahmen wirken sich nicht nur auf deine Steuerpflicht aus. Behalte auch deine Freibetragsgrenzen für z.B. Kindergeld, BAföG oder deine Familienkrankenkasse im Auge! 

Kalkuliere die Steuern in das Crowdfunding-Budget ein

Wenn deine Einnahmen umsatzsteuerpflichtig sind, ist es wichtig, dass du vor Beginn der Kampagne die Umsatzsteuer – und/oder die Einkommensteuer, wenn du dir das Geld privat auszahlen lässt – für die einzelnen Gegenleistungen mit einkalkulierst. Das wirkt sich auf die Preise der Gegenleistungen und das Fundingziel aus. Der Monat, in dem du das Geld dann aus deiner Crowdfunding-Kampagne ausgezahlt bekommst (also nicht erst, wenn du die Leistung erbracht hast), ist für die Berechnung der verschiedenen Steuerarten relevant. 

2. Unterstützung mit einem freien Betrag 

Wenn jemand dein Projekt mit einem freien Betrag unterstützt, bekommt er dafür keine Gegenleistung

Für Organisationen

Für freie Unterstützungen von Privatpersonen an Organisationen fällt meist keine Umsatzsteuer an. Hier wird von einem nicht umsatzsteuerbaren Zuschuss gesprochen. Diese Gelder werden dennoch als Betriebseinnahme gewertet und können zur Abführung von Gewerbe- und Körperschaftssteuer führen. Je Privatperson kannst du hier 20.000 € in einem Zeitraum von 10 Jahren schenkungssteuerfrei entgegennehmen. Wenn die freie Unterstützung von einer anderen Organisation gemacht wird, gehen die Finanzämter in der Regel von einem Leistungsaustausch aus und du solltest für die Einnahme daher lieber eine Umsatzsteuer ausweisen. 

Für Privatpersonen

Bei Privatpersonen (ErbStG §7) liegt der Freibetrag einer Schenkung hierfür bei 20.000 Euro (ErbStG §16) pro Unterstützer innerhalb von 10 Jahren, danach fällt eine Schenkungssteuer an. Für den freien Betrag wird in der Regel keine Rechnung ausgestellt. Wenn der Unterstützer eine Rechnung anfordert, so solltest du sie entsprechend deiner Umsatzsteuer-Situation ausstellen. 

3. Für gemeinnützige Organisationen Unterstützung mit einer Spende 

Wenn ein Unterstützer dein Projekt mit einem freien Betrag unterstützt und deine Organisation gemeinnützig ist, spricht man von einer Spende. Damit deine Organisation eine Spende entgegennehmen kann, muss sie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sein und einen Freistellungsbescheid besitzen. In diesem Fall fällt für erhaltene Spenden keine Umsatzsteuer an. Eine Crowdfunding-Unterstützung wird dann aber nur als Spende anerkannt, wenn du keine echte Gegenleistung dafür gibst. Die Körperschaftssteuer fällt nur an, wenn die Einnahmen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eine Grenze von derzeit 35.000 Euro (Deutschland) im Jahr übersteigen. 

Hinweis: Dieser Artikel stellt lediglich eine Zusammenfassung ungeprüfter Informationen Dritter zur ersten Orientierung dar, kann aber nicht als steuerliche Beratung gewertet werden bzw. auch eine solche nicht ersetzen. Der Artikel wurde mit Unterstützung der Steuerkanzlei Skala & Partner erstellt.

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<![CDATA[6 Gründe, wieso du dein Projekt jetzt starten solltest!]]> 2017-06-26T14:49:45+02:00 2017-06-26T14:49:45+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/6-gruende-wieso-du-dein-projekt-jetzt-starten-solltest~ba1254.html
1. Du hast eine einzigartige Lösung für ein Problem

Viele spannende Projekte beginnen damit, dass man selbst ein Alltags-Problem hat. Man wird von etwas genervt und fängt an, nach Lösungen zu recherchieren – und dann stellt man fest: Wow, das hat echt noch niemand gemacht? Niemand ist auf diese Idee gekommen? Herzlichen Glückwunsch, du hast eine echte Innovation gefunden! Mit einer Crowdfunding-Kampagne kannst du diese Idee bekannt machen und umsetzen – leg jetzt los, bevor es jemand anderes tut.

2. Du willst dein Potenzial ausschöpfen

Du hast eine richtig tolle Vision, mit der du allen beweisen könntest, was in dir steckt. Natürlich fragst du dich, ob deine Idee gut genug ist, dass sie erfolgreich wird, aber genau dafür ist eine Crowdfunding-Kampage genau das Richtige! Du testest den Markt, baust eine Community auf und kannst immer wieder nachjustieren. Das Gute daran: Auch wenn die Kampagne scheitert, kannst du wieder aufstehen, den Staub abklopfen und es mit den neuen Learnings noch einmal versuchen. Zeig den anderen, was in dir steckt!

3. Der Markt ist bereit für deine Idee



Du hast eine richtig gute Idee im Hinterkopf und spürst, dass sich der Wind auf dem Markt dreht – wäre jetzt nicht der perfekte Moment, mit deiner Innovation dort hineinzugrätschen? Zögere nicht mehr, sondern mach' dich direkt an die Umsetzung. Das ist deine einmalige Chance! Falls du ein Vorbild brauchst: Hier kannst du zum Beispiel nachlesen, wie eine Starterin die Versicherungsbranche umkrempeln möchte.

4. Dein Leben braucht Veränderung


Schon länger erzählst du deinen Freunden von „dieser einen großartigen Sache“, zögerst aber noch, sie anzugehen. Wenn du dich jedoch traust, hast du die Chance, Unternehmerin oder Unternehmer zu werden. Endlich arbeitest du nicht mehr für jemand anderes, sondern für dich und dein Projekt. Freu dich auf das Gefühl danach, wenn du es geschafft hast! In der Handbuch-Sektion unserer Webseite bekommst du guten Input für den Aufbau deiner Kampagne.

5. Du brauchst Feedback für deine Idee



Du hast echt alles gegeben – dein ganzes Herzblut floss in die Idee, die jetzt ausgereift vor dir liegt. Du hoffst, dass sie gut auf dem Markt ankommt, doch hast du wirklich alles bedacht? Zeit, deine Idee auf die Bühne und ins Rampenlicht zu holen und das zu testen! Die Community kann dir direktes Feedback geben, das unglaublich wertvoll für dich ist. Sind die Bedürfnisse der Zielgruppe abgedeckt? Erklärst du die Idee verständlich? Die Crowd wird es dir sagen und dir helfen, dein gestecktes Ziel zu erreichen.

6. Es ist Zeit, etwas zu wagen

Du hast das Gefühl, dass deine Idee richtig gut ist. Dennoch fürchtest du dich vor dem Moment, wenn du sie allen präsentierst. Ist das Konzept wirklich schon fertig durchdacht? Was die anderen wohl darüber denken werden… vielleicht solltest du doch noch ein bisschen warten? – Stop! Diese Gedanken wälzt du vermutlich schon seit langer Zeit durch deinen Kopf, geändert hat sich dadurch aber nichts. Und unter uns: Du hast dich richtig angestrengt und viel Liebe und Sorgfalt in die Planung gesteckt – was soll also schiefgehen? Fang einfach an! :-)

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Foto: Unsplash/Rachael Gorjestani

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<![CDATA[Klein, aber oho: 6 tolle Projekte aus Liechtenstein!]]> 2017-06-23T10:49:01+02:00 2017-06-23T10:49:01+02:00 https://www.startnext.com/blog/Blog-Detailseite/klein-aber-oho-6-tolle-projekte-aus-liechtenstein~ba1253.html

Das Ziel dabei: Liechtenstein als Region bekannt zu machen und spannende Projekte zu fördern, die das Gemeinwohl verbessern. Zum Auftakt stellen wir euch die ersten sechs Projekte vor, die dabei mitmachen. Viel Spaß beim Stöbern!

1. Lebensmittel Direkt und Regional Eine Plattform, auf der sich Kunden und Produzenten finden

Könnt ihr aufzählen, welche der Lebensmittel, die ihr täglich konsumiert, in eurer Nähe produziert werden? Und wenn ja: Wisst ihr auf Anhieb, wo ihr diese Güter in eurer Nähe direkt vom Produzenten kaufen könnt? Wenn es euch wie dem Starter Gerhard Eller geht, lautet die Antwort vermutlich: Nein. Gerhard möchte das ändern und eine Plattform aufbauen, auf der sich Konsumenten und Produzenten direkt treffen, sodass ein nachhaltiger Lebensstil mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Liechtenstein einfacher wird.

Ihr müsst jedoch nicht in Liechtenstein leben, um euch tolle Dankeschöns zu sichern und das Projekt damit voran zu bringen: So könnt ihr euch für 50€ Whisky aus der Region oder für 100€ ein Überraschungs-Geschenkkorb mit richtig leckeren Sachen schnappen!

2. Taschengrill Nachhaltig grillen nach dem Zero Waste-Prinzip

Lieblingsmenschen, leckeres Essen, der Geruch, ein kühles Bier… nichts könnte schöner sein, als im Sommer gemütlich mit Freunden zu grillen und Spaß zu haben. Das muss man nicht nur zu Hause machen: Auch in Parks, in den Bergen oder am Strand sieht man „Grilltrupps“, die das warme Wetter feiern. Die Schattenseite dabei: Hinterher quellen die Mülltonnen in Parks & Co. vor Einweggrills und Plastiktellern über und man munkelt es gäbe Leute, die ihre Sachen auch einfach in der Natur liegen ließen (typische Ausrede: „Aber da gab es keinen Mülleimer!“).

Der Starter Severin hat genug davon und möchte zeigen: Grillen geht auch nachhaltig! Deshalb hat er den Taschengrill erfunden – einen Grill, den man nach der Party einfach zusammenlegen und wieder mitnehmen kann. Wenn ihr ebenfalls nachhaltig und verantwortungsvoll grillen möchtet, solltet ihr euch schnell euren eigenen Taschengrill sichern!

3. rhibuvette Ein weißes Dinner direkt am Rheinufer

Apropos Essen im Grünen: Wieso nicht einmal so richtig schön am Rheinufer tafeln? Wobei „tafeln“ hier wörtlich zu nehmen ist: Die Starter Ralph, Maren und Oscar bauen euch eine edle weiße Tafel auf, sodass ihr das Rheintal in seiner ganzen Pracht bei schönem Wetter und leckeren Essen genießen könnt.

Wie eingangs schon erwähnt, ist Liechtenstein ein wunderschönes kleines Land mit einer atemberaubenden Natur. Wir empfehlen euch also: Bucht euren nächsten Bergurlaub mal nicht in der großen Schwester Schweiz, sondern im kleinen Geschwisterstaat! Dort könnt ihr dann für nur 50€ im September einen Platz an der langen weißen Tafel (80 Plätze! oho!) reservieren und euch von Tapas und Wein verwöhnen lassen. Mit dieser Aktion möchten die Starter testen, ob ihr Lust auf so ein Projekt habt. Zukünftig sollt ihr die Tafel dann exklusiv mieten können.

4. Mein Zyklus. Mein Potential. Menarchen-Feste für Mädchen

Die Menstruation der Frau wird in vielen Kulturen unterschiedlich behandelt. Während die erste Periode (=Menarche) eines Mädchens in Japan mit einem Fest gefeiert wird, werden Mädchen und Frauen in Nepal noch in sogenannte Menstruationshütten geschickt – fernab von der Dorfgemeinschaft. Auch in unserer Gesellschaft wird dieses Thema eher pikiert oder gar nicht erst behandelt.

Die Starterin Rosmarie möchte das ändern! Deshalb hatte sie die Idee, Menarchen-Feste für Liechtensteiner Mädchen zu veranstalten. Die Message: Dass du jetzt eine Frau bist und Leben schenken kannst, ist was Tolles und nichts „Schmutziges“. Um diese Idee bekannter zu machen und sich professionell präsentieren zu können, braucht sie eure Unterstützung.

5. Skateboardkurse Kinder und Jugendliche vom Smartphone weglocken

Das Smartphone in der Tasche ist unser ständiger Begleiter, ermöglicht uns Kommunikation und holt die Welt näher an uns heran. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein großer Ablenkungsfaktor. Die Starter Rafael und Lukas möchten Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren ermuntern, die Handys in der Hosentasche zu lassen, sich auf ein Skateboard zu stellen und ganz klassisch und analog Spaß zu haben. So lernen Kinder, wieder besser auf ihren Körper zu hören und Freude an sportlicher Betätigung in der Gruppe zu haben.

Damit das Projekt starten kann und die Kurse für kleines Geld ermöglicht werden, brauchen die Starter Helme und Gelenkschützer. Mit eurer Unterstützung können sie einkaufen gehen! Als Dankeschöns winken zum Beispiel Skateboard-Unterricht (für die Lokalen) und T-Shirts (für die Leute, die weiter weg sind).

6. KinderGarta Fuchsbau Kinder bauen ihr eigenes Essen an & lernen die Natur kennen

Wenn wir gerade schon bei regionalen Lebensmitteln sind: Die Starter möchten mit dem Fuchsbau einen Ort erschaffen, in dem Kinder zwischen 4 und 6 Jahren die Möglichkeit haben, eng mit der Natur verbunden aufzuwachsen. Sie können ihr eigenes Gemüse anbauen, lernen, wie die Natur funktioniert, die uns umgibt. Sie können spielen, Freundschaften knüpfen und sich ganz ihren Fähigkeiten nach im eigenen Tempo entfalten. Vorbild soll hier die Montessori-Pädagogik sein.

Damit dieser Halbtags-Kindergarten umgesetzt werden kann, braucht der Verein für Lernorte eine kleine Starthilfe und damit eure Hilfe.

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Ihr seid auch aus Liechtenstein oder habt eine Idee, die in Liechtenstein umgesetzt werden kann? Dann tretet mit unserem Partner Ideenkanal in Kontakt.

Übrigens: Hier könnt ihr euch ansehen, wie das Ideencamp mit den verschiedenen Projekten gelaufen ist! Im Ideencamp haben die Initiativen und Startups ihre Idee auf die Kampagne vorbereitet – mit viel Spaß und Herzblut:

Ideencamp 2017 from ideenkanal on Vimeo.

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