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Seit 2010 begleitet unser Team Tausende Crowdfunding Projekte auf Startnext. Über 55% aller Projekte schaffen ihr Finanzierungsziel auf unserer Plattform. Das ist großartig! Uns reicht das aber nicht, wir wollen, dass noch viel mehr Projekte erfolgreich finanziert werden und deshalb haben für euch die häufigsten Fehler aufgeschrieben, die zum Scheitern der Finanzierung führen.

Hier sind die 7 entscheidenden Gründe:

1. Nie Unterstützer gewesen

Viele Projektinitiatoren haben selbst noch nie ein Projekt unterstützt und deshalb den genauen Ablauf einer Crowdfunding Kampagne oder Finanzierung nicht kennengelernt. Der effektivste Lernmoment für Crowdfunding Neulinge ist das Unterstützen eines Projekts. Der Projektinitiator kann so hervorragend schauen, wie andere es machen und an sich selbst prüfen, worauf er positiv reagiert hat. Das ist die wertvollste Lektion.

2. Fehlende Reflektion

Einige Projektinitiatoren arbeiten schon sehr lange an ihrer Idee, das führt nicht selten zur sogenannten „Betriebsblindheit“ und dann dazu, dass vermeintliche Schwachstellen im Konzept nicht mehr erkannt werden. Umso wichtiger ist es, auf konstruktives Feedback einzugehen. Konstruktives Feedback kommt vor allem aus der Crowd, die Kritik oft viel direkter äußert als Freunde. Sehr hilfreich ist auch der Perspektivwechsel, mit dem man sein Projekt aus Sicht der Zielgruppe anschaut.

3. Unrealistische Fundingsumme

Die Fundingsumme ist ein entscheidender Faktor beim Crowdfunding. Je größer die einzusammelnde Summe ist, desto mehr Unterstützer muss man erreichen.

Für Crowdfunding-Projekte gilt sehr häufig die Formel, jeder Besucher der Kampagnenseite steht im Durchschnitt für ca. 1€ der Fundingsumme. Für eine Fundingsumme von 10.000€ sind also etwa 10.000 Seitenbesucher erforderlich.

Viele Projektstarter versuchen schon bei ihrem ersten Crowdfunding ihr Projekt so groß wie möglich zu planen, wodurch unter Umständen Mehrkosten verursacht werden. Beim ersten Projekt sollte man knapp aber realistisch kalkulieren. Das Ziel ist es, erfolgreich finanziert zu werden und Erfahrungen zu sammeln. Am besten ist es deshalb, wenn die Fundingsumme und die Projektumsetzung an den Möglichkeiten im eigenen Netzwerk ausgerichtet werden. Mehr zu erreichen und das Projekt besser und perfekter zu machen, ist bei Überfinanzierung immer noch möglich und könnte Teil der Kommunikationsstrategie sein.

4. Laufzeit zu lang

Crowdfunding ist eine Herausforderung mit einem klaren Zeitfaktor. Nur selten haben Kampagnen signifikant höheren Erfolg, wenn sie über die vollen drei Monate laufen. Je kürzer die Kampagne, desto mehr Energie kann in die Kommunikation gesteckt werden. Kampagnen mit einer langen Laufzeit werden schnell langweilig, ihnen geht oft die Luft aus und die Crowd wird nicht zum Handeln motiviert. Einige Projektstarter glauben: Mehr Zeit = mehr Geld. Diese Rechnung geht nur selten auf. Eine gute Vorbereitung der Kommunikationsmaßnahmen vor Start der Kampagne ist eine wichtige Grundlage für eine große Reichweite in den sozialen und klassischen Medien.

5. Fehlende direkte Ansprache

Auch heute glauben einige Projektinitiatoren noch, dass die Authentizität einer Person oder eines Teams auch ohne Pitch-Video und direkte Ansprache im Internet vermittelt werden kann. Wer erwartet, dass unbekannte Menschen einem Vertrauen und Geld schenken, der hat das Internet noch nicht verstanden. Bei einer Crowdfunding-Kampagne muss der Projektinitiator aus dem anonymen Raum heraustreten und sich Vertrauen erarbeiten. Eine andere Haltung wird von der Crowd schlichtweg als Arroganz gewertet.

6. Zu geringe Kommunikation

Einige Projektinitiatoren glauben, dass man auf Crowdfunding-Plattformen sein Projekt nur einstellen muss, und der Rest passiert dann von alleine. Das mag bei einem von 10.000 Projekten zutreffen. Für alle anderen gilt, Verbreitung der eigenen Kampagne, Kommunikation und Storytelling sind während der gesamten Kampagnenlaufzeit erforderlich. Einigen Projektinitiatoren geht schon drei Tage nach dem Start die Puste aus. Die Einschätzung, dass ein Projekt innerhalb von drei Tagen fliegen muss, ist weit verbreitet. Wenn eine Kampagne 30 Tage läuft, dann bedeutet dies, dass der Projektinitiator und sein Team 30 Tage lang die Crowd aufbauen, pflegen und zu Multiplikatoren machen muss. Bei Startnext kann man seine Crowd sogar schon in der Startphase aufbauen und zu wertvollen Kampagnenhelfern machen.

7. Unattraktive Dankeschöns

Beim Crowdfunding geht es nicht um eine Spendensammelaktion, sondern um Geben und Nehmen. Die Dankeschöns sind die Gegenleistung des Projektinitiators für das Geld der Crowd und sollten eng mit dem Projektinhalt verbunden sein. Manche Projektinitiatoren bieten dutzende Dankeschöns an, obwohl sich gezeigt hat, dass Kampagnen immer dann besonders erfolgreich sind, wenn wenige, besonders exklusive Dankeschöns mit einem marktfähigen Preis angeboten werden.

7+. Hilfestellung ignoriert

Wenn eine Plattform wie Startnext ein Team von Coaches beschäftigt, welche die Projekte prüfen und wertvolles Feedback geben, dann ist es empfehlenswert, dass man bei diesem Feedback genau zuhört. Einige Projektstarter übersehen diese Hilfestellung. Das Team von Startnext hat weit über 8.000 Projekte und Projektinitiatoren persönlich begleitet. Niemand im deutschsprachigen Raum hat mehr Erfahrung beim Crowdfunding oder in der Projektfinanzierung, als das Team von Startnext. Keine der großen Plattformen bietet solche Hilfe und direkte Erreichbarkeit auf diesem Niveau an. Projektinitiatoren gescheiterter Crowdfunding-Kampagnen haben grundlegende Hinweise häufig ignoriert.

Wer diese 7+ Punkte berücksichtigt, braucht nur noch die richtige Idee und wird dann zum glücklichen Crowdfunder!

Der Artikel wurde am 15.08.2016 aktualisiert.

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