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Der Carlsen Verlag möchte unter dem Label Graphic/atessen außergewöhnliche Comic-Schätze gemeinsam mit euch, liebe Crowd realisieren. Einer dieser Schätze ist Alisik, ein "postmortales" Mädchen, das in der Unterwelt allerhand skurrile Abenteuer erlebt. Hubertus Rufledt schrieb die spannende Geschichte und die Zeichnungen stammen aus der Feder von Helge Vogt. Im Interview steht das Duo nun Rede und Antwort und gibt Einblicke in ihre Arbeit.

Wer seid ihr und was macht ihr?

Helge: Hallo! Mein Name ist Helge Vogt und ich bin Comic-Zeichner. Zusammen mit Hubertus habe ich in den letzten Jahren an Alisik gearbeitet. Ich bin wirklich stolz auf das, was wir erschaffen haben, aber noch besser ist natürlich, dass es auch so vielen von euch gefallen hat. Außerdem gestalte ich zum Beispiel noch Buchcover. Es müssten jetzt schon mehr als 100 sein. "Percy Jackson" ist dabei sicher das bekannteste.

Hubertus: Hallo, ich heiße Hubertus Rufledt und schreibe seit 25 Jahren Comics. Wohlgemerkt: schreibe! Denn jeder Comic – egal ob Micky Maus, Fix und Foxi oder Abrafaxe braucht zunächst einmal eine Geschichte; eine Idee, aus der sich eine spannende, anrührende, humorvolle (am Besten alles zusammen) Story spinnen lässt. Mehr als zehn Jahre habe ich für den MOSAIK Verlag in Berlin als Comicautor gearbeitet, danach verschiedene Serien auf den Weg gebracht und schließlich zusammen mit dem Zeichner Helge Vogt für den Carlsen Verlag die Miniserie Alisik entwickelt.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, euer Buch über Crowdfunding zu finanzieren?

Helge: Eigentlich hatte unser Verlag (Carlsen) die Idee. Ralf kam bei mir im Studio vorbei und fragte, ob wir gerne eine Luxusversion von Alisik haben würden. Da haben wir nicht lange überlegt!

Hubertus: Helge und ich fanden sie auf Anhieb gut, weil wir fest daran glauben, dass es viele Alisik-Fans gibt, die den Comic gerne in einem tollen Schuber, in einem größeren Format und als Hardcover-Ausgabe sehen würden. Vorbild ist für uns dabei die französische Ausgabe von dem Verlag Le Lombard.

 

V.l.n.r. Comiczeichner Helge Vogt, Comicautor Hubertus Rufledt und Lektor Ralf Keiser (Carlsen Verlag)

 

Warum ist es euch so wichtig, die Projekte zu realisieren?

Helge: Auf Comic-Festivals werden wir oft gefragt, warum es in Deutschland nicht so eine coole Version von Alisik gibt, wie in Frankreich: Hardcover, Spotlack und vor allem größer, damit man alle Details erkennen kann. Und ganz ehrlich: Ich hätte so eine Ausgabe selbst gerne! Und die Handyhülle mit den Postis darauf auch. Hier haben wir die Gelegenheit, solche Dinge zu realisieren, die sonst sicher nicht möglich wären.

Hubertus: Ja, gerade auf auf Messen oder bei Signierstunden hieß es immer wieder: "Es wäre toll, wenn man sich die wunderbaren Grafiken auch in einem größeren Format anschauen könnte. Und wenn es eine gebundene Ausgabe gäbe." Diesen Fans wollen wir mit dieser Aktion entgegenkommen, und ihnen die Möglichkeit zum Erwerb eines solchen Schubers geben.

Welche Erfahrungen habt ihr durch das Crowdfunding bisher gesammelt?

Wir können jetzt schon sagen, dass es wirklich eine großartige und spannende Sache ist. Auf diese Weise lassen sich Sachen realisieren, die auch für einen kleineren Kreis von Fans interessant sind. Außerdem sieht es so aus, als müssten wir die Dankeschöns noch mal kritisch durchgehen und überarbeiten. Tja, und man stellt schnell fest, dass es doch mehr Arbeit ist als gedacht, weil man permanent für das Projekt trommeln und werben muss. Aber wir machen das gerne und hoffen, dass es sich am Ende auszahlt!

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für euer Projekt!

Hier geht's zur Projektseite und hier zur Page Graphic/atessen.

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