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Auf Startnext wurden seit unserem Start im Oktober 2010 schon rund 1.300 Filmprojekte erfolgreich finanziert - damit ist die Kategorie "Film" die zweitbeliebteste Themenkategorie. Zu unseren Film-Highlights gehören die Finanzierung der Science-Fiction-Komödie "Iron Sky", der Reisefilm "Weit" sowie die Dokumentarfilme "Franz Jacobi" über den Gründer von Borussia Dortmund oder "Ecke, Schuss - Gold!" über die Hockeyhelden. Hinzu kommen neue Formate wie die Youtube-Serie "#TubeClash" oder pornografische Experimente wie "häppchenweise".

Da auch wir im Berlinale-Fieber sind, haben wir für euch unsere 10 wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Crowdfunding für Filme zusammengefasst.

1. Die Kategorie Film ist die zweitbeliebteste Themenkategorie

Zu Beginn wollen wir einen kurzen Blick auf die wichtigsten Zahlen der Kategorie Film werfen. Sie ist so beliebt wie fast keine andere Themenkategorie auf Startnext. Nur im Bereich "Musik" gibt es noch mehr Projekte. Die Erfolgsquote aller Filmprojekte liegt im Durchschnitt bei 61%. 

Das sind die 5 erfolgreichsten Filmprojekte auf Startnext:

Eine Übersicht aller erfolgreichen Filmprojekte findest du hier.

2. Großteil der Filmprojekte sind Dokumentarfilme

Ein Großteil der Filmprojekte auf Startnext sind Dokumentarfilme und diese sind auch in der Regel immer erfolgreicher als Spielfilm-Projekte. Die Erklärung dafür ist relativ simpel: Es ist vergleichsweise leichter, einen Dokumentarfilm vorzustellen und über das Thema und die Botschaft des Films viele Menschen bzw. eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Dazu kommt, dass Dokumentarfilmemacher oftmals eine sehr persönliche Motivation haben, mit der sie ihre Unterstützer begeistern können. Die Themenvielfalt der Projekte reicht von Veganismus, Hebammen, Arbeitswelten, Klimaschutz, Reise-Dokumentation bis hin zu Filmen über die junge Generation in Griechenland oder Schamanen in Nepal.

3. Filmprojekte über Sportvereine oder Sportarten funktionieren (fast) immer

Die Top 5 der erfolgreichsten Filmprojekte auf Startnext zeigen schon deutlich, dass Dokumentarfilme rund um das Thema Sport sehr gut funktionieren, da hinter Sportvereinen oder Sportarten immer viele Fans stehen, die emotional ihrem Verein oder der Sportart so verbunden sind, dass sie auch die Projekte mitfinanzieren. Die Beispiele reichen von Filmen über Skateboarding, Triathlon, Rennradfahren, den Hockeysport, Extremsportarten, den Fußballverein Fortuna Düsseldorf, den Tennisverein Borussia Berlin, den Basketballverein Hamburg Towers oder die Dokumentation über den verstorbenen Kapitän des 1. FC Köln und Ex-Nationalspieler Heinz Flohe.

4. Crowdfunding ermöglicht Nischenprojekte und Experimente

Über Crowdfunding werden viele Filmprojekte finanziert, die oftmals nicht in die Formate von anderen Fördermöglichkeiten passen, sodass sich die Filmemacher bewusst für Crowdfunding entscheiden, um ihre Community bei der Finanzierung einzubinden. Spannende Beispiele dafür sind die Horror-Anthologie "German Angst" der drei deutschen Kult-Regisseure Jörg Buttgereit, Andreas Marschall und Michal Kosakowki, die pornografischen Experimente "häppchenweise" und "schnick schnack schnuck" von Maike Brochhaus oder die Youtube-Serie "#TubeClash" , die den deutschen Webvideopreis gewonnen hat.

5. Crowdfunding als Tool für die Nachwuchsförderung

Ein großer Teil der Filmprojekte auf Startnext sind Kurzfilme, viele von Studenten und Absolventen von Film- und Medienhochschulen. Kurzfilme haben im Vergleich zu Langfilmen den Vorteil, dass die Finanzierungsziele der Projekte geringer sind und dass der Zeitraum zwischen der Finanzierung und der Veröffentlichung des Films überschaubar bleibt, sodass die Unterstützer nicht allzu lange auf den fertigen Film warten müssen. Für Studenten und Absolventen bietet Crowdfunding die Chance, ohne großes Risiko mit den Themen Finanzierung, Marketing und Vertrieb ihrer Filme zu experimentieren und Erfahrung zu sammeln. Die meisten Filmprojekte kamen bisher übrigens von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg, gefolgt von der Filmuniversität Babelsberg und der Hochschule für Film und Fernsehen in München.

© Foto: Projekt Frankfurter Kinowoche

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