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Über das Jahr verteilt gibt es mittlerweile eine Menge Gedenktage. Manche sind weniger wichtig (haltet euch bitte dennoch den 20. März frei, das ist der "Tag der Entführung durch Aliens"), andere hingegen sind sehr wichtig. Zu Letzterem zählt der Weltfrauentag - auch "International Women’s Day" genannt – an dem wir alle rekapitulieren sollten: Was haben wir in Sachen Gleichstellung der Frau schon erreicht? Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Außerdem ist das ein super Moment, die Großartigkeit von uns Frauen zu feiern – und genau das möchten wir heute tun! Diese fünf Projekte starker Frauen könnt ihr jetzt unterstützen:

30 Jobs der Zukunft

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Welche sind die 30 wichtigsten und vielversprechendsten Berufe von morgen? Viele der Jobs, die wir später einmal haben werden, gibt es noch gar nicht – die ersten Ansätze dazu existieren jedoch schon. Die Starterin Jannike Stöhr begibt sich auf eine spannende Recherche, um herauszufinden, wie sich unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren wandeln wird und wie wir am besten darauf reagieren. Damit sie diese Reise nicht allein unternehmen muss, nimmt sie euch über die sozialen Medien und auf ihrem Blog mit, sodass ihr die Möglichkeit habt, alles mitzuverfolgen und auch aktiv mitzugestalten! Am Ende kommt ein Buch dabei heraus, das Chancen aufzeigen und Sorgen nehmen möchte. "Einen Blick in die Glaskugel werfen, praktische Ansätze und Schlüsse daraus ziehen, von Vorreitern lernen und Angst vor der Zukunft nehmen, die sich nie mehr so langsam ändern wird wie heute.“ – das ist Jannikes Mission, für die sie eure Unterstützung braucht.

Sexuelle Ausbeutung von Erntehelferinnen

Die sexuelle Ausbeutung von Frauen kommt leider in vielen Branchen vor – wenig bekannt ist jedoch das Leid der Frauen in der Erntewirtschaft. Die Journalistinnen Stefania Prandi und Pascale Müller möchten diese menschenverachtenden Zustände in einer Recherche für Correctiv aufdecken. Stefania konnte diese Auswüchse schon auf Sizilien und in Apulien beobachten. Frauen, die ihren Job behalten wollen, werden vom Chef zum Sex gezwungen. Wenn sie ablehnen, verlieren sie ihre Anstellung und ihre Familie dadurch die Lebensgrundlage. Von Wissenschaftlern und Gewerkschaftern hat die Journalistin erfahren, dass das Problem in vielen mediterranen Ländern besteht – Länder, deren Obst und Gemüse dann in unseren Supermärkten landet. Helft den beiden Reporterinnen, diese Praktiken aufzudecken und unterstützt dieses Projekt!

cocoome

Wenn ihr Kinder habt, wisst ihr ja, dass man ihnen beim Wachsen gefühlt zuschauen kann – und auch, wie teuer es ist, wenn die neu gekauften Klamotten fünf Minuten später wieder zu klein sind. Wäre es nicht schön, wenn manche Produkte einfach mitwachsen würden? Das dachte sich auch unsere Starterin Julia Pötsch. Durch ihre beiden eigenen Schwangerschaften hatte sie die Idee zu "cocoome", einem Jacken-Inlay für die Schwangerschaft, das ihr später einfach als Baby-Tragehilfe und gemütlichen Fußsack für den Kinderwagen nutzen könnt. Drei Produkte in einem – das nennen wir Nachhaltigkeit mit Sparpotenzial! Damit sie die ersten 1.000 Inlays produzieren lassen kann und ihr sie kaufen könnt, braucht sie eure Hilfe.

I, Scientist

Wieviele Wissenschaftlerinnen neben Marie Curie könnt ihr aufzählen? Bei den meisten Leuten wird es nach 2 oder 3 Namen eng. Haben Frauen weniger geleistet? Sind sie einfach schlechter in wissenschaftlichen Themen? Unsinn! Das Problem ist, dass die wissenschaftlichen Leistungen von Frauen oft nicht gewürdigt oder gar männlichen Kollegen zugeschrieben wurden. Doch auch heutzutage erfahren Frauen in der Wissenschaft immer noch Diskriminierung – und auch Männer oder Menschen, die eine ganz andere Geschlechtsidentität haben, werden aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Die Organisation "I, Scientist" möchte dieser Diskriminierung aufgrund von Geschlechterrollen einen Riegel vorschieben. Auf einer Konferenz möchten das Team auf diese Zustände aufmerksam machen und die Sensibilität für dieses Thema steigern. Damit die Konferenz stattfinden kann, braucht es eure Unterstützung!

Die erste deutsche Astronautin

Der Weltraum, unendliche Weiten... die in Deutschland bisher nur Männer erforschen durften. Das bedeutet jedoch auch, dass bisher nur wissenschaftliche Daten von Männern vorliegen. Während andere Länder schon ganz selbstverständlich und seit Jahrzehnten Frauen in den Weltraum entsenden und von den gewonnen Erkenntnissen über Physiologie und psychische Faktoren profitieren, hinkt Deutschland da noch deutlich hinterher. Die Initiatorin von "Die Astronautin", Claudia Kessler, fand: Es wird Zeit für die erste deutsche Frau im All! Und da sie nicht länger warten wollte, hat sie das Ruder selbst in die Hand genommen, sich Partner wie Sciencestarter und Schotterweg gesucht und begonnen, ihre Vision umzusetzen. Damit die Rakete abhebt, ist natürlich Geld nötig. Jeder Euro treibt das Projekt weiter voran! Wenn ihr bereit seid, ein Stück Raumfahrtgeschichte mitzuschreiben, könnt ihr das Projekt hier unterstützen.

© Fotos: Ein Raum für ein Jahr - citizen2be, Sexuelle Ausbeutung von Erntehelferinnen, cocoome, I, Scientist

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