Startnext Blog https://www.startnext.com/blog.html <![CDATA[Deutscher Integrationspreis 2017 – denn Integration geht uns alle an!]]> Integration ist ein Thema, das uns alle angeht. In unserem Alltag treffen wir immer wieder auf Menschen, die ihre Wurzeln in ganz anderen Kulturkreisen haben. Gelungene Integration führt dazu, dass wir von diesen Unterschieden profitieren, lernen und uns dadurch weiterentwickeln können – als Gesellschaft und als Individuum.

Da in den letzten Jahren viel mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kamen als in den Jahren vor dem Syrien-Krieg, muss Integration neu gedacht werden: Einerseits größer, andererseits auch individueller und deutlich kreativer als einfach nur ein Sprachkurs und "mal schauen".

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung möchte Innovation im Feld der Integration fördern und schreibt deshalb dieses Jahr das erste Mal den Deutschen Integrationspreis aus, der an einem Crowdfunding-Contest hier auf Startnext gekoppelt ist.

130.000€ Förderung für Innovationen im Bereich Integration

40 Projekte sind dieses Jahr am Start und konkurrieren um die Stiftungsförderung im Gesamtwert von rund 130.000€. Die 20 Projekte, die die meisten Unterstützer hinter sich sammeln können, bekommen Fördergelder zwischen 15.000€ und 5.000€ zugesprochen, was die Initiativen zusammen mit den Crowdfunding-Einnahmen ein ganzes Stück voran bringt! Dementsprechend ist es wichtig, dass die Projekte ihre Crowd aktivieren und viele Menschen begeistern, die ihr Lieblingsprojekt unterstützen.

Doch damit ist der Wirbel noch nicht vorbei! Die Projekte, die ihr Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen haben, setzen ihre Ideen im Anschluss an den Contest dann auch direkt um. Sechs Monate später schaut sich eine Jury genau an: Welche Idee ist besonders innovativ und erzielt eine große Wirkung? Wo werden Geflüchtete besonders gut und aktiv eingebunden? Bis zu drei der Projekte können dann mit dem Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet werden, wobei noch einmal insgesamt 100.000€ Preisgeld winken!

Damit ihr euch ein besseres Bild darüber machen könnt, was für Projekte mit an Bord sind, möchten wir euch hier drei Beispiele vorstellen:

Stitch by Stitch

Die Stitch by Stitch Schneiderwerkstatt ist eine lokale Produktionsstätte in Frankfurt am Main, die aus ihren Ländern geflohenen Schneiderinnen hilft, sich über die handwerkliche Arbeit mit viel Spaß zu integrieren und ihre Qualifikationen offiziell anerkennen zu lassen. Zusätzlich gibt es individuelle Nachhilfe, Sprachfördernung und Alltagshilfen (Kontoeröffnung, Wohnungssuche, Kinderbetreuung etc.). Diese Initiative hilft Frauen, die alles verloren haben, bei den ersten Schritten in ein neues, unabhängiges und glückliches Leben!

Solidrinks

Leckere Limos trinken und dabei was Gutes tun? Das ist die Mission der Starter hinter Solidrinks ! Mit einem lustigen und gut gemachten Video pitchen die Starter um die Aufmerksamkeit der Startnext-Crowd. Die Idee hinter allem: Der komplette Gewinn geht an Geflüchteten-Initiativen, genau so wie ein fester Betrag pro verkaufter Flasche. Außerdem möchten die Starter sich in aktuelle Diskussionen einmischen und mit auf die Etiketten gedruckte Gedanken und Statements die Diskussion über wichtige Themen anregen.

Café Syria

Syrische Familien schaffen einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Annäherung zwischen den verschiedenen Kulturen – das Café Syria in der Stadt Ostfildern. Bei leckerem syrischen Essen können sich Alteingesessene mit neu hinzugezogenen Familien unterhalten, Anknüpfungspunkte finden und Integration leben. Zusätzlich möchte die Initiative noch ein Kochbuch mit typisch syrischen Gerichten herausbringen.

Hier könnt ihr in allen Projekten stöbern und euren Favoriten unterstützen, damit er es über die Zielgerade schafft!

Außerdem würden wir gerne wissen: Welches ist euer Lieblingsprojekt? Erzählt es uns in den Kommentaren!

© Fotos: Solidrinks, Stitch by Stitch, Café Syria

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Thu, 23 Mar 2017 13:20:00 CET
<![CDATA[Z2X³ - Das Festival für neue Visionäre von ZEIT ONLINE kommt nach Leipzig, Stuttgart und Essen]]> Im September 2016 trafen sich auf Einladung von ZEIT ONLINE mehr als 600 junge Menschen in Berlin zum ersten Z2X-Festival der neuen Visionäre und haben sich darüber ausgetauscht, wie sie in Zukunft leben und die Gesellschaft mitgestalten möchten. Aufgrund der großen Nachfrage wird es Ende April nun drei lokale Ausgaben des Festivals geben: Z2X hoch drei !

Die Bewerbungsphase hat begonnen

Ihr seid Z2X-jährig, also zwischen 20 und 29 Jahren alt, und wollt in Leipzig (21.04.), Stuttgart (22.04.) oder Essen (23.04.) dabei sein? Dann bewerbt euch jetzt mit einer Idee für einen Workshop, für einen Blitzvortrag, für ein „Frag mich alles“ oder einfach nur mit einer grundlegenden Motivation. Die Z2X³-Jury, in der auch Startnext-Gründer Denis Bartelt vertreten ist, wählt die besten Ideen aus. Die lokalen Festivals werden also zu einem Großteil von den Teilnehmern selbst gestaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Hier könnt ihr euch das geplante Programm und die Locations anschauen sowie über Teilnehmer, die schon zugesagt haben, informieren.

Crowdfunding für neue Visionäre: Startnext begleitet die Festival-Tour

Als Kooperationspartner sind wir vor in allen drei Städten vor Ort, um euch zu beraten und bei der Finanzierung eurer Projektideen zu unterstützen. In Stuttgart werden wir außerdem den Workshop "Crowdfunding 1x1: So baust du eine Community für deine Idee auf" anbieten. Denis Bartelt teilt seine Erfahrungen mit euch, wie ihr eure Idee bekannt machen könnt, viele Unterstützer gewinnt und das erforderliche Kapital einsammeln könnt.

Projekte, die bei Z2X präsentiert wurden oder entstanden sind und sich über Startnext finanziert haben, findet ihr auf der Z2X-Partner Page.

Jetzt schon vormerken: Z2X-Wochenende in Berlin 2017

Auf Wunsch vieler Teilnehmenden gibt es 2017 auch wieder ein neues, großes Z2X-Festival am 2. und 3. September 2017 im Radialsystem V in Berlin. Markiert euch diesen Termin am besten jetzt schon rot im Kalender!

© Foto: ZEIT ONLINE

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Fri, 17 Mar 2017 15:09:00 CET
<![CDATA[Kultur macht schön: Crowdfunding Contest für Kassel im documenta-Jahr 2017]]> 10.000 Euro Preisgeld für die Projekte mit den meisten Unterstützern

11 Projekte, die sich für den Contest qualifizieren konnten, sind am 08.03.2017 zeitgleich in die Finanzierungsphase gestartet. Am 31.03.2017 werden die Preisgelder gestaffelt an jene Projekte vergeben, die bis dahin die meisten Unterstützer für sich gewinnen konnten. Das heißt: jede Unterstützung zählt! Auf der Page von UNIKAT könnt ihr alle Projekte anschauen und euch tolle Dankeschöns sichern. Wir stellen euch drei der teilnehmenden Projekte vor:

Kultmusical "Hedwig and the Angry Inch"

Das Studio Lev Kassel möchte dieses Jahr ein US-amerikanisches Off-Broadway-Musical auf die Bühne bringen. Es handelt von der Drag Queen Hedwig, die mit ihrem Ehemann Yitzhak durch schäbige Clubs tourt und auf tragikomische Art und Weise ihre Lebensgeschichte erzählt: Eine Story zwischen der DDR, Sugar Daddy Luther, einer misslungenen Geschlechtsangleichung, der Auswanderung nach Amerika, dem Fall der Mauer und einer verflossenen Liebe. Wenn die Finanzierung zustande kommt, können die Theatermacher außerdem einen eigenen Spielort in Kassel etablieren! Premieren-Tickets und weitere Dankeschöns findet ihr hier.

StoryCamper

Heimat – was ist das für euch? Gemeinsam mit euch möchte die Erzählkünstlerin Kirsten Stein in ihrem "StoryCamper" Heimat in Geschichten suchen und finden. Ein alter Wohnwagen aus den 1960er Jahren soll dafür renoviert werden und während der documenta als Ort des Austausches, der Begegnung und des Geschichten-Sammelns dienen. Besonders daran: Das Publikum erlebt professionelles Erzähltheater und kommt gleichzeitig selbst zu Wort! Wer möchte, erzählt eigene Geschichten zum Thema Heimat, die anschließend auf dem YouTube-Kanal des Story Campers veröffentlicht werden. Hier könnt ihr das Projekt unterstützen.

Dock your mind

Die Kooperative "Ohrenkratzer e.V." veranstaltet bereits seit über 20 Jahren Konzerte mit kreativer, neuer Musik. Während der documenta 14 möchten sie die Konzertreihe "Dock your mind" in Leben rufen: Circa 40 Künstler bzw. Gruppen aus den Bereichen Avantgarde, Experiment, Elektronik und neuer improvisierter Musik werden Woche für Woche vorgestellt. Insgesamt sind 13 Konzerte in 13 Wochen geplant, für die die Veranstalter jetzt eure Unterstützung benötigen.

Über UNIKAT

UNIKAT ist ein Gemeinschaftsprojekt des Uni Kassel Transfer Inkubator, der Wirtschaftsförderung Region Kassel und dem Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Universität Kassel. Gemeinsam wollen sie die Ideen in der Region fördern und unterstützen. Auf der Partner Page von UNIKAT findet ihr übrigens weitere tolle lokale Projekte!

© Fotos: Projekte KolorCubes, Hedwig and the Angry Inch, StoryCamper, Dock your mind

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Thu, 09 Mar 2017 11:38:00 CET
<![CDATA[Weltfrauentag 2017 – 5 Crowdfunding-Projekte toller Frauen]]> 30 Jobs der Zukunft

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Welche sind die 30 wichtigsten und vielversprechendsten Berufe von morgen? Viele der Jobs, die wir später einmal haben werden, gibt es noch gar nicht – die ersten Ansätze dazu existieren jedoch schon. Die Starterin Jannike Stöhr begibt sich auf eine spannende Recherche, um herauszufinden, wie sich unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren wandeln wird und wie wir am besten darauf reagieren. Damit sie diese Reise nicht allein unternehmen muss, nimmt sie euch über die sozialen Medien und auf ihrem Blog mit, sodass ihr die Möglichkeit habt, alles mitzuverfolgen und auch aktiv mitzugestalten! Am Ende kommt ein Buch dabei heraus, das Chancen aufzeigen und Sorgen nehmen möchte. "Einen Blick in die Glaskugel werfen, praktische Ansätze und Schlüsse daraus ziehen, von Vorreitern lernen und Angst vor der Zukunft nehmen, die sich nie mehr so langsam ändern wird wie heute.“ – das ist Jannikes Mission, für die sie eure Unterstützung braucht.

Sexuelle Ausbeutung von Erntehelferinnen

Die sexuelle Ausbeutung von Frauen kommt leider in vielen Branchen vor – wenig bekannt ist jedoch das Leid der Frauen in der Erntewirtschaft. Die Journalistinnen Stefania Prandi und Pascale Müller möchten diese menschenverachtenden Zustände in einer Recherche für Correctiv aufdecken. Stefania konnte diese Auswüchse schon auf Sizilien und in Apulien beobachten. Frauen, die ihren Job behalten wollen, werden vom Chef zum Sex gezwungen. Wenn sie ablehnen, verlieren sie ihre Anstellung und ihre Familie dadurch die Lebensgrundlage. Von Wissenschaftlern und Gewerkschaftern hat die Journalistin erfahren, dass das Problem in vielen mediterranen Ländern besteht – Länder, deren Obst und Gemüse dann in unseren Supermärkten landet. Helft den beiden Reporterinnen, diese Praktiken aufzudecken und unterstützt dieses Projekt!

cocoome

Wenn ihr Kinder habt, wisst ihr ja, dass man ihnen beim Wachsen gefühlt zuschauen kann – und auch, wie teuer es ist, wenn die neu gekauften Klamotten fünf Minuten später wieder zu klein sind. Wäre es nicht schön, wenn manche Produkte einfach mitwachsen würden? Das dachte sich auch unsere Starterin Julia Pötsch. Durch ihre beiden eigenen Schwangerschaften hatte sie die Idee zu "cocoome", einem Jacken-Inlay für die Schwangerschaft, das ihr später einfach als Baby-Tragehilfe und gemütlichen Fußsack für den Kinderwagen nutzen könnt. Drei Produkte in einem – das nennen wir Nachhaltigkeit mit Sparpotenzial! Damit sie die ersten 1.000 Inlays produzieren lassen kann und ihr sie kaufen könnt, braucht sie eure Hilfe.

I, Scientist

Wieviele Wissenschaftlerinnen neben Marie Curie könnt ihr aufzählen? Bei den meisten Leuten wird es nach 2 oder 3 Namen eng. Haben Frauen weniger geleistet? Sind sie einfach schlechter in wissenschaftlichen Themen? Unsinn! Das Problem ist, dass die wissenschaftlichen Leistungen von Frauen oft nicht gewürdigt oder gar männlichen Kollegen zugeschrieben wurden. Doch auch heutzutage erfahren Frauen in der Wissenschaft immer noch Diskriminierung – und auch Männer oder Menschen, die eine ganz andere Geschlechtsidentität haben, werden aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Die Organisation "I, Scientist" möchte dieser Diskriminierung aufgrund von Geschlechterrollen einen Riegel vorschieben. Auf einer Konferenz möchten das Team auf diese Zustände aufmerksam machen und die Sensibilität für dieses Thema steigern. Damit die Konferenz stattfinden kann, braucht es eure Unterstützung!

Die erste deutsche Astronautin

Der Weltraum, unendliche Weiten... die in Deutschland bisher nur Männer erforschen durften. Das bedeutet jedoch auch, dass bisher nur wissenschaftliche Daten von Männern vorliegen. Während andere Länder schon ganz selbstverständlich und seit Jahrzehnten Frauen in den Weltraum entsenden und von den gewonnen Erkenntnissen über Physiologie und psychische Faktoren profitieren, hinkt Deutschland da noch deutlich hinterher. Die Initiatorin von "Die Astronautin", Claudia Kessler, fand: Es wird Zeit für die erste deutsche Frau im All! Und da sie nicht länger warten wollte, hat sie das Ruder selbst in die Hand genommen, sich Partner wie Sciencestarter und Schotterweg gesucht und begonnen, ihre Vision umzusetzen. Damit die Rakete abhebt, ist natürlich Geld nötig. Jeder Euro treibt das Projekt weiter voran! Wenn ihr bereit seid, ein Stück Raumfahrtgeschichte mitzuschreiben, könnt ihr das Projekt hier unterstützen.

© Fotos: Ein Raum für ein Jahr - citizen2be, Sexuelle Ausbeutung von Erntehelferinnen, cocoome, I, Scientist

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Tue, 07 Mar 2017 10:02:53 CET
<![CDATA[6 Beine für Social Media – willkommen Jasmin & Chloé!]]> Wir sind gerade ganz frisch aus dem schönen Hamburg in die Hauptstadt gezogen. Während die Hauptaufgabe meiner Hündin eher in der lückenlose Kontrolle der Nahrungsaufnahme der Kolleginnen und Kollegen liegt, beschäftige ich mich mit Kommunikation – genauer: Mit Social Media.

Mein Ziel ist es, euch zu motivieren und mit spannenden Inhalten eine Menge Inspiration zu liefern – auf den sozialen Netzwerken, im Blog und wo ich euch sonst noch treffe.

Vom Webseitenbaukasten zum Crowdfunding

Bevor ich bei Startnext angeheuert habe, habe ich 5 Jahre beim Hamburger Webseitenbaukasten Jimdo gearbeitet. Zuerst habe ich in die Bereiche Support und Payment hineingeschnuppert und auch kurz Marketingluft geschnuppert – doch so richtig verliebt habe ich mich in die Kommunikation. Bei meinem alten Arbeitgeber konnte ich dann erst ein Social Media Team und dann noch das Social Media Support Team aufbauen und mich mit den Projekten der Nutzer beschäftigen – super spannend!

Genau deshalb fühle ich mich dem Bereich Crowdfunding auch so nah: Jahrelang habe ich Menschen auf ihrer Reise von einer kurz auf einen Bierdeckel hingekritzelten Idee zum erfolgreichen Business begleitet und unterstützt. Immer wieder fasziniert hat mich hier die Kreativität, mit der sie ihre Einfälle umgesetzt und Probleme gelöst haben. Man merkt einfach sofort, wenn jemand wirklich mit Herzblut dabei ist – und genau diese Projekte werden auch erfolgreich!

Meine Steckenpferde: Schreiben, Kunst und Wissenschaft.

Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, eure Projekte ins Rampenlicht zu stellen, schreibe ich nebenher noch anderweitig – einerseits als Journalistin, andererseits als Bloggerin mit dem Schwerpunkt auf Themen wie Rassismus, Integration, Politik, Feminismus und Gesellschaft. Meine künstlerische Ader lebe ich als Fotografin, Illustratorin und Designerin aus, und auch hier bei Startnext werde ich wohl immer mal wieder den Pinsel schwingen dürfen – juhu!

Übrigens: Ursprünglich bin ich Biologin und habe mich auf Hummeln und Bienen spezialisiert. Deshalb freue ich mich auch sehr auf eure wissenschaftlichen Themen und bin gespannt auf euren Forschergeist. Ich finde es toll, mit euch die Wirtschaft von morgen aufzubauen – nachhaltig, sozial, kreativ und erfolgreich. Leinen los!

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Mon, 06 Mar 2017 15:54:03 CET
<![CDATA[Die Astronautin – flieg mit uns ins All!]]> Mit dem spannenden Startnext-Projekt "Die Astronautin" könnt ihr ein bisschen in die Fußstapfen von Spock und Co. treten und echten Forschergeist leben. Lasst uns ein Stückchen Weltraumgeschichte schreiben und nicht nur die erste deutsche Astronautin ins All auf die Raumstation ISS entsenden, sondern damit auch die erste privat finanzierte Raumfahrtmission Deutschlands realisieren!

Wer fliegt denn jetzt ins All?

Fest steht: Wir schicken eine Frau! Und zwar keine schon fertig ausgebildete Astronautin, sondern eine ganz normale Wissenschaftlerin – jemanden "von uns"! Das Auswahlverfahren, bei dem 490 großartige und hochqualifizierte Frauen teilgenommen haben, begann schon Anfang 2016. Von diesen Frauen haben es 6 Teilnehmerinnen in die engere Auswahl geschafft! Ende April wird sich die Gruppe auf zwei Finalistinnen verkleinern, die Mitte diesen Jahres das anstrengende und auch spannende Trainingsprogramm beginnen: Fitness- und Tauchtraining, wissenschaftliche und technische Grundlagen, Sozial- und Medienkompetenz – all das muss sitzen, wenn die Rakete 2020 Richtung ISS startet!

Wir schreiben Weltraumgeschichte.

Hinter diesem Projekt steckt nicht die NASA oder eine ähnlich große Organisation mit viel Geld im Rücken. Dieses Projekt steht und fällt mit euch – und es gibt viele gute Gründe, "Die Astronautin" zu unterstützen. In Deutschland konnten bislang nur Männer ins All – das bedeutet, dass auch nur ihre wissenschaftlichen Daten vorliegen. Es wird Zeit, dass hier eine Frau mitmischt! Wie wirken sich die physischen und psychischen Belastungen auf eine Frau aus? Wie bewertet sie wissenschaftliche Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Außerdem hat die erste deutsche Astronautin auch eine Vorbildfunktion für junge Mädchen: Sie zeigt, dass auch Frauen alles erreichen können und große Träume wahr werden!

Klingt super! Wie kann ich mitmachen?

Wenn ihr bereit seid, die Geschichte der Raumfahrt zu verändern, könnt ihr das Projekt über unsere Plattform unterstützen! Neben der Tatsache, an einem einmaligen und so noch nie dagewesene Projekt mitzuwirken, warten auch viele tolle Dankeschöns auf euch. Vom offiziellen Shirt über einen Tag beim Trainingsprogramm der Astronautinnen bis hin zum Parabelflug gibt es eine Menge zu entdecken.

ICH FLIEGE MIT!

© Bilder: Die Astronautin
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Thu, 02 Mar 2017 13:53:24 CET
<![CDATA[Das Festival der Jugend: Zeit für Widerstand]]> Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind ein großes ehrenamtliches Team und organisieren gerade das Festival der Jugend, dass alle zwei Jahre an Pfingsten in Köln von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) ausgerichtet wird. Beim letzten Mal hatten wir mehr als 1500 Besucher, aber das wollen wir dieses Mal übertreffen! Wenn wir uns nicht gerade mit Schallgutachtern, Essenskalkulationen und Bandbooking herumschlagen, engagieren wir uns in und mit der SDAJ für eine bessere Welt und gegen Krieg, Kapitalismus und Nazis.

Auf dem Festival wollen wir mit Jugendlichen zusammenkommen, die genauso die Schnauze von den bestehenden Verhältnissen voll haben und sich für ihre eigenen Interessen einsetzen wollen. Für uns heißt politische Arbeit eben mehr als nur diskutieren oder demonstrieren, sondern manchmal auch einfach zusammen zu feiern. Deshalb wollen wir dieses Jahr ein noch größeres Konzert als Highlight des Festival-Wochenendes auf die Beine stellen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

In den letzten Jahren war das Konzert auf dem Festival immer relativ klein. Ein Festival, das unabhängig von Konzernen und ihrem Sponsoring sein will und bei dem gleichzeitig nur die Leute ein Ticket kaufen müssen, die auch vor Ort campen und essen wollen, hat relativ begrenzte finanzielle Möglichkeiten. Wir wollen aber nicht immer nur an die Solidarität der Künstlerinnen und Künstler appellieren, dass sie doch bitte umsonst oder für lächerlich kleine Gagen für uns spielen sollen, denn auch nichtkommerzielle Künstler brauchen einen vollen Kühlschrank und ein Dach über dem Kopf. Deshalb haben wir dieses Jahr die Musikzeitschrift "Melodie und Rhythmus" ins Boot geholt und zusätzlich diese Crowdfunding-Kampagne gestartet. Wir dachten, dass es sicherlich ein paar Leute gibt, die uns dabei unterstützen wollen, ein cooles Line-Up auf die Beine zu stellen. So können wir beides machen: kostenloser Zugang für alle und vernünftige Gagen für die KünstlerInnen, die bei uns auftreten.


Warum ist euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Die KünstlerInnen, die wir für das Festival der Jugend anfragen sind nicht Teil des unpolitischen Mainstreams aus der Musikindustrie. Es sind Menschen, die mit ihrer Kunst etwas verändern wollen und ihren Widerstand in gute Texte und bewegende Musik verpacken. Wir wollen, dass es sowas auch weiterhin gibt und dass die nichtkommerzielle Gegenkultur wieder stärker wird. Das geht natürlich nur dann, wenn wir den Leuten auch etwas anbieten können, mit dem sie sich ihr Leben finanzieren können und das alles komplett unabhängig, ohne einen einzigen Cent von Konzernen oder der Regierung.

Mit wem möchtet ihr gerne zusammenarbeiten?

Bisher haben schon über 20 Organisationen und Gruppen ihre Unterstützung für das Festival zugesagt. Von Gewerkschaftsjugenden über Schülervertretungen, Antifa-Bündnisse oder verschiedene Medien – die UnterstützerInnen kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Viele beteiligen sich auch selber vor Ort mit einem Infostand oder einem eigenen Angebot. Wir hoffen natürlich, dass das in den nächsten Monaten noch mehr werden und wir an Pfingsten in Köln zeigen können, wie viele verschiedene Leute sich in dem Motto "Zeit für Widerstand" wiederfinden.

Was sollten mehr Menschen wissen?

Es sollten mehr Menschen wissen, dass "Zeit für Widerstand" nicht nur einfach so das Motto dieses Festivals, sondern auch eine konkrete Aufforderung zum Handeln ist. Es ist Zeit für Widerstand, weil es einerseits immer mehr Reichtum auf der Welt gibt, der aber ungleicher denn je verteilt ist. Weil rechte Parteien immer mehr Zulauf bekommen und viel zu viele Menschen glauben, dass Geflüchtete und MigrantInnen schuld an ihrer eigenen miesen Lage sind. Weil immer mehr Geld für Krieg und Rüstung ausgegeben wird, während unsere Schulen vergammeln, es nicht genug Ausbildungsplätze gibt und unsere Unis aus allen Nähten platzen.

Das sind nur ein paar Gründe, die einen dazu bringen sollten, endlich selber aktiv zu werden. Ein erster Anfang kann das Festival der Jugend sein, bei dem man sich mit vielen anderen Jugendlichen über Unzufriedenheiten, Perspektiven und Aktionsformen austauschen und abends zu guter Musik tanzen kann.

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr das Festival der Jugend unterstützen.

© Fotos: Festival der Jugend

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Thu, 09 Feb 2017 14:17:57 CET
<![CDATA[Startnext und Velototal suchen innovative Fahrrad Startups]]> Wer kann sich bewerben

Bewerben können sich alle Fahrrad-Projekte, die eine Startnext-Kampagne planen. Das Team von Startnext und Velototal wählt jeden Monat aus, welche Idee auf vier bis sechs Seiten im Velototal Magazin ausführlich vorgestellt wird.

Am Ende des Jahres wird aus den in diesem Jahr vorgestellten Fahrrad-Projekten nochmal ein Gewinner gekürt, der eine Marketing-Kampagne mit Anzeigen (10 x ½ Seite) und redaktionellen Ausgaben in 10 Ausgaben im Jahr 2018 im Wert von ca. 18.000 Euro gewinnen kann. Weitere Infos zu Velototal und der Kooperation findet ihr auf der Velototal Partner Page.

Entdeckt unsere Fahrrad Erfolgsgeschichten

Lastenräder für die Nachbarschaft, Diebstahlsicherung per App, Bike Shops, Elektroräder oder praktisches Zubehör für das Rad - auf Startnext konnten schon einige innovative Erfindungen rund um das Zweirad erfolgreich finanziert werden. Entdeckt unsere Erfolgsgeschichten auf unserer Themenpage.

© Foto: Björn Lexius / Projekt "We are traffic"

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Wed, 01 Feb 2017 10:20:00 CET
<![CDATA[Warum der Jungwinzer Wolfgang Bender mit seinem Traditionsweingut WoW neue Wege geht]]> Wer bist du und was machst du?

Ich bin Winzer aus einer Familie mit langer Weinbautradition. Das Weingut befindet sich in der Nähe der Deutschen Weinstraße in der Pfalz. Hier bin ich mit den Weinbergen, die ich heute bewirtschafte, aufgewachsen und habe jeden Hasenbau kennengelernt. Seit 2011 führe ich das Weingut und arbeite daran, dem alten Betrieb wieder Leben einzuhauchen und eine Zukunft zu geben. Dabei ist es mir wichtig, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. Alle meine Weinberge auf 130.000qm² Land sollen in Zukunft vollständig ohne Herbizide (Glyphosat) bewirtschaftet werden. Daneben habe ich schon seit Jahren den Wunsch, mit Zinfandel eine weitere spannende Rebsorte in der Pfalz zu etablieren. Das Projekt ermöglicht mir, beides endlich umzusetzen, denn aus eigener Kraft habe ich es die letzten sechs Jahre nicht geschafft. Noch einmal sechs Jahre mit Herbiziden arbeiten zu müssen, ist eine Option, über die ich gar nicht nachdenken möchte.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Wir verzichten bereits seit 17 Jahren auf Pestizide in unserem ganzen Anbaugebiet. Als Kind habe ich gespürt, wie mehr und mehr Leben zurück in die Weinberge gekommen ist. Der Verzicht auf Herbizide ist etwas, zu dem ich meinen Vater schon als Jugendlicher gedrängt hatte. Leider hat die wirtschaftliche Situation es in so vielen Jahren nicht zugelassen, die teuren Maschinen für eine maschinelle Unkrautbekämpfung im Unterstockbereich anzuschaffen. Ich habe den Einsatz der Mittel auf 1/3 reduziert und sogar Ertragsausfälle dadurch hingenommen.

Auf die Idee, Zinfandel anzubauen bin ich gekommen, als ich mir ein paar Klimamodelle vom Deutschen Wetterdienst durchgesehen habe und mich intensiver mit klimatischen Veränderungen unserer Anbauregion auseinandergesetzt habe. Für mich ist gar nicht die Frage, ob es geht diese Sorte hier anzubauen, sondern eher ab wann es geht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Herbste immer wärmer werden und der Klimawandel Realität ist. Damit heimische und traditionelle Rebsorten hier noch gut reifen und mit der Hitze zurechtkommen, muss sehr viel Aufwand betrieben werden. Entblätterungen der Traubenzone und die Halbierung der Erträge sind mittlerweile gängige Praxis. Der Zinfandel wird auch arbeitsintensiv werden, um ihn hier zur Reife zu bringen. Es ist aber spannend, mit ihm zu arbeiten, da er ein sehr facettenreiches und neues Aromaspektrum hat. So ein Weinberg wird 40 Jahre alt und wenn die Entwicklung im gleichen Tempo weiter geht, könnte Zinfandel schon in wenigen Jahren für viele eine interessante Alternative sein.



Warum ist es dir wichtig, das Projekt zu realisieren?

Sechs Jahre auf Herbizide verzichten zu wollen und es einfach nicht zu können, ist wie Folter für einen Landwirt und das möchte ich auf gar keinen Fall noch weitere Jahre ertragen müssen. Glyphosat ist im Weinbau eigentlich unproblematisch, da keine grünen Teile der Rebe damit in Berührung kommen und somit auch nichts im Wein nachgewiesen werden kann. Trotzdem hinterlässt es seine Spuren in der Natur und einen Fußabdruck, auf den wir nicht stolz sein können.

Mit wem möchtest du gerne zusammen arbeiten?

Das ist eine interessante Frage und ich muss zu allererst an meinen alten Eicher Schmalspurschlepper denken, der seit 6 Monaten zur Reparatur in der Werkstatt steht. Wenn man mit ihm arbeitet, hat man einfach immer ein breites Grinsen im Gesicht. Die tollen Anbaugeräte, die ich mir mit dem Projekt leisten kann, werden ihr Übriges dazu tun.

Natürlich will ich weiterhin mit vielen Freunden, die seit Jahren meinen Weg unterstützen und immer für mich da sind, wenn es brennt, weiter arbeiten. Ich freue mich auf das neue Weinjahr mit neuen und alten Partnern, ohne die sich das Weingut in den letzten Jahren nicht so toll entwickelt hätte. Wein verbindet Menschen und bringt sie auf wunderbare Weise zusammen. Ich wünsche mir für dieses Jahr vor allem ein Team, mit dem das Weingut wieder der Lebensmittelpunkt von mehr Menschen außer mir wird. Die Stellenausschreibungen sind bereits draußen und die ersten Bewerber haben sich gemeldet.

Was sollten mehr Menschen wissen?

Wie toll ein Bier nach einer 60-Stunden-Schicht schmecken kann, wenn man einen Beruf gefunden hat, den man liebt.

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr das Weingut WoW unterstützen und Wein vorbestellen.

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Tue, 24 Jan 2017 10:15:28 CET
<![CDATA[Vorhang auf für die kulturMut-Projekte 2017]]> Crowdfunding als Chance für die freie Kulturszene

Am 16. Januar 2017 sind zeitgleich 27 Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Theater und Ausstellung bis hin zu Film und digitalen Medien in die Finanzierungsphase gestartet. Gerade junge Kulturschaffende sowie freie Künstlergruppen nutzen diesmal kulturMut als Basis, um ihre kreativen und spannenden Ideen umzusetzen und sich einen Namen zu machen. Auf der kulturMut-Page könnt ihr alle Projekte anschauen und ab sofort unterstützen! Von Live-Hörspiel über eine Ballettinszenierung bis zu einer Zeitschrift für experimentelle Literatur ist alles dabei.

250.000 Euro Preisgeld für die besten Projekte

Nach dem Ende der Finanzierungsphase am 16. Februar 2017 unterstützen die Aventis Foundation und der Kulturfonds die Vorhaben, die beim Crowdfunding am erfolgreichsten waren, ihr Finanzierungsziel jedoch nicht vollständig erreicht haben, mit mindestens 250.000 Euro. Sie erhalten den noch fehlenden Betrag als Preisgeld von der Stiftung. Das geschieht in der Rangfolge der Projekte bis der Fördertopf aufgebraucht ist.

Projekt: Bridges - Musik verbindet. Integration zum Hören!

Projekt: Touch

kulturMut ist bereits jetzt eine Erfolgsgeschichte

Die kontinuierlich hohen Bewerberzahlen in den letzten Jahren zeigen, dass kulturMut ein wichtiges Instrument der Kulturfinanzierung und -förderung geworden ist. In den bisherigen drei Jahren bewarben sich insgesamt 150 Kulturprojekte, von denen 60 mit einem Volumen von fast 1 Million Euro realisiert werden konnten. Die Projekte mobilisierten insgesamt 12.000 Unterstützer, die zusammen mehr als 350.000 Euro auf die Crowdfunding-Konten einzahlten; weitere 635.000 Euro kamen als Förderung und Preisgeld von der Aventis Foundation dazu.

Den Projekten bietet das Crowdfunding über die Projektfinanzierung hinaus die Chance zur kreativen Selbstdarstellung und Projektwerbung auf öffentlicher Bühne, zum Aufbau von Förder- und Freundeskreisen, aber auch zur Erprobung der Projektideen über die Resonanz und die Unterstützung der Crowd.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für die Finanzierungsphase! Hier könnt ihr die Projekte unterstützen.

© Foto: kulturMut-Projekte Bridges - Musik verbindet. Integration zum Hören!, Touch, Hier! und jetzt?

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Tue, 17 Jan 2017 13:19:00 CET
<![CDATA[Crowdfunding-Sprechstunde für Filmemacher im Berlinale Social Bus]]> Was bieten wir euch?

Erfahrene Projektbetreuer von Startnext geben euch eine individuelle Einschätzung zu eurem konkreten Film-Vorhaben und beantworten eure Fragen. Zusätzlich geben sie euch Tipps zu den Erfolgsfaktoren einer Startnext-Kampagne und zeigen, wie ihr Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingtool im Filmbereich einsetzen könnt.

Wann finden die Beratungen statt?

Die Beratungen finden am Montag, 13. Februar 2017 zwischen 15 und 18 Uhr statt. Die Terminvergabe erfolgt individuell, du solltest in dem Zeitraum Zeit haben.

Wie könnt ihr euch einen Platz sichern?

Die 30-minütigen Kurzberatungen sind kostenfrei, aber die Plätze sind begrenzt! Eine kurze Bewerbung bis zum 07. Februar 2017, 23.59 Uhr über dieses Formular ist deshalb notwendig. Unsere Projektbetreuer sichten alle Anmeldungen und wählen die vielversprechendsten Projekte aus und geben euch am 08. Februar 2017 Bescheid.

Falls ihr unerwartet doch keine Zeit habt, an der Sprechstunde teilzunehmen, bitten wir euch, abzusagen. So können wir anderen Personen diesen Platz wieder anbieten.

Was ist der Berlinale Social Bus?

Lemonaid veranstaltete gemeinsam mit Viva con Agua und Amnesty International den "Social Bus". Sieben Tage lang wird in dem alten Doppeldecker ein Programm zu den Themen Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit & fairer Handel angeboten. Es gibt Filme, Konzerte, Interviews und Mitmach-Aktionen.

Das ausführliche Programm findet ihr hier.

Wo findet ihr den Bus?

Der Bus steht an der Alten Potsdamer Straße, zwischen Potsdamer Platz und dem "Berlinale-Palast".

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Fri, 27 Jan 2017 14:09:00 CET
<![CDATA[Mit Calliope mini kann jedes Kind Programmieren lernen]]> Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind insgesamt sechs ganz normale Menschen, die über verschiedenste Zugänge Enthusiasmus für das Digitale entwickelt haben. Unsere Mission ist es, jedem Schulkind in Deutschland ab der 3. Klasse einen spielerischen Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen. Aus diesem Grund haben wir, nach dem Vorbild des micro:bit im Vereinigten Königreich, den Mikro-Computer "Calliope mini" entwickelt. Der Calliope mini ist ein kleines Board mit großer Wirkung. Er zeigt, dass jede*r coden kann - und das mit ganz viel Spaß. Für Lehrerinnen und Lehrer entwickeln wir Schulmaterialien, die direkt und fächerübergreifend im Unterricht eingesetzt werden können - unter anderem auch in Zusammenarbeit mit dem Schulbuchverlag Cornelsen. Neben speziellen Schulungen für den mini gibt eine große Community Tipps, wie man den mini im Unterricht oder zuhause einsetzen kann. So erlangen Kinder spielerisch digitale Kompetenzen. Für die Jobs von morgen!

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir sind in Grundschulen gegangen und haben vor Ort gesehen, was fehlt (eine ganze Menge!), was geht (auch eine ganze Menge!) und was es bedarf, damit es wirklich geht (auch eine ganze Menge!). Im Gespräch mit Kindern und Lehrer*innen hat sich herauskristallisiert, an welchen Punkten man ansetzen muss, informatische Grundkenntnisse mit den Möglichkeiten der Grundschule zu vermitteln. Dabei haben wir schnell festgestellt, dass es nur geht, wenn wir Lehrer*innen und das Schulsystem voll einbeziehen.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Wir brauchen digitale Bildung an den Schulen – und das dringend: Aktuell sieht es mit der digitalen Bildung in Deutschland düster aus. 30% der zwölf- und dreizehnjährigen Schüler in Deutschland haben keine bis wenige digitale Kompetenzen. Laut der aktuellen Pisa-Studie sind Mädchen nach wie vor nur schwierig für Technik zu begeistern. Digitale Fähigkeiten erwerben häufig nur Kinder aus höheren Bildungsschichten. Digitalkompetenz darf aber kein Elitenphänomen sein. Um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, müssen wir quer durch alle Schichten Zugänge zur digitalen Bildung schaffen, damit alle Schülerinnen und Schüler auf die Jobs von morgen vorbereitet werden.

Es ist unsere Aufgabe, unseren Kindern digitale Kompetenzen den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen zur Seite zu stellen und diese als etwas Alltägliches zu vermitteln. Das Beherrschen der digitalen Medien, die informatorische Grundkompetenz, ist für einen erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg unabdingbar. Je früher wir Kinder für Technik begeistern und sie aufmuntern, kritisch mit ihr umzugehen, desto eher können wir eine informatorische Selbstbestimmung realisieren. Dazu gehört auch ein kritischer Umgang mit digitalen Medien.

Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Seid von eurer Idee überzeugt! Unterstützer*innen merken schnell, ob ein Projekt Hand und Fuß hat. Wer bei der ersten Kritik sofort zurückrudert, der wird auch keine gute Kampagne aufsetzen. Kennt eure Zielgruppe und redet vorher mit ihr. Das Feedback von Lehrerinnen und Lehrern, die den mini bereits im Unterricht eingesetzt haben, war für uns extrem wichtig. Außerdem hilft ein Kommunikationskonzept, um während der Crowdfunding-Zeit immer wieder neue Impulse zu setzen.

Mit wem würdet ihr gerne zusammenarbeiten?

Über unsere bestehenden Sponsoren und Partner hinaus wünschen wir uns eine enge Zusammenarbeit mit allen 16 für Bildung zuständigen Ministerien in den Bundesländern und ihren Institutionen. Mit vielen sind wir ja auch bereits im Gespräch, das Saarland hat auch schon konkret angefangen, Calliope flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Aber unser Projekt lebt auch von der direkten Zusammenarbeit mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Nur mit ihrer Hilfe können wir den mini an die Schulen bringen. Wir freuen uns über jede Lehrerin und jeden Lehrer, der den mini in seinem Unterricht einsetzt und uns an seiner Erfahrung teilhaben lässt. Daher freuen wir uns schon darauf, wenn wir in Kürze unsere Community-Plattform starten werden, auf der sich alle Interessierten aus den schulischen und nicht-schulischen Bereich austauschen können.

Wir wünschen dem ganzen Team viel Erfolg! Hier könnt ihr Calliope mini unterstützen.

© Fotos: Calliope

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Wed, 11 Jan 2017 10:07:00 CET
<![CDATA[Crowdfunding Quiz: In 10 Fragen zum Experten!]]>
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Tue, 10 Jan 2017 18:01:00 CET
<![CDATA[KrämerLoft: Familienfreundliches Coworkingspace]]> Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind in erster Linie zwei Frauen, die schon so einiges erlebt haben im Leben - sowohl beruflich als auch privat. Irgendwann hat jede für sich beschlossen, dass es viel zu kompliziert ist, Beruf und Familie erst fein säuberlich zu trennen und danach zu versuchen, die getrennten Welten wieder miteinander zu vereinbaren. Vom beruflichen Hintergrund sind wir beide studierte Wirtschaftswissenschaftler. Während Bianca nach dem Studium beruflich kreuz und quer im Großkonzern durch die Republik und die Weltgeschichte getingelt ist, um Erfahrungen im Change Management und Führungskompetenz zu sammeln, habe ich, Nicole, Wurzeln in der Thüringer Tourismusbranche geschlagen und meine Heimat im Bereich Online Kommunikation gefunden - womit ich jetzt auch bereits seit mehr als zwei Jahren selbstständig erfolgreich bin.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Nach zwei Jahren Home Office hatte Nicole einfach etwas inspirierendes gesucht. Einen Ort, an dem man zusammen kommen und sich mit anderen austauschen kann, um mal aus der eigenen Perspektive herauszukommen und neue Impulse zu erhalten. Da sie so etwas, wie sie es sich vorstellte, nicht finden konnte, hat sie beschlossen ein Coworking Space zu eröffnen, das genau ihren Vorstellungen entspricht. Und da Bianca zur gleichen Zeit beschlossen hatte, ihrem Leben (erneut) eine neue Ausrichtung zu geben und ihr eine Freundin von Nicole und Ihrer Idee erzählte, trafen wir beide uns. Statt sich dann einfach nur ins geplante Coworking Space hinein zu setzten, war Bianca von der Idee und Ihrer Ausgestaltung so begeistert, dass wir beschlossen gemeinsam weiter zu machen.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Wir möchten einen Ort schaffen, an den man gerne kommt: um gemeinsam zu arbeiten, sich zu vernetzen, sich selbst weiterzuentwickeln und etwas zu bewegen. Wir wollen nicht einfach Büroräume, Arbeitsplätze oder Meetingräume vermieten. Wir werden ein Coworkingspace gestalten, dass Familie und Arbeiten miteinander verbindet und eine positive Atmosphäre schafft, die kreativ, produktiv, kooperativ, innovativ und glücklich macht.

Zum entspannten und kreativen Arbeiten gehört für uns die passende Umgebung. Eine, in der man sich wohlfühlt und auch gerne bleibt. Das ist unserer Meinung nach eine Grundvoraussetzung, um überhaupt kreativ sein zu können. Deshalb möchten wir in diesem Punkt nur ungern Kompromisse eingehen und haben auf die Ausstattung einen besonderen - und vielleicht an der einen oder anderen Stelle ungewöhnlichen - Schwerpunkt gelegt.

Da wir das ganze im Industriedesign gestalten möchten und ein Faible für individuelle Lösungen haben, möchten wir das KrämerLoft natürlich auch in diesem Sinne ausstatten. Wir konnten einen sehr talentierten Designer aus der Region für unser Projekt gewinnen, der uns mit ebenso viel Herzblut unterstützt, wie wir es einbringen. Das ist ein großer Glücksfall für uns! Um also all die Ideen, die uns vorschweben, umsetzen zu können, damit die Umgebung Kreativität und neue Ideen hervorbringen kann, haben wir das Projekt gestartet. Wir möchten zum einen darüber Geld für die Umsetzung generieren und zum anderen einfach ganz viele Menschen von unserer Idee begeistern und sie zu uns einladen.

Welchen Crowdfunding-Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Überlegt euch gut, welche Ziele ihr habt und verliert diese nicht aus dem Blick. Setzt euer Ziel ambitioniert und seht das ganze sportlich. Wir hatten bereits vor dem Crowdfunding eine Community, die wir direkt adressieren konnten. Das hat uns geholfen, die Kommunikation zu starten und wir konnten so auch viele Leute erreichen, da fleißig weitergeleitet und weitergegeben wurde - für das Marketingziel des Projektes ist das sehr gut. So haben sich auch Möglichkeiten ergeben, an die wir zuerst gar nicht gedacht haben und die uns jetzt und in Zukunft wirklich voran bringen.

Mit wem würdet ihr gerne zusammenarbeiten?

In den letzten Monaten hatten wir bereits die Gelegenheit mit motivierten und inspirierenden Menschen zusammenzuarbeiten - und haben diese noch immer. Das würden wir gerne fortführen und lassen uns auch immer gerne überraschen und neu begeistern.

Wir wünschen dem ganzen Team viel Erfolg! Hier könnt ihr das KrämerLoft unterstützen.

© Fotos: KrämerLoft

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Tue, 13 Dec 2016 11:37:00 CET
<![CDATA[10 einzigartige Geschenkideen von erfolgreichen Startnext-Projekten]]> Für alle, die ihre Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umsetzen wollen: Ein gutes Ziel

Ein gutes Ziel bietet Inspiration, Anleitung und Struktur zugleich. Es verbindet die Techniken der erfolgreichsten Menschen der Welt mit denen des Autors. Das Ergebnis ist ein neuartiges System, welche ihr für eure großen und kleinen Ziele verwenden könnt. So könnt ihr euren Tag besser organisieren, eure Ziele erreichen und glücklicher sein.

Hier könnt ihr Ein gutes Ziel kaufen. Das Buch kostet 25 Euro.

Für Büro-Angestellte, die über sich und ihre Kollegen lachen möchten: Kampf der AbteilungenBeim Spiel "Kampf der Abteilungen - Das Kollegen-Quartett" geht es zu wie im richtigen Leben: Finanzchef Thorsten Thaler verzweifelt an den Zahlen, Personalberaterin Pia Pöse hält sich mühsam die Kollegen vom Leib und IT-ler Martin Molch hat schon lange keine Sonne mehr gesehen. Einzig Vorstand James Lost hat den Durchblick. Oder?

Hier könnt ihr das Spiel kaufen. Ein Kollegen-Quartett kostet 14,99 Euro.

Für Durstige, die müde sind: selosodaSelosoda ist das erste koffeinhaltige und ungesüßte Erfrischungsgetränk aus der sonnengetrockneten Kaffeekirsche, einer bisher ungenutzten Ressource, die bei der Kaffeeproduktion anfällt. Das Getränk verzichtet nicht nur auf Zusatzstoffe, sondern stellt nebenbei einen erheblichen finanziellen Mehrwert für die Kaffeefarmer im Ursprungsland dar.

Hier könnt ihr selosoda kaufen. Getränkepakete gibt es ab 9,90 Euro.

Für Designliebhaber, die Taschen mit Geschichte mögen: KurzzugKurzzug stellt aus den gebrauchten Sitzbezügen der Münchner U-Bahnen einzigartige Taschen her - mit Fingerspitzengefühl für die Zeit und das Design. Das Team upcycelt das Material und recycelt due Geschichte, die es so kein zweites Mal mehr geben wird. Deshalb sind die Taschen Unikate und nur in limitierter Stückzahl erhältlich.

Hier könnt ihr eine Tasche kaufen. Es gibt diverse Formate ab 45 Euro.

Für Leseratten, die Tilman Rammstedt noch nicht kennen: Morgen mehrTilman Rammstedt hat Anfang des Jahres einen Abo-Roman geschrieben: 30 Tage lang verfasste er täglich eine Seite seiner Geschichte, ohne am Anfang zu wissen, wie sich die Story entwickeln wird. Die Leser bekamen den Fortschritt jeden Tag zugeschickt. Anschließend ist das komplette Buch "Morgen mehr" in gedruckter Form erschienen.

Hier könnt ihr den Roman kaufen. Ein Exemplar kostet 20 Euro.

Für Paare, die neue Date-Ideen suchen: Little Fox AdventuresDas Ziel des Date-Journals ist es, die Alltags-Routine einer Beziehung durch besondere Momente und Abenteuer bunter zu machen. Jede 2. Woche steht ein Date unter einem neuen Buchstaben-Motto - insgesamt gibt es über 400 Date-Ideen zu entdecken. Das Buch bietet ausreichend Platz euch und eure Dates im Logbuch zu verewigen.

Hier könnt ihr Little Fox Adventures kaufen. Ein Buch kostet 23 Euro.

Für Hungrige, die Wert auf Nachhaltigkeit legen: Feierabendglück

"Das wahrscheinlich nachhaltigste Kochbuch der Welt (in a box) "enthält 52 Rezeptkarten mit schmackhaften Rezepte, die mit 100% Bio-Zutaten pro Person höchstens 3,50 € kosten. Bei der Herstellung der Rezeptkarten und der Box achten die Gründer auf Nachhaltigkeit und spenden 1,50 Euro pro verkauftem Exemplar an die BioBoden Genossenschaft.

Hier könnt ihr das Kochbuch kaufen. Eine Box kostet 27,90 Euro.

Für Kinder, die gemütliche Kleidung lieben: Lisqa

Lisqa stellt gemütliche und fair produzierte Kinderkleidung her. Die Kleidungsstücke bestechen durch tolle Materialien bestechen und individuelles und handbesticktes Design.

Hier könnt ihr lisqa-Kleidung kaufen. Die Kleidungsstücke gibt es ab 39 Euro.

Für Käseliebhaber, die gerne experimentieren: CheesiMit Cheesi könnt ihr ganz einfach zu Hause euren eigenen Mozzarella herstellen. Das Paket liefert euch alle nötigen Zutaten, Gewürze, Rezepte und Hilfsmittel und reicht für ca. 25 Mozzarella-Einheiten. Ihr müsst lediglich frische Milch hinzufügen.

Hier könnt ihr Cheesi kaufen. Ein Paket kostet 30 Euro.

Für alle, die mal abschalten möchten: Urlaub im Mesnerhof Chalet

Der Mesnerhof ruht seit 400 Jahren mitten in Tirol auf 1000 Meter Höhe, eine Stunde südlich von München. Über Jahrzehnte stand er leer und war dem Verfall ausgesetzt, seit 2013 wurde das Bauernhaus behutsam und authentisch saniert. Das Selbstversorgerhaus bietet Platz für 10 Personen.

Hier könnt ihr das Chalet buchen. Ein Tag kostet ab 219 Euro.

Wir wünschen euch frohe Weihnachten!

© Fotos: Mesnerhof, lisqa, Cheesi, Feierabendglück, Little Fox Date Journal, Ein guter Plan, Hanser Verlag/Carolin Saage, Kurzzug, selosoda, Büronymus - Kampf der Abteilungen
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Fri, 16 Dec 2016 15:12:00 CET
<![CDATA[7 Tipps, wie man eine Weltreise mit Kindern am besten plant]]> 1. Übe dich in Minimalismus.

Setze dich mit dem Thema Minimalismus auseinander. Übe dich darin, mit wenig Luxus klarzukommen und trenne dich jetzt schon von allem, was du in deinem Leben nicht mehr brauchst. Das hilft dir, zu verstehen, was dir wichtig ist und ist eine sehr gute Vorbereitung für eine Weltreise. Wenn du mit wenig zufrieden sein kannst, schärft sich deine Wahrnehmung und du freust dich viel mehr über Kleinigkeiten. Mit einer solchen Einstellung wirst du deine Weltreise noch viel mehr genießen. Und außerdem wirst du dich viel freier fühlen, und das ist doch schließlich der Sinn einer Weltreise, oder?

2. Finde den richtigen Zeitpunkt.

Wenn du kurz davor bist ein Kind zu bekommen, dann ist DIE Gelegenheit, um ohne große Geldreserven, die Welt entdecken zu können. Beantrage einfach Elternzeit und schon sind die Finanzierung der Reise einigermaßen geklärt. Das Elterngeld kann sogar für die kompletten Kosten einer einjährigen Weltreise ausreichen, wenn man in Südost-Asien oder in anderen günstigen Ländern unterwegs ist. Vorausgesetzt man hat zu Hause keine laufenden Kosten (Wohnung, Handyvertrag etc.) und man hat keinen hohen Standard, was Unterkünften angeht. In Südost-Asien zum Beispiel kommt man mit 1000 Euro im Monat für eine dreiköpfige Familie aus.

3. Verrate dein Vorhaben nicht zu früh.

Informiere deine Freunde und Verwandte erst dann über dein Vorhaben, wenn die Reise zu hundert Prozent feststeht. Am Besten erst dann, wenn der erste Flug gebucht worden ist. Einige von ihnen werden versuchen, dich umzustimmen und das ist das letzte, das du während deiner Vorbereitungen brauchst.

4. Suche dir Inspiration.

Beschäftige dich mit Büchern und Menschen, die eine große Reise bereits gemacht haben oder noch dabei sind (Blog, Youtube-Videos, Instagram usw.). Deine Umwelt wird dich nicht unbedingt unterstützen und auch du selbst wirst irgendwann mal zweifeln, also ist es sehr hilfreich, ein paar gleichgesinnte im Netz zu finden. So fühlt sich eine Weltreise sehr bald an, als wäre es das Normalste der Welt!

5. Packe nur das Nötigste ein.

Überleg dir genau, was du brauchst und was nicht und schreib eine Packliste. Nimm nichts mit, was du vielleicht irgendwann gebrauchen könnte. Und sollte unterwegs doch irgendwas fehlen (wird es irgendwann so oder so), dann kannst du das einfach da besorgen, wo du bist. Eine Weltreise soll sich nach Freiheit anfühlen. 6. Mache nicht zu viele Pläne.

Wenn du der Typ dafür bist, empfehlen wir es dir, die Reise nicht durchzuplanen. Gib dir die Möglichkeit, spontan sein zu können. Schließlich weiß man erst dann, wie lange man an einem Ort bleiben möchte, wenn man da ist. Und deine Wunschziele werden sich während der Reise verändern. Garantiert!

7. Genieße die Zeit.

Und wenn du bereits losgezogen bist: Hetze nicht von einem Ort zum nächsten. Dieser Punkt ist vor allem dann, wenn man mit Kindern reist, extrem wichtig. Du musst nicht alles sehen. Wenn es dir an einem Ort gut gefällt, ist es keine Schande, dort einen ganzen Monat oder länger zu bleiben. Hauptsache, du genießt deine Zeit und das wirst du nicht tun, wenn du versuchst, zu viel zu sehen.

Die Familien

Thor und Maria haben vier Kinder. Für ihren Traum haben sie ihr Haus in Dortmund verkauft und sind ein Jahr lang um die Welt gereist. Sandy und Benni haben einen Sohn und sind seit mehr als 1,5 Jahren unterwegs. Ein Ende ihrer Reise ist noch nicht in Sicht! Die beiden Familien haben sich auf Bali kennengelernt und auf Anhieb so gut verstanden, dass sie schnell beschlossen haben, einen gemeinsamen Film ihrer Reisen zu produzieren.

Hier könnt ihr das Projekt anschauen!

© Fotos: Thor & Maria Braarvig / Sandhya & Benedict Durchholz

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Mon, 19 Dec 2016 12:12:00 CET
<![CDATA[Heartbeat Honey: Imkern statt Goldabbau]]> Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind das klitzekleine Team der Earthbeat Foundation. GOLD ist unser Thema. Nicht die schöne, glänzende, sondern die andere Seite der Medaille: nämlich die umweltschädigenden und menschenverachtenden Herstellungsbedingungen versuchen wir zu ändern! Dafür haben wir eine goldene Alternative: Honig statt Gold ist die Idee für ein neues Social Business, das wir gründen und unterstützen wollen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir arbeiten schon seit einiger Zeit mit einer Goldminen-Gemeinde in Uganda zusammen. Als wir im März dieses Jahres dort waren, entstand zusammen mit den Menschen das Konzept für Heartbeat Honey: Imkerausbildungen & Equipment sollen den Goldminenarbeitern helfen, ein eigenes Social Business zu gründen und in Zukunft mit Bienenprodukten ihr Einkommen zu verdienen und damit aus der Abhängigkeit vom Goldbergbau herauszukommen.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Es ist eine tolle Chance, weil wir engagierte Partner in Uganda haben, die ein großes Interesse an Veränderung haben! Die Alternativlosigkeit in Goldbau-Gebieten oft das Problem... Hier können wir ganz einfach etwas tun! Hoffnung geben, Business-Chancen fördern, die in der Gegend auch Sinn ergeben. Und damit auch ein Zeichen setzen für andere Regionen: Wandel IST möglich! Den Leuten helfen, sich selbst zu helfen, das ist die Devise. Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Mit viel Begeisterung für euer Projekt und einer festen Überzeugung, dass es sich lohnt, für die Sache zu kämpfen, klappt es bestimmt. Fangt früh an, Medienpartner und Sponsoren zu finden. Auch eure Crowd sollte schon einigermaßen groß sein, wenn ihr startet. Viele motivierte Multiplikatoren helfen. Eure Leute persönlich anschreiben und motivieren, ist auch wichtig. Nicht schüchtern sein!

Was sollten mehr Menschen wissen?

Gold geht uns alle etwas an und ist heutzutage nicht mehr nur ein reines Luxusprodukt: (fast) jeder von uns benutzt ein Smartphone, einen Laptop oder Tablet - und überall ist Gold verbaut! Es muss endlich ein Umdenken geben, wir müssen uns unserer Verantwortung bewusst werden und sehen, dass wir auch etwas tun können, um Dinge zu verändern. Wandel fängt immer klein an - also, los geht's!

Wir wünschen dem ganzen Team viel Erfolg! Hier könnt ihr Heartbeat Honey unterstützen.

© Fotos: Heartbeat Honey
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Wed, 30 Nov 2016 11:26:00 CET
<![CDATA[Neues Header-Design für Startnext]]> Wir mögen große, schöne Fotos und fokussierte Titel.

Am Mittwoch den 23.11. launchen wir unseren neuen Header: Wir tauschen den Kopfbereich unserer Plattform aus und ersetzen ihn durch einen neuen standardisierten Header, der auf euren Projektseiten, unseren Partner Pages und den Nutzerprofilen gleiche Nutzbarkeit verspricht. Im neuen Header arbeiten wir mit großen Bildern und optimierten Textelementen (sh. Grafik rechts).

Neues Titelbild für deine Projektseite

Auch auf den Projektseiten ist es ab sofort möglich, ein Titelbild zu pflegen. Das neue Titelbild wird mit einem grauem Filter, dem Projekttitel, dem Untertitel und den Buttons überlagert. Deshalb ist es wichtig, dass ihr keine zusätzlichen Texte, Grafiken oder Logos im Bild einfügt! Erst beim Scrollen werden diese Elemente ausgeblendet und das Bild wird klar angezeigt.

Als Starter kannst du das Titelbild im Interface auf deiner Projektseite unter dem Menüpunkt "Medien" hochladen. Wenn dein Projekt schon in der Finanzierungsphase oder abgeschlossen ist, kannst du das Titelbild nicht selbst anpassen, aber wir machen das gerne für dich. Schicke dein neues Titelbild an projekte (at) startnext.com mit dem Betreff von deinem Projekttitel und wir laden es hoch. Wenn du keine Änderung vornimmst, bleibt das bisherige Titelbild auf der Projektseite.

Neuer Startnext Header mit links Projektdetailseite und rechts Crowdfunding Page.

Grafik: Ansicht der Projektseite (links) und der Partner Page (rechts)

Unsere Navigation haben wir jetzt dauerhaft links angedockt und machen damit keinen Unterschied mehr zwischen mobiler und Desktop-Darstellung. Immerhin besuchen inzwischen fast 50% aller Nutzer Startnext von ihrem Smartphone oder Tablet.

Wir sind sehr gespannt, auf den neuen Ansatz und freuen uns natürlich über euer Feedback.

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Mon, 21 Nov 2016 18:45:09 CET
<![CDATA[ideenkanal Liechtenstein startet Crowdfunding-Contest]]> Schritt 1: Bewerben und Idee einreichen - bis 05.03.2017
Um am ideenkanal teilzunehmen, füllt bis spätestens 05. März 2017 das Bewerbungsformular für Ideengeber aus. Erfüllt euer Vorhaben die Teilnahmebedingungen, könnt ihr anschließend auf Startnext eine Projektseite für eure Idee anlegen. Alle Projekte werden auf der Partner Page des ideenkanal präsentiert.

Die Teilnahmevoraussetzungen

Das Augenmerk der Ideen liegt auf Vorhaben, die einen positiven Beitrag zum Gemeinwohl leisten und sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden – egal ob in den Bereichen Ernährung, Bildung, Technologie oder Kunst und Kultur. Entsprechende Initiativen dürfen und sollen dabei durchaus einen kommerziellen Hintergrund haben, um als Sozialunternehmen erfolgreich zu sein. Natürlich sollte die Idee einen Bezug zu Liechtenstein haben. Das heißt, dass die Idee in Liechtenstein oder von dort ausgehend realisiert wird oder ein Liechtensteiner bzw. eine dort ansässige Organisation bei der Umsetzung involviert ist.

Schritt 2: Feedback einholen und Fans sammeln - bis 29.03.2017

Alle eingereichten Ideen können nun auf der Website des ideenkanal Fans sammeln. Die 20 Ideengeber, die bis zum 29. März 2017 die meisten Fans sammeln und die Jury inhaltlich überzeugen, qualifizieren sich für das Ideencamp in Liechtenstein.

Schritt 3: Das Ideencamp in Liechtenstein - 18. bis 21.05.2017

Eines der Highlights des ideenkanal wird das viertägige Ideencamp in Schaan. Vom 18. bis 21. Mai 2017 findet dort ein buntes Festival der 20 Ideenteams gemeinsam mit über 60 Experten, Coaches und Künstlern statt. Ihr bastelt an Prototypen, feilt an euren Geschäftsmodellen, konzipiert eure Crowdfunding-Kampagnen gemeinsam mit einem Projektbetreuer von Startnext und präsentiert die Ergebnisse der Öffentlichkeit.

Schritt 4: Finanzierung über die Crowd (+ Preisgeld) - 19.06 bis 02.08.2017

Im Anschluss an das Ideencamp werden die zehn überzeugendsten Ideengeber dabei unterstützt, ihre Vorhaben auf Startnext zu finanzieren. Die Finanzierungsphase für alle Projekte läuft vom 19. Juni bis 02. August 2017.

Die ideenkanal Stiftung fördert dabei alle Crowdfunding-Teilnehmer mit Premium-Beratungen, der Produktion von professionellem Bildmaterial und einem Pitch-Video, Werbung über Social Media-Kanäle und einem Preisgeld für das Projekt, das die meisten Unterstützer für sich begeistern konnte.

Schritt 5: Weitere Begleitung, Ausblick und Rückblick

Im Herbst 2018 findet die Startveranstaltung für den ideenkanal 2019 statt. Dabei kommen die Ideengeber, Mentoren und Coaches des aktuellen Durchgangs zu einer Standortbestimmung zusammen und präsentieren ihre Fort- bzw. Rückschritte der Öffentlichkeit. Das wiederkehrende Ideencamp dient allen Ideengebern, Mentoren und Coaches als kontinuierliche Präsentations- und Netzwerkplattform mit internationalen Vernetzungsmöglichkeiten.

Crowdfunding ist offen für alle Liechtensteiner

Ab Sommer 2017 hat jeder Liechtensteiner die Möglichkeit, auf Startnext eine Crowdfunding-Kampagne durchzuführen - entweder im Rahmen des ideenkanals oder auf eigene Faust. Wenn ihr am ideenkanal teilnehmt, aber letztendlich nicht zu den zehn Finalisten gehört, könnt ihr natürlich dennoch selbstständig eine Crowdfunding-Kampagne starten.

Die ideenkanal Stiftung

Die ideenkanal Stiftung wurde im Jahr 2015 gegründet und hat ihren Sitz in Vaduz, Liechtenstein. Neben ihren Aktivitäten in Liechtenstein unterstützt die Stiftung Organisationen im deutschsprachigen Raum bei der Implementierung wirkungsvoller Förder- und Veranstaltungsformate. In den vergangenen Jahren hat der ideenkanal über 500 Ideen hervorgebracht, von denen rund 50 mit tatkräftiger Unterstützung von über 200 Mentoren langfristig gefördert und teilweise von der Öffentlichkeit mitfinanziert wurden.

Wir freuen uns auf viele tolle Ideen aus Liechtenstein! Bewerbt euch jetzt für die Teilnahme!

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Fri, 25 Nov 2016 09:46:00 CET
<![CDATA[manaomea: Bleistifte ohne Holz aus alter Kleidung]]> Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind manaomea, ein Social Startup aus München. Wir machen Design-Produkte aus Bio-Naturfasern und alten Textilien. Unsere ersten Produkte sind Bleistifte. Und jeder Stift erzählt eine Geschichte.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Technologie für die Stifte haben wir aus unserem vorigen Leben, der Raumfahrtforschung, mitgebracht. Sie entstammt einem Prozess, der für Satellitenstrukturen genutzt wurde.

Ich glaube, dass Uli damals, als er die Technologie erfand, ganz unbewusst von seinem Papa – einem Künstler – geleitet war. Uli ist Chemiker, also theoretisch genau gar kein Künstler. Praktisch ist er absolut ein Künstler. Er zeichnet wunderschön und ist Architekt im Molekülzusammenbauen. Ich bin glücklich, dass Uli vor vielen Jahren genau dieses Patent angemeldet hat, denn Stifte bedeuten Zeit und Raum für Kreativität, für Gedanken, für Sinnliches, für Kunst und für sich selbst. Das ist genau das, was in unserer Zeit viel zu wenig da ist oder sich nicht genommen wird. Darüber hinaus werden für unsere Stifte genau die Rohstoffe verwendet, mit denen wir etwas bewegen können - und zwar genau dort, wo Bewegung dringend nötig ist: in der Textilwelt.

Was ich noch hinzufügen möchte: Wir mögen Bäume, unbedingt! Und wir mögen auch Holzprodukte. Wir verteufeln Holzbleistifte nicht, aber wir hinterfragen die Nutzung von Ressourcen – von so großen Bäumen für so kleine Stifte mit so vielen Spänen (80% des Stammes) bei der Herstellung.

Warum ist es euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Wir möchten die Welt ein Stückchen bunter und ein bisschen sinnlicher, berührender, schöner und auch besser machen. Deswegen sprechen wir von der kleinen Revolution.

Oft sind Produkte seelenlos und erzählen nichts. Das finde ich supertraurig und gewissermaßen wertlos. Erst mit der Geschichte hinter dem Produkt, ob es die Kunst der Handwerkerin ist oder die Hingabe des Zitronenbauern, erhält das Produkt für mich Seele und Wertigkeit. So sollen unsere Stifte von den Baumwollbauern oder den Textilmüllbergen erzählen. Oder von der Industrie in Bangladesch, so wie unser "Kleiner Rebell", der im nächsten Jahr auf den Markt kommt: Ein Stift mit besonderer Form aus Jute. Eine Faser, die sonst nur industriell für Kaffee- oder Kakaosäcke oder Schiffstaue genutzt wird. Hier bekommt der Bauer normalerweise kaum etwas von seiner Ernte. Wir machen das anders!

Ich wünsche mir, dass unsere Produktion endlich läuft und wir unsere Koffer packen und unsere Baumwollbauern in Uganda besuchen können, um mit ihnen Handspinnereien aufzubauen. Genauso wartet Hriny, eine treue und hoffentlich zukünftige junge Entrepreneurin in Dhaka, Bangladesch, schon darauf, gemeinsam mit uns ein Textilstreifennähprojekt für Frauen starten zu können. So können aus Müllbergen von Textilien, die in Dhaka achtlos in Säcken in Hinterhöfen liegen, Stifte entstehen.

Doch zuerst starten wir hier bei uns in Deutschland. Wir möchten mit Flüchtlingen Streifen für Stifte nähen und ich hoffe, wir können zeitnah damit loslegen. Die Stifte tragen die Veränderung sichtbar als Design in sich. So entsteht eine Verbindung von Mensch zu Mensch.

Welchen Crowdfunding Tipp könnt ihr zukünftigen Startern weitergeben?

Parallel zum Funding haben wir sehr viel echten Vertrieb gemacht und konnten größere Summen im Sinne von Kooperationen und Industrieaufträgen einsammeln. Das ist natürlich toll, weil wir wunderbare Menschen finden konnten, die uns voll und ganz unterstützen, mit uns gemeinsame Sache machen und z.B. als "Inventors Circle" schon bald am Winterlagerfeuer zusammen kommen.

Darüber hinaus kann ich raten, authentisch den eigenen Weg zu gehen. Kommuniziert viel und mit viel Freude, erzählt schöne persönliche Geschichten und baut ein super Netzwerk auf, das euch unterstützt. Dann klappt das auch.

Mit wem würdet ihr gerne zusammenarbeiten?

Wir haben momentan schon ganz wundervolle Menschen, mit denen wir arbeiten. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn wir mit echten Talenten arbeiten dürfen, also Menschen, die sich und ihre Passion gefunden haben. Zukünftig würde ich gern noch mehr mit Menschen arbeiten, die Kraft und Veränderung in sich tragen, die etwas bewegen wollen und die das Netzwerk haben, etwas zu bewegen – kleine & große Revoluzzer eben.

Und weil wir uns der Textilwelt sowie der Künstlerwelt zugehörig fühlen, wäre ich glücklich über einen tollen Designer aus dem Bereich Ethical Fashion, mit dem wir Kollektionen entwerfen können: Stiftekollektionen, die über den Laufsteg gehen und von Veränderung erzählen. Außerdem würde ich gern Charlie Hebdo für einen wunderhübschen Botschafter-Stift gewinnen.

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr manaomea unterstützen.

© Fotos: manaomea

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Tue, 15 Nov 2016 16:12:00 CET