Startnext Blog https://www.startnext.com/blog.html <![CDATA[Nicht alle Superhelden tragen Capes: Raphael Fellmer rettet Lebensmittel]]> Lebensmittelverschwendung ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch verdammt schlecht für die Umwelt. Man denke nur an die Treibhausgase, die sinnlosen Transporte der Lebensmittel, an all das Plastik der Verpackungen… Das Problem hier? Hauptsächlich wir Verbraucher. Sobald ein Joghurt abläuft, schmeißen wir ihn weg, statt einfach mal zu schauen, ob er noch gut ist. Und in den Läden greifen wir alle nach den gerade Gurken, die Krummen bleiben links liegen.

Mit SirPlus will Raphael eine skalierbare und legale Alternative zum Containern schaffen

Dem Starter Raphael Fellmer ist dieses Problem seit Jahren bewusst. Er selbst containert, das bedeutet: Er durchsucht die Mülltonnen von Lebensmittelketten nach Essen, das weggeworfen wurde, obwohl es noch genießbar ist. Da das jedoch illegal ist, hat er sich Gedanken gemacht und nach Ideen gesucht, wie man diese Nahrungsmittel skalierbar und legal retten kann. Lange hat er sich in der Foodsharing-Community engagiert und geholfen, Millionen Mahlzeiten zu retten. Nun wollte er das alles noch größer denken.

„Es ist unsere Mission, das Lebensmittelretten mainstream zu machen!“

„Ich habe dann Alexander Piutti kennengelernt, einen erfahrenen Serienunternehmer, der auch schon mit Marktplätzen zu tun hatte. Er selbst war gerade auf der Suche nach einer Idee, um ein Social Business aufzuziehen. Das alles ist dann in SirPlus gemündet – einer Kombination bestehend aus Supermarkt und digitalem Marktplatz. Das ist die nächste Ebene, um ein wirklich skalierbares Modell zu entwickeln, das nicht nur in Deutschland, sondern auch international funktionieren wird“, erzählt er uns. Mit Martin Schott als Dritten im Bunde war das Team startklar.

Das Prinzip von SirPlus ist einfach

Der Gedanke dahinter ist nicht kompliziert: Sie kaufen einfach die ungewollten und überschüssigen Lebensmittel vom Einzelhandel oder Produzentenauf und bringen sie verantwortungsvoll in den Konsumkreislauf zurück. Durch verschiedene Kooperationen, wie zum Beispiel mit der METRO Berlin und Hamberger, kommen sie an qualitativ hochwerte Waren. Diese könnt ihr dann bis zu 70% günstiger kaufen – so spart ihr Geld und tragt zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung bei.

Ohne Geld nach Mexiko...

... und danach 5 Jahre Geldstreik.

Doch wie kam Raphael eigentlich auf den Gedanken? „Alles fing damit an, dass ich meinen Platz in der Gesellschaft gesucht habe. Einen Platz, an dem ich bestmöglich zu einem positiven, nachhaltigen und friedlichen Leben beitragen kann“, erklärt er uns.

Auf seiner Suche kam er auf die Idee, als symbolische Geste eine geldfreie Reise zu machen. „Erst einmal begann das ohne große Planung. Die Idee war: Lass mal ohne Geld nach Mexiko gehen – einfach um zu zeigen, dass eigentlich alles vorhanden ist, von Lebensmitteln zu Räumlichkeiten und Mobilität. In unserer Überflussgesellschaft ist eigentlich alles da.“ Diese Reise mündete dann in einem 5 Jahre andauernden Geldstreik. „Wir haben dann bei Leuten gelebt, die uns Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben, einen Raum oder eine kleine Wohnung, das klappte alles gut. Lebensmittel haben wir gerettet, Kleider gibt es ja auch noch und nöcher und wenn wir etwas brauchten, das man nicht so leicht bekam, haben wir eben einen Tausch gemacht.“

„Es geht darum, dass wir uns bemächtigen, uns befähigen, wir sind der Wandel – nicht die Politik! Wir selber können das Ruder in die Hand nehmen und dazu beisteuern, dass alles in die richtige Richtung geht.“

Crowdfunding ist für ihn ein Demokratie-Tool

„Crowdfunding ist ein Proof of Concept“, erzählt uns Raphael, „die Crowd bestätigt, was du machst – oder eben nicht. Dann kannst du nochmal feilen, ist ja nicht schlimm, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Schlimmer wäre es, wenn du schon ein halbes Jahr Geld und Zeit in ein Projekt investiert hast und dann merkst: Das will gar keiner!“

Beim Crowdfunding geht es ihm um Begeisterung, darum, Menschen zusammenzubringen, das Bewusstsein für wichtige Themen zu erschaffen und auch einen Branding-Effekt zu erzielen. Er möchte die Foodsharing-Idee von einem Nischenthema zur Mainstream-Idee aufbauen. Als Vorreiter gilt für ihn hier die Starterin Milena mit ihrem Original Unverpackt Laden. „Das war nicht der erste Laden, der das gemacht hat, aber die waren die ersten, die das in ganz viele Köpfe hineinbekommen haben!“

Wenn ihr Teil dieses Projekts werden möchtet, könnt ihr die aktuelle Kampagne unterstützen.

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Mi, 17 Mai 2017 14:48:08 CEST
<![CDATA[MikroCrowd der L-Bank in Baden-Württemberg: Crowdfunding trifft Förderdarlehen]]> Das ist die MikroCrowd

Viele Gründer kombinieren bereits Crowdfunding mit einem Bankkredit, z.B. in Form einer Anschlussfinanzierung. Der Vorteil dabei für euch: Mit eurer Crowdfunding-Kampagne führt ihr einen Markttest durch und seht, ob euer Produkt oder eure Dienstleistung auf Interesse stößt und Kunden findet. Das Erreichen des Fundingziels bietet sowohl für euch als auch für die Bank eine Sicherheit.

Erstmals ermöglicht unser Kooperationspartner, die L-Bank (Landeskreditbank Baden-Württemberg), ein derartiges Produkt nun direkt auf Startnext: Kleine Startups werden durch eine Kombination aus Mikrofinanzierung und Crowdfunding gefördert. Ganz konkret bedeutet das: Wird eure Crowdfunding-Kampagne erfolgreich, gewährt euch die Bank einen Kredit!

Bis zu 10.000 Euro für Gründer

Am Anfang steht eine kompetente, kostenfreie Beratung zu eurem Vorhaben durch das ifex-Beraternetzwerk. Im Anschluss stellt ihr zusammen mit einem Gründungsberater den Antrag bei der L-Bank und legt ein Crowdfunding-Projekt an. Nun heißt es: Unterstützer mobilisieren und Geld einsammeln!

Wenn ihr eure Fundingschwelle (mind. 50% des Gesamtkapitalbedarfs) erreicht habt, gewährt euch die L-Bank ein Darlehen in Höhe bis zu 50% der förderfähigen Kosten. Der Höchstbetrag des Darlehens ist auf 10.000 Euro festgesetzt. Voraussetzung ist eine positive Kreditentscheidung der L-Bank.

Für Unternehmer und Freiberufler

Gefördert werden Existenzgründungen und Vorhaben innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Gründung. Dabei können sowohl Gründer fast aller Gewerbebereiche (Handwerk, Industrie, Dienstleistungen, Handel, Kleingewerbe, Hotel- und Gaststättengewerbe) als auch Freiberufler unterstützt werden. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen in Baden-Württemberg gegründet wird.

Bewerbt euch jetzt!

Bewerbt euch mit eurem Vorhaben auf der Partner-Page der L-Bank und legt über dieses Formular ein Crowdfunding-Projekt an. Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Partner Page der MikroCrowd sowie auf der Website der L-Bank.

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Do, 11 Mai 2017 17:13:00 CEST
<![CDATA[Das Max-Morlock-Stadion gemeinsam möglich machen]]> Mit den Fans das Stadion umbenennen

Viele haben bereits versucht, diesen Traum zu verwirklichen, doch geklappt hat es bisher nicht. Anfang dieses Jahres hat sich die Consorsbank für eine mutige Aktion entschieden: Sie haben eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext ins Leben gerufen, um die Fans einzubinden und sich gemeinsam dafür einzusetzen, das Stadion nach Max Morlock zu benennen.

Ziel der Kampagne ist es, bis Mitte Mai insgesamt 800.000 Euro zu sammeln, damit die Consorsbank 2,4 Millionen Euro obe drauflegt und das Stadion die nächsten 3 Jahre den Namen "Max-Marlock-Stadion" trägt. Die Consorsbank verzichtet somit darauf, das Stadion nach der Bank zu benennen, was in Zeiten von millionenschweren Sponsorendeals für Fußballstadien ein ungewöhnlicher und beachtlicher Schritt ist.

Bisher haben über 3.300 Fans das Projekt schon unterstützt und der Endspurt hat begonnen. Wenn die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich wird, haben nicht nur die Fans Geschichte geschrieben, sondern auch das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt auf Startnext ermöglicht.

Jetzt das Max-Morlock-Stadion unterstützen und tolle Dankeschöns bekommen!

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Di, 09 Mai 2017 10:49:47 CEST
<![CDATA[Karriere- statt Diät-Tipps: Nora & Susann setzen mit EDITION F neue Maßstäbe]]> Foto oben: links Susann, rechts Nora

Große Frauenmagazine schreiben an unserer Lebensrealität vorbei

Steht man am Kiosk und lässt den Blick über die ausliegenden Frauenzeitschriften schweifen, bekommt man ein ziemlich eindimensionales Bild der Lebensrealität von uns Frauen. Die entsprechenden Online-Magazine spiegeln dieses Bild ebenfalls wider. Wenn es nach den Publikationen der großen Verlage ginge, beschäftige ich mich von morgens bis abends mit den Fragen, wie ich 5 Kilo in 10 Tagen abnehme, meine Bauchmuskeln in den Griff kriege, einen Mann finde und welche Jeans meinen Hintern am knackigsten präsentieren. Klar, dass wir Frauen damit schon so ausgelastet sind, dass eine Karriere schon zeittechnisch gar nicht mehr möglich ist – deshalb arbeiten wir auch alle Teilzeit.

Karrierefrauen sind keine exotischen Einzelfälle

Ihr rollt genervt mit den Augen? Dann geht es euch vermutlich wie Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann, den beiden Gründerinnen des Online-Magazins EDITION F. Durch ihre vorherige Arbeit in Agenturen und beim Online-Magazin Gründerszene sind sie tief in der Startup-Kultur verwurzelt und wissen, dass wir Frauen genauso viele und große Ambitionen wie Männer haben und unsere Karrierewünsche nicht automatisch mit der Geburt eines Kindes enden. Manche Frauen gehen komplett in ihrer Mutterrolle auf und möchten lieber zuhause bei den Kindern bleiben. Andere Frauen hingegen lieben es, Mama zu sein, möchten aber dennoch in den Beruf zurückkehren und weiter an ihrer Karriere feilen. Wir können uns leidenschaftlich mit Makeup-Tutorials beschäftigen und dennoch am nächsten Tag hart mit dem Vorstand verhandeln. Mit EDITION F haben die beiden Gründerinnen einen Ort im Internet geschaffen, wo diese Themenwelten keinen Widerspruch bilden, sondern Frauen als genau so komplex wie Männer begriffen werden.

Die beiden Gründerinnen haben am Anfang Investorengelder gesammelt, um das Online-Magazin zu finanzieren. Die großen Verlage konnten sich damals nicht vorstellen, dass Frauen wirklich an "harten" Themen wie Karriere und Finanzen interessiert sind und wollten sich nicht einklinken. Susann und Nora sind dennoch dran geblieben – mit Erfolg!

Mit der FEMALE FUTURE FORCE wollen Nora und Susann Frauen einen Karriereschub bieten

Betrachtet man Unternehmensberatungen, Konzerne oder sogar Startups fällt auf, dass in der Führungsebene Männer immer noch deutlich in der Überzahl sind. Auch auf Konferenzen sieht man nicht nur, dass es oft mehr männliche als weibliche Speaker gibt – auch sogenannte „all male panels“ sind gängig. Dem muss man aktiv etwas entgegensetzen, dachten sich Nora und Susann und nahmen die Dinge wieder einmal selbst in die Hand. Wieso auf die Politik warten, statt selbst aktiv zu werden? Dabei herausgekommen ist das Crowdfunding-Projekt FEMALE FUTURE FORCE, dessen Academy-Programm aktuell auf Startnext in der Finanzierung ist. Im Facebook-Live-Interview haben uns Nora und Bea (Webinar-Redakteurin bei EDITION F) erzählt, worum es bei dem Projekt geht.

"Frauen sollten auf gar keinen Fall weniger Gehalt kriegen. Frauen sollten auf gar keinen Fall weniger in Spitzenpositionen sein."

Für nur 99€ werden Frauen ein Jahr lang von führenden Expertinnen und Experten online gecoacht

Das Coaching-Konzept entspringt den eigenen Erfahrungen der Edition F-Gründerinnen. Nora sagt dazu: „Was wir als Team bei EDITION F gemerkt haben ist, wie sehr es uns geholfen hat, uns auszutauschen. Oft spricht man ja von Mentoren, die man braucht – doch wir haben gemerkt, dass eine Person da gar nicht ausreicht. Wir würden mit Edition F heute nicht da stehen, wo wir angekommen sind, hätten wir nicht eine Menge toller Begleiterinnen und Begleiter bis dahin gehabt.“ Diese Vorteile möchten sie nun auch anderen Frauen ermöglichen.

Wieso eigentlich Crowdfunding?

Die Crowdfunding-Kampagne hat gegenüber einem Online-Shop entscheidende Vorteile

Natürlich hätten Susann und Nora auch einfach im Online-Shop Tickets für das Coaching verkaufen können. Dennoch gab es gute Gründe für sie, genau das nicht zu tun, sondern auf eine Startnext-Kampagne zu setzen. Unser Gründer Denis hat in seinem letzten Artikel beschrieben, was für großartige „Nebeneffekte“ eine Kampagne haben kann. Genau diese Effekte haben die Gründerinnen hier auch gespürt. „Wir wussten am Anfang ja nicht, ob es klappt! Wir wussten nicht, wieviele dabei mitmachen werden – so konnten wir uns absichern. Was Edition F ausmacht ist die starke Community, die wir über so eine Crowdfunding-Kamapgne viel stärker einbeziehen können! Das ist ein ganz anderer Drive, als wenn du in den Shop gehst, ein Ticket auswählst und auf ‚kaufen‘ klickst. Das ist eine ganz andere Dynamik.“

Die Tipps der Starterinnen für eure erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne

Die Kampagne der Starterinnen ist extrem erfolgreich. Zum jetzigen Zeitpunkt haben sie 200.518€ von 1.713 Unterstützerinnen und Unterstützern eingesammelt. Solche Zahlen wünschen sich viele Starter… wie haben sie das erreicht? Für Nora sind es diese Faktoren, die eine Crowdfunding-Kampagne zum Erfolg führen:

1. „Es ist natürlich zentral, eine gute Idee zu haben und auch die Zielgruppe getestet zu haben. Man sollte bei der eigenen Community nachhorchen: Braucht ihr das echt?"

2. „Man muss die ganze Welt da draußen – wirklich jeden, den man kennt! – darüber informieren, dass man das jetzt macht.“ Schreibt alle am Starttag an, teilt das Video, gebt Gas! Aufmerksamkeit ist euer Schlüssel zum Erfolg, wobei der Content dann natürlich auch hochwertig sein sollte, damit die Kampagne nicht beliebig wirkt. „Man muss die ganze Zeit drüber reden, egal, wie peinlich das einem vielleicht ist, weil man sich wie ein Staubsaugervertreter beim Klinkenputzen fühlt.“

Eine Crowdfunding-Kampagne ist ein ganz anderer Drive, als wenn du in den Shop gehst, ein Ticket auswählst und auf ‚kaufen‘ klickst. Das ist eine ganz andere Dynamik.“

3. Last but not least: Natürlich muss man den ersten Schwung mitnehmen, aber auch ein Kommunikationskonzept für den gesamten Zeitraum der Kampagne haben. Wichtig ist, auch nach den ersten 2-3 Tagen dranzubleiben und für die Fans Anreize zu schaffen, das Projekt zu unterstützen und zu teilen. Gerade die Startnext-Projektblogs und Frage-Sektionen sehen die Starterinnen als sehr wichtiges Tool an, um mit der Zielgruppe zu kommunizieren und die Aufmerksamkeit und das Interesse über einen längeren Zeitraum oben zu halten.

Wie geht es für Nora und Susann mit der FEMALE FUTURE FORCE weiter?

Die Academy ist in den Augen der Gründerinnen der Auftakt zu einer ganzen Reihe Empowerment-Tools für Frauen. Nach der Kampagne steht ein 1:1-Mentoring-Programm Zur Diskussion, auch ein FEMALE FUTURE FORCE Festival ist geplant. „Wir stellen ganz tolle Frauen auf die Bühne, weil ich immer noch finde, dass man bei Konferenzen noch zu viele Männer auf der Bühne sieht. Das sind zwar alles tolle Männer, aber da draußen gibt es auch viele tolle Frauen! 50:50 sollte man da schon hinkriegen“, berichtet Nora.

Ihr habt Lust, eure Karrierechancen zu verbessern oder das Projekt anderweitig zu unterstützen? Hier könnt ihr mitmachen!

Fotos: (c) EDITION F, by Nora Tabel

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Fr, 28 Apr 2017 15:54:46 CEST
<![CDATA[SPH Bandcontest: Starte mit deiner Band durch und finanziere dein erstes Album!]]> Unser Ziel: Eure Band groß rausbringen

Der SPH Bandcontest ist mit mehr als 1.000 teilnehmenden Bands und 500 Konzerten pro Jahr in über 70 Städten einer der größten Nachwuchswettbewerbe Europas. Gemeinsam mit dem Team möchten wir Nachwuchsbands bestmöglich fördern. Deshalb haben wir ein Paket zusammengestellt, mit dem wir euch helfen möchten, euer erstes Album, ein Musikvideo oder eine Tour zu finanzieren.

Handbücher, Webinare und Beratungen

Jede Band, die am SPH Bandcontest teilnimmt, darf sich auf zahlreiche Förderpakete und Preise freuen. Wir von Startnext steuern diese Preise bei:

  • Handbuch: Allen Bewerbern wird unser Crowdfunding-Handbuch für Starter per Post zugeschickt. Es enthält 30 Seiten Tipps und Tricks, wie ihr euer Vorhaben mit der Crowd finanzieren könnt.
  • Webinar: Ihr erhaltet Zugang zu einem exklusiven Webinar, in dem wir euch erklären, wie Crowdfunding funktioniert und was die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Kampagne sind. Darüber hinaus stellen wir euch Musiker vor, die mit ihrem Crowdfunding-Projekt durch die Decke gegangen sind und beantworten eure persönlichen Fragen im Chat.
  • Premiumberatung: 5 Finalteilnehmer des SPH Bandcontests erhalten jeweils eine zweistündige Premiumberatung. Darin gibt euch ein Startnext-Projektbetreuer individuelles Feedback zur geplanten Crowdfunding-Kampagne und hilft bei der Konzeption sowie bei der Umsetzung.
  • Sichtbarkeit: Wenn ihr Teilnehmer des SPH Bandcontests seid und eure Band eine Crowdfunding-Kampagne startet, wird sie auf der SPH Partner-Page kuratiert.

Darüber hinaus erwarten euch beim SPH Bandcontest Bandgagen von bis zu 200€ pro Show, 2 Musikmesse-Freitickets im Wert von 80€, Best Artist Awards und Preise im Gesamtwert von 100.000€. Außerdem natürlich fette Gigs, Live-Erfahrung, hilfreiches Feedback sowie neue Kontakte.

So könnt ihr euch bewerben

Bewerbungen sind ganzjährig möglich und werden immer für die nächsten Vorrunden-Konzerte in eurer Nähe berücksichtigt. Füllt dazu dieses Anmeldeformular aus. Alle Anmeldungen - egal zu welcher Zeit - werden gleich behandelt. Hier findet ihr die Termine für die nächsten Konzerte.

Die Entscheidung über das Weiterkommen einer Band in die nächste Runde wird übrigens zu 50% vom Publikum und zu 50% von einer Fachjury getroffen.

Weitere Informationen findet ihr in den allgemeinen Teilnahmebedingungen und dem FAQ.

Wer steckt hinter dem SPH Bandcontest?

Der Bandcontest wurde im Jahr 2008 von einer Gruppe von Musikern in Montabaur gegründet. Das Team initiierte den Bandcontest vor allem aus wachsender Unzufriedenheit mit den Umgangsformen und Möglichkeiten bei bestehenden Band-Wettbewerben. Der SPH Bandcontest ist nach wie vor eine nicht staatlich bezuschusste Organisation von Studenten und Musikern, die einen Großteil ihrer neben dem Studium verfügbaren Zeit in die Durchführung der Konzerte steckt. Inzwischen zählen zum erweiterten Team mehr als 200 junge Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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Do, 27 Apr 2017 10:59:00 CEST
<![CDATA[Yeah! Ihr habt mit 40.000.000€ über 4.500 Projekte ermöglicht!]]> Das könntet ihr mit 40 Millionen Euro machen:

1. Ihr könntet 20.000 Mal die Strecke von Berlin nach Wellington, Neuseeland, fliegen.

2. Ihr könntet euch auch einfach einen Airbus A318 kaufen und die Strecke nach Neuseeland selbst fliegen. Pilotenschein sollte kostentechnisch vielleicht noch gehen, wenn ihr ein günstiges Gebrauchtflugzeug kauft.

3. Die Fußball-Fans unter euch könnten 1/3 von Lionel Messi für den heimischen Fußballverein verpflichten – denn sein Wert auf dem Transfermarkt beläuft sich aktuell auf 120 Millionen Euro. Für einen ganzen Jérôme Boateng würde es aber reichen! ;-)

4. Ihr hättet David Bowies Kunstsammlung kaufen können – diese wurde für etwa 40 Millionen Euro versteigert.

5. Mit 40 Millionen Euro könntet ihr euch 277.000 Flaschen Dom Pérignon gönnen. Aspirin für den Tag danach jedoch exklusive, das kommt dann on top.

6. Wenn ihr auf aristokratischen Flair steht, könntet ihr euch damit ungefähr 20 Schlösser mit großen Grundstücken kaufen. Wir haben nachgesehen – um München herum und in der Eifel ist dafür ein heißes Pflaster!

7. Bock auf ein Wohnzimmerkonzert? Circa eine Woche lang könntet ihr die Rolling Stones für euch auftreten lassen. Natürlich "zum letzten Mal", die wirklich "letzte Abschiedstour", etc. pp. Ihr wisst ja, wie das so bei denen läuft.

8. Ihr könntet 10 Mal die Münze "Big Maple Leaf, die aus dem Bode-Museum entwendet wurde, kaufen. (Na huch? Wer würde denn sowas machen?)

9. Ihr könntet 22.222 Muli Lastenräder kaufen. Zum Beispiel, um eure 277.000 Champagnerflaschen zu transportieren.

... doch das Beste kommt zum Schluss:

10. ...denn ihr habt euch für die Nummer 10 entschieden: Mit den 40 Millionen Euro habt ihr 4635 Projekte möglich gemacht! Spannende Startups, die alteingesessene Branchenplatzhirsche aufschrecken und Arbeitsplätze schaffen. Kreative Produktideen, die das Leben einfacher und schöner machen. Nachhaltige oder soziale Initiativen, die unsere Zukunft sichern und sich um Menschen kümmern, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Ihr habt über 4.500 Lieblingsprojekte ermöglicht

Tausende schöner Projekte habt ihr so zum Erfolg geführt. Zum Beispiel die Langstrecke der Süddeutschen Zeitung, die uns mit dem durch euren Input ermöglichten tollen Print- und Digital-Magazin Bahnfahrten versüßt. Oder Original Unverpackt, der erste Supermarkt Deutschlands, der komplett auf Plastikverpackungen verzichtet hat und die Welt somit ein Stückchen besser macht. Das Shift Smartphone, das leicht reparierbar und klasse designed ist. Die Kiron University, die Geflüchteten eine Chance auf Zukunft durch eine hochwertige Ausbildung bietet. Einhorn, ein faires und wirklich nachhaltiges Kondom das zeigt, dass soziale und ökologische Verantwortung ganz unkompliziert und mit viel Spaß in allen Lebensbereichen Einzug halten kann.

Was wir sagen wollen, ist in erster Linie: YEAH! Und dann möchten wir damit einfach zeigen, was durch so viele fleißige Unterstützer wie euch alles möglich gemacht werden kann. Man selbst denkt zwar "was sind schon 5 Euro?", aber in der Masse hat das einfach einen großen Impact – deshalb ist Crowdfunding ja so ein mächtiges Tool, auch ungewöhnliche und ganz neue Ideen umzusetzen. Falls ihr euch also gerade fragt, ob sich ein Crowdfunding für euch lohnt: Wir würden mal sagen Ja! ;-)

Gewinnspiel: Startet euer eigenes Projekt!

Vielleicht wolltet ihr schon immer diese eine Idee umsetzen... aber wie? Eigentlich habt ihr ja einen Job oder das Studium ist so zeitraubend, und das Geld ist ja auch so 'ne Sache... Stop! Ihr habt nun lang genug nach Gründen gesucht, wieso das alles nicht geht. Wir haben hier einen guten Grund für euch, wieso ihr euer Projekt jetzt endlich angehen könnt: Unser Crowdfunding-Handbuch!

Im Crowdfunding-Handbuch erklären wir, welches Potenzial in Crowdfunding steckt, wofür es sich eignet und vor allem: wie es funktioniert. Die Kapitel führen Schritt für Schritt durch die Vorbereitung und Umsetzung einer Crowdfunding-Kampagne; dazwischen berichten erfolgreiche Starter in Fallbeispielen von ihren Erfahrungen.

Wir verlosen drei Exemplare unter denjenigen, die diesen Blogpost kommentieren und uns erzählen, welche Idee sie gerne als Crowdfunding-Kampagne umsetzen möchten. Ein Debütalbum, ein tolles Produkt, eine soziale Initiative? Verratet es uns und steigt in die Verlosung mit ein! Teilnahmeschluss ist der 19.04.2017 um 12:00 Uhr!

Wir freuen uns auf eure Ideen!

Fotos: © Startnext, Unsplash, Einhorn

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Mi, 12 Apr 2017 10:36:38 CEST
<![CDATA[Mehr Schubkraft für unsere Kooperationen: Hallo Ella!]]> Aufgewachsen am Niederrhein, hat es mich vor dreieinhalb Jahren nach Mannheim verschlagen. Dort habe ich die Sonne des Südens genossen und Englisch und BWL studiert. Nebenbei war ich Mitglied der Studierendeninitiative infinity Mannheim e.V., die sich mit den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – auseinandersetzt und mein Interesse für Social Entrepreneurship geweckt hat.

Wie ich bei Startnext gelandet bin

Bei einer der vielen Veranstaltungen mit Gründern und Vordenkern bin ich auf Startnext aufmerksam geworden. Die Crowdfunding-Kampagne meiner Studierendeninitiative bot mir erste Einblicke, die zeigten: Es funktioniert! Und was könnte es Besseres geben, als eine Idee mit gesellschaftlichem Mehrwert gemeinsam zu finanzieren und dann mit dem Wissen umzusetzen, dass viele Unterstützer einem den Rücken stärken? Mich begeistert, dass auf diese Weise auch kleineren Projekten und innovativen Ideen Raum gegeben wird.

Let’s do this – together!

Umso mehr freue ich mich, jetzt bei Startnext aktiv die erfolgreiche Umsetzung vieler toller Projekte vorantreiben zu können. Dazu unterstütze ich das Kooperationsteam dabei, neue Partner zu gewinnen, die unsere Vision gemeinsam mit uns vorantreiben wollen und den Projektstartern wertvolle Mehrwerte in Form von Beratung, Workshops oder Cofinanzierung bieten können.

Und sonst so?

Persönlich hat es mir besonders die Kategorie Social Business angetan, weil ich es spannend finde, gesellschaftliche Probleme unternehmerisch zu lösen. Aber auch Projekte aus der Kategorie Food sind nicht zu verachten: Dort kann ich meine Leidenschaft für vegane Naschereien ausleben. Wenn ich mich gerade nicht mit Crowdfunding beschäftige, mache ich am liebsten Sport: drinnen oder draußen, alleine oder gemeinsam, Fitnessstudio, Fahrradfahren oder Wandern – Hauptsache Bewegung!

Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin gespannt, was wir alles gemeinsam bewegen können!

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Mo, 10 Apr 2017 13:43:33 CEST
<![CDATA[7 Mehrwerte einer Crowdfunding-Kampagne, an die viele nicht sofort denken]]> 1. Eure Idee fokussieren

Euer Crowdfunding kann nur dann erfolgreich werden, wenn euer Projektteam es schafft, die Idee präzise und klar zu formulieren und darzustellen. Präsentiert euer Projekt so, dass jeder potenzielle Unterstützer sie versteht und auch weitererzählen kann (und möchte!). Holt euch Feedback von Freunden und Verwandten zu eurer Präsentation und prüft, ob sie den Grundgedanken erfassen und auch wiedergeben können. Die Crowdfunding-Kampagne ist eine gute Übung, um euren Fokus zu testen und zu verbessern.

2. Idee am Markt testen

In der Kampagne präsentiert ihr neben eurer Idee auch Gegenleistungen (auf Startnext heißt das Dankeschöns) für die Unterstützer, die oft das Endprodukt sind. Die Beschreibung, das Design, der Preis – all das zeigt ihr der Öffentlichkeit. Durch die Resonanz der Unterstützer erfahrt ihr vom ersten Tag an, ob die Idee überhaupt einen Markt hat, beziehungsweise: ob ihr überhaupt den richtigen Markt und die passende Zielgruppe ansprecht. Auch für zukünftige Kofinanzierer, wie Banken oder Förderbanken, ist eine erfolgreiche Kampagne ein wichtiges Indiz und steigert eure Chancen auf einen günstigen Kredit!

Während große Unternehmen eine Menge Geld für großangelegte Markttests ausgeben, könnt ihr beim Crowdfunding noch vor der Produktion relativ einfach herausfinden, ob das Produkt bei möglichen Käufern gut ankommt.

3. Ökonomische Planung

Manche Teile der Kampagnenplanung ähneln dem Aufbau eines Online-Shops. Wenn ihr eure Dankeschöns für eure Unterstützer konzipiert und durchrechnet, müsst ihr Produktionskosten, Arbeitsleistung, Umsatzsteuer, Versandkosten und Gewinn berücksichtigen. Aus eurer Idee wird hier schon ein ganz konkretes Produkt! Viele Teams stellen an dieser Stelle fest, ob die Idee an sich überhaupt tragfähig und realistisch ist. Crowdfunding fördert dadurch, mehr als andere Finanzierungsmethoden, nachhaltige Konzepte.

4. Professionalisierung eures Teams

Viele Teams merken im Laufe der Vorbereitung einer Kampagne, wo noch Wissenslücken bestehen, welche Kosten sie nicht im Blick hatten und welche Partner ihnen weiterhelfen können, damit sie das Produkt herstellen und die Dankeschöns an die Unterstützer verschicken können. Viele Starter haben uns berichtet, dass sie durch die Crowdfunding-Kampagne das erste Mal alle Facetten einer Produktentwicklung im Blick hatten. Viele gehen dadurch gestärkt in ihre Unternehmensgründung!

5. Aufmerksamkeit erzeugen

Mit das Tollste am Crowdfunding ist dessen Werbewirksamkeit. Als Starter-Team rührt ihr natürlich ordentlich die Trommeln für die Kampagne, damit eine breite Zielgruppe angesprochen wird. Dadurch betreibt ihr authentisches Marketing – für euer Team, für die Idee, für die zukünftige Marke. Betreibt ihr die Kampagne mit viel Herzblut und Energie, kommt es oft zu einer sehr hohen Sichtbarkeit in eurer Zielgruppe und zum Teil auch in den Medien. Bei einigen Crowdfunding-Kampagnen liegt der Werbewert schnell mal über 100.000€!

6. Eure Community aufbauen

Je mehr die Sichtbarkeit steigt, umso größer wird die Community, die mit euch der erfolgreichen Finanzierung entgegenfiebert und eure Idee teilt, was wiederum eure Sichtbarkeit vergrößert. Diese Community ist nicht nur während euer Finanzierungsphase wichtig, sondern auch danach! Es lohnt sich euer Netzwerk aktiv zu pflegen, denn es ist die Grundlage für jedes weitere Projekt. Glückliche Unterstützer eurer ersten Crowdfunding-Kampagne unterstützen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch eure nächste Kampagne. Nichts spricht gegen Serien-Crowdfunding!

7. Feedback bekommen

Crowdfunding funktioniert deshalb so genial, weil alle Kommunikationsenergie innerhalb eines begrenzten Zeitraumes in die Kampagne fließt. Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Kampagne losgeht. Ihr ruft eure Community aktiv zur Unterstützung auf, teilt eure Kampagne über Social Media und sammelt eine Menge Feedback ein. Hier erkennt ihr schnell, ob euer Produkt eine Zukunft hat und wo ihr planungstechnisch noch Luft nach oben habt.

Investiert lieber 2-3 sehr intensive Monate in eure Idee, die bei der Finanzierung auch mal scheitern darf, als dass ihr 2 Jahre in eine Produktentwicklung ohne Marktakzeptanz einzahlt, mit der man sich tief verschuldet.

Zuguterletzt:

Scheitern gehört beim Crowdfunding mit zu den positiven Seiten! Es gibt euch die Möglichkeit, neue Produkte und Ideen zu testen oder auch mutige Experimente zu wagen. Wenn ihr an der Akzeptanz des Marktes scheitert, habt ihr keine schlimmen finanziellen Konsequenzen zu befürchten, ihr lernt also auf die "sanfte Art". Auch wenn Scheitern nie schön ist, ist das Gelernte jedoch unbezahlbar, denn es ermöglicht euch die richtigen Rückschlüsse für eure nächsten Projekte oder Unternehmen zu ziehen.

Wir freuen uns schon auf eure Ideen! Hier könnt ihr euer Projekt starten.

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Do, 27 Apr 2017 18:17:00 CEST
<![CDATA[Diese Frau will die Versicherungs-Branche vollständig umkrempeln!]]> Marie-Luise möchte die Versicherungs-Branche revolutionieren

„Versicherungen finden viele erstmal eklig – Renditen, Geld, all das. Dennoch glaube ich daran, dass die Versicherungswelt eben nicht so böse ist, wie alle immer denken. Ursprünglich wurde dieses Konzept ja für die Menschen auf die Beine gestellt, nicht gegen sie!“, erzählt sie uns. In ihren Augen sind Versicherungen durch zu große Profitorientierung vom eigentlichen Weg abgekommen, sie vergleicht sie mit Schneewittchen, das einen Bissen des vergifteten Apfels im Rachen hat. „Das Stückchen muss man rausholen, damit es der Prinzessin wieder bessergeht. Genau das möchten wir bei ver.de machen!"

"Versicherungen sind ja eigentlich für die Menschen da!"

Geld ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor, um Dinge zu bewegen. Damit kann man Gutes tun, soziale und ökologische Projekte fördern, Einfluss nehmen. Hier sieht Marie-Luise auch den Hebel, um wirklich Änderungen herbeizuführen – und das möchte sie schon seit ihrer Schulzeit in den 80ern, in denen Umweltthemen sehr aktiv besprochen wurden.

Die Gründerin möchte mit ihrer Versicherung Umweltschutz und Soziales fördern

Vieles an ihrer Sachversicherung ist ungewöhnlich, zum Beispiel die rechtliche Form: Die Versicherung wird als Genossenschaft gegründet. Doch auch der Service den Kunden gegenüber wird anders laufen, als bei traditionellen Unternehmen in der Branche. Wenn euch etwas kaputtgeht, erstattet euch die Versicherung zum Beispiel die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produktes – auch, wenn das Vorgängerprodukt nicht nachhaltig war. Habt ihr drei Jahre keinen Schaden gemeldet, bekommt ihr Geld zurück. Doch den größten Einfluss werden die finanziellen Investitionen der Versicherungsgesellschaft haben.

„Versicherungen sind immer große Geldanleger – natürlich müssen auch bei uns gesetzliche Vorgaben eingehalten werden“, erläutert sie. Dennoch gibt es einen Spielraum. „Das Geld wird in verschiedene Anlageklassen unterteilt, bei denen es immer nachhaltige und weniger nachhaltige Optionen gibt. Hier möchten wir nach Möglichkeit immer die nachhaltige Variante wählen. Und sollten mehrere dieser „grünen“ Optionen zur Verfügung stehen, darf der Verbraucher hier mitentscheiden, in welche Variante wir das Geld investieren.“

Wieso nicht einfach einen bestehenden Konzern zum Umdenken bewegen?

Bevor Marie-Luise ver.de gründete, arbeitete sie in einem großen Versicherungskonzern. Leider hat sie dort nachhaltige Ideen und soziale Ansätze nicht wirklich durchsetzen können. „Die Ebene, die die Entscheidungen hätte treffen können, sah Ökologie und Soziales immer als Gegensatz zur Ökonomie. Man hat nicht daran geglaubt und sah solche Anstrengungen quasi als Lizenz zum Geldverbrennen an.“

Dennoch ließ sie sich nicht entmutigen und nahm die Dinge selbst in die Hand – so entstand ver.de. Natürlich gründet man nicht eben mal so eine Versicherung. Die gesetzlichen Vorgaben sind streng, doch da sie und ihr Team viel Expertise mit sich bringen, haben sie diese Hürden bewältigen können. Schließlich hat sie fast 20 Jahre in einem großen Versicherungsunternehmen in Führungspositionen gearbeitet und sich auch abseits dessen viel mit der Thematik auseinandergesetzt – sie ist also bestens vorbereitet. Jetzt fehlt nur noch eins: Geld.

Mit Crowdfunding möchte sie ihr Unternehmen zum Erfolg führen

Viele Investoren stecken ihr Geld gerne in vielversprechende Tech-Startups, eine Versicherung hingegen wirkt erst einmal altbacken und wenig „sexy“ – und das ist nicht die einzige Hürde, die Marie-Luise nehmen muss. „Wenn ich allein auf Investoren zugehe und mich dann als Frau und Kopf des Unternehmens selbstbewusst vor ihnen positioniere, ist das schon einmal die erste Irritation“, lacht sie.

"Ökologie und Nachhaltigkeit werden oft als Gegensatz zu Ökonomie gesehen – als Lizenz zum Geldverbrennen."

Die Gründerin hat dann nach alternativen Finanzierungsmethoden gesucht und ist auf Crowdfunding gestoßen. „Ich habe Christoph Mussenbrock kennen gelernt, der 15 Millionen Euro für eine Wohnungsbau-Genossenschaft quasi per Crowdfunding eingesammelt hat. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass man auch eine Versicherung so finanzieren könnte.“

Daraufhin hat sie ihre eigene Kampagne auf Startnext gestartet, wobei es ihr hier nicht nur um das Einsammeln von Geld geht. Sie sieht hier auch ganz klar den Vorteil, potenzielle Kunden anzusprechen, ihre Idee bekannt zu machen und Feedback von außen einzusammeln. Auf die Frage, was hier ganz besonders herausfordernd fand, sagt sie: „Es war sehr herausfordernd, so etwas Kompliziertes wie eine nachhaltige Versicherung im Video, aber auch in Texten und Bildern kurz, prägnant und ansprechend zu vermitteln. Zum Glück helfen mir die Sichtbarmacher und Birte Pampel dabei!“

Eine Versicherung zu gründen wirkt vielleicht erst einmal ein bisschen verrückt und kaum machbar. Zum Glück gibt es Vordenkerinnen wie Dr. Marie-Luise Meinhold die uns zeigen, dass man Dinge erst einmal ausprobieren sollte, bevor man sie verloren gibt.

Hier könnt ihr ihr Projekt unterstützen und die Revolution der Versicherungsbranche mitgestalten!

© Fotos: Marie-Luise Meinhold, ver.de

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Mi, 29 Mär 2017 15:50:58 CEST
<![CDATA[Deutscher Integrationspreis 2017 – denn Integration geht uns alle an!]]> Integration ist ein Thema, das uns alle angeht. In unserem Alltag treffen wir immer wieder auf Menschen, die ihre Wurzeln in ganz anderen Kulturkreisen haben. Gelungene Integration führt dazu, dass wir von diesen Unterschieden profitieren, lernen und uns dadurch weiterentwickeln können – als Gesellschaft und als Individuum.

Da in den letzten Jahren viel mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kamen als in den Jahren vor dem Syrien-Krieg, muss Integration neu gedacht werden: Einerseits größer, andererseits auch individueller und deutlich kreativer als einfach nur ein Sprachkurs und "mal schauen".

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung möchte Innovation im Feld der Integration fördern und schreibt deshalb dieses Jahr das erste Mal den Deutschen Integrationspreis aus, der an einem Crowdfunding-Contest hier auf Startnext gekoppelt ist.

130.000€ Förderung für Innovationen im Bereich Integration

40 Projekte sind dieses Jahr am Start und konkurrieren um die Stiftungsförderung im Gesamtwert von rund 130.000€. Die 20 Projekte, die die meisten Unterstützer hinter sich sammeln können, bekommen Fördergelder zwischen 15.000€ und 5.000€ zugesprochen, was die Initiativen zusammen mit den Crowdfunding-Einnahmen ein ganzes Stück voran bringt! Dementsprechend ist es wichtig, dass die Projekte ihre Crowd aktivieren und viele Menschen begeistern, die ihr Lieblingsprojekt unterstützen.

Doch damit ist der Wirbel noch nicht vorbei! Die Projekte, die ihr Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen haben, setzen ihre Ideen im Anschluss an den Contest dann auch direkt um. Sechs Monate später schaut sich eine Jury genau an: Welche Idee ist besonders innovativ und erzielt eine große Wirkung? Wo werden Geflüchtete besonders gut und aktiv eingebunden? Bis zu drei der Projekte können dann mit dem Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet werden, wobei noch einmal insgesamt 100.000€ Preisgeld winken!

Damit ihr euch ein besseres Bild darüber machen könnt, was für Projekte mit an Bord sind, möchten wir euch hier drei Beispiele vorstellen:

Stitch by Stitch

Die Stitch by Stitch Schneiderwerkstatt ist eine lokale Produktionsstätte in Frankfurt am Main, die aus ihren Ländern geflohenen Schneiderinnen hilft, sich über die handwerkliche Arbeit mit viel Spaß zu integrieren und ihre Qualifikationen offiziell anerkennen zu lassen. Zusätzlich gibt es individuelle Nachhilfe, Sprachfördernung und Alltagshilfen (Kontoeröffnung, Wohnungssuche, Kinderbetreuung etc.). Diese Initiative hilft Frauen, die alles verloren haben, bei den ersten Schritten in ein neues, unabhängiges und glückliches Leben!

Solidrinks

Leckere Limos trinken und dabei was Gutes tun? Das ist die Mission der Starter hinter Solidrinks ! Mit einem lustigen und gut gemachten Video pitchen die Starter um die Aufmerksamkeit der Startnext-Crowd. Die Idee hinter allem: Der komplette Gewinn geht an Geflüchteten-Initiativen, genau so wie ein fester Betrag pro verkaufter Flasche. Außerdem möchten die Starter sich in aktuelle Diskussionen einmischen und mit auf die Etiketten gedruckte Gedanken und Statements die Diskussion über wichtige Themen anregen.

Café Syria

Syrische Familien schaffen einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Annäherung zwischen den verschiedenen Kulturen – das Café Syria in der Stadt Ostfildern. Bei leckerem syrischen Essen können sich Alteingesessene mit neu hinzugezogenen Familien unterhalten, Anknüpfungspunkte finden und Integration leben. Zusätzlich möchte die Initiative noch ein Kochbuch mit typisch syrischen Gerichten herausbringen.

Hier könnt ihr in allen Projekten stöbern und euren Favoriten unterstützen, damit er es über die Zielgerade schafft!

Außerdem würden wir gerne wissen: Welches ist euer Lieblingsprojekt? Erzählt es uns in den Kommentaren!

© Fotos: Solidrinks, Stitch by Stitch, Café Syria

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Do, 23 Mär 2017 13:20:00 CET
<![CDATA[Z2X³ - Das Festival für neue Visionäre von ZEIT ONLINE kommt nach Leipzig, Stuttgart und Essen]]> Im September 2016 trafen sich auf Einladung von ZEIT ONLINE mehr als 600 junge Menschen in Berlin zum ersten Z2X-Festival der neuen Visionäre und haben sich darüber ausgetauscht, wie sie in Zukunft leben und die Gesellschaft mitgestalten möchten. Aufgrund der großen Nachfrage wird es Ende April nun drei lokale Ausgaben des Festivals geben: Z2X hoch drei !

Die Bewerbungsphase hat begonnen

Ihr seid Z2X-jährig, also zwischen 20 und 29 Jahren alt, und wollt in Leipzig (21.04.), Stuttgart (22.04.) oder Essen (23.04.) dabei sein? Dann bewerbt euch jetzt mit einer Idee für einen Workshop, für einen Blitzvortrag, für ein „Frag mich alles“ oder einfach nur mit einer grundlegenden Motivation. Die Z2X³-Jury, in der auch Startnext-Gründer Denis Bartelt vertreten ist, wählt die besten Ideen aus. Die lokalen Festivals werden also zu einem Großteil von den Teilnehmern selbst gestaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Hier könnt ihr euch das geplante Programm und die Locations anschauen sowie über Teilnehmer, die schon zugesagt haben, informieren.

Crowdfunding für neue Visionäre: Startnext begleitet die Festival-Tour

Als Kooperationspartner sind wir vor in allen drei Städten vor Ort, um euch zu beraten und bei der Finanzierung eurer Projektideen zu unterstützen. In Stuttgart werden wir außerdem den Workshop "Crowdfunding 1x1: So baust du eine Community für deine Idee auf" anbieten. Denis Bartelt teilt seine Erfahrungen mit euch, wie ihr eure Idee bekannt machen könnt, viele Unterstützer gewinnt und das erforderliche Kapital einsammeln könnt.

Projekte, die bei Z2X präsentiert wurden oder entstanden sind und sich über Startnext finanziert haben, findet ihr auf der Z2X-Partner Page.

Jetzt schon vormerken: Z2X-Wochenende in Berlin 2017

Auf Wunsch vieler Teilnehmenden gibt es 2017 auch wieder ein neues, großes Z2X-Festival am 2. und 3. September 2017 im Radialsystem V in Berlin. Markiert euch diesen Termin am besten jetzt schon rot im Kalender!

© Foto: ZEIT ONLINE

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Fr, 17 Mär 2017 15:09:00 CET
<![CDATA[Kultur macht schön: Crowdfunding Contest für Kassel im documenta-Jahr 2017]]> 10.000 Euro Preisgeld für die Projekte mit den meisten Unterstützern

11 Projekte, die sich für den Contest qualifizieren konnten, sind am 08.03.2017 zeitgleich in die Finanzierungsphase gestartet. Am 31.03.2017 werden die Preisgelder gestaffelt an jene Projekte vergeben, die bis dahin die meisten Unterstützer für sich gewinnen konnten. Das heißt: jede Unterstützung zählt! Auf der Page von UNIKAT könnt ihr alle Projekte anschauen und euch tolle Dankeschöns sichern. Wir stellen euch drei der teilnehmenden Projekte vor:

Kultmusical "Hedwig and the Angry Inch"

Das Studio Lev Kassel möchte dieses Jahr ein US-amerikanisches Off-Broadway-Musical auf die Bühne bringen. Es handelt von der Drag Queen Hedwig, die mit ihrem Ehemann Yitzhak durch schäbige Clubs tourt und auf tragikomische Art und Weise ihre Lebensgeschichte erzählt: Eine Story zwischen der DDR, Sugar Daddy Luther, einer misslungenen Geschlechtsangleichung, der Auswanderung nach Amerika, dem Fall der Mauer und einer verflossenen Liebe. Wenn die Finanzierung zustande kommt, können die Theatermacher außerdem einen eigenen Spielort in Kassel etablieren! Premieren-Tickets und weitere Dankeschöns findet ihr hier.

StoryCamper

Heimat – was ist das für euch? Gemeinsam mit euch möchte die Erzählkünstlerin Kirsten Stein in ihrem "StoryCamper" Heimat in Geschichten suchen und finden. Ein alter Wohnwagen aus den 1960er Jahren soll dafür renoviert werden und während der documenta als Ort des Austausches, der Begegnung und des Geschichten-Sammelns dienen. Besonders daran: Das Publikum erlebt professionelles Erzähltheater und kommt gleichzeitig selbst zu Wort! Wer möchte, erzählt eigene Geschichten zum Thema Heimat, die anschließend auf dem YouTube-Kanal des Story Campers veröffentlicht werden. Hier könnt ihr das Projekt unterstützen.

Dock your mind

Die Kooperative "Ohrenkratzer e.V." veranstaltet bereits seit über 20 Jahren Konzerte mit kreativer, neuer Musik. Während der documenta 14 möchten sie die Konzertreihe "Dock your mind" in Leben rufen: Circa 40 Künstler bzw. Gruppen aus den Bereichen Avantgarde, Experiment, Elektronik und neuer improvisierter Musik werden Woche für Woche vorgestellt. Insgesamt sind 13 Konzerte in 13 Wochen geplant, für die die Veranstalter jetzt eure Unterstützung benötigen.

Über UNIKAT

UNIKAT ist ein Gemeinschaftsprojekt des Uni Kassel Transfer Inkubator, der Wirtschaftsförderung Region Kassel und dem Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Universität Kassel. Gemeinsam wollen sie die Ideen in der Region fördern und unterstützen. Auf der Partner Page von UNIKAT findet ihr übrigens weitere tolle lokale Projekte!

© Fotos: Projekte KolorCubes, Hedwig and the Angry Inch, StoryCamper, Dock your mind

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Do, 09 Mär 2017 11:38:00 CET
<![CDATA[Weltfrauentag 2017 – 5 Crowdfunding-Projekte toller Frauen]]> 30 Jobs der Zukunft

Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Welche sind die 30 wichtigsten und vielversprechendsten Berufe von morgen? Viele der Jobs, die wir später einmal haben werden, gibt es noch gar nicht – die ersten Ansätze dazu existieren jedoch schon. Die Starterin Jannike Stöhr begibt sich auf eine spannende Recherche, um herauszufinden, wie sich unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren wandeln wird und wie wir am besten darauf reagieren. Damit sie diese Reise nicht allein unternehmen muss, nimmt sie euch über die sozialen Medien und auf ihrem Blog mit, sodass ihr die Möglichkeit habt, alles mitzuverfolgen und auch aktiv mitzugestalten! Am Ende kommt ein Buch dabei heraus, das Chancen aufzeigen und Sorgen nehmen möchte. "Einen Blick in die Glaskugel werfen, praktische Ansätze und Schlüsse daraus ziehen, von Vorreitern lernen und Angst vor der Zukunft nehmen, die sich nie mehr so langsam ändern wird wie heute.“ – das ist Jannikes Mission, für die sie eure Unterstützung braucht.

Sexuelle Ausbeutung von Erntehelferinnen

Die sexuelle Ausbeutung von Frauen kommt leider in vielen Branchen vor – wenig bekannt ist jedoch das Leid der Frauen in der Erntewirtschaft. Die Journalistinnen Stefania Prandi und Pascale Müller möchten diese menschenverachtenden Zustände in einer Recherche für Correctiv aufdecken. Stefania konnte diese Auswüchse schon auf Sizilien und in Apulien beobachten. Frauen, die ihren Job behalten wollen, werden vom Chef zum Sex gezwungen. Wenn sie ablehnen, verlieren sie ihre Anstellung und ihre Familie dadurch die Lebensgrundlage. Von Wissenschaftlern und Gewerkschaftern hat die Journalistin erfahren, dass das Problem in vielen mediterranen Ländern besteht – Länder, deren Obst und Gemüse dann in unseren Supermärkten landet. Helft den beiden Reporterinnen, diese Praktiken aufzudecken und unterstützt dieses Projekt!

cocoome

Wenn ihr Kinder habt, wisst ihr ja, dass man ihnen beim Wachsen gefühlt zuschauen kann – und auch, wie teuer es ist, wenn die neu gekauften Klamotten fünf Minuten später wieder zu klein sind. Wäre es nicht schön, wenn manche Produkte einfach mitwachsen würden? Das dachte sich auch unsere Starterin Julia Pötsch. Durch ihre beiden eigenen Schwangerschaften hatte sie die Idee zu "cocoome", einem Jacken-Inlay für die Schwangerschaft, das ihr später einfach als Baby-Tragehilfe und gemütlichen Fußsack für den Kinderwagen nutzen könnt. Drei Produkte in einem – das nennen wir Nachhaltigkeit mit Sparpotenzial! Damit sie die ersten 1.000 Inlays produzieren lassen kann und ihr sie kaufen könnt, braucht sie eure Hilfe.

I, Scientist

Wieviele Wissenschaftlerinnen neben Marie Curie könnt ihr aufzählen? Bei den meisten Leuten wird es nach 2 oder 3 Namen eng. Haben Frauen weniger geleistet? Sind sie einfach schlechter in wissenschaftlichen Themen? Unsinn! Das Problem ist, dass die wissenschaftlichen Leistungen von Frauen oft nicht gewürdigt oder gar männlichen Kollegen zugeschrieben wurden. Doch auch heutzutage erfahren Frauen in der Wissenschaft immer noch Diskriminierung – und auch Männer oder Menschen, die eine ganz andere Geschlechtsidentität haben, werden aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Die Organisation "I, Scientist" möchte dieser Diskriminierung aufgrund von Geschlechterrollen einen Riegel vorschieben. Auf einer Konferenz möchten das Team auf diese Zustände aufmerksam machen und die Sensibilität für dieses Thema steigern. Damit die Konferenz stattfinden kann, braucht es eure Unterstützung!

Die erste deutsche Astronautin

Der Weltraum, unendliche Weiten... die in Deutschland bisher nur Männer erforschen durften. Das bedeutet jedoch auch, dass bisher nur wissenschaftliche Daten von Männern vorliegen. Während andere Länder schon ganz selbstverständlich und seit Jahrzehnten Frauen in den Weltraum entsenden und von den gewonnen Erkenntnissen über Physiologie und psychische Faktoren profitieren, hinkt Deutschland da noch deutlich hinterher. Die Initiatorin von "Die Astronautin", Claudia Kessler, fand: Es wird Zeit für die erste deutsche Frau im All! Und da sie nicht länger warten wollte, hat sie das Ruder selbst in die Hand genommen, sich Partner wie Sciencestarter und Schotterweg gesucht und begonnen, ihre Vision umzusetzen. Damit die Rakete abhebt, ist natürlich Geld nötig. Jeder Euro treibt das Projekt weiter voran! Wenn ihr bereit seid, ein Stück Raumfahrtgeschichte mitzuschreiben, könnt ihr das Projekt hier unterstützen.

© Fotos: Ein Raum für ein Jahr - citizen2be, Sexuelle Ausbeutung von Erntehelferinnen, cocoome, I, Scientist

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Di, 07 Mär 2017 10:02:53 CET
<![CDATA[6 Beine für Social Media – willkommen Jasmin & Chloé!]]> Wir sind gerade ganz frisch aus dem schönen Hamburg in die Hauptstadt gezogen. Während die Hauptaufgabe meiner Hündin eher in der lückenlose Kontrolle der Nahrungsaufnahme der Kolleginnen und Kollegen liegt, beschäftige ich mich mit Kommunikation – genauer: Mit Social Media.

Mein Ziel ist es, euch zu motivieren und mit spannenden Inhalten eine Menge Inspiration zu liefern – auf den sozialen Netzwerken, im Blog und wo ich euch sonst noch treffe.

Vom Webseitenbaukasten zum Crowdfunding

Bevor ich bei Startnext angeheuert habe, habe ich 5 Jahre beim Hamburger Webseitenbaukasten Jimdo gearbeitet. Zuerst habe ich in die Bereiche Support und Payment hineingeschnuppert und auch kurz Marketingluft geschnuppert – doch so richtig verliebt habe ich mich in die Kommunikation. Bei meinem alten Arbeitgeber konnte ich dann erst ein Social Media Team und dann noch das Social Media Support Team aufbauen und mich mit den Projekten der Nutzer beschäftigen – super spannend!

Genau deshalb fühle ich mich dem Bereich Crowdfunding auch so nah: Jahrelang habe ich Menschen auf ihrer Reise von einer kurz auf einen Bierdeckel hingekritzelten Idee zum erfolgreichen Business begleitet und unterstützt. Immer wieder fasziniert hat mich hier die Kreativität, mit der sie ihre Einfälle umgesetzt und Probleme gelöst haben. Man merkt einfach sofort, wenn jemand wirklich mit Herzblut dabei ist – und genau diese Projekte werden auch erfolgreich!

Meine Steckenpferde: Schreiben, Kunst und Wissenschaft.

Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, eure Projekte ins Rampenlicht zu stellen, schreibe ich nebenher noch anderweitig – einerseits als Journalistin, andererseits als Bloggerin mit dem Schwerpunkt auf Themen wie Rassismus, Integration, Politik, Feminismus und Gesellschaft. Meine künstlerische Ader lebe ich als Fotografin, Illustratorin und Designerin aus, und auch hier bei Startnext werde ich wohl immer mal wieder den Pinsel schwingen dürfen – juhu!

Übrigens: Ursprünglich bin ich Biologin und habe mich auf Hummeln und Bienen spezialisiert. Deshalb freue ich mich auch sehr auf eure wissenschaftlichen Themen und bin gespannt auf euren Forschergeist. Ich finde es toll, mit euch die Wirtschaft von morgen aufzubauen – nachhaltig, sozial, kreativ und erfolgreich. Leinen los!

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Mo, 06 Mär 2017 15:54:03 CET
<![CDATA[Die Astronautin – flieg mit uns ins All!]]> Mit dem spannenden Startnext-Projekt "Die Astronautin" könnt ihr ein bisschen in die Fußstapfen von Spock und Co. treten und echten Forschergeist leben. Lasst uns ein Stückchen Weltraumgeschichte schreiben und nicht nur die erste deutsche Astronautin ins All auf die Raumstation ISS entsenden, sondern damit auch die erste privat finanzierte Raumfahrtmission Deutschlands realisieren!

Wer fliegt denn jetzt ins All?

Fest steht: Wir schicken eine Frau! Und zwar keine schon fertig ausgebildete Astronautin, sondern eine ganz normale Wissenschaftlerin – jemanden "von uns"! Das Auswahlverfahren, bei dem 490 großartige und hochqualifizierte Frauen teilgenommen haben, begann schon Anfang 2016. Von diesen Frauen haben es 6 Teilnehmerinnen in die engere Auswahl geschafft! Ende April wird sich die Gruppe auf zwei Finalistinnen verkleinern, die Mitte diesen Jahres das anstrengende und auch spannende Trainingsprogramm beginnen: Fitness- und Tauchtraining, wissenschaftliche und technische Grundlagen, Sozial- und Medienkompetenz – all das muss sitzen, wenn die Rakete 2020 Richtung ISS startet!

Wir schreiben Weltraumgeschichte.

Hinter diesem Projekt steckt nicht die NASA oder eine ähnlich große Organisation mit viel Geld im Rücken. Dieses Projekt steht und fällt mit euch – und es gibt viele gute Gründe, "Die Astronautin" zu unterstützen. In Deutschland konnten bislang nur Männer ins All – das bedeutet, dass auch nur ihre wissenschaftlichen Daten vorliegen. Es wird Zeit, dass hier eine Frau mitmischt! Wie wirken sich die physischen und psychischen Belastungen auf eine Frau aus? Wie bewertet sie wissenschaftliche Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Außerdem hat die erste deutsche Astronautin auch eine Vorbildfunktion für junge Mädchen: Sie zeigt, dass auch Frauen alles erreichen können und große Träume wahr werden!

Klingt super! Wie kann ich mitmachen?

Wenn ihr bereit seid, die Geschichte der Raumfahrt zu verändern, könnt ihr das Projekt über unsere Plattform unterstützen! Neben der Tatsache, an einem einmaligen und so noch nie dagewesene Projekt mitzuwirken, warten auch viele tolle Dankeschöns auf euch. Vom offiziellen Shirt über einen Tag beim Trainingsprogramm der Astronautinnen bis hin zum Parabelflug gibt es eine Menge zu entdecken.

ICH FLIEGE MIT!

© Bilder: Die Astronautin
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Do, 02 Mär 2017 13:53:24 CET
<![CDATA[Das Festival der Jugend: Zeit für Widerstand]]> Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind ein großes ehrenamtliches Team und organisieren gerade das Festival der Jugend, dass alle zwei Jahre an Pfingsten in Köln von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) ausgerichtet wird. Beim letzten Mal hatten wir mehr als 1500 Besucher, aber das wollen wir dieses Mal übertreffen! Wenn wir uns nicht gerade mit Schallgutachtern, Essenskalkulationen und Bandbooking herumschlagen, engagieren wir uns in und mit der SDAJ für eine bessere Welt und gegen Krieg, Kapitalismus und Nazis.

Auf dem Festival wollen wir mit Jugendlichen zusammenkommen, die genauso die Schnauze von den bestehenden Verhältnissen voll haben und sich für ihre eigenen Interessen einsetzen wollen. Für uns heißt politische Arbeit eben mehr als nur diskutieren oder demonstrieren, sondern manchmal auch einfach zusammen zu feiern. Deshalb wollen wir dieses Jahr ein noch größeres Konzert als Highlight des Festival-Wochenendes auf die Beine stellen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

In den letzten Jahren war das Konzert auf dem Festival immer relativ klein. Ein Festival, das unabhängig von Konzernen und ihrem Sponsoring sein will und bei dem gleichzeitig nur die Leute ein Ticket kaufen müssen, die auch vor Ort campen und essen wollen, hat relativ begrenzte finanzielle Möglichkeiten. Wir wollen aber nicht immer nur an die Solidarität der Künstlerinnen und Künstler appellieren, dass sie doch bitte umsonst oder für lächerlich kleine Gagen für uns spielen sollen, denn auch nichtkommerzielle Künstler brauchen einen vollen Kühlschrank und ein Dach über dem Kopf. Deshalb haben wir dieses Jahr die Musikzeitschrift "Melodie und Rhythmus" ins Boot geholt und zusätzlich diese Crowdfunding-Kampagne gestartet. Wir dachten, dass es sicherlich ein paar Leute gibt, die uns dabei unterstützen wollen, ein cooles Line-Up auf die Beine zu stellen. So können wir beides machen: kostenloser Zugang für alle und vernünftige Gagen für die KünstlerInnen, die bei uns auftreten.


Warum ist euch wichtig, das Projekt zu realisieren?

Die KünstlerInnen, die wir für das Festival der Jugend anfragen sind nicht Teil des unpolitischen Mainstreams aus der Musikindustrie. Es sind Menschen, die mit ihrer Kunst etwas verändern wollen und ihren Widerstand in gute Texte und bewegende Musik verpacken. Wir wollen, dass es sowas auch weiterhin gibt und dass die nichtkommerzielle Gegenkultur wieder stärker wird. Das geht natürlich nur dann, wenn wir den Leuten auch etwas anbieten können, mit dem sie sich ihr Leben finanzieren können und das alles komplett unabhängig, ohne einen einzigen Cent von Konzernen oder der Regierung.

Mit wem möchtet ihr gerne zusammenarbeiten?

Bisher haben schon über 20 Organisationen und Gruppen ihre Unterstützung für das Festival zugesagt. Von Gewerkschaftsjugenden über Schülervertretungen, Antifa-Bündnisse oder verschiedene Medien – die UnterstützerInnen kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Viele beteiligen sich auch selber vor Ort mit einem Infostand oder einem eigenen Angebot. Wir hoffen natürlich, dass das in den nächsten Monaten noch mehr werden und wir an Pfingsten in Köln zeigen können, wie viele verschiedene Leute sich in dem Motto "Zeit für Widerstand" wiederfinden.

Was sollten mehr Menschen wissen?

Es sollten mehr Menschen wissen, dass "Zeit für Widerstand" nicht nur einfach so das Motto dieses Festivals, sondern auch eine konkrete Aufforderung zum Handeln ist. Es ist Zeit für Widerstand, weil es einerseits immer mehr Reichtum auf der Welt gibt, der aber ungleicher denn je verteilt ist. Weil rechte Parteien immer mehr Zulauf bekommen und viel zu viele Menschen glauben, dass Geflüchtete und MigrantInnen schuld an ihrer eigenen miesen Lage sind. Weil immer mehr Geld für Krieg und Rüstung ausgegeben wird, während unsere Schulen vergammeln, es nicht genug Ausbildungsplätze gibt und unsere Unis aus allen Nähten platzen.

Das sind nur ein paar Gründe, die einen dazu bringen sollten, endlich selber aktiv zu werden. Ein erster Anfang kann das Festival der Jugend sein, bei dem man sich mit vielen anderen Jugendlichen über Unzufriedenheiten, Perspektiven und Aktionsformen austauschen und abends zu guter Musik tanzen kann.

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr das Festival der Jugend unterstützen.

© Fotos: Festival der Jugend

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Do, 09 Feb 2017 14:17:57 CET
<![CDATA[Startnext und Velototal suchen innovative Fahrrad Startups]]> Wer kann sich bewerben

Bewerben können sich alle Fahrrad-Projekte, die eine Startnext-Kampagne planen. Das Team von Startnext und Velototal wählt jeden Monat aus, welche Idee auf vier bis sechs Seiten im Velototal Magazin ausführlich vorgestellt wird.

Am Ende des Jahres wird aus den in diesem Jahr vorgestellten Fahrrad-Projekten nochmal ein Gewinner gekürt, der eine Marketing-Kampagne mit Anzeigen (10 x ½ Seite) und redaktionellen Ausgaben in 10 Ausgaben im Jahr 2018 im Wert von ca. 18.000 Euro gewinnen kann. Weitere Infos zu Velototal und der Kooperation findet ihr auf der Velototal Partner Page.

Entdeckt unsere Fahrrad Erfolgsgeschichten

Lastenräder für die Nachbarschaft, Diebstahlsicherung per App, Bike Shops, Elektroräder oder praktisches Zubehör für das Rad - auf Startnext konnten schon einige innovative Erfindungen rund um das Zweirad erfolgreich finanziert werden. Entdeckt unsere Erfolgsgeschichten auf unserer Themenpage.

© Foto: Björn Lexius / Projekt "We are traffic"

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Mi, 01 Feb 2017 10:20:00 CET
<![CDATA[Warum der Jungwinzer Wolfgang Bender mit seinem Traditionsweingut WoW neue Wege geht]]> Wer bist du und was machst du?

Ich bin Winzer aus einer Familie mit langer Weinbautradition. Das Weingut befindet sich in der Nähe der Deutschen Weinstraße in der Pfalz. Hier bin ich mit den Weinbergen, die ich heute bewirtschafte, aufgewachsen und habe jeden Hasenbau kennengelernt. Seit 2011 führe ich das Weingut und arbeite daran, dem alten Betrieb wieder Leben einzuhauchen und eine Zukunft zu geben. Dabei ist es mir wichtig, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. Alle meine Weinberge auf 130.000qm² Land sollen in Zukunft vollständig ohne Herbizide (Glyphosat) bewirtschaftet werden. Daneben habe ich schon seit Jahren den Wunsch, mit Zinfandel eine weitere spannende Rebsorte in der Pfalz zu etablieren. Das Projekt ermöglicht mir, beides endlich umzusetzen, denn aus eigener Kraft habe ich es die letzten sechs Jahre nicht geschafft. Noch einmal sechs Jahre mit Herbiziden arbeiten zu müssen, ist eine Option, über die ich gar nicht nachdenken möchte.

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Wir verzichten bereits seit 17 Jahren auf Pestizide in unserem ganzen Anbaugebiet. Als Kind habe ich gespürt, wie mehr und mehr Leben zurück in die Weinberge gekommen ist. Der Verzicht auf Herbizide ist etwas, zu dem ich meinen Vater schon als Jugendlicher gedrängt hatte. Leider hat die wirtschaftliche Situation es in so vielen Jahren nicht zugelassen, die teuren Maschinen für eine maschinelle Unkrautbekämpfung im Unterstockbereich anzuschaffen. Ich habe den Einsatz der Mittel auf 1/3 reduziert und sogar Ertragsausfälle dadurch hingenommen.

Auf die Idee, Zinfandel anzubauen bin ich gekommen, als ich mir ein paar Klimamodelle vom Deutschen Wetterdienst durchgesehen habe und mich intensiver mit klimatischen Veränderungen unserer Anbauregion auseinandergesetzt habe. Für mich ist gar nicht die Frage, ob es geht diese Sorte hier anzubauen, sondern eher ab wann es geht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Herbste immer wärmer werden und der Klimawandel Realität ist. Damit heimische und traditionelle Rebsorten hier noch gut reifen und mit der Hitze zurechtkommen, muss sehr viel Aufwand betrieben werden. Entblätterungen der Traubenzone und die Halbierung der Erträge sind mittlerweile gängige Praxis. Der Zinfandel wird auch arbeitsintensiv werden, um ihn hier zur Reife zu bringen. Es ist aber spannend, mit ihm zu arbeiten, da er ein sehr facettenreiches und neues Aromaspektrum hat. So ein Weinberg wird 40 Jahre alt und wenn die Entwicklung im gleichen Tempo weiter geht, könnte Zinfandel schon in wenigen Jahren für viele eine interessante Alternative sein.



Warum ist es dir wichtig, das Projekt zu realisieren?

Sechs Jahre auf Herbizide verzichten zu wollen und es einfach nicht zu können, ist wie Folter für einen Landwirt und das möchte ich auf gar keinen Fall noch weitere Jahre ertragen müssen. Glyphosat ist im Weinbau eigentlich unproblematisch, da keine grünen Teile der Rebe damit in Berührung kommen und somit auch nichts im Wein nachgewiesen werden kann. Trotzdem hinterlässt es seine Spuren in der Natur und einen Fußabdruck, auf den wir nicht stolz sein können.

Mit wem möchtest du gerne zusammen arbeiten?

Das ist eine interessante Frage und ich muss zu allererst an meinen alten Eicher Schmalspurschlepper denken, der seit 6 Monaten zur Reparatur in der Werkstatt steht. Wenn man mit ihm arbeitet, hat man einfach immer ein breites Grinsen im Gesicht. Die tollen Anbaugeräte, die ich mir mit dem Projekt leisten kann, werden ihr Übriges dazu tun.

Natürlich will ich weiterhin mit vielen Freunden, die seit Jahren meinen Weg unterstützen und immer für mich da sind, wenn es brennt, weiter arbeiten. Ich freue mich auf das neue Weinjahr mit neuen und alten Partnern, ohne die sich das Weingut in den letzten Jahren nicht so toll entwickelt hätte. Wein verbindet Menschen und bringt sie auf wunderbare Weise zusammen. Ich wünsche mir für dieses Jahr vor allem ein Team, mit dem das Weingut wieder der Lebensmittelpunkt von mehr Menschen außer mir wird. Die Stellenausschreibungen sind bereits draußen und die ersten Bewerber haben sich gemeldet.

Was sollten mehr Menschen wissen?

Wie toll ein Bier nach einer 60-Stunden-Schicht schmecken kann, wenn man einen Beruf gefunden hat, den man liebt.

Vielen Dank für das Interview! Hier könnt ihr das Weingut WoW unterstützen und Wein vorbestellen.

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Di, 24 Jan 2017 10:15:28 CET
<![CDATA[Vorhang auf für die kulturMut-Projekte 2017]]> Crowdfunding als Chance für die freie Kulturszene

Am 16. Januar 2017 sind zeitgleich 27 Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Theater und Ausstellung bis hin zu Film und digitalen Medien in die Finanzierungsphase gestartet. Gerade junge Kulturschaffende sowie freie Künstlergruppen nutzen diesmal kulturMut als Basis, um ihre kreativen und spannenden Ideen umzusetzen und sich einen Namen zu machen. Auf der kulturMut-Page könnt ihr alle Projekte anschauen und ab sofort unterstützen! Von Live-Hörspiel über eine Ballettinszenierung bis zu einer Zeitschrift für experimentelle Literatur ist alles dabei.

250.000 Euro Preisgeld für die besten Projekte

Nach dem Ende der Finanzierungsphase am 16. Februar 2017 unterstützen die Aventis Foundation und der Kulturfonds die Vorhaben, die beim Crowdfunding am erfolgreichsten waren, ihr Finanzierungsziel jedoch nicht vollständig erreicht haben, mit mindestens 250.000 Euro. Sie erhalten den noch fehlenden Betrag als Preisgeld von der Stiftung. Das geschieht in der Rangfolge der Projekte bis der Fördertopf aufgebraucht ist.

Projekt: Bridges - Musik verbindet. Integration zum Hören!

Projekt: Touch

kulturMut ist bereits jetzt eine Erfolgsgeschichte

Die kontinuierlich hohen Bewerberzahlen in den letzten Jahren zeigen, dass kulturMut ein wichtiges Instrument der Kulturfinanzierung und -förderung geworden ist. In den bisherigen drei Jahren bewarben sich insgesamt 150 Kulturprojekte, von denen 60 mit einem Volumen von fast 1 Million Euro realisiert werden konnten. Die Projekte mobilisierten insgesamt 12.000 Unterstützer, die zusammen mehr als 350.000 Euro auf die Crowdfunding-Konten einzahlten; weitere 635.000 Euro kamen als Förderung und Preisgeld von der Aventis Foundation dazu.

Den Projekten bietet das Crowdfunding über die Projektfinanzierung hinaus die Chance zur kreativen Selbstdarstellung und Projektwerbung auf öffentlicher Bühne, zum Aufbau von Förder- und Freundeskreisen, aber auch zur Erprobung der Projektideen über die Resonanz und die Unterstützung der Crowd.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für die Finanzierungsphase! Hier könnt ihr die Projekte unterstützen.

© Foto: kulturMut-Projekte Bridges - Musik verbindet. Integration zum Hören!, Touch, Hier! und jetzt?

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Di, 17 Jan 2017 13:19:00 CET
<![CDATA[Crowdfunding-Sprechstunde für Filmemacher im Berlinale Social Bus]]> Was bieten wir euch?

Erfahrene Projektbetreuer von Startnext geben euch eine individuelle Einschätzung zu eurem konkreten Film-Vorhaben und beantworten eure Fragen. Zusätzlich geben sie euch Tipps zu den Erfolgsfaktoren einer Startnext-Kampagne und zeigen, wie ihr Crowdfunding als Finanzierungs- und Marketingtool im Filmbereich einsetzen könnt.

Wann finden die Beratungen statt?

Die Beratungen finden am Montag, 13. Februar 2017 zwischen 15 und 18 Uhr statt. Die Terminvergabe erfolgt individuell, du solltest in dem Zeitraum Zeit haben.

Wie könnt ihr euch einen Platz sichern?

Die 30-minütigen Kurzberatungen sind kostenfrei, aber die Plätze sind begrenzt! Eine kurze Bewerbung bis zum 07. Februar 2017, 23.59 Uhr über dieses Formular ist deshalb notwendig. Unsere Projektbetreuer sichten alle Anmeldungen und wählen die vielversprechendsten Projekte aus und geben euch am 08. Februar 2017 Bescheid.

Falls ihr unerwartet doch keine Zeit habt, an der Sprechstunde teilzunehmen, bitten wir euch, abzusagen. So können wir anderen Personen diesen Platz wieder anbieten.

Was ist der Berlinale Social Bus?

Lemonaid veranstaltete gemeinsam mit Viva con Agua und Amnesty International den "Social Bus". Sieben Tage lang wird in dem alten Doppeldecker ein Programm zu den Themen Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit & fairer Handel angeboten. Es gibt Filme, Konzerte, Interviews und Mitmach-Aktionen.

Das ausführliche Programm findet ihr hier.

Wo findet ihr den Bus?

Der Bus steht an der Alten Potsdamer Straße, zwischen Potsdamer Platz und dem "Berlinale-Palast".

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Fr, 27 Jan 2017 14:09:00 CET