Startnext Blog https://www.startnext.com/blog.html <![CDATA[Radbahn-Team: "Wir wollen Stadt neu und menschenfreundlicher denken!"]]> Alles begann damit, dass der Unternehmer Martti Mela seinen Freund Matthias anrief und fragte: Hey, wieso kann man eigentlich unter der U1-Linie kein Rad fahren? Daraufhin begann Matthias, sich Gedanken zu machen und eine Idee zu visualisieren. Um ihn herum baute sich langsam ein 8-köpfiges Team auf, bestehend aus Architekten, Humangeographen, Verkehrsplanern und anderen kreativen Köpfen. Dabei formte sich diese Gruppe Menschen automatisch, erst holte Matthias Kristin dazu, dann folgten Julia und Stefano, Simon, Perttu, Max, Nicolas und Giulia. „Man begann zu arbeiten, ohne, dass man beschloss, zusammenzuarbeiten. Ohne einen Rahmen gefunden zu haben legte man los und irgendwann identifizierte man sich eben als Team“, erzählt uns Matthias. Später sollte sich ein gemeinnütziger Verein daraus formen.

Projektpräsentation im Guerilla-Style

Die Idee einer Radbahn nahm immer konkreter Gestalt an. Als die erste grobe Studie mit einem einfachen Konzept und einigen Skizzen stand, hat sich das Team für ein ungewöhnlich offensives Vorgehen entschieden: Statt sich direkt an den Senat oder andere Behörden zu wenden, haben sie eine Social Media Kampagne eingefädelt und das Konzept einfach einer breiten Masse online präsentiert. Der Erfolg war überwältigend, dennoch war diese Phase nicht nur einfach, sondern barg auch Risiken und Hürden.

„Der Senat und die Bezirke haben erst negativ reagiert, weil sie dachten: Jetzt gibt es Stress von der Bevölkerung, das umzusetzen, bevor es auf Machbarkeit geprüft wurde. Es war schwer, die Behörden auf unsere Seite zu bekommen. Einerseits wurden wir in den Medien gefeiert, andererseits gab es sogar Gegenwind von Radfahrerlobbygruppen.“

Inzwischen hat sich dieser Wind jedoch zum Positiven gedreht, da das Team für viele Probleme und Hürden schon direkt Lösungen mitliefert. Dafür sind sie 3.000 Arbeitsstunden in Vorleistung gegangen, woran man sieht: Es ist kein Hobby-Projekt sondern eine wirklich professionelle Studie. Die Idee kommt jetzt auch im Senat an, das Projekt zieht weitere Kreise, hat ein viel schärferes und spannenderes Profil bekommen.

Hinter der Radbahn steht eine viel größere Vision

Die Vision des Radbahn-Teams endet jedoch nicht bei diesem einen Projekt: „Wir wollen die Zukunft skizzieren und damit Stadt neu und menschenfreundlicher denken – weg von der Autogesellschaft. Das Projekt ist nicht nur eine Radbahn, sondern ein innovativ in die Zukunft gedachtes Testfeld für Mobilität. Wir sehen es als Visitenkarte, um ernst genommen zu werden und auch weiterhin für Studien städtebaulicher Art beauftragt zu werden. Insgesamt geht es nicht darum, Fronten zu bilden, zum Beispiel Autofahrer gegen Radfahrer, sondern: Wie schaffen wir es, Stadtraum fair und nachhaltig unter allen aufzuteilen?“, erzählen uns Matthias und Kristin.

Wie schaffen wir es, Stadtraum fair und nachhaltig unter allen aufzuteilen?

Aus dieser Motivation heraus haben sie sich eine rechtliche Form gegeben und den paper planes e.V. gegründet – paper planes (zu Deutsch: Papierflugzeug) deshalb, weil sie quasi eine schnelle Skizze machen und diese in die Welt losschicken. Ohne großartige und komplizierte Pitchs, einfach ausprobieren. Sie sehen sich auch zukünftig nicht als Gruppe, die Ideen zurückhält und umständlich pitcht und sie zu früh durch eine technische Machbarkeit jagen. Stattdessen senden sie kleine Impulse und Visionen in die Öffentlichkeit um zu testen: Wie groß ist das Interesse an so etwas? Was denkt die Bevölkerung, wie reagiert die Politik?

Vom Crowdworking zum Crowdfunding

Das Tool Crowdfunding ist die direkte Weiterführung der Herangehensweise des Teams an das ganze Projekt. Als sie ihre Social Media Kampagne promoted haben, kamen viele Menschen auf sie zu und fragten: Wie kann ich mich einbringen?

Wenn wir schon Crowdworking betreiben, können wir auch Crowdfunding machen

„Einfach zu sagen ,unterstützt unsere Arbeit’ war einfach zu abstrakt, zuerst haben wir keinen Zugang gefunden außer eben aufzufordern, die Idee weiterzuverbreiten. Irgendwann war klar: Wir brauchen Geld, um weiterzumachen. Da wir neben dem Kernteam mittlerweile schon ein XXL-Team hatten – zum Beispiel kam die Grünplanung von Leuten aus Portugal – dachten wir uns: Wenn wir schon Crowdworking betreiben, können wir auch Crowdfunding machen.“

Dieses Projekt ist nicht nur das Projekt der Menschen des paper planes e.v., inzwischen ist es eine Massenbewegung geworden. „Heutzutage geht total viel, es gibt Tools wie Crowdfunding und Social Media. Damit schafft man viel mehr, als man denkt. Früher war alles schwieriger und langwieriger, man musste durch alle Türen gehen, Klinken putzen und so weiter. Mit solchen Tools jedoch kann man alles selbst in die Hand nehmen.“, erklärt Kristin.

Die Radbahn ist erst der Anfang

Die Starter brauchen nun 17.000 Euro, um die Studie als Buch zu produzieren und Lobbyarbeit zu betreiben. Das bedeutet, dass sie sich mit Politikern und anderen Entscheidungsträgern zusammensetzen, ihnen das Buch übergeben und versuchen, sie von der Idee zu überzeugen. Damit die Lobbyarbeit und der Einsatz langfristig und mit viel Energie und Druck dahinter geschehen kann, braucht der Verein jedoch unbedingt die angepeilten 40.000 Euro. Damit wollen sie für und mit den Bürgern Berlins eine große Kampagne starten und um mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit werben. Gleichzeitig wollen sie die kleinen kulturellen und städtebaulichen Satelliten-Projekte, die sich entlang der Radbahn bilden, ebenfalls in der Planung berücksichtigen.

Wenn ihr die Idee gut findet und den Verein unterstützen möchtet, könnt ihr hier euren Beitrag leisten, indem ihr die Idee verbreitet und das Team auch finanziell unterstützt.

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Fr, 21 Jul 2017 13:40:02 CEST
<![CDATA[Crowdfunding & Steuern]]> Hinweis: Dieser Artikel berücksichtigt aktuell nur die Situation in Deutschland. In anderen Ländern, zum Beispiel in der Schweiz oder in Österreich, gelten andere Steuersätze und z.T. auch andere Gesetze, manches lässt sich jedoch auch dort anwenden.

Vorab-Tipp: Wir empfehlen dir immer, einen Steuerberater um Rat zu fragen, da die Höhe der Steuern von verschiedenen Faktoren abhängt – von deiner Organisationsform zum Beispiel, oder deinem Land, deinem Steuerstatus, den angebotenen Gegenleistungen…
Du siehst: Es wird schnell unübersichtlich. Eine Beratung im Vorfeld der Kampagne kann deinem Projekt oft mehr bringen, als sie Kosten verursacht und hilft dir, den Überblick zu behalten.

Gesetze

Gibt es Steuergesetze für Crowdfunding-Kampagnen?

Für Crowdfunding mit Gegenleistungen gibt es bislang keine spezifischen Gesetze. Crowdfunding-Kampagnen werden in der Regel als Online-Shop mit langen Lieferzeiten eingestuft, bei dem zwischen dir und deinen Unterstützern – je nach Art der Gegenleistung – in der Regel Kaufverträge entstehen. Wenn jemand dein Projekt ohne eine Gegenleistung unterstützt, kann dies als Schenkung bzw. Zuschuss oder, bei gemeinnützigen Organisationen, als Spende bewertet werden.

Crowdfunding mit Gegenleistungen, freiem Betrag oder Spende

Wie schon oben erwähnt: Beim Crowdfunding auf Startnext kann die Community dein Projekt entweder mit einer von dir festgelegten Gegenleistung (=Dankeschön) unterstützen, einen freien Betrag wählen oder eine Spende geben (nur bei gemeinnützigen Organisationen). Abhängig davon, wie jemand dein Projekt unterstützt, unterscheidet sich auch die Versteuerung. Im ersten Schritt gilt es also herauszufinden, ob du im Hinblick auf deine Kampagne steuerpflichtig bist und welche Steuern für dich, bzw. dein Unternehmen, in deinem Land gelten. Als Crowdfunding-Plattform dürfen wir dazu nicht beraten, aber wir haben die Erfahrungswerte zur steuerlichen Betrachtung für die drei Varianten für Projektstarter aus Deutschland zusammengefasst.

1. Unterstützung mit einer Gegenleistung

Die Umsatzsteuer

Welcher Steuersatz gilt wann?

Wenn du im Laden ein T-Shirt für 15 Euro kaufst, hast du 19% Umsatzsteuer an den Ladenbesitzer gezahlt – diese ist im auf dem Schildchen ausgezeichneten Kaufpreis schon enthalten. Das bedeutet, dass der Ladenbesitzer von diesen 15 Euro dann 2,39 Euro Umsatzsteuer an den Staat abführt und selbst 12,61 Euro Erlös behält.

Nun gilt jedoch nicht für jedes Produkt auch immer derselbe Umsatzsteuersatz. Es gibt Produkte und Leistungen, für die eine reduzierte Umsatzsteuer von nur 7% gilt. Beispiele dafür sind Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse, kulturelle Dienstleistungen und Kunst.

Nicht immer ist direkt ersichtlich, wann welcher Steuersatz gilt. Wenn eine Band zum Beispiel ihre CD verkauft, muss sie diese in Deutschland mit 19% besteuern. Bei den Konzerttickets für ihre Tour zum neuen Album werden hingegen nur 7% fällig.

Übrigens hängt der Steuersatz auch ein bisschen von deinen Unterstützern ab: Wenn sie nämlich Unternehmer aus dem EU-Ausland sind, kann es sein, dass du die Umsatzsteuer mit 0% berechnen kannst.

Das alles ist natürlich erst einmal viel Input und klingt kompliziert, ist jedoch wichtig für dich und deine Kampagne, da das Prinzip bei deinen Dankeschöns ebenfalls greift. Wenn du aber einmal rausgefunden hast, welche Steuersätze für dich gelten, kriegst du das alles schnell auseinandergedröselt. Am Besten ist hier eine Beratungsstunde beim Steuerberater, der dir Material an die Hand gibt, mit dem du dann sicher durch den Steuerdschungel navigierst.

Mach dir so wenig Arbeit wie möglich
Wenn du Gegenleistungen mit unterschiedlichen Steuersätzen innerhalb eines Gegenleistung-Pakets kombinierst, wird alles ein bisschen komplexer. Der Staat hat nichts dagegen, wenn du sicherheitshalber immer von dem höheren Umsatzsteuersatz ausgehst. Wenn du dir den Aufwand ersparen willst, solltest du das vielleicht auch tun. Du kannst die Steuersätze der Leistungen und Produkte innerhalb der Pakete aber auch einzeln aufschlüsseln, wodurch am Ende mehr Geld bei dir hängen bleibt. Wenn du dir jedoch Arbeit ersparen möchtest, empfehlen wir, die Gegenleistungen einzeln anzubieten.

Symbolische Gegenleistungen

Für kleine ideelle Gegenleistungen, die keinem greifbaren Gegenwert zugeordnet werden können (z.B. "gutes Karma" oder auch symbolische Gegenleistungen wie eine Dankes-Postkarte oder die Nennung im Abspann eines Films), fällt in der Regel keine Umsatzsteuer an. Hier wird von einem nicht umsatzsteuerpflichtigen Zuschuss gesprochen. Die Grenze, ab wann eine symbolische Gegenleistung als wirtschaftliche Leistung zu werten ist, ist nicht immer ganz eindeutig. Ein Beispiel: Wenn viele Unterstützer im Filmabspann nacheinander genannt werden, fällt in der Regel keine Umsatzsteuer an. Wenn ein Unternehmen aber prominent mit Logo im Filmabspann genannt wird, muss mit Umsatzsteuer gerechnet werden, da dies eine Form von Werbung ist und damit einen Leistungsaustausch darstellt.

Unterschiedliche Organisationsformen

Auf Startnext können Projekte von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen, Stiftungen und anderen Organisationsformen gestartet werden. Die Versteuerung ist, je nach Art der Organisationsform, immer unterschiedlich. Wir haben hier die wichtigsten Fälle zusammengestellt.

Einzelunternehmer

Der Staat sieht die Crowdfunding-Einnahmen als Einkommen an. Deshalb musst du sie im Rahmen deiner Einkommensteuererklärung, ggf. sogar im Rahmen der Gewerbesteuer, versteuern. Für Gegenleistungen, die du an die Unterstützer verkaufst, musst du zudem Umsatzsteuer in Rechnung stellen, die du im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung oder der Umsatzsteuer-Jahreserklärung an das Finanzamt abführst.

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Auch hier gilt: Für Gegenleistungen, die du an die Unterstützer verkaufst, musst du die Umsatzsteuer in Rechnung stellen und im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung oder der Umsatzsteuer-Jahreserklärung an das Finanzamt weiterleiten. Die Gesellschafter müssen die anteiligen Gewinne im Rahmen ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung versteuern.

UG (haftungsbeschränkt) oder GmbH

Für Gegenleistungen, die du an die Unterstützer verkaufst, musst du eine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, die im Rahmen der regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt abgeführt wird. Für die Gesellschaft fallen zudem auf ihren Jahresgewinn Gewerbe- und Körperschaftssteuer an.

Gemeinnützige Organisationen (Verein, gUG / gGmbH)

Gemeinnützige Organisationen haben grundsätzlich 4 Tätigkeitsbereiche:
1. Ideeller Bereich: Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse
2. Zweckbetrieb: Geschäftsbetrieb, der für die Erfüllung des Satzungszwecks notwendig ist (z.B. Schulungsmaßnahmen)
3. Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb: wird nicht durch den Satzungszweck abgedeckt
4. Vermögensverwaltung: z.B. Vermietung von Grundbesitz
Im ideellen Bereich fällt keine Umsatzsteuer an. Die anderen 3 Bereiche unterliegen als unternehmerische Bereiche grundsätzlich der Umsatzsteuer: Umsätze im Bereich Zweckbetrieb und Vermögensverwaltung werden mit 7% und Umsätze im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb mit 19% besteuert. (Es sei denn, es liegt eine Steuerbefreiung vor.)
Weitere Details gibt es hier >>

Ausnahmen von der Umsatzsteuer

Kleinunternehmer

Handelst du als Unternehmer und bleibt dein Jahresumsatz unter derzeit 17.500 Euro, wirst du beim Finanzamt als Kleinunternehmer eingestuft und deine Umsätze sind von der Umsatzsteuer befreit. Dann musst du von den Crowdfunding-Einnahmen keine Umsatzsteuer abführen und diese auch nicht auf Rechnungen ausweisen. Das hat den Vorteil, dass du dir um diesen Posten gar keine Gedanken mehr machen musst – und den nach Nachteil, dass du dann die Umsatzsteuer deiner Ausgaben nicht steuerlich geltend machen kannst. Überlege dir also, was dir wichtig ist.
Mehr Infos >>

Kein Unternehmer

Wenn du keine nennenswerten oder dauerhaften Umsatzabsichten mit deinem Projekt verfolgst und dein Geld ansonsten mit ganz anderen Dingen verdienst, kannst du gegebenenfalls als Privatperson agieren. Die Einnahmen aus deinem Crowdfunding-Projekt werden für die Berechnung deiner Einkommensteuer mit gezählt, so denn du mit deinen gesamten Einnahmen über den Freibetrag von 8.820 Euro (Stand Juli 2017) kommst. Wenn ein Kollektiv von Journalisten ein neues Magazin gründen möchte, handeln diese im Sinne eines Unternehmens (§14 BGB). Wenn ein Student einmalig seine Weltreise dokumentieren möchte, handelt er voraussichtlich als Privatperson. Genau geregelt ist das im Einkommenssteuergesetz (EStG) § 15, Absatz 2.

Wichtig: Deine Einnahmen wirken sich nicht nur auf deine Steuerpflicht aus. Behalte auch deine Freibetragsgrenzen für z.B. Kindergeld, BAföG oder deine Familienkrankenkasse im Auge!

Kalkuliere die Steuern in das Crowdfunding-Budget ein

Wenn deine Einnahmen umsatzsteuerpflichtig sind, ist es wichtig, dass du vor Beginn der Kampagne die Umsatzsteuer – und/oder die Einkommensteuer, wenn du dir das Geld privat auszahlen lässt – für die einzelnen Gegenleistungen mit einkalkulierst. Das wirkt sich auf die Preise der Gegenleistungen und das Fundingziel aus. Der Monat, in dem du das Geld dann aus deiner Crowdfunding-Kampagne ausgezahlt bekommst (also nicht erst, wenn du die Leistung erbracht hast), ist für die Berechnung der verschiedenen Steuerarten relevant.

2. Unterstützung mit einem freien Betrag

Wenn jemand dein Projekt mit einem freien Betrag unterstützt, bekommt er dafür keine Gegenleistung.

Für Organisationen

Für freie Unterstützungen von Privatpersonen an Organisationen fällt meist keine Umsatzsteuer an. Hier wird von einem nicht umsatzsteuerbaren Zuschuss gesprochen. Diese Gelder werden dennoch als Betriebseinnahme gewertet und können zur Abführung von Gewerbe- und Körperschaftssteuer führen. Je Privatperson kannst du hier 20.000 € in einem Zeitraum von 10 Jahren schenkungssteuerfrei entgegennehmen. Wenn die freie Unterstützung von einer anderen Organisation gemacht wird, gehen die Finanzämter in der Regel von einem Leistungsaustausch aus und du solltest für die Einnahme daher lieber eine Umsatzsteuer ausweisen.

Für Privatpersonen

Bei Privatpersonen (ErbStG §7) liegt der Freibetrag einer Schenkung hierfür bei 20.000 Euro (ErbStG §16) pro Unterstützer innerhalb von 10 Jahren, danach fällt eine Schenkungssteuer an. Für den freien Betrag wird in der Regel keine Rechnung ausgestellt. Wenn der Unterstützer eine Rechnung anfordert, so solltest du sie entsprechend deiner Umsatzsteuer-Situation ausstellen.

3. Für gemeinnützige Organisationen

Unterstützung mit einer Spende

Wenn ein Unterstützer dein Projekt mit einem freien Betrag unterstützt und deine Organisation gemeinnützig ist, spricht man von einer Spende. Damit deine Organisation eine Spende entgegennehmen kann, muss sie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sein und einen Freistellungsbescheid besitzen. In diesem Fall fällt für erhaltene Spenden keine Umsatzsteuer an. Eine Crowdfunding-Unterstützung wird dann aber nur als Spende anerkannt, wenn du keine echte Gegenleistung dafür gibst. Die Körperschaftssteuer fällt nur an, wenn die Einnahmen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eine Grenze von derzeit 35.000 Euro (Deutschland) im Jahr übersteigen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt lediglich eine Zusammenfassung ungeprüfter Informationen Dritter zur ersten Orientierung dar, kann aber nicht als steuerliche Beratung gewertet werden bzw. auch eine solche nicht ersetzen. Der Artikel wurde mit Unterstützung der Steuerkanzlei Skala & Partner erstellt.

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Di, 11 Jul 2017 11:21:29 CEST
<![CDATA[6 Gründe, wieso du dein Projekt jetzt starten solltest!]]> 1. Du hast eine einzigartige Lösung für ein Problem

Viele spannende Projekte beginnen damit, dass man selbst ein Alltags-Problem hat. Man wird von etwas genervt und fängt an, nach Lösungen zu recherchieren – und dann stellt man fest: Wow, das hat echt noch niemand gemacht? Niemand ist auf diese Idee gekommen? Herzlichen Glückwunsch, du hast eine echte Innovation gefunden! Mit einer Crowdfunding-Kampagne kannst du diese Idee bekannt machen und umsetzen – leg jetzt los, bevor es jemand anderes tut.

2. Du willst dein Potenzial ausschöpfen

Du hast eine richtig tolle Vision, mit der du allen beweisen könntest, was in dir steckt. Natürlich fragst du dich, ob deine Idee gut genug ist, dass sie erfolgreich wird, aber genau dafür ist eine Crowdfunding-Kampage genau das Richtige! Du testest den Markt, baust eine Community auf und kannst immer wieder nachjustieren. Das Gute daran: Auch wenn die Kampagne scheitert, kannst du wieder aufstehen, den Staub abklopfen und es mit den neuen Learnings noch einmal versuchen. Zeig den anderen, was in dir steckt!

3. Der Markt ist bereit für deine Idee



Du hast eine richtig gute Idee im Hinterkopf und spürst, dass sich der Wind auf dem Markt dreht – wäre jetzt nicht der perfekte Moment, mit deiner Innovation dort hineinzugrätschen? Zögere nicht mehr, sondern mach' dich direkt an die Umsetzung. Das ist deine einmalige Chance! Falls du ein Vorbild brauchst: Hier kannst du zum Beispiel nachlesen, wie eine Starterin die Versicherungsbranche umkrempeln möchte.

4. Dein Leben braucht Veränderung


Schon länger erzählst du deinen Freunden von „dieser einen großartigen Sache“, zögerst aber noch, sie anzugehen. Wenn du dich jedoch traust, hast du die Chance, Unternehmerin oder Unternehmer zu werden. Endlich arbeitest du nicht mehr für jemand anderes, sondern für dich und dein Projekt. Freu dich auf das Gefühl danach, wenn du es geschafft hast! In der Handbuch-Sektion unserer Webseite bekommst du guten Input für den Aufbau deiner Kampagne.

5. Du brauchst Feedback für deine Idee



Du hast echt alles gegeben – dein ganzes Herzblut floss in die Idee, die jetzt ausgereift vor dir liegt. Du hoffst, dass sie gut auf dem Markt ankommt, doch hast du wirklich alles bedacht? Zeit, deine Idee auf die Bühne und ins Rampenlicht zu holen und das zu testen! Die Community kann dir direktes Feedback geben, das unglaublich wertvoll für dich ist. Sind die Bedürfnisse der Zielgruppe abgedeckt? Erklärst du die Idee verständlich? Die Crowd wird es dir sagen und dir helfen, dein gestecktes Ziel zu erreichen.

6. Es ist Zeit, etwas zu wagen

Du hast das Gefühl, dass deine Idee richtig gut ist. Dennoch fürchtest du dich vor dem Moment, wenn du sie allen präsentierst. Ist das Konzept wirklich schon fertig durchdacht? Was die anderen wohl darüber denken werden… vielleicht solltest du doch noch ein bisschen warten? – Stop! Diese Gedanken wälzt du vermutlich schon seit langer Zeit durch deinen Kopf, geändert hat sich dadurch aber nichts. Und unter uns: Du hast dich richtig angestrengt und viel Liebe und Sorgfalt in die Planung gesteckt – was soll also schiefgehen? Fang einfach an! :-)

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Foto: Unsplash/Rachael Gorjestani

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Mo, 26 Jun 2017 14:49:45 CEST
<![CDATA[Klein, aber oho: 6 tolle Projekte aus Liechtenstein!]]> Das Ziel dabei: Liechtenstein als Region bekannt zu machen und spannende Projekte zu fördern, die das Gemeinwohl verbessern. Zum Auftakt stellen wir euch die ersten sechs Projekte vor, die dabei mitmachen. Viel Spaß beim Stöbern!

1. Lebensmittel Direkt und Regional

Eine Plattform, auf der sich Kunden und Produzenten finden

Könnt ihr aufzählen, welche der Lebensmittel, die ihr täglich konsumiert, in eurer Nähe produziert werden? Und wenn ja: Wisst ihr auf Anhieb, wo ihr diese Güter in eurer Nähe direkt vom Produzenten kaufen könnt? Wenn es euch wie dem Starter Gerhard Eller geht, lautet die Antwort vermutlich: Nein. Gerhard möchte das ändern und eine Plattform aufbauen, auf der sich Konsumenten und Produzenten direkt treffen, sodass ein nachhaltiger Lebensstil mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Liechtenstein einfacher wird.

Ihr müsst jedoch nicht in Liechtenstein leben, um euch tolle Dankeschöns zu sichern und das Projekt damit voran zu bringen: So könnt ihr euch für 50€ Whisky aus der Region oder für 100€ ein Überraschungs-Geschenkkorb mit richtig leckeren Sachen schnappen!

2. Taschengrill

Nachhaltig grillen nach dem Zero Waste-Prinzip

Lieblingsmenschen, leckeres Essen, der Geruch, ein kühles Bier… nichts könnte schöner sein, als im Sommer gemütlich mit Freunden zu grillen und Spaß zu haben. Das muss man nicht nur zu Hause machen: Auch in Parks, in den Bergen oder am Strand sieht man „Grilltrupps“, die das warme Wetter feiern. Die Schattenseite dabei: Hinterher quellen die Mülltonnen in Parks & Co. vor Einweggrills und Plastiktellern über und man munkelt es gäbe Leute, die ihre Sachen auch einfach in der Natur liegen ließen (typische Ausrede: „Aber da gab es keinen Mülleimer!“).

Der Starter Severin hat genug davon und möchte zeigen: Grillen geht auch nachhaltig! Deshalb hat er den Taschengrill erfunden – einen Grill, den man nach der Party einfach zusammenlegen und wieder mitnehmen kann. Wenn ihr ebenfalls nachhaltig und verantwortungsvoll grillen möchtet, solltet ihr euch schnell euren eigenen Taschengrill sichern!

3. rhibuvette

Ein weißes Dinner direkt am Rheinufer

Apropos Essen im Grünen: Wieso nicht einmal so richtig schön am Rheinufer tafeln? Wobei „tafeln“ hier wörtlich zu nehmen ist: Die Starter Ralph, Maren und Oscar bauen euch eine edle weiße Tafel auf, sodass ihr das Rheintal in seiner ganzen Pracht bei schönem Wetter und leckeren Essen genießen könnt.

Wie eingangs schon erwähnt, ist Liechtenstein ein wunderschönes kleines Land mit einer atemberaubenden Natur. Wir empfehlen euch also: Bucht euren nächsten Bergurlaub mal nicht in der großen Schwester Schweiz, sondern im kleinen Geschwisterstaat! Dort könnt ihr dann für nur 50€ im September einen Platz an der langen weißen Tafel (80 Plätze! oho!) reservieren und euch von Tapas und Wein verwöhnen lassen. Mit dieser Aktion möchten die Starter testen, ob ihr Lust auf so ein Projekt habt. Zukünftig sollt ihr die Tafel dann exklusiv mieten können.

4. Mein Zyklus. Mein Potential.

Menarchen-Feste für Mädchen

Die Menstruation der Frau wird in vielen Kulturen unterschiedlich behandelt. Während die erste Periode (=Menarche) eines Mädchens in Japan mit einem Fest gefeiert wird, werden Mädchen und Frauen in Nepal noch in sogenannte Menstruationshütten geschickt – fernab von der Dorfgemeinschaft. Auch in unserer Gesellschaft wird dieses Thema eher pikiert oder gar nicht erst behandelt.

Die Starterin Rosmarie möchte das ändern! Deshalb hatte sie die Idee, Menarchen-Feste für Liechtensteiner Mädchen zu veranstalten. Die Message: Dass du jetzt eine Frau bist und Leben schenken kannst, ist was Tolles und nichts „Schmutziges“. Um diese Idee bekannter zu machen und sich professionell präsentieren zu können, braucht sie eure Unterstützung.

5. Skateboardkurse

Kinder und Jugendliche vom Smartphone weglocken

Das Smartphone in der Tasche ist unser ständiger Begleiter, ermöglicht uns Kommunikation und holt die Welt näher an uns heran. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein großer Ablenkungsfaktor. Die Starter Rafael und Lukas möchten Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren ermuntern, die Handys in der Hosentasche zu lassen, sich auf ein Skateboard zu stellen und ganz klassisch und analog Spaß zu haben. So lernen Kinder, wieder besser auf ihren Körper zu hören und Freude an sportlicher Betätigung in der Gruppe zu haben.

Damit das Projekt starten kann und die Kurse für kleines Geld ermöglicht werden, brauchen die Starter Helme und Gelenkschützer. Mit eurer Unterstützung können sie einkaufen gehen! Als Dankeschöns winken zum Beispiel Skateboard-Unterricht (für die Lokalen) und T-Shirts (für die Leute, die weiter weg sind).

6. KinderGarta Fuchsbau

Kinder bauen ihr eigenes Essen an & lernen die Natur kennen

Wenn wir gerade schon bei regionalen Lebensmitteln sind: Die Starter möchten mit dem Fuchsbau einen Ort erschaffen, in dem Kinder zwischen 4 und 6 Jahren die Möglichkeit haben, eng mit der Natur verbunden aufzuwachsen. Sie können ihr eigenes Gemüse anbauen, lernen, wie die Natur funktioniert, die uns umgibt. Sie können spielen, Freundschaften knüpfen und sich ganz ihren Fähigkeiten nach im eigenen Tempo entfalten. Vorbild soll hier die Montessori-Pädagogik sein.

Damit dieser Halbtags-Kindergarten umgesetzt werden kann, braucht der Verein für Lernorte eine kleine Starthilfe und damit eure Hilfe.

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Ihr seid auch aus Liechtenstein oder habt eine Idee, die in Liechtenstein umgesetzt werden kann? Dann tretet mit unserem Partner Ideenkanal in Kontakt.

Übrigens: Hier könnt ihr euch ansehen, wie das Ideencamp mit den verschiedenen Projekten gelaufen ist! Im Ideencamp haben die Initiativen und Startups ihre Idee auf die Kampagne vorbereitet – mit viel Spaß und Herzblut:

Ideencamp 2017 from ideenkanal on Vimeo.

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Fr, 23 Jun 2017 10:49:01 CEST
<![CDATA[#kreativmuenchen: Neue Kooperation mit der Stadt München]]> Mehr Sichtbarkeit für kreative Ideen

Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt München hat die Aufgabe, die Kreativbranche vor Ort zu unterstützen, Kulturschaffende und Unternehmer zu beraten und den Erfahrungsaustausch untereinander zu fördern. Mit dem Thema Crowdfunding beschäftigt sich das Kompetenzzentrum schon lange, sodass der Schritt hin zu ihrer Crowdfunding-Initiative #kreativmuenchen nahe lag. Schon länger wünschen sich Kreative mehr Sichtbarkeit, Wertschätzung, stärkere Vernetzung und neue Finanzierungsmodelle. Mit dieser Initative reagiert die Stadt München auf die Wünsche der Kultur- und Kreativwirtschaft. Auf Startnext findet ihr die Projekte von #kreativmuenchen auf ihrer Startnext-Page.

Wettbewerb "stadt.raum.kunst"

Zum Launch von #kreativmuenchen hat die Landeshauptstadt gemeinsam mit whiteBox.art den Crowdfunding-Wettbewerb "stadt.raum.kunst" gestartet. Gesucht werden Projekte, die sich mit dem Stadt- und Lebensraum München und seinem ständigen Wandel auseinandersetzen. Ob Performance, Musikproduktion, Urban-Gardening, StreetArt, Teilhabeprojekt, Computergame oder rein künstlerischer Ansatz – Genre und Format sind dabei keine Grenzen gesetzt! Im Wettbewerb werden Preisgelder von insgesamt 10.000€ vergeben. Bis zum 10. Juli könnt ihr euch mit eurem Projekt hier bewerben.

Pop-Up-Store "StartupStore N' Stories"

Für alle Münchner haben wir noch einen besonderen Tipp: Am 23. Juni öffnet der zweite Crowdfunding Pop-Up-Store seine Türen im Ruffinihaus am Rindermarkt. Dort könnt ihr Produkte von Startups entdecken, die schon eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne realisiert haben oder aktuell in der Finanzierungsphase sind. Der Crowdfunding-Store hat bis Ende September 2017 geöffnet und wird auch eine Reihe von Events anbieten. Hier findet ihr mehr Infos dazu: www.startupstorenstories.de

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Fr, 23 Jun 2017 09:39:00 CEST
<![CDATA[Mit Crowdfunding finanzierst du deinen Film in 7 einfachen Schritten]]> 1. Teste deine Filmidee

Crowdfunding bedeutet auch immer, Zielgruppen zu definieren. Als erstes findest du heraus, wer sich deinen Film anschauen wird – ganz wie in der Pre-Produktion. Hier kannst du diese Zielgruppen aber schon direkt ansprechen und ihnen Fragen stellen. Außerdem wird dir das Ergebnis der Finanzierungsphase auch verraten, ob deine Zielgruppen Interesse an deinem Projekt haben, oder ob du dein Konzept vielleicht noch abändern solltest. Das heißt für später: keine bösen Überraschungen!

2. Aktiviere dein Netzwerk

Dass du dein Netzwerk aktivierst ist der nächste wichtige Baustein deiner Crowdfunding-Kampagne. Das sind die Menschen in deinem direkten Umfeld, die an dein kreatives Genie glauben, aber auch diejenigen, mit denen du schon zusammenarbeitest. Hier machst du deine Filmcrew zusätzlich zu deinen ersten und wichtigsten Multiplikator*innen. Das hat natürlich den Vorteil, dass du nur mit Menschen zusammenarbeitest, die an deine Idee glauben!

3. Hol' dir Feedback ein

Wie wir wissen, nehmen die Menschen im Internet kein großes Blatt vor den Mund. Hast du an einer Stelle nicht weit genug gedacht? Du wirst es erfahren. Machst du den Film des Jahres? Finde es heraus! Deine frühe Präsenz online bedeutet auch, dass dein zukünftiges Publikum aktiv zur Verbesserung deines Projekts beitragen kann. Möglicherweise kennen sie sich dort, wo du drehen willst, besser aus. Oder sie haben einen Geheimtipp, was für Features deine neue Kamera noch bietet. Ihnen liegt dein Projekt genau so am Herzen wie dir und sie werden mit konstruktivem Feedback stets an deiner Seite stehen.

4. Plane konkret und frühzeitig

Dein Film soll in den Kinos laufen? Mach deine Finanzierungsphase zum Ticket-Vorverkauf! Deine Zielgruppe nutzt noch DVDs? Mit Crowdfunding weißt du, wie viele hergestellt werden müssen. Alle wollen nur Download-Links? Prima, dann kannst du dir ja die DVD-Produktion sparen. Die Ergebnisse aus der Crowdfunding-Kampagne werden dir die Produktion erleichtern und genau verraten, was deine Unterstützer*innen sich eigentlich wünschen.

5. Kümmere dich um's Marketing & Audience Building

Audiovisuelle Produktionen entstehen nicht, um im (digitalen) Keller zu verstauben. Früher und später wirst du dafür sorgen müssen, dass sich Menschen für dein Filmprojekt interessieren. Wir glauben: je früher, desto besser! Beim Crowdfunding ziehst du das sowieso notwendige Marketing einfach vor. Das Schöne ist: Crowdfunding ist oft wesentlich persönlicher und emotionaler als klassisches Marketing in der traditionellen Filmauswertung. Deine Unterstützer verfolgen den gesamten Prozess und fiebern mit dir mit. So entsteht – dank deiner früh gewonnenen Community – ein Film mit mehr Ideenreichtum und mehr Möglichkeiten.

6. Organisiere deinen direkten Vertrieb

Wenn ein Film erschienen ist, muss die zuvor gewährte Förderung oft zurückgezahlt werden. Außerdem sind zwischen dir als Regisseur*in und der Kinokasse noch viele Menschen am Projekt beteiligt, die natürlich ebenfalls am Filmprojekt verdienen möchten. Ganz gleich, welche Distributionsform du wählst: Crowdfunding ist dein direkter Vertriebsweg, mit dem du unvermittelt mit deinem Publikum in Kontakt stehst und die Kontrolle über die Distribution wahrst.

7. Bau deine Reputation auf

Wenn uns die letzten sieben Jahre Crowdfunding auf Startnext etwas gezeigt haben, dann dies: Das Internet vergisst nichts! Deshalb hast du dir selbst, aber auch allen anderen Filmemachenden gegenüber eine Verantwortung, fair, ehrlich und transparent zu sein. So bleiben deine Fans der ersten Stunde bei dir und begleiten dich auch auf dem Weg zu deinem vierten, fünften oder sechsten Projekt.

Crowdfunding beinhaltet alle Schritte, die du beim Filmemachen sowieso durchläufst – sie sind nur neu angeordnet. Das Tolle dabei ist, dass dich kein einziger „Gatekeeper“ in deinen Ideen und Visionen bremsen kann. Deshalb kannst du experimentieren, mit deiner Crowd in Kontakt treten, Fragen stellen, umdenken, kurz: Spaß haben! Und ganz nebenbei ebnest du dabei den Weg für viele neue und spannende Filme, die seit Jahren in Schubladen warten.

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Mi, 21 Jun 2017 11:58:00 CEST
<![CDATA[Naturschutz ist nicht nur für Wissenschaftler: Anja schützt Wildbienen]]> „Ich wollte einfach den Bienen helfen“, erzählt uns Anja. Eigentlich führt sie gemeinsam mit ihrem Partner Michael Picnic, ein Büro für Visuelle Kommunikation. Zu ihrem Arbeitsalltag gehört es, Kampagnen für Kunden wie Esprit zu entwerfen oder Lichtobjekte zu gestalten und zu vertreiben. Das klingt erst einmal nicht nach Indiana Jones, Expeditionen und Biologie.

Alles begann im Baumarkt...

Den Startschuss für die Idee setzte ein Besuch im Baumarkt. Dort fiel ihr auf, dass sich Pflanzen im Angebot befanden, die schädlich für Bienen sind. Anja meldete diese Tatsache bei der Filiale in der Hoffnung, dass die Blumen aus dem Sortiment genommen werden – vergeblich. Sie wurde barsch abgewimmelt, sodass sie sich erst einmal dachte: Ich gebe auf.

Doch irgendwie ließ sie das Thema nicht los, sodass sie einen anderen Zugang dazu suchte und auch fand. Als sie aufmerksam durch ihren Garten ging, stellte sie fest, dass die Bienen dort ganz unterschiedlich aussahen – es waren verschiedene Wildbienenarten, von denen es in Deutschland über 500 gibt. Leider stehen viele von ihnen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. „Ich habe schon immer darüber nachgedacht, diese Schönheit einfach mal festzuhalten.“ Gesagt, getan: Anja besorgte sich ein gutes Objektiv für die Kamera und ging auf Entdeckungsreise. Zuerst fotografierte sie einfach alles, was nach Biene aussah. Außerdem fotografierte sie die Pflanzen, die die Bienen angesteuert haben. Dann kam die schwierigste Arbeit: die Bestimmung der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten.

"Das war auch das Anstrengendste, also alles neben dem Beruf zu machen. Für meinen Job bleiben aktuell nur 20% Zeit – doch es lohnt sich!"

„Es hat dann schon mal 2-3 Tage gedauert, bis ich eine Biene zugeordnet habe. Ich habe in Büchern nachgeschlagen, im Internet recherchiert und versucht, möglichst viel möglichst schnell zu lernen. Ich dachte mir: Ich mach das jetzt einfach, auch, wenn ich keinen wissenschaftlichen Background habe. Fotografieren kann ich mir selbst beibringen und Gestaltung kann ich ja auch. Fehler macht jeder, und mit einem eigenen Buch erreiche ich einfach viele Leute.“ Das geeignete Medium war also schnell gefunden: Anja beschloss, ein Buch zu machen. Sie suchte sich Mitstreiter, die sie bei ihrer Mission unterstützen. So lässt sie noch einmal Biologen drüberschauen, ob sich nicht doch Bestimmungsfehler eingeschlichen haben und auch ihr Partner hält ihr den Rücken frei.

Von der Gestalterin zur Hobby-Biologin

Ihre Crowdfunding-Kampagne findet großen Anklang, doch es steckt auch viel Arbeit dahinter. Da sie sich das ganze Wissen erst einmal aneignen muss, verbringt sie viel Zeit mit Recherche. Für ihren eigentlichen Job als Gestalterin bleiben ihrer Aussage nach nur noch 20% der Zeit übrig. „Das war auch das Anstrengendste, also alles neben dem Beruf zu machen“, erzählt die Starterin. „Ich bin auch immer mit dem Auto herumgefahren und habe geschaut: Wo wächst was? Gibt es da Bienen? Einmal bin ich fast von einem LKW überrollt worden, weil ich am Straßenrand stand und eine Pflanze gepflückt habe! Diese Phase ist jedoch zum Glück vorbei, da ich mittlerweile alle Fotos habe.“

Das klingt nach viel Stress, dennoch ist Anja absolut überzeugt davon, dass sich der Aufwand lohnt – und mit Crowdfunding hat sie das richtige Tool gefunden, um ihre Idee bekannt zu machen.

Crowdfunding bedeutet für Anja Unabhängigkeit

Die Gestaltung von Büchern ist kein Neuland für Anja. Sie hat schon Kinderbücher gemacht, wobei sie hier die vielen Einschränkungen und Auflagen in ihrem kreativen Prozess gestört haben. „Bei meinem Herzensprojekt wollte ich es genau so machen, wie ich will!“, sagt sie. Damit sie diese Unabhängigkeit finanzieren kann, hat sie sich für eine Kampagne auf Startnext entschieden.

"Wenn man einmal so tief eingestiegen ist, kann man nicht einfach wieder damit aufhören."

„Es macht Spaß, das ganze Feedback direkt zu bekommen und so viel Kontakt mit den Fans zu haben. Das hat man ja so gar nicht, wenn man ein Buch an einen Verlag abgibt. Man bekommt dann Geld, aber dieser direkte Kontakt zu den Leuten fehlt da eben. Natürlich war das auch viel, all die E-Mails mit Feedback und Fragen, aber dadurch lerne ich eben auch eine Menge.“

Und wie geht’s weiter? Anja hat auch schon Ideen für die Zeit nach dem Buch. „Erst einmal bin ich ausgepowert und brauch nach dem Buch eine Pause. Dennoch habe ich schon weitere Ideen – ich seh ja weiterhin die ganzen Insekten und alles um mich herum. Wenn man einmal so tief eingestiegen ist, kann man nicht einfach wieder damit aufhören.“

Hier könnt ihr die Kampagne unterstützen und euch ein Exemplar des Wildbienenretter-Buchs sichern >>

Fotos: (c) Anja Eder

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Mi, 14 Jun 2017 16:40:57 CEST
<![CDATA[Z2X17 Festival: Neue Visionäre braucht das Land!]]> Startnext ist Kooperationspartner

Z2X ist eine Veranstaltung für junge kreative Köpfe im Alter von 2X - also zwischen 20 und 29 Jahren und wurde ursprünglich zum 20. Jubiläum von ZEIT ONLINE ins Leben gerufen. Das Ziel des Wochenendes ist es, konkrete persönliche Pläne oder Projekte zu entwickeln, die wir gemeinsam weiterverfolgen. Als Kooperationspartner sind wir vor Ort, um euch zu beraten und bei der Finanzierung eurer Idee zu unterstützen. Darüber hinaus werden wir auch einen Punkt im Programm gestalten - lasst euch überraschen!

Neben unserem Startnext-Mitgründer Denis Bartelt werden viele weitere Menschen mit spannenden Geschäftsideen und inspirierenden Lebensgeschichten Blitzvorträge halten oder für eure Fragen zur Verfügung stehen, u.a. der Moderator und Satiriker Jan Böhmermann, die Sozialunternehmerin Paula Schwarz und der Lemonaid-Mitgründer Jakob Berndt. Schaut euch hier an, wer noch so kommt.

Bewerbt euch jetzt für die Teilnahme

Ihr möchtet eine oder einer von 800 Visionären sein, die am 02. und 03. September 2017 gemeinsam im Radialsystem V und dem Holzmarkt an der Spree denken, planen, streiten und abheben? Wenn ihr zwischen 20 und 29 Jahren alt seid, dann bewerbt euch jetzt auf der Z2X17-Website. Die Teilnahme ist übrigens kostenfrei.

Wer mitmachen will, kann sich mit einer Idee für einen Workshop, für einen Blitzvortrag, für ein „Frag mich alles“ oder einfach nur mit einer grundlegenden Motivation bewerben. Die Z2X-Jury, in der auch Denis Bartelt vertreten ist, wählt nach und nach alle Teilnehmer aus. Das gesamte Programm zum Festival findet ihr hier.

So toll war das Festival 2016

Wenn ihr euch einen Eindruck davon verschaffen möchtet, wie Z2X im letzten Jahr war, dann schaut euch dieses Video an.

Wir freuen uns auf euch!

Übrigens: Projekte, die bei Z2X präsentiert wurden oder entstanden sind und sich über Startnext finanziert haben, findet ihr auf der Z2X-Partner Page.

© Foto und Video: ZEIT ONLINE
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Mo, 12 Jun 2017 14:05:00 CEST
<![CDATA[Maker Faire in Berlin: 10 Freikarten für kreatives Ideenlabor zu gewinnen]]> Das Tolle an der Maker Faire ist: Jeder darf überall mitmachen und von den kreativen Ausstellern lernen. Deshalb ist das Festival auch prima für Familien geeignet. Die Maker Faire-Bewegung stammt aus den USA. Dort fand vor über zehn Jahren das erste bunte und kreative Festival zum Selber- und Mitmachen statt. In der STATION Berlin werden sich in diesem Jahr rund 900 Maker, Projekte und Firmen an 200 Ständen präsentieren.

Crowdfunding-Workshop für Maker

Auch Startnext wird vor Ort sein: Shai Hoffmann leitet am Sonntag, 11. Juni von 15-16 Uhr einen Workshop zum Thema "Crowdfunding für Maker: Erfolgsgeheimnisse für die Finanzierung deiner Idee".

Im Workshop nehmen wir das Projekt Calliope mini, ein Programmierboard für Grundschüler, genauer unter die Lupe. Es wurde mit über 100.000 Euro erfolgreich auf der Plattform Startnext finanziert. Wie läuft eine Crowdfunding-Kampagne ab? Was sind die Erfolgsfaktoren? Welche Effekte gibt es über die reine Finanzierung hinaus?

Der Workshop ist kostenfrei und ohne Anmeldung, kommt einfach rechtzeitig vorbei! Mehr Informationen findet ihr hier.

10 Freikarten zu gewinnen

Ihr habt Lust bekommen, die Maker Faire zu besuchen? Wir haben 10 Familien-Tagestickets für euch! (1-2 Erwachsene und 1-3 Kinder im Alter von 6-15 Jahren, max. 4 Personen insgesamt. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt)

Schreibt uns dazu bis zum 05. Juni 2017 um 23 Uhr einen Kommentar im Blog auf diese Frage: Was würdet ihr gerne mit einem 3-Drucker ausdrucken?

Die Gewinner geben wir am 06. Juni hier im Blog bekannt. Viel Erfolg!

© Foto: Philip Steffan

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Fr, 26 Mai 2017 14:40:41 CEST
<![CDATA[Nicht alle Superhelden tragen Capes: Raphael Fellmer rettet Lebensmittel]]> Lebensmittelverschwendung ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern auch verdammt schlecht für die Umwelt. Man denke nur an die Treibhausgase, die sinnlosen Transporte der Lebensmittel, an all das Plastik der Verpackungen… Das Problem hier? Hauptsächlich wir Verbraucher. Sobald ein Joghurt abläuft, schmeißen wir ihn weg, statt einfach mal zu schauen, ob er noch gut ist. Und in den Läden greifen wir alle nach den gerade Gurken, die Krummen bleiben links liegen.

Mit SirPlus will Raphael eine skalierbare und legale Alternative zum Containern schaffen

Dem Starter Raphael Fellmer ist dieses Problem seit Jahren bewusst. Er selbst containert, das bedeutet: Er durchsucht die Mülltonnen von Lebensmittelketten nach Essen, das weggeworfen wurde, obwohl es noch genießbar ist. Da das jedoch illegal ist, hat er sich Gedanken gemacht und nach Ideen gesucht, wie man diese Nahrungsmittel skalierbar und legal retten kann. Lange hat er sich in der Foodsharing-Community engagiert und geholfen, Millionen Mahlzeiten zu retten. Nun wollte er das alles noch größer denken.

„Es ist unsere Mission, das Lebensmittelretten mainstream zu machen!“

„Ich habe dann Alexander Piutti kennengelernt, einen erfahrenen Serienunternehmer, der auch schon mit Marktplätzen zu tun hatte. Er selbst war gerade auf der Suche nach einer Idee, um ein Social Business aufzuziehen. Das alles ist dann in SirPlus gemündet – einer Kombination bestehend aus Supermarkt und digitalem Marktplatz. Das ist die nächste Ebene, um ein wirklich skalierbares Modell zu entwickeln, das nicht nur in Deutschland, sondern auch international funktionieren wird“, erzählt er uns. Mit Martin Schott als Dritten im Bunde war das Team startklar.

Das Prinzip von SirPlus ist einfach

Der Gedanke dahinter ist nicht kompliziert: Sie kaufen einfach die ungewollten und überschüssigen Lebensmittel vom Einzelhandel oder Produzentenauf und bringen sie verantwortungsvoll in den Konsumkreislauf zurück. Durch verschiedene Kooperationen, wie zum Beispiel mit der METRO Berlin und Hamberger, kommen sie an qualitativ hochwerte Waren. Diese könnt ihr dann bis zu 70% günstiger kaufen – so spart ihr Geld und tragt zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung bei.

Ohne Geld nach Mexiko...

... und danach 5 Jahre Geldstreik.

Doch wie kam Raphael eigentlich auf den Gedanken? „Alles fing damit an, dass ich meinen Platz in der Gesellschaft gesucht habe. Einen Platz, an dem ich bestmöglich zu einem positiven, nachhaltigen und friedlichen Leben beitragen kann“, erklärt er uns.

Auf seiner Suche kam er auf die Idee, als symbolische Geste eine geldfreie Reise zu machen. „Erst einmal begann das ohne große Planung. Die Idee war: Lass mal ohne Geld nach Mexiko gehen – einfach um zu zeigen, dass eigentlich alles vorhanden ist, von Lebensmitteln zu Räumlichkeiten und Mobilität. In unserer Überflussgesellschaft ist eigentlich alles da.“ Diese Reise mündete dann in einem 5 Jahre andauernden Geldstreik. „Wir haben dann bei Leuten gelebt, die uns Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben, einen Raum oder eine kleine Wohnung, das klappte alles gut. Lebensmittel haben wir gerettet, Kleider gibt es ja auch noch und nöcher und wenn wir etwas brauchten, das man nicht so leicht bekam, haben wir eben einen Tausch gemacht.“

„Es geht darum, dass wir uns bemächtigen, uns befähigen, wir sind der Wandel – nicht die Politik! Wir selber können das Ruder in die Hand nehmen und dazu beisteuern, dass alles in die richtige Richtung geht.“

Crowdfunding ist für ihn ein Demokratie-Tool

„Crowdfunding ist ein Proof of Concept“, erzählt uns Raphael, „die Crowd bestätigt, was du machst – oder eben nicht. Dann kannst du nochmal feilen, ist ja nicht schlimm, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Schlimmer wäre es, wenn du schon ein halbes Jahr Geld und Zeit in ein Projekt investiert hast und dann merkst: Das will gar keiner!“

Beim Crowdfunding geht es ihm um Begeisterung, darum, Menschen zusammenzubringen, das Bewusstsein für wichtige Themen zu erschaffen und auch einen Branding-Effekt zu erzielen. Er möchte die Foodsharing-Idee von einem Nischenthema zur Mainstream-Idee aufbauen. Als Vorreiter gilt für ihn hier die Starterin Milena mit ihrem Original Unverpackt Laden. „Das war nicht der erste Laden, der das gemacht hat, aber die waren die ersten, die das in ganz viele Köpfe hineinbekommen haben!“

Wenn ihr Teil dieses Projekts werden möchtet, könnt ihr die aktuelle Kampagne unterstützen.

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Mi, 17 Mai 2017 14:48:08 CEST
<![CDATA[MikroCrowd der L-Bank in Baden-Württemberg: Crowdfunding trifft Förderdarlehen]]> Das ist die MikroCrowd

Viele Gründer kombinieren bereits Crowdfunding mit einem Bankkredit, z.B. in Form einer Anschlussfinanzierung. Der Vorteil dabei für euch: Mit eurer Crowdfunding-Kampagne führt ihr einen Markttest durch und seht, ob euer Produkt oder eure Dienstleistung auf Interesse stößt und Kunden findet. Das Erreichen des Fundingziels bietet sowohl für euch als auch für die Bank eine Sicherheit.

Erstmals ermöglicht unser Kooperationspartner, die L-Bank (Landeskreditbank Baden-Württemberg), ein derartiges Produkt nun direkt auf Startnext: Kleine Startups werden durch eine Kombination aus Mikrofinanzierung und Crowdfunding gefördert. Ganz konkret bedeutet das: Wird eure Crowdfunding-Kampagne erfolgreich, gewährt euch die Bank einen Kredit!

Bis zu 10.000 Euro für Gründer

Am Anfang steht eine kompetente, kostenfreie Beratung zu eurem Vorhaben durch das ifex-Beraternetzwerk. Im Anschluss stellt ihr zusammen mit einem Gründungsberater den Antrag bei der L-Bank und legt ein Crowdfunding-Projekt an. Nun heißt es: Unterstützer mobilisieren und Geld einsammeln!

Wenn ihr eure Fundingschwelle (mind. 50% des Gesamtkapitalbedarfs) erreicht habt, gewährt euch die L-Bank ein Darlehen in Höhe bis zu 50% der förderfähigen Kosten. Der Höchstbetrag des Darlehens ist auf 10.000 Euro festgesetzt. Voraussetzung ist eine positive Kreditentscheidung der L-Bank.

Für Unternehmer und Freiberufler

Gefördert werden Existenzgründungen und Vorhaben innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Gründung. Dabei können sowohl Gründer fast aller Gewerbebereiche (Handwerk, Industrie, Dienstleistungen, Handel, Kleingewerbe, Hotel- und Gaststättengewerbe) als auch Freiberufler unterstützt werden. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen in Baden-Württemberg gegründet wird.

Bewerbt euch jetzt!

Bewerbt euch mit eurem Vorhaben auf der Partner-Page der L-Bank und legt über dieses Formular ein Crowdfunding-Projekt an. Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Partner Page der MikroCrowd sowie auf der Website der L-Bank.

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Do, 11 Mai 2017 17:13:00 CEST
<![CDATA[Das Max-Morlock-Stadion gemeinsam möglich machen]]> Mit den Fans das Stadion umbenennen

Viele haben bereits versucht, diesen Traum zu verwirklichen, doch geklappt hat es bisher nicht. Anfang dieses Jahres hat sich die Consorsbank für eine mutige Aktion entschieden: Sie haben eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext ins Leben gerufen, um die Fans einzubinden und sich gemeinsam dafür einzusetzen, das Stadion nach Max Morlock zu benennen.

Ziel der Kampagne ist es, bis Mitte Mai insgesamt 800.000 Euro zu sammeln, damit die Consorsbank 2,4 Millionen Euro obe drauflegt und das Stadion die nächsten 3 Jahre den Namen "Max-Marlock-Stadion" trägt. Die Consorsbank verzichtet somit darauf, das Stadion nach der Bank zu benennen, was in Zeiten von millionenschweren Sponsorendeals für Fußballstadien ein ungewöhnlicher und beachtlicher Schritt ist.

Bisher haben über 3.300 Fans das Projekt schon unterstützt und der Endspurt hat begonnen. Wenn die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich wird, haben nicht nur die Fans Geschichte geschrieben, sondern auch das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt auf Startnext ermöglicht.

Jetzt das Max-Morlock-Stadion unterstützen und tolle Dankeschöns bekommen!

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Di, 09 Mai 2017 10:49:47 CEST
<![CDATA[Karriere- statt Diät-Tipps: Nora & Susann setzen mit EDITION F neue Maßstäbe]]> Foto oben: links Susann, rechts Nora

Große Frauenmagazine schreiben an unserer Lebensrealität vorbei

Steht man am Kiosk und lässt den Blick über die ausliegenden Frauenzeitschriften schweifen, bekommt man ein ziemlich eindimensionales Bild der Lebensrealität von uns Frauen. Die entsprechenden Online-Magazine spiegeln dieses Bild ebenfalls wider. Wenn es nach den Publikationen der großen Verlage ginge, beschäftige ich mich von morgens bis abends mit den Fragen, wie ich 5 Kilo in 10 Tagen abnehme, meine Bauchmuskeln in den Griff kriege, einen Mann finde und welche Jeans meinen Hintern am knackigsten präsentieren. Klar, dass wir Frauen damit schon so ausgelastet sind, dass eine Karriere schon zeittechnisch gar nicht mehr möglich ist – deshalb arbeiten wir auch alle Teilzeit.

Karrierefrauen sind keine exotischen Einzelfälle

Ihr rollt genervt mit den Augen? Dann geht es euch vermutlich wie Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann, den beiden Gründerinnen des Online-Magazins EDITION F. Durch ihre vorherige Arbeit in Agenturen und beim Online-Magazin Gründerszene sind sie tief in der Startup-Kultur verwurzelt und wissen, dass wir Frauen genauso viele und große Ambitionen wie Männer haben und unsere Karrierewünsche nicht automatisch mit der Geburt eines Kindes enden. Manche Frauen gehen komplett in ihrer Mutterrolle auf und möchten lieber zuhause bei den Kindern bleiben. Andere Frauen hingegen lieben es, Mama zu sein, möchten aber dennoch in den Beruf zurückkehren und weiter an ihrer Karriere feilen. Wir können uns leidenschaftlich mit Makeup-Tutorials beschäftigen und dennoch am nächsten Tag hart mit dem Vorstand verhandeln. Mit EDITION F haben die beiden Gründerinnen einen Ort im Internet geschaffen, wo diese Themenwelten keinen Widerspruch bilden, sondern Frauen als genau so komplex wie Männer begriffen werden.

Die beiden Gründerinnen haben am Anfang Investorengelder gesammelt, um das Online-Magazin zu finanzieren. Die großen Verlage konnten sich damals nicht vorstellen, dass Frauen wirklich an "harten" Themen wie Karriere und Finanzen interessiert sind und wollten sich nicht einklinken. Susann und Nora sind dennoch dran geblieben – mit Erfolg!

Mit der FEMALE FUTURE FORCE wollen Nora und Susann Frauen einen Karriereschub bieten

Betrachtet man Unternehmensberatungen, Konzerne oder sogar Startups fällt auf, dass in der Führungsebene Männer immer noch deutlich in der Überzahl sind. Auch auf Konferenzen sieht man nicht nur, dass es oft mehr männliche als weibliche Speaker gibt – auch sogenannte „all male panels“ sind gängig. Dem muss man aktiv etwas entgegensetzen, dachten sich Nora und Susann und nahmen die Dinge wieder einmal selbst in die Hand. Wieso auf die Politik warten, statt selbst aktiv zu werden? Dabei herausgekommen ist das Crowdfunding-Projekt FEMALE FUTURE FORCE, dessen Academy-Programm aktuell auf Startnext in der Finanzierung ist. Im Facebook-Live-Interview haben uns Nora und Bea (Webinar-Redakteurin bei EDITION F) erzählt, worum es bei dem Projekt geht.

"Frauen sollten auf gar keinen Fall weniger Gehalt kriegen. Frauen sollten auf gar keinen Fall weniger in Spitzenpositionen sein."

Für nur 99€ werden Frauen ein Jahr lang von führenden Expertinnen und Experten online gecoacht

Das Coaching-Konzept entspringt den eigenen Erfahrungen der Edition F-Gründerinnen. Nora sagt dazu: „Was wir als Team bei EDITION F gemerkt haben ist, wie sehr es uns geholfen hat, uns auszutauschen. Oft spricht man ja von Mentoren, die man braucht – doch wir haben gemerkt, dass eine Person da gar nicht ausreicht. Wir würden mit Edition F heute nicht da stehen, wo wir angekommen sind, hätten wir nicht eine Menge toller Begleiterinnen und Begleiter bis dahin gehabt.“ Diese Vorteile möchten sie nun auch anderen Frauen ermöglichen.

Wieso eigentlich Crowdfunding?

Die Crowdfunding-Kampagne hat gegenüber einem Online-Shop entscheidende Vorteile

Natürlich hätten Susann und Nora auch einfach im Online-Shop Tickets für das Coaching verkaufen können. Dennoch gab es gute Gründe für sie, genau das nicht zu tun, sondern auf eine Startnext-Kampagne zu setzen. Unser Gründer Denis hat in seinem letzten Artikel beschrieben, was für großartige „Nebeneffekte“ eine Kampagne haben kann. Genau diese Effekte haben die Gründerinnen hier auch gespürt. „Wir wussten am Anfang ja nicht, ob es klappt! Wir wussten nicht, wieviele dabei mitmachen werden – so konnten wir uns absichern. Was Edition F ausmacht ist die starke Community, die wir über so eine Crowdfunding-Kamapgne viel stärker einbeziehen können! Das ist ein ganz anderer Drive, als wenn du in den Shop gehst, ein Ticket auswählst und auf ‚kaufen‘ klickst. Das ist eine ganz andere Dynamik.“

Die Tipps der Starterinnen für eure erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne

Die Kampagne der Starterinnen ist extrem erfolgreich. Zum jetzigen Zeitpunkt haben sie 200.518€ von 1.713 Unterstützerinnen und Unterstützern eingesammelt. Solche Zahlen wünschen sich viele Starter… wie haben sie das erreicht? Für Nora sind es diese Faktoren, die eine Crowdfunding-Kampagne zum Erfolg führen:

1. „Es ist natürlich zentral, eine gute Idee zu haben und auch die Zielgruppe getestet zu haben. Man sollte bei der eigenen Community nachhorchen: Braucht ihr das echt?"

2. „Man muss die ganze Welt da draußen – wirklich jeden, den man kennt! – darüber informieren, dass man das jetzt macht.“ Schreibt alle am Starttag an, teilt das Video, gebt Gas! Aufmerksamkeit ist euer Schlüssel zum Erfolg, wobei der Content dann natürlich auch hochwertig sein sollte, damit die Kampagne nicht beliebig wirkt. „Man muss die ganze Zeit drüber reden, egal, wie peinlich das einem vielleicht ist, weil man sich wie ein Staubsaugervertreter beim Klinkenputzen fühlt.“

Eine Crowdfunding-Kampagne ist ein ganz anderer Drive, als wenn du in den Shop gehst, ein Ticket auswählst und auf ‚kaufen‘ klickst. Das ist eine ganz andere Dynamik.“

3. Last but not least: Natürlich muss man den ersten Schwung mitnehmen, aber auch ein Kommunikationskonzept für den gesamten Zeitraum der Kampagne haben. Wichtig ist, auch nach den ersten 2-3 Tagen dranzubleiben und für die Fans Anreize zu schaffen, das Projekt zu unterstützen und zu teilen. Gerade die Startnext-Projektblogs und Frage-Sektionen sehen die Starterinnen als sehr wichtiges Tool an, um mit der Zielgruppe zu kommunizieren und die Aufmerksamkeit und das Interesse über einen längeren Zeitraum oben zu halten.

Wie geht es für Nora und Susann mit der FEMALE FUTURE FORCE weiter?

Die Academy ist in den Augen der Gründerinnen der Auftakt zu einer ganzen Reihe Empowerment-Tools für Frauen. Nach der Kampagne steht ein 1:1-Mentoring-Programm Zur Diskussion, auch ein FEMALE FUTURE FORCE Festival ist geplant. „Wir stellen ganz tolle Frauen auf die Bühne, weil ich immer noch finde, dass man bei Konferenzen noch zu viele Männer auf der Bühne sieht. Das sind zwar alles tolle Männer, aber da draußen gibt es auch viele tolle Frauen! 50:50 sollte man da schon hinkriegen“, berichtet Nora.

Ihr habt Lust, eure Karrierechancen zu verbessern oder das Projekt anderweitig zu unterstützen? Hier könnt ihr mitmachen!

Fotos: (c) EDITION F, by Nora Tabel

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Fr, 28 Apr 2017 15:54:46 CEST
<![CDATA[SPH Bandcontest: Starte mit deiner Band durch und finanziere dein erstes Album!]]> Unser Ziel: Eure Band groß rausbringen

Der SPH Bandcontest ist mit mehr als 1.000 teilnehmenden Bands und 500 Konzerten pro Jahr in über 70 Städten einer der größten Nachwuchswettbewerbe Europas. Gemeinsam mit dem Team möchten wir Nachwuchsbands bestmöglich fördern. Deshalb haben wir ein Paket zusammengestellt, mit dem wir euch helfen möchten, euer erstes Album, ein Musikvideo oder eine Tour zu finanzieren.

Handbücher, Webinare und Beratungen

Jede Band, die am SPH Bandcontest teilnimmt, darf sich auf zahlreiche Förderpakete und Preise freuen. Wir von Startnext steuern diese Preise bei:

  • Handbuch: Allen Bewerbern wird unser Crowdfunding-Handbuch für Starter per Post zugeschickt. Es enthält 30 Seiten Tipps und Tricks, wie ihr euer Vorhaben mit der Crowd finanzieren könnt.
  • Webinar: Ihr erhaltet Zugang zu einem exklusiven Webinar, in dem wir euch erklären, wie Crowdfunding funktioniert und was die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Kampagne sind. Darüber hinaus stellen wir euch Musiker vor, die mit ihrem Crowdfunding-Projekt durch die Decke gegangen sind und beantworten eure persönlichen Fragen im Chat.
  • Premiumberatung: 5 Finalteilnehmer des SPH Bandcontests erhalten jeweils eine zweistündige Premiumberatung. Darin gibt euch ein Startnext-Projektbetreuer individuelles Feedback zur geplanten Crowdfunding-Kampagne und hilft bei der Konzeption sowie bei der Umsetzung.
  • Sichtbarkeit: Wenn ihr Teilnehmer des SPH Bandcontests seid und eure Band eine Crowdfunding-Kampagne startet, wird sie auf der SPH Partner-Page kuratiert.

Darüber hinaus erwarten euch beim SPH Bandcontest Bandgagen von bis zu 200€ pro Show, 2 Musikmesse-Freitickets im Wert von 80€, Best Artist Awards und Preise im Gesamtwert von 100.000€. Außerdem natürlich fette Gigs, Live-Erfahrung, hilfreiches Feedback sowie neue Kontakte.

So könnt ihr euch bewerben

Bewerbungen sind ganzjährig möglich und werden immer für die nächsten Vorrunden-Konzerte in eurer Nähe berücksichtigt. Füllt dazu dieses Anmeldeformular aus. Alle Anmeldungen - egal zu welcher Zeit - werden gleich behandelt. Hier findet ihr die Termine für die nächsten Konzerte.

Die Entscheidung über das Weiterkommen einer Band in die nächste Runde wird übrigens zu 50% vom Publikum und zu 50% von einer Fachjury getroffen.

Weitere Informationen findet ihr in den allgemeinen Teilnahmebedingungen und dem FAQ.

Wer steckt hinter dem SPH Bandcontest?

Der Bandcontest wurde im Jahr 2008 von einer Gruppe von Musikern in Montabaur gegründet. Das Team initiierte den Bandcontest vor allem aus wachsender Unzufriedenheit mit den Umgangsformen und Möglichkeiten bei bestehenden Band-Wettbewerben. Der SPH Bandcontest ist nach wie vor eine nicht staatlich bezuschusste Organisation von Studenten und Musikern, die einen Großteil ihrer neben dem Studium verfügbaren Zeit in die Durchführung der Konzerte steckt. Inzwischen zählen zum erweiterten Team mehr als 200 junge Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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Do, 27 Apr 2017 10:59:00 CEST
<![CDATA[Yeah! Ihr habt mit 40.000.000€ über 4.500 Projekte ermöglicht!]]> Das könntet ihr mit 40 Millionen Euro machen:

1. Ihr könntet 20.000 Mal die Strecke von Berlin nach Wellington, Neuseeland, fliegen.

2. Ihr könntet euch auch einfach einen Airbus A318 kaufen und die Strecke nach Neuseeland selbst fliegen. Pilotenschein sollte kostentechnisch vielleicht noch gehen, wenn ihr ein günstiges Gebrauchtflugzeug kauft.

3. Die Fußball-Fans unter euch könnten 1/3 von Lionel Messi für den heimischen Fußballverein verpflichten – denn sein Wert auf dem Transfermarkt beläuft sich aktuell auf 120 Millionen Euro. Für einen ganzen Jérôme Boateng würde es aber reichen! ;-)

4. Ihr hättet David Bowies Kunstsammlung kaufen können – diese wurde für etwa 40 Millionen Euro versteigert.

5. Mit 40 Millionen Euro könntet ihr euch 277.000 Flaschen Dom Pérignon gönnen. Aspirin für den Tag danach jedoch exklusive, das kommt dann on top.

6. Wenn ihr auf aristokratischen Flair steht, könntet ihr euch damit ungefähr 20 Schlösser mit großen Grundstücken kaufen. Wir haben nachgesehen – um München herum und in der Eifel ist dafür ein heißes Pflaster!

7. Bock auf ein Wohnzimmerkonzert? Circa eine Woche lang könntet ihr die Rolling Stones für euch auftreten lassen. Natürlich "zum letzten Mal", die wirklich "letzte Abschiedstour", etc. pp. Ihr wisst ja, wie das so bei denen läuft.

8. Ihr könntet 10 Mal die Münze "Big Maple Leaf, die aus dem Bode-Museum entwendet wurde, kaufen. (Na huch? Wer würde denn sowas machen?)

9. Ihr könntet 22.222 Muli Lastenräder kaufen. Zum Beispiel, um eure 277.000 Champagnerflaschen zu transportieren.

... doch das Beste kommt zum Schluss:

10. ...denn ihr habt euch für die Nummer 10 entschieden: Mit den 40 Millionen Euro habt ihr 4635 Projekte möglich gemacht! Spannende Startups, die alteingesessene Branchenplatzhirsche aufschrecken und Arbeitsplätze schaffen. Kreative Produktideen, die das Leben einfacher und schöner machen. Nachhaltige oder soziale Initiativen, die unsere Zukunft sichern und sich um Menschen kümmern, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Ihr habt über 4.500 Lieblingsprojekte ermöglicht

Tausende schöner Projekte habt ihr so zum Erfolg geführt. Zum Beispiel die Langstrecke der Süddeutschen Zeitung, die uns mit dem durch euren Input ermöglichten tollen Print- und Digital-Magazin Bahnfahrten versüßt. Oder Original Unverpackt, der erste Supermarkt Deutschlands, der komplett auf Plastikverpackungen verzichtet hat und die Welt somit ein Stückchen besser macht. Das Shift Smartphone, das leicht reparierbar und klasse designed ist. Die Kiron University, die Geflüchteten eine Chance auf Zukunft durch eine hochwertige Ausbildung bietet. Einhorn, ein faires und wirklich nachhaltiges Kondom das zeigt, dass soziale und ökologische Verantwortung ganz unkompliziert und mit viel Spaß in allen Lebensbereichen Einzug halten kann.

Was wir sagen wollen, ist in erster Linie: YEAH! Und dann möchten wir damit einfach zeigen, was durch so viele fleißige Unterstützer wie euch alles möglich gemacht werden kann. Man selbst denkt zwar "was sind schon 5 Euro?", aber in der Masse hat das einfach einen großen Impact – deshalb ist Crowdfunding ja so ein mächtiges Tool, auch ungewöhnliche und ganz neue Ideen umzusetzen. Falls ihr euch also gerade fragt, ob sich ein Crowdfunding für euch lohnt: Wir würden mal sagen Ja! ;-)

Gewinnspiel: Startet euer eigenes Projekt!

Vielleicht wolltet ihr schon immer diese eine Idee umsetzen... aber wie? Eigentlich habt ihr ja einen Job oder das Studium ist so zeitraubend, und das Geld ist ja auch so 'ne Sache... Stop! Ihr habt nun lang genug nach Gründen gesucht, wieso das alles nicht geht. Wir haben hier einen guten Grund für euch, wieso ihr euer Projekt jetzt endlich angehen könnt: Unser Crowdfunding-Handbuch!

Im Crowdfunding-Handbuch erklären wir, welches Potenzial in Crowdfunding steckt, wofür es sich eignet und vor allem: wie es funktioniert. Die Kapitel führen Schritt für Schritt durch die Vorbereitung und Umsetzung einer Crowdfunding-Kampagne; dazwischen berichten erfolgreiche Starter in Fallbeispielen von ihren Erfahrungen.

Wir verlosen drei Exemplare unter denjenigen, die diesen Blogpost kommentieren und uns erzählen, welche Idee sie gerne als Crowdfunding-Kampagne umsetzen möchten. Ein Debütalbum, ein tolles Produkt, eine soziale Initiative? Verratet es uns und steigt in die Verlosung mit ein! Teilnahmeschluss ist der 19.04.2017 um 12:00 Uhr!

Wir freuen uns auf eure Ideen!

Fotos: © Startnext, Unsplash, Einhorn

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Mi, 12 Apr 2017 10:36:38 CEST
<![CDATA[Mehr Schubkraft für unsere Kooperationen: Hallo Ella!]]> Aufgewachsen am Niederrhein, hat es mich vor dreieinhalb Jahren nach Mannheim verschlagen. Dort habe ich die Sonne des Südens genossen und Englisch und BWL studiert. Nebenbei war ich Mitglied der Studierendeninitiative infinity Mannheim e.V., die sich mit den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – auseinandersetzt und mein Interesse für Social Entrepreneurship geweckt hat.

Wie ich bei Startnext gelandet bin

Bei einer der vielen Veranstaltungen mit Gründern und Vordenkern bin ich auf Startnext aufmerksam geworden. Die Crowdfunding-Kampagne meiner Studierendeninitiative bot mir erste Einblicke, die zeigten: Es funktioniert! Und was könnte es Besseres geben, als eine Idee mit gesellschaftlichem Mehrwert gemeinsam zu finanzieren und dann mit dem Wissen umzusetzen, dass viele Unterstützer einem den Rücken stärken? Mich begeistert, dass auf diese Weise auch kleineren Projekten und innovativen Ideen Raum gegeben wird.

Let’s do this – together!

Umso mehr freue ich mich, jetzt bei Startnext aktiv die erfolgreiche Umsetzung vieler toller Projekte vorantreiben zu können. Dazu unterstütze ich das Kooperationsteam dabei, neue Partner zu gewinnen, die unsere Vision gemeinsam mit uns vorantreiben wollen und den Projektstartern wertvolle Mehrwerte in Form von Beratung, Workshops oder Cofinanzierung bieten können.

Und sonst so?

Persönlich hat es mir besonders die Kategorie Social Business angetan, weil ich es spannend finde, gesellschaftliche Probleme unternehmerisch zu lösen. Aber auch Projekte aus der Kategorie Food sind nicht zu verachten: Dort kann ich meine Leidenschaft für vegane Naschereien ausleben. Wenn ich mich gerade nicht mit Crowdfunding beschäftige, mache ich am liebsten Sport: drinnen oder draußen, alleine oder gemeinsam, Fitnessstudio, Fahrradfahren oder Wandern – Hauptsache Bewegung!

Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin gespannt, was wir alles gemeinsam bewegen können!

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Mo, 10 Apr 2017 13:43:33 CEST
<![CDATA[7 Mehrwerte einer Crowdfunding-Kampagne, an die viele nicht sofort denken]]> 1. Eure Idee fokussieren

Euer Crowdfunding kann nur dann erfolgreich werden, wenn euer Projektteam es schafft, die Idee präzise und klar zu formulieren und darzustellen. Präsentiert euer Projekt so, dass jeder potenzielle Unterstützer sie versteht und auch weitererzählen kann (und möchte!). Holt euch Feedback von Freunden und Verwandten zu eurer Präsentation und prüft, ob sie den Grundgedanken erfassen und auch wiedergeben können. Die Crowdfunding-Kampagne ist eine gute Übung, um euren Fokus zu testen und zu verbessern.

2. Idee am Markt testen

In der Kampagne präsentiert ihr neben eurer Idee auch Gegenleistungen (auf Startnext heißt das Dankeschöns) für die Unterstützer, die oft das Endprodukt sind. Die Beschreibung, das Design, der Preis – all das zeigt ihr der Öffentlichkeit. Durch die Resonanz der Unterstützer erfahrt ihr vom ersten Tag an, ob die Idee überhaupt einen Markt hat, beziehungsweise: ob ihr überhaupt den richtigen Markt und die passende Zielgruppe ansprecht. Auch für zukünftige Kofinanzierer, wie Banken oder Förderbanken, ist eine erfolgreiche Kampagne ein wichtiges Indiz und steigert eure Chancen auf einen günstigen Kredit!

Während große Unternehmen eine Menge Geld für großangelegte Markttests ausgeben, könnt ihr beim Crowdfunding noch vor der Produktion relativ einfach herausfinden, ob das Produkt bei möglichen Käufern gut ankommt.

3. Ökonomische Planung

Manche Teile der Kampagnenplanung ähneln dem Aufbau eines Online-Shops. Wenn ihr eure Dankeschöns für eure Unterstützer konzipiert und durchrechnet, müsst ihr Produktionskosten, Arbeitsleistung, Umsatzsteuer, Versandkosten und Gewinn berücksichtigen. Aus eurer Idee wird hier schon ein ganz konkretes Produkt! Viele Teams stellen an dieser Stelle fest, ob die Idee an sich überhaupt tragfähig und realistisch ist. Crowdfunding fördert dadurch, mehr als andere Finanzierungsmethoden, nachhaltige Konzepte.

4. Professionalisierung eures Teams

Viele Teams merken im Laufe der Vorbereitung einer Kampagne, wo noch Wissenslücken bestehen, welche Kosten sie nicht im Blick hatten und welche Partner ihnen weiterhelfen können, damit sie das Produkt herstellen und die Dankeschöns an die Unterstützer verschicken können. Viele Starter haben uns berichtet, dass sie durch die Crowdfunding-Kampagne das erste Mal alle Facetten einer Produktentwicklung im Blick hatten. Viele gehen dadurch gestärkt in ihre Unternehmensgründung!

5. Aufmerksamkeit erzeugen

Mit das Tollste am Crowdfunding ist dessen Werbewirksamkeit. Als Starter-Team rührt ihr natürlich ordentlich die Trommeln für die Kampagne, damit eine breite Zielgruppe angesprochen wird. Dadurch betreibt ihr authentisches Marketing – für euer Team, für die Idee, für die zukünftige Marke. Betreibt ihr die Kampagne mit viel Herzblut und Energie, kommt es oft zu einer sehr hohen Sichtbarkeit in eurer Zielgruppe und zum Teil auch in den Medien. Bei einigen Crowdfunding-Kampagnen liegt der Werbewert schnell mal über 100.000€!

6. Eure Community aufbauen

Je mehr die Sichtbarkeit steigt, umso größer wird die Community, die mit euch der erfolgreichen Finanzierung entgegenfiebert und eure Idee teilt, was wiederum eure Sichtbarkeit vergrößert. Diese Community ist nicht nur während euer Finanzierungsphase wichtig, sondern auch danach! Es lohnt sich euer Netzwerk aktiv zu pflegen, denn es ist die Grundlage für jedes weitere Projekt. Glückliche Unterstützer eurer ersten Crowdfunding-Kampagne unterstützen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch eure nächste Kampagne. Nichts spricht gegen Serien-Crowdfunding!

7. Feedback bekommen

Crowdfunding funktioniert deshalb so genial, weil alle Kommunikationsenergie innerhalb eines begrenzten Zeitraumes in die Kampagne fließt. Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Kampagne losgeht. Ihr ruft eure Community aktiv zur Unterstützung auf, teilt eure Kampagne über Social Media und sammelt eine Menge Feedback ein. Hier erkennt ihr schnell, ob euer Produkt eine Zukunft hat und wo ihr planungstechnisch noch Luft nach oben habt.

Investiert lieber 2-3 sehr intensive Monate in eure Idee, die bei der Finanzierung auch mal scheitern darf, als dass ihr 2 Jahre in eine Produktentwicklung ohne Marktakzeptanz einzahlt, mit der man sich tief verschuldet.

Zuguterletzt:

Scheitern gehört beim Crowdfunding mit zu den positiven Seiten! Es gibt euch die Möglichkeit, neue Produkte und Ideen zu testen oder auch mutige Experimente zu wagen. Wenn ihr an der Akzeptanz des Marktes scheitert, habt ihr keine schlimmen finanziellen Konsequenzen zu befürchten, ihr lernt also auf die "sanfte Art". Auch wenn Scheitern nie schön ist, ist das Gelernte jedoch unbezahlbar, denn es ermöglicht euch die richtigen Rückschlüsse für eure nächsten Projekte oder Unternehmen zu ziehen.

Wir freuen uns schon auf eure Ideen! Hier könnt ihr euer Projekt starten.

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Do, 27 Apr 2017 18:17:00 CEST
<![CDATA[Diese Frau will die Versicherungs-Branche vollständig umkrempeln!]]> Marie-Luise möchte die Versicherungs-Branche revolutionieren

„Versicherungen finden viele erstmal eklig – Renditen, Geld, all das. Dennoch glaube ich daran, dass die Versicherungswelt eben nicht so böse ist, wie alle immer denken. Ursprünglich wurde dieses Konzept ja für die Menschen auf die Beine gestellt, nicht gegen sie!“, erzählt sie uns. In ihren Augen sind Versicherungen durch zu große Profitorientierung vom eigentlichen Weg abgekommen, sie vergleicht sie mit Schneewittchen, das einen Bissen des vergifteten Apfels im Rachen hat. „Das Stückchen muss man rausholen, damit es der Prinzessin wieder bessergeht. Genau das möchten wir bei ver.de machen!"

"Versicherungen sind ja eigentlich für die Menschen da!"

Geld ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor, um Dinge zu bewegen. Damit kann man Gutes tun, soziale und ökologische Projekte fördern, Einfluss nehmen. Hier sieht Marie-Luise auch den Hebel, um wirklich Änderungen herbeizuführen – und das möchte sie schon seit ihrer Schulzeit in den 80ern, in denen Umweltthemen sehr aktiv besprochen wurden.

Die Gründerin möchte mit ihrer Versicherung Umweltschutz und Soziales fördern

Vieles an ihrer Sachversicherung ist ungewöhnlich, zum Beispiel die rechtliche Form: Die Versicherung wird als Genossenschaft gegründet. Doch auch der Service den Kunden gegenüber wird anders laufen, als bei traditionellen Unternehmen in der Branche. Wenn euch etwas kaputtgeht, erstattet euch die Versicherung zum Beispiel die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produktes – auch, wenn das Vorgängerprodukt nicht nachhaltig war. Habt ihr drei Jahre keinen Schaden gemeldet, bekommt ihr Geld zurück. Doch den größten Einfluss werden die finanziellen Investitionen der Versicherungsgesellschaft haben.

„Versicherungen sind immer große Geldanleger – natürlich müssen auch bei uns gesetzliche Vorgaben eingehalten werden“, erläutert sie. Dennoch gibt es einen Spielraum. „Das Geld wird in verschiedene Anlageklassen unterteilt, bei denen es immer nachhaltige und weniger nachhaltige Optionen gibt. Hier möchten wir nach Möglichkeit immer die nachhaltige Variante wählen. Und sollten mehrere dieser „grünen“ Optionen zur Verfügung stehen, darf der Verbraucher hier mitentscheiden, in welche Variante wir das Geld investieren.“

Wieso nicht einfach einen bestehenden Konzern zum Umdenken bewegen?

Bevor Marie-Luise ver.de gründete, arbeitete sie in einem großen Versicherungskonzern. Leider hat sie dort nachhaltige Ideen und soziale Ansätze nicht wirklich durchsetzen können. „Die Ebene, die die Entscheidungen hätte treffen können, sah Ökologie und Soziales immer als Gegensatz zur Ökonomie. Man hat nicht daran geglaubt und sah solche Anstrengungen quasi als Lizenz zum Geldverbrennen an.“

Dennoch ließ sie sich nicht entmutigen und nahm die Dinge selbst in die Hand – so entstand ver.de. Natürlich gründet man nicht eben mal so eine Versicherung. Die gesetzlichen Vorgaben sind streng, doch da sie und ihr Team viel Expertise mit sich bringen, haben sie diese Hürden bewältigen können. Schließlich hat sie fast 20 Jahre in einem großen Versicherungsunternehmen in Führungspositionen gearbeitet und sich auch abseits dessen viel mit der Thematik auseinandergesetzt – sie ist also bestens vorbereitet. Jetzt fehlt nur noch eins: Geld.

Mit Crowdfunding möchte sie ihr Unternehmen zum Erfolg führen

Viele Investoren stecken ihr Geld gerne in vielversprechende Tech-Startups, eine Versicherung hingegen wirkt erst einmal altbacken und wenig „sexy“ – und das ist nicht die einzige Hürde, die Marie-Luise nehmen muss. „Wenn ich allein auf Investoren zugehe und mich dann als Frau und Kopf des Unternehmens selbstbewusst vor ihnen positioniere, ist das schon einmal die erste Irritation“, lacht sie.

"Ökologie und Nachhaltigkeit werden oft als Gegensatz zu Ökonomie gesehen – als Lizenz zum Geldverbrennen."

Die Gründerin hat dann nach alternativen Finanzierungsmethoden gesucht und ist auf Crowdfunding gestoßen. „Ich habe Christoph Mussenbrock kennen gelernt, der 15 Millionen Euro für eine Wohnungsbau-Genossenschaft quasi per Crowdfunding eingesammelt hat. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass man auch eine Versicherung so finanzieren könnte.“

Daraufhin hat sie ihre eigene Kampagne auf Startnext gestartet, wobei es ihr hier nicht nur um das Einsammeln von Geld geht. Sie sieht hier auch ganz klar den Vorteil, potenzielle Kunden anzusprechen, ihre Idee bekannt zu machen und Feedback von außen einzusammeln. Auf die Frage, was hier ganz besonders herausfordernd fand, sagt sie: „Es war sehr herausfordernd, so etwas Kompliziertes wie eine nachhaltige Versicherung im Video, aber auch in Texten und Bildern kurz, prägnant und ansprechend zu vermitteln. Zum Glück helfen mir die Sichtbarmacher und Birte Pampel dabei!“

Eine Versicherung zu gründen wirkt vielleicht erst einmal ein bisschen verrückt und kaum machbar. Zum Glück gibt es Vordenkerinnen wie Dr. Marie-Luise Meinhold die uns zeigen, dass man Dinge erst einmal ausprobieren sollte, bevor man sie verloren gibt.

Hier könnt ihr ihr Projekt unterstützen und die Revolution der Versicherungsbranche mitgestalten!

© Fotos: Marie-Luise Meinhold, ver.de

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Mi, 29 Mär 2017 15:50:58 CEST
<![CDATA[Deutscher Integrationspreis 2017 – denn Integration geht uns alle an!]]> Integration ist ein Thema, das uns alle angeht. In unserem Alltag treffen wir immer wieder auf Menschen, die ihre Wurzeln in ganz anderen Kulturkreisen haben. Gelungene Integration führt dazu, dass wir von diesen Unterschieden profitieren, lernen und uns dadurch weiterentwickeln können – als Gesellschaft und als Individuum.

Da in den letzten Jahren viel mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns kamen als in den Jahren vor dem Syrien-Krieg, muss Integration neu gedacht werden: Einerseits größer, andererseits auch individueller und deutlich kreativer als einfach nur ein Sprachkurs und "mal schauen".

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung möchte Innovation im Feld der Integration fördern und schreibt deshalb dieses Jahr das erste Mal den Deutschen Integrationspreis aus, der an einem Crowdfunding-Contest hier auf Startnext gekoppelt ist.

130.000€ Förderung für Innovationen im Bereich Integration

40 Projekte sind dieses Jahr am Start und konkurrieren um die Stiftungsförderung im Gesamtwert von rund 130.000€. Die 20 Projekte, die die meisten Unterstützer hinter sich sammeln können, bekommen Fördergelder zwischen 15.000€ und 5.000€ zugesprochen, was die Initiativen zusammen mit den Crowdfunding-Einnahmen ein ganzes Stück voran bringt! Dementsprechend ist es wichtig, dass die Projekte ihre Crowd aktivieren und viele Menschen begeistern, die ihr Lieblingsprojekt unterstützen.

Doch damit ist der Wirbel noch nicht vorbei! Die Projekte, die ihr Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen haben, setzen ihre Ideen im Anschluss an den Contest dann auch direkt um. Sechs Monate später schaut sich eine Jury genau an: Welche Idee ist besonders innovativ und erzielt eine große Wirkung? Wo werden Geflüchtete besonders gut und aktiv eingebunden? Bis zu drei der Projekte können dann mit dem Deutschen Integrationspreis ausgezeichnet werden, wobei noch einmal insgesamt 100.000€ Preisgeld winken!

Damit ihr euch ein besseres Bild darüber machen könnt, was für Projekte mit an Bord sind, möchten wir euch hier drei Beispiele vorstellen:

Stitch by Stitch

Die Stitch by Stitch Schneiderwerkstatt ist eine lokale Produktionsstätte in Frankfurt am Main, die aus ihren Ländern geflohenen Schneiderinnen hilft, sich über die handwerkliche Arbeit mit viel Spaß zu integrieren und ihre Qualifikationen offiziell anerkennen zu lassen. Zusätzlich gibt es individuelle Nachhilfe, Sprachfördernung und Alltagshilfen (Kontoeröffnung, Wohnungssuche, Kinderbetreuung etc.). Diese Initiative hilft Frauen, die alles verloren haben, bei den ersten Schritten in ein neues, unabhängiges und glückliches Leben!

Solidrinks

Leckere Limos trinken und dabei was Gutes tun? Das ist die Mission der Starter hinter Solidrinks ! Mit einem lustigen und gut gemachten Video pitchen die Starter um die Aufmerksamkeit der Startnext-Crowd. Die Idee hinter allem: Der komplette Gewinn geht an Geflüchteten-Initiativen, genau so wie ein fester Betrag pro verkaufter Flasche. Außerdem möchten die Starter sich in aktuelle Diskussionen einmischen und mit auf die Etiketten gedruckte Gedanken und Statements die Diskussion über wichtige Themen anregen.

Café Syria

Syrische Familien schaffen einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Annäherung zwischen den verschiedenen Kulturen – das Café Syria in der Stadt Ostfildern. Bei leckerem syrischen Essen können sich Alteingesessene mit neu hinzugezogenen Familien unterhalten, Anknüpfungspunkte finden und Integration leben. Zusätzlich möchte die Initiative noch ein Kochbuch mit typisch syrischen Gerichten herausbringen.

Hier könnt ihr in allen Projekten stöbern und euren Favoriten unterstützen, damit er es über die Zielgerade schafft!

Außerdem würden wir gerne wissen: Welches ist euer Lieblingsprojekt? Erzählt es uns in den Kommentaren!

© Fotos: Solidrinks, Stitch by Stitch, Café Syria

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Do, 23 Mär 2017 13:20:00 CET
<![CDATA[Z2X³ - Das Festival für neue Visionäre von ZEIT ONLINE kommt nach Leipzig, Stuttgart und Essen]]> Im September 2016 trafen sich auf Einladung von ZEIT ONLINE mehr als 600 junge Menschen in Berlin zum ersten Z2X-Festival der neuen Visionäre und haben sich darüber ausgetauscht, wie sie in Zukunft leben und die Gesellschaft mitgestalten möchten. Aufgrund der großen Nachfrage wird es Ende April nun drei lokale Ausgaben des Festivals geben: Z2X hoch drei !

Die Bewerbungsphase hat begonnen

Ihr seid Z2X-jährig, also zwischen 20 und 29 Jahren alt, und wollt in Leipzig (21.04.), Stuttgart (22.04.) oder Essen (23.04.) dabei sein? Dann bewerbt euch jetzt mit einer Idee für einen Workshop, für einen Blitzvortrag, für ein „Frag mich alles“ oder einfach nur mit einer grundlegenden Motivation. Die Z2X³-Jury, in der auch Startnext-Gründer Denis Bartelt vertreten ist, wählt die besten Ideen aus. Die lokalen Festivals werden also zu einem Großteil von den Teilnehmern selbst gestaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Hier könnt ihr euch das geplante Programm und die Locations anschauen sowie über Teilnehmer, die schon zugesagt haben, informieren.

Crowdfunding für neue Visionäre: Startnext begleitet die Festival-Tour

Als Kooperationspartner sind wir vor in allen drei Städten vor Ort, um euch zu beraten und bei der Finanzierung eurer Projektideen zu unterstützen. In Stuttgart werden wir außerdem den Workshop "Crowdfunding 1x1: So baust du eine Community für deine Idee auf" anbieten. Denis Bartelt teilt seine Erfahrungen mit euch, wie ihr eure Idee bekannt machen könnt, viele Unterstützer gewinnt und das erforderliche Kapital einsammeln könnt.

Projekte, die bei Z2X präsentiert wurden oder entstanden sind und sich über Startnext finanziert haben, findet ihr auf der Z2X-Partner Page.

Jetzt schon vormerken: Z2X-Wochenende in Berlin 2017

Auf Wunsch vieler Teilnehmenden gibt es 2017 auch wieder ein neues, großes Z2X-Festival am 2. und 3. September 2017 im Radialsystem V in Berlin. Markiert euch diesen Termin am besten jetzt schon rot im Kalender!

© Foto: ZEIT ONLINE

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Fr, 17 Mär 2017 15:09:00 CET