Projekte / Literatur
„Kritisches Hinterfragen" gehört heute so sehr zu unserem Selbstverständnis, dass es manchmal schon wie eine hohle Phrase klingt. Wir fragen daher an Intellektuelle der letzten 100 Jahre zurück: Was ist Kritik? Wozu brauchen wir Kritik? Was heißt „kritisch denken"? Unsere Autor*innen befragen lesend Texte von Hannah Arendt bis Michel Foucault, von Virginia Woolf bis Roland Barthes auf die Frage nach der Kritik hin und entfalten schreibend ein Spektrum widerständiger Theorie.
3.419 €
6.000 € 2. Fundingziel
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86
Unterstützer
Projekt erfolgreich
24.12.17, 00:09 Anna Leyrer
Wir freuen uns sehr, dass wir am Ende so entspannt die Ziellinie überschritten haben. Habt herzlichen Dank für eure großzügigen Beiträge! Jetzt machen wir erst einmal Weihnachtspause. Ihr hört von uns im neuen Jahr. Wir wünschen euch wunderbare Festtage und alles Gute für 2018! Bis bald, die Redaktion – Annika Haas, Jonas Hock, Anna Leyrer, Johannes Ungelenk
15.12.17, 12:42 Anna Leyrer
... dann ist noch nicht ganz Weihnachten, aber das Crowdfunding geht zu Ende. Wir freuen uns sehr über deinen Support und das große Interesse am Buch. Und wir versprechen, es ist wie mit Weihnachten: Das Warten lohnt sich. Übrigens: Das Inhaltsverzeichnis aus dem ersten Blogbeitrag ist noch ein wenig gewachsen; wenn du Lust hast, schau rein! Es sind also noch sieben Tage, und mindestens 700 Euro fehlen uns noch – das ist machbar, mit deiner Unterstützung: Erzähl es Freund*innen, schreib eine Mail an deine*n Lieblingskolleg*in oder teile den Link in sozialen Netzwerken. Und die klassische Variante: Druck das Plakat aus und hängs ans Schwarze Brett. Vielen herzlichen Dank für deine Unterstützung und deine Bemühungen! Die Redaktion – Annika Haas, Jonas Hock, Anna Leyrer, Johannes Ungelenk
11.12.17, 10:28 Anna Leyrer
Nein, wir sitzen nicht den ganzen Tag vorm Rechner und fiebern beim Crowdfunding mit (zwischendurch aber schon). Wir haben viel zu tun: Wir werben natürlich für das Crowdfunding und fürs Buch, aber vor allem Lesen und Streichen wir grade zur Abwechslung nicht in den Texten der Adornos und Woolfs herum, sondern in den mehr oder weniger pünktlich eintreffenden Texten der Buch-Beiträger*innen — wir machen also das, was man so Lektorat nennt. Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, wir ergänzen auch regelmäßig das Inhaltsverzeichnis im ersten Blogbeitrag. Bis Weihnachten sollen die allermeisten Texte fertig lektoriert sein — und das Crowdfunding geht auch am 22. Dezember zu Ende. Wenn ihr also ein Tool für die nächste Lektorats- und Korrektursession braucht, oder wenn ihr euch zu Weihnachten Bücher gewünscht habt, die nur auf euren kritischen Bleistift gewartet haben: Unsere Lineale sind hübsch, superpraktisch und unverwechselbar. Sagt es auch euren Freund*innen weiter!
30.11.17, 12:34 Anna Leyrer
Wer oder was ist eigentlich diese AG Kritische Wissenschaft? Die AG ist ein Lesekreis, 2006 gegründet. Wir lesen und diskutieren seit zehn Jahren zusammen Texte –Texte, die wir auswählen, weil sie schwierig sind oder kontrovers, sehr en vogue oder halb vergessen, weil sie geliebt oder leidenschaftlich gehasst werden. Mit und an diesen Texten schärfen wir unseren Sinn für die Frage nach der Kritik, nach kritischen Positionen, wie wir sie jetzt im entstehenden Buch versammeln. Wir haben die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ diskutiert und über Marx und Althusser gestritten. Für Heidegger sind wir in den Schwarzwald gefahren und für Nietzsche nach Naumburg. Wir haben unsere Vorlieben und Abneigungen für die „französische Theorie“ des späten 20. Jahrhunderts analysiert und die Psychoanalyse Freuds und Lacans (nicht wirklich) durchgearbeitet. Viele Teilnehmer*innen studieren, und viele studieren ein textaffines Fach, aber wir sind eine offene und durchaus heterogene Gruppe, sowohl die Lebenssituation als auch den fachlichen Hintergrund betreffend. Anders als es an der Universität oft der Fall ist, geht es uns nicht um abprüfbares Wissen, sondern um die Lust am Text und die Neugierde auf den Text – darum, sich ganz unabhängig vom Vorwissen auf das Abenteuer Theorie einzulassen. AG-Treffen sind schön, aber flüchtig – daher hält das Buch in gewissem Sinne auch die Diskussionen und die theoretischen Moden des letzten Jahrzehnts fest; es ist ein Dokument der AG-Geschichte. In einem Punkt gehen wir allerdings offen geschichtsrevisionistisch vor: In zehn Jahren wurde nur eine Autorin gelesen, nämlich Hannah Arendt. Das Buch versammelt außerdem Texte zu Butler, Cixous, Lonzi, Spivak, Wittig und Woolf – Stoff für die nächsten zehn Jahre. Foto oben: Kent Kanouse (Gnomon Copy Berkeley, 1969)
23.11.17, 11:14 Anna Leyrer
Willkommen auf dem startnext-Blog von „Widerständige Theorie“! Wir freuen uns über den guten Start! Wir reiben uns noch ein wenig die Augen, weil ihr tatsächlich das Buch wollt und nicht nur das Lineal -- für das in der Vorbereitungsphase so viele „kann-ich-das-haben-Anfragen“ kamen, dass wir ernsthaft über Alternativen zur Wissenschaft im Linealbusiness nachgedacht haben. Es wird auch Linealupdates geben, heute aber erstmal eine Vorschau aufs Inhaltsverzeichnis, soweit uns Titel vorliegen. Das Buch ist noch mitten in der Textproduktionsphase. Einige Beiträge sind bereits eingegangen, andere sind fest angekündigt und wieder andere schlummern in der kreativen Grauphase zwischen Textzusage und Textabgabe. Der Stand der Dinge: A Imaginäre Verhältnisse. Ideologie und Ideologiekritik bei Louis Althusser (Leo Roepert) Radikal ist immer nur das Gute – In der Einfachheit der Widerstand: Hannah Arendt (Rosa Schinagl) B Subtile Subversion. Anmerkungen zu Figur 37 in Roland Barthes ’ Die Lust am Text (Ottmar Ette) Passagenwerg. Anmerkungen zu Benjamins kindlicher Kritik (Lars Bullmann) Kritische Begrenzungen. Judith Butler (Tatjana Schönwälder) D Denken der Dividuation mit Gilles Deleuze (Michaela Ott) F Kritik und Aufklärung. Eine Relektüre von zwei Vorträgen Michel Foucaults (Marc Rölli) „Aufrichtig und kritiklos und ohne bestimmte Absicht“. Liquides und Widerständiges in Psychoanalyse und Philologie (Judith Kasper) Freud kritisch lesen (Jakob Tröndle) H Hegel über das Wesen der philosophischen Kritik (Carolyn Iselt) Destruktion der Kritik. Heideggers Gefahr und die Gefahr Heidegger (Michael Mayer) L „Wie ist es möglich, dass eine Frau so denken kann". Carla Lonzis Wir pfeifen auf Hegel , gelesen von Elena Greco (Laura Lots) Psychoanalyse und künstlerischer Ausdruck. Alfred Lorenzer (Tobias Vollstedt) M Die Aufgabe der Maulwürfe. Heiner Müller (Robert Pursche) N Der Impuls der Genealogie. Friedrich Nietzsche (Johannes Schmincke) S Lesend Responsiv-Werden mit Gayatri Chakravorty Spivak (Johannes Ungelenk) W Monique Wittig , romantique – Das Trojanische Pferd der Kritik (Jonas Hock) Chloe mag Olivia. Die Fackel feministischer Kritik bei Virginia Woolf (Anna Leyrer) Bild Althusser: Arturo Espinosa (CC–BY)

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