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Projekte / Theater
Carnaval de Venise (à Berlin)
Stellen Sie sich vor, Sie erwachen in Berlin. Sie treten auf die Straße und alles sieht aus wie immer. Nur die Menschen benehmen sich wie vor 300 Jahren. Venezianische Gondeln befahren die Spree, das Gewirr der Kanäle und das Straßenleben verwandeln sich in eine tragikomische Burleske. Die Opéra-ballet Carnaval de Venise ist ein theatralischer Paukenschlag. In 6 Ballett-Suiten, mit Chor-, Solo- Couplets und Tänzen, erleben wir den Venezianischen Karneval in all seinen Facetten. Premiere: 24.Mai
Berlin
4.070 €
4.000 € Fundingziel
69
Fans
20
Unterstützer
Projekt erfolgreich
14.05.13, 18:12 Sebastian Hoffmann
Noch bis heute Abend 23:59 Uhr läuft unser Crowdfunding. Falls Ihr also noch Dankeschöns ordern und uns unterstützen wollt, gibt es heute noch die Möglichkeit. Außerdem hat unser Verein jetzt auch endlich die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erhalten. Damit könnt Ihr uns jetzt auch noch direkt durch Spenden, mit entsprechender Spendenquittung unterstützen. Den Tanzworkshop am 5.6.2013 wollen wir möglicherweise als eine Reihe als nächstes Projekt unseres Vereins weiterführen. Ich hatte mehrfach die Gelegenheit, an Tanzworkshops mit Klaus Abromeit teilzunehmen. Gerade seine präzise Arbeit an Gestik und Haltung, seine Erklärungen zur Herkunft unserer modernen Haltungen fand ich außerordentlich erhellend. Aber vor allem macht Tanzen immer wieder großen Spaß! Unter: www.maison-voltaire.de könnt Ihr auf dem Laufenden über neue Projekte bleiben. Ansonsten dürft Ihr natürlich auf unsere Aufführungen gespannt sein. Morgen beginnen die Endproben und wir alle sind sehr aufgeregt – aber in einem sehr positiven Sinn. Bislang habe ich ja auch nur sehr kleine Ausschnitte der Proben sehen können aber es war mir immer wieder ein großes Vergnügen! Ich bin sehr gespannt darauf, in den nächsten Tagen die weiteren Schritte hin zur Premiere zu sehen. Und eine ganz besondere Empfehlung an Euch. Am 24.05.2013 um 18:30 Uhr wird Frau Prof. Dr. Silke Leopold einen Einführungsvortrag für die Besucher unserer Inszenierung mit dem Titel: 'Venezianischer Karneval am französischen Hof: André Campras Ballettoper Le Carnaval de Venise' halten. Viele herzliche Grüße und schöne Pfingsten Sebastian Hoffmann
07.05.13, 17:01 Sebastian Hoffmann
Wir haben schon viel geschafft! Nicht nur ist fast ein Drittel der angestrebten Finanzierungssumme erreicht, sondern auch die Proben der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind bislang sehr gut gelaufen! Jetzt beginnt der Endspurt, wir müssen in den Endproben für die Ballett Oper 'Le Carnaval de Venise (à Berlin)' die bislang geprobten Teile der Inszenierung zusammensetzen. Musik, Tanz und Gesang werden von unseren Künstlerinnen und Künstlern intensiv geprobt. Ihr könnt uns noch eine Woche lang unterstützen und motivieren. Es wäre großartig, wenn wir das erste Etappenziel gemeinsam erreichen. So viel fehlt bei 66 Fans und schon 15 Unterstützern nicht mehr. Bitte teilt unser Projekt und unsere Begeisterung mit Euren Freunden und allen opern- und musikbegeisterten Menschen die Ihr kennt, damit noch möglichst viele die Gelegenheit haben, uns kennenzulernen und uns zu unterstützen. Noch sieht unser Spielort, die St. Elisabeth-Kirche in Berlin Mitte, recht leer aus, aber es sind schon sehr schöne Szenen entstanden, die den Ort mit Leben, mit einer aufregenden Szenerie aus Tanz und Gesang füllen werden. Es macht mir in letzter Zeit immer wieder große Freude, wenn ich Gelegenheit habe, bei den Proben zuzuschauen bzw. Teile der tollen Musik André Campras live zu hören. Wir werden einen sehr lichtstarken Beamer und etliche Bühnen- und Lichttechnik leihen müssen und ich bin froh, dass wir für alle künstlerischen Anforderungen eine Lösung gefunden haben. Helft mit, dass wir die wunderbaren jungen Künstlerinnen und Künstler, die seit Wochen mit vollem Eifer proben, in das bestmögliche Licht setzen können. Seid gespannt – morgen werde ich noch ein weiteres schönes Dankeschön einstellen. Und hier unter diesem Beitrag seht Ihr eine kleine Montage mit Tanzgesten aus der Vorbereitungszeit unserer Arbeit.
18.04.13, 16:19 Sebastian Hoffmann
Heute ging der Workshop für unsere Sängerinnen und Sänger zu Ende. Danke an Jeffrey Thompson und danke an unseren Produzenten Kai Schulze-Forster, der den Workshop erst ermöglicht hat! Die hoch konzentrierte Arbeit war für alle sehr inspirierend. Mich hat die Natürlichkeit und die Einfachheit im Komplizierten begeistert, vor allem gestern in der kleinen Matinee – der Wechsel von Erklärung zu Gesang. Der Barockgesang erschien dabei als natürliche Fortsetzung der Sprache, des Gestus in der Szene, dabei weit davon entfernt artifiziell zu wirken. Jeffrey Thompson war von der Arbeit mit unseren Sängerinnen und Sängern und von unserem Projekt so begeistert, dass er spontan seinen Flug nach Berlin gebucht hat, um sich am Samstag, 25.05. die zweite Vorstellung von Le Carnaval de Venise (à Berlin) ansehen zu können. Wir freuen uns auf seinen Besuch und seine fachlichen Kommentare. Wer sich auch schon jetzt Tickets reservieren möchte, kann das hier erledigen: http://www.maison-voltaire.de/carnaval-de-venise.html Auch wenn ich den Workshop nur sehr kurz verfolgen konnte, fand ich es eine sehr motivierende Abwechslung von den vielen organisatorischen Aufgaben, die für unsere Oper bzw. Ballett-Oper in Berlin Mitte noch anstehen. Sehr gefreut habe ich mich auch über eine unerwartete Unterstützung. Nach vielen Absagen hat sich Sebastian Tyroller vom Theater 89 (http://www.theater89.de/), trotz gerade erfolgtem Umzug in die Putlitzstraße und Endproben, um einen Probenraum für unseren Gesangsworkshop gekümmert. Auch wenn wir den Raum nicht brauchten, herzlichen Dank dafür. Vielen Dank nochmal allen Beteiligten und vor allem auch unserem Musikalischen Leiter Daniel Trumbull, der den Workshop maßgeblich organisiert hat und der neben seinen vielfältigen musikalischen Aufgaben und Projekten noch die Zeit fand, sich unermüdlich um die Raumvergabe an der udk in der Bundesallee zu kümmern.
16.04.13, 12:13 Sebastian Hoffmann
Speziell für unsere Gesangssolisten führen wir noch bis Donnerstag, 18.04. einen Workshop mit dem renommierten Tenor Jeffrey Thompson durch. Jeffrey Thompson ist ein ausgewiesener Spezialist für französische Barockmusik und gastiert an den großen europäischen Opernbühnen. Er lebt und arbeitet in Paris. Die Biographie von Jeffrey Thompson findet Ihr auf unser Seite http://www.maison-voltaire.de/news.html Am Mittwoch, 17.04.2013 geben Jeffrey Thompson und Daniel Trumbull ein kleines Matineekonzert. Ort: Kleiner Vortragssaal der udk, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin Zeit: 13:30 – 14:30 Uhr Der Eintritt ist frei.
25.03.13, 13:57 Sebastian Hoffmann
Jetzt gilt es, heute ist die Finanzierungsphase gestartet. Jeder kann mit kleineren oder großen Beträgen die Aufführung von Carnaval de Venise (à Berlin) unterstützen. In 50 Tagen endet die Finanzierungsphase, bis zur Premiere sind es noch 61 Tage, und alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an der Realisierung. Hier im Projektblog, aber auch auf unserer Internetseite (http://bit.ly/ZB9nW6) werden wir weiter über die Entwicklung und die Proben berichten. Herzlichen Dank an alle, die Fan unseres Aufrufs geworden sind! Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unser Projekt. Ein Projekt zum Weiterempfehlen und Teilen.
12.03.13, 12:14 Sebastian Hoffmann
Mit Hilfe von 9 solistischen Gesangspartien erweitert sich das allgemeine Karnevalsballett zu einem kompletten Handlungsballett in drei Akten sowie Vor-und Nachspiel. Es mag aus heutigem Theaterverständnis heraus zunächst verwirren, dass das Ballett Carnaval de Venise zu gut zwei Dritteln aus gesungenem Wort besteht. Es ist im Sinne der Zeit jedoch plausibel und theatralisch ertragreich. In den drei Akten des Ballets durchleben vier junge Leute zwei tolle Tage. Zwei von ihnen stehen am Ende dieser Zeit am Beginn einer großen Liebe, die anderen zwei haben einen Mord auf dem Gewissen. Es sind präzise beobachtete Details, die dem Verlauf der Handlung die kontrastierende Dynamik verleihen. Die einen nutzen die freizügigen Karnevalstage, um Erfahrungen zu machen und suchen den Austausch. Die anderen verwechseln Erfahrung mit Kränkung und suchen Rache. Die gewünschte Entgrenzung im Straßenkarneval zeigt sein riskantes Doppelgesicht. Alle Beteiligten sind potentiell Täter und Opfer. Mit einem Vor- und einem Nachspiel wird die tragikomische Karnevals-Farce in politische und mythologische Bezüge gestellt. Die Autoren beginnen das Ballett mit einer satirischen Allegorie auf den Zustand der Künste in Frankreich zum Ende der langen Regierungszeit von Ludwig dem Vierzehnten. Frankreich ist von allen aktuellen kulturellen Entwicklungen Europas abgeschnitten. Auf der Szene erscheint ein Chor müder Bühnenarbeiter. Sie werden mechanisch von einem Vorarbeiter angetrieben, sind aber weit davon entfernt, die anstehende Arbeit zu bewältigen. Auf Abschottung folgt Agonie. Durch Intervention der Göttin Athene und der himmlischen Genien der Künste entsteht neuer Schwung. Gemeinsam bricht man zum venezianischen Karneval auf, der jedes Jahr Künstler und Zuschauer aus ganz Europa anzieht. Die Autoren widmen das Ballett dem Duc de Bourgogne. Der Thronfolger soll die Misspolitik des Königs überdenken. Zwei Details machen die Szene besonders wirkungsvoll. Die Autoren bejammern sich nicht selbst, sondern stellen die Agonie am schwächsten Glied der Theaterkette dar, den Bühnenarbeitern. Das sie am Ende der Szene wieder Tritt fassen, ist die Grundbedingung für den Erfolg. Der zweite Trumpf der Szene liegt in der dreisten Verdrehung der Mythologie. Nicht Apollon ruft die Musen, sondern die nüchterne Athene einen Tross androgyner Männer. Im als Nachspiel bezeichneten dritten Teil des Stückes besucht das glücklichere der beiden Paare der zentralen Karnevalsfarce eine Opernaufführung. Es wird Orpheus in der Unterwelt geben. Die beiden werden so mit einem Schicksal konfrontiert, dem sie gerade selbst mit mehr Glück als Verstand entkommen sind. Le Carnaval de Venise wäre aber kein Ballett über den Karneval, wenn es bei diesem privaten Schluss bliebe. Das Ende der Opern-Aufführung geht mit einem harten Schnitt in einen Maskenball über. Er wird Euredice zum Trost gegeben. Diese schlichte Geste ist in der Theatergeschichte ohne Beispiel und beglaubigt die mythologische Dimension des Balletts. Die Tanzenden rufen Euredice zu: Die schönsten Stunden sind die, die man mit Tanzen und Lachen verbringt. Diese tröstenden Worte scheinen sie zu erreichen. Der Karneval wird als das große Lichtfest dargestellt. Eine Periode, die Lebenden und Tote miteinander verbindet.

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