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Projekte / Kunst
Collateral Damage
Weibliche Körper werden immer wieder zu Schlachtfeldern für politische und private Konflikte. Mütter gebären Kinder für die Nation, Vergewaltigung als militärische Strategie, Körper werden im Namen der Schönheit beschnitten. In der Live Art-Performance Collateral Damage zeigt das österreichisch-norwegische Duo ROHN/WÆRSTED provokante Verbindungen zwischen Nation und Schönheit, Krieg und Mutterschaft, Schönheitschirurgie und Identität - zwischen Forschung, Tanz, visueller Kunst und Theater.
Graz
2.220 €
3.000 € Fundingziel
11
Fans
62
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Collateral Damage

Projekt

Finanzierungszeitraum 22.08.16 23:14 Uhr - 17.09.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 2016 - November 2016
Fundingschwelle 1.000 €
Fundingziel 3.000 €
Stadt Graz
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

To protect. To control. To separate. To label. To define. To keep out. To keep in. To discipline. To be different. To take possession. To not become too big. To not become too small. To be one.

Inwiefern ist ein Körper ein Territorium, wo sind seine Grenzen und wie kann dieser kartiert werden?
Wo hört Körperoptimierung auf, wo fängt Verstümmelung an?
Und provokativ gefragt: Was ist der Unterschied zwischen weiblicher Genitalbeschneidung und Genitoplastik aus nicht-gesundheitlichen Gründen?
Körper und Grenzen – endet alles in einer Frage von Invasion versus Beschützung?

Weibliche Körper wurden und werden immer wieder zu Schlachtfeldern für politische und private Konflikte. Mütter, die Kinder für die Nation gebären, Vergewaltigung als militärische Strategie, Körper, die im Namen der Schönheit beschnitten werden.
In unserer Live Art-Performance Collateral Damage zeigen wir provokante Verbindungen zwischen Nation und Schönheit, Krieg und Mutterschaft, Schönheitschirurgie und Identität. Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen Forschung, zeitgenössischem Tanz, visueller Kunst und Theater.
Wir experimentieren mit Manipulation, Zeichnung, beweglichen menschlichen Skulpturen und dokumentarischen Materialien.

Die Performance wird an folgenden Orten im Herbst 2016 gezeigt:

22/9- 24/9 Rom for dans (Oslo, Norway) 20:00
29/9 Buskerud Kunstsenter (Drammen, Norway) 20:00
18/11- 19/11 Kosmos Theater (Wien, Austria) 20:00
24/11- 26/11 TTZ (Graz, Austria) 20:00

Zusätzlich bieten wir den Workshop Bodies and Borders (=Körper und Grenzen) an. Angepasst an verschiedene Zielgruppen (Jugendliche, Studierende, KünstlerInnen, Publikum, Firmen und Organisationen) arbeitet dieser an Genderbewusstsein, diskutiert unsere Forschung, taucht ein in die Kunst des Performancemachens und unterstützt deine eigene Kreativität.

Für 2017 ist eine Tour von Collateral Damage nach Bergen, Brüssel, London und Salzburg geplant.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, eine tolle Performance zu machen, welche auf Forschung, guten Argumenten und beeindruckenden Bildern basiert. Zusätzlich entwickeln wir den Workshop Bodies and Borders, der einen tiefer in unsere Themen und das Making of einer Performance eintauchen lässt und an einem besseren Genderbewusstsein arbeitet.

Wir wollen Performancekunst machen, die für Menschen, speziell Frauen, einsteht über ihre eigenen Körper und ihre Sexualität zu verfügen – anstatt dass über diese von anderen verfügt wird, sei es von einer Gesellschaft oder einer Nation. Wir wollen provokative Bilder schaffen, mit denen du, unser Publikum, etwas anfangen kannst.

Unsere Performance basiert auf Forschung und verwendet faktische und dokumentarische Materialien, um zu fragen, wie und warum weibliche Körper oft als Konfliktaustragungsorte der Gesellschaft verwendet wurden und werden.
Indem wir Verbindungen zwischen scheinbar sehr verschiedenen Themen schaffen, versuchen wir das darunterliegende System aufzudecken und einen wichtigen Denkprozess zu starten.

Für alle, die sich für Performance interessieren.
Für alle, die einen Körper haben.
Für alle, die an einer gerechteren Gesellschaft arbeiten wollen.
Für Frauen und Mädchen, Männer und Buben ab 14.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

  • Weil du dich für neue Performancekunst interessierst und die Kreation eines neuen Stücks unterstützen willst.
  • Weil du provokante Fragen magst.
  • Weil du dich für Genderthemen interessierst und sie auf der Bühne sehen willst.
  • Weil du dich nicht für Genderthemen interessierst, aber es versuchen würdest, wenn es wirklich beeindruckend ist.
  • Weil du neugierig bist, wie wir wissenschaftliche Forschung auf der Bühne verwenden.
  • Weil du daran glaubst, dass Kunst sich mit wichtigen gesellschaftlichen Themen beschäftigen soll und die Welt ein bisschen gerechter machen kann.
  • Weil du unsere Arbeit sehr magst und möchtest, dass wir weiterhin Künstlerinnen bleiben können.
  • Weil du denkst, dass KünstlerInnen auch ihre Miete zahlen sollen.
  • Weil du die Idee von europäischer künstlerischer Zusammenarbeit schätzt und möchtest, dass wir weiterhin über Ländergrenzen hinweg arbeiten.
  • Weil du immer schon mal eine Person komplett in Frischhaltefolie gewickelt tanzen sehen wolltest.
  • Weil wir dich brauchen, um die Performance fertigzustellen und weil du natürlich eine unserer coolen Belohnungen willst.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden das Geld, das ihr uns anvertraut, teilweise dafür nutzen unser Bühnenbild zu konstruieren und teilweise um die Leute, mit denen wir arbeiten, fair zu bezahlen.

Dank der folgenden Institutionen hatten wir schon einen guten Start: Stadt Graz, Drammen Kommune, Land Steiermark Kultur, Buskerud Fylkeskommune, BKA Kultur, Komponistfondene, Austrian Embassy Oslo...
Aber wir brauchen immer noch deine Hilfe, um aufs Ganze zu gehen und faire Arbeit von hoher Qualität zu produzieren.
Je mehr Unterstützung wir bekommen, desto bessere Arbeit unter fairen Bedingungen können wir leisten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind das junge weibliche europäische Performance-Duo ROHN/WÆRSTED.

Signhild Meen Wærsted, geboren 1985 in Norwegen, ist Tänzerin, Choreographin und Performancemacherin. Sie hat einen First Class BA (Hons) in Performing Arts and Dance vom Liverpool Institute for Performing Arts. Seit ihrer Gradiuerung 2008 arbeitete sie Vollzeit im zeitgenössischen Tanz, in einer Kombination aus dem Produzieren eigener Werke, dem Performen für andere Projekte sowie Lehre. 2014 schloss sie einen MA in Performance Making am Goldsmiths College, University of London, ab und ihre Praxis inkludiert seither auch Performancekunst und Installation. Ihre Arbeit wurde mehrmals vom Norwegian Arts Council gefördert und sie war Artist-in-Residence bei Dansearena Nord (Hammerfest, NO) und Scenerommet (Vestfossen, NO). Ihre jüngste Produktion Til Overs, ein interaktives Kindertheaterstück, wurde im November 2014 in Norwegen uraufgeführt.

Hanna Rohn, geb. 1987 in Österreich, ist Dramaturgin, Performancemacherin und Sexualpädagogin. Sie absolvierte den MA Interdisziplinäre Geschlechterstudien an der KFU sowie einen individuellen MA Theaterdramaturgie an der Kunstuni Graz. Neben ihren Studien arbeitete sie ehrenamtlich bei achtung°liebe, wo sie ihre Ausbildung als Sexualpädagogin erhielt. 2014 schloss sie einen Master in Performance Making am Goldsmiths College in London ab und verlagerte ihren Fokus vom Theater auf zeitgenössische Performance und Live Art. 2015 arbeitete Hanna Rohn als Artist-in-Europe des Landes Steiermark in Brüssel, wo sie ihr erstes Solo Love Letters to an Audience vorstellte. Im WS 2015/16 unterrichtete sie die künstlerische LV Gender in Performance sowie Sexualpädagogik für PerformerInnen an der Kunstuniversität Graz.

Zusätzlich werden wir von der jungen norwegischen Komponistin Charlotte Piene unterstützt, die für den Soundtrack der Performance verantwortlich ist.


Impressum
ROHN/WÆRSTED
Hanna Rohn
Wilhelm-Raabe-G 3
8010 Graz Österreich

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