Projekte / Bildung
Berufliche Integration von Geflüchteten: ein Schritt in ein neues Leben durch Praxiserfahrung, Netzwerkbildung sowie eine gezielte Vorbereitung und Qualifizierung für Ausbildungssuchende und angehende ExistenzgründerInnen mit Fluchterfahrung. Auf Augenhöhe und unter Mithilfe bereits erfahrener Zugewanderter - das soll das SWANE-Lernrestaurant COOKIN' HOPE bieten!
6.684 €
15.000 € 2. Fundingziel
79
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
14.05.18, 11:48 Stephanie Bley
....mit Eurer Hilfe! Zwar haben wir keine 15.000 € in den Pott bekommen, aber mit fast 7000 € über die Kampagne und einigen zusätzlichen Spendern, und dazu mit handfester Unterstützung aus allerlei Richtungen etwas geschafft, was kein Geld der Welt aufwiegen könnte: WIR HABEN EIN GLÜCKLICHES TEAM ZUM ZIEL GEBRACHT und mit ganzen drei Kandidaten die Hälfte unserer Teilnehmer bereits jetzt in die berufliche Laufbahn entlassen ! •​ ​Mohammad hat eine Festanstellung in der L'osteria. •​ ​Mamadou macht gerade seinen Hauptschulabschluss und absolviert parallel dazu eine bezahlte Vorbereitung im Villa Media Eventzentrum, wo er in 2019 seine offizielle Ausbildung starten soll. •​ ​Mousalam arbeitet an der B2-Sprachprüfung und bekleidet einen Minijob im selben Betrieb, um zukunftsnah darauf aufzubauen. Das Allerbeste aber ....COOKIN' HOPE ​​wird WEITERGEHEN Das wird nicht weniger Arbeit, im Gegenteil, aber jetzt wissen wir, dass wir es schaffen können, mit unserem Konzept und den sich stets erweiternden Netzwerken unseren Teilnehmern das Ankommen und die Orientierung in der deutschen Arbeitsstruktur zu erleichtern. Da können wir einfach nicht aufhören​!​ Wir haben gesehen, dass wir den Menschen im Cookin' Hope Lernrestaurant mit all dem gebündelten Know How der Unterstützer und Engagierten, Zukunftschancen ebnen können, die sie gestärkt und mit gutem Handwerkszeug voran bringen..... in eine erfolgreiche Zukunft..... KENNT IHR POTENTIELLE KANDIDATEN? GEBT IHNEN BESCHEID! Sie sollen ihren Lebenslauf an [email protected] senden. Der Lebenslauf muss nicht perfekt sein, schließlich finden die Bewerbungscoachings ja erst im Projekt statt ;-) Bis zum 8. Juni können alle ihre Lebensläufe einsenden, danach wird es vom 10.6. bis zum 25.6. Einzelgespräche mit allen Bewerbern geben. Bis zum 1. Juli wird dann die Jury entscheiden, wer für die Ausbildung im Lernrestaurant geeignet ist und die Teilnehmer erhalten direkt bescheid. DANN GEHTS LOS! Im Juli starten wir: Bewerbungstraining, Bewerbungsmappen, Belehrungen zur Gastronomie (Hygieneschulung, Gesundheitszeugnis) Ab 1. August ​geht es dann in die erste Intensivphase: Start ​der ​Cookin​'​Hope​-Workshops und ​derStart Cookin​' ​Hope​-​Praxis​module​ in der Küche NATÜRLICH HAT DAS LERNRESTAURANT AUCH JETZT GEÖFFNET!!!! Im Laufe des Sommers kommen auch weitere neue Gerichte dazu, auf die man sich jetzt schon freuen darf!
28.04.18, 12:16 Stephanie Bley
Einige haben es schon erfahren. Unser Sadjo, Cookin' Hope Teilnehmer der Ersten Stunde und einer unserer Hoffnungsträger, wurde mitten im Projekt abgeschoben. Sadjo lebte, wie viele Flüchtlinge, eigentlich immerwährend in der Angst abgeschoben zu werden. Letztendlich hat die Behörde hat ihn mit einem erlogenen Vorwand zu sich zitiert. Angeblich würde er versuchen, sich zu verstecken. Und zwar, weil er in Wuppertal an Cookin' Hope teilnahm und weil er daher ab und an auch hier in der Nähe des Cafés übernachtete. Dazu sei gesagt: Er durfte (!) offiziell 2-3 mal die Woche auswärts übernachten und er hatte sich jedesmal gesetzeskonform ab- und angemeldet! Als er sich an einem Dezembermorgen auf den Weg zur Ausländerbehörde machte, um seine Duldung zu verlängern wurde er dort aus heiterem Himmel wie ein Verbrecher festgesetzt und auf direktem Wege abgeschoben nach Bologna. Er durfte sich nicht einmal von seinen Begleitern (sie sollten dolmetschen) verabschieden und wurde auch angeschriehen und körperlich angegangen. Das war brutal. Es ging alles ganz schnell. Wir waren fassungslos. Sadjo am Boden, verstand die Welt nicht mehr. Die Art und Weise wie das Ganze abgelaufen war, war nicht human. So geht man nicht um mit Menschen. Wir empfanden es als hinterhältig und eine anständige Aufklärung hat Sadjo während dessen nicht bekommen. Der junge Mann lebte hier bereits seit zwei Jahren, integrierte sich, hatte viele Freunde und arbeitete aktiv an seiner Zukunft. Sadjo war so motiviert und hatte eines Tages sogar beschlossen, jeden Tag in die Küche zu kommen, anstelle der geregelten drei pro Woche. Er wollte lernen. Unbedingt. Allen gegenüber war er herzlich und offen. Dass er plötzlich nicht mehr da war, warf zunächst einige Zeit einen schwermütigen Schatten über das Team, von dem es sich zu erholen galt. Auch viele Gäste vermissten ihn plötzlich. Fragen bis heute nach ihm. Wir sind, ehrlich gesagt, noch immer sehr geschockt über den Vorfall. Das hinterlässt Spuren und Zweifel in allerlei Richtungen. Was wir tun können ist leider nicht viel. Die gesetzlichen Grundlagen sind verschwommen, es fehlt ein Netzwerk an Anwälten und kompetenten Beratern, was das Dublin Abkommen angeht. Zu Beginn haben wir ihm ausgeholfen und ihm Aufenthalte finanziert, um ihm eine menschenwürdige Umgebung zu ermöglichen. Er bemüht sich sehr, in Italien ein neues Leben anzufangen. Traurig ist er noch immer. Er freut sich, wenn ihr ihm schreibt, wenn ihr ihm Päckchen schickt oder sogar etwas Geld. Vielleicht kennt jemand einen guten Anwalt? Vielleicht macht jemand bald Sommerurlaub in Italien und bringt ihm ein Päckchen von hier persönlich mit? Wir wollen ihn nicht vergessen. Irgendwie wollen wir alle die Hoffnung nicht aufgeben, dass er doch bald wieder hier in Wuppertal aus dem Zug steigt und für immer bleiben oder uns zumindest besuchen darf....... schreibt uns eine Nachricht und wir stellen euch den Kontakt zu Sadjo her.
06.04.18, 15:42 Stephanie Bley
Die Villa Media Gastronomie GmbH in Wuppertal hat sich in den vergangenen Wochen ein Bild vom Cookin' Hope Lernrestaurant und seinen Kandidaten gemacht  und direkt zweien unserer Schützlinge eine weitere Chance zur beruflichen Qualifikation geboten. Das freut uns alle riesig, denn das Ganze hatte Folgen.... Mussalam bedient nun einen Minijob als Aushilfskoch in der Eventküche des Hauses. Er wartet derzeit auch auf die Ergebnisse seiner B2-Sprachprüfung, und wenn es der Villa Media gelingt, kann seine Stelle im Betrieb ausgeweitet werden. Ansonsten ist diese weitere Berufserfahrung in diesem NRW-bekannten und namhaften Veranstaltungshaus auch so eine tolle Grundlage zur zukünftigen Berufslaufbahn. Auch Mamadou bekommt eine weitere Möglichkeit zur Qualifizierung. Im Februar durfte er bereits ein Praktikum in der Villa Media absolvieren und seine Fähigkeiten, die er im Cookin'Hope Projekt erworben hat, unter Beweis stellen. Erfolgreich. Die Villa Media GmbH möchte ihm gern eine offizielle Einstiegsqualifizierung bieten, die dann anschließend direkt in einer Ausbildung münden soll. Alle nötigen Anträge wurden dazu bereits beim Job Center gestellt. Die Geschäftsleitung der Villa Media und das Cookin' Hope-Team, allen voran natürlich Mamadou —  wir alle sitzen auf heißen Kohlen und warten... Bitte drückt also die Daumen! Mamadou lernt übrigens nebenbei gerade ganz fleißig für seinen Hauptschulabschluss im Mai. Schickt im Kraft! ALLES LIEBE WÜNSCHT EUCH EUER COOKIN' HOPE TEAM. PS: Der Villa Media GmbH danken wir an dieser Stelle auch noch einmal ganz, ganz doll. [text: stephanie a. bley]
04.04.18, 13:51 Stephanie Bley
Ihr lieben Unterstützer und Freunde,

 der Frühling ist da und eine arbeitsintensive Zeit ist in den letzten Wochen vergangen. Unser Pilotprojekt ist im Endspurt und an der Fortsetzung wird inzwischen schon intensiv geplant…..

 (ganz bald schon mehr dazu!) Heute wollen wir euch aber erst einmal einen Überblick geben, einen detaillierten Einblick in die Verwendung der Mittel. In Wort und Zahl. Workshops, an den unsere Kandidaten teilgenommen haben:
 Zur Vertiefung der gesetzlichen Vorgaben wurden zwei interaktive Workshops über einen halben Tag gehalten. Hygiene Vorschriften in der Gastronomie mit Beispielen, Fragen Antworten etc. (wir berichteten dazu in unserem Blog). Die Dozenten erschienen im Anschluss auch mehrere Male unangekündigt in der Küche, um zu schauen, ob alles gut umgesetzt wurde. Und ja, das wurde es ;o) 
 In einem weiteren Workshop drehte sich alles intensiv um die Kommunikation mit dem Gast.
 Der Workshop zum Eindecken der Tische im Service fand vor Ort im Restaurant Mediterran statt. An dieser Stelle noch einmal DANKE für diese freundliche Kooperation. 
 Ein spezieller Workshop zur Äthiopischen Küche in Fusion am Europäischen Restauranttisch gab es auch. Die Gerichte wurden gemeinsam unter Anleitung zubereitet und danach im Rahmen der Öffentlichen Veranstaltung KUNST FÜR COOKIN’ HOPE den Gästen des Restaurants serviert.
 Alle Teilnehmer hatten im Rahmen des Projektzeitraums regelmäßige Arbeitstreffen, die durch die Publizistin Steffi Spichala geleitet wurden. Hier wurden Lebensläufe und Anschreiben verfasst und intensiv auf die Bewerbungssituationen hingearbeitet. Nun zu den Zahlen: 

Erhalten haben wir... 
• Flüchtlingshilfe Nordstadt 
 (als Startnext-Spenden & Crowdfundingkampagne): 9890 Euro • Einnahmen durch Kunst für Cookin’Hope: 820 Euro • Sponsoring Sparkasse Wuppertal: 1250 Euro • weitere Spenden: 1400 Euro 
 
Die Verwendung der Mittel (auf bzw. abgerundet):
 • Kommunikation (Presse, Video, Webseite, Facebook, Musik usw.): 4380 Euro • Austattung Küche und Teilnehmer sowie Lebensmittel: 3225 Euro  •Workshop-Leiter und Bewerbungen: 1041 Euro •Unterstützung Sadjo* (wir haben ihm eine Unterkunft bezahlt): 860 Euro 
*dazu wird es demnächst einen eigenen Blogeintrag geben. Augen auf! • Kosten für die praktischen Anlerner in der Küche: 3000 Euro •Sonstiges (Fahrkarten, Leinwände, offizielle Belehrungen usw.): 333 Euro   

Zurückgehalten wurden etwa 466 Euro für die nächste Phase 
(Flyer, erste Belehrungen in Solingen etc.) In unserem nächsten Beitrag erfahrt ihr, wie es weiter geht, was aus unseren Teilnehmern geworden ist. Unser Ziel war es, wenigstens einem zu einer Zukunftschance zu verhelfen. Das hatten wir ja schon mittendrin geschafft, als uns passend zum Weihnachtsfest die L’Osteria unseren Mohammad direkt abgeworben hat. Mohammad ist noch immer froh mit seinem Arbeitsvertrag in der italienischen Systemgastronomiefiliale in Wuppertal. ALLES LIEBE WÜNSCHT EUCH EUER COOKIN' HOPE TEAM [text: stephanie a. bley]
20.12.17, 11:11 Stephanie Bley
Liebe Leute, w i c h t i g ! Ihr könnt nun AB SOFORT mit Euren Vorlagen, die Ihr via Startnext erhalten habt, zu uns essen kommen. Eine Tischreservierung mit Ankündigung der Gutscheinhöhe wäre dabei immer ratsam. Wer hat seinen Einsatz als GESCHENKGUTSCHEIN gedacht? Da gibt es zwei Möglichkeiten für Euch: Wir versenden die Gutscheine an Euch, an die Adresse, die Ihr bei Startnext registriert habt, tragen aber die Namen von Freunden ein, die Ihr beschenken wollt. Wir versenden die Gutscheine direkt an die Freunde, die Ihr überraschen wollt. Wer also Variante 1 wählt, der möge uns den Namen der Freunde zukommen lassen. Wer Variante 2 wählt, möge uns bitte Namen und Adresse der Freunde zukommen lassen. Alle Karten werden ab sofort, nach und nach, postalisch auf den Weg gebracht. BITTE: Schreibt uns also flott! Entweder hier, oder über Facebook, oder per eMail an [email protected]
12.12.17, 12:44 Stephanie Bley
Übers Kochen ins deutsche Arbeitsleben finden Von Katharina Rüth (Ausgabe 12.12.2017/WZ) Das Projekt „Cookin’ Hope“ will Flüchtlingen Praxiserfahrung und zusätzliche Qualifizierung ermöglichen. Luisenviertel. Sadjo Kané (24) aus Mali möchte am liebsten ein eigenes Restaurant aufmachen, auf jeden Fall will er als Koch arbeiten. Die ersten Schritte dazu macht er jetzt im Swane Café an der Luisenstraße im Rahmen des Projekts „Cookin’ Hope“ für Flüchtlinge. Außer Sadjo Kane sammeln noch fünf weitere Menschen, die als Flüchtlinge nach Wuppertal gekommen sind, Gastronomie-Erfahrungen im Café. Sie kommen zweimal pro Woche an die Luisenstraße, helfen in der Küche oder im Service, erhalten zudem Hilfe bei Bewerbungen und Seminare, zum Beispiel in Hygiene oder zur Struktur der Branche. Sechs Monate sollen sie begleitet werden. Zur Gruppe gehören unter anderem Maimouna Condé (18) und Mamadou (17) aus Guinea, aber auch Musalam Bogdadi (50) aus Syrien. Er führte in seiner Heimat einen Imbiss, jetzt will er durch das Projekt in Deutschland Arbeit finden, um seine Familie zu ernähren. Die Idee stammt von der Journalistin Stephanie Spichala, die in der Flüchtlingshilfe Nordstadt aktiv ist. Ihr war es wichtig, an das anzuknüpfen, was die Zuwanderer schon können. Bei einer Umfrage unter Flüchtlingen zu ihren Fähigkeiten stellte sie fest: „Bei weitem am häufigsten wurde Kochen genannt.“ Sie entwickelte das Konzept, Praxis und Theorie-Module zu kombinieren, sammelte Geld über Crowdfunding im Internet. Selly Wane hat sofort begeistert mitgemacht, konnte über das Bundesprogramm „Act now!“ Kontakte zu Dozenten vermitteln. Ihr gefällt an dem Projekt, dass die Teilnehmer direkt in den Arbeitsalltag integriert werden. So läuft es jetzt auch im Swane Café: Anleiter ist Koch Ahmad Daoud (39) aus Syrien. Seit einem Jahr kocht er im Swane Café. Jetzt zeigt er den Teilnehmern von „Cookin’ Hope“, wie man professionell kocht: „Zuerst müssen sie schneiden üben“, erklärt er. Dabei lernen sie auch neue Vokabeln. Später gehe es darum, Arbeitsschritte zu planen. Er freut sich, dass das Miteinander klappt. Noch sei es mit der Sprache schwierig. „Aber es ist gut, dass wir alle Deutsch sprechen müssen.“ Selly Wane lobt: „Sie sind alle sehr motiviert.“ Einen Teilnehmer haben sie gleich wieder verloren: Sie halfen ihm, sich bei einem Restaurant vorzustellen, das neu eröffnete – und er bekam die Anstellung. Stephanie Spichala träumt davon, dass bald weitere Gastronomien mitmachen. Und dass eines Tages Absolventen des Projekts ein Lernrestaurant eröffnen, in dem wieder Zuwanderer lernen. www.startnext.com/cookinhope-das-lernrestaurant Originalartikel: http://www.wz.de/lokales/wuppertal/uebers-kochen-ins-deutsche-arbeitsleben-finden-1.2574938 © Foto Andreas Fischer
30.11.17, 11:33 Stephanie Bley
100 FANS! Mit dem heutigen Tag endet offiziell erfolgreich unsere Finanzierungsphase der Crowdfunding Kampagne. Das waren spannende Wochen, in denen es darum ging, die Idee von Cookin' Hope zu kommunizieren und möglichst viele Unterstützer für das Projekt zu begeistern. Harte Arbeit war das. Viel Text. Unendliche Telefonate, Erklärungen, Sitzungen und auch Podiumsdiskussionen. Parallel die Vorbereitungen für den Start der Lernküche. Gesundheitszeugnisse, Klärung von Aufenthaltsstatus unserer Schützlinge, Vermittlung zu den Deutschkursen, Erstellung der Zeitpläne, immer wieder Abstimmungen und Planungen aller Einheiten in Kooperation mit unseren offiziellen, erfahrenen Partnern. Und natürlich das intensive Kennenlernen unserer Kandidaten, um einen gut kommunizierten Projektbeginn zu meistern, der keine Fragen offen lässt und mit dem sich alle gut fühlen. In genau 13 Stunden treten wir dann gleich in die sogenannte "Abschlussphase" ein. Unser Projekt steht also nun offiziell in der Realisation (auch wenn wir schon gestartet haben, um keine Zeit zu verlieren, als klar war, dass dank Euch die Finanzierung steht ;o) ) Was passiert nun weiter? Unser Projekt wird in den nächsten 7 Tagen von Startnext legitimiert. Danach dauert es nochmal zirka 14 Tage, bis Startnext offiziell die Gelder auf das Konto der Flüchtlingshilfe Nordstadt überweisen wird. Die Flüchtlingshilfe verwaltet über den Förderverein Elberfelder Nordstadt e.V. Eure Spendengelder. Sobald die Gelder transferiert sind, können wir die Daten unserer Unterstützer als Liste herunterladen und nach und nach mit Euch in Kontakt treten. Wir haben dann alle notwendigen Infos und können unsere Dankeschöns an Euch versenden, Ihr hört also von uns ;o) Der Januar ist ein guter Monat dafür. Alle, diejenigen, die einen Gutschein für einen Termin bereits im Dezember im Lernrestaurant avisiert haben, bitten wir, sich gern bei uns zu melden. So können wir entsprechende Termine vorziehen und Reservierungen für Tische vergeben, damit Ihr mit Euren Freunden eine garantiert gute Zeit habt. Während der Projektrealisierung im nächsten Halbjahr halten wir Euch natürlich weiterhin auf allen Kanälen auf dem Laufenden und versorgen Euch regelmäßig mit einem Blick hinter die Kulissen des Lernrestaurants. So könnt Ihr Euch alle immer wieder aufs Neue darüber freuen, dass es sich lohnt, füreinander da zu sein und miteinander Zukunft zu gestalten! [text: stephanie a. bley] DANKE für bisher 6645 Euro an Albert Maria Craemer 2x • Alexandra Kessler • Andrea Oppermann • Anja Schmidt-Ott • Anna Makler • Anna Rupp • Anne Reimnitz • Annette Hager • Anonym 10 X • Asli Aktas 2 x • Barbara Steins • bodo berheide • Boris Leisenheimer 2x • Christina Metzger • Claudia Bangert • Dagmar Beilmann • Daniel Antosik •Dennis Läller • der liebe J. • Dirk Jädke 2 x • Dorothea Schwabe • Elena Ball • Elisabeth Wenzgol • Fiona Fischer • Gaby Schulten • Hanne Hindrichs • Hartmut Wagner • Henrich Pfingsten • Horrion Thomas • ilka jaroch • Ingo Geiger • Iris Hofmann 6 x • Jana Tuerlich • Jo Go • Juanita Rincon • julitanguita • Karen Blümcke • katrin kaiser • Laura Flittner • Lea Heider • Leonie Zimmermann • Marcia Golgowsky • Mareike Stausberg • Margareta Heilmann 2 x • Marina Killikh • Nikolaus Schmitt • Noemie Marchenay • Patrick Weirich • Peter Krieg • Petra Lückerath • Petra Peter-Antonin 2x • Petra Wagner-Monse • Rosa Groezinger 2x • Sandra Hiller • Saskia Koch • Selly Wane • Sil Ke • Silke Nasemann • Sonja Mohr • Stefan Schmöe • Stefan Thomas • Steven Maerz • sven blievernicht • Thomas Weyland • Tina Boquoi • Ulli Fichert • Ulrike Hagen • Ute Lennartz-Lembeck • Vivian Schmitt • Wilma Schrader & an die Organisation Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP)
23.11.17, 13:46 Stephanie Bley
Das Cookin’ Hope Lernrestaurant öffnete am 15.11. 
 Nach Erreichen der ersten Hürde des Crowdfundings von 5000 € durften unsere „Azubis“ in den ersten Teil der Cookin’ Hope Ausbildung starten. Zwei ganze Monate profitieren die insgesamt sechs KandidatInnen nun von der Grundlagenvermittlung nebst Praxiserfahrung im gesamten Restaurantbetrieb des SWANE. Es geht da zum einen um ganz theoretische Dinge, wie zum Beispiel das Wissen um Sicherheitsvorkehrungen, Einsatzplanung, berufsbezogene Sprachlichkeit, Hygieneschulung, Warenbeschaffung und -lagerung. Zum anderen machen die Teilnehmer direkt den Kaltstart in der Praxis. Das heißt Küchenarbeit mit allem Pipapo. Erst im zweiten Modul kommt dann auch der Servicebereich und der direkte Kontakt mit den Restaurantbesuchern hinzu. Wie war die erste Woche? 
 Wir wollen uns nicht den Mund verbrennen, aber es war tatsächlich ein wunderbarer Auftakt. Besser hätte er nicht sein können. :o) Juhuuuh! Muhammad Haji, Mussalam, Maimona Conde, Sadjo Kane, Mohammad Kasrawi und Mamadou kommen aus verschiedensten Ländern, nämlich aus Mali, Guinea und Syrien. Sie haben sich nun gegenseitig kennengelernt. Direkt beherrschten Sympathien die Räume. Wir alle vom Projekt fanden einen beeindruckend offenen, herzlichen Umgang miteinander. Motiviert, wissbegierig und gelassen ging es durch die ganze Woche. Unter Ahmads strenger Aufsicht haben die Sechs Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag geschnippelt und gekocht — und am Ende Teller präsentiert, die zum Essen fast zu schön waren. Die Besucher des Restaurants konnten sich direkt von der Qualität der Speisen überzeugen. Gerichte wie Makloube, frittierte Kochbananen, Café, Bohnensuppe, Käseplatten und und und wurden dankend verspeist. Derzeit werden Rituale überlegt, kleine Strategien, durch die es in Zukunft dann auch besser möglich ist, mit den Schützlingen unseres Projekt näher in den Austausch zu gehen. Zu Beginn aber soll niemand direkt überfordert werden. Teils besitzen die Kandidaten schon umfangreiche gastronomische Erfahrung, führten sogar eigene Restaurants in ihrer Heimat - teils haben sie aber auch nur wenig oder gar keine Erfahrung in diesem Bereich, sehen hier dafür ihre Chance auf eine berufliche Zukunft in Deutschland. 


 Wir glauben an eine tolle Zukunft für unsere Cookin’ Hope Lehrlinge. 
Im Vergleich zu anderen Branchen in Deutschland, hat das Hotel- und Gaststättengewerbe eine hohe Personalintensität, die immer schwerer zu decken ist. Trotz stetig steigender Beschäftigungszahlen ist hier ist der Fachkräftemangel besonders spürbar. 

„Die Besetzung der Stellen ist nicht immer einfach. Daher müssen alle Wege genutzt werden. Dazu gehört es auch, Schutzsuchenden eine Einstiegschance über Praktika, die Einstiegsqualifizierung und eine anschließende Ausbildung zu geben.“ (Quelle: www.svz.de/16526051 ©2017) Die Crowdfunding Kampagne geht noch weiter bis zum Monatsende. Dass wir in den nächsten Tagen auch das zweite Finanzierungsziel von 15.000 Euro erreichen, können wir uns kaum vorstellen, aber wer weiß?! Fakt ist jedoch: jeder weitere Euro, der dem Projekt zufließt, lässt uns die Qualität steigern und auch einen Fortlauf des Projektes nach der Pilotphase überlegen. Schaut Euch die Bilder* an — könnt Ihr sehen, wie wunderbar es duftet und schmeckt? (*Wir können nicht alle Kandidaten fotografieren, bitte habt dafür Verständnis. Sicher könnt Ihr euch denken, dass Menschen mit Fluchterfahrung noch immer Ängste in sich tragen und noch lange brauchen, bis sie sich wirklich in Sicherheit fühlen.) [text: stephanie a. bley] 

17.11.17, 19:42 Stephanie Bley
Wir haben das Crowdfundingziel erreicht!!!! Über 5000 € sind zusammen gekommen und heute Abend wird zum ersten mal in der COOKIN' HOPE Lernküche gekocht. Das wäre ohne Eure Unterstützung nicht möglich. Ihr seid einfach die Besten!!! Nur durch Eure Hilfe haben unsere Kandidaten nun die Chance auf eine baldige berufliche Laufbahn in Deutschland. Auf ein Leben mit weniger Abhängigkeiten. Auf mehr Kontakte und die gewünschte Integration. Ihr zeigt diesen Menschen, dass sie willkommen sind in unserer Mitte und dass Ihr an sie glaubt. Dass ihr daran glaubt, dass auch unsere Gesellschaft, unser Land, sie braucht — Sie und alles, was sie mitbringen: Kultur, Menschlichkeit, Neugier, Hoffnung und Vertrauen. DANKE!!!! Albert Maria Craemer 2x Alexandra Kessler Andrea Oppermann Anja Schmidt-Ott Anna Rupp Anne Reimnitz Annette Hager Anonym 7 X Asli Aktas 2x Barbara Steins bodo berheide Boris Leisenheimer Christina Metzger Claudia Bangert Dagmar Beilmann Dennis Läller der liebe J. Dirk Jädke 2x Elena Ball Elisabeth Wenzgol Fiona Fischer Gaby Schulten Hanne Hindrichs Henrich Pfingsten Horrion Thomas ilka jaroch Ingo Geiger Iris Hofmann 6x Jana Tuerlich Juanita Rincon julitanguita Karen Blümcke katrin kaiser Laura Flittner Lea Heider Leonie Zimmermann Marcia Golgowsky Mareike Stausberg Margareta Heilmann 2x Marina Killikh Nikolaus Schmitt Noemie Marchenay Patrick Weirich Peter Krieg Petra Lückerath Petra Peter-Antonin 2x Petra Wagner-Monse Rosa Groezinger Sandra Hiller Selly Wane Sil Ke Stefan Schmöe Stefan Thomas Steven Maerz sven blievernicht Thomas Weyland tina Boquoi Ulli Fichert Ute Lennartz-Lembeck Vivian Schmitt Wilma Schrader & die Organisation CSCP Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
15.11.17, 20:43 Stephanie Bley
KREISCH!!!! Ihr lieben Leute. Es ist so wunderbar! Wir sind ganz aus dem Häuschen! Sollten sich all die Mühen der letzten Monate tatsächlich gelohnt haben? Werden wir wirklich die Chance bekommen, unseren Flüchtlingen im Lernrestaurant eine reale Chance auf eine berufliche Zukunft zu ermöglichen? Wir haben bisher über 80 % des Fundingziels erreicht. In den nächsten 15 Tagen müssen nur noch 900 Euro in den Pott und wir können mit ganzen 5000 € das Projekt Cookin' Hope in die Tat umsetzen! O, BITTE!!!!!!!! Es muss einfach klappen! Wir haben es nun schon soooo weit geschafft!!!! [text: stephanie a. bley] DANKE AN: Albert Maria Craemer 2x • Alexandra Kessler • Andrea Oppermann • Anja Schmidt-Ott • Anna Rupp • Anonym 7 X • Asli Aktas 2 x • bodo berheide • Boris Leisenheimer • Claudia Bangert • Dagmar Beilmann • Dennis Läller • der liebe J. • Dirk Jädke • Elena Ball • Elisabeth Wenzgol • Fiona Fischer • Gaby Schulten • Hanne Hindrichs • Henrich Pfingsten • Horrion Thomas • ilka jaroch • Ingo Geiger • Iris Hofmann • Jana Tuerlich • Juanita Rincon • julitanguita • Karen Blümcke • katrin kaiser • Laura Flittner • Lea Heider • Leonie Zimmermann • Marcia Golgowsky • Margareta Heilmann 2 x • Marina Killikh • Nikolaus Schmitt • Patrick Weirich • Peter Krieg • Petra Lückerath • Petra Peter-Antonin 2x • Rosa Groezinger • Sandra Hiller • Selly Wane • Sil Ke • Stefan Thomas • Steven Maerz • sven blievernicht • Thomas Weyland • Ulli Fichert • Ute Lennartz-Lembeck • Vivian Schmitt • Wilma Schrader & an die Organisation Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) für die finanziellen Beiträge. DANKE!
15.11.17, 20:29 Stephanie Bley
Das ist Maimouna. Sie ist 19 Jahre jung und aus Guinea nach Deutschland geflohen. Ihre drei Schwestern sind noch immer in Afrika. Seit 9 Monaten lebt Maimouna in Wuppertal und geht hier auch bereits zur Schule. Sie kocht sehr gerne und hat schon seit Kindesalter gern Restaurants und Cafés beobachtet und das bunte Gewimmel gemocht. Durch Cookin' Hope erhofft sich die junge Dame den Zugang zu weiteren Qualifizierungen, da sie in der Gastronomie ihre Zukunftschancen für ein integriertes Leben in Deutschland sieht. Und wir denken, diese Chancen können wir ihr geben!
13.11.17, 08:57 Stephanie Bley
Ahmad Daoud *30.04.1978 in Aleppo/Syrien Ahmad ist leidenschaftlich und gleichzeitig zielstrebig. Er ist kreativ und gleichzeitig pragmatisch. Er ist leidenschaftlich, aber nicht unüberlegt. Kreativ, aber nicht sprunghaft. Er ist zielstrebig, aber nicht emotionslos. Er ist pragmatisch, aber in ihm brennt ein Feuer. Diese eher seltene Kombination von Charakterzügen bestimmte seinen Weg. Darum ist er heute hier und darum klingt das irgendwie so logisch, wenn er davon erzählt. In Aleppo ist er neun Jahre zur Schule gegangen. Sein Abschluss entspricht unserer Mittleren Reife. Gemeinsam mit seinem Bruder hat er schon neben der Schule in einer Schneiderei gejobbt, wo er dann in Vollzeit anfing, als seine Schulzeit beendet war. Der Beruf des Schneiders brachte Ahmad zwar Geld und ein sicheres Auskommen, aber mehr auch nicht. Es war halt ein Job. Kurz bevor er mit 18 Jahen zum Wehrdienst eingezogen wurde, führte der Zufall ihn in die Küche eines Restaurants. Er arbeitete dort nur ganz kurz, doch es war ihm sofort klar, dass dies nicht nur ein Beruf, sondern seine Berufung war. Die Leidenschaft, die er als Schneider nie gespürt hatte, brannte plötzlich lichterloh. Während des Militärdienstes wurde Ahmad nach der Grundausbildung als Fahrer in den Libanon geschickt. Der Einsatz war unspektakulär, er saß seine Zeit ab. Wie sehr ihn das gelangweilt hat, wird klar, als er meine Frage nach der Dauer des Wehrdienstes ohne Zögern mit „2 Jahre, 7 Monate, 4 Tage“ beantworten kann. Im Libanon fühlte Ahmad sich wohl und inzwischen hatte er dort ein stabiles soziales Umfeld. Als ihm einer seiner Freunde einen Job in einem Restaurant anbot, war klar, dass er bleiben würde. An seiner ersten Arbeitsstelle erlernte er die Grundlagen der französischen und arabischen Küche. Während der kommenden zehn Jahre wechselte er häufig den Job und eignete sich so Kenntnisse fast aller internationaler Küchen an. Ahmad wollte nicht einfach nur kochen. Er wollte der Beste sein. Sobald er das Gefühl hatte, dass er in einem Restaurant alles gelernt hatte, was es dort zu lernen gab, suchte er nach neuen Herausforderungen. Im Laufe der Zeit erhielt er immer verantwortungsvollere Jobs. Leitete schließlich die Küchen der jeweiligen Restaurants. Er arbeitete von morgens bis abends, war nur zufrieden, wenn seine Gerichte perfekt waren. Er sagt von sich selbst, dass er privat ein netter Kerl sei, aber dass es wohl nicht so leicht sei, mit ihm zu arbeiten. Was er sich selbst abverlangt, erwartet er auch von seinen Mitarbeitern. Nach zehn Jahren Sturm und Drang wurde er ein bisschen ruhiger und blieb auch mal mehrere Jahre in ein und demselben Restaurant. Heute kann er zwanzig Jahre Berufserfahrung aufweisen – und die Leidenschaft brennt unvermindert. Als Ahmad knapp 30 Jahre alt ist und immer noch nichts als Kochen im Kopf hatet, wurde seine Familie langsam unruhig. Immer öfter kamen Fragen, wann er denn endlich heiraten wolle. Gut, dachte er sich, sie haben ja recht. Also schaute er sich um und lernte 2005 seine heutige Frau kennen. Als 2006 im Libanon Krieg ausbricht, machte sich seine Familie große Sorgen um seine Sicherheit. Er gab dem Drängen nach und kehrte zurück nach Syrien. Dort heiratete er und arbeitete in zwei verschiedenen Restaurants. Aber so richtig zufrieden war er nicht. Im Libanon fühlte er sich freier, konnte kreativer arbeiten. Schon bald kehrt er daher dorthin zurück. Seine Frau blieb jedoch in Syrien. Auch sie ist Schneiderin, genau wie ihr Vater, und die beiden führten gemeinsam einen eigenen Laden. 2008 wird Ahmads Sohn geboren, 2009 bekommt das Paar eine Tochter. Ahmad kommt nur gelegentlich nach Syrien zu Besuch. Lange hält es ihn dort aber nie. Die beiden führen eine moderne Beziehung. Eigentlich brauchen beide ihre Arbeit, um glücklich zu sein. Aber Ahmads Frau weiß, dass es an ihr ist, diese Fernbeziehung zu beenden und folgt ihm schließlich schweren Herzens mit den beiden Kindern in den Libanon. Anfangs war es für das Paar eine harte Zeit. Ahmad war rund um die Uhr im Restaurant und wusste, dass er natürlich zu Hause vermisst wurde. Sie kannte niemanden, hatte die Kinder zu versorgen und ihr fehlte der Ausgleich durch die Arbeit als Schneiderin. Als jedoch 2012 der Krieg in Syrien losging, kamen auch ihre Eltern in den Libanon. Mit ihrem Vater eröffnete sie erneut eine Schneiderei. Jetzt wurden die Zeiten wieder besser. Ahmad liebt seine Familie – nicht, dass Missverständnisse aufkommen. Aber einen Bürojob zu machen, um abends zu Hause auf der Couch zu sitzen, könnte er nicht aushalten. Er braucht die Hektik in der Küche, das Zischen von Öl, das Klappern der Messer. Leer gegessene Teller und zufriedene Gäste sind für ihn wie der Applaus für den Schauspieler. Das macht ihn glücklich. Als ich ihn frage, wie das für ihn war, als plötzlich die Familie bei ihm war und seine Zeit in Anspruch nahm, zögert er erst, überlegt, welche Antwort jetzt wohl korrekt wäre. Doch dann grinst er: „Ja, war schwierig. Vorher habe ich ja wie ein Junggeselle gelebt. Aber Kinder zu haben, ist was richtig Cooles. Fast so gut wie Kochen.“ Seine schwarzen Augen blitzen, er lacht und man kann ihm diese Bemerkung einfach nicht übel nehmen. Aufgrund des Krieges fliehen viele Syrer in den Libanon. Die Arbeit wird knapp, die Löhne sinken und die alte Feindschaft zwischen den Völkern wird wieder spürbar. In dem Kindergarten, in den Ahmads Kinder gehen, wird ein völlig absurdes Schichtsystem eingeführt. Die libanesischen Kinder werden morgens betreut, die syrischen Kinder dürfen erst nachmittags kommen. Ahmad ist sprachlos über so viel Engstirnigkeit, fügt sich aber zunächst. Noch hat er Hoffnung, dass die Zeiten bald wieder besser werden. Leider irrt er sich. Als seine Kinder schulpflichtig werden, ist schnell klar, dass man es den syrischen Jungen und Mädchen gezielt schwer macht. Ahmad zögert nicht lange, denn seine Kinder leiden. Er macht sich seine Kontakte zunutze und schafft es, die beiden in einer katholischen Privatschule unterzubringen. Natürlich kostet ihn das ein kleines Vermögen. Und die alltägliche Ablehnung, die seine Familie zu spüren bekommt, kann er damit trotzdem nicht verhindern. Langsam aber sicher formt sich immer stärker der Gedanke, das Land zu verlassen. Ahmad ist eben pragmatisch. Er erkennt, dass eine schnelle Besserung nicht in Sicht ist. Seine Kinder in dieser Atmosphäre groß werden zu lassen, ist für ihn keine Option. Seine Frau und sein Schwiegervater merken in ihrer Schneiderei auch, dass Syrer nicht mehr wohl gelitten sind. Er selbst weiß, dass es in der aktuellen Lage niemanden interessiert, dass er mehr Zeit seines Lebens im Libanon verbracht hat, als in Syrien. Was für Optionen gibt es? Zurück nach Syrien können sie nicht. Im Libanon bleiben, wollen sie nicht. Jetzt haben sie noch genug Erspartes, um die Flucht für die gesamte Familie bezahlen zu können. Und Ahmad spricht Englisch. Somit sind sie in der Lage sich verständlich zu machen und unsere Schrift zu lesen. Nach Abwägung aller Aspekte beschließt die Familie im Juni 2015 schließlich, sich Richtung Europa aufzumachen. Zunächst fliegen sie aber in die Türkei, denn Ahmad hat noch etwas zu erledigen. Mithilfe eines alten Freundes, der an der Grenze zu Syrien jeden Schleichweg kennt, schafft er es, noch einmal unentdeckt nach Aleppo zu gelangen, um sich von seinen Eltern zu verabschieden. Vier Tage verbringt er dort, dann schleicht er sich zurück in die Türkei, wo seine Familie samt Schwieger-eltern auf ihn wartet. Jetzt beginnt eine Reise voller Gefahren und Ungewissheit. Mit Schwiegereltern und zwei kleinen Kindern, mit dem Nötigsten an Gepäck und mit all den Geschichten, die uns aus Medienberichten im Zusammenhang mit Flüchtlingen leider vertraut sind. Mit dem Schlauchboot bis zu einer griechischen Insel, weiter mit dem Zug, dann mit dem Bus, zwischendurch mal im Taxi. Und die Angst reist die ganze Zeit mit. Angst, dass den Kindern etwas passiert, dass die Familie getrennt wird, dass jemand stirbt. Übernachtung im Zelt, mit Glück im Hotel. Manchmal laufen sie auch die Nacht einfach durch. Sie kommen durch Mazedonien, Serbien, Ungarn. Sie verpassen Transferzüge, weil sie erst lernen müssen, dass man sich den Weg frei boxen muss, wenn es mehr Flüchtlinge als Plätze gibt. Sie verstecken sich vor der Polizei und werden von Schleppern statt in ein Taxi nach Passau in den fensterlosen Laderaum eines LKWs verfrachtet, der sie mitten in der Nacht auf irgendeiner deutschen Landstraße ablädt. Sie werden von einer vorbeifahrenden Frau mit Getränken versorgt und schließlich doch von der Polizei aufgesammelt. Über Göttingen, Bielefeld und Schöppingen gelangen sie schließlich nach Wuppertal. Sie erhalten eine Wohnung und sind fortan in der Warteschleife, denn die Behörden sind mit dem großen Andrang überfordert und man braucht Geduld. Aber Ahmad wäre nicht Ahmad, wenn er nun der Dinge harren würden, die da kommen. Ohne die Sprache kann er nichts bewegen. Das ist das Erste, worum er sich kümmert. Er besucht einen Deutschkurs und legt nach acht Monaten die B1-Prüfung ab. Und er weiß, dass nichts wertvoller ist als gute Kontakte. Also knüpft er welche. Zunächst wendet er sich an einen kurdischen Verein. Doch als er merkt, dass dort zwar den Kurden geholfen wird, anderen Arabern jedoch nicht, ist er empört und wendet sich von den Landsleuten ab. Zwischenzeitlich hat er dort allerdings eine deutsche Familie kennengelernt, die ihm und seiner Familie in der ersten Zeit sehr hilft. Er erfährt, dass im Café Ada Treffen für Flüchtlinge und Wuppertaler organisiert werden, und lernt auch dort Deutsche kennen. Er besucht einen von der Caritas organisierten Teesalon und sein Bekanntenkreis wird immer größer. Und dann erfährt er von einem Projekt, das ihm beides beschert: neue Kontakte und die Möglichkeit, endlich wieder seiner Leidenschaft zu folgen. Für „Über den Tellerrand kochen“ schwingt er endlich wieder den Kochlöffel und lässt die Messer tanzen. Ahmad will in Deutschland bleiben und arbeiten. Im Libanon hatte er berufliche Anerkennung und finanzielle Sicherheit. Dass er jetzt wieder ganz von vorne anfangen muss, ist nicht einfach. Zumal inzwischen sein drittes Kind geboren wurde. Aber es macht ihm nichts, zwölf bis vierzehn Stunden am Tag abzureißen. Gerne wäre er wieder sein eigener Chef. Für Freunde bietet er einen Catering-Service an. Hochwertiges arabisches Fingerfood ist seine Spezialität. Einige Hochzeiten und Geburtstage hat er schon ausgerichtet. Inzwischen kommen auch Anfragen von Neukunden. Und weil Ahmad keine halben Sachen macht, plant er bereits den nächsten Deutschkurs, um im Kundengespräch professioneller zu wirken. Auch nach einem Steuerberater schaut er sich um. Sobald es ihm möglich ist, will er loslegen. Aber durch seine Erfahrung weiß er, dass eine Selbstständigkeit, noch dazu in einem fremden Land mit unüberschaubar vielen Gesetzten und Vorschriften, sorgfältig geplant werden will. Leidenschaft und Zielstrebigkeit sind da eine gute Kombination. Und solange? Bereits jetzt arbeitet er am Wochenende in der Küche des Swane-Cafés. Gemeinsam mit Selly Wane organisiert er Stände auf dem Luisenfest, Messen, zuletzt der ChocolArt. Und jetzt wird er mitwirken am Projekt „Cooking Hope“. Er soll die Küche im Swane-Café leiten und Flüchtlinge aus- und weiterbilden, die in der Gastronomie tätig werden möchten. Aber, so sagt er, als erstes werde er den Bewerbern klar machen, was es bedeutet, in einem Restaurant zu arbeiten: kein Wochenende, keine Feiertage, kein pünktlicher Feierabend und immer Stress. Wer dann noch immer dabei sein wolle, der bekäme seine volle Unterstützung! Das könne er garantieren. Und niemand, der ihn reden hört – mit glänzenden Augen – hat Zweifel, dass Ahmad seine Ziele erreichen wird. Angetrieben von einem Feuer der Leidenschaft, das alle Hürden einfach niederbrennt. November 2017 – Leonie Zimmermann
09.11.17, 09:14 Stephanie Bley
Mohammad ist 26 Jahre alt und erhofft sich durch Cookin' Hope einen Einstieg in den Servicebereich der Gastronomie. Er strebt eine Anstellung in einem Betrieb an. Der junge Mann kommt aus Damaskus, wo er nach der Schule eine Ausbildung Richtung Hotelfachmann begann. Dazu gehörten auch Praktika bei anerkannten Hotels wie Sham, Blu Tawal und Meridien. Er musste Geld verdienen, also startete er parallel einen Shisha-Tabak-Lieferdienst mit zwei Lieferwagen und ganz bald schon sieben Mitarbeitern. Nach Kriegsbeginn konnte Mohammad den Lieferdienst nicht weiter betreiben, da zu viele Sicherheitskontrollen und willkürliche staatliche Schranken innerhalb der Stadt die Arbeit erschwerten, oder gar unmöglich machten. Er sucht intensiv Kontakt zu Deutschen und setzt auch da auf Cookin' Hope, wo er seine Fachkenntnisse prima einbringen und viel über die neue Kultur dazu lernen könnte. [text: stephanie a. bley] ************************************************************** Unsere bisherigen Geld-Spender auf Startnext Stand 9.11.2017 // von aktuellstem Datum an rückwärts aufgezählt. SOOOO GROSSEN DANK!!!!!!!! Steven Maerz Petra Lückerath Andrea Oppermann Sandra Hiller Fiona Fischer Anonym Margareta Heilmann Leonie Zimmermann Margareta Heilmann Laura Flittner Anonym Anonym Boris Leisenheimer Anonym Vivian Schmitt sven blievernicht Marcia Golgowsky Iris Hoffmann Thomas Horrion Peter Krieg Petra Peter-Antonin (2x) katrin kaiser Ingo Geiger Sil Ke Alexandra Kessler Anonym Thomas Weyland Marina Killikh Selly Wane ilka jaroch Anonym julitanguita Wilma Schrader Dennis Läller bodo berheide Elena Ball Ute Lennartz-Lembeck Hanne Hindrichs Patrick Weirich Dagmar Beilmann Albert Maria Craemer Henrich Pfingsten der liebe J. Dirk Jädke Karen Blümcke Anja Schmidt-Ott Gaby Schulten Rosa Groezinger Anna Rupp
05.11.17, 21:22 Stephanie Bley
Das ist MUSALAM. Er ist 50 Jahre alt und musste aus Damaskus nach Ägypten und am Ende mit einem Boot zu uns flüchten. In Damaskus führte er viele Jahrzehnte einen Imbiss, den ihm sein Vater vererbt hatte. Er liebt die Arbeit als Koch und Gastronom, weil es darin steht neues zu entdecken gibt. In Deutschland lernte er in einem Praktikum bereits das Flammkuchen backen. Die westlichen Spezialitäten schmecken ihm sehr. Der musikbegeisterte Familienvater möchte durch Cookin' Hope die Chance nutzen, gezielt einen festen Job in der Gastronomie zu bekommen, um seine Familie versorgen zu können. Den Traum von einem weiteren eigenen kulinarischen Familienbetrieb hat er auch noch nicht aufgegeben. Wir finden, Musalams Erfahrungen haben eine Zukunft verdient. Nicht wahr?! [text: stephanie a. bley]
01.11.17, 19:34 Stephanie Bley
Das ist Yasim aus Syrien. Auf dem Foto im Gespräch mit Selly Wane. Yasim lebt seit 2 Jahren in Deutschland. Sein Aufenthaltstatus ist seit einigen Wochen endlich geklärt und er beginnt in drei Monaten seinen staatlichen Deutschkurs. Die Gastronomie ist für Yasim kein Neuland. Er führte vor seiner Flucht bereits ein eigenes Restaurant mit 13 Angestellten im Libanon. Vier ganze Monate durfte er zudem bereits in einem Restaurantbetrieb in Wuppertal-Oberbarmen aushelfen. Er möchte am Cookin' Hope Projekt teilnehmen, um Erfahrungen im Deutschen Gastrobereich zu sammeln, die Bürokratie zu verstehen und die Art des deutschen Teamworks zu verinnerlichen. Sein Ziel ist, in den nächsten Jahren wieder ein eigenes Restaurant auf die Beine zu stellen, Arbeitsplätze zu schaffen und seine Familie selbstständig ernähren zu können. Wir finden, er ist im Cookin' Hope Lernrestaurant gut aufgehoben! Was meint ihr? [text: stephanie a. bley]
30.10.17, 12:04 Stephanie Bley
Die ersten drei Wochen unserer Crowdfunding Kampagne sind fast um. Seit dem Abend des 16.10. tickt offiziell die Uhr. Die Zeit rast! 
Noch 31 Tage haben wir, um unser Ziel zu erreichen. Das Konto verzeichnet bisher 1665 €. Dafür sagen wir 50 mal Danke und verteilen in Gedanken 33 freudige Umarmungen. 

Jetzt, wo wir tatsächlich ein ganzes Drittel unseres Fundingziels erreicht haben,
 darf die Spendenwelle nicht abreißen, sonst wären wirklich alle Mühen umsonst gewesen. 

Ihr seht, wir geben uns die größte Mühe, Euch auf allen Kanälen in all unsere Planungen und Projektinterna miteinzubeziehen, Euch auf dem Laufenden zu halten, sobald es Neuigkeiten gibt. 
Falls Fragen offen bleiben, bitte her damit. Über Facebook und auch per Email geben wir gern weitere Erläuterungen und sind auch offen für Anregungen und Vorschläge. 

So wie Ihr uns durch Eure Unterstützung motiviert, 
möchten wir auch Euch motivieren, genau damit nicht aufzuhören. 
 Leider sind wir kein Perpetuum Mobile. Das heißt unsere Kraft ist nicht unerschöpflich. Es genügt nicht, dass wir uns nur untereinander weiter in Bewegung halten. Nein, es braucht in dieser Phase noch ein bisschen mehr Energiezufuhr von außen. Kurz: Überlegt nochmal..... Wir brauchen dringend noch mehr Spender! 
 
Ihr Lieben Fans und Unterstützer, 
 wir wissen, Ihr glaubt an unser Projekt! 
 Daher möchten wir Euch noch einmal bitten, 
in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis 
weitere Supporter zu mobilisieren.

 NICHT VERGESSEN: Es gibt für jede Spende ein Dankeschön im selben Wert. Es gibt für jede Spende eine Spendenquittung für das Finanzamt. Wird unser Finanzierungsziel nicht erreicht, kommt das Crowdfunding nicht zustande
und alle Spender/Unterstützer erhalten ihr Geld zurück. [text: stephanie a. bley] ************************************************************** Unsere bisherigen Geld-Spender auf Startnext Stand 29.10.2017 // von aktuellstem Datum an rückwärts aufgezählt Iris Hoffmann Thomas Horrion Peter Krieg Petra Peter-Antonin (2x) katrin kaiser Ingo Geiger Sil Ke Alexandra Kessler Anonym Thomas Weyland Marina Killikh Selly Wane ilka jaroch Anonym Anonym julitanguita Wilma Schrader Dennis Läller bodo berheide Elena Ball Ute Lennartz-Lembeck Hanne Hindrichs Patrick Weirich Dagmar Beilmann Albert Maria Craemer Henrich Pfingsten der liebe J. Dirk Jädke Karen Blümcke Anja Schmidt-Ott Gaby Schulten Rosa Groezinger Anna Rupp
25.10.17, 20:06 Stephanie Bley
"Manchmal genügt ein einfaches DANKE nicht." 


Ihr lieben Unterstützer von Cookin’ Hope,

 Euer Engagement haut uns jeden Tag aufs Neue aus den Socken. 
Wir sind so gerührt von so viel Zutun, erfreut, dass Ihr unser Projekt fleißig im Social Web teilt.
 Denn nur wenn sich die Kampagne rasant verbreitet, kommen wir an noch mehr Unterstützer und somit an die Finanzierung der staatlich anerkannten Seminare. Nur auf viele Schultern verteilt können wir am Ende so den Geflüchteten ihren Weg in die berufliche Zukunft ebnen. 

 Danke sagen fällt uns gar nicht schwer.
 Aber unserer Wertschätzung den ganz besonderen Inhalt zu geben, um Euch im Gegenzug zu erfreuen…das ist wahrlich nicht einfach. 

Lange haben wir gegrübelt, mit Menschen gesprochen, gefragt und gerechnet. Welche Geschenke könnten Euch gefallen? Woran habt Ihr Freude, was tut Euch gut? 
 Schenken macht glücklich! 
Nach einer Weile gedanklicher Anstrengung standen endlich eine ganze Reihe toller „Goodies“ fest. 
Jeder Spender auf Startnext, egal wie klein oder groß die Gabe, erhält einen besonderen Gegenwert zurück. Und das von 5 € bis hoch zu 3000 €.

 Wer von Euch wollte zum Beispiel schon immer einmal ein eigenes Wohnzimmerkonzert für seine Freunde veranstalten? 
 Das persönlichste Konzert der Welt. Musik hautnah erleben, ganz unverfälscht und exklusiv. Purer Musikgenuss in privater Atmosphäre. Nur Du, Deine Freunde und der/die Künstler. 

Für den Gegenwert von 250 € könnt Ihr aus acht verschiedensten Bands wählen, wer in Eurem Zuhause oder an einem anderen privaten Ort Eurer Wahl bespielt. Auf unserer Startnext Seite erfahrt Ihr mehr über die Bands, die freien Termine und findet auch Hörproben. 

 Wer es noch persönlicher will, der kann sogar eine ganze Studioproduktion erhalten. Dein ganz persönlicher Songs von Tony T! Im Wert von 300 € komponiert und interpretiert Tony einen Song für Dich allein! In enger Absprache mit Dir. Für Dich oder Deine lieben Menschen – ob als Heiratsantrag, Geburtstagsüberraschung, Liebesschwur, Familien oder Freundschaftsballade. Persönlicher geht es kaum. Und Weihnachten steht ja fast vor der Tür. 

Gutscheine für ganze Essen in unserem Lernrestaurant erfreuen Leib und Seele. 

 Darunter auch der musikalische Brunch. Lecker brunchen und dazu Live-Musik genießen - eine tolle Verbindung! Immer jeden ersten Sonntag im Monat, von Dez. 2017 bis Mai 2018 von 10 bis 14 Uhr. Verschiedenste tolle Musiker und Bands stehen dann auf der SWANE-Bühne. Oder möchtet Ihr etwas privater Freunde, Familie oder Kollegen bei einem leckeren Essen in toller Atmosphäre treffen? 
Im Wert von 20 € bis 500 € sind da tolle Speisen-Angebote dabei. Lasst Euch einen Abend kulinarisch im COOKIN' HOPE-Lernrestaurant verwöhnen - zum Beispiel als Candle-Light-Dinner, und stets mit viel liebevoller Aufmerksamkeit der Cookin' Hope-Crew. Auswahl in der Menükarte, auf Wunsch natürlich vegetarisch und vegan.
 Auch dazu gibt es weiteres Wissenswertes auf der Startnext Seite. Sucht Ihr noch ein ganz besonderes Ambiente für Eure anstehende Firmenparty? COOKIN' HOPE bietet als Dankeschön für Firmenspenden ein ganzes Service Paket. Die Weihnachts-Schlemmer-Party im COOKIN' HOPE-Lernrestaurant ist ein Erlebnis kulinarisch-kultureller Art! An diese Weihnachtsfeier wird man sich gern erinnern. Das Essen in einer stimmungsvollen Atmosphäre mit kulturellem Rahmenprogramm, bietet Eurer Firma den gebührenden Abschluss des Jahres. Für ca. 30 € pro Person verköstigen unsere Köche maximal 100 Personen pro Event. In diesem Sinne, erzählt den Leuten weiter von uns! 

Liebe Grüße
 und alles Gute, Euer Cookin’ Hope Team. 
 PS: 

Gut zu wissen Mit bisher 1365 € haben wir in der nächsten Woche vielleicht schon ein Drittel unseres Finanzierungsziels erreicht . Bis 5000 € ist es allerdings noch ein harter Weg. Gerade jetzt brauchen wir noch mehr und mehr Unterstützung. Erzählt von uns ! [text: stephanie a. bley] Unsere bisherigen Geld-Spender auf Startnext
: WOW!!! Herzen für Euch! Ganz viele! Stand 25.10.2017 // von aktuellstem Datum an rückwärts aufgezählt ;o) Petra Peter-Antonin (2x) katrin kaiser Ingo Geiger Sil Ke Alexandra Kessler Anonym Thomas Weyland Marina Killikh Selly Wane ilka jaroch Anonym Anonym julitanguita Wilma Schrader Dennis Läller bodo berheide Elena Ball Ute Lennartz-Lembeck Hanne Hindrichs Patrick Weirich Dagmar Beilmann Albert Maria Craemer Henrich Pfingsten der liebe J. Dirk Jädke Karen Blümcke Anja Schmidt-Ott Gaby Schulten Rosa Groezinger Anna Rupp
22.10.17, 14:06 Stephanie Bley
Liebe Freunde,
 schön, dass Ihr Lust habt, mehr zu lesen. 

 Bereits seit einer Woche ist das Cookin’ Hope Cowdfundingprojekt nun an der Öffentlichkeit und mit Freude dürfen wir feststellen, dass das erste Fünftel unseres Fundingziels bereits erreicht ist. Das macht uns Mut und gibt uns recht. Ja, man kann etwas tun. Mit vereinten Kräften ist es möglich ein starkes Europa mitzugestalten, in dem Menschen auf Menschen zählen können. 

Nachdem wir Euch letzte Woche Die Flüchtlingshilfe Nordstadt vorgestellt haben, erzählen wir Euch heute von einem Projekt des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“, welches auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund abzielt. Das Projekt heißt „Act Now! Entrepreneurship Training für Flüchtlinge und Asylsuchende" . 

 Auch Act Now! ist offizieller Partner unseres Cookin’ Hope — Lernrestaurants. 

 Julia Siebert, als aktives Teammitglied von Act Now!, unterstützt Cookin’ Hope intern mit Beratung und Einsatz all ihres zur Verfügung stehenden Know Hows, denn Act Now! wendet sich an Flüchtlinge und Asylsuchende und bietet konkrete Unterstützung zur Qualifizierung, Arbeitsvermittlung und Gründungsförderung. In monatelanger, intensivster Zusammenarbeit mit Menschen hat Act Now! Strukturen und Konzepte zur Beratung erarbeitet und bietet umfassende zukunftsweisende Workshops an. 
 Ihr versteht also, dass Act Now! genau da wirkt, wo wir mit unserem Projekt des Lernrestaurants ansetzen. Act Now! hat genau in den von uns integrierten Bereichen „Training/Coaching/Beratung“ die Nase vorn und kann uns überall da tatkräftig zur Seite stehen, wo es darum geht, dass interessierte Personen sich unternehmerisches Handwerkszeug aneignen können, um ihre berufliche Zukunft intensiv weiter zu verfolgen. 

Erst mit einem Partner wie Act Now! steht das Cookin’ Hope - Lernrestaurant auf einem stabilen Fundament aus Erfahrung und qualifizierten Kenntnissen, mit dem es uns gelingen kann, einigen Menschen gezielt berufliche Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. DANKE DAFÜR! 
 Danke von uns 
und Danke im Namen derer, die am Ende gestärkt und gerüstet ihren Weg in eine berufliche Zukunft gehen werden. Tipp: Auf der Facebookseite von Act Now! gibt es noch viele weitere Dinge, die gut zu wissen sind. Im Internet findet Ihr das Projekt auf der Seite des Vereins Chancengleich in Europa. Act Now! ist ein Projekt von IQ und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Foto © Rolf Göbels: Das Team von ActNow!: Rosemary Buch, Ágúst Pétursson, Julia Siebert und Ingibjörg Pétursdóttir (v.l.n.r.) vor dem Bild „Die Zusammenkunft“ des Künstlers Menem Zantout. [text: stephanie a. bley]
18.10.17, 21:01 Stephanie Bley
Ihr Lieben Interessierten da draußen,
 schön, dass ihr wieder auf unserem Blog vorbeischaut. ;-)

 Heute stellen wir Euch einen unserer offiziellen Partner vor: Die Flüchtlingshilfe Nordstadt Die Flüchtlingshilfe Nordstadt verwaltet über den Förderverein Elberfelder Nordstadt e.V. Eure Spendengelder. Sowohl jene, die über die Crowdfundingplattform Startnext eingehen, wie auch die, die direkt unserem Projekt Cookin’ Hope zugeführt werden. Die Flüchtlingshilfe Nordstadt existiert bereits seit zwei ganzen Jahren. Nachdem es im Sommer 2015 hieß „WIR SCHAFFEN DAS!“ und Angela Merkel die größte Flüchtlingsbewegung in Deutschland entfachte, gründete sich die Flüchtlingshilfe mit einem kleinen aber wirkungsstarken Büro in der Alten Feuerwache , welche schon schon seit Jahrzehnten in der internationalen Kinder- und Jugendarbeit engagiert ist. Von diesem Standort auf der Gathe Wuppertal verwaltet und koordinieren nun beide Organisationen all ihre Arbeiten. Inzwischen haben sich über 80 Menschen in der Flüchtlingshilfe Nordstadt zusammengeschlossen. Rein ehrenamtlich leisten sie in strukturierten Gruppen verschiedenste Aufgaben zur direkten Hilfe für Neuankömmlinge in Wuppertal. Patenschaften wurden übernommen, Wohnungen organisiert. Es gibt u.a. Sprachkurse für den Übergang zur anerkannten Sprachschule, Dolmetscherangebote, ein betreutes Begegnungscafé in der alten Feuerwache und Sportangebote. 

 Was übrigens gern weitererzählt werden darf: Das Begegnungscafé „Alte Feuerwache“ hat mittwochs von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Mittwochs gibt es die Möglichkeit zur Beratung bei Problemen mit dem JobCenter und anderen Behörden, oder zur Unterstützung bei der Suche nach Wohnungen..... Der Donnerstag dient hauptsächlich der Gelegenheit zum Austausch. Spiel, Spaß und Freizeit stehen hier im Vordergrund. Die Flüchtlingshilfe hat in all den 24 Monaten ihres Wirkens viele positive wie auch ernüchternde, aber im Ganzen sehr wertvolle, Erfahrungen sammeln können. Von diesen lässt sie uns in Hinblick auf die Flüchtlingshilfsprojekte profitieren. Nur mit starken Partnern kann man in schwierigen Zeiten der Gesellschaft Unterstützung und Halt bieten. Dafür danken wir dem Verein an dieser Stelle. 

Danke für den unermüdlichen Einsatz in Sachen Menschlichkeit in unserer Stadt. 


 Bedenkt: Ein Ehrenamt wirkt oft bereichernd und horizonterweiternd. Und auch die Flüchtlingshilfe Nordstadt braucht weiterhin Unterstützer. Mehr Informationen und Kontaktdaten findet Ihr auf der Webseite: www.fluechtlingshilfe-nordstadt.de Einen schönen Tag wünschen wir Euch.
 Bitte erzählt den Menschen, denen Ihr begegnet, von Cookin’ Hope!
 [text: stephanie a. bley]
16.10.17, 13:32 Stephanie Bley
„VIELE KLEINE LEUTE AN VIELEN KLEINEN ORTEN DIE VIELE KLEINE SCHRITTE TUN KÖNNEN DAS GESICHT DER WELT VERÄNDERN“ Willkommen auf unserem BLOG. Wir sind das SWANE Team und freuen uns über jeden, der unser Projekt unterstützt. COOKIN’ HOPE — das Lernrestaurant soll geflüchtete Menschen in den Beruf begleiten. Ziel ist die anerkannte Ausbildung, der Job und auch die berufliche Selbstständigkeit. DAS LIEBE GELD…. ächz….. Natürlich, wie auch sonst, kann man ein solches Vorhaben nicht ganz ohne Geld umsetzen. Egal, wie viel ehrenamtliche Arbeit wir da auch hineingeben! Schließlich müssen am Ende doch offizielle Ausbilder- und Seminarkosten, unter anderem für Bewerbungsseminare und Existenzgründungsunterstützung gebuckelt werden, wenn ein hier staatlich anerkanntes Ziel verfolgt wird. VERTEILT AUF VIELE SCHULTERN WIRD EINE LAST GANZ KLEIN Wenn also viele Menschen mitmachen und jeder nur einen kleinen Beitrag dazu gibt (wie schnell hat man 5 Euro für Zigaretten oder 2 Bier ausgegeben?), können wir gemeinsam große Dinge bewegen. Du ahnst nun vielleicht schon…. das REZEPT zur Unterstützung unseres Vorhabens ist leicht und gut bekömmlich, und für jedermann verdaulich. ALSO KANNST AUCH DU GANZ EINFACH DABEI SEIN! Wir haben Dankeschöns für jeden Geldbeutel. Da ist nicht nur das Gute Karma, was in jedem Falle zu Dir zurück kommt sondern auch eine ganze Reihe individueller Aktionen: Vom I-Tunes- Download des Cookin’ Hope Songs von TONY T, über freie Speisen im SWANE Restaurant, Einladungen zum musikalischen Brunch, feierliche 3-Gänge-Menüs oder sogar ♫ ein ganz persönliches Wohnzimmerkonzert in Deinen eigenen Vier Wänden für Dich und Deine Freunde. Darf es noch ein bisschen mehr sein? Aber gern. Feier doch Deinen Geburtstag oder Dein Firmen-Event im SWANE Café. Mit allem unterstützt Du am Ende unsere Crowdfunding Kampagne, denn der Gegenwert fließt direkt in das Projekt und führt Menschen, die es verdient haben, weil sie wollen, weiter Richtung Integration, Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit. Na, bist Du dabei? [text: stephanie a. bley]