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Projekte / Bildung
Das ist Esther - Ein Theaterstück zu einer jüdischen Geschichte
Das Stück erzählt das Leben von Ester Bauer, anhand ihrer fiktiven Enkeltochter Anna. Das Mädchen aus New York findet sich plötzlich allein vor den Menschen wieder, die den Vortrag ihrer Oma hören wollten. Sie beginnt zu erzählen und erfährt im Laufe des Stückes mehr über den Holocaust, ihre Oma und sich selbst, als sie gedacht hätte.
Köln
540 €
450 € Fundingziel
25
Fans
8
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Das ist Esther - Ein Theaterstück zu einer jüdischen Geschichte

Projekt

Finanzierungszeitraum 18.03.13 09:32 Uhr - 05.04.13 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 450 €
Stadt Köln
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Der Vortrag einer ShoaÜberlebenden ist angekündigt, doch eine nervöse, junge Frau betritt die Bühne, es ist die Enkelin der Zeitzeugin. Anna übernimmt unwillig Esthers Vortrag und plötzlich begegnen Ihr die Geschichten, Esther Annas leben lang erzählt hat: das Leben und Überleben ihrer Granny: Esthers Kindheit und Jugend in Deutschland, von den Deportationen in vier Konzentrationslager und ihre Emigration nach Amerika. Anna spricht mit der staunenden Verwunderung der Enkel-Generation, für die Vieles aus der Zeit des Dritten Reichs unvorstellbar erscheint. Das Stück Das ist Esther nutzt die Perspektive der jungen Zuschauer, um Esthers Geschichte lebendig werden zu lassen und unweigerlich zur Diskussion anzuregen. Es thematisiert die Vergänglichkeit von Zeitzeugen und stellt die Frage, wie Erinnerung stattfinden kann. Thematisiert aber auch den Schaden, den der Holochaust in die nachvollgenden Generationen genommen hat.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel ist, das Stück, mit neuen Gedanken, Erfahrungen und evtl. modernen Elementen zu neuem Leben zu erwecken. Denn es Lebt von der Energie und dem Zeitgeist, da sich die Darstellerin mit den Zuschauern und mit ihrer fiktiven Grußmutter, Esther Bauer identifizieren muss. Es sollen viele Spieltermine in NS-Dokumentationszentren, Schulen, Theatern, Jugendzentren etc. folgen.

Das Stück ist für jeden etwas und so ist auch die Zielgruppe nicht wirklich einzugrenzen. Es geht an Menschen, die sich für deutsche Geschichte interessieren, die Unterhaltung lieben und an die die nicht wollen, dass je Vergessen wird, was zwischen 1933 und 1945 Menschen anderen Menschen angetan haben.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Großeltern von heute haben vielfach die Zeit in der Nationalsozialisten in Deutschland an der Macht waren, nicht mehr erlebt, weswegen die Erinnerung in den Familien immer schwieriger wird. Höchstens die Urgroßeltern können noch erzählen wie es war, aber Gespräche über die Zeit im Krieg oder dem Holocaust finden sehr selten statt. Die Geschichte wird hauptsächlich in der Schule oder in Museen weitergegeben. Dabei sind die persönlichen Geschichten so wichtig. Das ist Esther ist ein Versuch die persönliche Erinnerung einer Überlebenden zu bewahren, denn auch heute ist Rechtsextremismus ein nicht wegzudenkendes Übel, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Noch kann die 89-jährige Esther Bauer selbst durch deutsche Schulen reisen. Wenn sie es nicht mehr kann, hat sie jetzt ihre Fiktive Enkelin Anna, die ihre Geschichte lebendig hält.

"Das ist Esther" hatte 2009 in Rudolstadt Premiere. Die Zusammenarbeit mit der Regisseurin Anne-Kristin Jahn und Esther Bauer, die mittlerweile in New York lebt, sich aber für die Premiere auf nach Thüringen gemacht hat, hat mich nachhaltig so sehr geprägt und begleitet, dass ich mir immer gewünscht habe, was jetzt umgesetzt wird: das Stück wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Ziel ist, Geld für mein Kostüm und die Werbung (Flyer, Druckkosten, Porto o.ä.) und die Probewochen in Berlin mit Anne Kristin Jahn (Bahn Ticket, Verpflegung) zusammen zu bekommen.

Das Kostüm für Anna ist deshalb so wichtig, da die Erfahrung gezeigt hat, dass sich jugendliche Zuschauer schneller mit Anna identifizieren und somit dem Stück besser folgen können, wenn Sie Anna "cool" finden.

Der Werbeflyer muss auch gleichzeitig Informationsträger sein. Ich erstelle gerade einen Leporello der im Druck wahrscheinlich recht kostspielig ist. Ich möchte viel Schulen anschreiben um die Geschichte weiter zu tragen.

Was darüber hinaus gespendet wird, kann ich für Raummiete, Verlagskosten und die Bezahlung der Regisseurin (Anne-Kristin Jahn) und der Kostümbildnerin (Randi Becker), die bisher Kostenlos für mich arbeiten, ausgeben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehe in erster Linie ich, denn ich habe schon als kleines Mädchen alles über die Geschehnisse des Holocaust wissen wollen, und immer den Drang verspürt etwas gegen das Vergessen unternehmen zu wollen. Die Begegnung mit dem Stück und mit Esther Bauer hat mein Leben geprägt und verändert, denn meine Oma wie Esther jetzt sagt, hat mir gezeigt, wie man dem Pech einfach keine Chance gibt.

Projektupdates

09.04.13

Vielen Dank für eure Unterstützung/en, die Finanzierung über Startnext war erfolgreich! Ich bin durch euren Zuspruch und auch über die Dankeschöns die ihr angeklickt habt umso motivierter und hoffe euch bald Informationen zu Spielterminen geben zu können. Auf einen baldigen (richtigen) Frühling Aischa-Lina

18.03.13

Eine Woche Proben in Berlin sind um. Wir haben uns entschieden, das Stück auf eine ganz neue, aber ganz wichtige Frage hin zu untersuchen: Was macht es aus, die Enkelgeneration zu sein? Ich hatte sogar das Glück, gestern Martin Michalik zu treffen und zu befragen. Er ist der Enkel von Roman Rubinstein http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Rubinstein und hat uns mit seinen Gedanken zu seinem Großvater, dem Judentum und dem Holocaust sehr inspiriert und bestätigt, mit den neuen Ansätzen auf dem richtigen Weg zu sein.

Impressum
Aischa-Lina Löbbert
Agilolfstraße 5
50678 Köln Deutschland

Steuernummer 214/5135/2775, Finanzamt Köln- Altstadt Süd

Partner

Preisträgerin des "Puck" Nachwuchspeis für Kölner SchauspielerInnen 2012 ist Aischa-Lina Löbbert

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