Projekte / Literatur
Mit Mukoviszidose und Rucksack um die Welt - Eine Geschichte über eine Weltenbummlerin, die eine innere, sowie viele äußere Reisen unternimmt und auf ihrem Weg erkennt, wie das Leben zusammenspielt und wie alles seinen Sinn hat.
Düsseldorf
7.275 €
11.000 € 2. Fundingziel
91
Fans
227
Unterstützer
Projekt erfolgreich
17.09.18, 15:19 Denise Yahrling
Die ersten Termine und Locations für die "Das Leben passiert für dich"​ Buchlesungstour stehen und ich freue mich RIESIG, diese mit euch, als Unterstützer der Crowdfunding Kampagne, teilen zu dürfen! Also fleißig die Termine in euren Kalender eintragen und auf „teilnehmen“ klicken, damit wir abschätzen können, mit wie vielen wundervollen Teilnehmern wir jeweils rechnen dürfen. Alle Details zu den Veranstaltungen könnt ihr der Beschreibung des jeweiligen Facebook-Events entnehmen. Und hier ein kleiner Überblick der anstehenden Events: ✨ 24. September, Tübingen: Für unsere Auftaktveranstaltung und unseren ersten Stopp auf der Tour haben wir uns etwas ganz besonderes überlegt: Wir werden die Lesung aus "Das Leben passiert für dich: Mit Mukoviszidose und Rucksack um die Welt" in einem Stocherkahn, bei schönem Ausblick auf den Neckar und die hübsche Stadt Tübingen, abhalten! Bei einem gemütlichen Picknick wollen wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. ♥︎ Alle Infos zur Veranstaltung gibt’s hier: https://goo.gl/kJYvBq ✨ 25. September, München: Die Lesung, inklusive vorherigem Macramé Workshop mit der wunderbaren Susie Emilie, wird im 404 page not found stattfinden. Alles weitere zur Veranstaltung hier: https://goo.gl/uirZF2 ✨ 27. September, Leipzig: Unsere Location in Leipzig lässt das Reiseherz höher schlagen. Im Hostel & Garten Eden legen wir um 19 Uhr los mit dem Workshop und der anschließenden Lesung: https://goo.gl/nVzySS ✨ 29. September, Berlin: In Berlin werden die liebe Vera von VERA Music und ich unsere Kräfte vereinen, indem wir euch mit unseren gesprochenen und gesungenen Worten in unsere Welt mitnehmen. Auch Vera hat Mukoviszidose und inspiriert für ihr Leben gern andere mit ihren wunderschönen Songs. Ab 20 Uhr könnt ihr uns live im Periplaneta Literaturcafé Berlin treffen und uns auf der Bühne lauschen: https://goo.gl/wRvVRJ ✨ 30. September, Hamburg: In einer wunderbaren, kleinen Location am Schulterblatt treffen wir uns zum Workshop und zur Lesung in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre ab 18 Uhr: https://goo.gl/zWdiFW ✨ 1. Oktober, NRW: Die finale Veranstaltung wird im Raum NRW stattfinden- wo genau, darüber werden wir euch in den kommenden Tagen informieren und werden das Event nochmal separat ankündigen. Eine Übersicht aller Tourdaten findet ihr auch auf meiner Webseite www.daslebenpassiertfuerdich.de , wo ihr eure Tickets online erwerben könnt.* Das war’s erstmal, ihr Lieben. Wir freuen uns, uns live und in Person mit euch zu connecten und auszutauschen und wundervolle Abende mit euch zu verbringen. Teilt diesen Post und eure jeweiligen Veranstaltungen gern, bringt eure Freunde mit und klickt fleißig auf „teilnehmen“!! ♥︎ Wir freuen uns auf euch! *Uhrzeiten können eventuell zum Teil noch von den angegebenen Zeiten abweichen. Hierzu bitte die aktuellen Infos auf den Facebook-Eventseiten beachten.
26.09.17, 12:31 Denise Yahrling
Endlich ist es soweit: Mein Buch, "Das Leben passiert für dich - Mit Mukoviszidose und Rucksack um die Welt" ist inklusive aller Korrekturen, sowie Coverdesign und allen anderen Aspekten fertig! Dank euch und eurer Unterstützung bei der Crowdfunding Kampagne vor einigen Wochen kann das Buch demnach schon bald gedruckt werden. Ich bin immer noch komplett überwältigt von all dem wunderbaren Support von euch und möchte euch von Herzen dafür danken ♥️ Das Buch wird ab dem 23. Oktober online erhältlich sein, was für euch als Unterstützer der Kampagne bedeutet, dass ihr euer Exemplar einige Tage vorher erhalten solltet! Für diejenigen von euch, die die Kampagne verpasst haben oder an weiteren Exemplaren interessiert sind, wird das Buch außerdem ab dem 9. Oktober vorbestellbar sein- wo genau, erfahrt ihr in der nächsten Zeit hier oder auf meinem Facebook-Kanal . Ich freue mich schon riesig auf euer Feedback zum Buch und bis bald, eure Denise // Alle bisherigen Infos zum Buch gibt es weiterhin hier auf Startnext //
08.08.17, 19:06 Denise Yahrling
In nur 6 Tagen endet die Crowdfunding Kampagne für das Buch, das ich vor kurzem geschrieben habe. Heute möchte ich dir einen Einblick geben in die Geschichte meines autobiografischen Reise-Romans in Form einer kleinen Leseprobe! Ich freue mich, diesen Auszug, der aus dem Beginn des Buches stammt, mit dir zu teilen. Viel Spaß beim Lesen ♥️ "Mein Aufbruch „Verdammt, ist das viel Zeugs,“ sagte ich zu mir selbst, als ich das Sammelsurium an Dingen, die ich auf meine geplante, zweimonatige Reise mitnehmen würde, auf dem Bett verteilt betrachtete. Dort lagen ein dickes Spanisch-Deutsch Wörterbuch, ein Spanisch-Übungsbuch, eine faltbare Landkarte Spaniens, eine kleine Isomatte, ein Reisekissen, zwei ultraleichte, schnelltrocknende Reisehandtücher, eine Auswahl an Tops, Shorts, Unterwäsche, eine Kargohose, zwei Bikinis, zwei Pullis, eine Regenjacke, Stifte, meine Digitalkamera, einige Päckchen Kontaktlinsen, Kosmetika, Shampoos und Cremes. Hinzu kam außerdem die Sammlung an Medikamenten, in Form von Tabletten, Inhalationslösungen und Inhalatoren, die ich alle zur Behandlung meiner chronischen Lungenerkrankung, Mukoviszidose, benötigte. Ich hatte die Medikamente aus ihren Verpackungen genommen, sauber in Ziplocktüten gepackt und diese dann mit den Etiketten des jeweiligen Medikamentes versehen, damit man an der Sicherheitskontrolle auf einen Blick erkennen konnte, um welchen Inhalt es sich in den Tüten handelte. Ich würde außerdem ein kleines Taschenmesser mitnehmen, ein Reisewaschmittel, einen Sarong, verschiedene Ladekabel, ein Notizbuch und drei Paar Schuhe. Neben all diesen Dingen lag mein 80L-Rucksack, den ich am Flughafen aufgeben würde und in den wahrscheinlich ein halbes Rind gepasst hätte, und mein kleinerer Rucksack, der als mein Handgepäck dienen sollte. Ich stopfte alles in meine beiden Rucksäcke hinein und zum Schluss befestigte ich noch meinen Schlafsack am unteren Ende des großen Rucksacks. Zur Probe hievte ich das Monstrum auf meinen Rücken und auch wenn die Tasche unerträglich schwer war, fühlte ich mich unendlich stolz. Ich würde in meine allererste Soloreise starten. Zwei Monate durch Spanien tingeln, ganz allein. Mich überkam eine leichte Angst, wenn ich darüber nachdachte, dass ich ganz allein unterwegs sein würde, doch dann dachte ich an all die Blogs, die ich gelesen hatte, in denen beschrieben wurde, dass man beim Backpacken selten einsam wäre, weil man unheimlich schnell Leute kennenlernte. Auch dass dies meine allererste Reise sein würde, bei der ich hinsichtlich meiner Erkrankung ganz auf mich gestellt sein würde, gab mir in dem einen oder anderen Moment ein Gefühl der Verunsicherung, denn schließlich war es nicht ganz „normal“ mit einem Rucksack voller Medikamente und einer recht schweren, chronischen Erkrankung in die Welt aufzubrechen. Dennoch wollte ich mich nicht von Gedanken wie diesen abhalten lassen. Ich betrachtete mich selbst, mit der Riesenladung auf meinem Rücken, im Spiegel und mir wurde plötzlich klar, dass etwas wirklich Großes bevorstand. Nach vielem Lesen verschiedener Reiseblogs, dem Durchstöbern einiger Reiseführer und nach viel Träumerei, hatte ich etwa zwei Monate zuvor beschlossen, auf meine erste Solo-Backpackingreise loszuziehen. Sobald die Idee sich in meinem Kopf manifestiert hatte, konnte ich sie nicht mehr abschütteln. Ich verbrachte Stunden im Internet und recherchierte, wohin ich reisen wollte, welche Orte mich reizten und welche Unterkünfte mir am besten gefielen. Ich schrieb Listen, wofür ich wohl wie viel ausgeben müsste und wie viel Geld ich im Gesamten brauchen würde, ohne an jeder kleinsten Ecke sparen zu müssen. Ich hatte meine Route ziemlich genau geplant. Es sollte in den Süden Spaniens gehen und von dort wollte ich mich Richtung Zentrum des Landes bewegen, um meine Reise dann in Barcelona abzuschließen. Von hier hatte ich auch schon meinen Rückflug gebucht. Dass eine so genaue Routenplanung bei einer Backpackingreise wie dieser eher witzlos war, würde ich erst später lernen. Was das Ziel meiner Reise war? Diese Frage stellten mir so einige Menschen in in meinem Umfeld zu jener Zeit. Auch fragte man mich, ob ich eigentlich noch alle Tassen im Schrank hätte, so ganz alleine loszuziehen. Meine Absicht war es hauptsächlich, Neues zu entdecken und meinen Abenteuergeist zu füttern, um dann mit gestilltem Reisehunger in mein altes Leben zurückzukehren. Zu meinem Leben als 22-jährige Mode-Studentin, die vor kurzem mit ihrem langjährigen Freund in einer schönen Wohnung auf einem Bauernhof am Rhein zusammengezogen war und voraussichtlich in 1 bis 2 Jahren heiraten und das erste Kind kriegen würde. So sah meine Zukunft zu jener Zeit aus, auch wenn ich mich nie bewusst für eine solche Zukunft entschieden hatte. Wie unglücklich ich tatsächlich war, war mir selbst noch gar nicht so bewusst, wenn auch viele Dinge darauf hinwiesen. Ich hatte eher das Gefühl, einfach so vor mich hin zu dümpeln. Ich lebte in einer Art Blase, machte jeden Tag mein Ding, hinterfragte wenig und hatte keinen wirklichen Bezug zur „Welt da draußen“. Auf diese Reise loszuziehen war rückblickend mein persönlicher Hilfeschrei, ein Aufruf meines Unterbewusstseins, etwas zu verändern, herauszufinden, was es sonst so da draußen noch gibt und mein Leben überhaupt zum ersten Mal zu hinterfragen. Kurz gefasst: Ich musste einfach nur mal raus. All das war mir, ehrlich gesagt, noch nicht so bewusst und ich ahnte zu jenem Zeitpunkt auch nicht, was diese Reise in meinem Leben bewegen würde. Ich wusste nicht, welchen Einfluss sie auf meine Beziehung und meinen weiteren Lebensweg haben würde. Ich wusste nur instinktiv, dass es das Richtige war, wenn auch alles andere in meinem Leben eher unklar und schwammig war." Wenn ich dein Interesse an meinem Buch "Das Leben passiert für dich - Mit Mukoviszidose und Rucksack um die Welt" geweckt habe, schau doch mal bei meiner Crowdfunding-Kampagne vorbei und bestelle dir das Buch bis zum 14. August noch vor. Es braucht weiterhin deine Unterstützung, um dieses Buch Realität werden zu lassen, daher freue ich mich über jede Art der Unterstützung - ob du nun dabei eine Kleinigkeit mit in den Topf reinwirfst oder die Kampagne auf Social Media teilst. ♥️ Schaue gern für weitere Blogposts von mir auf meinem Blog, Travelous Mind , vorbei!
01.08.17, 16:03 Denise Yahrling
In den letzten Jahren habe ich schon so einige kreative Hobbies und Berufe gehabt: Als Kind war es das Nähen und Entwerfen von Kleidern, in der Jugend war es die Fotografie, die mich gepackt hat, im frühen Erwachsenenalter war ich mehrere Jahre Schneiderin und später wieder war es die Fotografie und dann die Videografie , die mich faszinierte. Ich hatte also schon lange eine Verbindung zur Kreativität, doch das Schreiben meines Buches, „ Das Leben passiert für dich- Mit Mukoviszidose um die Welt “ hat für mich auf jeden Fall eine ganz neue kreative Herausforderung dargestellt, ich habe dabei aber auch so einiges dazu gelernt. Ich möchte gern heute einige Tipps mit dir teilen, die mir geholfen haben, immer wieder in einen Flow zu kommen oder überhaupt die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, um sich kreativ entfalten zu können. Hier geht es zwar hauptsächlich um das Schreiben eines Buches, manche Tipps sind aber auch in anderen kreativen Bereichen anwendbar. Viel Spaß bei der kreativen Entfaltung! Get in the flow: Tipps für mehr Kreativität beim Schreiben Lerne dich selbst kennen Der Prozess des Buch-Schreibens war zumindest für mich ein ganz neuer. Ich musste meine eigenen Schreibgewohnheiten erst einmal selbst kennenlernen. Hierzu fand ich es wirklich hilfreich, ein Schreibtagebuch zu führen. Sobald die Struktur des Buches halbwegs geplant war und es an das tatsächliche Schreiben ging, habe ich mir erstmal eine Datei im Programm „Evernote“ angelegt, wo ich im Allgemeinen den Großteil meiner Notizen mache. Du kannst das Ganze natürlich auch handschriftlich machen. In dein Schreibtagebuch notierst du in erster Linie, von wann bis wann du geschrieben und wieviele Wörter du in dieser Zeit geschrieben hast. Das gibt dir mit der Zeit einen sehr guten Eindruck davon, wie viele Wörter du in welcher Zeit schaffst und kannst somit nach und nach ein wenig einschätzen, wie lang du für dein Buch brauchen wirst. Was du dir außerdem notieren, oder dir zumindest bewusst machen solltest, ist, in welcher Umgebung und zu welchen Tageszeiten du am meisten „im Flow“ bist und gut schreiben kannst. Ich zum Beispiel brauche generell beim kreativen Arbeiten immer absolute Ruhe und ich kann besonders früh morgens gut kreativ arbeiten. Auch liebe ich es, eher auf dem Land oder in der Natur zu sein , weitab vom Stadtlärm. Wenn du dich in dieser Hinsicht gut kennst, kannst du besser planen und dir von vornherein die passenden Bedingungen zum kreativen Arbeiten schaffen. Regelmäßiges Schreiben vs. am Stück schreiben Wichtig beim Schreiben ist die Kontinuität, denn du wirst ja mit Sicherheit nebenbei auch noch einen Job haben, der den Großteil deiner Zeit in Anspruch nimmt. Hier ist die Frage: Gelingt es dir eher, dich z.B. jeden Tag eine Stunde zum Schreiben hinzusetzen oder brauchst du Phasen, in denen du länger am Stück schreiben kannst? Ich persönlich habe zunächst ersteres versucht, habe allerdings dann gemerkt, dass ich mich unglaublich schlecht auf das Schreiben fokussieren kann, wenn ich mich dafür aus meinen sonstigen Arbeitsaufträgen gedanklich „herausreißen“ muss. Da ich selbstständig bin und auch zum größten Teil von dort arbeiten kann, wo ich möchte , habe ich beschlossen, mir immer jeweils mehrere Tage oder Wochen freizuschaufeln, in denen ich meine Zeit nur dem Schreiben meines Buches widmen konnte- kleine „Auszeiten“ von meiner regulären Arbeit sozusagen. Solltest du einen festen Job haben, kannst du entweder die Wochenenden nutzen, oder dir mal Urlaub nehmen zum Zwecke des Schreibens. Ich habe mir zum Beispiel im Mai 2 Wochen genommen, um in einem Coworking Space in Spanien, mitten in den Bergen, nur an meinem Buch zu arbeiten und das war mit Abstand meine produktivste Zeit (zumal es dort nichts wirkliches zu tun gab, außer wandern zu gehen, zu arbeiten, oder dem Sonnenuntergang zuzuschauen)- perfekt also zum fokussierten Arbeiten. Setze dir zeitliche (Zwischen-) Ziele Für mich persönlich war dies nicht einer der wichtigsten Punkte, da ich von mir aus schon sehr motiviert war, dieses Buch zu schreiben und nicht unbedingt den zusätzlichen Druck fester Termine brauchte, dennoch habe ich mir als Richtlinie einige zeitliche Zwischenziele gesetzt, um in etwa zu wissen, bis wann ich was geschafft haben wollte. Ich habe also dann, anhand meines Schreibtagebuchs, in etwa bestimmen können, wann ich fertig sein würde mit dem Schreiben. Da ich das Buch im Self-Publishing rausbringe, also im Eigenverlag veröffentliche, haben mir diese Zwischenziele ein wenig geholfen, alle weiteren Schritte hin zu Veröffentlichung zu planen und einen groben Zeitplan einzuhalten, sowie einen guten Überblick über meine To-Dos zu bewahren. Für den ein oder anderen ist dieser Punkt allerdings bestimmt sehr hilfreich, denn ein zeitliches Ziel einhalten zu wollen (oder zu müssen, wenn du beispielsweise einen Blog hast und den Veröffentlichungstermin publik machst), verleiht auf jeden Fall eine Menge Motivation. Was inspiriert dich? Werde dir bewusst darüber, was dich so inspiriert. Ist es vielleicht, in der Natur zu sein und auf eine Wanderung zu gehen? Oder tummelst du dich lieber in der Großstadt und findest z.B. Architektur spannend und inspirierend? Findest du möglicherweise Inspiration bei einer Kunstausstellung oder im Museum? Vielleicht sind es auch bestimmte Menschen, die dich inspirieren, wenn du dich mit ihnen umgibst. Was auch immer es ist, finde es heraus und umgib dich mit diesen Dingen! Besonders wenn du dich gerade nicht so kreativ fühlst, kannst du so deine Kreativitätsakkus ziemlich schnell wieder aufladen. Wichtig ist vor allem auch, dass du dir die Zeit für dich selbst und für diese „Entdeckungstouren“ lässt, denn sonst kann einem recht schnell der Kontakt zu sich selbst und somit zu seiner eigenen Kreativität vorübergehend verloren gehen. Erzwinge es nicht Vielleicht kennst du das schon: Du setzt dich hin, bist total motiviert zu schreiben, zu malen oder was auch immer du gern tust und dann.. absolute Leere im Kopf. Du machst immer wieder neue Anläufe, schreibst einen Satz nochmal und nochmal von vorn, aber es will einfach alles gerade nicht, egal wie motiviert du zuvor noch warst. Erstens: Lasse dich nicht entmutigen, das passiert und ist ganz normal! Zweitens: Erzwinge es nicht. Wenn ich mich hinsetze und ich innerhalb von etwa 10 Minuten nicht in den Flow komme, mache ich lieber erstmal etwas anderes und versuche es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal. Dann frühstücke ich vielleicht stattdessen erstmal, gehe joggen oder mache Yoga und bringe meinen Körper in Bewegung oder lese vielleicht ein Buch. Hauptsache ist, dass man sich in diesen Momenten nicht entmutigen lässt und es einfach später nochmal probiert, wenn man sich etwas inspirierter fühlt. Morning Pages Mein letzter, ultimativer Tipp und für mich ein absoluter Game Changer: Die Morning Pages. Diese beinhalten, dass du dich jeden Morgen hinsetzt, am Besten direkt nach dem Aufstehen, oder auch an einem anderen Punkt deiner Morgenroutine , und du einfach nur drei DinA4-Seiten voll schreibst mit was auch immer dir gerade in den Sinn kommt- das kann der größte Quatsch sein oder deine tiefsten Gedanken. Es kann sogar deine Einkaufsliste sein oder was du am Vorabend gegessen und wie du es zubereitet hast, ganz egal. Hauptsache ist, dass du hierbei diese morgendlichen Gedanken, die oft teilweise sehr negativ belastet sind, rauslässt und dich von diesen Gedanken befreist. Somit hast du schon am Morgen einen viel klareren Kopf und kannst dich dann dem Schreiben oder der Arbeit widmen, bei der es gilt, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Du schaffst dir so eine unglaublich gute Grundlage, um in einen Flow zu kommen. Diese Methode stammt aus dem Buch „The Artist’s Way“ („Der Weg des Künstlers“) von Julia Cameron, das noch viele weitere, tolle Tipps enthält. Eine weitere Buchempfehlung zum Thema : „Big Magic - Creative Living Beyond Fear“ von Elizabeth Gilbert ist ein ganz tolles Buch, das mir sehr viel Inspiration verliehen hat und das dir ganz bestimmt einen ganz neuen Blick auf deine Kreativität verleihen wird. Hast du weitere Tipps für mehr Kreativität beim Schreiben oder im Leben allgemein? Was hilft dir, „in den Flow“ zu kommen? Übrigens : Solltest du ab Oktober in Düsseldorf oder Umgebung sein, gibt es nun innerhalb meiner Crowdfunding Kampagne für das Buch ein neues Dankeschön. Ich lade dich nämlich herzlich zu einer Lesung ein mit anschließender Q&A-Runde , wo du all deine Fragen an mich rund um das Buch, das Schreiben, meine Reisen, das Leben mit chronischer Erkrankung oder das digitale Nomadenleben stellen kannst. Danach wird noch in gemütlicher Runde bei einem Bier und etwas Musik gequatscht und du erhältst die Chance, dich mit anderen Gleichgesinnten, sowie mit mir auszutauschen. Das Ticket erhältst du nur bis zum Ende der Crowdfunding Kampagne am 14. August. Ich würde mich riesig freuen, dich dort zu sehen! Für weitere Blogposts schaue gern auch auf meinem Blog, Travelous Mind , vorbei und stöbere ein wenig in meinen Artikeln.
27.07.17, 15:49 Denise Yahrling
3 Tage ist er nun her- der Launch meiner Crowdfunding Kampagne für mein erstes, eigenes Buch „ Das Leben passiert für dich - Mit Mukoviszidose und Rucksack um die Welt “ und ich kann kaum ausdrücken, wie überwältigt ich bin von all der Unterstützung, all den wunderschönen Worten, den innigen Glückwünschen und offenherzigen Nachrichten, die ich in den letzten Tagen erhalten habe. Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass all das tatsächlich möglich sein würde, dass ich mein erstes Buch schreiben und veröffentlichen und meine Botschaft eine so große Menge an Menschen innerhalb kürzester Zeit erreichen würde, hätte ich demjenigen vermutlich nicht geglaubt. Ich möchte dich heute auf eine kleine Reise mitnehmen, hin zu dem Moment, an dem ich mich entschieden habe, dieses Buch zu schreiben und somit diese verrückte Achterbahnfahrt losging. Das erste eigene Buch schreiben - Eine Achterbahnfahrt der Gefühle Den Entschluss fassen Es begann mit meiner 3-monatigen Reise durch Marokko Anfang diesen Jahres. Ich beschäftigte mich viel mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und reflektierte in dieser Zeit viel über das Leben. An einem sonnigen Tag saß ich am Meer und hörte gerade einen Podcast, den ich aber nur mit halbem Ohr mitverfolgte, weil ich damit beschäftigt war, mir zu überlegen, was in diesem Jahr für mich anstehen sollte und was ich mir als großes Ziel setzen sollte. Im Jahr darauf war es mein großes Ziel gewesen, bis Ende 2016 ortsunabhängig arbeiten zu können, damit ich wieder auf Reisen gehen konnte, was ich auch, zu meinem eigenen Erstaunen, umgesetzt habe. Ich war also in Gedanken versunken, als plötzlich eine Zeile aus dem Podcast, das ich hörte, zu mir durchdrang: „.. oder wenn es das Buch ist, das du schon immer mal schreiben wolltest ..“ Ich merkte, wie alles in mir diesen Worten zustimmte und der Gedanke löste plötzlich eine solche Freude und Nervosität in mir aus und auch wenn es verrückt klingt- ich wusste, dass es genau das war, was ich dieses Jahr tun wollte. Zugegebenermaßen war die Idee nicht ganz neu, denn schon viele Jahre zuvor hatte sich diese Idee in mir breitgemacht, "irgendwann mal" ein Buch zu schreiben, weil mir persönlich immer ein Buch oder eine Geschichte einer von Mukoviszidose betroffenen Person gefehlt hatte, die mir Mut gemacht hätte für meine eigene Zukunft mit Mukoviszidose. In diesem Moment in Marokko jedoch wurde klar, dass der Zeitpunkt gekommen war, diesen Traum anzugehen. Die eigene Geschichte neu erzählen Die eigene Geschichte wirklich in Worte zu fassen, war zunächst ein in sich geschlossener Prozess. Zwar hatte ich zunächst etwas Probleme, meine Gedanken zu ordnen und eine Gesamtstruktur für das Buch festzulegen, doch als ich das alles soweit sortiert hatte, konnte es losgehen. Ich schrieb wie eine Wilde und hatte unheimlich Spaß dabei. Beim Schreiben wurden viele Erinnerungen geweckt und ich fühlte mich teilweise völlig zurückversetzt in die damalige Zeit (zum Glück konnte ich auch auf viele Notizbücher zurückgreifen, die ich auf meinen Reisen immer fleißig gefüllt hatte). Ich sah die Menschen, die ich kenenngelernt hatte vor mir, ich spürte die verschiedenen Emotionen, die damals in mir ausgelöst wurden, mich überkam manchmal sogar dieses Kribbeln, das ich empfunden habe bei meinen ersten Reisen. Als ich über meine Tiefphasen schrieb, kamen auch hier viele alte Emotionen wieder hoch. Ein ganz besonderer Teil des Prozesses war auch das Interview mit meinen Eltern. Ich wollte unbedingt so viel wie möglich darüber erfahren, wie sie alles erlebt hatten, wie es für sie war, zu erfahren, dass ich diese Erkrankung hatte, wie ihre Kindheit und Jugend war.. solche Gespräche schweißen extrem zusammen und man kann die Dinge mal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten als zuvor. Dieses Buch zu schreiben, stellt nicht nur eine Reise für mich dar, sondern auch für meine ganze Familie. Ein kleiner Tipp von mir: Selbst wenn du nicht vor hast, mal dein eigenes Buch zu veröffentlichen oder deine Geschichte mit anderen zu teilen- setze dich bei Gelegenheit mal hin und schreibe deine Geschichte nieder. Vor allem wenn du dabei versuchst, dein Leben von außen betrachtet zu schildern und dich dabei versuchst, nicht in einer Opferrolle zu sehen, sondern als „Macher“ deines Lebens, wird es dir unglaublich viel bringen, weil du dein Leben aus ganz neuen Augen betrachtest. Die eigene Geschichte niederzuschreiben trägt zur Heilung alter Wunden bei und lässt einen bewundernd zurückblicken, was man alles schon erlebt und was für Erfahrungen man über die Zeit gesammelt hat. Lernen, nach Hilfe zu fragen Ein sehr großes Learning von mir, das ich aus den letzten Monaten ziehe, ist, dass man wirklich nicht alles allein durchziehen muss! Ich habe viele Jahre geglaubt, dass ich alles allein schaffen müsste oder könnte und das ist einfach nicht der Fall. Ich habe in dieser Zeit realisiert, was für ein unglaubliches Netz an Menschen ich um mich habe, das mich regelmäßig stützt und auffängt und das ist ein wahnsinnig schönes, versicherndes Gefühl. Aus der Komfortzone heraustreten Das erste eigene Buch schreiben, sowie alle anderen Arten an selbständigen Projekten verlangen genau das: Immer wieder aus der Komfortzone herauszutreten. Das kann unglaublich Angst machen und auch ich habe da zeitweise sehr mit gehadert, bzw. hadere manchmal immer noch damit. Als ich beispielsweise das erste Mal ein Podcastinterview gegeben habe (das übrigens kommenden Monat online sein wird) oder für mein Crowdfunding Video vor die Kamera treten musste, anstatt wie sonst hinter der Kamera zu sein, musste ich mich sehr weit aus meiner Komfortzone lehnen, denn Schreiben lag mir schon immer irgendwie- vor anderen zu sprechen hingegen ist mir schon immer ein Gräuel gewesen. Mittlerweile denke ich mir: Dort wo meine größte Angst ist, dort ist auch das größtmögliche Potential, um zu wachsen und deshalb versuche ich, diese Situationen bewusst anzugehen, anstatt sie wie früher zu meiden. Glaub mir, sobald du anfängst, diese unangenehmen Dinge anzugehen und nicht vor ihnen wegzuschrecken oder aufzuschieben, wirst du dich im Laufe der Zeit immer stärker und selbstbewusster fühlen. Sich verwundbar machen Die vermutlich größte Angst, die mit dem "Buch schreiben“ einhergeht, war für mich, und vermutlich auch für die meisten Anderen, die Angst, sich sichtbar und vor allem verwundbar zu machen. Die Vorstellung, dass man sein Herz ausschüttet und sich und seine Geschichte öffentlich sichtbar präsentiert und somit jeder potentiell die Möglichkeit hat, dich zu verurteilen, zu kritisieren oder gar niederzumachen, ist für die meisten eine ziemlich schlimme Vorstellung. Kritik ist natürlich nichts schlimmes, vor allem wenn sie konstruktiv ist, doch was ich meine, sind beispielsweise abfällige Kommentare oder verurteilende Meinungen von außen. Auch wenn diese Angst schon noch in mir sitzt, denke ich mir mittlerweile: Selbst wenn der ein oder andere etwas an mir oder meinem Projekt auszusetzen hat, liegt das nicht an mir oder an dem was ich tue, sondern ist eine persönliche Ansichtssache dieser Person. Vielleicht treffe ich auch einfach bei dieser Person in dem Moment einen bestimmten Nerv und löse ein bestimmtes Gefühl in ihm aus. Ich versuche jedenfalls immer wieder, diese Ängste einfach anzuerkennen und zu realisieren, dass sie da sind, lasse mich aber nicht von ihnen wahnsinnig machen oder gar durch sie von etwas abhalten. Das ist nämlich, wie ich glaube, eine große Sache, wenn man etwas erschaffen und in die Welt bringen möchte oder einfach generell etwas neues wagen möchte: Dieses Gedankenkarussell, das uns allzu oft davon abhält, die Dinge zu tun, die wir gern tun würden, weil wir uns selbst so niedermachen oder uns von Ängsten einschränken lassen. Dabei bestehen die Ängste und Einschränkungen meist nur in unseren Köpfen. Ja, ein solches Projekt zu starten, löst viele Gefühle und auch viele Ängste aus, doch ich bin unglaublich froh, diesen Schritt gewagt zu haben und wünsche auch dir, dass du deine Ängste überwindest und endlich das startest, was du schon lange starten möchtest und deinem Herz folgst ♥️ Wenn du mein Buchprojekt unterstützen magst, schau gern auf meiner Crowdfunding Kampagne vorbei oder teile die Kampagne mit deinen Freunden und deiner Familie, damit möglichst viele Menschen meine Botschaft erreicht :-) Wenn du weitere Blogartikel von mir lesen möchtest, schau auf meinem Blog, Travelous Mind , vorbei.

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