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Der Film handelt von Jugendlichen in Hessen: Eine überraschende Begegnung im Spannungsfeld zwischen rechter Gewalt und Flüchtlingsunterkunft steht im Zentrum. Um nicht allein zu sein, verbringen zwei Jungen ihre Zeit in Gruppen, in denen sie Außenseiter bleiben: Einer mit Jugendlichen aus dem Flüchtlingsheim, der andere mit einer Gruppe Rechtsradikaler. Eine Konfrontation zwischen den Gruppen bringt die Beiden zum Nachdenken über sich selbst und zwingen sie schließlich in einen Dialog.
7.717 €
10.000 € 2. Fundingziel
17
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von kulturMut 2020
Cofunding 2.572 €
 Der Spatz und der Rabe
 Der Spatz und der Rabe

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.02.20 14:50 Uhr - 31.03.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 2020
Fundingziel 7.500 €

Basiskosten, Catering, Produktionsfahrzeug, Anreise, Unterkunft, Benzingeld, Technik

2. Fundingziel 10.000 €

Postproduktion, Filmusik, Colourgrading, Sounddesign, Schnitt

Kategorie Film / Video
Stadt Wiesbaden
Worum geht es in dem Projekt?

Mich beschäftigt eine Frage schon lange, und ich würde das gerne selbst erleben: Was würde passieren, wenn ein rechtsradikaler Jugendlicher und ein Flüchtlingsjunge miteinander sprechen, worüber würden sie wohl reden? Das ist der Kern meiner Geschichte.
Es geht es um zwei Jugendliche, Konstantin und Ahmed, die in der Hochphase ihrer Pubertät nicht wissen, was sie mit sich anfangen sollen. Sie langweilen sich ständig, leiden an Einsamkeit, fühlen sich nicht richtig zugehörig und haben Angst vor der Zukunft. In der Schule werden sie oft gemobbt und ausgegrenzt. Diese Gefühle kenne ich aus meiner eigenen Jugend - wie viele andere. Beide Jugendliche schließen sich Gruppen an, die sie jedoch eigentlich nicht verstehen.
Auf der Suche nach Zugehörigkeit, Freundschaft und Anerkennung findet der deutsche Junge Konstantin zu einer Gruppe von Rechtsradikalen, während der syrische Junge Ahmed sich Freunden anschließt, die ihm zwar helfen, ihn ermutigen und beschützen, die aber nichts von seinen wirklichen Problemen verstehen. Die beiden Freundeskreise haben gegensätzliche Ansichten, funktionieren aber doch sehr ähnlich. Mir geht es dabei nicht um die Gewalt, welche bei den Aufeinandertreffen der beiden Gruppen entsteht, sondern vielmehr um die Gefühlswelt in den Gruppen: Die Körperlichkeit, der Konsum, das Tanzen, die Musik und das Sich-Gutfühlen.
Die beiden Jungs bewegen sich in ihren Gruppen, begegnen sich aber immer wieder und stellen in einem zentralen Dialog fest, dass sie doch nicht so verschieden sind. Dieser Dialog zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Rechtsradikalismus war und ist in Deutschland sehr präsent. Seit 2015 dominiert die Flüchtlingsdebatte das Thema. Schon immer haben Rechtsradikale in Deutschland Flüchtlinge und Einwanderer angegriffen, mit der „Flüchtlingswelle“ von 2015 wurden Geflüchtete nun jedoch zum größten Hassobjekt. Das hat leider zum Erstarken der rechten Szene beigetragen. Viele Flüchtlingsheime wurden und werden seither attackiert, Übergriffe und Gewalttaten finden in ganz Deutschland statt.
Wir möchten über dieses Thema erzählen und auf darauf aufmerksam machen. Die Probleme sind immer präsent und werden es auch bleiben. Die Geschichte ist rein fiktiv geschrieben und hat nicht die Absicht mit einem moralischen Finger auf etwas zu zeigen und dem Betrachter die eine richtige Lösung zu bieten. Vielmehr geht es um eine Problematik, von der sich jeder selbst ein Bild machen sollte.
In erster Linie richtet sich der Film an Filminteressierte Menschen, die gerne von gut erzählten Geschichten unterhalten werden möchten. Da das Thema des Films aber wirklich jeden betrifft, richtet sich der Film somit an Jung und Alt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Geschichte spielt in einer ländlichen Region Hessens. Der Rechtsradikalismus in Hessen nimmt, wie in ganz Deutschland, zu und hat sich bereits in viele Organisationen eingenistet. Arbeitslose oder Menschen ohne Perspektive werden davon angezogen, der latente Rassismus vieler Deutscher und rechtspopulistische Politiker machen ihn wieder „gesellschaftsfähig“.
Mit diesem Filmprojekt soll die Gewalt gegen Flüchtlinge und gleichzeitig die Perspektivlosigkeit und Vereinsamung vieler junger Menschen gezeigt werden. Die Geschichte soll den Zuschauer zum Nachdenken anregen und die Probleme Vieler in den Köpfen der Menschen präsent halten. Die Augen verschließen oder einfach wegschauen führt zu nichts! Dafür brauchen wir eure Unterstützung.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld wird in alle anstehenden Produktionskosten fließen.
Bei zwei Hauptschauspielern und fünf Nebendarstellern soll auch etwas an „Taschengeld“ zur Verfügung sein.
Dazu kommen natürlich die eigentlichen Produktionskosten, die alles überhaupt erst ermöglichen, wie Fahrtkosten, Motivmiete, Kostüm, Requisiten, Ausstattung, Technikanschaffungen, Versicherung, Reisekosten, Catering.
Zuletzt kommen dazu noch kleine Gagen für den Kameramann, Tonmeister und Oberbeleuchter, die alle Vollprofis sind und bereits seit längerem in ihrem Berufsfeld arbeiten.
Bei einem Spielfilm kommt eben immer einiges an Kosten zusammen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter „der Spatz und der Rabe“ stehen hauptsächlich zwei Kommunikationsdesign Studenten der Hochschule RheinMain Wiesbaden: Julian Gerchow (Regie und Drehbuch) und Maximilian Hasenstab (Produktion) sowie der Tonmeister Victor Majarres-Gamke, Oberbeleuchter David Moore. Ein professioneller Kameramann hat noch nicht final zugesagt, jedoch stehen die Chancen gut und es handelt sich nur noch um eine Frage der Zeit.
Dazu stehen dahinter natürlich noch ein, bis jetzt schon, fast 30 köpfiges Team, sieben Schauspieler von denen fünf bereits bestätigt sind und einige Komparsen.
Das Projekt ist ein Herzensprojekt, hat bis jetzt schon einiges an Vorbereitungszeit und Nerven verschlungen und wird auf jeden Fall umgesetzt. An Motivation fehlt es uns nicht deshalb würden wir uns wünschen, dass mit eurer Unterstützung das volle Potenzial des Filmprojekts ausgeschöpft werden kann.

Website & Social Media
Impressum
Julian Gerchow

Kooperationen

HessenFilm und Medien

Die HessenFilm und Medien unterstüzt das Projekt mit Hochschulfilmförderung.

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