Crowdfunding beendet
Arthur (JOHN PAUL ROßMY) will einfach nur auf die Toilette. Ein ganz normaler Mann in einem ganz normalen Leben mit normalen Bedürfnissen auf einer normalen Toilette. Doch dann tritt Dirk (DAVID KEMPKENS) direkt neben ihn. Normalität zerbricht. Arthurs Welt fällt in sich zusammen.
1.065 €
Fundingsumme
28
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Excellente Crowd-Finanzierungsrunde, ich bin gespannt wie es mit diesem Projekt weitergeht."
25.09.2017

Postproduktion - VFX

Christoph Nuhs
Christoph Nuhs2 min Lesezeit

Was wäre, wenn Arthur und Dirk im Weltraum wären. Was wäre, wenn die beiden schwerelos durch die Toilette fliegen würden. Nun, dann müssten wir wohl im Weltraum drehen. Da wir aber auf dem Boden der Tatsachen (!) [Ich glaube, der Witz geht in die Bücher ein] unsere Geschichte gründen wollen, müssen wir uns nicht mit der hochkomplexen Problematik der VFX in dem Maße rumschlagen.

Nichtsdestotrotz spielen die VFX, kurz für Visual Effects, auch bei uns eine kleine Rolle. Streng genommen sind die Visual Effects, wie auch das Color Grading, nicht ein Prozess, sondern umfassen viele ganz unterschiedliche Bereiche der Filmproduktion. So gehören Computeranimationen, sogenannte CGIs, sowie Modelle oder auch Mechanische Effekte zu den Visual Effects.

Obwohl wir für unseren Film einen überschaubaren Einsatz von visuellen Effekten haben, so bedarf die Einbettung von computergenerierten Bildern in "echtes" Bildmaterial einiges an Vorbereitung. Wie schon bei der Farbkorrektur, die übrigens auch ein visueller Effekt sein kann, wollen wir auch bei den visuellen Effekten einen möglichst realistischen Look. Das bedeutet, dass das Computerbild so aussehen soll, als wäre es am Set aufgenommen worden.

Um dies zu erreichen, müssen wir die Kamerabewegung, sowie die Bewegung von Objekten, die zu dem Computerbildern gehören, auf das neue Bild abstimmen. In unserem Fall ist dies ein Handybildschirm. Mit Hilfe eines Programms, in unserem Fall After Effects, können wir automatisch diese Bewegungen erzeugen und auf das neue Bild anwenden. Nach Feinjustierungen ist die Illusion so gut wie perfekt. Nun müssen nur noch die Farben sowie die Aufnahmebeschaffenheit, Körnung oder Fokus, auf das Handybild übertragen werden und voilà: Die Animation ist fertig.

Für uns ist dieser Schritt wie beschrieben nicht so aufwendig, da wir nur an einer kurzen Stelle dieses Bild brauchen. Große Produktionen filmen Teile ihrer Filme vor Green- oder Bluescreens, sodass sie beispielsweise diese Farben später in der Post durch andere Hintergründe ersetzen können.

Im Anhang ist ein Beispielvideo zum Einsatz von VFX zu finden.

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