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Projekte / Film / Video
Die Rote Katze
Mit Eurer Hilfe wollen wir eine der bekanntesten Geschichten der Nachkriegszeit verfilmen. "Die Rote Katze", 1948 von Luise Rinser geschrieben, hat uns mit der auch noch heute aktuellen Thematik/ Quintessenz überzeugt und nie mehr losgelassen. Seit nun fast drei Jahren befassen wir uns mit der originalen Geschichte, der kontroversen Autorin und dem nun fast fertigen Drehbuch. Wir würden uns sehr freuen wenn auch ihr Interesse an dem Stoff/ der Verfilmung habt und mit uns den Film realisiert.
München
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.07.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Winter/Frühling 2015/2016
Fundingziel 5.000 €
Stadt München
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Die Rote Katze, nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Luise Rinser, erzählt die Geschichte von Hans (13), seiner Familie, dem Überleben im Nachkriegsdeutschland und einer kleinen roten Katze inmitten der Trümmer und der Hungersnot. Es ist aber auch die Geschichte eines Jungen in einer Situation, der sich auch heute noch jeder von uns stellen muss: Wie viel kann man geben, wenn man selbst nichts oder wenig hat? Was zählt das Leben anderer, wenn man sein eigenes oder das seiner Familie schützen will? Die katastrophale Versorgungslage 1945 erforderte von den Kindern eine besondere und schnelle Entwicklung, Hans erlebt eine Situation, die den Schritt von der Kindheit in die Welt der Erwachsenen endgültig macht. Er nimmt, wie viele vaterlose junge Männer und Kinder dieser Zeit, die Ernährer-Rolle ein, trägt vermeintlich die Verantwortung für die Geschwister und sogar seine Mutter. Dass sie eine Katze aufnimmt, obwohl sie selbst hungern, bleibt für ihn unbegreiflich. Der Druck und die Angst werden allmählich so groß, dass er nicht mehr sieht, wie lächerlich wenig so ein kleines Lebewesen eigentlich zum Überleben braucht. Als er es erkennt, ist es zu spät.


Hans sitzt, wie oft in letzter Zeit, auf dem Steinhaufen vor dem kleinen, zerbombten Haus, in dem er und seine Familie leben. Als ihm ein Stück Brot auf den Boden fällt, huscht eine kleine rote Katze aus ihrem Versteck und schnappt sich das Brot. Wütend wirft er einen Stein nach dem Tier. Doch es lässt sich nicht abschrecken: Jeden Tag kommt es ins Haus der kleinen Familie und wird von Hans’ kleineren Geschwistern und seiner Mutter aufgenommen, gefüttert und gestreichelt. Hans aber ist der Katze weniger zugewandt, er versteht nicht, wie seine Mutter das wenige Essen auch noch teilen kann mit einem fremden Lebewesen. Oft versucht er die Mutter zu überzeugen, fühlt sich verantwortlich für seine Familie, hat Angst um sie. Einmal, als die Katze einen von Hans gefangenen Fisch vom Küchentisch klaut, wirft er einen Holzscheit nach ihr. Doch auch da taucht sie wenige Tage später wieder auf, zur Freude der kleinen Geschwister. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, der Winter im Jahr 1945 ist erbarmungslos, die Hungersnot quälend, nur die Katze wird dicker und fetter. Hans schlägt vor, das Tier zu schlachten - zum Entsetzen der Familie. Hans verzweifelt immer mehr an seiner Hilflosigkeit, kann nicht verstehen, was dieses Vieh den anderen bedeutet. An einem besonders kalten Tag packt er die Katze und fährt mit seinem Fahrrad an einen Fluss. Verzweifelt, wütend und getrieben von der Verantwortung bringt er die Katze und seine Kindheit um.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit "Die Rote Katze" wollen wir alle ansprechen die sich mit der Thematik befassen möchten, sich für die Geschichte um 1945/46 interessieren oder einfach einen interessanten Film über ein spannendes Thema sehen möchten. Besonders wichtig ist es uns Schulen, Lehrern und Schülern einen leichten Zugang zu ermöglichen, um der oftmals im Lehrplan auftauchenden Geschichte "Die Rote Katze" auch eine aktuelle und visuelle Ebene einzuhauchen. Dazu haben wir bereits jetzt Anfragen erhalten, was uns natürlich sehr freut!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil man es mag und interessant findet! Natürlich freuen wir uns über jeden Beitrag, uns ist aber wichtig dass es Euch auch persönlich gefällt und ihr die Idee dahinter unterstützenswert findet. Wir freuen uns außerdem über Anregungen und Eure Meinung zu Luise Rinser und dem Projekt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Da wir, Produzent, Regisseur, Autor und Kameramann, umsonst arbeiten, kann das Startnext-Geld komplett für den tatsächlichen Dreh verwendet werden. Leider ist das alles, obwohl wir natürlich versuchen so günstig wie möglich zu arbeiten, sehr kostspielig. Gerade die Kamera- und Lichttechnik, Locationmieten, An- und Abreisen, Verpflegung für das Team etc. nehmen einen großen Teil ein.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen:

Julia Nehls - Drehbuch

Markus Schindler -Idee, Kamera und Regie

Ben Zerhau - Produzent, Drehbuch und Regie

Kati Sohler - Producerin

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

43.210.890 € von der Crowd finanziert
4.842 erfolgreiche Projekte
835.000 Nutzer

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