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Projekte / Film / Video
Dokumentarfilm Transilvania mea, von Gewinnern und Verlierern
Der Dokumentarfilm TRANSILVANIA MEA zeichnet ein differenziertes Bild der südosteuropäischen Lebenswirklichkeiten im Spannungsfeld der wirtschaftlichen Entwicklungen nach dem Ende der sozialistischen Systeme. Themen: Die Ursachen für Arbeits- und Armutsmigration und die daraus resultierenden Probleme. Die Situation und Problematik der Roma in ihren Herkunftsländern. Turbokapitalismus, Korruption und die Rolle ausländischer Investoren. Die Entwicklung einer neuen Umweltbewegung.
11.289 €
10.000 € 2. Fundingziel
157
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von Nordstarter - Dein kreatives Projekt aus Hamburg
13.06.16, 18:58 Fabian Daub

Liebe Freunde und Unterstützer,

nun wird es höchste Zeit für einen kurzen Zwischenbericht.
Wir haben in den letzten Monaten viel an unserem Doku-Projekt gearbeitet und haben ein gutes Stück der Dreharbeiten hinter uns.

Im Dezember letzten Jahres verbrachten wir eine intensive Zeit auf den Müllkippen von Cluj-Napoca. Wir begleiteten Roma Familien die dort unter härtesten Bedingungen leben und arbeiten, sich ihr Brot durch das Sammeln von Plastik- und Metallabfällen verdienen.
Doch bei all dem Leid welches die Menschen dort erfahren, überraschte uns doch die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Leute.

Im Februar besuchten wir das Schiltal im Südwesten Siebenbürgens. Ein ehemalig riesiges Kohlerevier, wo es in mehreren Wellen zu bitteren Massenentlassungen kam. Viele sind ins Ausland gezogen. Zurück bleiben meist die Kinder und die älteren Leute. Einer unserer Protagonisten dort aber ist ein junger Mann, der seine Kindheit und Jugend ohne die im Ausland arbeitende Mutter verbringen musste und sich dazu noch um seinen jüngeren Bruder kümmert. Mit ihm waren wir in abenteurlichen illegalen Kohleschächten. Hier graben die Jungs auf eigene Faus nach der Kohle um irgendwie ihren Lebensunterhalt zusammenzubringen. Auf der anderen Seite begleiteten wir einen sehr wohlhabenden Geschäftsmann, der hoch über den Kohleminen ein Skigebiet eröffnete und die Zukunft der Region im Tourismus sieht.

In den letzten Wochen besuchten wir die Schäferdörfer Poiana Sibiului und Gina. Die Schäfer dort verbreiteten sich in den letzten Jahrzehnten über das ganze Land und brachten es mit allerlei Geschäften zu erstaunlichem Wohlstand. Ein Teil des Dorfes wird von den Baiesi bewohnt. Sie verdingen sich als Tagelöhner und erledigen die schweren und teilweise schmutzigen Arbeiten für die reichen Schäfer.

Wir werden unser Material nun erst einmal in Ruhe auswerten und überlegen, wie wir unsere Geschichte rund und stimmig machen.

Die versprochenen Dankeschöns für die Unterstützung sind in Arbeit. Der Honig wurde größtenteils verschickt und der Schnaps folgt in den nächsten Tagen. Es ist nicht immer einfach die Sachen zu besorgen und sie dann nach Deutschland zu transportieren, aber es wird alles geliefert! Vielen lieben Dank für Eure Geduld!

Wir werden Euch wieder informieren wenn es Neuigkeiten gibt. Wenn Ihr Euch persönlich genauer informieren wollt schreibt uns bitte an [email protected]

Noch einmal vielen lieben Dank!

Herzliche Grüße,
Fabian Daub