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Projekte / Community
Frauen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, werden beim Erzählen unterstützt. Dabei können sie sich entfalten, machen begleitete Schritte in die Öffentlichkeit und zeigen, welche immateriellen Schätze sie bis hierher gerettet haben: Geschichten, aus denen sie Kraft schöpfen, die zuhause in ihrer Familie aus alter Tradition erzählt wurden und die sich als stärker als Not und Unsicherheit erweisen. Erzählen Integrativ bringt Vergangenheit und Gegenwart, alte und neue Heimat zusammen.
Wien
2.388 €
2.200 € Fundingziel
21
Fans
39
Unterstützer
Projekt erfolgreich
24.11.2016, 07:25 Margarete Wenzel
Es ist so weit! am Freitag, 25.11. und Mittwoch, 7.12., jeweils 10 und 19 h, erzählen einige der geflüchteten Frauen, die uns im Laufe des Projektes begegnet sind, Geschichten, die ihnen Kraft geben. FRAUEN sind zum Zuhörenkommen willkommen. Am 1.12., 10 h, können womöglich auch Männer kommen. Das wird noch geklärt. Nähere Info und Anmeldung: bei Beatrice Floh, beafloh@gmail.com Ort der Veranstaltungen: das Coaching-Atelier "die lila Couch", Gersthofer Str. 103, 1180, Wien Währing. Im Laufe des Projektes haben wir viele freundliche und hilfreiche Nachrichten erhalten, unter anderem auch wunderschöne Geschichtengeschenke, eines davon wird auf dem Foto gezeigt. Danke an all die Interessierten, Anteilnehmenden und Unterstützenden! Im Dezember entsteht dann der Projektbericht mit vielen Erlebnissen, Entdeckungen, Beobachtungen und -natürlich- Geschichten.
06.11.2016, 13:31 Margarete Wenzel
Liebe UnterstützerInnen des Projektes "Erzählen Integrativ" (EI), Liebe Interessierte, DANKE fürs Mutmachen und Mitwirken! ;-) Wir haben es miteinander GESCHAFFT, die Grenze zu überwinden! Beatrice und ich haben noch einige sinnvolle Ideen, wie sich für unsere projektbeteiligten Frauen noch mehr tun lässt. Wer also in einem Winkel der Geldbörse oder des Sparschweins noch überraschend übrige Summen findet, kann sie gerne bis morgen bei Startnext oder später aufs Konto des Vereins NarrARE überweisen (Info dazu bei Margarete, mw@storytelling-wien.at) Wer noch jemand weiß, der oder die gerne "an unserem gemeinsamen Erfolg mitnaschen will", erzähle es bitte weiter! Die Funding-Grenze darf gerne (auch weit) überschritten werden ... Zum Erzählen fix dabei sind jetzt Roukan, Rafif, Asma, Doaa und Paria. Noch hoffen wir auf Miriam, eine weitere Somalierin und Hamdi. Die überlegen es sich und wir haben die Ohren und Augen offen für weitere erzählinteressierte geflüchtete Frauen. ;-) Herzliche Grüße und Gute Zeiten! Margarete und Beatrice
05.11.2016, 12:07 Margarete Wenzel
Unser Crowdfunding ist -kurz vor dem Schluss -im GELINGEN! oh wunder! ;-) Und auch INHALTLICH sammeln sich die Eindrücke: Am vorigen Donnerstag, 3.11. gab es am Abend gleich zwei öffentliche Veranstaltungen, bei denen geflüchtete Frauen erzählten. Beatrice hat die eine besucht und ich, Margarete, die andere. Ich war in der Grünen Bildungswerkstatt. Die Veranstaltung "Wenn Frauen flüchten..." in der Reihe "Zusammen wachsen" hat Sabine Miesler geleitet. Drei geflüchtete Frauen erzählten ihren Fluchtweg mit einigen der Etappen, Situationen, Gefahren und Glücksmomente. Starke Bilder und Berührtheit bleiben mir, die ich zugehört habe. Und natürlich denke ich auch weiter, visioniere, wie unsere vier Erzählstunden gestaltet werden. Dialog bringt so viel weiter! Es ist gut, zu sehen, dass das Erzählen dieser Erlebnisse viel Sinn ergibt. Ich sehe das Gesicht einer der Erzählenden vor mir, deren Mann "an einem ganz gewöhnlichen Tag" in Syrien auf dem Weg zur Arbeit erschossen wurde, die mit ihrer ganzen restlichen Familie floh und nach vielen Abenteuern am Wiener Westbahnhof landete. Da kam "Michel mit der Gitarre", zeigte auf sie und ihre acht Angehörigen (drei Frauen, vier Kinder und ein Mann) und sagte "diese Familie nehme ich mit zu mir". Er ermöglichte ihnen den Start ihres neuen Lebens in Wien. So zumindest habe ich die Geschichte gehört. Das mündliche Erzählen ist ja so individuell. Was gesagt und was gehört wird, ist vielfältig. Aber das Zusammensein und die gegenseitige Zuwendung sind allgemeinmenschlich, unabhängig von der Wortwahl. Lebendig. Blühend. Das angehängte Foto zeigt (zwischen den Blumen, gleich neben der großen verglasten Holztür) die Eingangstür des Coaching Ateliers "die lila Couch" in Währing. Hier finden am 25.11. und 7.12., jeweils um 10 und 19 h, unsere Erzählstunden statt. Vorerst sind sie für zuhörende Frauen gedacht, um es "unseren" Erzählerinnen leichter zu machen. Aber hier setzt wieder Dialog ein. Was ist, wenn geflüchtete Frauen und Männer als Gruppe zuhören kommen wollen? Möglicherweise wird mindestens ein Termin in Absprache mit den beteiligten Erzählerinnen für all diese Interessierten geöffnet. Weitere Nachrichten folgen. Wer Genaueres wissen möchte, kann auch bei Beatrice unter beafloh@gmail.com fragen. Bei ihr ist auch die ANMELDUNG zu den Zuhörgelegenheiten! Im angehängten Film gibt es eine Stellungnahme- Warum EI unterstützen?
01.11.2016, 07:45 Margarete Wenzel
Mein Erzähler-Kollege Rafik Schami schreibt in einem seiner wunderbaren Bücher, die so viel über das Erzählen wissen (soweit ich mich erinnere in "Eine Hand voller Sterne"), man könne nicht nur Erzählen, was einmal geschehen ist, sondern auch was geschehen soll. In diesem Sinne haben Christopher Göpfert, ebenfalls Erzähler und derzeit wegen einer gemeinsam durcherzählten Nacht in Wien, meine 13jährige Tochter Lea und ich, Margarete Wenzel, mit filmischen Mittel "erzählt", was geschehen soll ... Herzliche Einladung zum Mitwirken!
27.10.2016, 08:55 Margarete Wenzel
Wieviel Mut es braucht, sich öffentlich zu zeigen, vergessen wir WienerInnen manchmal, besonders wenn wir seit langem in Berufen stehen, in denen Begegnungen und "Auftritte" an der Tagesordnung sind. Im Projekt "Erzählen Integrativ" (EI) wird die wunderbare Kraft alter und neuer Geschichten und der Kulturtechnik "freies mündliches Erzählen" genützt, um Frauen, die als Geflüchtete in Wien sind, Zugang zum Sich-Zeigen und öffentlichen Begegnungen mit Personen (und, im Weiteren auch Institutionen, ArbeitgeberInnen ...) zu eröffnen. Bitte unterstützen! Noch 11 Tage Crowdfunding. Crowd FUN ding. Der Endspurt wird intensiv. Und genug weise Geschichten erzählen vom Glücksgefühl, wenn etwas, das aussichtslos erschien, doch noch gelingt! Schaffen wir miteinander eine solche Jubelsituation! Herzliche Einladung dazu! Liebe Grüße Margarete www.storytelling-wien.at
28.09.2016, 10:50 Margarete Wenzel
Roukan aus Syrien erzählt auf arabisch eine Geschichte. Can ja ma can ... Es war einmal, es war keinmal ... Margarete, die Berufserzählerin, lauscht, als wäre es Musik und beobachtet die Körpersprache. Da erkennt sie Namen wieder. Sheherazade und Shariar. Die Namen klingen, singen und wiederholen sich. Auf Englisch besprechen Roukan und Margarete nach Ende der Erzählung, worum es ging, denn sie wollen eine zweisprachige Variante erarbeiten. Roukan hat die Rahmenhandlung von 1001 Nacht zuhause im Familienkreis von ihrer Großmutter Shamsa erzählt bekommen. Sie hat ihre ganz eigene Variante mit starken Bildern, die so in keinem Buch zu finden sind. https://www.startnext.com/ei www.storytelling-wien.at

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