Gemeinsam mit Dir gestalten wir den Bundestag „Brand New“. Wie? 2021 - Es ist Wahljahr! Über Direktmandate bringen wir unser Team progressiver Politiker:innen in den Bundestag, die dort unsere Vorstellung einer besseren Welt vertreten. Franka, Rasha, Lu Yen, Ed, Armand und Kassem kämpfen für konsequenten Klimaschutz, bezahlbaren Wohnraum, faire Löhne, für Geflüchtete, gegen Rassismus und Sexismus. Das Problem? Wahlkampf ist teuer. Jeder Euro zählt, um ihnen zum Einzug ins Parlament zu verhelfen!
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Rosalie Mesgarha / Projektberater
Applause, applause. Well done, I dance with joy with the project.
03.04.2021

Was kostet Wahlkampf?

Eva-Maria Thurnhofer
Eva-Maria Thurnhofer3 min Lesezeit

Entscheidet man sich für die Kandidatur für ein politisches Amt - sei es als Bürgermeister:in, Landtags- oder Bundestagsabgeordnete:r - kommen schnell einige Fragen auf. Was kostet das überhaupt? Wie wird der Wahlkampf finanziert?

Ein großes Plakat kann schon mal mehr als 200 Euro kosten. Wer einen Brief an alle Erstwähler:innen im Wahlkreis schicken möchte, zahlt ebenfalls für Porto und Erstellung. Dazu kommen noch Veranstaltungen und Infostände, Flyer und Postkarten sowie eventuell Fahrtkosten durch den Wahlkreis. Da kommt einiges zusammen! Und auch ein professioneller Webauftritt, um die eigenen Zielgruppe zu erreichen, kostet Geld. Jede Wahlwerbung über Facebook, Instagram oder auch eine Anzeige in der Zeitung muss finanziert werden.

Wo kommt das Geld her?
Nicht nur die Parteien wenden Geld für den Wahlkampf auf, auch die Kandidierenden selbst - wenn auch die wenigsten offen darüber sprechen. Berichte gehen davon aus, dass bis zu ein Drittel des Wahlkampfbudgets für ein Direktmandat von der kandidierenden Person selbst beigesteuert wird. Daneben kommt Unterstützung von der eigenen Partei bzw. dem aufstellenden Verband (z.B. dem Ortsverein) und Spenden hinzu. Letzteres macht allerdings einen wesentlich kleineren Teil aus.

Wo liegt das Problem?
Studien und Aussagen einzelner Abgeordneter zeigen, dass Kandidierende durchschnittlich zwischen 1.000 und 10.000 Euro selbst beisteuern (im Ausnahmefall sogar noch mehr). Dieser Eigenbeitrag stellt die Chancengleichheit für ein Direktmandat in Frage - Kandidierende mit einem höheren Eigenanteil könnten so bessere Erfolgsaussichten haben.

Unsere Lösung: Crowdfunding
Über Kleinst- und Kleinspenden wollen wir unsere Kandidierenden unterstützen - indem wir dazu beitragen, ihren Wahlkampf unabhängig von Parteihierarchien oder Großspenden zu einem Erfolg zu machen.
Jeder Beitrag zählt.

Wahlkampf kostet Geld - auch in Deutschland.

Unterstütze uns dabei, Wahlkampffinanzierung neu und unabhängig zu denken.

Unterstütze die Wahlkämpfe von Franka Kretschmer, Rasha Nasr, Lu Yen Roloff, Edwin Greve, Armand Zorn und Kassem Taher Saleh!


Hintergrund
Zur letzten Bundestagswahl 2017 gaben allein die Parteien, die in den Bundestag einziehen konnten, laut Statista mehr als 60 Millionen Euro aus. Neben der staatlichen Förderung, die Parteien in Deutschland erhalten, spielen auch Mitgliedsbeiträge und (Groß-)Spenden eine entscheidende Rolle für das Wahlkampfbudget der Parteien.

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