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Die Wiedertäufer sind das neue lokale Blog für Münster: Wir wollen einen anderen Journalismus für unsere Stadt! Kritisch, mit Biss, machmal frech. Meinungsstark, wo es passt. Manchmal nutzwertig. Immer transparent. Es gibt so viele Geschichten in dieser rasant wachsenden Stadt, man muss sie nur erzählen! Und genau das werden wir tun.
1,540 €
Fundingsum
12
Supporters
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberater "This was a fantastic round of crowd financing."
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 Die Wiedertäufer - das Blog für Münster

About this project

Funding period 3/2/17 11:35 AM - 4/30/17 11:59 PM
Realisation max. vier Wochen
Start level 1,500 €
Category Journalism
City Münster

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What is this project all about?

Vor 479 Jahren spielten sich im Herzen Münsters schreckliche Szenen ab: Drei Männer wurden auf dem Prinzipalmarkt qualvoll hingerichtet und ihre sterblichen Überreste an der Lambertiktiche aufgehangen. Die Geschichte von Aufstieg und Fall der heute (historisch nicht ganz korrekt) als Wiedertäufer bekannten Männer kennt in Münster jedes Kind.

Die Käfige an der Lambertikirche waren seinerzeit als Mahnung an die Bürger zu verstehen, nicht gegen die Obrigkeit aufzubegehren. Wir wollen ein wenig von diesem Geist in der Gegenwart aufleben lassen. Wir wollen mit Konventionen brechen, wenn auch in einem anderen Zusammenhang: Wir wollen das publizistische Vakuum hier in Münster ein wenig mit Leben füllen. Wir wollen Themen anfassen, die andere nicht anfassen und bei denen, die sie anfassen, wollen wir es besser und/oder anders machen. Kritisch, mit Biss, machmal frech. Meinungsstark, wo es passt. Manchmal nutzwertig. Immer transparent. Es gibt so viele Geschichte in dieser rasant wachsenden Stadt, man muss sie nur erzählen!

Konkret: Wir schaffen mit „Die Wiedertäufer“ ein journalistisches Blog, das zugleich auch ein Meinungs- und Debattenportal ist, das in Zeiten von Meinungsmonopolen und Fake News die Fakten in den Vordergrund stellt, das auch Raum für die Probleme und Herausforderungen und Geschichten dieser Stadt und ihrer Einwohner bietet. Und wir wollen zurückschauen, um zu verstehen, wie Dinge gewachsen sind und was wir daraus für die Zukunft lernen können.

Das kann die Geschichte des Investors sein, der klammheimlich große Flächen Land in bester Lage kauft. Oder die Bank, die ihre Kunden in die Schuldenfalle lockt. Der Miethai, der in seinen runtergekommenen Immobilien Empfänger von Transferleistungen zu überteuerten Konditionen wohnen lässt. Was hat ein Taxifahrer zu erzählen oder die Assistenzärztin, die dem Patienten in maximal 15 Minuten ein Todesurteil überbringen muss? Und was hat es mit dem Haus auf sich, in dem Adolf Hitler angeblich schlief?

What is the project goal and who is the project for?

Wir möchten das Projekt zunächst ans Laufen bringen. Mittelfristig wollen wir täglich eine Geschichte veröffentlichen, das Ganze flankiert von Social Media und etwas Marketing. Ein wöchentlicher Newsletter ist ebenfalls angedacht. Das war es schon. Wir stellen derzeit ein Team von Profis zusammen, die unsere Vision teilen und zugleich ihren Beruf auch als Hobby leben wollen.

Zielgruppe sind alle Münsteraner, die sich für das, was in ihrer Stadt passiert, passiert ist und womöglich noch passieren wird, interessieren.

Why would you support this project?

Unsere Stadt ist schön – doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Wir wollen das publizistische Vakuum ein wenig mit Leben füllen, denn Monopole sind nicht nur in der Wirtschaft eine schlechte Sache.
Wir wissen heute noch nicht, was bei dem Projekt am Ende herauskommt. Eine Vollredaktion mit einer wirklich umfassenden Berichterstattung wird es nicht sein – außer, es tun sich wirklich großzügige Gönner auf. Wir wollen das jetzt "einfach mal machen" und gucken, was dabei herauskommt. Dafür brauchen wir eure Unterstützung!

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Wir haben das Fundingziel bewusst niedrig angesetzt. Mit 1.500 Euro decken wir die Kosten für das Aufsetzen des Blogs, für den Webspace, den Schutz der Marke, das Newsletter-Tool und ggf. anfallende Spesen. Was darüber hinaus geht, werden wir zunächst nutzen, um den Autoren Aufwandsentschädigungen zu zahlen.

Who are the people behind the project?

Zunächst einmal Nils Dietrich als Privatperson und das im Aufbau befindliche Redaktionsteam. Bei einer positiven Entwicklung wäre zu überlegen, ob wir beispielsweise einen Trägerverein gründen. Wichtig ist: Es geht um die Sache, nicht um Profite. Deswegen werden die Wiedertäufer immer ein Non-Profit-Projekt sein.

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