Crowdfunding finished
LAFI e. V. plant eine Feldstudie zu Migration lateinamerikanischer Frauen in Berlin. Diese Studie wird ca. 2 Jahre laufen und zielt darauf ab, den Diskurs über Migration nachhaltig aus der Perspektive lateinamerikanischer Migrantinnen (!) zu verändern. Mit dekolonialen Methoden und Empowerment! Zu Beginn benötigen wir deine Unterstützung, um als ersten Schritt der Studie einen kurzen Dokumentarfilm zu drehen und "Puentes de Cultura - dekolonialer Feminismus" am 18.12.20 online zu veranstalten!
2,759 €
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 Puentes de Cultura - dekolonialer Feminismus
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 Puentes de Cultura - dekolonialer Feminismus

About this project

Funding period 10/26/20 12:01 PM - 11/23/20 11:59 PM
Realisation September-Dezember 2020
Start level 2,650 €

Das ist das absolute Minimum damit wir unser Vorhaben umsetzen können. Wir sind jedoch zusätzlich auf eine Förderung angewiesen, deren Zusage noch aussteht.

Category Movie / Video
City Berlin

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What is this project all about?
  • Sichtbarmachen und Empowerment von Migrantinnen aus Lateinamerika und der Karibik
  • Aufbrechen von rassistischen und sexistischen Vorurteilen und Klischees über lateinamerikanische Frauen* in Deutschland
  • Globale Zusammenhänge aus neuen Perspektiven zu betrachten
  • Dekolonialisierungsdebatte* und dekoloniale Methoden voranzutreiben
  • Feminismus: alle in diesem Projekt involvierten und repräsentatierten Menschen sind Frauen (FLINT*)
  • Die Repräsentation einer marginalisierten Gruppe in Europa sehen wir als bildungspolitischen Auftrag
  • Durch das Medium Film hoffen wir, dass die geplante Studie mehr Menschen über den akademischen Bereich hinaus erreicht
  • Stärkung der öffentliche Präsenz der lateinamerikanischen FrauenIntiative (LAFI e. V.) www.lafi-berlin.org


*Das "Sterchnchen"(*) bei Frau bedeutet Frau bzw. weiblichgelesene Person, also auch transgender und oder non-binär
*Mit Dekolonialisierung meinen wir den Prozess, die historisch bedingte Verflechtung von Kolonialismus, Imperialismus und Wissenschaft zu erkennen, zu analysieren und – wenn möglich – zu überwinden. Die Wissenschaften sind nach wie vor von westlichen und eurozentrisitschen Sichtweisen geprägt. Der Kolonialismus führte zur Etablierung einer rassistischen Klassengesellschaft, die auch heute noch für PoC Menschen (People of Color= alle nicht-weißen Menschen) spürbar ist.
Mit neuen Methoden sollen die Geisteswissenschaften dekolonialisiert werden. Dabei sollen Worte wie "Entwicklung", "Forschung" und "Entdeckung" zunehmend kritisch hinterfragt werden.

What is the project goal and who is the project for?

Ziele:

  • Durchführung von 10 Video-Interviews mit Frauen* aus Lateinamerika und der Karibik, die derzeit in Berlin leben (die Umsetzung hat bereits im September begonnen!)
  • Erstellung eines Dokumentarfilms über Lebensgeschichten lateinamerikanischer Frauen in Berlin von Isabel Calderon
  • Online-Veranstaltung "Puentes de Cultura - dekolonialer Feminismus " am 18. Dezember 2020 (Tag der Migration)
  • Während der Veranstaltung wird der Dokumentarfilm präsentiert, Isabel Calderon – die Filmemachrin – beantwortet Fragen der Zusschauer*innen und anschließend wird in einer Podiumsdiskussion diskutiert
  • Die Veranstaltung wird à la 2020 online stattfinden und simultan übersetzt (spanisch und deutsch)
  • Umsetzung der Studie zu Migration lateinamerikanischer Frauen in Berlin: Film und Veranstaltung dienen als eine Art Prolog zu diesem Ziel.


Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion sind:

  • Dr. Carolina Tamayo, Dozentin an der Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Andrea Cagua (LAFI e. V.)
  • Dr. Soraya Moket Stellvertretende Geschäftsführerin von DaMigra und Leiterin des Mut-Macherinnen*-Projektes www.damigra.de/projekte/mut-macherinnen/ueber-das-projekt/
  • Lina Knorr, MA., Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Ines Schmidt, Sprecherin für Frauenpolitik (Die Linke)
  • Moderation führt Dr. Helena Mendoza (LAFI e. V.)


Zielgruppe

  • Teilnehmerinnen der Studie: ausschließlich Frauen/ FLITN*-Personen zwischen 18 und 80 Jahren, die aus Lateinamerika oder der Karibik nach Berlin migriert sind
  • Als Teilnehmende für die Online-Veranstaltung, wünschen wir uns Menschen verschiedener sozialer Schichten und Altersgruppen, die keine Erfahrung mit Migration haben.
Why would you support this project?

Es gibt derzeit keine Studie zur Migration lateinamerikanischer Frauen in Berlin. Unsere Studie wäre besonders, da sie von Migrantinnen selbstbestimmt durchgeführt werden würde.
Der Diskurs über Migration ist geprägt von der Vorstellung des „Opfers“, das sich aus seiner misslichen Lage befreien und nach Europa kommen musste, hier kaum Anschluss findet und weiter leidet. Die Perspektive, dass zu Migration auch Mut gehört und die Geschichte der Frauen* oft eine Geschichte der Selbstermächtigung ist, wird selten wahrgenommen. Daher wollen wir durch unser Projekt diese Lücke füllen.

Ohne die nötigen finanziellen Mittel ist die Umsetzung unseres Vorhabens, obwohl LAFI e. V. sehr viel ehrenamtliche Arbeit in das Projekt investiert, nicht möglich. Der Verein hat bereits Fördergelder von der Nord-Süd-Stiftung erhalten, ist jedoch auf das Crowdfunding-Ziel angewiesen, da die uns fördernde Stiftung nur einen Teil der Gesamtkosten übernimmt.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Ausschlüsselung der Kosten: (gerundet)
1800 Euro Simulatane Übersetzung (2 Dolmetscherinnen Honorar + Anfahrt)
2000 Euro Konferenzanlage
50 Euro Raumkosten (Reinigungspauschale)
2500 Euro Honorar Filmemacherin
750 Euro Honorar Produktionsassitenz
900 Euro Honorar Leitung Studie
1000 Euro Honorar Projektmanagement
120 Euro Film: Materialkosten
1000 Euro Erstellung der Untertitel für den Film (deutsch)
920 Euro 10% Verwaltungkosten LAFI e. V.
__________________________________________________________
ca. 11.100 Euro

Davon sind 4.500 Euro bereits von der Stiftung Nord-Süd-Brücken mit finanzieller Unterstützung des BMZ gefördert, 4.300 Euro stehen noch bei einer weiteren Stiftung aus (diese Förderung ist nicht gesichert, daher auch das zweite Crowfunding-Ziel), und 2.500 Euro (7 % der 2650 geht an Startnext) müssen über das Crowdfunding eingenommen werden.

Dann würden wir über 11.300 Euro verfügen und könnten auch unseren Referentinnen, die vorerst ehrenamtlich teilnehmen, ein kleines Honorar auszahlen.

Sollten wir sowohl die zweite Förderung, als auch das zweite Crowfunding-Ziel erreichen, würde das Geld direkt in die Umsetzung der wissenschaftlichen Studie fließen.
Alle, die unsere Kampagne unterstützen, erhalten als Dankeschön online Zugang zum Dokumentarfilm

Who are the people behind the project?

Der Gemeinnützige Verein:
Lateinamerikanische Fraueninitiative Neukölln LAFI e. V.

www.lafi-berlin.org
www.facebook.com/LafiNeukolln

Selbstverständnis des Vereins:

"Wir sind ein lateinamerikanisches Frauenkollektiv mit Sitz in Berlin-Neukölln. Wir zeichnen uns primär durch Diversität aus, denn wir leben unterschiedlich lange in Deutschland und haben unterschiedliches soziales, politisches und kulturelles Wissen. Uns eint unser Respekt für Vielfalt, unsere Leidenschaft für den Austausch von Wissen und unser Bedürfnis, strukturellen Rassismus und Sexismus zu bekämpfen. Mit anderen Worten: Wir wollen uns als Migrantinnen und politische Akteurinnen sichtbar machen. Wir wollen eine interkulturelle Brücke zwischen Lateinamerika, Europa und Deutschland bilden."

Unsere Aktivitäten

  • Organisation von Vorträgen, Konferenzen und Workshops zum Thema Gender, Migration und Dekolonialisierung
  • Internationale und interkulturelle Vernetzung mit weiteren feministische Fraueninitiativen und -organisationen (z. B. Mujeres Farianas in Kolumbien oder Kurdische Frauenbewegung in Berlin)
  • Boxkurse für Frauen* in Neukölln

Unsere Ziele

  • Das Sichtbarmachen der sozialen und politischen Agency* von weiblich gelesenen Personen (FLINT*) aus Lateinamerika und der Karibik
  • Das Aufbrechen des strukturellen Rassismus, der migrierte FLINT* intersektional* betrifft
  • Den Diskurs über Migration aus der Perspektive der migrierten Frau* – als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Europa und Lateinamerika – nachhaltig zu verändern.

*FLINT: F: Frauen (evtl. heterosexuelle cis-Frauen); L: Lesben (homosexuelle Frauen); I: Intersexuelle Personen; N: Nicht-binäre Persone n; T: Trans Personen (trans Männer und trans Frauen) oder Trans*gender
*Agency: Die Fähigkeit von Individuen, unabhängig zu handeln und ihre eigenen freien Entscheidungen zu treffen.
*Intersektionalität: Intersektionalität kommt von "Intersection", Englisch für "Straßenkreuzung ". Diskriminierungen haben häufig unterschiedliche Gründe und Quellen und überlagern sich gegenseitig. So "kreuzen" oder verknoten sich soziale Kategorien wie Gender, Rasse oder Klasse.

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