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Projekte / Community
Erhalt des 1. Wächterhauses Dresdens
Das erste Wächterhaus Dresdens ist in Gefahr! Helft mit, es zu erhalten!
4.743 €
4.300 € Fundingziel
144
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
28.04.14, 12:54 HausHalten DD

Was machst du?

Ich bin Bildhauer und Zeichner.
Studiert habe ich an der HfBK Dresden und befinde mich dort zur Zeit im Meisterschülerstudium.

Was bedeutet es dir, im Wächterhaus zu arbeiten?

Mit Beginn meines Meisterschülerstudiums stand ich vor der Aufgabe einen Arbeitsraum zu finden, da mir kein Atelierplatz an der Hochschule mehr zusteht.
Ich hab dann schnell festgestellt, was ich schon von anderen gehört habe, dass es fast unmöglich ist einen geeigneten und dabei bezahlbaren Arbeitsraum in Dresden zu finden. Jedenfalls nicht, wenn es im Augenblick noch nicht möglich ist, monatlich eine zweite Miete in Höhe der Wohnungsmiete zu erwirtschaften und auch sonst keine Ersparnisse vorhanden sind. Wer irgendwelchen Jobs nachgehen muss, um sich den Arbeitsraum zu leisten, macht das schnell nicht mehr nur "nebenbei", eher umgekehrt.
Zuhause zu arbeiten halte ich nicht für eine gute Lösung, selbst wenn meine Arbeit nicht solch einen Dreck und Staub machen würde. Ich glaube, auch wenn ich nur am Rechner arbeiten würde, wäre ein von meiner Wohnung getrennter Arbeitsraum nötig. Einfach nur, weil es Zuhause viele Ablenkungen gibt, ich durch den Weg ins Atelier auch mal raus komme und dann auch weiss, wann mal Feierabend ist.
Klingt banal, ist aber alles sehr wichtig.

Das Wächterhaus hat die Suche nach einem Arbeitsraum, mit allen ihren unbefriedigenden Provisorien, für mich gelöst. Natürlich hat das Wächterhausprinzip selber etwas Provisorisches. Neben den monitären Vorteilen war mir das ganze von Anfang an sympathisch und erfüllt all meine Ansprüche. Darüber hinaus ist das Haus schön gelegen, dabei in einer völlig gentrifizierungsresistenten Gegend und nur fünf Fahrradminuten von meiner Wohnung entfernt.