Crowdfunding beendet
Was ist es, was uns Menschen antreibt, nicht aufzugeben? Wie schaffen wir es, unseren Träumen nachzugehen, wenn alle Zeichen dagegenstehen? 1979 reist der Regisseur Werner Herzog in den südamerikanischen Dschungel, um den Film Fitzcarraldo zu drehen. Wir bedienen uns Werner Herzogs Tagebuchaufzeichnungen, um über Aufopferung für und Grenzen von Träumen nachzudenken. Das Geld aus dieser Kampagne dient der unmittelbaren Existenzsicherung der Beteiligten während der Probenzeit.
304 €
Fundingsumme
10
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 11.11.21 21:16 Uhr - 15.12.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 15.11. - 16.12.
Kategorie Theater
Stadt München

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Worum geht es in dem Projekt?

„Die Frage, die aber alle beantwortet haben wollten, war: würde ich den Nerv und die Kraft dazu haben, alles noch einmal von vorne anzufangen. Ich sagte ja, sonst wäre ich jemand, der keine Träume mehr hätte, und ohne diese würde ich nicht leben wollen.“ – Werner Herzog

Juni 1979: Werner Herzog bricht auf, um im Südamerikanischen Dschungel Fitzcarraldo zu drehen, die Geschichte eines Mannes, der davon besessen ist, die Oper in die Wildnis zu bringen, koste es, was es wolle. „Eroberung des Nutzlosen“, Herzogs Tagebuch zu den Dreharbeiten, ist das Protokoll einer existenziellen Erfahrung, die Grenzen zwischen Dargestelltem und Realität verschwimmen. Immer wieder stellt sich die Frage, wieso hat Herzog das Projekt nicht abgebrochen? Warum tut der Mensch überhaupt, warum will der Mensch überhaupt? Kunst trifft auf Lebensentwurf, Träume auf Vernunft. Was bedeutet Unbedingtheit künstlerischen Schaffens, wie kann Mensch eine:r bleiben, der:die Träume hat? Was ist ein erfülltes Leben, was ist ein erfüllter Traum?

„Metapher für was, fragte er mich. Ich sagte, dass wüsste ich nicht, nur, dass es eine große Metapher sei.“ - Werner Herzog

Wie in einer Doppelbelichtung parallelisieren sich in Werner Herzogs Aufzeichnungen das Vorhaben der Hauptfigur des Films und Herzogs eigenes, das Filmprojekt. Aus der Distanz betrachtet werden so auch die Dreharbeiten selbst zur Metapher. Herzog entwirft Bilder von erbarmungsloser Natur, ihrer Schönheit, aber auch ihrer schonungslosen Grausamkeit. Schonungslos ist auch die Art und Weise, wie Herzog sich und andere seinem Projekt verpflichtet. Dieser Theaterabend will genau diese Schonungslosigkeit untersuchen. Was sind Träume? Wozu brauchen wir sie? Wie weit sind wir bereit zu gehen, um Träume umzusetzen? Ist ein erfülltes Leben ohne die Überwindung des Rationalen und Pragmatischen möglich? Was sind Grenzen und wer legt diese fest? Wie kann die Eroberung des Nutzlosen gelingen?

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit dem Geld aus dieser Kampagne möchten wir unsere Künstler:innen fair bezahlen. Theater macht Spaß, aber gegessen
wird immer noch zuhause und damit nicht 5 Wochenlang nur die billige Version von Miracoli auf dem Tisch steht, wünschen wir uns viele Unterstützer:innen, die es unserem Team ermöglichen, sich auch mal eine Busfahrkarte kaufen zu können.
Sie können dieses Theaterprojekt in München und damit junge Künstler:innen in ihrer Entwicklung unterstützen. Ihr Geld geht dabei nicht für Luxus-Requisiten drauf, sondern dient der unmittelbaren Existenzsicherung der Beteiligten während der Probenzeit.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Damit die Bühne im Studio der Theaterakademie nicht schon wieder leer bleibt, werden selbstverständlich Schauspieler*innen gebraucht die nicht nur untergebracht und verpflegt sondern auch mit einer fairen Gage versehen werden sollen. Einen Teil der Kosten wird die Akademie stellen, der andere Teil der Kosten kommt idealerweise aus den Taschen theateraffiner Förder*innen. Fühlen Sie sich also bald wie ein Medici und unterstützen Sie den Theaternachwuchs!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung wird das Geld fair geteilt und den Künstler:innen ausgezahlt, in der Hoffnung, dass annährend so etwas wie Mindestlohn zustande kommt und wir nicht am Ende alle draufzahlen. We love to entertain you, but we also love Miete zahlen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehe ich, Carolin Wirth. als Teil des ensemble-netzwerks und der GDBA bin ich ganz scharf darauf gutes Theater zu guten Bedingungen zu machen. Ich war 7 Jahre lang Assistentin in verschiedenen Bereichen und vielen Häusern, habe zwei Projekte am Staatstheater Wiesbaden realisiert und bin ab und an als Kostümbildnerin in Erscheinung getreten. Ich liebe gute Kunst mehr als guten Wein, aber weiß ganz genau, dass das Konto Ende des Monats meistens sehr sehr schlecht aussieht. Deswegen möchte ich in meinen Projekten mein Team möglichst gut bezahlen.

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Eroberung des Nutzlosen
www.startnext.com

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