Projekte / Social Business
Wir wollen faire Shirts in einer komplett transparenten Lieferkette herstellen lassen und sie dann mit feinen Aquarellmotiven veredeln. Damit wollen wir dem klassischen T-Shirt seinen Wert zurückgeben: Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit statt Fast-Fashion und Wegwerfkultur. Vor allem aber wollen wir Teil einer neuen Generation von Unternehmen sein: Wir möchten hohe ethische Ansprüche als Selbstverständlichkeit sehen und aktiv daran arbeiten, diese in der Gesellschaft zu verankern.
Dortmund
22.507 €
35.000 € 2. Fundingziel
189
Fans
346
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Gute Kleidung gegen das Schlechte in der Welt

Projekt

Finanzierungszeitraum 09.10.17 17:52 Uhr - 31.10.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 01.12.2017-28.02.2018
Fundingziel erreicht 20.000 €
2. Fundingziel 35.000 €
Stadt Dortmund
Kategorie Social Business

Worum geht es in dem Projekt?

Wir wollen T-Shirts produzieren lassen, die von Grund auf fair, ökologisch und nachhaltig sind. Und wir wollen sie so schön bedrucken, dass sie über Jahre getragen werden.

Wir und ihr werdet die Lieferkette der T-Shirts nachverfolgen können (mehr dazu im Reiter „Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?“). Die T-Shirt-Qualität ist herausragend und wird abgerundet mit dem Aufdruck eines unverwechselbaren feinwasser-Aquarellmotivs.
Mit diesen T-Shirts wollen wir den Grundstein für das sozial-politische Unternehmen feinwasser legen.

Im letzten Jahr haben wir die Idee feinwasser bereits im kleineren Rahmen getestet, viel Zuspruch bekommen und dementsprechend schon einige schöne Shirts verkauft. Danke also an alle, die bisher Teil dieses Projekts waren. Wir haben viel gelernt und viel Freude gehabt. Jetzt geht es darum, das Ganze auf die nächste Stufe zu heben. Wir freuen uns, wenn ihr diesen Weg mit uns gehen wollt.

Folgendes wollen wir dabei erreichen:

  • Wir wollen ein explizit politisches Unternehmen sein und mit euch das Thema faire Mode in die Öffentlichkeit tragen.
  • Wir wollen nicht einfach Profitorientiert handeln, sondern mit unseren Gewinnen lieber andere soziale und nachhaltige Projekte unterstützen.
  • Wir wollen solidarische Preise. Das bedeutet, dass ihr mitbestimmen könnt, wie viel ihr bezahlt. Wenn ihr genügend Geld verdient, zahlt ihr einfach freiwillig ein wenig mehr und ermöglicht so, dass Menschen mit weniger Geld auch weniger bezahlen können.
  • Wir wollen auch in der Unternehmenskultur und -struktur neue Wege gehen. Wir sind zwar noch lange nicht so groß, dass es relevant ist. Aber: Wenn wir wachsen, wollen wir allen Menschen, die bei uns arbeiten demokratische Teilhabe am Unternehmen ermöglichen.
  • Wir wollen on-demand bedrucken und kein großes Lager halten. So produzieren wir nichts, was nichts gebraucht wird und müssen nichts wegschmeißen.
  • Und ganz selbstverständlich: Wir wollen langlebige und zeitlos schöne Kleidung, damit auch bei euch möglichst wenig in der Zukunft in die Tonne wandert.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

  • Kurzfristig: Mittels Crowdfunding genug Geld einsammeln, um unsere erste eigene Kollektion produzieren lassen zu können.
  • Mittelfristig: Aufbau eines komplett fairen und nachhaltigen Unternehmens. Unterstützung von Initiativen, die ebenso auf unser langfristiges Ziel hinarbeiten.*
  • Langfristig: Wertewandel in der Konsumgesellschaft. Wenn wir wirklich etwas an der riesigen globalen Ungerechtigkeit und an der damit verbundenen Umweltzerstörung ändern wollen, müssen wir unser Verhältnis zu Mode und Konsum grundlegender überdenken.

Die Zielgruppe bist du!
Vielleicht hast du schon vor langer Zeit erkannt, dass etwas falsch läuft. In der Modeindustrie speziell und im Großen und Ganzen sowieso. Dass wir über Jahrzehnte ein Wirtschaftssystem erhalten haben, welches riesige Ungleichheit und Ungerechtigkeit fördert. Und dass wir systematisch unsere Umwelt zerstören und daraus Profit schlagen.

Vielleicht wolltest du schon immer etwas daran ändern.
Auch wir haben nicht die eine Antwort auf alle drängenden Fragen dieser Zeit. Aber wir haben die Motivation, danach zu suchen. Wir fangen an mit fairen, crowd-finanzierten Shirts. Wer weiß, was die Zukunft bringt?

* Letztes Jahr haben wir ca. 250 T-Shirts verkauft. Von den Erlösen konnten wir 800 Euro ans Netzwerk Plurale Ökonomik und die solidarische Landwirtschaft spenden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil wir es ernst meinen. Wir planen langfristig und ihr könnt von Anfang an dabei sein.

Außerdem: Als Dankeschön gibt es die wahrscheinlich freshesten Shirts der Welt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wenn diese Kampagne Erfolg hat, werden wir in Kooperation mit 3Freunde* in Indien unsere feinwasser T-Shirts produzieren lassen. Die Baumwolle kommt von kontrolliert biologisch bewirtschafteten Feldern, gentechnik- und pestizidfrei. Genäht werden die T-Shirts in der Näherei Mila-Clothing. Entlang der gesamten Produktionskette werden die Kernarbeitsnormen der International Labour Organisation (ILO) und die GOTS-Kriterien eingehalten. Zusätzlich zum existenzsichernden Lohn erhalten die Baumwollanbauenden einen Aufpreis, mit dem in den Dörfern u.a. Schulen und Trinkwasserversorgung aufgebaut werden.
Wir werden den Weg der Shirts kennen und ihr werdet ihn über einen im T-Shirt eingenähten Fairtrade-Code nachverfolgen können. Vom Baumwollfeld bis zur letzten Naht.

Sind die T-Shirts bei uns angekommen, können wir sie mit den Motiven eurer Wahl und mit umweltfreundlichen Farben auf Wasserbasis bei der Druckerei wemakethehype hier in Dortmund bedrucken. Die Drucke haben brillante Farben und sind sehr langlebig.

Aufgrund der hohen Standards werden wir für ein einzelnes, unbedrucktes Shirt im Einkauf noch über zehn Euro bezahlen.
Den größten Betrag dieses Crowdfundings (ca. 25.000 Euro) investieren wir also in die Produktion der T-Shirts. 5.000 Euro werden für‘s Bedrucken genutzt und den Rest des Geldes (abzüglich der Crowdfundinggebühren) stecken wir unseren Webshop, und finanzieren unseren Lebensunterhalt in den nächsten Monaten.

Wenn ihr uns unterstützt und ein Shirt als Dankeschön ausgewählt habt, bekommt ihr einen Code für unseren Webshop. Nach der Lieferung der T-Shirts könnt ihr euch euer Shirt damit kostenfrei bestellen. Die Bestellung wird an die Druckerei weitergeleitet und ein paar Tage später habt ihr euer frisch bedrucktes Shirt im Briefkasten.

* 3Freunde ist Preisträger des Fairtrade-Awards und hat die Näherei Mila-Clothing in Indien mitgegründet. Die Lieferkette von 3Freunde wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als Paradebeispiel für die Vero & Selvie - shop fair Kampagne verwendet.

Wer steht hinter dem Projekt?

Gegründet wurde feinwasser im Sommer 2016 von Crispin Müller und Lukas Böhm. Wir beide kennen uns schon eine gute Weile lang und sind unabhängig davon auch schon lange in puncto Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel unterwegs.

Crispin hat unter anderem die solidarische Landwirtschaft in Dortmund mitbegründet. Das ist ein alternatives Konzept in der Landwirtschaft, bei dem eine Gruppe von Menschen die Kosten für einen Bauernhof gemeinsam aufbringt und sich die Ernte teilt. Bei feinwasser kümmert sich Crispin um die Website und macht die Motive druckfertig.

Lukas hat die Bochumer Lokalgruppe des Netzwerks Plurale Ökonomik gegründet und an Projekten wie Exploring Economics mitgewirkt. Das Netzwerk setzt sich für ein modernes Verständnis der VWL an den Hochschulen ein, damit Studierende nicht nur die immer gleichen Lehren vom ewigen Wirtschaftswachstum mit auf den Weg bekommen. Stattdessen gilt es ein kritisches, selbstreflektiertes Bild der eigenen Disziplin zu erwerben und Wirtschaft im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu begreifen. Lukas malt die Motive für feinwasser und kümmert sich darum, dass ihr auch davon erfahrt.

Impressum
feinwasser GbR
Lukas und Crispin Böhm und Müller
Alfred-Herrhausen-Straße 45
58455 Witten Deutschland

Partner

Der gemeinnützige Verein „Projekt Ankommen e.V.“ unterstützt Geflüchtete im gesamten Stadtgebiet von Dortmund bei der Integration. Hierzu bietet der Verein u.a. vielfältige Angebote im Bereich Patenschaften, Sprache, Sport und Auszugshilfe.

Wenn ihr in letzter Zeit irgendwo etwas davon gelesen habt, dass Studierende der VWL sich nicht mehr mit veralteten und weltfernen Lehrplänen zufrieden geben wollen, dann stand mit hoher Wahrscheinlichkeit das Netzwerk dahinter.

SCHLAU NRW steht für Aufklärung zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Vielfalt. Diese wichtige Arbeit wird durch den gesellschaftlichen Rechtsruck in letzter Zeit immer schwieriger und so freuen sie sich über eure Unterstützung.

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

54.125.792 € von der Crowd finanziert
6.008 erfolgreiche Projekte
900.000 Nutzer

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