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Projekte / Theater
Die Oper "Der Freischütz" von C.M. v. Weber wird von Kindern und Jugendlichen an der Musikschule priMus Zeuthen einstudiert. Begleitet werden die Aufführungen von einem Orchester aus Schülern und Freunden der Musikschule. Die Erarbeitung liegt in der Hand professioneller Künstler. Die Teilnehmer sollen ihre Möglichkeiten erkennen und ausloten, sich dabei mit dem oft (zu Unrecht) verschmähten Genre Oper auseinandersetzen. Auch die Zuschauer sollen Freude an der Frische der Präsentation haben.
Zeuthen
10.055 €
10.000 € Fundingziel
63
Fans
87
Unterstützer
Projekt erfolgreich
25.05.17, 13:20 Elke Schaller
Es ist geschafft und ich bin stolz wie Bolle! Vielen Dank allen, die uns unterstützt haben, ob mit Mailweiterleitungen oder als Fan oder als Unterstützer. Die letzten vier Wochen waren sehr spannend, schließlich war das unsere erste Crowdfunding-Aktion. Umso schöner ist es, dass wir es geschafft haben. Die Premiere findet am 10. Juni um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle in Zeuthen statt! Alle Unterstützer sind natürlich herzlich zu den Aufführungen eingeladen. Die Vorstellungen in Zeuthen beginnen am 10. Juni um 15 Uhr und 19 Uhr, am 11. Juni um 14 Uhr und 17 Uhr jeweils in der Mehrzweckhalle, Schulstraße 4-5 in 15738 Zeuthen. Danach spielen wir noch am 18. Juni im FEZ Berlin, am 2. Juli im Bürgerhaus in Neuenhagen und am 16. Juli im Klubhaus in Ludwigsfelde. Mehr Infos gibt es auf der Website der Musikschule priMus .
20.05.17, 23:19 Elke Schaller
Nach dem gestrigen Aufbau der Bühne und des Lichts kam nun heute auch unser Ton hinzu. Wir probten heute und werden morgen noch den ganzen Tag proben und hoffentlich unseren ersten Durchlauf mit Licht, Ton, Bühnenausstattung und Orchester machen! Hier ein paar erste richtige Szenenbilder... und ein Video dazu! Wir sind dran und es ist gut. Herr Werner und Herr Rohde machen uns ein fabelhaftes Licht und einen wunderbaren Ton. Sie haben die Kinder heute das erste Mal in Aktion erlebt und sind von der Qualität ihrer Stimmen - Sprechen und Gesang - beeindruckt! Es geht in die Schlussphase, nun müssen wir noch einen guten Endspurt hinlegen, damit wir das schaffen!
16.05.17, 23:23 Elke Schaller
Wie ich versprochen hatte, sobald wir 50 Fans haben gibt es eine Gesangskostprobe aus unserem Projekt. Hier ist sie. Fast alle unsere Sängerinnen und Sänger erhalten im Rahmen unseres Projekts Gesangsunterricht bei der ehemaligen Opernchorsängerin Frau Moll-Firl, bei der wir uns herzlich bedanken. Sie schafft es aus schüchternen Stimmen selbstbewusste Kräfte herauszuarbeiten.
16.05.17, 23:19 Elke Schaller
Derzeit findet im Hinterhof der Musikschule priMus die Fertigstellung der Turmdekorationen statt. Wir werden zwei Türme auf der Bühne nutzen, die durch unsere Auststatterin Frau Hill zu Bretterbuden dekoriert werden. Die Fotos zeigen nur den Beginn der Ausstattung. Am Wochenende sehen wir die Türme dann auch im richtigen Theaterlicht! Bei der Ausstattung einer Oper fällt immer viel Arbeit an und wir helfen, wo wir nur können. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, als Simon, der den Kommentator spielt, Frau Hill am Wochenende geholfen hat. Mittwoch hilft Jule, die den Samiel spielt, und am Donnerstag Tabea, eine der Brautjungfern! Ja, wir haben ein fantastisches Ensemble!
11.05.17, 20:10 Elke Schaller
Dank Getränke Hoffmann in Wildau können wir morgen zum ersten Mal mit den richtigen Kisten als Bühnenelementen proben. Wir haben 40 Kästen bekommen, aus denen Tische, Bänke und kleinere Türme während des Stücks entstehen sollen. Außerdem arbeitet unsere Kostümbildnerin Frau Hill (rechts unten) mit einer Helferin (links unten) ein letztes Mal am Kostüm des Eremiten. Danach geht's mit den Türmen weiter, die ja auch noch ausgestattet werden wollen. Wie aus normalen Gerüsttürmen Bretterbuden werden zeige ich in den nächsten Tagen.
09.05.17, 23:17 Elke Schaller
Am 20. und 21. Mai wird die erste Licht- und Ton-Probe stattfinden, da liegt eine Besprechung des Lichts mit dem Lichttechniker Herrn Werner und dem Regisseur Werner Eggerath nahe. Wir haben uns heute getroffen und über die Vorgänge auf der Bühne gesprochen. Da die Handlung innerhalb von 24 Stunden spielt wollen wir ein Licht entwerfen, dass diesen Tagesablauf sichtbar macht. Zur Inszenierung, also der Bühne, den Kostümen und der Sicht auf die Figuren, schreibe ich in den nächsten Tagen mehr.
08.05.17, 18:23 Elke Schaller
Die reguläre Probe muss immer gut geplant sein. Jeden Freitag proben die Sänger nach der Schule erst am Gesang, merzen Fehler aus, verbessern ihre Technik, stärken die Stimme und erinnern sich wieder an schwierige Einsätze. Bei 19 Sängern (inklusive Brautjungfern) ist es nicht leicht Wartezeiten zu vermeiden, aber meistens schaffen wir es. Hier kommt uns zugute, dass die Jüngeren früher Schulschluss haben als die Älteren. Herr Wolff (Korrepetition im Gesangsunterricht), Frau Moll-Firl (Gesangslehrerin) und Herr Eggerath (Regisseur) stimmen sich jede Woche gut ab und erarbeiten gemeinsam einen Plan, der die Kinder auf Trab hält ohne überfordernd zu sein. Schon während der musikalischen Probe wird der Probenraum in der Paul-Dessau-Schule von Herrn Leichsenring (Regieassistent) und Herrn Eggerath umgeräumt. Immer häufiger kommen auch Teilnehmer dazu, die bereits ihre musikalische Probe hinter sich haben oder eben einfach gern helfen möchten. Wie schon mehrfach gesagt, dieses Ensemble ist fabelhaft! Nach dem Gesangsunterricht wird 3 Stunden szenisch gearbeitet. Das heißt, dass das ausgedruckte Libretto am Platz bleibt, denn Herr Eggerath erlaubt keinen Text auf der Bühne: „Wie sollen die Kinder denn sonst spielen?“ Jetzt heißt es aufgepasst und mitgedacht. Auf der Bühne zu stehen will gelernt sein. Wenn da keine Spannung zu sehen ist, ist das alles stinklangweilig. Auch das Bewegen ist anders als im normalen Leben. Manchmal sicherlich ungewohnt, weil man sich doch so gerne ansieht, wenn man miteinander spricht, und sich doch am liebsten selbst spielen möchte. Nach 3 Stunden sind dann auch alle fertig, aber nun muss noch aufgeräumt werden. Da zum Ende der Probe meistens sehr viele Darsteller dabei sind, geht’s auch recht fix und die Requisiten werden dann schnell mal auf dem Weg nach Hause an der Musikschule abgeladen.
07.05.17, 19:21 Elke Schaller
Hier ein paar Impressionen der gestrigen Orchesterprobe mit den Sängern... Die Hauptsänger singen mit den Brautjungfern und dem Orchester. Der Eremit mit einem Ottokar. Max singt mit dem Orchester.
06.05.17, 08:32 Elke Schaller
Heute probt das Orchester mit den Sängern. Hier bietet sich zum ersten Mal für Darsteller und Instrumentalisten im Orchester die Möglichkeit, unter der Leitung von Herrn Wolff das gemeinsame Musizieren zu erproben. Es ist immer etwas anderes, wenn man zur Klavierbegleitung singt. Im Orchester kann sich manchmal der Ton, den man zum Einsatz benötigt, je nach Instrument ganz anders anhören. Eine Oboe klingt schließlich anders als eine Flöte oder eine Geige. Die Klarheit eines Klaviers hilft zwar zunächst beim grundsätzlichen Einstudieren sicherer zu werden, aber später muss der Sänger seinen Ton auch im Gesamtklang des Orchesters finden. Das ist ungewohnt und macht es schwieriger. Auch ist das Einsetzen und Im-Tempo-Bleiben schwerer als man es sich vorstellt. Der Sänger und der Instrumentalist möchten ja nicht wie eine Maschine arbeiten, sondern die Musik klingen lassen. Und eben dieses Klingen kommt nur zustande, wenn sich beide sicher sind in dem, was sie tun, und beide auf das eigene Spielen UND auf die Musik der anderen achten können. Das will erst mal gelernt sein!
04.05.17, 23:02 Elke Schaller
Hey, wir sind in der Zeitung und sogar mit Vermerk auf der Titelseite! Ein toller Artikel, vielen Dank. Auch unsere Fans trudeln langsam ein… das ist wunderbar. Wenn wir über 50 Fans haben werde ich einen Gesangsbeitrag von unseren Sängern im „Freischütz“ einstellen.
02.05.17, 21:02 Elke Schaller
Trotz einer jahrzehntelangen Musiktheatertradition in Zeuthen – über die ich in den nächsten Tagen mehr schreiben werde –gibt es hier leider kein Theater. Also musste die Bühne erst konstruiert werden. Mit viel Hilfe von den älteren Darstellern und Projekthelfern haben wir die Podeste für die Bühne aus verschiedenen Orten hergefahren. Die Firma O.Zach-Dachservice hatte uns am Donnerstag Türme zur Verfügung gestellt. Wir hatten zwischenzeitlich schon gar nicht mehr darauf gehofft. Man glaubt vielleicht, dass es viele Firmen gibt, die Gerüste zur Verfügung stellen könnten. Aber wir haben monatelang fast alle in der Region angefragt und – wenn überhaupt – nach anfänglichem Interesse nur eine Absage erhalten. Kulturarbeit mit Kindern ist einerseits unterstützenswert, scheint aber andererseits keinen Aufwand machen zu dürfen. Allerdings – das muss hier deutlich gesagt werden – gab es auch Firmen, die uns gern unterstützt hätten, wenn sie nur ausreichend viele Gerüste zum Ausleihen gehabt hätten. Mehr als 20 Podeste und drei Baugerüste für die Bühne, aus den Gerüsten wurden zwei Türme gemacht. Das ist viel Arbeit! Doch sie hat sich gelohnt. Die Kinder sahen nun zum ersten Mal die richtige Bühne und waren beeindruckend. Die Atmosphäre auf den Proben am letzten Wochenende war wie immer konzentriert, aber auch fröhlich. Dabei brauchten alle eine Menge Kraft an drei aufeinander folgenden Tagen zu proben, Samstag und Sonntag sogar 6 Stunden! Und es ist immer wunderbar zu sehen, wie die verschiedenen Altersgruppen miteinander arbeiten. Da gibt es kein Ausgrenzen, weil jemand noch so jung ist. Interessant ist auch, dass die Jüngeren auch keine Angst vor den Großen haben. Sie sitzen zusammen in einem Boot und jeder bringt seine Fähigkeiten ein. Während die älteren und starken Jungs beim Bühnenaufbau helfen, proben die Jüngeren Walzertanz mit Herrn Eggerath. Das Miteinander und die Fröhlichkeit braucht es auch, um den Druck aushalten zu können. Und es macht Druck, wenn die Kinder nicht nur szenisch proben, sondern nebenbei auch mit Frau Moll-Firl am Gesang arbeiten und mit Frau Hill die Kostüme anprobiert werden müssen. Die Kinder kennen das zwar von den regulären Proben, aber hier passierte plötzlich alles zur selben Zeit. Da kommt schnell mal Verwirrung auf, wenn man aus der musikalischen Probe in die Kostümprobe geschickt wird, danach gleich wieder in die musikalische Probe muss und fünf Minuten später auf der Bühne eine ganz andere Szene spielen soll. Und dennoch gibt es immer wieder Wartezeiten! Kuno und Kilian/Ottokar spielen nur in den ersten und der letzten Szene mit. Also mussten sie zwischendrin warten. Die Brautjungfern und der Chor hingegen mussten fast immer auf der Bühne sein. Da war das „Ausruhen“ mitten im Stück auch mal ganz schön. Bei allem Stress macht es den Kindern aber Spaß! Dieser Spaß kommt durch den Anspruch der professionellen Leiter zustande, die ihnen zeigen können, warum es besser ist, die Dinge gut zu machen und nicht nur irgendwie. Kinder wollen ja zeigen was sie können! Also macht es ihnen Spaß besser zu werden. So ist der Spaß nicht nur flüchtig, verbindet sich mit Stolz auf die eigene Leistung, und hallt so viel länger nach.
01.05.17, 23:49 Elke Schaller
Die Osterferien waren lang. Die Sänger haben sich erholt, aber es ist doch ein wenig in Vergessenheit geraten, wie, wo und wann sie auf der Bühne etwas tun sollten. Zum Glück hatten wir nun einen großen Probenblock vom 28. bis 30. April, der das wieder richten konnte! Aber dazu morgen mehr… Zeuthen ist ein Verkehrsknotenpunkt. Zumindest, was das Musiktheater betrifft: Unser Team besteht aus Elke Schaller, Markus Wolff und Werner Eggerath. Wir kennen uns seit vielen Jahren und arbeiten seit 2012 in dieser Kombination miteinander. Die Musikerin Elke Schaller hat nach der Gründung der Musikschule priMus 2002 alsbald Musiktheaterprojekte mit Kindern initiiert: „Tuishi Pamoja“, „Der Traumzauberbaum“ und „Hänsel und Gretel“, um nur ein paar Projekte zu nennen. Markus Wolff, studierter Kapellmeister, kam 2010 an die Musikschule, um Klavier zu unterrichten. Recht schnell wurde ihm die Leitung der Musikschule angeboten. Seine Erfahrungen als Leiter verschiedener Jugendorchester konnten der Schule sicherlich nützen, außerdem kannte auch er sich in der Musiktheaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus, da er in verschiedenen Musiktheaterprojekten an der Paul Dessau Schule mitgewirkt hatte. Werner Eggerath war Schüler an der Paul Dessau Schule und spielte in der 10. Klasse Cembalo in einem neu gegründeten Orchester unter der Leitung von Markus Wolff. Beide waren sich hinterher einig, dass Werner Eggerath wohl kein Profi-Cembalist werden würde. Dennoch hatten sich so zum ersten Mal die Wege gekreuzt. Als dann 2012 die Idee aufkam, „Die Zauberflöte“ von Mozart mit den Schülern der Musikschule einzustudieren, leiteten Elke Schaller und Markus Wolff bereits gemeinsam das Projekt und die Musikschule. Werner Eggerath, der inzwischen Kultur- und Literaturwissenschaften studiert hatte, wurde für das Libretto engagiert. Kurz vor Probenbeginn stand das Projekt auf der Kippe, da die Stelle des Regisseurs neu besetzt werden musste. Durch die Arbeit am Libretto lag es auf der Hand, Werner Eggerath für die Regie anzufragen. Er hatte bereits Regieassistenzen und eigene Regiearbeiten vorzuweisen und Erfahrungen in der Chorarbeit mit Kindern und Jugendlichen machen können. So begann die Zusammenarbeit. Nach dem Erfolg der „Zauberflöte“ war die Lust auf weitere Projekte so groß, dass 2014 ein Musiktheaterkurs gegründet wurde. Ein Jahr später begann die Vorbereitung am „Figaro“, der 2017 aufgeführt werden sollte. – Moment mal, „Figaro“? Derzeit wird doch am „Freischütz“ gearbeitet? – Wie aus „Figaro“ „Der Freischütz“ wurde, erfährt man in diesem Blog in den nächsten Tagen. Außerdem werden hier bis zum Abschluss unserer Crowdfundingaktion fast täglich Bilder, Videoausschnitte und O-Töne veröffentlicht, wie und warum wir miteinander arbeiten und warum die Kinder und Jugendlichen unsere Arbeit mögen. Und natürlich wird man hier auch erfahren, warum es eigentlich unmöglich ist, eine Oper zu machen…! Also, schön dran bleiben. Bis bald!

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