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Fuck you cancer - Fotoportraits
Krebs ist eine respektlose Krankheit, kennt keine Grenzen, ist maßlos. Betroffene fühlen sich nackt und ihrer Würde beraubt. 
 Die Portraits werden den Betroffenen Mut machen, sich den Herausforderungen, die die Erkrankung mit sich bringt, zu stellen. Ich verstehe die Portraits als eine Art Therapiebegleitung und eine Unterstützung für den inneren Heiler der Betroffenen. Die Frauen sind Persönlichkeiten nicht Opfer und ich will sie dabei unterstützen, der Angst die Haare vom Kopf zu fressen.
5.955 €
5.555 € Fundingziel
47
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
01.05.16, 20:28 Fotografin & Dipl.-Komm.-Designer Beate Knappe

Der Titel ist ein Zitat, gefunden in der Süddeutschen in einem Dosier zum Thema Gleichberechtigung.
Gerade hatte ich die These aufgestellt, dass es Frauen in unserer Gesellschaft nicht erlaubt wird sichtbar „krank“ zu sein, da finde ich diesen Artikel. Es geht um Vorstellungen von Weiblichkeit und die Autorin stellt die Frage: „... woher kommt der Drang, Frauen und ihre Körper zu beobachten und zu bewerten?"

Passt!

Frauen sind ...das Objekt männlicher Betrachtungen und Begierden.
Es ist okay, mit nackten Frauenbrüsten für ein Auto zu werben, denn sie sind ja dazu da, dem männlichen Zuschauer zu gefallen. Aber anderseits ist es für viele nicht okay, wenn eine Frau in einem Café ihre Brust rausholt und ihr Baby stillt. Weil es dann nicht um das Vergnügen des Betrachters geht.

Ok, wie ist das den mit den Frauen, die sich die Brüste abnehmen lassen, weil die die Ursache ihres Krebses sind?
weiter lese ich in dem Artikel:

Gott sei Dank ist es so, dass Frauen längst nicht mehr nur Objekt sein wollen und sich erfolgreich aus den ihnen zugeschriebenen Rollen befreien. Die feministische Autorin Laurie Penny sieht in diesem Prozess die Kontrolle von Frauenkörpern als einen Abwehrkampf derer, die die alte Ordnung bewahren wollen.