Crowdfunding beendet
Fußball? Das ist Mannschaftssport. Elf gegen Elf auf dem grünen Rasen. So kennen wir ihn. So lieben wir ihn. Fußball verbindet. Und das ist egal, ob er in Fußball-Stadien gespielt wird. Oder Elf gegen Elf von Teams auf der Konsole. Was diesem Modus fehlt? Aufmerksamkeit, Akzeptanz und professionelle Strukturen. Das werden wir ändern. Gemeinsam mit der eFootball-Community und denen, die den Fußball und seine Geschichten lieben.
3.014 €
Fundingsumme
34
Unterstütz­er:innen
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberatung Das Projekt ist nicht erfolgreich. Kopf hoch, die nächste Möglichkeit kommt sicherlich bald.
28.04.2021

"Wir daddeln nicht, wir betreiben digitalen Mannschaftssport"

Patrick Baur
Patrick Baur4 min Lesezeit

Donnerstagabend, 16 Uhr, in einer ganz normalen Familie in Deutschland. "Paul, packst du deine Trainingstasche. Wir müssen in 10 Minuten los, damit ich dich zum Fußballtraining fahren kann", ruft die pflichtbewusste Mutter ihrem zwölfjährigen Sprößling zu.

Soweit, so normal. Eine Alltagssituation, die es zumindest vor der Corona-Zeit, überall in Deutschland tagtäglich zu beobachten galt. Es ist klar, dass Mama den Junior zum Training fährt. Zweimal die Woche, damit er sich mit seinen Kumpels treffen kann. Ein bisschen Sport macht und ganz vielleicht sogar seine Fähigkeiten verbessert, um später einmal Profi-Fußballer zu werden.

"eFußball-Profi? Hör' auf mit den Träumereien"

Stellen wir uns die Situation nur ein klein bisschen verändert vor. Paul spielt nicht auf dem grünen Rasen für sein Fußballteam, sondern auf dem virtuellen Rasen - an der Konsole. FIFA21 im Pro Clubs-Modus. Könnt ihr Euch nun den Dialog zwischen Mutter und Sohn vorstellen?

"Paul, kommst du endlich aus deinem Zimmer raus! Immer diese Daddelei an der Konsole. Triff dich draußen mit deinen Freunden." "Mama, aber ich daddel doch gar nicht. Ich trainiere mit meinen Freunden für das nächste Liga-Spiel. Wenn ich erwachsen bin, möchte ich gerne eFußball-Profi werden." Daraufhin wieder die Mutter: "Ach hör mit deinen Träumereien auf. Sport macht man draußen. Wer nur an der Konsole zockt, der vereinsamt doch und wird obendrein faul und bequem. So bekommst du gar keinen Job."

So, oder so ähnlich stelle ich mir vor, wie die Diskussion zwischen Paul und seiner Mutter verläuft. Wir könnten die Mutter auch ersetzen durch die Ehefrau, wenn Paul mittlerweile schon erwachsen und verheiratet ist.

Noch fehlt die Akzeptanz in der Gesellschaft

Wer den digitalen Fußball bei FIFA21 im Pro Clubs-Modus kennt, der weiß, dass dieser Modus sehr nah an die Realität von klassischen Fußballvereinen angelehnt ist. Es wird im 11 gegen 11 gespielt. Es geht um taktisches Verständnis. Um Antizipation der Spielsituation. Es geht um Kommunikation. Es geht um Teamgeist und darum einen Kader von bis zu 25 Spielern Woche für Woche bei Laune zu halten. Es geht um Reaktionsschnelligkeit, um Konzentrationsfähigkeit, um Kondition und die Fähigkeit schnell zu regenerieren oder auch die eigene Leistungsfähigkeit in kürzester Zeit steigern zu können.

Nicht umsonst trainieren eSports-Profis in Profi-Organisationen nicht nur das GamePlay, sondern auch ihren Körper mit Athletiktrainern.

Gaming findet im Geheimen statt

34.000.000 Millionen Menschen spielen laut einer Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers digital - auf dem Handy, einer Konsole oder dem Computer. Doch die wenigsten gehen damit in die Offensive und erzählen das. Die offiziellen Liga-Spiele in der ProLeague, einer der erfolgreichsten und größten Pro Clubs-Ligen in Deutschland, finden in der Regel am Sonntagabend statt. Dann wenn Väter ihre Kinder ins Bett gebracht haben, der Alltag beendet und Zeit fürs Hobby ist. Im klassischen Fußball ist das anders. Da wird der Alltag drumherum geplant. Da ist es völlig normal, dass Mütter und Väter die Kinder begleiten. Oder umgekehrt, die Kinder dem Papa zuschauen, wenn er sonntags in der Kreisliga auf Torejagd geht.

Wenn Papa - oder Mama - es sogar bis in die Regionalliga, zweite oder erste Bundesliga schafft - dann sind alle live dabei. Vor dem Fernseher oder gar im Stadion.

Das Potenzial, ein echtes Familienerlebnis zu werden, und eine ganze Generation von Menschen zu begeistern, hat der digitale Fußball im Modus 11 vs. 11 ebenso. Dafür müssen wir ihn rausholen aus seinem Schatten-Dasein. Rausholen aus der Nische. Dafür brauchen wir die gesellschaftliche Akzeptanz.

Auch schon 1962 war die Skepsis groß

Am 28. Juli 1962 beschloss seinerzeit der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes die Gründung der Bundesliga als leistungsorientiertes Liga-System mit professionellen Strukturen und der Möglichkeit mit dem Sport ein geregeltes Einkommen zu erzielen. Damals wurde das kontrovers diskutiert. Sowohl bei Fans als auch bei Spielern. Die ARD-Mediathek liefert da tolle Videoaufnahmen aus der damaligen Zeit. Die Entwicklung der letzten 60 Jahre zeigt, wie viele Menschen rund um den Fußball ihre berufliche Heimat gefunden haben.

Wir stehen im digitalen Fußball an einem ähnlichen Punkt. Jetzt haben wir die Chance gemeinsam eine neue Ära zu starten. Denn wir sind fest davon überzeugt, dass der digitale Fußball eine Chance ist, um neue Helden zu kreieren und eine neue Fan-Kultur zu entwickeln.

Doch das schaffen wir nur gemeinsam!
Pro Clubs ist für uns Fußball. Echt. Digital. Und da Fußball ohne Fans nur ein Spiel ist, wollen wir gemeinsam ganz viele Menschen für diesen Modus begeistern.

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Patrick Baur
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42657 Solingen Deutschland

Handelsregister: HRB 31128
Umsatzsteuer-ID: DE335990539
Sitz der Gesellschaft: Solingen
Registergericht: Amtsgericht Wuppertal
Geschäftsführender Gesellschafter:
Gerrit Kremer, Patrick Baur
Impressum, Angaben gemäß § 5 TMG

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