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Projekte / Bildung
Welche Rolle nimmt unser Geist in der Welt ein und kann der Geist die Materie beeinflussen? Am Department Psychologie der Universität München (LMU) erforschen wir, welche Bedeutung der Psyche nicht nur für unsere innere Welt zukommt, sondern inwiefern geistige Prozesse auch einen Einfluss auf unsere physikalische Umgebung nehmen. Ein solcher Geist-Materie Einfluss wird unter Berücksichtigung quantentheoretischer Überlegungen angenommen. Das Projekt dient dazu, diese Annahme zu erhärten.
München
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.

Projekt

Finanzierungszeitraum 15.05.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Bis Mitte des Jahres
Fundingziel 12.000 €
Stadt München
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Kann der menschliche Geist die Materie beeinflussen und in welchem Verhältnis stehen Geist und Materie zueinander? Diese Frage bewegt Denker, Forscher und spirituelle Menschen seit jeher. In unserem Forschungsprojekt wollen wir an der Ludwig-Maximilians-Universität München in der Arbeitsgruppe von Prof. Maier mit wissenschaftlichen Methoden diesen Fragen auf den Grund gehen. Ganz konkret geht es darum, experimentell nachzuweisen, dass geistige Prozesse auf materielle Phänomene einwirken und diese zum Nutzen für den Menschen verändern können. Dazu untersuchen wir Quantenzufallsprozesse, die nach allgemeinem Stand der physikalischen Forschung eigentlich unbeeinflussbar und damit völlig zufällig sein sollten. Wir versuchen diese Annahme zu widerlegen und eine geistige Kausalwirkung an dieser Stelle nach zu weisen.

Beobachtern werden dabei per Quantenzufallsauswahl positive oder negative Bilder und Töne dargeboten. Wir schauen uns an, ob Personen, die vorher ein Entspannungsverfahren absolviert haben, danach häufiger positive Inhalte präsentiert bekommen als per Zufall erwartet. Das würde bedeuten, dass sich eine positive geistige Grundhaltung auf die Auswahl während des Zufallsprozesses auswirkt und zu überzufällig häufigen positiven Ergebnissen führt. Bisher haben wir ca. 9000 Probanden untersucht und der Effekt zeigt in die erwartete Richtung. Der Mittelwert der Gesamtstichprobe für positive Bilder und Töne liegt statistisch über dem Zufallsniveau. In diesem zur Förderung vorgeschlagenem Projekt möchten wir weitere dringend benötigte 6000 Versuchspersonen anwerben, um die ersten Ergebnisse auf eine überzeugende Basis zu stellen. In weiteren Schritten untersuchen wir mit Hilfe der eingeworbenen Gelder auch den Einfluss von Mediation und Gebet auf die Veränderung des materiell erzeugten Zufallsprozesses. Es werden noch deutlichere Effekte als bei bloßer Entspannung erwartet. Mit Deinem Beitrag kannst Du uns dabei helfen, zu beweisen, dass unsere Welt mehr als nur Materie ist, dass sie durch den Geist geleitet werden kann und dass ein spirituelles Leben positiv realitätsgestaltend zum Wohle Aller sein kann.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Hauptziel besteht darin, zu zeigen, dass geistige Prozesse mit der Materie interagieren und der Geist eine Mitgestaltung von Realität bewirken kann. Im Mittelpunkt unserer Untersuchung stehen daher Quantenphänomene, die als primäres Substrat der materiellen Realität gelten. Quantenereignisse stellen mögliche materielle Realitäten dar und eine davon manifestiert sich nach Ansicht der Quantenphysik bei Beobachtung völlig zufällig. Albert Einstein wehrte sich zeitlebens gegen dieses Indeterminiertheitsprinzip mit dem berühmt gewordenen Satz: „Gott würfelt nicht“. Auch wir gehen davon aus, dass der Zufall auf Quantenebene nicht absolut gilt, sondern, dass dieser Vorgang der Realitätswerdung durch geistige Prozesse beeinflusst werden kann. Genau das versuchen wir nachzuweisen.

Ziel des Forschungsprojekts ist daher eine methodisch einwandfreie Untersuchung der oben beschriebenen Geist-Materie-Interaktion. Zu diesem Zweck führen wir verschiedene Experimente nach gängigen wissenschaftlichen Standards durch. Die größte Studie untersucht, ob entspannte Versuchsteilnehmer die Ergebnisse eines quantenbasierten Zufallszahlengenerators so beeinflussen können, dass sie mit mehr positiven Reizen (Bilder+Töne) als negativen Reizen konfrontiert werden (siehe Bild). Hier soll zunächst erforscht werden, ob eine kurze Entspannungsinstruktion den Geist der Probanden dahingehend verändern kann, dass eine erkennbare Beeinflussung eintritt. Ferner werden die Ergebnisse mit verschiedenen psychologischen Variablen und Umweltvariablen in Verbindung gesetzt, um herauszufinden, welche die optimalen Bedingungen für den Mechanismus sind. In weiteren Studien wird dieses Verfahren mit Meditierenden und gebetserfahrenen/spirituellen Personen durchgeführt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Mit dieser Forschung gehen wir einer elementaren Frage der Menschheit nach: Kann unser Geist die Realität beeinflussen und wenn ja wie?
Sollten wir eine psychophysikalische Beeinflussung zeigen, dessen Mechanismus erklären und die Bedingungen konkretisieren können, bedeutet dies einen gewaltigen Schritt zur Klärung der Frage, wie die Welt, in der wir leben, funktioniert und wie wir sie und unser Leben positiv verändern können. Es lassen sich auch vielfache Anwendungsmöglichkeiten finden, in denen der Geist ohne klassische Signalübertragungswege direkten Einfluss auf seine ihn umgebende Materie nehmen kann. Denkbar sind Steuerungsvorrichtungen oder Computerprogramme die man allein durch mentale Prozesse aktivieren und lenken kann.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung werden oben beschriebene Experimente mit weiteren 6.000 Versuchspersonen fortgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht. Die Gelder werden für Anwerbung der Versuchsteilnehmer verwendet (ca. 2 € pro Person).

Wer steht hinter dem Projekt?

Eine Forschungsgruppe um Prof. Maier und Doktorand Dechamps vom Department Psychologie an der LMU München.

Impressum
Ludwig-Maximilians-Universität München Department Psychologie Allgemeine Psychologie II
Leopoldstraße 13
80802 München Deutschland

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