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Projekte / Spiele
Ein klassisches Quartettspiel, das einzelne Grundrechte des deutschen Grundgesetzes aufgreift. Dadurch wird juristisches Wissen unterhaltsam vermittelt, aktuelle Entwicklungen im grundrechtlichen Bereich werden kritisch hinterfragt und es wird zum Nachdenken angeregt.
1.200 €
4.000 € 2. Fundingziel
40
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
29.04.19, 21:51 André Bohn
Liebe Unterstützer*innen, liebe Interessierte, mit großer Freude dürfen wir Euch nun mitteilen, dass unsere Crowdfunding-Kampagne hier auf Startnext mit Erfolg abgeschlossen wurde. Mit Eurer Hilfe konnten wir einen Betrag von 1.200 € einwerben - eine Summe, von der wir zu Beginn der Finanzierungsplanung allenfalls geträumt hatten. Vielen Dank dafür und für Euer Vertrauen! Die Gesamtsumme von 4.000 € wurde damit zwar nicht erreicht; in den letzten Tagen haben wir aber noch relativ kurzfristig finanzielle Unterstützung von einer unabhängigen Stiftung erhalten. Die Stiftung möchte öffentlich nicht zu sehr im Vordergrund stehen. Deshalb nennen wir ihren Namen hier nicht. Wir können aber verraten, dass sie uns mit einer Summe von 2.000 € fördert. Zusammen mit Euren Unterstützungsbeiträgen haben wir damit einen Großteil der Entwicklungs- und Druckkosten des Grundrechte-Quartetts gedeckt. Wir hatten bereits angekündigt, dass wir den Druck des Quartetts so schnell wie möglich, am besten noch während der Finanzierungsphase, in Auftrag geben wollen, damit wir - und Ihr - das Quartett spätestens zum siebzigsten Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai dieses Jahres in den Händen halten können. Tatsächlich haben wir die Karten vor ein paar Wochen bereits in den Druck gegeben. Der Druck sollte mittlerweile abgeschlossen sein - momentan warten wir darauf, dass uns die Quartettspiele zugesandt werden. Es sollte in den nächsten Tagen so weit sein. Die Dankeschöns in Form der Quartetts für alle Unterstützer*innen, die sich mit einem Betrag von mindestens 20 € beteiligt haben, werden wir dann voraussichtlich innerhalb der nächsten Wochen versenden. Auch werden wir unsere Homepage - https://recht-unterhaltsam.de - um einen Bereich erweitern, indem diejenigen Unterstützer*innen, die sich mit mindestens 10 € beteiligt haben, in einer Liste aufgeführt werden. Das passiert natürlich nur, wenn Ihr das auch möchtet - bei Unklarheiten werden wir Euch diesbezüglich noch kontaktieren. In den nächsten Wochen werden wir unsere Homepage außerdem um ein Bestellformular erweitern. Das Grundrechte-Quartett kann von dort dann käuflich erworben werden. Wer bereits jetzt weiß, dass er ein (weiteres) Quartettspiel kaufen möchte, der kann uns - zunächst unverbindlich - eine Mail an [email protected] schreiben, mit Angabe der gewünschten Anzahl der Quartettspiele sowie Name und Adresse (beachtet dazu auch unsere Datenschutzhinweise auf der Homepage, insbesondere Punkt 2: https://recht-unterhaltsam.de/datenschutz/ ). Der Preis des Quartetts selbst wird bei 7 € liegen, die genauen Versandkosten teilen wir Euch dann noch mit. Vielen Dank noch einmal für Eure Unterstützung, und vor allem: Viel Spaß mit dem Grundrechte-Quartett! André, Marina und Christian
18.02.19, 13:48 André Bohn
Liebe Unterstützer*innen, liebe Interessierte, wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass das erste Fundingziel erreicht ist. Vielen Dank dafür an alle, die gespendet haben! Als Dankeschön gibt es schonmal ein paar Einblicke: Wir haben vier Kartenmotive aus verschiedenen Kategorien ausgewählt, die Euch hoffentlich genau so gut gefallen wie uns.
09.02.19, 21:16 André Bohn
Es ist beides. Die ursprüngliche Idee für das Grundrechte-Quartett entstand aus einem Spaß, der aber wiederum seinen Ursprung in einem ernsten Thema hatte: Im Jahr 2013 hat der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Zuge der NSA-Spähaffäre und der öffentlichen Diskussion über Geheimdienste behauptet, es gebe ein „Supergrundrecht auf Sicherheit“, hinter dem andere Grundrechte – insbesondere Persönlichkeitsrechte bzw. die informationelle Selbstbestimmung der Bürger – zurückstehen müssten (nachzulesen unter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-affaere-innenminister-friedrich-versagt-als-aufklaerer-a-911471.html; https://www.welt.de/politik/deutschland/article118110002/Friedrich-erklaert-Sicherheit-zum-Supergrundrecht.html ). Diese Behauptung ist juristisch nicht haltbar und kann bereits mit den Grundkenntnissen, die im ersten Semester des Jurastudiums vermittelt werden, widerlegt werden. Das Postulat eines solchen „Supergrundrechts“ durch einen Innenminister, der zudem studierter Jurist und sogar Dr. jur. ist, entbehrt also nicht einer gewissen Komik – trotz der ernsten und bedenklichen Auswirkungen, die so ein falsches Verständnis von „Sicherheit“ und Grundrechten auf Politik und Gesellschaft haben kann. Den Gedanken des „Supergrundrechts“ zogen wir jedenfalls immer mal wieder gerne ins Lächerliche, bis einer von uns sagte: „Das Supergrundrecht auf Sicherheit ist eben Trumpf, das sticht alles.“ Daraus entwickelte sich die Idee, dass man wirklich mal ein Kartenspiel über Grundrechte machen müsse, bei dem das (fiktive) Supergrundrecht auf Sicherheit eben Trumpf ist. Ein Gedanke kam zum anderen, das Konzept eines „Grundrechte-Quartetts“ nahm immer weiter Gestalt an und irgendwann fanden wir die Idee zu gut, um sie nicht umzusetzen. Dabei steht der Gedanke, dass man mit so einem Quartettspiel Spaß haben kann, gleichberechtigt neben unseren ernsten Anliegen: - Das öffentliche Bewusstsein für Grundrechte und für deren Bedeutung in unserer Gesellschaft zu stärken - Auf die Gefährdung der Grundrechte aufmerksam zu machen - Insbesondere auch für juristische Laien einen ersten, spielerischen Zugang zum Thema Grundrechte zu ermöglichen.
01.02.19, 18:52 André Bohn
Wir wollen ein Grundrechte-Quartett, also ein Kartenspiel über Grundrechte herausbringen. Es gibt viele verschiedene Arten von Quartettspielen, vom klassischen Auto-Quartett über Exoten wie dem Tyrannen-Quartett bis hin zu Edelproduktionen wie dem Reisepass-Quartett (https://visawie.org/de/aktionen/reisepass-quartett-ein-grenzwertiges-gesellschaftsspiel/). Wir finden, es ist Zeit für ein Grundrechte-Quartett, also ein Kartenspiel, das die Grundrechte des deutschen Grundgesetzes zum Thema hat.