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Projekte / Bildung
Motion Comic über frühen Nazi-Gegner Emil Gumbel
Lernen aus der Geschichte – ist das möglich? Ja, man muss nur genau hinsehen: Mit unseren Motion Comics möchten wir Jugendlichen die Geschichten mutiger Menschen näherbringen, die während der Weimarer Republik und unter der NS-Diktatur Widerstand gegen die Nazis sowie deren Verbündete geleistet haben. Mit deiner Unterstützung können wir den Einsatz des Menschenrechtsaktivisten Emil Julius Gumbel für Frieden und Gerechtigkeit mit einer animierten Bildergeschichte veranschaulichen.
Karlsruhe
570 €
6.000 € Fundingziel
7
Fans
9
Unterstützer
56 Tage
 Motion Comic über frühen Nazi-Gegner Emil Gumbel

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.11.2016 12:09 Uhr - 31.01.2017 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Frühjahr bis Sommer 2017
Fundingziel 6.000 €
Stadt Karlsruhe
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Dass man Ausgrenzung und Gewalt beizeiten konsequent widerstehen muss, möchten wir jungen Menschen anhand der Beispiele von Persönlichkeiten aus der badischen Landesgeschichte in einer einfachen, verständlichen Bildsprache vermitteln. In kurzen animierten Bildergeschichten bereiten wir historisch verbriefte Ereignisse der Jahre 1918 bis 1945 aus der Ich-Perspektive jeweils eines Protagonisten auf. Diese Motion Comics sind zentraler Bestandteil unseres neuen Online-Geschichtsportals „Zivilcourage & Widerstand“ (www.lzw-portal), das im Januar 2017 an den Start geht.

Mithilfe von Landesmitteln sowie einer größeren Spende konnten wir bislang fünf Motion Comics zu unterschiedlichsten Formen des Widerstehens realisieren. In unserem sechsten Motion Comic möchten wir einen einst sehr bekannten Menschenrechtsaktivisten würdigen, der sich in der Weimarer Republik unter Gefahr für Leib und Leben unermüdlich für die Demokratie und gegen Hass und Gewalt einsetzte. Hier in wenigen Worten die Story:

Der Heidelberger Statistikdozent Emil Julius Gumbel ist ein unermüdlicher Streiter für Frieden und Gerechtigkeit. Anhand harter Fakten versucht er zudem die Öffentlichkeit seit 1919 darüber aufzuklären, dass die deutsche Justiz auf dem rechten Auge blind ist. Deshalb wird er innerhalb wie außerhalb der Universität ausgegrenzt, beleidigt und bedroht. Aus seiner Meinung macht er dennoch kein Hehl. Schon im Sommer 1932 muss Gumbel sich vor den Verfolgungen ins französische Exil retten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Wissen über couragierte Menschen und widerständiges Handeln in den Jahren 1918 bis 1945 im ehemaligen Land Baden vermitteln. Die Form des Motion Comics bietet uns die Möglichkeit, historische Ereignisse und Personen wissenschaftlich fundiert und zugleich eingängig zu vermitteln. Jungen Menschen unterschiedlicher Bildungsherkünfte eröffnen wir damit einen besonderen Einstieg in die Auseinandersetzung um die Möglichkeiten der eigenen Handlungsmacht, gemeinschaftliche Werte und Demokratie.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Aus der Geschichte lernen

Wie lässt sich die Aushöhlung einer Demokratie beizeiten erkennen und wie können wir dieser Entwicklung entgegensteuern? Antworten auf diese sehr aktuellen Fragen hält unsere Geschichte zur Genüge bereit – sofern man die nationalsozialistische Diktatur nicht nur von ihrem Ende her betrachtet, sondern auch ihre Vorgeschichte hinreichend in den Blick nimmt.

Räumliche und soziale Nähe schaffen

Mit konkreten Beispielen aus dem eigenen regionalen Umfeld machen wir Geschichte anschaulicher und begreifbarer. Viele, die den Nationalsozialisten und deren Verbündeten schon früh Paroli boten, und viele, die später Rettungswiderstand leisteten, waren „Menschen wie du und ich“. Das erleichtert es, sich mit ihnen und ihrem Handeln auseinanderzusetzten.

Andere Zugänge eröffnen

Die wenigsten Jugendlichen haben heute noch einen persönlichen Bezug zu Zeitzeugen. Gleichzeitig steigt in unserer Migrationsgesellschaft die Zahl derjenigen, die aus einer anderen Perspektive auf die NS-Geschichte blicken. Auch die veränderte mediale Prägung der jüngeren Generation macht die Erarbeitung neuer Formen und Inhalte der Vermittlung notwendig.

Nazi-Gegner als aktiv Handelnde zeigen

Statt Betroffenheit zu erzeugen möchten wir jungen Menschen einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt eröffnen. Darum rücken wir im Rahmen unserer Geschichtsarbeit vor allem diejenigen Menschen in den Mittelpunkt, die sich den Nationalsozialisten und deren Verbündeten aktiv entgegenstellten – indem sie die Weimarer Republik gegen ihre Feinde verteidigten oder indem sie später Widerstand gegen das NS-Regime leisteten.

In Beziehung setzen

Die Motion Comics werden in unser 'Geschichtsportal des badischen Widerstands' eingebunden, das im Januar 2017 online geht. Unter www.lzw-portal.de bereiten wir Informationen zur badischen Landesgeschichte der Jahre 1918 bis 1945, zu Nazi-Gegnern und Widerstandskämpfern in und aus Baden, zu ihren Organisationen sowie zu den Orten ihres Wirkens auf.

Um diese engagierte Bildungsarbeit weiter ausbauen zu können, brauchen wir deine Unterstützung für unseren neuen Motion Comic!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir nutzen die gespendete Summe ausschließlich zur Realisierung des Motion Comics "Eine Kohlrübe als Kriegsdenkmal: Emil kämpft für Frieden und Gerechtigkeit", indem wir damit die von uns beauftragten Dienstleisterinnen und Dienstleister angemessen und fair vergüten:

Mit den Spendengeldern finanzieren wir die Erstellung von Storyboard und Reinzeichnungen durch unsere Zeichnerin Katja Reichert, die professionelle Vertonung der Geschichte durch das Tonstudio Comtune und schließlich den Schnitt des Motion Comics durch den Cutter Thilo Brethauer. Die Recherche der historischen Ereignisse sowie die Texterstellung erfolgen vorab kostenneutral durch Mitglieder unseres Projekt-Teams.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Lernort Zivilcourage & Widerstand e. V. vereint in seinen Reihen Fachhistorikerinnen und –historiker, Lehrerinnen und Lehrer, Vertreterinnen und Vertreter bürgerschaftlicher Vereinigungen sowie viele andere Menschen, die in der Region neue Formen und Inhalte der Geschichtsvermittlung etablieren möchten. Seit dem Frühjahr 2015 wird das ehrenamtliche Engagement im Lernort-Verein durch die Arbeit eines kleinen hauptamtlichen Projekt-Teams unterstützt. Neben der Erstellung eines Online-Geschichtsportals über Menschen in und aus Baden, die den Nationalsozialisten und deren Verbündeten während der Weimarer Republik und unter der NS-Diktatur die Stirn boten, arbeiten wir an der inhaltlich-konzeptionellen Vorbereitung eines außerschulischen Lernorts auf dem Gelände des ehemaligen KZs Kislau. Das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt.

Impressum
Lernort Zivilcourage & Widerstand e. V.
Silke Döffert
Ettlinger Straße 3a
76137 Karlsruhe Deutschland

Lernort Zivilcourage & Widerstand e. V.
Ettlinger Straße 3a
76137 Karlsruhe
Tel. 0721 – 8210 – 1070
E-Mail: info@lzw-verein.de
Vereinsregister Mannheim, Registernummer VR 103651

Vertretungsberechtigte

Elwis Capece
Hans-Jürgen Kobus

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