Der in Chemnitz geborene Paul-Gerhard "Hadayatullah" Hübsch gehört zu den schillerndsten Figuren der deutschen Gegenwartsliteratur. Der politische Aktivismus der 68er führte ihn über ein psychedelisches Abenteuer in eine Phase der Rastlosigkeit, die erst mit seiner Konversion zum Islam 1969 ihr Ende fand. Der Dokumentarfilm ist eine Annäherung an das Vermächtnis eines Grenzgängers im Zeichen der Vereinigung von Orient und Okzident.
7.315 €
12.000 € Fundingziel 2
49
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
31.03.2020

Nicht verhärten in der harten Zeit

Tahir Chaudhry
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

uns erreichen seit Tagen geistreiche und liebevolle Antwort-Zuschriften von 68er-Freunden und späteren Wegbegleitern. Aus einer Liste von potenziellen Interviewpartnern werden wir nun circa 20 Personen auswählen, um sie (hoffentlich) im Laufe des Monats Mai zu interviewen. Laut Plan wollten wir ja unmittelbar nach erfolgreicher Finanzierung damit beginnen, doch jetzt kommen uns die Beschränkungen durch Corona in die Quere. Wir hoffen, dass es bald vorüber ist. Bis dahin arbeiten wir daran, mit dem theoretischen Teil so weit zu sein, dass wir jederzeit mit dem praktischen Teil anfangen können.

In einem Brief vom 21. August 1975, den Hadayatullah Hübsch an Corinna schrieb, fand ich Worte, die zu der jetzigen Situation ganz gut passen: "So wie die Dinge liegen, wirst du wohl die Geduld noch eine Weile aufbringen müssen. [...] Du hast jetzt sehr viel freie Zeit, Dich mit Dingen zu beschäftigen, die Dich im Alltag kaum bewegt hätten. Du hast die Möglichkeit, Dich zu orientieren und dir Gedanken zu machen über Gott und die Welt. Nur laß uns nicht verhärten in dieser harten Zeit."

Bei Fragen, Hinweisen und Vorschlägen können Sie sich gerne bei mir melden.

Beste Grüße,
Tahir Chaudhry

05.01.2020

Wow.

Tahir Chaudhry
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