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Projekte / Community
Rahmenbedingung f√ľr staatlich √ľberwachte, lokal produzierte und international vertriebene Hanf bezogene Produkte und Dienstleistungen im industriellen, medizinischen und Genussmittelbereich schaffen. Liechtensteins Souver√§nit√§t und Agilit√§t selbstbewusst zur Nutzung des Gelegenheitsfensters der Legalisierungsbewegung und damit verbundener nachhaltiger Einnahmequellen einsetzen. √úber Imagekampagne zum Volksentscheid und dadurch sektoren- und branchen√ľbergreifend 2580 Arbeitspl√§tze schaffen.
Starting phase
Answer three short questions to help the starter.
 Hanf Legalisierung & Regulierung in Liechtenstein

Project

Funding period 02/05/2017 23:59 o'clock
Realisation period 01.05.2018
Funding goal 120,000 ‚ā¨
City Eschen
Category Community

What is this project all about?

Nutzung der Sonderstellung Liechtensteins als souveräner Staat mit dessen Rahmenbedingungen der agilen Entscheidungsfindung und Umsetzung, zur Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen und damit verbundener Schaffung neuer und nachhaltiger Einnahmequellen.

Ich m√∂chte gleich vorweg klarstellen, dass ich mich bei der folgenden Beschreibung absichtlich auf den kontroversesten Bereich der Genussmittel konzentriere, da ich finde, dass das Thema ganzheitlich verstanden und akzeptiert werden muss, um eine relevante und nachhaltige Einnahmequelle zu schaffen. Ich glaube zudem nicht, dass eine staatlich √ľberwachte Legalisierung dazu f√ľhrt, dass signifikant mehr Personen als zuvor Marihuana konsumieren, sondern lediglich, dass wir den Bedarf des Grenzgebiets abdecken und eine bessere Pr√§vention f√ľr betroffene Personen leisten k√∂nnen, wobei ich eine Abgabe an Jugendliche unter 25 Jahren ablehne.

Gedankliche Struktur:

1. Veränderung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen: Druck auf Steueroase & Bankensektor, Wachsende Wertschätzung von Hanf als Nutz- & Heilpflanze
2. Abl√∂sen veralteter Dogmen durch informierte Volksentscheidung basierend auf breit abgest√ľtzter √Ėffentlichkeitsarbeit & Meinungsbildungskampagne
3. Nutzen souveräner Sonderstellung Liechtensteins, um optimale Rahmenbedingungen & nachhaltige Einnahmequellen zu schaffen
4. Aufbau von staatlich kontrolliertem, sektoren- & branchen√ľbergreifender Wirtschaftszweig und internationaler Monopolstellung
5. Positionieren Liechtensteins als liberales & agiles Chancenland und nutzen damit verbundene Anziehungskraft auf Unternehmer
6. Etablieren hanfbezogener sowie nicht direkt abhängiger Einnahmequellen inkl. Steuereinnahmen und attraktiver Arbeitsplätze

Basis dieser Idee ist es, bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen zu nutzen und diese zu erweitern. Dadurch wird in Liechtenstein ein internationaler Sonderstatus erreicht und damit verbundene Gesch√§ftspotentiale werden genutzt. Die Erreichung einer umfassenden Entkriminalisierung bedarf eines Volksentscheids, der auf einer zuvor durchgef√ľhrten Meinungsbildungskampagne aufbaut. Dies k√∂nnte beispielsweise auch gem√§ss dem Vorbild von Denver, Colorado/USA als ein Pilotprojekt in einer protektionistischen Sonderzone umgesetzt werden. Nach der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen geht es an die Umsetzung. Dies beinhaltet unter anderem den Aufbau der Infrastruktur, den Anbau, die Regulierungsumsetzung, die Produktherstellung und die Vermarktung sowie die Schaffung der n√∂tigen Dienstleistungsumwelt. F√ľr all diese Stufen werden entsprechende Experten ben√∂tigt welche die Umsetzung unterst√ľtzen.

In der ersten Stufe soll durch die Ver√∂ffentlichung der Ideen eine angeregte Diskussion in der Bev√∂lkerung √ľber die selbstbewusste Nutzung unserer Alleinstellungsmerkmale und die darauf basierte Schaffung zus√§tzlicher wirtschaftlicher Zukunftsperspektiven angefacht werden.

In der zweiten Stufe soll die Zusammenf√ľhrung √§hnlich gesinnter Unternehmer sowie die Ausarbeitung einer Imagekampagne f√ľr eine breit in der Bev√∂lkerung abgest√ľtzte √Ėffentlichkeitsarbeit bis hin zum Volksentscheid der umfassenden Legalisierung unter staatlicher Kontrolle umgesetzt werden.

In der dritten Stufe soll eine umfassende Studie und des konkreten Gesch√§ftsmodells √ľber diverse Wertsch√∂pfungsstufen wie Investitionsfonds, Anbau, Verarbeitungsindustrie und Vertriebskan√§le hinweg ausgearbeitet werden. Zudem sollten Implikationen f√ľr begleitende Gesch√§ftsbereiche wie beispielsweise den Tourismus, industrielle sowie medizinische Anwendung und Forschung, die Zahlungsabwicklung, das Bildungswesen sowie die Gr√ľnderszene mit untersucht werden. Dabei werden nat√ľrlich auch die Rechtslagen anderer Staaten und die √ľbergeordneten Staatsvertr√§ge analysiert und entsprechende Gesetzesvorlagen erarbeitet.

In der vierten Stufe soll f√ľr die konkrete Umsetzung die Schaffung einer zentralen Stabsstelle beispielsweise in Form eines zentralisierten Matrixministeriums, das unter anderem die generalstabsm√§ssige, effiziente Umsetzung der Implementierungsstrategie koordiniert und die Regulierungs- sowie Kontroll- und Lizenzvergabefunktion √ľbernimmt.

Die Wachstumserwartungen basieren auf den Zahlen der Stadt Denver, welche im 2014 nach der Freigabe nur des Genussmittelbereichs einen direkten zus√§tzlichen Umsatz von 700 Mio. CHF erwirtschaftete. Zus√§tzlich konnte in anderen betroffenen Branchen ein indirekter Zuwachs von 980 Mio. CHF verzeichnet werden. Nach 6 Jahren wird das Erreichen der Auslastungsgrenze bei einem Gesamtumsatz von 3.7 Mrd. CHF prognostiziert. Werden diese Zahlen auf unsere Besch√§ftigungsanzahl, welche unser Einzugsgebiet repr√§sentiert, sowie das BIP/ Kopf von Liechtenstein projiziert f√ľhrt dies anf√§nglich zu 520 direkten und 730 indirekten zus√§tzlichen Arbeitspl√§tzen und einem damit verbundenen zus√§tzlichen Umsatz von 180 Mio. CHF. Dies f√ľhrt √ľber Genussmittel-, Umsatz und Lohnsteuern wiederum zu zus√§tzlichen Staatseinnahmen von 32 Mio. CHF, welche in die Pr√§vention und Regulierung gesteckt werden k√∂nnen. Im Endausbau der 2025 erreicht werden k√∂nnte w√ľrde ein Wachstum von 217% erreicht werden, was 400 Mio. Gesamtumsatz pro Jahr und somit einem Bruttowertsch√∂pfungsanteil von 7% unseres BIPs, 2‚Äė470 Arbeitspl√§tzen und 69 Mio. CHF an Steuereinnahmen entsprechen w√ľrde. Bei diesen Zahlen beziehe ich mich nur auf den Genussmittelbereich und habe den industriellen und medizinischen Bereich deshalb aussen vor gelassen, weil diese Bereich weniger umstritten, aber auch schwieriger umzusetzen und zahlenm√§ssig abzugrenzen ist.

Ich erwarte mir, dass mein Engagement f√ľr die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes und die damit verbundene Exposition meiner Person und Verbindung mit einem solch kontroversen Thema richtig verstanden und wohlwollend sowie sachlich damit umgegangen wird. Mein Beweggrund ist das Nutzen unserer Alleinstellungsmerkmale und sich bietender Chancen f√ľr die Zukunft Liechtensteins, die ich proaktiv mitgestalten will. Um eine Bewegung weg vom Festklammern an Vergangenem und lediglich der verbesserten Verwaltung und Einsparung des Bestehenden auszul√∂sen, ben√∂tigt es Personen, die Visionen aufzeigen und sich damit unter dem Eingehen pers√∂nlicher Risiken verbinden. Wir konnten bisher von mutigen und klugen Entscheidungen unserer Vorfahren profitieren und es liegt nun an uns die Zeichen des Wandels, welche teilweise wie beispielsweise in Finanzsektor bereits pr√§sent sind, fr√ľhzeitig zu erkennen und erfolgsversprechende Weichen f√ľr die folgenden Generationen zu stellen. Dabei sch√§tze ich auch die mit einer hohen Renditeerwartung verbunden pers√∂nlichen und gesellschaftlichen Risiken durchaus kritisch ein. Liechtenstein sollte sich deshalb darauf fokussieren welche Einnahmequellen durch agile und selbstbewusste politische Entscheidungen f√ľr zuk√ľnftige Generationen geschaffen werden k√∂nnen und wie m√∂gliche unerw√ľnschte Auswirkungen kontrolliert und abgeschw√§cht werden k√∂nnen.

Neben den erw√§hnten Beispielen aus den USA, gibt es auch weitere revolution√§re internationale Bewegungen beispielsweise in Uruguay oder Canada. Auch europaweit wurden bereits einige grundlegende staatliche Initiativen wie beispielsweise in den Niederlanden, Spanien, Portugal und Belgien umgesetzt. Auch unsere Nachbarstaaten zeigen einen Trend hin zur Liberalisierung und Legalisierung von Hanf Produkten. In der Schweiz wird nicht nur der Besitz von geringen Mengen lediglich mit einer Geldbusse geahndet, es kann neu auch Hanf mit geringem THC Gehalt legal erworben werden. In √Ėsterreich k√∂nnen schon seit geraumer Zeit Hanf Samen aus Automaten bezogen werden und in Deutschland wurden gerade medizinische Hanfprodukte auf Arztrezept und Krankenkassenkosten freigegeben. All diese L√§nder haben erkannt, dass die gew√§hlten Kriminalisierungsstrategien kontraproduktiv wirken, hohe Kosten verursachen und gegen Menschenrechte verstossen sowie, dass auf der anderen Seite ein hohes Nutzen- und Gewinnpotential in Hanfprodukten steckt. Auch wir sollten die Zeichen der Zeit erkennen und nicht, wie beispielsweise beim Frauenstimmrecht, als einer der weltweit letzten Staaten versuchen die unbeirrt voranschreitende Zukunft, verblendet von eigentlich bereits √ľberholten Werten, aufhalten zu wollen.

Nicht nur seine Durchlaucht Hans-Adam II von und zu Liechtenstein sondern auch die Weltkommission f√ľr Drogenpolitik GCDP mit Personen wie Kofi Annan, Richard Branson oder Ruth Dreifuss an der Spitze, sprechen sich f√ľr die l√§ngst √ľberf√§llige Entkriminalisierung und staatliche Regulierung von Rauschmitteln aus. Ich denke es ist klar, dass sich hier in den n√§chsten 10 Jahren einiges bewegen wird, aber nur wer es versteht, sich hier richtig und rechtzeitig zu positionieren wir einen maximalen Nutzen daraus ziehen k√∂nnen.

Zus√§tzlich denke ich, dass die dadurch auf Liechtenstein gelenkte internationale Aufmerksamkeit, imagem√§ssig sehr positiv f√ľr Liechtenstein als Ganzes genutzt werden kann, um uns als innovatives, liberales und unternehmerisches Chancenland bekannt zu machen, was diverse weitere positive Effekte nach sich ziehen wird.

What is the project goal and who is the project for?

Ziel ist es in einem ersten Schritt einen wesentlichen Teil der Liechtensteinischen Bev√∂lkerung daf√ľr zu begeistern, um ein entsprechendes politisches Geh√∂r zu finden und darauf aufbauend eine Mehrheit bei einem Volksentscheid zu erreichen.
In einem zweiten Schritt ist die Zielgruppe Unternehmer, welche die neuen Rahmenbedingungen verwerten und zu guter letzt die Kunden, welche die entsprechenden Produkte und Dienstleistungen nutzen.

Why would you support this project?

Abgesehen von der pers√∂nlichen √úberzeugung, dass die bestehenden Gesetze fragw√ľrdig und √ľberholt sind und die Zeit f√ľr eine √Ąnderung gekommen ist, geht es hierbei um die Schaffung neuer Einnahmequellen und damit verbundener Wirtschaftskraft f√ľr die Zukunft unseres Landes sowie daraus erwachsendem Wohlstand und M√∂glichkeiten unserer und folgender Generationen.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Neben der Gesamtkoordination wird zuerst eine meinungsbildende √Ėffentlichkeitsarbeit in Form einer Imagekampagne bis hin zu einem positiven Volksentscheid umgesetzt. Ausserdem wird basierend auf Forschungsuntersuchungen eine Umsetzungsstrategie ausgearbeitet und dann entsprechende unternehmerische Schritte eingeleitet.

Who are the people behind the project?

Ein patriotischer Liechtensteiner und gut vernetzter Unternehmer mit einem internationalen Masterabschluss in Betriebswirtschaft sowie langj√§hriger Berufs-, F√ľhrungs- und Projektleitungserfahrung.
Eine grosse Masse an Personen mit denen die Idee bereits vorbesprochen wurde und bei denen ein Konsens dar√ľber herrscht, dass wir uns nicht l√§nger auf unseren Lorbeeren ausruhen d√ľrfen und etwas Grundlegendes basierend auf der Besonderheit und dem Selbstbewusstsein unseres kleinen Staates passieren muss. Zum anderen ist auch ein sinnvoller Umgang mit Hanfprodukten und insbesondere dem Genussmittelbereich erw√ľnscht und die Einflussnahme eines regulierenden Staates wird als wesentlich zielf√ľhrender als die bestehende D√§monisierung angesehen.

Legal notice
Carl Batliner
M√ľssnen 26
9492 Eschen Liechtenstein

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