Projekte / Musik
In diesem Jahr habe ich nach fast zwei Jahren Vorarbeit mein erstes Big Band-Album "Hive Mind" aufgenommen. Ich wünsche mir, dass diese Big Band auch Konzerte spielt. Das ist teuer (ca. 10.000€ pro Konzert), und die Zahl der Spielorte für Jazz, die sich eine solche Band überhaupt leisten können, ist sehr gering. Deshalb möchte ich einen Teil dieses Geldes durch Crowdfunding co-finanzieren - und euch dabei um eure Unterstützung bitten!
11.110 €
10.000 € Fundingziel
90
Unterstützer
Projekt erfolgreich
13.09.18, 21:14 Benjamin Schaefer
Nach dem turbulenten Tag heute, der unter anderem zwei Veranstalterzusagen und damit die Aussicht (Erfolg der Kampagne vorausgesetzt...) auf zwei Konzerttermine brachte, sind nun noch drei Stunden auf der Kampagnenuhr - und nur noch knapp 1.000€ zu sammeln. Die Konzerttermine wären: 25.2.2019 Köln, Altes Pfandhaus 26.2.2019 Hamburg, Stage Club Wie wäre es also mit dem Rundum-Sorglos-Paket aus Download, CD und Konzertkarte? Oder einer der letzten beiden verfügbaren Unterrichtsstunden? Gar einem Interview? Es könnte jetzt schnell gehen, und es ist immer noch alles möglich! Schaut doch direkt mal bei den Kampagnendankeschöns nach, was da für euch dabei sein könnte...
12.09.18, 11:18 Benjamin Schaefer
… dann endet diese Kampagne. Es waren nervenaufreibende vier Wochen - und noch kann noch alles passieren! Ich gebe jedenfalls bis morgen abend Vollgas. Ihr könnt derweil hier schonmal einen Song des Albums vorhören. Viel Spaß dabei! "Hive Mind" ist ein großes Projekt mit sehr vielen Beteiligten. Nachdem ich an dieser Stelle bereits meine 16 großartigen Mitmusiker vorgestellt habe, sind heute all diejenigen an der Reihe, die ebenfalls einen wichtigen Teil zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben. Den Anfang macht Harald Rehmann , Jazzredakteur im Deutschlandfunk, der uns den Kammermusiksaal des DLF zur Verfügung gestellt und mir freie Hand bei der Wahl des Tonmeisters gelassen hat. Meine Wahl war schnell klar, denn mit Christian Heck arbeite ich schon lange gut zusammen (das war bereits unsere fünfte gemeinsame Produktion). Christian hat das Album später auch gemischt und sich dabei mal wieder selbst übertroffen. Ein transparenter, knackiger, rundum toll klingender Gesamtsound - der abschließend noch von Reuben Cohen im Mastering veredelt wurde. Wenn Reuben in seinem Studio nahe L.A. nicht gerade "Hive Mind" mastert, arbeitet er für Pharrell Williams, Bruno Mars, Disney oder Pixar. Das gesamte Projekt wäre zudem finanziell unmöglich gewesen, hätte ich keine Förderung vom Musikfonds bekommen. Dass es diese Förderinstitution gibt, ist nicht nur für mich ein großes Glück! Die Band klänge nicht so gut zusammen, wäre nicht bei drei Stücken Tobias Wember als Dirigent im Studio dabeigewesen. Tobias hat mit seinem großen Fachwissen und seiner ruhigen, klaren Art für eine Arbeitsatmosphäre gesorgt, die ich mir besser nicht hätte wünschen können. Dass ihr in den Genuss nicht nur des Pitch Videos, sondern auch der vier Videointerviews (siehe die Musikerporträts 2, 5, 11 und 15) kommen konntet, ist der Verdienst von Lukas Zerbst . Das tolle Albumcover, welches ich im Kampagnen-Blog am 25.8. in einer Sneak Preview vorgestellt habe, hat sich der wunderbare portugiesische Künstler Travassos ausgedacht. Zu guter Letzt möchte ich euch, den Unterstützern meiner Crowdfunding-Kampagne, danken. Selbst wenn es am Ende nicht reichen sollte, ich bin gerührt und sehr dankbar, dass so viele von euch diesem Projekt bereits geholfen haben - sei es durch finanzielle Beiträge, durch Liken und Teilen auf Facebook oder durch Mundpropaganda… D A N K E an Martin Westhofen, Lukas Frei, Wibke Wittfoot, Tobias Gronau, Eva Klesse, Sasan Fariwar, Antje Velsinger, Peter Tümmers, Thomas Kluge, Sabine Pütz, Duncan Wylie, Max Hobohm, Jasmine Klewinghaus, Dieter Engemann, Bruce Woolley, Klaus Winckler, Karmen Mikovic, Philipp Kohnke, Silvia Probst, Blanca Núñez Ruiz, Dagmar Bewersdorff-Richter, Dorothea Zander, Jonathan Strieder, Fridbert Schwartz, Klaus Gohlke, Andreas Döring, Simon Below, Anne-Christine Heinrich, Bärbel Eßlinger, Deniz Bahadir, Birgit Stapel, Finn Wiest, Sina Greinert, Samuel Heinecker, Christoph Pütz, Valentin Radutiu, Max Andrzejewski, Gina Kassel, Swantje Rietz, Hannah Köpf, Philipp Westhofen, Martin Frink, Ilja Hans, Denise Hammermeister, Sven Decker, Heiri Belkner, Thomas Berndt, Stephan A. Dudek, Lothar Müller, Imke Karberg, Henriette Külmer, Kirsten Jaeger, Rainer Berger, Norbert Jörg Klatt, Christian Kampschroer, Ralf Tapp, Martina Gassmann, Martin Schiel, Tobias Hoffmann, Martin Schwarz, Jetzmann/ FSK Hamburg, Frank Schindelbeck/ Jazzpages, Martin Laurentius/ Jazz Thing, Martin Hufner/ Jazzzeitung, Mücke Quinckhardt/ Jazzbüro Hamburg e.V., Imke Machura/ nWog Records, Carmen Seegers/ Bayer Kultur, Isabel Jansen/ Nordstarter, Linn Tramm/ Hamburg Kreativ Gesellschaft, Shai Hoffmann/ Startnext und die zahlreichen weiteren Liker, Helfer und anonymen Spender!
11.09.18, 08:49 Benjamin Schaefer
Matthias Schriefl ist ein Phänomen. Schon vor 10 Jahren gastierte er als mehrfach preisgekrönter "Rising Star" in vielen großen europäischen Konzerthäusern, seither widmet er sich in wechselnden Bandkonstellationen der Verquickung von Jazz und der alpinen Blasmusik seiner allgäuerischen Heimat. Auch indische Einflüsse spielen eine zunehmende Rolle. Die daraus resultierende Aus-dem-Allgäu-in-die-weite-Welt-Musik trägt unverkennbar Matthias' Handschrift und steht in der Jazzlandschaft absolut für sich. Sein eigenes Big Band-Album wurde kürzlich für den ECHO Jazz nominiert und ich freue mich sehr, dass er Teil von "Hive Mind" geworden ist. Mit seinen immensen Spielfähigkeiten, hohem logistischem Einsatz (mehrfaches Pendeln zwischen Allgäu und Köln war nötig) und dem unbedingten Willen, aus allen musikalischen Situationen das Beste herauszuholen, hat er sehr zum Erfolg des Projekts beigetragen.
10.09.18, 09:42 Benjamin Schaefer
Als ich vor einigen Jahren auf der Suche nach einem Bassisten für mein Quintett "Quiet Fire" war, wurde mir Igor Spallati empfohlen. Eine Kennenlernprobe später war klar, dass dieser Italiener mit dem herrlich unitalienischen Vornamen genau der Richtige war. Offene Ohren, keine stilistischen Scheuklappen, ein blitzschnelles Verständnis für die musikalische Situation. Vor allem aber ein eigenständiger Spielstil mit der perfekten Mischung aus Aktion und Reaktion, aus sicherem Rückhalt und Abenteuerlust. Dazu ist Igor stets freundlich und warmherzig - eben einer, den man nur zu gern in seiner Band haben möchte. Aber was erzähle ich euch das alles - schaut das Video und seht selbst...
08.09.18, 11:10 Benjamin Schaefer
Mit Holger Werner verbindet mich ein langer gemeinsamer Weg. Wir fingen mehr oder weniger gleichzeitig unser Studium in Köln an (Holger damals noch als Altsaxofonist), waren 2004 mit dem Landesjugendjazzorchester NRW einen Monat in Mittelamerika auf Tour, 2007 dann als gelegentliche Zimmerkollegen zwei Wochen mit dem BuJazzO in der Ukraine. Ich war als Pianist bei seinem Diplomkonzert dabei, wir spielten viele Jahre gemeinsam in der Band von Hannah Köpf und Holger wirkte als Klarinettist an meinem Album "Beneath the Surface" (2010, Enja) mit. Später entschied er sich für ein Zusatzstudium der klassischen Bassklarinette in Rotterdam, bevor er vor einigen Jahren zurück nach Köln zog. Seine Wurzeln, denen er bis heute treu geblieben ist, liegen unverkennbar im Traditional Jazz, bei Oldtime und Dixieland. Er hat jedoch seinen Horizont stets erweitert und ist ebenso gerne und oft im Bereich der freien Improvisation unterwegs. Holger spielt bei "Hive Mind" Tenorsaxofon und Klarinette - sowie einen kleinen Solospot an jenem Instrument, das allgemein gerne belächelt und sträflich unterschätzt wird, mit dem er es jedoch bei "Jugend musiziert" zu höchsten Preisträgerehren geschafft hat: der Blockflöte. Sopransaxofon und Bassklarinette hätte ich ihm ebenfalls ohne weiteres in die Stimme schreiben können. Ein echter Multiinstrumentalist eben. Und dazu einer der nettesten und lustigsten Menschen, die ich kenne.
07.09.18, 11:48 Benjamin Schaefer
Malte Dürrschnabel kenne ich seit meiner Zeit im BuJazzO als geschmackssicheren und enorm vielseitigen Lead-Altisten. Studienjahre in Berlin, Brüssel und Den Haag; Gastprofessur in Bogotá, Lehrauftrag in Osnabrück; Konzerte in 20 Ländern auf 5 Kontinenten - Malte ist weit gereist im Namen der Musik. Kein Wunder, dass er für seine Arbeit mehrfach international ausgezeichnet wurde und gern gesehener Gast diverser Rundfunkbigbands und im Glenn Miller Orchestra ist. Bei "Hive Mind" spielt Malte nicht nur Altsaxofon, sondern auch Sopransaxofon, Flöte und Altflöte. Hätte ich es darauf angelegt, hätte er auch noch Tenorsaxofon, Klarinette und Piccoloflöte spielen können. Angeboten hatte er es. Aber vier Instrumente fand ich schon ziemlich ausreichend. Der Saxofonsatz und die gesamte Band profitierten gleichermaßen von seinen gezielten Nachfragen zur Phrasierung und Spieltechnik bestimmter Passagen. Als Nichtbläser und Dirigentenlehrling konnte ich nicht immer Substantielles zur Klärung beitragen, aber seine Fragen brachten die notwendige Diskussion in Gang, deren Ergebnis die Musik besser klingen ließ. "Hive Mind" at its best! Danke, Malte.
06.09.18, 11:18 Benjamin Schaefer
Heute geht es bereits in die letzte Woche der Kampagne. Am Ende - genauer am nächsten Donnerstag, den 13. September um 23:59 - gilt das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Wird der Zielbetrag von 10.000€ bis dahin nicht erreicht, bekommt ihr euer Geld zurück und ich stehe mit leeren Händen da. Höchste Zeit also, euch die verfügbaren Dankeschöns einmal genauer vorzustellen. Sucht euch euer Lieblings-Dankeschön aus und werdet Teil jener Kraft, die diese Big Band auf Konzertreise schickt! All denen, die bereits dabei sind, an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichsten Dank. Ihr seid großartig! Olympischer GeDANKE (5€) Allein das Wortspiel ist schon 5€ wert. Naja, fast. Diese Prämie erfreut sich nicht gerade allerhöchster Beliebtheit, das macht aber nichts - die anderen Dankeschöns sind wesentlich aufregender. Download (15€) Ihr bekommt das Album "Hive Mind" als Hi-Q Download im Format eurer Wahl (mp3, Apple Lossless, aiff oder wav) - und das lange vor dem offiziellen Releasetermin! Spätestens Anfang Oktober habt ihr die Dateien im gewünschten Format auf eurem Rechner. Konzertkarte (25€) Auf ein "Hive Mind"-Konzert kommen und an der Kasse nur kurz euren Namen sagen. Die Eintrittskarte ist schon hinterlegt. Bequemer geht's nicht. Erste Spielorte wären Hamburg und Köln, ein Termin im 1. Halbjahr 2019 wird angestrebt. Achtung: diese Prämie ist auf 50 Stück limitiert. Noch gibt es ein paar davon… CD + Download (30€) Ihr bekommt nicht nur den Hi-Q Download (s.o.), sondern auch einen physischen Tonträger - ebenfalls lange vor dem offiziellen Releasetermin. Für alle, denen das haptische Erlebnis beim Musikhören noch wichtig ist. Für alle, die statt Alexa oder Boombox noch eine Stereoanlage zuhause haben oder wenigstens ein CD-Laufwerk im Laptop. Die CD hat nicht nur ein tolles Cover, sondern auch ein Booklet, in dem ihr mehr über Hintergründe und Inspirationen zu den Stücken erfahren könnt. Lieferbar voraussichtlich Anfang Oktober. CD + Download + Konzertkarte (50€) Das unverzichtbare Gesamtpaket für alle, die den Studio vs. Live-Vergleich machen möchten. Das Album ist wirklich sehr gut geworden (was noch nicht mal Eigenlob ist, denn es betrifft ja die Arbeit sämtlicher Kollegen, die am Prozess beteiligt waren); dennoch ist das Liveerlebnis beim Jazz oft noch beeindruckender, weil man den Musikern aus nächster Nähe bei der Arbeit zusehen und dem musikalischen Entstehungsprozess direkt beiwohnen kann. Und man kommt mal raus, an einen schönen Ort mit anderen schönen Menschen. Sehr zu empfehlen! Unterricht + Download (90€) Ihr wolltet schon immer mal Klavierunterricht nehmen? Ihr wohnt in Hamburg oder Köln? Prima, hier könnt ihr eure Unterrichtsstunde (60 min.) buchen. Falls ihr woanders lebt, auch kein Problem - dann braucht ihr nur ein eigenes Instrument und eine halbwegs gute Internetverbindung, und schon bekommt ihr den Unterricht via Skype! Obendrauf gibt es auch noch den Hi-Q Download (s.o.) im Dateiformat eurer Wahl. Der Unterricht kann ab Anfang Oktober stattfinden, den Termin vereinbaren wir im Anschluss an den Kampagnenerfolg. Ein paar freie Stunden gibt es noch, aber beeilt euch lieber, denn das Kontingent ist sehr begrenzt… Interview (200€) Ihr wolltet immer schon wissen, wie mein Arbeitsalltag aussieht? Was ich über das Thema xy denke? Ob ich privat eher rote oder blaue Strümpfe trage? Was auch immer euch auf den Nägeln brennt, findet es heraus - mit eurem Interview und euren 20 Fragen. Ich glaube, diese Dankeschön-Kategorie ist mein Favorit. Ihr fragt, ich antworte, wir kommen ins Gespräch. Ob schriftlich, am Telefon oder - je nach eurem Wohnort - sogar von Angesicht zu Angesicht. Zusätzlich bekommt ihr eine Eintrittskarte zum Konzert, ein handsigniertes Exemplar von "Hive Mind", den Hi-Q Download und sogar noch zwei unveröffentlichte Bonus Tracks. Werdet einer von acht Interviewpartnern - ich freue mich schon auf eure Fragen! Inspirationscollage (450€) Als ich die Stücke für "Hive Mind" komponierte, wollte ich die diversen Inspirationsquellen und möglichen Lösungsansätze, die ich in Text und Bild festgehalten hatte, immer gebündelt und sichtbar vor mir haben. Daraus entstand die Idee, für jedes der Stücke eine Inspirationscollage anzufertigen. Insgesamt fünf dieser Unikate könnt ihr nun erwerben und damit das entsprechende Stück mit ganz neuen Augen hören. Solltet ihr euch jemals daran sattsehen, könnt ihr es immer noch weiterverhökern. Der Wertzuwachs wird immens sein, prognostiziert mein Portfoliomanager. Zusätzlich zur Collage bekommt ihr sogar noch zwei Eintrittskarten für ein "Hive Mind"-Konzert, einen persönlichen Dankesbrief, eine handsignierte CD und den Hi-Q Download im Format eurer Wahl. Konzertpatenschaft (1.000€) Die ultimative Hilfe, um diese Big Band auf Konzertreise zu schicken. Dafür nenne ich euren Namen beim Konzert und in allen Vorankündigungen (falls ihr lieber anonym bleiben möchtet, gebt mir einen entsprechenden Hinweis…). Ihr bekommt fünf Eintrittskarten für ein "Hive Mind"-Konzert. Zusätzlich habt ihr nach diesem Konzert Zugang zum Backstage-Bereich, wo wir ein persönliches Gespräch führen können. Ich schicke euch einen persönlichen Dankesbrief, die handsignierte CD und den Hi-Q Download plus zwei unveröffentlichte Bonus Tracks. Und meinen ewigen Dank. Dieses exklusive Angebot ist nur fünfmal verfügbar.
05.09.18, 10:56 Benjamin Schaefer
Jan Schreiner ist Blechbläser - und war es von Anfang an. Er begann im zarten Alter von 6 Jahren an der Trompete und rutschte später immer tiefer im Register: zunächst Tenor-, dann Bassposaune, inzwischen längst auch Tuba. Neben Posaune studierte er auch Komposition. Jan hat eine lange und tiefgreifende Verbindung zum Klangkörper Big Band. Nicht nur war er Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters (BuJazzO), er war auch Mitbegründer gleich zweier Big Bands (Lucerne Jazz Orchestra und Berlin Art Orchestra) und leitet sein eigenes Large Ensemble, das kürzlich mit einer Doppel-CD debütierte. Darüber hinaus war und ist er Sideman in zahllosen großen Klangkörpern, darunter nahezu sämtliche Rundfunkbigbands. Auch dem Ensemble Modern blieben seine Fähigkeiten nicht verborgen. Hinzu kommen immer wieder Dozententätigkeiten an diversen deutschen Hochschulen sowie in Bern und Maastricht. Neben der Musik ist Jan vor allem sportbegeistert - am Fernseher und an der Playstation, aber auch als Teilnehmer der Landesmeisterschaften im Gewichtheben und als einer der wenigen mir bekannten Fans des VfB Stuttgart. Ehrensache, als gebürtiger Stuttgarter.
04.09.18, 11:12 Benjamin Schaefer
Frank Wingold gehört nicht nur zu meinen Lieblingsgitarristen, ich bewundere ihn auch als Komponisten. Das Album "Clairvoyance", eingespielt 2005 mit seinem großartigen Quartett mit Niels Klein, Dietmar Fuhr und Jonas Burgwinkel, hat mich lange Jahre begleitet. Auch Konzerte mit "agog" und "Underkarl" hinterließen einen bleibenden Eindruck bei mir. Sein Gitarrenspiel - auf elektrischer und akustischer, jeweils siebensaitiger Gitarre - ist unkonventionell und in harmonischer und linearer Hinsicht einzigartig. Sein Sound hat genau die richtige Mischung aus Wärme und Dreck. Frank hat Jazz und klassische Gitarre studiert und arbeitet seit Jahrzehnten im Spannungsfeld zwischen Jazz, improvisierter Musik und zeitgenössischer/ "Neuer" Musik. Er ist Professor für Jazz-Gitarre in Osnabrück. Ich bin sehr froh, dass er auch ein Teil von "Hive Mind" geworden ist.
03.09.18, 12:45 Benjamin Schaefer
Innerhalb des Klangkörpers Big Band gibt es verschiedene Spezialisten, deren Fehlen sich besonders bemerkbar machen würde - obwohl sie selbst im Regelfall nur selten in den Vordergrund treten. Die Spezialität der Bassposaunisten sind die tiefen Töne, die dem Bläsersatz "unnerum" die nötige Basis und, wo gewünscht, Wucht verleihen. Robert Hedemann ist einer der beiden Bassposaunisten von "Hive Mind". Geboren in Rostock, wohnhaft in Hamburg, mit seinen 27 Jahren bereits regelmäßiger Gast bei der NDR Big Band und Mitglied vieler weiterer Large Ensembles, an über 50 Rundfunk- und CD-Aufnahmen beteiligt (von denen drei für den ECHO nominiert wurden), zudem Co-Leiter einer eigenen Big Band und Aktivposten der jungen Hamburger Jazzszene. Dabei ist Robert keiner, der sich in den Vordergrund drängen muss. Er ist einfach immer dabei - ein ruhiger, verlässlicher Spezialist seines Instruments, dessen Fehlen sich eben besonders bemerkbar machen würde.
31.08.18, 10:56 Benjamin Schaefer
Auch wenn er gebürtiger Ostfriese ist - Matthias Bergmann dürfte inzwischen als "Kölner Original" durchgehen. Der leidenschaftliche FC-Fan, dessen Lust am Fußballspielen auch eine beachtliche Zahl an Kreuzbandrissen nicht schmälern konnte, ist seit über 20 Jahren fester Bestandteil der Kölner Jazzszene. Er unterrichtet Jazz-Trompete an der HfMT Köln und konzertiert weltweit. Das Format Big Band taucht in seinem Arbeitsalltag häufig auf. Kein Wunder - die Mischung aus perfektem Einpassen ins Satzspiel, hervorragenden Solofähigkeiten, trockenem Humor und freundlichem Wesen sorgt dafür, dass ihn jeder gerne in der Band haben möchte. Falls ihr noch Zweifel an Matthias' Verbundenheit mit Köln habt, schreibt ihm über das Kontaktformular seiner Homepage www.matthiasbergmann.koeln .
30.08.18, 10:38 Benjamin Schaefer
Mit seinen gerade mal 28 Jahren kann Moritz Wesp bereits auf eine internationale Ausbildungs- und Konzertkarriere zurückblicken. Geboren in Frankfurt am Main, aufgewachsen und musikalisch sozialisiert in Rüsselsheim (einem jener abseits der großen Städte gelegenen Hotspots, aus denen immer wieder Jazztalente hervorgehen), Preise bei Jugend Jazzt, Mitgliedschaften in Landes- und Bundesjazzorchester, Studium von Posaune und Komposition in Luzern und Köln. So weit, so "normal" - oder wenigstens verbreitet in Jazzkreisen gerade jüngerer Generationen. Was bei Moritz besonders auffällt, ist jedoch sein breites Interessenspektrum und die damit einhergehende Offenheit im Herangehen an jede Form von musikalischer Äußerung. Er beherrscht nicht nur ganz selbstverständlich das eigene Instrument, sondern ist stets darauf bedacht, Musik aus vielfältigen Blickwinkeln zu betrachten, mit ihr zu experimentieren und sie in anderen Sinnzusammenhängen neu zu erleben. Seine Lehrer in Köln? Ja, ein Posaunist (Henning Berg) - aber eben auch ein Pianist (Hubert Nuss), ein Saxofonist (Frank Gratkowski), ein Bassist (Dieter Manderscheid) und ein Komponist (Siegfried Koepf). Zur Posaune wechselte er damals wegen der Schulbigband, vorher hatte er bereits Klarinette, Klavier und Tenorhorn gespielt. Moritz ist ein hochspezialisierter Generalist.
29.08.18, 10:29 Benjamin Schaefer
Stefan Karl Schmid ist einer der ausgechecktesten Musiker, die ich kenne. Er wirkt meist ruhig und nordisch zurückhaltend (was mehr an seinen halb-isländischen Wurzeln denn an seiner rheinland-pfälzischen Sozialisation liegen mag…), seine Palette an musikalischen Ausdrucksfähigkeiten reicht allerdings weit darüber hinaus. Explosive Soli in halsbrecherischem Tempo? Freie Improvisation? Erweiterte Spieltechniken? Und das alles auf Klarinette, Sopran- und Tenorsaxofon? Kein Problem für Stefan. Big Band ist seit jeher ein großes Thema für ihn, hat er doch seine ersten Jazz-Erfahrungen im Landesjazzorchester gemacht. Später wurde aus dem "Landes-" ein "Bundes-", noch später waren es diverse Rundfunkbigbands, bei denen er aushelfen durfte. Er schätzt die Big Band als Mini-Szenetreff und genießt es, mit vier weiteren Saxofonen zusammenzuspielen, sich untereinander austauschen zu können. Dass er selber viel für Large Ensemble und Big Band komponiert und Co-Leiter des Kölner Subway Jazz Orchestra ist, versteht sich fast von selbst. Ach so, bei "Hive Mind" spielt er übrigens Baritonsaxofon und Bassklarinette. Mit einem Sound, wie man ihn sich schöner nicht wünschen könnte. "Kannst du mir schon mal die Noten schicken, ich muss das ein bisschen üben." Kein Problem für Stefan.
28.08.18, 10:32 Benjamin Schaefer
Nach Studienjahren in Wien, Amsterdam und New York zog Bastian Stein 2013 nach Köln, wo er seither aus der Jazzszene nicht mehr wegzudenken ist. Er veröffentlichte eigene Alben bei renommierten Labels, ist gern gesehener Gast bei diversen Rundfunkbigbands, wirkt an der Musikhochschule Stuttgart als Trompetendozent und besticht durch seinen vollen, warmen Sound. Wenn Bastian nicht gerade Trompete spielt, komponiert oder sich um seine Familie kümmert, treibt er gerne Sport: einsatzfreudig, spielstark, selbstbewusst, aber immer mannschaftsdienlich. Einer, den man gerne in seinem Team hat. Auf der musikalischen Ebene verhält sich das nicht anders.
27.08.18, 10:18 Benjamin Schaefer
Mit Denis Gäbel hatte ich etliche Jahre die Freude, gemeinsam in der Band von Hannah Köpf zu spielen. Der folgende Ausschnitt einer aktuellen Konzertkritik formuliert sehr treffend, was ich an ihm schätze: "Denis Gäbel (..) zählt nicht nur in Europa zu den besten Saxofonisten, die es derzeit gibt. Was er spielt, geht weit über Virtuosität hinaus - die technische Beherrschung des Instruments kann man mit viel Fleiß immer optimieren. Nein. Es ist vor allem die unwahrscheinliche Musikalität, der Einfallsreichtum und die Interaktion mit den Mitmusikern, die ihn auszeichnen." Dazu kommen noch sein ebenso trockener wie schneller Humor und die angenehme Tatsache, dass Denis um seine außergewöhnlichen instrumentalen Fähigkeiten kein großes Aufhebens macht.
25.08.18, 12:28 Benjamin Schaefer
Als klar war, dass ich das "Hive Mind"-Album zum Anlass nehmen würde, mein eigenes Label zu gründen, wusste ich sofort, welchen Grafiker ich für das Artwork der CD anfragen würde - der portugiesische Künstler Travassos fertigt seit vielen Jahren aufregende Cover Designs für diverse Label im Bereich zeitgenössischer Jazz (u.a. Clean Feed, WhyPlayJazz, ...). Also fragte ich ihn, schickte ihm die Musik und ein paar Infos. Ein paar Tage später kam dann dieses Cover von ihm - und ich war begeistert. Ein klassischer first take !
24.08.18, 10:53 Benjamin Schaefer
Echo Jazz 2012. Jazzpreise von SWR und WDR. Best Soloist Award auf dem North Sea Jazzfestival. Auf über 50 CDs und in unzähligen Radio- und Fernsehmitschnitten zu hören. Weltweite Konzerttätigkeit, unter anderem mit John Scofield, Chris Potter und Lee Konitz. Mitbegründer des KLAENG Jazzkollektivs. 2011 im Alter von 30 Jahren als Professor an die Musikhochschule Köln berufen. Gestatten: Jonas Burgwinkel . Jonas' Schlagzeugspiel ist einmalig. So wie er klingt kein zweiter. Sein Spiel ist hochvirtuos, feinverästelt, mit vielen kleinen und kleinsten Notenwerten - und trotzdem hat man als Mitspieler immer das Gefühl, genügend Raum zu haben. Aktion und Reaktion finden bei Jonas quasi zeitgleich statt. Er kann in Sekundenbruchteilen auf neue musikalische Situationen eingehen und schafft ständig selbst neue Möglichkeiten für die gemeinsame Weiterentwicklung der Musik. Hierzulande bestens bekannt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Pablo Held Trio, hat er sich - für Schlagzeuger nicht gerade üblich - in den letzten Jahren vermehrt auch mit eigenen Bandprojekten hervorgetan und mit "Side B" kürzlich eine meiner absoluten Lieblingsplatten veröffentlicht. Jonas trommelte vor 10 Jahren bei meinem Kompositions-Diplomkonzert und ich bin sehr froh, dass er auch für "Hive Mind" zugesagt hat.
23.08.18, 10:50 Benjamin Schaefer
Was passiert am Ende der Kampagne? Heute ist der neunte Tag meiner Crowdfunding-Kampagne. Sie läuft insgesamt 30 Tage, Deadline ist der 13. September um 23:59h. Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder wir haben es geschafft, den Zielbetrag von 10.000€ zu erreichen (auch Überfinanzierung ist möglich…), oder nicht. Im Erfolgsfall stehen "Hive Mind" dann 10.000€* zur Verfügung. Sollten wir es nicht schaffen, bekommen alle Projektunterstützer ihr Geld zurück und ich stehe mit leeren Händen da. Es gilt also das Alles-oder-nichts-Prinzip. Gehen wir mal vom Erfolgsfall aus, das macht mehr Spaß. In dem Fall bekommen alle Projektunterstützer ihre jeweiligen Dankeschöns (Lieferfristen siehe Details…) und ich kann den eingenommenen Betrag verwenden, um damit ein "Hive Mind"-Konzert in Eigenfinanzierung durchzuführen oder - das ist mein eigentliches Ziel - zwei oder mehrere Konzerte mit Teilbeträgen dieser Summe co zu finanzieren. Dafür suche ich momentan Veranstalter als Projektpartner. Erster Ort für ein Konzert wäre Hamburg. Zweiter Ort wäre Köln. Darüber hinaus kommen sämtliche Orte in Deutschland in Betracht, an denen ich Projektpartner finde. Ich wohne weder in Hamburg noch in Köln. Warum sollte ich die Kampagne dann unterstützen? Für alle, die nicht in einer der Städte wohnen, in denen das Zustandekommen eines "Hive Mind"-Konzerts am wahrscheinlichsten ist, gibt es etliche ortsunabhängige Kampagnen-Dankeschöns: - das Album "Hive Mind" als Download oder CD - eine Unterrichtsstunde (übrigens auch in Köln möglich...) - ein Interview mit mir oder gar - eine handgefertigte Inspirationscollage (UNIKAT) Na, wenn das nichts ist! Warum Crowdfunding, warum nicht Dritt-/ Fördermittel? Für die CD-Produktion von "Hive Mind" ist es mir gelungen, den Deutschlandfunk als Partner zu gewinnen und Drittmittel vom Musikfonds einzuwerben. Leider funktionieren die Förderinstrumente, die für Konzerte zur Verfügung stehen, nur über einen hohen Anteil an Eigenmitteln. Die habe ich nicht. Deshalb meine Idee der (Teil-)Finanzierung durch Crowdfunding. Ein guter Nebeneffekt ist - und da rollen einige von euch vermutlich jetzt schon nickend mit den Augen - die Langzeit-Werbewirkung einer solchen Kampagne. Selbst wenn das Fundingziel am Ende nicht erreicht werden sollte, werden viel mehr Menschen von "Hive Mind" erfahren haben als ohne die Kampagne. * abzüglich der Transaktions- und Plattformgebühren sowie der mir entstandenen Kosten für die Bereitstellung der Dankeschöns
22.08.18, 09:51 Benjamin Schaefer
Als die Australierin Shannon Barnett 2014 aus New York nach Köln kam, um ihre Stelle bei der WDR Big Band anzutreten, war ich sofort beeindruckt - nicht nur von ihren instrumentalen Fähigkeiten, sondern auch von ihrer mitreißenden Spielfreude und dem hörbaren Drang, die Musik lebendig halten und aktiv mitgestalten zu wollen. Neben ihrer WDR-Arbeit tritt Shannon regelmäßig mit eigenen Projekten in den Vordergrund und ist umtriebiger Teil der freien Jazzszene. Ihr Kölner Quartett mit Stefan Karl Schmid (ts), David Helm (b) und Fabian Arends (dr) hat kürzlich ein Album mit dem Namen "Hype" veröffentlicht, welches seinem Titel absolut gerecht wurde. Beim Mischen der "Hive Mind"-Aufnahmen war es immer wieder eine Freude, auf die Wellenformen der Posaunenspuren zu schauen. Satter, voller, runder Ton, stets sauber intoniert und warm im Klang, aber nie ohne Biss. Die perfekte Kombination.
21.08.18, 10:49 Benjamin Schaefer
Wie einige von euch wissen, habe ich neben Jazz-Klavier auch Jazz-Komposition studiert. Im Kompositionsstudium war das Komponieren für größere Besetzung - insbesondere für Big Band - wesentlicher Unterrichtsinhalt. Für mein Diplomkonzert schrieb ich Musik für ein 12-köpfiges Large Ensemble namens "Dirty Dozen". Diese Musik schrieb ich später für Big Band um und führte sie mit dem Lucerne Jazz Orchestra auf. Für eine CD-Produktion fehlten mir aber sowohl die finanziellen Mittel als auch der feste Glaube daran, dass das, was ich geschrieben hatte, gut genug war, um es auf Tonträger zu verewigen. Das war vor zehn Jahren. Der Gedanke, eines Tages nochmal für große Besetzung/ Big Band zu komponieren, hatte mich stets begleitet. Als dann vor etwa zwei Jahren mit dem Musikfonds ein neues Förderinstrument geschaffen wurde, das Projekte dieser Größenordnung möglich machen konnte, sah ich die Chance gekommen und legte los. Glücklicherweise hatte ich mit dem Deutschlandfunk früh einen Partner gefunden, der mir Studio und Toningenieur zur Verfügung stellte. Bis jedoch die Finanzierung des Projekts gesichert war, verging ein ungewisses halbes Jahr. Aus der naiven Lust, für große Besetzung zu komponieren, wurde ein nahezu uferloses Unterfangen - Musik schreiben, Termine für 17 Musiker koordinieren, Projektkonzepte, Finanzpläne und Förderanträge erstellen, CD-Produktion und -Veröffentlichung in die Wege leiten… zuletzt auch noch ein eigenes Label gründen und diese Crowdfunding-Kampagne starten. Bis das Projekt abgeschlossen ist, werden insgesamt gut zwei Jahre vergangen sein. Bei alledem habe ich viel gelernt - was Komposition und Arrangement betrifft, aber auch die Bereiche Organisation, Selbstmanagement und Musikwirtschaft. Vor allem jedoch habe ich Hochachtung bekommen vor den zahlreichen Kollegen, die nicht nur für Big Band schreiben, sondern auch seit vielen Jahren ihre eigenen Big Bands leiten - Jörn Marcussen-Wulff und Timo Warnecke (Fette Hupe Hannover), Janning Trumann, Stefan Karl Schmid und Tobias Wember (Subway Jazz Orchestra Köln) nenne ich hier stellvertretend für viele, bin ich ihnen doch zu besonderem Dank verpflichtet: Sie haben mir großes Vertrauen geschenkt und mich eingeladen, meine Musik mit ihren jeweiligen Klangkörpern aufzuführen. Ebenso großer Dank gebührt Christophe Schweizer (LARGE Hamburg), der es mir ermöglicht hat, extra für einen Konzertabend eine Big Band in Hamburg zusammenzustellen. Die großzügige, selbstlose Arbeit der genannten und vieler anderer Big Bands im Lande ist von großem Wert für die Vielfalt unserer Jazzszene - und unbedingt förderungswürdig! Als Konzertbesucher sieht man meist nur die "Spitze des Eisbergs", das Endergebnis eines langen Prozesses. Ich habe gerade die großartige Gelegenheit, diesen Prozess selber zu durchleben.
20.08.18, 11:31 Benjamin Schaefer
Auf der Suche nach einem Altsaxofonisten für mein Quintett "Quiet Fire" stieß ich 2014 auf James Wylie , einen Neuseeländer, der nach Lehrjahren in Boston und Berlin mittlerweile in Griechenland lebt. James begeisterte mich sofort durch seinen warmen, aber nicht kantenlosen Sound und die Fähigkeit, scheinbar ohne Grenzen und ohne Angst Musik aus dem Moment heraus entstehen zu lassen. Die FAZ sah es ähnlich und lobte seine “lyrische Ausdrucksvielfalt”. Ich habe mich sehr gefreut, dass James auch Teil von "Hive Mind" sein konnte. Wie er im Video erwähnt, ist in Big Bands spielen nicht gerade sein Tagesgeschäft, aber das war ihm - und mir - eher eine willkommene Herausforderung denn eine Einschränkung. James möchte immer dazulernen. Seit seinem Umzug nach Thessaloniki ist er tief in die griechische und vorderasiatische Musiktradition eingetaucht, spielt seither nicht nur Saxofone und Klarinette, sondern auch Lyra und Kamancheh - und erweitert so beständig seinen Improvisationshorizont.
18.08.18, 10:36 Benjamin Schaefer
Mit Jan Schneider verbindet mich insofern schon ein langer Weg, als dass er der erste Musiker war, auf dessen Diplomkonzert ich während meiner Studienzeit in Köln mitwirken durfte. Hui, war das aufregend damals. Im Gegenzug war Jan dann Teil meines Diplomkonzerts für Komposition und nun - schlappe 10 Jahre später - hat er bei "Hive Mind" die Position der Lead-Trompete übernommen. Lead-Trompeter sind zuständig für die höchsten Trompetentöne in der Big Band, deren Erzeugung a) eine Wissenschaft für sich und b) ganz schön anstrengend ist. Jan erledigt diese schwierige Aufgabe stets souverän, sehr musikalisch - und derart unaufgeregt, dass das typische Lead-Trompeter-Erkennungsspiel (wer hat den rötesten Kopf im Trompetensatz?) ins Leere läuft. Die Liste seiner guten Referenzen ist einfach zu lang, um sie hier aufzuzählen. Dass er oft in den höchsten Tönen gelobt wird, ist nur konsequent.
17.08.18, 18:33 Benjamin Schaefer
Liebe Seitenbesucher, herzlich Willkommen auf meiner Kampagnenseite! Die allerersten Tage meiner allerersten Crowdfunding-Kampagne liegen nun hinter mir - meine Augen nehmen allmählich die Form eines Bildschirms an, meine Finger sind heißgelaufen und mein Gehirn freut sich aufs Wochenende. Folgende drei Gedanken kreisen in wechselnder Reihenfolge durch meinen Kopf: 1.) Ui, ist das aufregend. 2.) Puh, ist das anstrengend. 3.) Läuft ja ganz gut bisher. Vermutlich. (Hier fehlt mir der Vergleich.) Ab morgen gibt es an dieser Stelle (fast) täglich einen neuen Blogeintrag. Darin stelle ich euch unter anderem alle beteiligten Musiker vor, erzähle euch mehr über die Entstehungsgeschichte dieser Produktion, verkünde die neuesten Neuigkeiten und lasse euch - ob ihr wollt oder nicht - an meinem jeweiligen Seelenleben teilhaben. Also dann... viel Spaß und - folgt mir! Herzlich, Benjamin

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