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Hofhühner zurück auf den Bauernhof! Lasst uns zeigen, dass es möglich ist, eine vielfältige, unabhängige und bäuerliche Hühnerhaltung aufzubauen. Mit Hühnern, die einen Platz im Betriebskreislauf haben. Mit Hennen, die nicht nach einem Jahr ausgelaugt ausgetauscht werden müssen. Mit Hähnen, die genug Zeit bekommen, zu einem tollen Produkt zu wachsen. In den letzten Jahren habe ich dafür sehr viel Wissen, Erfahrungen und alte Hühnerrassen zusammengetragen - jetzt soll der nächste Schritt folgen.
25.225 €
20.000 € 2. Fundingziel
385
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
31.12.19, 17:14 Ingmar Jaschok
Liebe Unterstützer*innen, erstmal wünsche ich, geruhsame Weihnachten gehabt zu haben. Auch bei uns ist zwischen den Jahren ein bisschen Zeit durchzuatmen und das fulminante Jahr 2019 Revue passieren zu lassen. Wie dankbar ich jeder Unterstützung unseres Crowdfundings bin, habe ich schon ein paar Mal geschrieben. Daran hat sich nichts geändert. Ins neue Jahr gehend schulde ich Euch aber noch eine Aussicht auf die kommenden Entwicklungen, insbesondere nach dem Fuchsangriff. Erstmal: es sind keine weiteren Tiere zu Schaden gekommen. Zwischen den vielen aufmunternden Nachrichten habe ich auch eine erhalten, die mir vorgeworfen hat, dass es unverantwortlich sei, die Tiere so zu halten, dass sie zu Schaden kommen können. Dazu einmal in aller Deutlichkeit: so lange Strom fließt (also in aller Regel), halte ich mein aktuelles System für das fuchssicherste, dass ich bisher für unsere Gegend gefunden habe. Türen sind toll, so lange sie jeden Abend zu sind. Automatische Klappen, sind toll, so lange kein Stromausfall passiert und die Zeit- oder Dämmerungsautomatik verstellt. Immer gibt es aber das Risiko, dass der Fuchs einfach zwischendurch mal kommt. Da hilft keine Tür die man Abends zu machen kann, so lange man sie morgens auf macht. Die einzige Variante, die Tiere wirklich sicher vor Fuchsangriffen zu haben ist die Bodenhaltung im geschlossenen Stall und ich denke dazu haben wir ähnliche Ansichten. Ich bin für Vorschläge offen, aktuell aber guter Dinge, gut aufgestellt zu sein. Ende November wurde bei uns am Kuhstall gearbeitet. Die Bauarbeiter wussten nicht, dass der Zaun, der sie bei ihrer Arbeit behinderte, die Brücke zwischen dem Weidezaungerät und den Hühnern war und ließen ihn nach Feierabend offen. Inzwischen habe ich die Hühner umsiedeln können. Den Winter verbringen sie in einem tollen neuen Folientunnel mit einer Größe von 20x6m und können dort jeden der wertvollen Wintersonnenstrahlen mitnehmen, ohne aber dem Wind ausgesetzt zu sein. Zusätzlich zum großen Innenraum des Gewächshauses haben sie einen eingezäunten Bereich um den Folientunnel als Auslauf. Nachdem ein Bekannter, der ebenfalls Silverudds Blå-Hühner züchtet, von unserem Fuchsunglück erfahren hat, sagte er mir zu, dass ich seine gesamte Bruteierausbeute des Februars bekommen könne. Das werden einige Eier sein, so dass wir nicht komplett auf Start zurückgeworfen werden. Woran ich in der vergangenen Mail überhaupt nicht gedacht habe, war die Dankeschönsituation nach dem Fiasko. Insbesondere diejenigen, die Zucht- und Junghennen geschenkt und benannt haben, haben sich zu Recht gefragt, was Phase sei. Die Dankeschöns gibt es natürlich. Ein paar werde ich „termingerecht“ im Januar ausliefern können. Insgesamt wurden diese Dankeschöns etwa 100 Mal ausgesucht. So viele Hennen haben wir aber jetzt nicht mehr. Das heißt, dass es sich für viele bis in den Sommer verschieben wird. Ich möchte auch wirklich Tiere mit den Namensringen bestücken, die es gibt und dass die Patenschaften für die Zuchthennen auch wirklich für Zuchthennen angewandt werden, mit denen auch in den nächsten Jahren noch gearbeitet wird. Ja, es verzögert sich, aber es kommt – wie überhaupt bei den Dankeschöns, die zum Teil, im Fall der Taschen, zu Recht schon angemahnt werden. Darüber, wie wir in Zukunft vermeiden, dass ein einziger kleiner Fehler das ganze Projekt ins Wanken bringt, habe ich in den letzten Wochen viel nachgedacht. Die Lösung ist logisch, brauchte aber ein bisschen: ich muss es auf mehrere Füße stellen. Damit schlage ich nicht nur eine Fliege mit einer Klappe, was einen Fuchs- oder Seuchenfall betrifft, sondern sorge für die Verbreitung des Projektes und auch die Emanzipation von meiner Person. Im letzten halben Jahr habe ich einige Anfragen von Menschen erhalten, die selbst auch auf ähnliche Weise Hühner halten wollten und musste immer wieder aus Zeitgründen absagen. Oder auch, weil ich mit meiner Zucht noch nicht an dem Punkt war, Zuchttiere oder Bruteier abzugeben. Das – und das ist jetzt der Blick in die Zukunft – wird im kommenden Jahr geändert werden. Ich suche ein paar Betriebe, die wirklich daran interessiert sind, ihr eigenes Hofhuhn-Projekt zu starten und unterstütze sie mit weisen Ratschlägen, auf Wunsch Öffentlichkeit und Kontakten über meine Kanäle und bei wirklichem Bedarf auch mit Mitteln aus dem Crowdfunding. Ein zweites Zentrum soll neben unserem Bornwiesenhof der zukünftige Hof von langjährigen Freunden von mir in Ostholstein sein. Wie in der letzten Mail bereits angedeutet, zieht es uns als kleine Familie wahrscheinlich im kommenden Herbst aus dem Hunsrück weg und tendenziell in Richtung Norden. Auf dem Bornwiesenhof wird es für die Hofhühner aber unverändert weitergehen: meine Familie steht hinter dem Projekt und wird es mit den durchs Crowdfunding geschaffenen Strukturen weiterführen. Die erwähnten Freunde in Ostholstein wechseln im kommenden Jahr mit ihrer Demeter-Solawi von einem Pacht- auf einen Eigenbetrieb und sind schon seit Jahren mit mir zum Thema Hühner im Austausch. Aktuell mit einem gemeinsam entwickelten Konzept, in dem sie „abgelegte“ Hennen eines größeren Demeterbetriebes übernehmen und ihnen so die frühzeitige Schlachtung ersparen. Für die Idee, gemeinsam mit Zweinutzungs-Rassehühnern zu arbeiten, waren sie gleich Feuer und Flamme und so können wir viele der Ansätze aus dem Crowdfunding auch dort umsetzen und zusätzlich noch an Lösungen für Betriebe mit Gartenbau arbeiten. Gestern Morgen habe ich über die „Hofhuhn“-Kanäle in den sozialen Netzwerken darüber informiert, dass es uns als kleine Familie erstmal aus der Landwirtschaft herauszieht. Es tut mir Leid, dass ich in dem Post nur ganz knapp umreißen konnte, wie es mit dem Hofhuhn-Projekt weitergeht. Außerhalb von Startnext lesen Menschen aus verschiedenen Gründen meine Beiträge, deswegen musste ich mich dort zu unserem Thema kurzfassen. Auch diesen Blogtext schaffe ich erst abends zu schreiben. Deswegen habe ich schon ein paar enttäuschte Kommentare und Mails zu lesen bekommen. Gestern Vormittag kam der oben schon erwähnte Züchterfreund vorbei und hat mit mir ein paar Hennen getauscht, nachmittags standen wir erst auf dem Dach des Kuhstalls (die ersten Arbeiten am Dachstuhl haben den „Stromausfall“ bewirkt, gestern haben wir die letzten Platten aufs Dach gelegt) und anschließend hatte ich ein Gespräch mit einem Journalisten der „Süddeutschen“: Heute erschien in der Silvesterausgabe der sz auf „Seite 3“ ein Artikel über unser Projekt und die Zusammenarbeit mit Köchen. Im Sommer hat mich der Journalist zwei Tage lang begleitet und gestern ging es darum, die Fakten gegenzuchecken bevor die Ausgabe in den Druck gegangen ist. Es kommt gerade sehr viel zusammen und ich werde vielen Dingen nicht gerecht. Auch der Aufarbeitung der Entwicklungen der letzten Wochen. Wie ihr die Aussichten bewertet kann ich natürlich nicht beeinflussen. Ich persönlich glaube, dass es das Richtige ist, das Projekt auf die beschriebene Art auf stabile Füße zu stellen. Die überwältigende Unterstützung des Crowdfunding lässt es vielleicht etwas seltsam wirken, wenn ich schreibe, dass ich keine Lust auf ein Einzelkämpferdasein habe. In der Praxis hat mich die Realität aber ein bisschen dorthin gedrängt. Aus Zeitgründen musste ich die erwähnten Anfragen um Beratung und Unterstützung absagen, auch Anfragen der Bioverbände zu Teilnahme an Diskussionsrunden zum Thema Hühnerzucht oder Mitarbeit an Konzepten konnte ich nicht annehmen. Dafür ist das Thema zu wichtig und die Unterstützung aus dem Crowdfunding ein zu starkes Signal. Das darf nicht verpuffen, weil ich es über die Arbeit der Umsetzung nicht schaffe, das Projekt weiter zu kommunizieren. Mache ich es alleine, wird es zu kompliziert. Sind wir viele, kann jeder in einem Teilbereich Experimente machen, eine oder ein paar Zuchtlinien einer Rasse halten (und nicht wie ich aktuell rasseübergreifend über zehn) und man kann sich austauschen und so einfach mehr lernen. Durch die veränderten Umstände ist allerdings nicht alles tutti und ich schließe diesen Text mit einem Umstand der mich ärgert: die Eier-Dankeschöns und die Blicke in die Bücher werde ich mit unseren Tieren in kommenden Jahr nicht erfüllen können. In einem Dreivierteljahr werde ich die Arbeiten mehr begleiten als selbst ausführen und kann deswegen von niemandem erwarten, so genau Buch zu führen wie es für den „Blick in die Bücher“ nötig wäre. Im Laufe des Januars werde ich die betreffenden Unterstützer*innen kontaktieren und gemeinsam werden wir überlegen was zu tun ist. Je nachdem was gewünscht ist, können wir die Eier-Abos und Einblicke gerne in andere Hofhuhn- oder Hofprodukte umändern. Scheinen die Entwicklungen des Projektes nicht mehr unterstützenswert, kann natürlich auch über eine Rückabwicklung nachgedacht werden. Was mir wichtig ist, ist, dass nochmal gesagt ist, dass ich das Geld aus dem Crowdfunding nicht als mein persönliches Geld betrachte und dass mir das Projekt genau die Herzensangelegenheit ist, für die ihr sie im Sommer gehalten habt. Der Rückschlag im November hat wehgetan aber den richtigen Impuls gegeben. Die Entwicklung in unserer privaten Lebenssituation wird mich in die Lage bringen, mich wieder mehr mit anderen Hühnerhalter*innen auszutauschen und Innovationen von anderer Stelle zu übernehmen. Ich sehe dem kommenden Jahr positiv entgegen. Unser Projekt ist auf dem richtigen Weg und in etwa einem Monat schalten wir die Brutmaschinen wieder an und starten in die nächste Saison. Danke für Eure Unterstützung. Kommt gut rüber, Ingmar
21.11.19, 09:40 Ingmar Jaschok
Liebe Unterstützer*innen, ich melde mich mit schwerem Herzen vom Hofhuhn-Projekt. Etwas katastrophales ist passiert: unsere Junghennen hatten „Besuch“ vom Fuchs. Den Nachwuchs dieses Jahres habe ich in zwei Gruppen auf einer Wiese oberhalb des Hofes: einmal die Junghähne und einmal die Junghennen. Geschützt durch Strom und mit der Möglichkeit, durch mobile Zäune einfach frisches Grün dazuzuzäunen, ist das eigentlich ein sehr einfaches und gutes System – solange der Strom fließt. Vorletzte Nacht floss der Strom offensichtlich nicht und einem Fuchs reichte es nicht, sich ein paar Tiere fürs Abendessen zu holen, sondern am nächsten Tag fanden wir kein einziges lebendes Tier mehr im Gehege: etwa 60 Jungtiere, vor allem Junghennen, haben wir verloren. Für das Projekt ist es eine absolute Katastrophe: die Tiere waren zum großen Teil für die Zucht vorgesehen und mit viel Aufwand als Brutei aus ganz Deutschland und zu einem Großteil sogar Schweden hergebracht, ausgebrütet und aufgezogen worden. Von den etwa 50 Hennen hätte ich ca. 35 für die Zucht nehmen wollen, von denen es fünf geschafft haben, zu den Hähnen zu flüchten – übrig sind in meiner aktuellen Legetruppe der älteren Hennen ebenfalls fünf, die für die Zucht in Frage kommen. Die verlorenen Tiere sind die Kernarbeit dieses Jahres gewesen: die Grundlage dafür, im kommenden Jahr richtig loslegen zu können. Für das Hofhuhn-Projekt bedeutet das, dass ich, nach doch recht vielen Hürden in den letzten anderthalb Jahren, um ein weiteres Jahr zurückgeworfen werde. Ich bin gerade in einem absoluten Schockzustand. Das Momentum nach dem Crowdfunding hatte sich sehr zum Guten gewendet. Trotz des Rückenwindes war ich mit der Zucht immer noch in einer Startphase: eigenverantwortlich zu arbeiten, statt legereifer Hennen zuzukaufen bedeutet viel Aufwand bevor man überhaupt loslegen kann. Dieses Jahr war die Gruppe der Junghennen die symbolische „eine“ Karte. Die wenigen, wertvollen, aufwändig zusammengesuchten Zuchttiere sind alles was ich habe. Für die Zukunft war natürlich eine breitere Aufstellung das Ziel, der Moment war aber dieser Flaschenhals. Das größte Hindernis, auf das ich in den letzten anderthalb Jahren gestoßen bin, war das Fehlen von Rassehühnern, die auf Leistungsmerkmale selektiert sind. Das klingt zwar erstmal herzlos, ist aber absolut essenziell für ein einigermaßen verlässliches Arbeiten mit ihnen. Nachdem Tiere aus verschiedenen Herkünften immer wieder sehr durchwachsene Ergebnisse gebracht hatten, hatte ich dieses Jahr großes Glück mit Marans-Bruteiern und Küken vom Erdhof in Seewalde und den Silverudds aus Schweden. Sie wuchsen sehr gleichmäßig, zeigten tolle Eigenschaften und machten mir große Hoffnung, dem Ziel näher zu kommen. Sicherlich ist aber nicht alles verloren. Mit den verbliebenen Tieren kann ich zumindest ein bisschen vermehren und Küken nachziehen: es wird aber hinten und vorne nicht reichen, um die Eierabos zu bedienen. Ich werde im Laufe der kommenden Tage allen Käufern von Eiern schreiben und darum bitten, das Geld zurücküberweisen zu dürfen – alle anderen Dankeschöns werden bedient werden können. Wie es dann weitergeht, werde ich mir noch überlegen müssen. Familiär bedingt steht für meine kleine Tochter, meine Freundin und mich im Herbst wahrscheinlich ein Umzug nach Norddeutschland an. Der ursprüngliche Plan war, dass ich dann die Möglichkeit habe, die Tiere des nächsten Zuchtjahres als richtige Herden auf verschiedene Biobetriebe verteilen zu können und so das Hofhuhn-Projekt auf die nächste Ebene zu heben und breiter aufzustellen. Nun stehe ich mit fast leeren Händen da, muss schauen was das kommende Jahr bringt und welche positive Entwicklung sich aus diesem Schuss vor den Bug entwickelt. Gerade würde ich am liebsten alles hinschmeißen, wenn ich ehrlich bin. Ich weiß aber, dass viele Menschen an das Projekt glauben, es mit persönlichen Mitteln unterstützt haben und es genauso mittragen wie ich es trage. Die Feinheiten des Ausmaßes aufzudröseln fällt mir sehr schwer; ich hoffe, dass die Tragweite einigermaßen rübergekommen ist. Für mich persönlich ist es zu allererst der Schock, dass die Tiere mein Weidesystem so sinnlos mit dem Leben haben bezahlen müssen. Ich weiß nicht, wie es hat passieren können und eigentlich bin ich davon überzeugt, dass es das bestmögliche System ist die Tiere zu halten. Gerade ist es aber einfach sehr schwer, die Scherben zusammenzukehren und das Zusammensetzen der Teile aufzunehmen.
28.09.19, 10:32 Ingmar Jaschok
Moin vom Bornwiesenof, es ist ein paar Wochen - nein, sogar Monate her, dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe. Auch wenn es aus der Ferne vielleicht so scheinen könnte, wir waren nicht untätig. First things first: die Abwicklung des Startnext-Geldes hat problemlos geklappt. Plötzlich sah das Konto sehr anders aus und wir konnten anfangen konkret zu planen und Bestellungen in die Wege zu leiten. Auch wenn die Ideen vorher schon klar waren, die "Überfinanzierung" bringt uns in die tolle Situation, ein paar Dinge auszuprobieren, für die sonst wahrscheinlich weder wir noch irgendein anderes unabhängiges Projekt die Mittel gehabt hätte. Die sind zwar noch nicht konkret Thema, aber auch bei den schon im Vorhinein vorgesehenen Anschaffungen hatte ich die Gelegenheit mich nochmal genau hineinzufuchsen, um wirklich das Beste für alle Beteiligten herauszuholen. Das Umsetzen der Dankeschöns dagegen habe ich noch hintenan gestellt. Die nächsten Wochen werden wir aber versuchen die Taschen und Postkarten loszuschicken. Ich hatte sie für August angekündigt und die Verspätung nicht entschuldigt, ich hoffe das ist OK. Ich bin immer gegen Ausreden, aber es ist ja unser gemeinsames Projekt, deswegen eine Erklärung an dieser Stelle: das Hineinfuchsen in die verschiedenen Themenbereiche hat mehr Zeit gebraucht als ich vermutet hätte. Insbesondere die Ausrüstung des Winter-Hühner-Gewächshauses, bei dessen Umsetzung ich Unterstützung der Firma FVG-Folien bekomme, hat einiges an Denkarbeit erfordert. Auch die Planung des Schlachtraumes, die Materialfindung für die Umsetzung, die Konzepterstellung für das Veterinäramt und nicht zuletzt der erforderliche Sachkundenachweis, um Geflügel für den Verkauf schlachten zu dürfen mussten abgeschlossen werden, um die Umsetzung vor dem Winter hinzubekommen. Unser Projekt stößt immer wieder auf Interesse und ich merke vor allem auch in Gesprächen mit Kolleg*innen, was wir mit der Umsetzung des Crowdfundings geschafft haben. Die Bereitschaft von Erzeugerseite, zugunsten der Tiere auf Einnahmen zu verzichten ist ähnlich unfassbar klein, wie die Bereitschaft vieler Kunden, für achtsam erzeugte Produkte den nötigen Preis zu zahlen. Ohne Eure Unterstützung wäre mir vermutlich genau jetzt die Luft ausgegangen und ich hätte meine Ansprüche herunterstufen müssen: von "ich möchte ein Konzept entwickeln, das auch auf anderen Betrieben umgesetzt werden kann" zu "ich mach das jetzt für unseren Eigenbedarf und die Anderen sollen sehen, was sie machen". Wir ziehen es aber durch - und nicht nur das. Anfang August habe ich das Protokoll der Demeter-Geflügeltagung in die Hand bekommen. Ein kleiner Vermerk hat mein Interesse geweckt: es wurde festgestellt, dass aktuell keine Wachtelprodukte Demeter-zertifiziert werden könnten. Es gibt zwar Bio-Wachteln, auch Verbands-zertifizierte Wachelprodukte, aber keine der vorhandenen Richtlinien entspricht dem Anspruch von Demeter, weswegen zur Richtlinienentwicklung für die Wachtelhaltung eine Arbeitsgruppe angestrebt wird. Für diese Arbeitsgruppe habe ich mich gemeldet und werde mit dem gleichen Ansatz an die Sache herangehen, mit dem wir die Hühnerhaltung angehen: keine Kompromisse. Es ist ein kleines Nebenprojekt, aber eines, mit dem ich viel Freude habe und das ich für extrem wichtig halte: viel besser, als im Nachhinein alles anders machen zu müssen ist, wenn man von Anfang an versucht den Standard hoch zu halten. So weit, so gut. Ich versuche, in Zukunft ein bisschen regelmäßiger Updates zu schreiben, die Umsetzung der Planungen wird dafür dann auch ordentlich Stoff liefern. Falls ich es schaffe, werde ich den "Hofhuhn"-YouTube-Account , den ich extra für das Startnext-Video angelegt habe, weiter nutzen und füllen und Euch so die Gelegenheit geben, über bewegte Bilder einen Eindruck zu bekommen. Bis bald, Ingmar
23.07.19, 17:41 Ingmar Jaschok
Liebe Unterstützer*innen, viele von Euch haben sich schon ein paar meiner Sachen durchgelesen; mir fallen selten keine Worte ein. Das hier musste ich aber erst mal verarbeiten. Was soll ich sagen? Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was mir Eure Unterstützung bedeutet. Ich habe mich im Zuge der Entscheidung, Demeterlandwirt zu werden auch irgendwie damit abgefunden, dass ich vor allem auf meine Kosten und die meiner Familie versuche, unseren Tieren und unserem Land den größtmöglichen Respekt angedeihen zu lassen. Unsere Hofprodukte sind oft die teuersten im Regal und bringen uns trotzdem nicht in die Lage, uns als Landwirtsfamilie selbst, auch nur näherungsweise die Hälfte des Mindestlohnes auszuzahlen. Damit muss man sich irgendwann abfinden, wenn man nicht zur Fraktion der Schimpfer dazustoßen möchte: woher soll das denn auch irgendwer wissen? Über Geld spricht man nicht, insbesondere dann, wenn man es nicht hat. Ich bin nicht allein' Die Resonanz auf dieses Crowdfunding hat mir die Hoffnung zurückgegeben. Die Hoffnung, dass sich wirklich Menschen finden, die eine solche, ehrlich gut gemeinte, Art der Landwirtschaft unterstützen möchten. Im Vertrauen darauf, dass ich nicht nur so lieb tue und Euch allen in Wirklichkeit nur das Geld aus der Tasche ziehen möchte. Das ist immer eine Angst bei mir im Hinterkopf: dass wer denkt, ich würde mich mit meiner Arbeit bereichern wollen. Absurd eigentlich, aber immer da. Eine Angst, die mich auch bei den Überlegungen zu Preisgestaltung oft davon abhält, mir selbst einen fairen Anteil zuzugestehen. Tierwohl bedeutet Aufwand, kostet Geld und wenn wir uns das Ziel setzen "ohne Kompromisse" zu arbeiten, dann kostet das mehr als "Premium" oder "Bio" oder was man alles draufschreiben kann. Selbstrespekt All das wird möglich dank Euch. Dank Euch werde ich auch in Zukunft über das sprechen was ich tue. Um vor mir als arbeitendem Menschen Respekt zu haben und um anderen Menschen, die ebenfalls Interesse daran haben so zu arbeiten, den Weg zu ebnen. Alles aus dem Crowdfunding wird in die Entwicklung des Hofhuhn-Projektes gesteckt werden. Bis in die letzte Synapse des Systems, das wir für uns und alle entwickeln. Noch ist kein Startnext-Geld auf mein Konto geflossen, doch merke ich schon jetzt, dass mir eine Hand vom Hals genommen wurde: das Gehalt dass ich vom Betrieb ausgezahlt bekomme geht schon jetzt nicht mehr restlos für meine Hühnerexperimente drauf. Geld ist ein beschissenes Thema für eine Dankeschönmail, das weiß ich. Wenn kein Geld da ist, ist es aber immer Thema. Ihr habt dafür gesorgt, dass es für unser Hofhuhn-Projekt jetzt erstmal keins ist. Das ist wertvoll und befreiend. Ich bin mit dem Wunsch nach "Hühnerhaltung ohne Kompromisse" nicht alleine auf der Welt. Das habt ihr mir eindrucksvoll bewiesen. Wir werden jetzt die Welt verändern und das, weil Ihr bereit seid, es zu unterstützen. Danke. Ingmar
12.07.19, 11:07 Ingmar Jaschok
Drei Tage sind es noch. Montagnacht schließt das Crowdfunding für das Hofhuhn-Projekt und was für eine Zeit war es. Die letzten vier Wochen sind für mich wie im Fluge vergangen. Von Eurer Unterstützung war ich überwältigt und beeindruckt: unser Thema ist an Aktualität nicht zu überbieten. Was mich auch beeindruckt hat war, wie schnell die Öffentlichkeit von der allgemeinen Empörung über das Urteil zum Kükentöten wieder zur Normalität übergegangen ist. Viele Medien, die ich, mit unserem rasanten Start im Rücken, angeschrieben habe, denen ich berichtet habe auf welch große Unterstützung unser Vorhaben stößt, haben abgewunken: schon eine Woche später musste die nächste Sau durchs Dorf getrieben werden. Die Eierindustrie hat einmal die schlechte Presse aus den Federn geschüttelt und macht so weiter wie immer: andere vorschicken, Füße stillhalten und dann die Übergangsfristen möglichst ausreizen um Verlängerungen zu provozieren. Heute habe ich einen gut gemeinten Post auf Instagram gefunden, in dem die Vorgehensweise wunderbar aufgegangen ist: aufgeschreckt von schrecklichen Bildern von Tierschutzorganisationen laufen Menschen, die eine Veränderung wollen, den halbgaren aber toll kommunizierten Lösungsansätzen der Vermarkter in die Arme: es werden liebliche Etiketten gedruckt, tolle Sätze formuliert und die Bruderhähne nicht am ersten Tag getötet. Wie lange sie aufgezogen werden, in welchen Gruppengrößen sie gehalten werden, was sie zu fressen bekommen und was aus ihnen gemacht wird, bliebt oft im vagen. Das ist ärgerlicherweise keine Veränderung sondern Ablenkung. Was kann man machen um Veränderung zu provozieren? Von unserem Projekt erzählen. Ich habe viele Nachrichten von Unterstützer*innen bekommen, dass sie anderen Landwirt*innen, Gärtner*innen und Solawistas von der "Hühnerhaltung ohne Kompromisse" erzählt haben. Das ist der beste Weg zur Veränderung: weiter tragen. Ob an Produzenten oder Kund*innen. Lasst uns die nächsten Tage nochmal richtig trommeln und möglichst viele Menschen auf diese Seite hinweisen. Ob sie am Ende teilnehmen oder nicht ist zweitrangig: ich habe in den letzten Wochen festgestellt, dass unsere Präsentation auf der Startnextseite vor allem auch die Misstände in der klassischen Art und Weise Hühner zu halten gut darstellt und Fragen aufwirft, die die Werbung auf den Eierpappen im Keim zu ersticken sucht. Unabhängig ob konventionell oder ökologisch: das gibt sich leider verblüffend wenig. Danke, dass wir etwas dagegen tun. Für eine Hühnerhaltung ohne Kompromisse, Ingmar
06.07.19, 12:09 Ingmar Jaschok
Japp, wir sind in der Zeitung. Unsere "Hühnerhaltung ohne Kompromisse" zieht seine Kreise. Hier der Link zum Artikel: https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/nahe-zeitung_artikel,-crowdfunding-fuers-federvieh-landwirt-ingmar-jaschok-tueftelt-an-einer-nachhaltigen-und-artgerechten-h-_arid,1996699.html Wer kein Abo hat, ich habe auch ein Foto des Artikels angehängt und versuche die Tage nochmal etwas zu teilen.
25.06.19, 06:59 Ingmar Jaschok
Wir haben unser Ziel erreicht. Zusammen. Für uns und für die Hühner. In der Vorbereitung wusste ich nicht genau, wie wir unsere Zielsummen formulieren sollen. Wie viel braucht es, um ein "Hofhuhn-Projekt" umzusetzen? Geld kann man immer gebrauchen. Was ist aber realistisch? Realistisch wofür? Um es auf die Beine zu stellen? Fest? Ganz fest? Oder vielleicht sogar ein bisschen zu fest? Ihr habt uns zu bombenfest mit Sternchen verholfen. Mit 20.000 Euro können wir hier nicht nur durch die reine Umsetzung unserer Vision von Hühnerhaltung Pionierarbeit leisten, sondern auch noch Dinge ausprobieren die ohne Eure Hilfe vielleicht nicht möglich gewesen wären. Ihr kennt das selbst, die Abstriche die man bei Projekten oft machen muss weil am Ende das Geld fehlt. Wasserlinsen sind immer mein Lieblingsbeispiel. Brennesseln kommen gleich danach. Beides unglaublich hochwertige Futtermittel. Getrocknet bestehen sie fast zur Hälfte aus Protein: trotzdem haben sie noch keinen Einzug in die Hühnerfütterung gefunden. Es gibt noch keine so richtig gute Variante, wie man sie den Tieren zu Fressen geben kann. Das ist etwas, dass man mit unserem Puffer ausprobieren kann. Unter anderem. Hätte ich "höher stapeln" sollen? Ich denke nicht. Das zusammen gekommene Geld bedeutet eine sehr große Freiheit. Sicher; die gekauften Dankeschöns müssen alle noch hergestellt und ausgeliefert werden. Jeder Cent, der jetzt noch rein kommt wird uns weiter helfen. Hühnerhaltung ohne Kompromisse ist möglich. Vom Schlupf bis zum Teller. Es geht aber eben auch darum zu beweisen, dass man eben keine riesige Investition braucht, um Hühner wirtschaftlich halten zu können. Keine riesige Investition, die von den Tieren wieder ausgeglichen werden muss - und dafür nach kurzer Zeit mit ihrem Leben bezahlt. Es hängt ja dann immer wieder alles zusammen. Ich werde aufarbeiten was ich tue. Alle Interessierten sollen ganz klar sehen, was ich gemacht habe weil es zur Grundausstattung gehört und was ich machen konnte, weil Ihr es mir ermöglicht habt. Wir verändern die Welt zum guten. Ein kleines bisschen zumindest. Der Samen den wir gesät haben wird jetzt erstmal keimen müssen. Ich muss umsetzen was ich versprochen habe. Von landwirtschaftlicher Seite hab unser Crowdfunding nicht besonders viel Unterstützung bekommen. Aber auch überhaupt keine Kritik oder Gehässigkeit. Für mich bedeutet das, dass wir aufmerksam und interessiert beobachtet werden. Die Kolleg*innen wollen sehen, ob es funktioniert wie ich sage. Es ist zwar bisschen schade für die Tiere, dass nicht überall der brennende Wille herrscht, gleich mit aufs Pferd zu springen. Gleichzeitig aber ein gutes Zeichen: Haben wir umgesetzt was wir tun möchten, müssen wir bei der Verbreitung von Hofhuhn-Projekten in der Landwirtschaft nicht bei Null anfangen. Wir haben etwas bewiesen Wir haben nach einem Drittel der Laufzeit ein Crowdfunding für eine Hühnerhaltung ohne Kompromisse gewuppt. Das ist ein deutliches Zeichen an alle Protagonisten der aktuellen Tierhaltung, dass von Kundenseite doch Interesse an Veränderung herrscht. Dass Produkte nachgefragt werden, die mehr kosten als im Supermarktregal, dass Kund*innen sich engagieren und durch Kaufentscheidungen Zeichen setzen. Die nächsten Wochen kommen hoffentlich noch ein paar Gelegenheiten, darüber in Zeitungen zu sprechen. Wir sind kein elitärer Kreis, der das Crowdfunding geschafft hat und keinen mehr dazu lässt, sondern es gilt weiter die Botschaft zu verbreiten und unseren Nutztieren im Geflügelbereich endlich Respektvoll gegenüberzutreten. Danke, dass ihr uns diesen Weg geebnet habt. Die restliche Laufzeit des Crowdfundings geht es darum, das Wort weiter zu verbreiten. Unser Ziel sind jetzt 600 Unterstützer und 300 Fans für unser Crowdfunding. Kennt ihr noch Menschen, die sich unsere Seite mal anschauen sollten? Es sind noch einige tolle Dankeschöns da: vor allem die Workshops/Kochabende sind noch fast leer..
21.06.19, 19:59 Ingmar Jaschok
Wertschätzung für Lebensmittel steigt, je mehr man sich mit dem Herstellungsprozess beschäftigt. Das ist zumindest meine Erfahrung. Gleichzeitig braucht es für die Umsetzung konsequent-alternativer Projekte einen großen allgemeinen Wunsch nach Veränderung und Wertschätzung für, vielleicht aufwändiger produzierte, Produkte. Nirgends habe ich beobachten können, dass Wertschätzung, gewünschte und realisierte Veränderung so stark Hand in Hand gingen wie in Solidarischen Landwirtschaften. Das Hofhuhn-Projekt wurde zu meiner Lehrzeit auf einem CSA-Hof geboren. CSA steht für „Community Supported Agriculture“ und ist sowas wie der amerikanische Originalbegriff derSolawi. Solidarische Landwirtschaften versuchen Dinge anders zu machen. Die Mitglieder*innen zahlen einen monatlichen Beitrag, der in der Summe aller Beiträge den finanziellen Aufwand der Hof-, bzw. Gärtnereibewirtschaftung deckt. Dadurch sind die Gärtner*innen und Landwirt*innen in der Lage, marktunabhängig zu arbeiten. Für jemanden, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat, ist das schwer vorstellbar. Der ganze Artikel auf Hofhuhn.de
18.06.19, 07:20 Ingmar Jaschok
Was soll man sagen. Dass wir nach drei Tagen, also Sonntag nachmittag bereits mit fast 150 Unterstützer*innen das erste Finanzierungsziel von 10.000 Euro geknackt haben, ist spektakulär. Es zeigt aber, dass es ein tiefes Bedürfnis nach Veränderung gibt. Ich habe Mona, die mir bei der Planung der Kampagne beratend zur Seite steht, nach dem Erreichen des Zieles geschrieben, dass das Thema vielleicht noch wichtiger ist als wir beide ahnen können. Und ja: es ist ein politisches Statement. Genau zu dem Zeitpunkt, an dem das Bundesverwaltungsgericht sagt, dass das Töten von Eintagsküken tierschutzrechtlich nicht OK ist, aus wirtschaftlichen Gründen aber trotzdem erstmal weiter erlaubt bleibt. Die Belastungen für die Brütereien wären zu groß. Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass es 1,5 Cent Mehrkosten pro Küken wären. Vielleicht stimmt die Zahl auch nicht, trotzdem ist es aber Zeit ein Zeichen zu setzen. Wir möchten auch über 2019 hinaus Tiere halten. Auch Nutztiere. Aber nicht so, wie es sich uns überall anbietet. Eben habe ich im Demeter-Rundbrief den Hinweis an alle Hühnerhalter gelesen, dass sie sich bitte Gedanken machen sollen, wo sie ihre Bruderhähne aufziehen lassen wollen wenn das Töten der Bruderhähne letztendlich verboten wird. In-Ovo lehnen Demeter und Bioland ab. Aufgezogen werden die Bruderhähne deswegen aktuell aber noch lange nicht überall. Es ist ein weiter Weg vom Status Quo zu einer akzeptablen Hühnerhaltung, auch im Verbands-Bio-Bereich. Danke, dass ihr ein solch starkes Zeichen gesetzt habt! Ich habe auf der Kampagnenseite am Sonntag zwei Sachen ergänzt, zum einen habe ich den "Kochabend im Wolfs Junge" etwas verändert. Ich habe herausgenommen, dass es noch einen Brathahn mit nachhause gibt, deswegen den Preis um 31 Euro runtergesetzt und erwähnt, dass die Getränke frei sind. Ergänzt habe ich die Dankeschöns um einen Nose-to-Tail-Workshop mit dem großartigen Vincent Fricke, im Frühling bei uns am Hof. Danke dass ihr dabei seid. Das hier ist echte Veränderung. Euer Ingmar
15.06.19, 06:45 Ingmar Jaschok
Wow. Danke für die Unterstützung und das Vertrauen, dass ihr uns damit ausdrückt. Der Mindestbetrag ist fast geschafft - lasst uns aber jetzt nicht nachlassen. Teilt unsere Startnext-Seite gerne mit Euren Freunden und Bekannten, über Facebook, Instagram und im echten Leben. Erzählt hierüber und lasst uns eine Hühnerhaltung ohne Kompromisse Wirklichkeit werden. Das Urteil zum Kükentöten hat gezeigt, dass es im Großen keinen Willen zur Veränderung gibt. Deswegen ist es um so wichtiger, dass wir zeigen, dass unterstützt wird, was eine echte Veränderung herbeiführen möchte. Ich habe auch die letzten Tage viele Nachrichten von anderen Betrieben bekommen, die auch mit Rassehühnern arbeiten möchten, aber von offizieller Seite der Verbände kaum Infos oder Tipps bekommen: wir sind eine klitzekleine Minderheit die etwas verändern möchte. Wir beschweren uns nicht, sondern wir handeln. Danke für Eure Unterstützung und bleibt uns treu. Lieben Gruß vom Bornwiesenhof, Ingmar