Crowdfunding beendet
Das iGEM Team Bielefeld hat sich nun offiziell formiert! In interdisziplinärer Zusammenarbeit suchen sich 15 NaturwissenschaftlerInnen ein Projekt zur synthetischen Biologie, um im Jahre 2017 bei einem der renommiertesten Naturwissenschenschaftswettbewerben an den Start zu gehen. Dabei stellen die teilnehmenden Teams aus aller Welt, ihre projektbezogenen Ergebnisse vor internationalem Wissenschaftspublikum in Boston vor.
345 €
Fundingsumme
15
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung Sehr cool, dass diese Idee realisiert wird. Ich freue mich mit dem Projekt!
30.01.2017

Eine Klonierung planen

Lennard Karsten
Lennard Karsten1 min Lesezeit

Auf unserem letzten Gruppentreffen haben wir nicht nur Projektideen besprochen, sondern uns auch schon mal auf die anstehende Laborarbeit vorbereitet. Der wichtigste und häufigste Arbeitsschritt in einem Labor für synthetische Biologie ist wohl das Klonieren. Dabei werden zwei DNA-Fragmente zu einem neuen DNA-Fragment zusammen gebaut. Entscheidend ist dabei die Planung einer Klonierung, die zunächst am Computer erfolgt. Bei iGEM wird vorallem der Gibson Assembly gewählt, eine Klonierungsstrategie, die auf einer DNA-Amplifikation mittels PCR-Reaktion beruht. Diese Strategie hat den Vorteil, dass die DNA nicht durch Restriktionsenzyme geschnitten werden muss. Für PCR-Reaktionen sind aber sogenannte Primer notwendig. Ein Primer ist ein einzelner DNA-Strang, der beim Gibson Assembly eine Länge von etwa 50 Nukleotiden ausweist. Insgesamt sind vier Primer für einen vollständigen Gibson Assembly notwendig. Die Primer müssen spezifisch für jedes Gen, das kloniert werden soll, einzeln am Computer designed werden. Auf der Bilder-Kollage sieht man uns, das iGEM-Team, beim Designen von Primern, die zeitnah bestellt werden sollen. Wenn wir dann die bestellten Primer erhalten haben, können wir mit unseren ersten Klonierungen im Labor loslegen!

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