Crowdfunding beendet
Das Projekt beinhaltet die Erstellung eines Werkverzeichnisses, als eigenständige künstlerische Arbeit und Drucksache in Form eines Kataloges für den Künstler Jay Gard. Die Erstellung und Erarbeitung erfolgt gemeinsam mit dem Grafiker Daniel Rother. Die Veröffentlichung des Kataloges ist für April 2019 angedacht. Die Publikation soll auf 256 Seiten die Ausstellung im MUSEUM GUNZENHAUSER und weitere 200 Arbeiten umfassend präsentieren.
5.429 €
Fundingsumme
41
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Eindrucksvoll wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 07.12.18 11:00 Uhr - 31.01.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Jan–März 2019
Startlevel 5.000 €

Fundingziel sind die Druckkosten. 5000 = Katalog kann als einfaches Softcover mit 265 Seiten, zur Hälfte schwarz/weiß gedruckt werden.

Kategorie Kunst
Stadt Chemnitz

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Worum geht es in dem Projekt?

Zahlreiche aufwändige Einzelausstellungen in jüngster Vergangenheit blieben bisher undokumentiert und ein aktueller Einzelkatalog für die Weiterentwicklung der künstlerischen Arbeit unabdingbar. Die im Museum Gunzenhauser stattfindende, erste museale Einzelausstellung Jay Gards ist als Termin für die Buchveröffentlichung ideal.
Es gibt bisher keinen umfassenden Katalog der künstlerischen Arbeit, lediglich einen kleinen (bereits vergriffenen) Katalog ohne ISBN, der freundlicher Weise 2011 durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert wurde und Gards damaligen Kunst- und Möbellabel ‚Vega-Leipzig‘ gewidmet ist.
Mit unterschiedlichsten Bild- und Textmaterialen gibt das neue Buch erstmals einen tiefen und fundierten Einblick in das Werk des Künstlers.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Jay Gards Ausstellungen sind groß angelegte installative Arbeiten, die sich mit deren Umfeld auseinandersetzen und nur für die jeweilige Ausstellungsdauer existieren. Der Katalog ermöglicht erst die Dokumentation über die Ausstellungsdauer hinaus sowie das Verständnis der Arbeits- und Herangehensweise von Jay Gard.
Ein Katalog bietet die Möglichkeit einer Werkschau künstlerischen Schaffens. Er versammelt eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeiten und vereint sie in einem Format. Er dokumentiert, ordnet und gibt eine unveränderbare Reihenfolge vor. Anders als bei einem beliebig erweiterbarem Online-Archiv rückt ein Katalog vor allem den zeitlichen Aspekt in den Vordergrund. Er kann nur das abbilden, was bis zum Erscheinungsdatum entstanden ist. Im engeren Sinne visualisiert er damit auch eine Schaffensperiode. Wie in einer Ausstellung treten Künstler und Werk im Katalog unmittelbar in Verbindung, vielmehr noch: die Abbildung einer Arbeit verifiziert den Künstler zudem als ihren Urheber, nicht mehr nur in ihrer Eigenschaft als Unikat, sondern damit auch in der Reproduktion.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Ich hoffe, dass das hier niemand als Wohltätigkeitsveranstaltung sieht. Es geht hier viel mehr darum sich als Förderer dafür einzusetzen, dass sich eine Arbeit entwickeln kann. Eine Art Gemeinschaftswahl. Wenn viele Leute dieses Buch fördern, bin ich gerührt, denn ihr entscheidet euch für meine Arbeit!

Vielen Dank an jeden einzelnen von euch, der/die sich an diesem Projekt beteiligt!

"I spent $5 on coffee today, and as far as my life is concerned that $5 I spent on coffee is gone. But the $5 I gave to Jay Gard will keep having value to me." (Kim Boekbinder)

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das hier angestrebte zweite Ziel ist für den Druck des Kataloges vorgesehen und entspricht einem Drittel der Gesamtkosten für den Katalog:

Inhalt 1 (Seiten 1 - 40)
21,6 x 27,6 cm
40 Seiten
4/4 Skala
Bilderdruck matt, 100g

Inhalt 2 (Seite 40 - 176)
21,6 x 27,6 cm
136 Seiten
1/1 schwarz bis 25% Farbauftrag
Bilderdruck matt, 100 g/qm

Umschlag
21,6 x 27,6 cm
4 Seiten
4/4 Skala + Dispersionslack vollflächig, seidenmatt aussen
Grenita, 250g
6 x gerillt

Auflage: 1.200

Wird 'nur' das erste Fundingziel erreicht, wird in etwas geringer Auflage und weniger Bunt-Seiten gedruckt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Jay Gard gehört zu einer jungen Generation von Künstlern, die in der Kindheit (Karl-Marx-Stadt, Chemnitz) den Showdown des alten Ostens erleben durften. Nach einigen Semestern Studium der Malerei und Grafik in Halle/Saale ging er für zwei Jahre nach New York City, um im Kunst-Epizentrum des (alten) Westens zu leben und zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr schloss er sein Studium in der Klasse für Installation und Raum an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig ab. Die unterschiedlichen Einflüsse spürt man deutlich in seinen Werken: eine Hingabe zum handwerklichen Arbeiten, ein unkomplizierter Pragmatismus in der künstlerischen Praxis sowie ein offensiver Umgang mit der Kontextualisierung seines künstlerischen Werks.

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Katalog Museum Gunzenhauser
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