Projekte / Journalismus
In der täglichen Hysterie der Nachrichten gehen viele wichtige Informationen unter. Wer jeden Tag die Tagesschau guckt, mag sich oberflächlich informiert fühlen, aber man sieht nur einen Ausschnitt aus der Welt. Denn Nachrichten zeigen vor allem die Abweichung von der Norm: Krisen, Katastrophen, Rücktritte. Aber verstehen wir damit wirklich, was in der Welt passiert? Kater Demos geht einen anderen Weg: Wir setzen auf konstruktiven Journalismus, zeigen Lösungen und das ganze Bild.
11.257 €
15.000 € 2. Fundingziel
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Projekt erfolgreich
 Kater Demos #5 | Was uns trennt und was uns eint

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.02.18 13:18 Uhr - 30.03.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum ca. 2 Wochen
Fundingziel erreicht 10.000 €
2. Fundingziel 15.000 €
Um die Druck- und Materialkosten zu decken, brauchen wir ca. 8.000 €. Dazu kommen Ausgaben für Vertrieb, Versand, Marketing und Startnext.
Ach, was das hier eigentlich alles kosten würde... 5.000 € mehr und wir können wenigstens die Redaktionskatze ab und zu füttern (und Geld in Marketing stecken).
Stadt Berlin
Kategorie Journalismus

Worum geht es in dem Projekt?

Kater Demos ist Deutschlands erstes und Europas einziges utopisches Politikmagazin – und zwar gedruckt. Bei uns heißt es "Machen statt motzen", daher suchen wir Lösungen zu den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit. Constructive Journalism – wie das die Skandinavier nennen. Nach Demokratie, Arbeit, Medien und Überwachung kommt nun unsere #5 zu "Das Fremde".

Worum es da geht? Wir haben euch das Editorial der neuen Ausgabe mal hierein kopiert:

EDITORIAL DER #05
WAS UNS TRENNT UND WAS UNS EINT

Die „Ossis“ sind den „Wessis“ nach der Bundestagswahl scheinbar fremder als je zuvor.* Der Professorin für Europapolitik Ulrike Guérot sind die Nationalismen in Europa völlig fremd*. Und unsere Redakteurin Elisa Bilko fremdelt sehr mit der Tatsache, dass die AfD mit Ressentiments gegen Fremde hetzt und sprach mit einem ihrer Wähler.* Marian war als Frau fremd im eigenen Körper, bevor er sich dazu entschied, Marian zu werden.* Die Gründe, sich fremd zu fühlen, sind so vielfältig, wie wir selbst. Manchmal verbindet sich damit ein Gefühl des Unbehagens, manchmal Beklemmung, manchmal Hass und manchmal Ohnmacht – und manchmal verbindet das Gefühl Gruppen von Menschen oder gar ganze Wählerschichten miteinander.

Aber nicht alle Gefühle sind negativ. Das oder die Fremde war und ist auch immer ein Sehnsuchtsort. Sei es in der Frage, wie unsere (manchmal gar nicht so) weit entfernte Zukunft in der Science-Fiction-Literatur aussieht.* Oder für Anmar, der als Kommunist aus Syrien vor Krieg, politischer Verfolgung und Ermordung durch den IS in die Fremde nach Deutschland floh, das heute sein Zuhause ist.* Andere haben dagegen in Deutschland ihre Heimat an den Braunkohletagebau verloren, der ganze Landstriche von der Karte getilgt hat und sie so zwang, an einen fremden Ort zu ziehen.*

Die Wortherkunft fremd kann dabei zuweilen mit allerlei Überraschungen aufwarten, wie das Schwedische främmande, weiß unser Redakteur Arne Siegmund, der mit zwei Sprachwissenschaftlern über die Etymologie des Wortes sprach.* Und auch sonst sind die Wortkombinationen zahlreich: Man kann sich Fremdschämen, beispielsweise für die SPD,* man kann Fremdgehen* oder aber der Fremdenfeindlichkeit mit Robotern begegnen. So setzt man in Japan auf Technologie und künstliche Intelligenz statt auf Einwanderung auf dem Arbeitsmarkt.*

Die Fremde als utopischer Sehnsuchtsort kann dabei Wirklichkeit werden, wenn man sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. So lud der Journalist und Buchautor A. J. Jacobs zum wohl größten Familientreffen der Welt alle Menschen der Erde ein. Schließlich sind wir laut Jacobs ja, biologisch gesehen, alle miteinander irgendwie verwandt.* Auch die Journalistin Besa Luci ergriff selbst Initiative: In ihrem Magazin „Kosovo 2.0“ – schreibt sie über ihre noch immer vom Krieg gezeichnete Heimat Kosovo und bietet mit einem mutigen und ausgefallenen Printprodukt ungewöhnliche Perspektiven.*

Was uns trennt und was uns eint, ist dabei manchmal gar nicht so leicht auszumachen. Oft verlaufen die Bruchlinien nicht zwischen Nationen, sondern viel mehr zwischen Weltanschauungen. Das findet auch unser Redakteur Roman Obst, für den konservative Politik Quatsch ist.* Was uns als Redaktion eint, ist der Wille, die Dinge zum Besseren verändern zu wollen und allem Fremden mit Neugier und Aufgeschlossenheit zu begegnen.

Viel Spaß mit unserer fünften Ausgabe!

Alexander Sängerlaub, Chefredakteur

*Mehr im Magazin.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Magazin ist für alle Visionäre und kritischen Nachdenker, die an eine bessere Zukunft für uns und unsere Gesellschaft nicht nur glauben, sondern auch dafür arbeiten. Es ist für alle, die gerne aus dem hysterischen, alltäglichen Schlagzeilenwahnsinn ausbrechen wollen, um sich in Ruhe einem Thema zu widmen. Und es ist für alle Entschlossenen, die im Kleinen wie im Großen anfangen wollen, etwas zu verändern.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

"Kater Demos ist der Hoffnungsträger der deutschen Politblätter." (Treibstoff)

"Womöglich würde Bernie Sanders, wäre er des Deutschen mächtig, auch Kater Demos lesen." (Süddeutsche Zeitung)

"So geht Print heute!" (Werben & Verkaufen)

"Mit Kater Demos ist der Markt um ein wunderbares Politikjournal reicher geworden." (Der Freitag)

Wir liefern Euch unabhängigen, werbefreien Journalismus und der kann sich am wahrhaftigsten über Euch, die Crowd, finanzieren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir sammeln hier vor allem für genug Futter, um die Kosten für den Druck (etwa 8.000 €) zu decken. Jeder weitere Euro geht in die Weiterentwicklung unserer Inhalte und Kanäle: so wollen wir die Entwicklung unserer App starten, den Online-Content voranbringen, sowie Recherche- und Reisekosten decken. Jeder Cent wird demnach sinnvoll in gut gemachten Journalismus investiert.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht ein engagiertes Team aus Journalisten, Kreativen und Menschen, die versuchen tagtäglich ihren Teil dazu beizutragen, dass wir in einer freieren und gerechteren Welt leben können. Wir betreiben Kater Demos, weil wir fest davon überzeugt sind, dass es diese Art des Journalismus' braucht – konstruktiv, werbefrei und unabhängig.

Kater Demos existiert seit 2014. Die erste Ausgabe haben wir 2015 erfolgreich via Startnext finanziert.

In alphabetischer Reihenfolge hier die Kater Crew der fünften Ausgabe:

Elisa Bilko, Benjamin Birkner, Yannick von Eisenhart Rothe, Sima Ebrahimi-Yazdi, Andreas Eder, Steffen Gorski, Martha Grasmeier, Johannes Hahn, Johannes Heim, Marc Heinrich, Choleda Jasdany, Raimon Klein, Cilly Kurkhaus, Sylvia Lundschien, Thomas Mautrich, Christiane Mehlig, Silva Moderzinski, Roman Obst, Rick Palm, Regina Pirogoff, Berit Joanna Rohde, Alexander Sängerlaub, Marion K. Sängerlaub, Anne Schulze, Arne Siegmund, Christina Spitzmüller, Viviane Stroede, Franziska Teubert, Enrico Wagner sowie zahlreiche Gatsautoren und -illustratoren!

Impressum
Kater Demos Verlag UG (haftungsbeschränkt)
Alexander Sängerlaub
Frankfurter Allee 43
10247 Berlin Deutschland

Partner

Königsdruck ist unsere Druckerei des Vertrauens und begleitet uns als "Partner in Crime" schon seit der ersten Ausgabe. Die Berliner Traditionsdruckerei mit Sitz in Reinickendorf teilt unsere Liebe zum Papier und zum Offset-Druck.

Kuratiert von

Z2X

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Crowdfunding Berlin

Crowdfunding Berlin ist für Projekte, Projektunterstützer, Interessierte und für die bestehenden Crowdfunding-Plattformen und Netzwerke gemacht: Projekte, die eine Crowdfunding-Kampagne initiieren wollen, erhalten einen schnellen Überblick über aktuelle Portale, bestehende Projekte auf Crowdfund...

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

53.013.600 € von der Crowd finanziert
5.888 erfolgreiche Projekte
900.000 Nutzer

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