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Projekte / Musik
Es wird Zeit für ein neues Ärzte-Album. Aber das kann ja noch eine ganze Weile dauern. Also mach ich mir mein eigenes. Mit meinen eigenen Melodien und meinen eigenen Texten. Da mein Geld dafür aber nicht reicht, und ich keine Lust darauf habe, mir von irgendwelchen dahergelaufenen Marktforschungspipeln aus Plattenfirmen meine Musik kaputt machen zu lassen, brauche ich Eure Unterstützung! Das Video zum ersten Lied gibt es ab dem 22.07.2019 hier: https://www.youtube.com/watch?v=698V3suaYrU
5.700 €
18.000 € 2. Fundingziel
89
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von Crowdfunding Berlin
19.09.19, 16:48 Henry Langner
Liebe Leute, ich bin völlig baff. Vielen! Vielen! Lieben! Dank! Ich danke Euch für Euer Vertrauen und eure Beiträge und verspreche, mir allergrößte Mühe bei den Aufnahmen zu geben! Jetzt springe ich erstmal ein bisschen fröhlich im Sechseck. Und dann gehe ich üben. Denn am 26.09.2019 gibt es ein Konzert im Haus der Sinne in der Ystader Straße in Berlin, da wird ordentlich gefeiert! Kommt vorbei und trinktn Bier mit mir! Musik mach ich da natürlich auch. Und zwar zusammen mit der wunderbaren Marie Feiler. Untertänigsten Dank und royalste Grüße, Euer Könich Henry
08.09.19, 18:45 Henry Langner
Hallo, liebe Untertanen! Es sind nun nur noch 14 Tage des Crowdfundings und zu meinem Erstauen kommt doch erheblich mehr zusammen, als ich anfangs zu hoffen wagte: Ich muss zugeben, dass ich ursprünglich sehr pessimistisch an die Sache herangegangen bin und dachte, dass das eher ein Schuss in den Ofen wird, denn ich hatte ehrlich gesagt nicht einmal mit 1000 Euro gerechnet. Aber nun sind schon fast 3000 Euro zusammen, das freut mich wirklich außerordentlich. Da damit nun schon mehr als 50 Prozent der Summe zustande gekommen sind, darf ich laut den AGBs von Startnext den Rest, der am Ende noch fehlt, selber zuschießen. Das werde ich auch tun, hoffe aber, dass dieser Anteil recht klein wird. Außerdem lehne ich mich mal ein bisschen aus dem Fenster und verkündige hiermit feierlich, dass ich alles dafür tun werde, dass alle Dankeschöns auch unabhängig von den jeweils dort genannten Zielen zustande kommen. Alle? Naja fast: Bei den Schallplatten wird es zugegebenermaßen äußerst kritisch, aber die CDs und T-Shirts wird es geben. Punkt. Soviel dazu. Bevor ihr nun weiterlest, seid gewarnt! Es folgen die Titel der Lieder des Albums in alphabetischer Reihenfolge samt kleiner Liner Notes. Wer sich also überraschen lassen möchte, verlässt schnell diese Webseite. Abwasch (2018) Die Geschichte, die ich zu diesem Lied immer erzähle, ist tatsächlich wahr: Ich habe während meiner Masterarbeit meine Küche dermaßen sträflich vernachlässigt, dass es mich danach noch einige Zeit der Überwindung gekostet hat, bis ich das Chaos dort bewältigen konnte. Interessanterweise hält die Ordnung meiner Küche bis heute an. Freddy (2007) Das Thema des Liedes, eine Mutprobe, die einem Außenseiter gestellt wird, stammt aus der Zeit in der ich das Lied geschrieben habe und noch zur Schule ging. Namenspatron des Protagonisten ist der Punker "Freddy" aus der Hörspielserie "Das Schloßtrio". In der 2. Folge dieser Serie ist er ein ziemlich bemitleidenswerter Bösewicht und versucht gefälschte 20-DM-Scheine unter das Publikum einer Kirmes zu bringen. Heut bin ich bei Oma (2010) Den Refrain zu diesem Liebeslied an meine Oma hat sich mein Papa ausgedacht. Den Rest hab ich dann dazugedichtet und das Lied schließlich als Geburtstagsständchen vorgetragen. Meine Oma kocht hervorragend, behauptet aber häufig ihr Essen sei "mal wieder nichts geworden". Trotzdem ist es am Ende immer alle. Und Mittag gibt es bis heute bei meinen Großeltern tatsächlich jeden Tag pünktlich um halb zwölf. High Noon (2012) Um 2012 hatte ich eine Phase, in der ich sehr gerne die alten Western mit und ohne Clint Eastwood geschaut habe. Irgendwann fiel mir dann die Geschichte des Liedes ein. Sie basiert auf einem sehr alten Lied names "Der Inspektor", das aber mittlerweie in meinem Giftschrank liegt. Gleichzeitig ist das Lied von "Der Vaspir mit dem Colt" von Bela B. inspiriert. Das Lied hat in den Strophen einen sehr seltsamen 6/4-Takt, den ich selber erst im Studio richtig erkannt und begriffen habe. Hoaxilla (2018) "Hoaxilla" ist der Name eines der ältesten deutschsprachigen Podcasts. Dieser baschäftigt sich mit Urban Legends, Hoaxes, Mythen und Verschwörungstheorien. Im gleichnamigen Lied geht es um einen Menschen, der sich eben in Verschwörungstheorien verliert und unweigerlich auf das Zusammenbrechen des Kartenhauses zubewegt, das seine Realität darstellt. Leider gibt es dieser Tage ja viele solcher Menschen. Ich mag dich (2013) Ein klassisches Liebeslied, in dem es darum geht, dass der Protagonist nicht weiß, wie er es seinem Schwarm sagen soll. Am Ende platzt es aber dann einfach heraus. Auslöser des Lieders war das Gitarrenriff, das aus der Akkordfolge A - Asus2 - f#m - F#sus4 besteht und von den Bläsern ergänzt wird. Mein persönliches "Wie es geht". Im Auge des Sturms (2012) Die Ursprungsversion dieses Liedes dauerte nur zwei Minuten und war recht langweilig. Im Studio haben wir aber aus dieser Skizze ein fast fünfminütiges schön sphärisches Stück Musik gemacht mit einem wirklichen "Auge des Sturms" im Mittelteil. Textlich geht es darum, dass alle ihre eigenen Leben leben und das wenigste davon am Ende übrig bleibt. Klassentreffen (2016) 2017 hatten Kristof mit k&f und ich zehnjähriges Abi-Jubiläum. Aus diesem Anlass hatten wir vorher schon begonnen, ein Lied darüber zu schreiben. Ungewöhnlicherweise trifft sich unser Jahrgang wirklich jedes Jahr regelmäßig kurz vor Weihnachten beim Griechen. Und obwohl sich jeder und jede ja ständig weiterentwickelt und verändert, rutschen am Ende doch wieder fast alle in ihre alten Rollen aus der Schulzeit. Im Original hieß es im letzten Refrain noch "Sweet Home Oberkrämer", aber diesen Insider habe ich dann doch lieber rausgenommen. Leichtes Spiel (2008) "Leichtes Spiel" war das erste Lied, das ich schrieb, nachdem sich meine Schülerband aufgelöst hatte. Und das erste, das ich von vornherein als Duett konzipiert habe. Leider kam es nie dazu, dass ich das Lied mit der vorgesehenen Duettpartnerin singen konnte. Umso glücklicher schätze ich mich, dass ich das nun mit dem großartigen Mädchen aus Berlin nachholen konnte. Sie füllt die Rolle des Sukkubus hier stimmlich wirklich wundervoll aus. Lied vom Meer (2009) "Worüber soll ich denn schreiben?" fragte ich 2009 in einem Chat mit einer Freundin, die darauf entgegnete: "Etwas übers Meer". So entstand diese traurige Popschnulze, deren letzter Refrain sich textlich an "Unter Wasser" von Farin Urlaub anlehnt. Das "Lied vom Meer" hat von den auf dem Album enthaltenen Liedern die längste Entstehungsgeschichte. Von der ersten Idee bis zur fertigen Version hat es fast anderthalb Jahre gedauert. Nimmerland (2012) Diese schwere Rockballade ist unschwer als Hommage an "Hook" mit Robin Williams zu erkennen. Der Wendepunkt des Films, die Essenschlacht der verlorenen Jungs, hat sich mir aus irgendwelchen Gründen fest ins Hirn eingebrannt. Das Lied ist aber wesentlich düsterer und längst nicht so frhölich wie der Film. Es handelt von der alternativen Realität, in der Peter Banning es nicht schafft, sich an seine Zeit als Peter Pan zu erinnern und Captain Hook zu besiegen. Spiegelbild (2014) Ach ja, enttäuschte Liebe! Ein Thema, dass natürlich nicht fehlen darf. Das Lied ist quasi der Gegenpol zu "Ich mag dich". Glücklicherweise konnte ich meine Cousine Sophia dafür gewinnen, mir hier ein Cello einzuspielen, das wirklich wundervoll geworden ist. Die Cello-Melodie fummle ich in der Singer-Songwriter-Version des Liedes immer in die Gitarrenakkorde mit rein. So entstehen die meisten meiner Instrumentalmelodien: Wenn ich allein auf der Bühne stehe, möchte ich auf der Gitarre nicht nur schrammeln, sondern auch durchaus Interessanteres als nur simple Akkorde spielen. Zombies h. M. (2011) Zum Schluss noch etwas absurdes: Diese Rockabilly-Nummer ist unverkennbar inspiriert durch "Pro-Zombie" und "Anti-Zombie" vom "Die Ärzte"-Album "Geräusch". Dieses echt bekloppte und abstruse Lied musste unbedingt mit auf die Platte, da ich hier die Gelegenheit hatte, zu meinen musikalischen Wurzeln zurückzukehren: Der Bass ist eine Tuba. Und die spiele ich selbst. Vorfreude ist die schönste Freude! Euer Könich Henry
26.08.19, 18:36 Henry Langner
Hallo liebe Untertanen! Zunächst muss ich den Titel dieses Blogeintrags ein bisschen revidieren. Ich möchte Euch heute nämlich die spannende Geschichte des beschwerlichen Weges erzählen, den so ein Lied gehen muss, bis es fertig ist. Und das dauert deutlich länger als nur einen Tag im Studio. Am Anfang steht die Idee. Das heißt, dass ich ein Lied geschrieben habe: mit Text, Melodie und seinem groben Ablauf. Das spiele ich dann Andreas vor. Andreas ist mein Produzent - sprich, ihm gehört das Studio, in dem wir aufnehmen. Er macht die Tontechnik, Mikrophonierung, spielt Schlagzeug, schneidet und mischt die Aufnahmen. Außerdem arbeitet er maßgeblich bei den Arrangements der Lieder mit. Wenn ich ihm das Lied vorgespielt habe, setzen wir uns gemeinsam in den Schlagzeugaufnahmeraum und erarbeiten das Schlagzeug. Dabei spiele ich das Lied oder einzelne Teile auf der Gitarre immer wieder durch. Andreas spielt dazu mit und macht Vorschläge, was zu welchem Part passen könnte. Gleichzeitig äußere ich auch meine Wünsche, was wie klingen soll. So entsteht nach und nach die Schlagzeugspur. Wenn das Schlagzeug des Liedes dann steht, geht es allerdings erstmal wieder mit mir weiter: Ich spiele dann einen "Guide-Track" ein. Das bedeutet, dass das Lied möglichst rhytmisch genau über ein Metronom aufgenommen wird. Der Guide-Track besteht schließlich auch nur aus einer einzelnen Gitarre und meinem Gesang. Diesen nutzt Andreas im Anschluss als Basis für sein Schlagzeugspiel, damit er bei der Aufnahme nicht komplett auswendig trommeln muss. Nun spielt Andreas mehrfach die Schlagzeugspur ein und wiederholt auch einige Fill-ins. Somit haben wir beim anschließenden Zusammenschnitt der Schlagzeugspur verschiedene Varianten zur Auswahl und können uns die besten Teile herauspicken. Im Gegensatz zu einer Live-Situation haben wir im Studio viel mehr Zeit und viel mehr als nur einen Versuch. Daher können wir uns darauf konzentrieren, dass das Lied am Ende auf der Platte möglichst gut klingt. Deshalb werden mitunter sehr häufig Dinge wiederholt und zurechtgeschnitten, bis sie wirklich gut sitzen und passen. Wenn das Schlagzeug eingespielt ist, geht es mit dem Bass weiter. Den spielt für mich bei den meisten Liedern der Kristof mit k&f ein. Auch hier gibt es mehrere Versuche und zwischendurch Dikussionen, was wie wo an welcher Stelle gespielt wird und wie es klingen soll: zum Beispiel, ob Töne eher lang ausgehalten, oder kurz gespielt werden, ob wir vielleicht Effekttöne einbauen wollen und dergleichen mehr. Wenn Schlagzeug und Bass im Kasten sind, ist meistens schon ein ganzer Studiotag vorbei. Am nächsten Morgen geht es dann mit den Gitarren weiter. Ja, DEN Gitarren: Mehrzahl. Für das Album benutzen wir insgesamt 5 verschiedene Gitarren: Eine akustische mit 6 Stahlsaiten (vulgo: Western), eine akustische mit 12 Stahlsaiten, eine akustische mit 6 Nylonsaiten (vulgo: Klassik), eine normale E-Gitarre mit 6 Saiten und eine elektrische Baritongitarre. Die hat ebenfalls 6 Saiten, klingt aber eine ganze Oktave tiefer und damit äußerst wuchtig und fett. Nicht jede Gitarre kommt immer zum Einsatz, aber immer mindestens zwei. Wir beginnen in der Regel mit meiner roten Westerngitarre, da sie das Instrument ist, was ich auch live spiele, wenn ich als Singer-Songwriter unterwegs bin. Es folgt das gleiche Spiel wie bei Schlagzeug und Bass: Ich wiederhole die verschiedenen Teile des Liedes so lange, bis sie sitzen. Das Gleiche passiert dann mit der E-Gitarre und gegebenfalls den anderen Gitarren. Mit Gitarre, Bass und Schlagzeug steht nun die Basis und es kommt zu den Overdubs. Dabei handelt es sich um zusätzliche Aufnahmen von kleineren Zwischenmelodien oder Effekten, wie Verstärkerfeedbacks oder Regengeräusche. Manchmal auch noch zusätzliche Percussion, Keyboards oder andere Instrumente. Für das Lied, von dem es gleich eine Vorschau gibt, haben wir auch ein Cello aufgenommen, das mir die liebe Sophia eingespielt hat. Zum Schluss kommt der Gesang. Meistens von mir. "Meistens" deswegen, weil es auf dem Album auch zwei Duette geben wird. Der Gesang teilt sich in drei verschiedene Komponenten auf: Erstens die Lead-Vocals, die eigentliche Gesangsmelodie; zweitens die Backing-Vocals, also zusätzliche Stimmen, die den Gesang voller und harmonischer machen; und drittens der Chor, der hintergründige Ahahaaaaaas und Schubidus beisteuert. Jetzt sind mittlerweile drei bis vier Studiotage vergangen und alles ist eingespielt. Nun beginnt Andreas mit dem Editieren und Mischen der Aufnahmen. Er schneidet dabei alles so zurecht, dass es rhythmisch und tonal passt. Außerdem werden die Frequenzspektren der einzelnen Spuren mit Hilfe von Equalizern so bearbeitet, dass sich die einzelnen Instrumente akustisch nicht behindern. Dadurch wird die Musik klarer und es lassen sich später die einzelnen Instrumente selbst dann gut wahrnehmen, wenn viele gleichzeitig spielen. Während des Mischens schickt mir Andreas ab und an Zwischenergebnisse und ich gebe ihm Feedback, z. B. dass ich die Sologitarre nach der zweiten Strophe gerne etwas lauter hätte oder solcherlei Sachen. Wenn dann der Mix irgendwann steht, geht das Lied ins Mastering. Im Mastering wird das Lied als Ganzes nochmals abgemischt, wobei hier im Fokus steht, dass es auf möglichst vielen verschiedenen Abspielgeräten gut klingt (Stereo-Anlage, Kopfhörer, Boombox, Brüllwürfel, ...). Tja, und dann ist es fertig und kann veröffentlicht werden. Und nun wie versprochen, eine kleine Vorschau auf "Spiegelbild". Dieses Lied befindet sich zwar eigentlich noch in der Phase des Mischens, wir haben es aber schon einmal provisorisch fertiggemischt und gemastert. Zwar gibt es noch einige klangliche Details, die sich ändern werden, aber ich wünsche Euch trotzdem viel Spaß und genau so viel Vorfreude auf die fertige Version, wie ich sie habe! Spiegelbild - Teaser
10.08.19, 08:21 Henry Langner
Hallo liebe Untertanen! Es ist endlich soweit. Ich habe Zeit gefunden um die Ideen für die T-Shirts aufs Papier, bzw. auf den Bildschirm zu bringen. Jetzt ist es an euch, abzustimmen, welches Motiv ihr haben wollt. Da Voting läuft bis zum Ende des Crowdfundings am 22.9. Das könnt ihr hier in den Kommentaren tun. Schreibt einfach "Surfen", "Schallplatte", oder ""Körbchen", je nachdem, was euch am besten gefällt. Im nächsten Blogeintrag schreibe ich etwas zur Studioarbeit und gebe euch ein paar Einblicke, wie und womit wir aufnehmen. Jetzt aber erstmal abstimmen und weitersagen! Euer Könich Henry
22.07.19, 07:15 Henry Langner
Liebste Untertanen, über vier Monate lang habe ich gezeichnet, geschnitten, verworfen und Dinge neu gemacht und jetzt ist es endlich da! Heute, Punkt Mitternacht ist "Abwasch" released worden. Den Song gibt es nun auf allen gängien digitalen Musikbezugsdiensten. Außerdem gibt es das Video zum Tollfinden und Anschauen auf Youtube. Viel Vergnügen! Währenddessen gehen die Aufnahmen zum Album still und heimlich einfach schon mal weiter, aber dazu später mehr...